Posts by deleted_01_22

    Für Aufbewahrung und Transport von Kassetten nutze ich die Euroboxen vom Baumarkt.


    Gibt es in etlichen Größen und Höhen.


    Nimmt man die Version mit 12 cm Höhe, kann man darin schön die Kassetten so wie bei Antikythera unterbringen und bequem zugreifen. Es gibt dazu einen Deckel, aber da sie stappelbar sind, stehen einfach die Kisten aufeinander. Zum Transport dank der Handgriffe auch ideal.


    Gruß


    Daniel

    Ich hab bereits einige Enigmakisten gesehen. Ich denke auch nicht, dass die Holzkiste orginal ist. Das Holz und die Metallteile wirken zu frisch, außerdem fehlt das bei den meisten Kisten typisches Schloss mit Metallplatte.


    Es gab aber etliche Versionen der Kiste. War wohl das einzige Gegenstand, was die Nazis nicht mit den typischen Abzeichen versehen haben....


    Bei der Metallkiste hingegen würde ich zu 80% tatsächlich auf Orginal schätzen. Einmal im Musemsdepot habe ich mal so etwas ähnlichs gesehen, war im Einsatz bei der Luftwaffe.


    Gruß


    Daniel

    Wenn, dann würde ich es einfach machen:


    Eine Vereinbarung in wenigen Sätzen aufsetzen, dass das Objekt dem Museum als Dauerleihgabe überlasssen wird. Eigentum verbleibt beim Eigentümer. Objekt kann jederzeit zurückgefordert werden. Für Schäden haftet das Museum bis zum Marktpreis


    Fertig.


    Dann kann das Museum Dein Objekt gar nicht veräußern, weil kein Eigentum daran besteht.


    Wohl gemerkt: das ist nicht alles wasserdicht und im Falle des Falles hast Du so oder so wenig handhabe.


    Grüße


    Daniel

    Momentmal.


    Das, was Du hier im Dokumen schreibst, ist SCHENKUNG. Keine Überlassung! Ich habe angenommen, das Objekt wird für eine bestimmte Zeit als Leihgabe überlassen?


    Durch eine Schenkung geht das Objekt in den Eigentum des Museums.


    1. Soweit mir bekannt, darf man nach einer Schenkung überhaupt keine Vorgaben machen, was mit dem Objekt geschieht. Schenkung ist Schenkung. So sind beispielsweise diese Schutzverträge eines Tierheims, wo beschränkt wird, was mit dem Tier passieren darf (und Tier ist nach deutschem Recht eine Sache) rechtlich durchaus heikel. Das geht wohl nur, wenn der Eigentum weiterhin beim Verkäufer bleibt, das Objekt sozusagen nur zur Nutzung überlassen wird (Eigentumsvorbehalt)


    2. wenn über das Vermögen des Beschenkten Insolvenzverfahren geöffnet wird, dürfte Deine Klausel null und nichtig sein. Der Insolvenzverwalter wird das Objekt als Vermögensgegenstand des Museums einbehalten und nach seinem Gutdünken veräußern. Wenn der Betreiber des Museums keine GmbH oder so ist, haftet sie mit allem.


    3. komplett undefiniert ist der Fall der Eigentumsübergabe an einen anderen (Erbe, Verkauf von Museum). Spätestens ab der dem Fall dürfest Du mit dem Vertrag kein Handhabe mehr habe.


    4. Ich weiß jetzt nicht, ob notwendig, aber es steht hier nichts darüber, wie im Falle von verweigerter Herausgabe/Verkauf Du Deine Rechte wahr machen möchtest. Was passiert, wenn Du es rückfordern möchtest, aber der Gegenstand nicht da ist? Welchen Betrag möchtest Du dann haben? Was ist mit etwaigen Beschädigungen, Wertminderungen?


    5. Widerruf-Rücktritt dürften hier vom Namen auch falsch sein. Beides bedeutet, dass man einen bestehenden Vertrag rückabwickelt. Das wird hier aber nicht sein, Du möchtest nur Dein Gegenstand vor einem ungewollten Verkauf sichern.


    6. Du verlangst vom Abnehmer, dass er das Stück als Ausstellungsstück benutzt. D.h. beispielsweise, Du verbietest ihm damit, das Gerät in den Lager zu bringen, falls er beispielsweise eine Sonderausstellung machen möchte.


    Mein Gefühl: rechtlich nicht haltbar.


    Gruß


    Daniel

    Mit privaten Museen habe ich keine Erfahrung.


    Allerdings, nach meinem Kontakt mit einem öffentlichen Museum würde ich mir wirklich als Eigenentümer eines privaten Kleinmuseums genau Gedanken machen und es nicht riskieren, ohne Anwalt auszukommen.


    Da sind so viele Fragen zu berücksichtigen, an die man gar nicht denkt... Beispielsweise, wer haftet und zu welchem Betrag, falls es einen Wasserschaden gibt und das Objekt beschädigt wird. Wie sieht die Regelung aus, falls der Eigentümer verstirbt und die Erben das Objekt nicht mehr zurück (oder nicht schnell genug) zurück haben wollen.


    Museen, die öffentlich ausstellen (könnte auch für private gelten, keine Ahnung) sind verpflichtet, nachzuprüfen, dass keine Diebstaldware in der Vitrine steht, sprich das Thema Provenienz. Dann das Thema Protokoll, welches Objekt genau mit welchen Eigenschaft überlassen wird, auch mit allen Begleitteilen (hier Kabel, Disketten, Extras).


    Die eigene Versicherung übrigens wollte da auch involviert sein, da durch die Ausstellung a) der Wert steigen kann und b) auch das Einbruchsrisiko beim Eigentümer des Objektes, so nach dem Motto: wer ein wertvolles Objekt daheim hat, hat sicherlich auch mehr davon...


    Sobald es nicht mehr unter Kumpels läuft, sondern auch reguläre Öffentlichkeit eingebunden wird, kann es sehr, sehr heikel werden.


    Hier mal ein Abschnitt aus dem Deutschen Museum bei Stiftung. Man werfe einen Blick auf das Thema Inventarisieren...


    https://www.deutsches-museum.d…ahren/faq-objektstiftung/


    Mal ein einfaches Gedankenspiel: jemand betreibt im Keller ein eigens, privates Museum, welches zu bestimmter Uhrzeit offen ist. Man übergibt ihm einen C64 plus 1541 für die Ausstellung, die man liebevoll gesäubert und repariert hatte.


    1. Jemand entdeckt in dem C64 seinen eigenen Rechner, den man ihm angeblich vor zwei Jahren gestohlen hat.

    2. Man legt neben dem Rechner zu Deko ein paar Disketten eines Ingenieurbüros. Der ehemalige Eigentümer des Büros sieht es und ist alles andere als begeistert, dass offenbar seine internen Unternehmensdaten jemanden anderen bekannt sind.


    Der Eigentumer verstibt, man möchte sein Zeug zurück haben.


    1. Gibt es keine Übergabedokumentation, dürfen die Erben die Rückgabe komplett verweigern.

    2. Ist nur im Protokoll definiert "C64 plus Diskettenlaufwerk" hat man nur einen Anspruch auf irgendeinen C64 und irgendeinen Diskettenlaufwerk! Sie müssen nicht einmal zueinander passen. Auf eigenes Zeug nur dann, wenn jedes einzelne Teil, sogar jedes Kabel einzeln, mit Fotos und Seriennummer verwechslungssicher protokolliert ist.

    3. Ist nicht definiert, dürfen die Erben dem Eigentümer eine kurze Periode für die Abholung seines Rechners einräumen und, falls er es in dieser Zeit nicht schafft, sogar Lagergebühren verlangen!

    4. Was passiert, wenn man den eigenen Rechner bekommt und feststellt, dass er total verstaubt und Gehäuse gebrochen? Wer haftet und zu welchem Betrag?



    Gruß


    Daniel

    Um welches Museum handelt es sich denn? Ein größeres öffentliches oder privates?


    Ich war mal involviert in Überlassung bestimmter Werte (Numismata) an ein öffentliches, staatliches Museum, vorübergehend für Ausstellungen wie auch langfristiger. In allen Fällen hat das Museum einen eigenen Vertragentwurf vorgelegt und Bedingungen wie Versicherung, Erbenhaltung etc. vorgeschrieben. Da gab es nicht groß irgendwelche Handlungsmöglichkeiten...


    Vielleicht, wenn man ein Objekt der Klasse der "Mona Lisa" hat, könnte man da verhandeln, aber bei den üblichen Standardobjekten gibt es keinen Spielraum, man muss sich nach den Vorgaben des Museums richten, sonst verzichten sie darauf.


    Ist Dein Objekt wertvoll, würde ich sowieso zum Anwalt raten. Da sind so viele Sachen, die zu berücksichtigen sind (Wertermittlung bei Beschädigung, Vorgehensweise im Erbfall, Provenienznachweis, Haftbarkeit bei staatlichem Anspruch im Falle von Beutegutermittlung, Verwendung von Logos und Markennamen), das wäre mir zu heikel. Ich würde beispielsweise nicht gern meinen Namen neben einem wertvolleren Objekt als Stifter sehen, das ist direkt eine Einladung für potentielle Einbrecher...


    Zu privaten Kleinmuseen kann ich aber nichts sagen.


    Gruß


    Daniel

    Hallo,


    ich bin mir jetzt nicht sicher, ob man eine Enigma wirklich als einen Computer ansehen kann, aber irgendwann habe ich einen Beitrag darüber gelesen, wo das Gerät doch tatsächlich als einer der Computervorläufer bezeichnet wurde.


    Falls jemand das nötige Kleingeld hat, in der herbstlichen Auktion des Hauses Hermann Historica wird eine Enigma angeboten.


    Laut Beschreibung ist es wohl eine Enigma von Telefunken, mit drei Walzen, welche auf einem U-Boot im Einsatz war.


    Sicherlich nicht meine Preisklasse, aber auf das Ergebnis bin ich gespannt...


    Gruß

    Daniel

    Rechne noch dazu die Maus ca 60 - 70 EUR, schwarzen Caddy und (vermutlich) besseren Zustand...


    Was man auch nicht vergessen darf, am 30.08 sind ZWEI CDTVs verkauft worden und am nächsten Tag gleich noch eine weitere (übrigens dann schon für 400 EUR).


    Da haben einige wohl ihr Pulver einfach verteilt, statt sich auf ein Ziel zu konzentrieren und eine Bieterschlacht damit vermieden.


    Geht man zum letzten Angebot davor, am 10.08, hat der CDTV bereits 627 EUR gekostet.


    Ich denke auch, dass der hier ausgerufene Preis absolut adäquat und passend ist.


    Gruß


    Daniel

    Das CDTV mit Tastatur und ext-Floppy auf Ebay ist am 30. August 2020 weggegangen

    Bei dem betreffenden CDTV war die Fernbedienung defekt sowie die Maus nicht original. Auch das Caddy fehlt.


    Ob das jetzt den Preisunterschied rechtfertigt oder nicht, kann ich nicht sagen.


    Gruß


    Daniel

    Ich würde an seine Zustandsbeschreibung ehrlicherweise nicht unbedingt viel wert legen. Dieser Kollege hat davon wenig Ahnung. SEHR WENIG Ahnung.


    Um es auf den Punkt zu bringen: das ist kein Sammler, als welchen er sich gern ausgibt, sondern ein Händler. Ich möchte die Details lieber nicht im öffentlichen Forum posten. Aber ich kann nur jedem davon abraten, ihm etwas zu verkaufen oder von ihm zu kaufen. Kann schon sein, dass alles funktioniert, nur ist es eben eine komplette Glückssache in diesem Fall...


    Gruss


    Daniel

    Ja, eine Person findet sich immer. Aber zehn, zwanzig? Auch in zehn, zwanzig, dreissig Jahren?


    Oder bist Du bereit, die ganze Bundesrepublik abzudecken und die nächsten zwanzig Jahre sich bereit zu halten, um auch mal 600 km einfache Fahrt auf sich zu nehmen? Immerhin sind ja nicht alle Vereinsmitglieder senil und mit einem Bein im Grab ;)


    Der Verein hat übrigens ja jetzt schon die Möglichkeit zur Spende. Wer will, kann jetzt schon seine Sammlung spenden und verteilen.


    Gruß


    Daniel

    Na dann mal ein Gedankenspiel:


    jemand verstirbt und spendet seine Sammlung dem Verein. Es ist ein typischer Retrobastelkeller: sagen wir 50 Rechner und etliche Kisten mit Kabeln, Geräten, Elektrobauteilen, Software. Alles ist durcheinander und Funktionszustand unbekannt.


    Alles muss schnell weg, weil das Haus verkauft wird oder die Wohnung gekündigt.


    1. Wer hat überhaupt das Auto, um derart große Menge abzuholen?


    2. Wer hat den Platz, um das ganze irgendwo bei sich für möglicherweise viele Monate unterzustellen?


    3. Wer hat die Zeit, um den ganzen Kram zu sichten, die Verlosung zu organisieren, die verschiedenen Lose zu verpacken und anschließend zur Post zu schleppen?


    4. Was mit dem ganzen Rest, der keinen interessiert und keinen Abnehmer findet? Darf der Organisator dann alles, wieder auf seine Kosten natürlich, zum Wertstoffhof karren?


    Auch finde es ehrlicherweise unpassend, darüber zu sprechen, dass sich die Erben bereichern. Es ist immerhin meistens ihr eigenes Familiengeld gewesen, was da versenkt wurde. Da sollte es verständlich sein, dass die Ehefrau(Mann) oder Kinder dann doch etwas davon zurück haben wollen. Schließlich haben sie früher möglicherweise selbst auf das eine oder andere verzichten müssen, um dem Papa/Opa sein Hobby zu ermöglichen.


    Ich hab schon mehrfach erlebt, dass jemand verstorben war und eine Sammlung aufgelöst werden musste. Da wurde die Luft immer sehr dünn, wenn es um Unterstützung von Freunden oder Vereinen ging. Da hatte die Ehefrau doch plötzlich was dagegen, dass die tonnenschwere Sammlung des verstorbenen Freundes im eigenen Keller landet, oder hat einfach die eigene Gesundheit nicht mehr mitgemacht, um sich noch um staubigen Kisten zu kümmern.


    EDIT:

    in einer Facebookgruppe, wo ich unterwegs bin, versucht seit Monaten jemand die Briefmarkensammlung seines Opas zu bewerten und zu veräußern. Gut 40 Ordner voll, aber gewöhnliche Allewelt. Der nächste Briefmarkenverein, wo er übrigens nur Mitglied war, um die Vereinszeitschrift zu bekommen, ist 80 km entfernt und sie ist Studentin ohne eigenes Auto. Keiner nimmt die Strecke auf sich, nur um sie zu beraten.

    Die Sammlerkollegen aus dem Dorf sind entweder schon selbst verstorben und dann doch nicht interessiert, da sind schon alles haben und auch keinen Platz im Haus, außerdem denken sie wohl schon an eigenen Altersheimaufenthalt. Und das, obwohl sie zur Lebzeiten ihm natürlich versprochen haben, sich um die Sammlung zu kümmern.

    Steht bei ihr alles in Umzugkartons verpackt im leider auch nicht ganz trockenem Keller. Sie will es nicht in die Bucht setzen, weil sie dort wohl einen zweistelligen Betrag für bekommt, weil es nur per Abholung geht. Am Ende wird eben alles wohl verrotten...



    Gruß


    Daniel

    Genau das ist aber die Funktion eines Vereins/Zusammenschlusses - Sachen auf die Beine zu stellen die ein Einzelner nicht schaffen kann.

    Theoretisch ja. Aber praktisch: wie viele der verschiedenen Initiativen hier sind mangels Interessenten, die bereit wären, Mühe auf sich zu nehmen, komplett im Sand versackt? Sobald die Entfernungen größer werden oder der Platz daheim knapper wird die Luft sehr schnell dünn.


    Nicht nur hier, auch in anderen Vereinen. So ist es nun einmal.


    Hilft nichts, sich auf hehre Ziele zu berufen, wenn am Ende keiner da ist, der sie auch tatsächlich umzusetzen bereit ist.


    Gruß


    Daniel

    Ich frage mal so: wie viele Menschen aus dem Verein haben genug Freizeit, Lust und Interesse sich so etwas auch tatsächlich anzutun?


    Der "Verein" besteht ja schließlich aus Menschen, die arbeiten, Privatleben haben, anderen Hobbies nachgehen. Auflösung einer Sammlung, wie so mancher hier im Keller hat, ist eine Aufgabe für _Monate_ (Ich weiß es....).


    Schnelles Sichten dürfte kein Thema sein, das habe ich auch schon bereits geleistet. Aber um monatelang sich um die Entrümpelung und Verkauf des Bastelkellerinhaltes zu kümmern, da fehlt mir jede Lust und Zeit. Vermutlich den allermeisten hier auch.


    Da sollte man sich keinen Illusionen geben. Wenn es wirklich hart auf hart kommt, ist dann doch keiner mehr zur Stelle.


    Gruß


    Daniel

    Gute Frage, deleted_01_22 und retrodude!
    Für den TA hätte ich gerne 45 Euro, das habe ich etwa auch bezahlt. Ich denke der Sinclair sollte auch ungefähr diesen Wert haben.
    Den BBC werde ich heute nochmals kurz testen, hatte ihn schon länger nicht in Betrieb. Ich denke er sollte soweit ok sein, dann hätte ich mir 100 Euro plus 20 Euro für den Recorder samt Kassetten vorgestellt (wobei ich für den Recorder kein passendes Anschlusskabel habe und den somit nur am Strom testen kann). Auf Ebay gehen die Preise für diese Geräte ja ziemlich nach oben, da bekommt man unter 150 Euro praktisch nur noch ungetestete/defekte Geräte.

    Den Versand muss ich ebenfalls noch checken, ich denke es müssten jeweils ca. 20 Euro sein (für TA + Sinclair sowie BBC + Zubehör).

    Der Preis für den BBC ist fair. Kein Schnäppchen :) aber fair. Sofern er natürlich funktioniert. Bei dem Gerät knallt gern mal die Sicherung im Netzteil, da habe ich mir schon mal hier etwas Spott deswegen zugezogen :D, ist aber einfach reparierbar.


    Falls er soweit läuft, wäre ich auf jeden Fall interessiert.


    Gruß


    Daniel

    Ganz ehrlich: keine Ahnung. Da ich seit Jahren eine Kreditkarte habe und eifrig nutze, achte ich nicht mehr wirklich darauf.


    Habe das Ding aber auch noch nie in der Bucht gesehen, vermutlich ist Videogameperfection wirklich die einzige Quelle..


    Gruß


    Daniel

    Wenn man den Rechner in der Hand hält hat man Gefühl, in dem doch recht wuchtigen Gehäuse ist nur Luft drin. Das hat mich immer irgendwie fasziniert an diesem Teilchen...


    Na, so wenig gibt es wiederum auch nicht. Der Rechner hatte schon eine gewisse Popularität in UK...


    Hab hier noch irgendwo in einer der Kisten fast alle Ausgaben des Dragon User Magazines. Darüber hinaus gibt es natürlich das Dragon Archive:


    https://archive.worldofdragon.org/index.php?title=Main_Page


    Es gibt natürlich auch den obligatorischen SD Adapter (DragonMMC), zu finden hier:


    https://videogameperfection.co…ragonmmc-flash-cartridge/


    Man kann schon damit was machen, nur eben nichts wirklich mehr verglichen mit den anderen Rechnern dieser Zeit.


    Gruß


    Daniel

    Für flache Teile wie die Laptops habe ich gern die grauen Euroboxen vom Baumarkt genommen, mit der Höhe von 12 cm.


    Je nach Breite der Laptops passen manchmal sogar zwei nebeneinander. Dann eine Schicht Bläschenfolie, ein Kartonblatt und der zweite Laptop drauf. Zwei aufeinander ging eigentlich gut, da war nichts kaputt.


    Ggf. noch Akku vorher entfernt.


    Die Kisten kann man wunderbar aufeinander stapeln und sie tragen selbst sehr schwere Lasten. Meine Sammlung an alten Magazinen ist in vier solchen Boxen (allerdings höhere Version) aufeinander gestappelt. Dürfte wohl eine halbe Tonne wiegen. Dazu passen in die üblichen Schwerlastregale immer zwei Kisten nebeneinander, legt man sie quer, somit kann man diese gut ausnutzen.


    Ich nutze sie mittlerweile gern grundsätzlich für die Gesamtsysteme: so kann man in einer Kiste Computer nebst Netzteil, Kabel und ggf. sogar geringer Menge an Software lagern und alles ist schön zusammen.


    Nachteil: nicht sehr billig, ca 10 EUR pro Kiste.


    Gruß


    Daniel

    Bis vor wenigen Jahren hatte ich auch so ähnlich vollen Keller wie Deinen. Einige hier werden ihn kennen. Da wurde mehr oder weniger unterschiedslos alles genommen, was irgendwie ging und nach altem Vor-Windows-Computer aussah. Da ich mit der Sammelei begonnen habe, als die Preise im Keller waren und man durchaus auf dem Flohmarkt für einen 5er einen kompletten C64 im Top-Zustand bekam, war es auch anfangs noch ein recht günstiges Hobby. So kam ich eigentlich zum Retrocomputing: ich bekam all die Rechner, von den ich einst geträumt hatte, wie ZX +2, Amiga 1200, C128 für ein paar Euro oder gar geschenkt.


    Nur irgendwann führte es dazu, dass ich gar nicht mehr wußte, was ich habe. Regale waren voll mit in Folie eingewickelten Geräten oder mit irgendwelchen Kisten, wo sich die Aufkleber gelöst haben. Manche habe ich jahrelang nicht mehr herausgeholt...


    Vieles davon war auch nicht wirklich benutzbar, weil Kabel fehlten, keine Software mehr da, defekt und für mich nicht reparierbar.... Gleichzeitig kam eine gewissen Übersättigung auf, andere Hobbies wie das Lesen, Numismatik, Tierfotografie wurden immer wichtiger. De facto habe ich den Keller nur noch einmal in der Woche betreten um auf dem C64 zu spielen und nichts mehr.


    Vor etwa drei Jahren gab ich mir einen Ruck: nur noch einige Ataris, Commodore, Sinclair und Schneider nebst einigen wenigen Exoten durften bleiben. Der ganze Rest ging weg. Teilweise für einen Spottpreis, teilweise verschenkt, meistens aber via eBay verhökert. Das war eine fürchterliche Plackerei. Ärger mit unzuverlässigen Käufern, Schleppen von tonnenschweren Kisten zur Post. Alleine ausreichend große und stabile Kartons zu finden war eine Herausforderung und die Kosten für drei dicke Rollen Bläschenfolie haben die Verkaufserlöse von fünf Rechnern aufgebraucht (und die Rollen waren nach vier Monaten schon leer)


    Auf der anderen Seite folgte aber eine große Erleichterung: ich habe wieder Platz gehabt, um meine Bücher vernünftig zu sortieren, endlich konnte ich mir wieder ein großes Aquarium erlauben, da die Regale nicht mehr alle Wände blockiert haben. Ich konnte in meinem Man Cave eine Couch aufstellen, wo ich in Ruhe lesen kann, wenn im Wohnzimmer wieder Kinderbeute tobt. Ich gönnte mir wieder ein E-Piano und kam zum Klavierspielen zurück.


    Überraschenderweise kam dadurch aber auch der Spaß an Retrocomputing wieder. Diese Hunderte offenen Baustellen überall wirkten vorher irgendwie so erdrückend, dass ich gar nichts mehr gemacht habe damit. Nun habe ich zwei, drei offen, kann damit etwas herumspielen, und wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Ich spiele immer mal wieder gern auf dem C64, dem Amiga, gerade steht noch ein Mac auf dem Schreibtisch, der aber wahrscheinlich demnächst weiter zieht, da mir dieses Gerät bereits wieder zu viel ist.


    Aber, das muss man auch deutlich sagen, manchmal erwische ich mich dabei, dass ich es bedauere. Viele der Rechner werde ich nie wieder haben. Weil es kaum noch welche gibt oder weil die Preise in Regionen vorgestossen sind, wo ich sie mir nicht leisten möchte. Meinen SX 64 habe ich mal für einen 50er gekauft, ein hervorragend erhaltenes Sharp MZ 700 Komplettsystem für noch weniger. Und was kosten sie jetzt?


    Aus meiner Erfahrung in Numismatik kann ich sagen: selbst ein kleiner, eng umrissener Bereich kann eine Lebensaufgabe werden, möchte man ihn genau kennen. So ist es auch in Retrocomputing. Aber auf der anderen Seite breitete Interessengebiete eröffnen mehr Möglichkeiten und einen Blick über den Tellerrand. Da muss jeder für sich eine Antwort finden. Für den einen ist Sammelei von möglichst vielen Systemen in die Breite spannend, der andere ist mit einem einzigen Rechner zufrieden. Keine der beiden Möglichkeiten ist besser oder schlechter.


    Ich bin jedenfalls mit der Reduzierung unterm Strich zufrieden. Sind immer noch etliche Systeme, genug, um sich viele Jahre zu beschäftigen. Hin und wieder kommt auch ein neues (so 1x drei Monate), ein weiteres zieht weiter. Dafür freut sich der Geldbeutel und ich habe jetzt genug Zeit für andere Hobbies.


    Viele Grüße

    Daniel

    Ich spiele kein Lotto ;)


    Alles aber genau durchdacht. Ich rotiere die Platten etwa einmal pro Monat. Damit würde der Verlust dann maximal vier Wochen betragen, die anderen Platten liegen ja sicher im Safe.


    Wenn ich Unterlagen jedoch einscanne, landen sie erst einmal lokal auf der Platte meines PCs. Von dort kopiere ich sie manuell in den richtigen Zielordner der NAS. Damit habe ich natürlich auch eine weitere Kopie lokal. Das lokale Verzeichnis wird dann entsprechend nur alle paar Monate geleert. Sollte also in der Nacht ein Gewitter kommen und die NAS abrauchen, habe ich noch eine Kopie lokal auf dem (ausgeschalteten PC) und ich kann die Daten von dort retten.


    Dumm wäre nur, wenn _gleichzeitig_ NAS und der Arbeits-PC kaputt gehen würden. Aber man kann ja auch übertreiben.


    Als ich noch selbstständig war, habe ich übrigens die geschäftlichen Daten verschlüsselt noch in S3 gesichert. Kann die QNAP ebenfalls Out of the Box. Aber als nun "Normalarbeitnehmersterblicher" ist mir der Aufwand und die Kosten zu groß.


    Grüsse


    Daniel

    Ich habe bis jetzt auch das NAS auf einer externen Platte gesichert, aber eher unregelmäßig. Ich denke, das ich die seitdem ich die habe, die vielleicht fünf mal angeschlossen habe um ein Backup zu machen. Deswegen ja die Idee mit dem Backup Computer, den ich einfach einschalte und auf einen Knopf drücke und er macht das Backup.

    Ähm, meine USB Platte hängt die ganze Zeit ununterbrochen an der NAS ...

    Das finde ich im Hinblick auf 'Überspannungsereignisse' riskant.


    Das funktioniert seit acht Jahren so wunderbar und ohne jedes Problem. Übrigens nicht nur hier, ich kenne etliche Leute mit Qnap und Synology NAS, die ähnliches Konzept fahren.


    EDIT: ausserdem, was wäre dann der Schaden? Die USB-Festplatte wäre kaputt? Ist mir egal, so eine USB-Platte kostet nicht die Welt. Hingegen täte es mir mehr weh, wenn wichtige Daten nicht gesichert werden würden, weil eben keine Platte dran hängt oder ich manuelle Sicherung vergesse. Da ich komplett das Konzept "Digitales Archiv" fahre und kaum noch Papierunterlagen habe, sind mir die Daten viel wichtiger, als so eine gewöhnliche USB-Platte für paar Euro.