Beiträge von Dr.ToM

    Die Preh Commander ist für die serielle Übertragung (7Bit, 1Start- und Stopbit, gerade Parität). Kann aber durch Jumper umgestellt werden auf Parallelbetrieb.


    Wenn du sie nicht verwenden kannst, so würde ich sie gerne nehmen; sie passt u.a. zum MFA


    Beste Grüße

    Tom

    Ja, dann kann es nicht funktionieren. Das Parallelkabel ist definitiv anders und abweichend vom Standard-Druckerkabel für PC's (...musste ich aber heute auch erst in meinen Aufzeichnungen von 1985 nachlesen...:tüdeldü:).


    Viel Erfolg!

    Hallo Robert,

    wenn du "PRINTER NOT READY" erhälst, stimmt etwas mit der Verbindung nicht; also vermutlich mit dem Kabel. Ich habe hier ein Parallel-auf-Centronics-Kabel... In wie weit dies anders konfektioniert sein sollte, kann ich sicherlich in meinen Unterlagen finden. Ich habe mal vorsichtshalber meine MFA-Festplatte mitgenommen und sehe mal nach...


    Deine Karte ist in jedem Fall so richtig eingestellt :thumbup:

    So funktioniert es bei mir:

    Zuerst musst du den Drucker mit dem Druckerinterface parallel verbinden und den Drucker einschalten.

    Interface-Adresseinstellung ist S1=ON, S2-S4=OFF, Monoflop auf AUS

    Dann musst du unter MFA-MAT den Drucker einschalten mit dem Befehl G (für GO) und der Startadresse 1E00. Dann erscheint auf dem Monitor sinngemäß "Drucker eingeschaltet".

    Wenn das läuft, solltest du alles andere auch drucken können.


    Ich habe hier einen EPSON LQ400 dahinterhängen. Sollte aber mit allen anderen ebenso gut funktionieren.


    Viel Erfolg

    ToM

    Hier mal ein Laptop der ersten Stunde(n)... Basiert auf den Prozessor 80C85. Ich habe davon mal vorsichtigerweise alle angebotenen (3 Stück) gekauft :whistling: und nun das bekannte Jahr-2k-Problem behoben... Alle drei haben ein ebenfalls batteriebetriebenes Datenklo von Nixdorf (Epson) dabei, sowie eine Kunstledertasche... also die Business-Ausstattung... Die Geräte scheinen nahezu ungebraucht all die Jahre dort in den Taschen verbracht zu haben; funktionieren natürlich einwandfrei :)

    Macht richtig Spaß mit dem Kleinen etwas zu schreiben, da die ALPS-Tastatur wirklich richtig gut ist. Wieder ein Spielzeug mehr...

    So, hier noch einmal schnell eine Kopie vom EPROM (übrigens: NEC 2716D) gezogen und als *.bin (wenn txt, dann wieder in bin umwandeln) angehangen. Hier sind dann keine Einstellungen mehr nötig. Wichtig: siehe meine Platine oben noch einmal an - wegen Lötjumper etx.


    Ach ja, im Anhang noch die Verbindungseinstellungen...

    funkenzupfer : schon klar, jedoch nicht erwünscht ;)

    @rfk01: siehe Anhang.


    a. 2k-EPROM...

    b. Dateiendung in HEX ändern. Komischerweise bemeckert er "hex" als ungültig...

    c. Serielle Schnittstelle auf B0 adressieren


    Dann: im Prommer den Editor aufrufen und folgendes einstellen, damit das zu kopierende Monitor-Programm ab FA00h arbeitet. Beginn-Adresse (17h vor FA00h); 17h ist das Kopierprogramm lang...


    1. im Hex-Editor (z.B. Batronix) die führenden "FF" mit Shift+Bild(oben) löschen, bis F3 21 17 auf Adresse 0000 und ff. stehen,

    2. 1. Zeile, 4. Byte von "F0" auf "00" setzen,

    3. 2. Zeile, 3. Byte auf "0A" und 4. Byte auf "00", setzen (statt F3 F9 (19. und 20. Byte))

    4. Mit "h" kannst du die Hilfe - sprich, alle möglichen Befehle, aufrufen. Anfangsbuchstabe = Befehl


    Solltest du Schwierigkeiten haben, so kann ich auch eine fertige *.bin kopieren (habe nur derzeit keine archiviert).

    Dateien

    • MONITOR.txt

      (3,22 kB, 4 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich habe den Auszug aus meinem Assemblier-Programm (ASM8085) direkt übernommen; wollte da nicht noch etwas umformatieren. Im Editor (Windows) wird es auch richtig dargestellt und deswegen reicht mir das dicke für meine Aufgaben (Zwischenspeichern von Schnipsel via Editor). Es sind wahrscheinlich die TABs, die da unter dem Teppich gekehrt werden... Dies aber macht mein ASM8085-Prg automatisch... Alles gut ;)

    Hab ich. Sieht aber leider auch nicht mehr wirklich schön aus. Wohlgemerkt: es sind nur die Leerzeichen, die teilweise fehlen und dadurch meine "Struktur" durcheinander bringen. Schade, dass der ganz linke Quellcode-Button es nicht bringt; dort stimmte die Formatierung 1:1.

    Ist aber jetzt auch egal, kann mich damit arrangieren...

    Na ja, sieht leider auch nicht ganz so schön aus wie gedacht und vorformatiert, aber... das Ergebnis zählt ja vielleicht mehr :)

    Vielen Dank für den Hinweis an funkenzupfer. Aber Inline eignet sich wahrscheinlich wirklich nur für jeweils mal eine oder zwei Zeilen; sieht ansonsten ziemlich fies aus...


    Hier also mal der Schnipsel zum Urlader im Anhang. Klar, wenn ein größeres EPROM verwendet wird, müssen jeweils die Kopier- und Startadresse (jmp xxxxh) des Monitors angepasst werden...


    Ach ja, für diesen Monitor habe ich auch mal ein Terminal-Programm für Windows geschrieben. Dieser war direkt auf das Monitor-Programm abgestimmt...

    Nee, das ist nur ein "Textausschnitt" vom *.asm; also kein Dateianhang.

    Wenn ich ganz links den Editor auf Quellcode stelle, kann ich ihn auch mit der Maus einfügen und er sieht formatiert aus. Nur dann kann ich nicht auf "Antworten" drücken - ohne diese Meldung zu erhalten :/...


    "Bitte fülle dieses Eingabefeld aus."

    Hallo Robert,

    habe mir vor Jahren auch so eine Karte selber "hergestellt". Original ist das nicht, jedoch auch echt große Klasse.

    Die Karte funktioniert wie beim CP/M der Urlader... der Urlader startet mit Adresse ooooH und beinhaltet eine Kopierfunktion. Das eigentliche Monitor-Programm wird damit ins RAM kopiert, danach abgeschaltet.

    Ich habe mir damals ein Monitor-Programm selber programmiert, welches sich aber auf die "hintersten" Plätze des RAMs legt. Dies hatte den ungemeinen Vorteil, dass ein eingelesenes Assembler-Programm bei ooooH startet. So ist es möglich, ohne Anpassungen auch fremde oder eigene Assembler-Entwicklungen laufen zu lassen - vor allem dann, wenn sie später autark von einen EPROM starten sollen.

    Ach ja, mein Monitor ist nur 2k groß; deswegen sitzt bei mir ein kleines EPROM drauf ;)


    Hier mal ein kleines Beispiel für den Kopiervorgang...

    Ist schon klar. Ist aber so, dass der String dann sofort weiterverarbeitet wird (Auswertung des Protokolls, vergleich mit Schaltzeiten und Darstellung im LCD; teilweise Polling...). Drucker ist keiner dran.

    Da ist's besser, es läuft über den UART ohne zusätzlichen Interrupt. Den Interrupt RST6.5 von der HOPF darf ich nicht auslassen/ignorieren/sperren -> Decodierschema DCF77.

    Ok, habe gerade im Archiv die 29c und 30c entdeckt... :tüdeldü:

    Ja, sperren wäre möglich - jedoch nicht, wenn in der Sekunde ein ganzer String anliegt und übertragen werden muss. Glaub mir, ist eine elende Fummelei. Da polle ich dann lieber auf das Ereignis :)

    Sitze zwar nicht vor dem Dingen, aber m.E. gehen nur SID/SOD auf den Bus - jedoch nicht als V24 :/

    Klar, man kann es ja softwaremäßig ausführen... aber genau dies wäre ein Problem - die Interrupts! Bei meiner Funkuhr kam alle Sekunde eins auf RST6.5 vorbei :roll:

    Die Anweisungen SIM und RIM sind den OUT- und IN-Anweisungen ähnlich, behandeln jedoch nur die 1-Bit-SOD- und SID-Ports (auf TTL-Ebene; zusätzlicher Pegelwandler auf V24 ist aber bereits auf der Prozessorplatine - diese gehen aber nicht auf den Bus!!).

    Die Instruktionen SIM bzw. RIM übertragen somit nur das Bit 7 aus dem Akku an genau diese o.g. Pins, mehr nicht.


    Alles andere muss ggf. softwaremäßig realisiert werden:

    Man kann einen der RSTx.5-Interrupt dafür heranziehen und die SID damit verbinden. Bei der ersten negativen Flanke löst man den Interrupt aus und hat damit das Startbit. Ab dann muss man halt mit Delay-Funktionen arbeiten, d.h. das ganze ist im Grunde eine reine Timing-Sache... wie viel Zeit man vergehen lässt, bis man im Akku 1 Byte um 1 Stelle nach links weiter schiebt.

    Für eine primitive Debug-/Datenschnittstelle sollte es reichen - und so wird sie auch lediglich in den Unterlagen des BFZ beschrieben. Ich kenne aber auch genug Leute, die deswegen genau diese Buchse nachträglich in die Frontplatte integriert haben... für einen einfachen Terminal reicht es meistens. Wer einmal versucht hat, einen Drucker seriell (über SID/SOD anzuschließen, weiß was das für ein Unterfangen sein kann... Aber, natürlich, es geht...:roll:

    Ich hatte auch einmal ein Datenprotokoll einer HOPF-Funkuhr (HOPF 6021; übrigens, ein interessantes Projekt...) via SID/SOD in die MFA einlesen wollen und mit einer weiteren V24/RS232-Schnittstelle dann einen Terminal an den PC angehangen... elende Sauerei! Mit einer weiteren V24/RS232-Schnittstelle ging es dann zuverlässig und mit weniger Code.

    Der 8251 (V24/RS232-Schnittstelle (BFZ/MFA 4.10B)) war weit verbreitet und hat für damalige Verhältnisse einen guten Baudratengenerator und ist in der Tat wesentlich einfacher zu handhaben.


    Und ja, mit unbeschaltet meine ich explizit die Prozessor-Baugruppe - wie aber oben beschrieben; standardmäßig ist keine RS232-Buchse verbaut.


    Beste Grüße

    ToM

    Die serielle Schnittstelle an der Prozessorbaugruppe ist eigentlich nur die herausgeführte SID/SOD des 8085'ers und im Original gar nicht vorhanden bzw. nicht beschaltet...

    Mit einem Nullmodem-Kabel sollte es demnach bei den meisten Terminals nicht wirklich zuverlässig funktionieren. Besser wäre natürlich der V24/RS232-Schnittstelle (BFZ/MFA 4.10B).


    Beste Grüße

    ToM

    Ok, beim nächsten Mal werde ich sie separat posten ;-)

    Ja, Dokus liegen natürlich vor, jedoch erst einmal in Papierform... wird demnach ein wenig dauern müssen.

    Ich habe auch noch weitere - "unbekannte" - Original-Einschübe...


    Beste Grüße

    ToM