Posts by Jan1980

    Da muss ich zumindest beim Atari 1050 Laufwerk nochmal nachschauen. Der Motor läuft zwar mit 12 Volt, hat aber Skalen mit 50 und 60 Hz. Die Spannungsversorgung, die vom externen Netzteil reinkommt sind 9V Wechselspannung.., Isch gugge.. 😊



    Gruß Jan

    Nein, später war das auch noch so. Ich habe zB mehrere Atari 1050 Laufwerke inst.gesetzt. Da haste auf dem Motor auch Skalen für 50 und 60hz.


    Gruss Jan

    Leider noch auf 60Hz. Jetzt muss ich erst zwei Wellenadapter drehen, damit die Geschwindigkeit stimmt.

    Kannst Du das mal genauer ausführen ?

    (oder hab' ich den Witz mit 60Hz vs. 50Hz Netzspannungswechselfrequenz nicht gerafft?)

    Da die Amerikaner eine Netzfrequenz von 60hz anstatt 50hz wie bei uns haben, stimmt die Drehzahl von dem Floppymotor nicht mehr.

    Mit einem Stepdowntrafo kann man zwar die Netzspannung von 230v auf 110v runterregeln, aber trotzdem hat man dann 110v mit 50hz anstatt 60hz. Bei Rechnern macht das meines Wissens nach nichts. Aber da wo ein Motor drinne ist, spielt das eine Rolle wegen der Drehzahl. Da hilft man sich dann mechanisch.

    Auf einigen Antriebsmotoren sieht man auch Skalen, die man mit einer Lampe anblitzen kann und dementsprechend den speed regulieren kann. Ähnlich wie früher beim Plattenspieler, wo bei versch. Modellen eine lampe neben dem Drehteller war und auf dem drehteller Striche. Mit einem Regler konnte man dann die Drehzahl auf exakt 45 bzw 33 1/3 einstellen.


    Die Laufwerke sind sehr schön ! Glückwunsch !


    Gruss Jan

    Ach 40000 Euro für das Teil. Die Leute spinnen ja total !! 40000 Euro für ne Erweiterungskarte. Manche verlieren da jeglichen Bezug zur Realität. Es sollte einem doch klar sein, wenn man sowas einstellt, dass das keiner kauft für den Preis ! Dem zu Folge ist das unnötige Arbeit, die Anzeige zu erstellen.


    Wo bleibt das gute alte, faire "Leben und Leben lassen" ? Viele Leute sind heute einfach nur noch gierig. Und Gier ist das Unheil allen Übels ! Wegen Gier entstehen die meisten Kriege, der eine hat was, was der andere haben will.


    Ich habe zwar einen Amiga (zwecks "Vollständigkeit" der Sammlung) da, aber ich bin bei Amiga-Geräten nicht up to date, was da was bzw. viel wert ist und was nicht. Aber falls diese Platine wirklich so beliebt und so rar ist, könnte er sie immer noch für ein paar hundert Euro einstellen und evtl würde sich ein Sammler finden, der "geil" auf das Teil ist und zuschlagen würde. Dann hätte er mit Sicherheit ein gutes Geschäft gemacht. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das Teil damals >500DM gekostet hat ?! Aber die Gier.... da fehlen einem echt die Worte.


    Um Eduard Zimmermann (XY ungelöst) zu zitieren: "Dies ist leider kein Einzelfall !"



    Gruß Jan

    Also ich finde alte Computerliteratur super ! Ich weiß gar nicht, wieviel Geld ich schon für alte Bücher ausgegeben habe aus den Anfangsjahren. Aber des öfteren hab ich auch den ein oder anderen Schnapper bei Amazon oder bei ebay gemacht. Ich finde 25 Euro für ein gutes Buch in Ordnung ! Es geht ja nicht nur um die Kosten, die der Autor hatte. Er bzw. sie hat ja schließlich auch jede Menge Zeit investiert um das Buch zu schreiben. Das sollte natürlich auch honoriert werden !


    Gruß Jan

    Deswegen betreibe ich meinen Cevi am 1701 und das Chameleon liegt im Schrank.. 😊


    Gruß Jan

    Ich kaufe dir das Chameleon gerne ab. Dummerweise suche ich zwar einen 1701/1702, finde aber keinen. Da wäre das Chameleon übergangsweise eine gute Alternative. Magst Du es verkaufen?

    Nein, verkaufen möchte ich es nicht. Von Zeit zu zeigt kriegt man einen 1701 bzw. 1702 Monitor bei ebay bzw. ebay Kleinanzeigen. Ich habe für meinen 120 Euro bezahlt im top Zustand. Suchen musste ich auch eine zeitlang..


    Gruß Jan

    Ich hatte früher die SuperCPU und ohne weitere CMD Hardware nutzt die nicht viel. Um Jiffy-DOS zu kriegen gibt es bekannterweise wesentlich billigere Alternativen. Den schnelleren Prozessor mit c64 Spielen zu benutzen ist auch irgendwo sinnfrei. Ich hatte das Teil damals für ca 170 Euro mit Handbüchern, Disketten etc. Schätzungsweise im Jahr 2004 gekauft. Nach bißchen rumprobierei stand sie dann jahrelang im Regal und letzten Endes hab ich sie im Forum64 verkauft. Preis war VB. Die Leute haben mir online die Bude eingerannt. Bei 330 Euro hatte ich dann schon ein schlechtes Gewissen und da der Preis von dem kam, der sich als erstes gemeldet hatte, habe ich sie dann abgegeben für das Geld. Ich denke, ich hätte wesentlich mehr erzielen können. Aber man will ja auch keinen Hobbykollegen über den Tisch ziehen. 330 Euro waren schon noch fair. Aus Sicht eines Sammlers würde ich den Verkauf heute bereuen. Aber aus Sicht eines Nutzers nicht. Denn wie gesagt, kaum Vorteile ohne weitere Hardware und das Teil stand nur im Regal.

    Ich habe auch ein Chameleon aus der ersten Charge da. Das hatte ich damals schon vorbestellt. Letzten Endes hab ich damit auch nur rumgespielt, aber die Leistungssteigerung nie ernsthaft genutzt. Ok, Disketten mounten ist ok, aber die Kompatibilität ist zB nicht so gut wie beim ultimate1541.


    Das Chameleon und die SuperCPU sind zwar „nice to have“ aber keine „must haves“..


    Gruss Jan

    Mein neuestes Etwas ist dieser schöne IBM 5170-339, der nahezu fabrikneu aussieht.




    Ich habe den Rechner bei ebay-Kleinanzeigen gekauft. Der Verkäufer wollte das Gerät nicht verschicken, es sei denn zu einem immensen Mehrkostenpreis. Dank einiger Vereinsmitglieder bin ich jetzt doch zu dem 5170 gekommen. Shadow-aSc hat ihn beim Verkäufer in Ingolstadt abgeholt und mit auf das Treffen nach Waiblingen genommen. Ab da an hat ihn ITnetX mit zu sich nachhause in die Pfalz genommen, wohin ich ihn heute abholen gegangen bin. Außerdem hatte sich Antikythera nach meinem "Hilferuf" hier im Forum sehr dafür eingesetzt, eine Lösung für den Transport des Rechners zu finden.


    Vielen vielen vielen Dank nochmals für eure Hilfe !!!!!!!!!!!!



    Zu dem Gerät. Ich bin jetzt gerade vorhin erst heim gekommen und dem zu Folge noch nicht zum Testen gekommen. Es freut mich jedenfalls sehr, dass er, zumindest optisch, dem Zustand wie beschrieben entspricht.

    Allerdings hat der Verkäufer auch ehrlicherweise geschrieben, dass der Rechner manchmal nicht hochfährt und dass er vermutet es seien entweder die Batterien oder die Festplatte. Ich muss mal schauen, hoffentlich artet das nicht wieder aus.. :-)) Ich werde ggf. einen separaten Thread schreiben.


    Was mich "stört", ist, daß nicht das originale 5,25" Floppylaufwerk drin ist. Das muß ich auf jeden Fall ändern. Vielleicht hat noch jemand von euch eins zum Verkauf oder möchte tauschen ?! Zuerst ist jetzt erstmal wichtig, dass ich ihn auf Herz und Nieren checke und dass er einwandfrei funktioniert.



    Gruss Jan

    Ich habe sio2pc. Das kostet unter 30 Euro und man kann die Spiele direkt vom pc via usb kabel laden. Außerdem hab ich seit neuestem the!cart. Das ist ein Steckmodul mit 128 MB Speicher. Zur Zeit hab ich knapp 4000 Spiele drauf..


    Gruss Jan

    Ich bin vor ca 1 Jahr mit meinem IBM PC und dem Akkustikkoppler nicht weit gekommen. Aber vielleicht lag es daran, dass meine Fritzbox das Signal wieder zu analog umgewandelt hat, dass ich ein Fernsprecher aus den 80ern verwenden kann ?!


    Gruss Jan

    Ich finde auch, dass sich die Story plausibel anhört. Wenn man Interesse daran hat, könnte man ja auch zB versuchen, Kontakt zu dem Vorbesitzer auf zu nehmen. Wobei man da auch nie sicher sein kann.. Könnte ja auch Absprachen geben ?! Man will nichts unterstellen, man weiß es nicht. Das Problem ist, die goldenen tauschen sehr oft bei ebay auf. Oftmals sind es Fakes und wenn dann mal ein ehrliches Gerät auftaucht, kommt es leider zu Vorurteilen...


    Ich würde mich nicht unbedingt als Sammler betiteln. Ein Sammler ist in meinen Augen jemand, der ein Gerät kauft und es einlagert oder ausstellt. Meine Geräte werden aber benutzt, regelmäßig, wenn es die Zeit zulässt.

    Trotz alledem hab ich letztens beinahe die Nerven verloren und wollte einen Cevi mit sehr niedriger Seriennummer kaufen bei ebay. Einfach, weil ich ihn haben wollte...wie es halt manchmal so ist... Ich war auch dazu bereit, dafür etwas mehr aus zu geben. Als ich mit 500 Euro zwei Stunden vor Angebotsende überboten wurde, wurde ich nervös und es plagte mich die Gewissensfrage, es wirklich zu tun. Dann musst du ja mit jemandem reden, der dasselbe Hobby hat. Wenn du "draussen" jemandem erzählst, dass du einen C64 für ü500 Euro kaufen willst, dann.... (näheres könnt ihr euch denken)..

    Also hab ich Erik angerufen und er hat mich zur Vernunft gebracht. Verdächtig war, dass kein Bild der Platine da war und außerdem war das rechte Panel nicht zu sehen, welches ja den quadratischen Ausschnitt an der Power Buchse haben sollte...

    Wir hatten lange geredet und sind auf den gemeinsamen Nenner gekommen, dass man solche speziellen Sammlergeräte doch lieber aus vertraulichem Umkreis, zB dem Verein, kauft und nicht bei ebay. Man hat zu schnell mal 500 Euro ausgegeben und hat am Ende einen 0815 Cevi mit anderem Etikett.

    Das ist bestimmt dem ein oder anderen schon passiert ?!

    Für mich steht fest, ich mag die alten Rechner, ich mag meine Geräte. Mein Cevi, den ich seit fast 28 Jahre habe, hat für mich persönlich einen höheren Wert als irgendein "Sammlerstück". Und wenn ich mal wieder das Gefühl habe, dass ich unbedingt einen Silberlabel oder was spezielles brauche, wende ich mich als erstes hier an den Verein, wo sich vielleicht jemand findet, der ein solches Gerät zu einem vernünftigen Preis anbietet. Und mit vernünftig meine ich nicht günstig, sondern angebracht. Da würde ich lieber hier was drauf legen, als bei ebay die Katze im Sack zu kaufen.


    Von dem Geld kaufe ich jetzt lieber meinem kleinen was zu spielen und meiner Frau ein Paar Schuhe. Der Rest wird in 1-2 Commodore Gimmicks investiert oder einfach gespart.. :-)


    Gruss Jan

    Ich war heute auf der Retrobörse in Saarbrücken und konnte auch einiges ergattern. Ursprünglich war ich nur auf der Suche nach einem originalen competition pro Joystick, aber ihr wisst ja, wie sowas immer endet... 😊


    Ich habe einen competition pro original gekauft und ein Replica. Zumindest der originale ist wesentlich besser, als der neu aufgelegte von icomp, den ich auch besitze. Deswegen wollte ich den originalen ja wieder, wie früher. Der Replica Joystick hat auf Anhieb funktioniert, den originalen musste ich reinigen und die Kontaktplättchen mit einem Glasfaserstift bearbeiten, was aber auch kein Thema war. Alles in allem hat es sich gelohnt.


    Ausserdem hab ich noch ein paar Spieleklassiker ergattert, die ich mir original in die Vitrine stellen wollte. Alle zu einem fairen Preis..












    Gruss Jan

    Hobbyismus (oder wie man das schreibt) ist so rational sowieso nicht zu erklären. Was für uns die alten Rechner sind, sind für andere Münzen, Briefmarken oder alte Radios. Und wenn jemand scharf ist auf einen Rechner, weil er ihn in seiner Jugend mal hatte und sich eh mit dieser alten Technik beschäftigt, ist man gut und gerne auch mal dazu bereit, paar Euro mehr auf den Tisch zu legen. Für andere wiederum ist das alter Elektronikschrott. Ich musste mir schon des öfteren anhören, was ich damit will und es gäbe Laptops ab 350 Euro, die alles können... Ihr kennt das sicherlich alle ?! Aber mein Gott, andere Zahlen 10000 Euro für ne Briefmarke, also was solls...

    Welcher Otto-Normalverbraucher würde denn heute zwischen 400 und 500 Euro für einen echten C64 Silberlabel ausgeben ?? Keiner ! Der Wert liegt im Auge des Betrachters. Was für die einen Schrott ist, ist für die anderen etwas ganz besonderes.. Es ist einfach so !


    Ich hätte zB Spaß an einem Imsai 8080, welchen du hier zu Lande fast nicht kriegst.. Im Prinzip gar nicht. Ich weiß ganz genau, wenn einer zum Verkauf stehen würde zu einem einigermaßen passablen Preis, würde ich zu schlagen. Ich weiß aber auch ganz genau, dass das Gerät nur hier rumstehen würde. Es würde mir nicht so viel "geben", wie zB der C64, mit dem ich seit meiner frühesten Jugend vertraut bin. Ich hätte überhaupt keine Idee für irgendeine Anwendung, die ich darauf laufen lassen würde.. Jeder Rasierer hat heute einen stärkeren Rechenkern. Aber hier steht einfach das *habenwill* im Vordergrund.


    Mein Gott, manche hängen sich ein Bild für ne Million an die Wand...



    Diese Situation machen sich allerdings manche Spitzbuben zu Nutze. Es werden Rechner bzw Komponente zu Extremstpreisen angeboten. Es kommt noch schlimmer, es werden Fälschungen angeboten. Ich will nicht wissen, wieviele Leute einen überteuerten, gefälschten Gold C64 zuhause haben ?!


    Und um darauf aufmerksam zu machen, gibt es unter anderem diesen Thread. Und das ist auch gut so !


    Gruss Jan

    Versteh ich nicht. 50 Euro für einen 386er/486er in einem guten Zustand ist doch ein vernünftiger Preis, sogar ein super Preis ! Genau so bei den Karten. Was ist an 15 Euro + Versand viel, wenn die Karte in einem gepflegten, funktionstüchtigen Zustand ist ? Du kannst die Preise doch nicht daran festmachen, nur weil du mal Glück hattest mit deinen günstigen Rechnern. Unter ebay Wucher verstehe zumindest ich etwas anderes.


    Gruss Jan

    Hab das Auto jetzt nicht da. Aber hier ein etwas älteres Video von mir. Da sieht man es. Hatte damals noch den kleinen 5 Liter Motor drin, hatte den Motor etwas umgebaut und die Software auf dem Steuergerät angepasst. Am Ende des Videos sieht man noch meinen alten ThinkPad 760EL, den ich damals dazu benutzt hatte. Dieser Rechner ist auch schon irgendwie ein Klassiker, muss man sagen, womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären .. :-)


    https://www.youtube.com/watch?v=dkTXb6yVyl4



    Gruss Jan

    Nein. Das Auto hat ab Werk als Extra ein Digitalamaturenbrett, was sehr selten ist. Das ist da so selten, wie sagen wir mal bei klassischen Rechnern der Fehlfarben Cevi. Deswegen wollte ich das nie umbauen. Das Interieur ist ansonsten auf schwarz umgebaut mit den PMD-Sitzen (wie bei kitt mit dem loch in der Rückenlehne), allerdings in schwarzem Leder. Bzgl. des Amaturenbretts ist auch zu sagen, ich hasse dummys, also anzeigen und knöpfe ohne wirkliche Funktion. Das Amaturenbrett inkl Elektronik kann man kaufen, aber wie gesagt, nichts für mich..

    Ich habe das Geld lieber in die Technik investiert. Motortuning, Getriebeumbau, kurze Achse usw.


    Ich wollte auch nie ein Replica bauen. Der Knight rider ist nichts anderes wie ein 82‘transam mit anderer frontschürze. Bis auf Frontschürze mit Lauflicht und bis auf das amaturenbrett gab es das auto damals so zu kaufen.


    Gruss Jan

    Es liegt absolut im Auge des Betrachters. Man mag die Geräte ja auch irgendwo, weil man gerne an die Zeit zurückdenkt, wo sie relativ aktuell waren. Ich selber bin 1980 geboren und ich denke, ich bin die letzte Generation, die mit dem C64 Ende der 80er/Anfang der 90er im Kindesalter den Computer-Einstieg gefunden hat. Die C64-Zeit war da im Prinzip schon rum. Es kamen Amiga oder PC. Den Amiga gab es zwar auch schon vorher, aber den hatte dann in der Regel der große Bruder oder Vater eines Freundes. Denn, wer hat schon ein Gerät für fast 2000DM für Grundgerät und Monitor in ein Kinderzimmer gestellt.


    Es war sowieso schwierig. Meine Generation hat noch die Eltern, die in der Regel nichts mit Computer am Hut hatten/haben. Da musste man sich etwas einfallen lassen, dass man zu Weihnachten einen Computer für ein paar hundert Mark kriegt. Dem Gerät einen Sinn geben. Ein einfaches haben wollen hatte bei der Summe keine Wirkung. Die Ausrede "damit kann man die Hausaufgaben machen" war der Klassiker.. :-)) Ich kenne allerdings kein Mensch, der damals tatsächlich mit dem C64 seine Hausaufgaben gemacht hat. Die jugendlichen "Computerfreaks" von heute haben ja alle schon Eltern, die bereits mit Computern gearbeitet haben bzw. aktuell arbeiten. Da stellt die Sinnfrage keine Herausforderung mehr dar.


    Von wegen Hausaufgaben - wir haben alle nur gedaddelt, ab und zu mal eine Kleinigkeit im Basic programmiert und (jetzt kann ichs ja sagen - es ist ja verjährt :-) ) raubkopiert wie die Wahnsinnigen !! :-) Im Schulranzen waren 1 Buch, 1 Heft, 1 Stift und 150 Disketten.. Und wehe es war mal ein Kopierschutz drin. Dann haben wir probiert, bis es irgendwie geklappt hat.. Und wenn nicht sind wir zum Jochen gegangen, der ist 2 Jahre älter, war also einer von den großen und hatte sogar einen C128d. Der hatte ein Action Replay und konnte ggf auch mit Assembler helfen. :-)


    In der Schulklasse hatte ja damals von den Jungs fast jeder einen C64. Es waren auch alle Arten vertreten, C64 alt, C64c, C64 Aldi, C64g...darüber haben wir uns damals nur gewundert, allerdings nicht weiter hinterfragt...denn, die Spiele liefen ja. Ich erinnere mich, dass sich die Jungs mit dem C64c etwas brüsteten, denn schließlich war es ja "der Neue". Wie wir alle wissen, macht das technisch natürlich überhaupt gar keinen Unterschied.


    Ein Freund und sein Bruder damals bekamen beide zu Weihnachten (dass es gerecht bleibt) jeweils einen C128 Tastaturcomputer mit jeweils einer Floppy 1571. Dieser Freund Dirk hatte eine riesen Programmsammlung und hat mit seinem C128 alles gemacht. Auch viel Schreibkram etc. Ich erinnere mich, dass er von seinen Eltern ein Abonnement der 64er bekam. Außderdem erinnere ich mich, dass er konsequent so gut wie jedes Programmlisting aus der 64er abgetippt hat, und das mit Freude. Ich erinnere mich, dass jedes Mal, wenn man in sein Zimmer kam, da eine 64er Zeitschrift mit einem Listing aufgeschlagen lag und ein Lineal unter der aktuellen Zeile, dass er nicht durcheinander kam. :-) Ihn habe ich auf dem letzten Klassentreffen getroffen und nach Frau-, Kind-,Beruf- und Haus-Themen sind wir auf das Thema zu sprechen gekommen. Dabei "gab er zu", dass er auch heute noch seinen Rechner aufgebaut hat und gelegentlich was dran macht. Die wahren Computerfreaks von damals kommen fast alle wieder back to the roots...


    Ich erinnere mich aber auch, dass man so in der Kante um/ab 1993 "ausgelacht" wurde, wenn man nur einen C64 hatte. Denn, schließlich war das Gerät längst überholt. Im Schulbus hat man dann plötzlich, wenn dann nur noch 3,5" Disketten getauscht, in der Regel von Atari, Amiga oder PC. In einigen Fällen auch CD-ROMs, dann aber wirklich nur geliehen, denn Brenner gab es damals noch nicht. Die C64-Geräte verschwanden, wurden entweder verkauft oder wurden auf dem Dachboden eingelagert. Ich persönlich hatte ab ca 1994 überhaupt kein Interesse mehr an Computern. Mädels, Mopeds, Musik und Bierkonsum waren wichtiger.... :-)))


    Irgendwann packt man dann nach Jahren die alte Hardware wieder aus, um nur mal zu kucken... Dann denkt man "es war nicht alles schlecht" und fangt sich an, erneut dafür zu interessieren. Man ist älter, hat wiederum eine andere Auffassungsgabe und Fachverständnis, man kann gut löten und hat das Internet mit reichlich Informationen und Gleichgesinnten. Außerdem ist man berufstätig, hat ein festes Einkommen und kann sich auch mal ab und zu das ein oder andere kaufen für die klassischen Rechner. Damals mit dem Taschengeld war das schwierig.


    Ach, ich könnte so viele Geschichten erzählen. :-))


    Was für mich zB den C64 zu einem Klassiker macht.


    1. Meine Kindheit/Jugend wo der C64 eine tägliche Rolle spielt. Also Erinnerungen.


    2. Man kann an dem Gerät noch erkennen, wie ein Rechner funktioniert. Der Hardware-Aufbau ist übersichtlich.


    3. Momentan beschäftige ich mich viel mit Assembler, das bringt viele "Aha-Effekte". Der Rechner ist also erlernbar. Mit einem aktuellen Rechner wirst du nicht zwischen "Tür und Angel" Assembler lernen können, falls das überhaupt noch geht bzw überhaupt irgendeinen Sinn hat. Wenn, dann wäre da wohl ein jahrelanges Studium von Nöten.


    4. Das klassische Design. Ich hab hier einen C64 der ersten Version (keine Ur-Version - die Normalbürgerversion), ein CBM 3008 und ein CBM 8032 mit den Doppelfloppys 4040 und 8050. Ich könnte stundenlang drauf kucken. Das Design ist einfach Mega. Ein Anschauungsobjekt, sagen wir mal, wie wenn sich einer an einem schönen Bild oder einer Skulptur erfreut.


    5. Ich bin Fan der 80er. Ich höre gerne die Musik, ich mag die Rechner der frühen 80er und ich habe den Knight Rider nachgebaut. Hier ein kleines Video von 2007


    https://www.youtube.com/watch?v=V84ohrUUCHs


    6. Die alten Rechner haben, wie soll ich sagen, einen gewissen Charme. Es ist irgendwie nicht diese billige Massenware wie heute. Man sieht, es hat sich jemand Gedanken gemacht und "mit Liebe" die Teile konstruiert und gebaut. Auch wenn es letztens auch nur Massenware war. Hört sich vielleicht auch etwas verrückt an ?! Wie seht ihr das ?



    Meine Meinung.




    Gruss Jan

    Da fällt mir ein. Ein Amerikaner hat den Imsai als Replica Bausatz für um die 700$ angeboten. Eins zu eins wie das original. Den hatte ich mal angeschrieben, warte aber seit Jahren auf eine Antwort. Mir fällt die Seite nicht mehr ein, ich muss heut abend mal danach suchen, wenn ich zuhause bin.


    Gruss Jan