Posts by Nervengift

    Ich hatte ein HD Floppy genommen. Allerdings gehen dann nur 720 KB-Disketten in dem Floppy. Ich hatte zu dem Zeitpunkt zwei HD Floppies hier Zuhause rumliegen und das eine ging und das andere interessanterweise nicht. Keinen Plan warum.

    Falls Du einen entsprechenden Adapter hast, kannst Du für die Installation sehr wahrscheinlich ein 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk anschließen und von dem auf die Platte installieren. Danach wieder das originale Laufwerk einbauen und sich selbst dann die entsprechenden DOS-Disketten erstellen. Zumindest hatte ich das bei meinem XT so gemacht. :-)

    Das geht mit dem Palm Zip Treiber:


    http://leute.server.de/peichl/palmzip.htm


    Der Treiber frisst sehr wenig RAM und mit "ZIPMAN.COM" (Bestandteil des Treibers) kannst Du die Zip Diskette in 3 x 32 MB Partitionen unterteilen. Liesmich-Dateien sind auch dabei, die die Handhabung genau beschreiben. Ich hatte mir den Treiber vor zwei Jahren zugelegt und bin echt glücklich, dass ich die 8,0 € damals investiert hatte. Klaus Peichl antwortet auch recht schnell und hilft auch, wenn's mal Probleme gibt.

    Ich bin kein Fan des Microsoft DOS. Auf meinem XT läuft DR DOS 6. Von den 640 KB hab ich ca. 570 KB frei. Ein DR DOS 5 sollte aber genauso gut sein. Oder vielleicht sogar ein DR DOS 3.31 oder 3.41:


    https://en.wikipedia.org/wiki/DR-DOS


    FAT 16B Support und eine Hilfe auf Kommandozeilenbasis. :-)


    Ich würde Dir aber dennoch ganz stark davon abraten ZIP-Disketten mit einer einzigen 100 MB Partitionen zu nutzen. Der "DIR"-Befehl dauert dann ewig. Der 8088er ist echt zu schwach auf der der Brust. Mach lieber 3 x32 MB Partitionen. Damit ist's echt angenehmer.

    Ich glaube, ich habe das Problem erkannt. Die Platte, eine ST-277R, ist eine RLL Platte. Meine beiden Controller, ein WD 1003-WA2 und ST11M sind beides MFM Controller :-(

    Macht nichts. Du kannst die RLL Platte auch einfach auf MFM formatieren. Einfach 17 Sektoren pro Spur angeben statt der 26. Das Ding ist nur, dass Du dann nicht volle Kapazität aus der Platte rausholst. Aus einer 60 MB Platte holt man auf diese Weise ca. 43 MB raus. ;)

    Ein Loch ist im Eimer ...


    Es gäbe noch die Möglichkeit das Diskettenlaufwerk im XT auszutauschen. Man könnte auch versuchen es im XT zu nutzen und auch an einem anderen PC. Also zwischendrin umbauen, damit die Daten von demselben Laufwerk jeweils geschrieben und auch gelesen werden. Wäre vielleicht eine Art Notlösung, wenn man erstmal anderweitig keinen Erfolg hat mit der Datenübertragung.

    Wir hätten heute GEM auf modernen PCs. Man mag sich ausmalen, wie das heute aussehen würde.


    Schwer zu sagen bis irgendwo unmöglich zu sagen. Wäre der Rechtsstreit mit Apple nicht gewesen und wäre GEM konsequent weiterentwickelt worden ... das sähe heute sicherlich alles anders aus und sehr wahrscheinlich auch besser. DR verfolgte aber auch eine andere Geschäftsphilosophie als Microsoft. CP/M wurde vielfach lizenziert und teilweise von den Lizenznehmern stark angepasst. Vielleicht ähnlich wie es google heutzutage mit Android macht. Die EDV-Welt wäre sicherlich eine ganz andere und Microsoft gäbe es vielleicht gar nicht mehr, weil der Bedarf an Basic nicht mehr gegeben war. Ach wie schön ... 8o

    Aber das ist müßig. Die Welt ist so wie sie ist und wir müssen sie jetzt und hier besser machen und ändern und nicht verpassten Chancen hinterher trauern!

    Die Geschichte mit dem Flugzeug ist wohl eher nur ein Mythos. Aber so ganz läßt sich die Sache auch nicht nicht mehr rekonstruieren, was damals genau geschah. Fakt ist wohl, dass das Geschäft mit IBM in der Tat nicht zu Stande kam wegen der Geheimhaltungserklärung, mit der sich DR sehr schwer tat.

    Erst dann ist IBM zu Microsoft gegangen und stellte die Frage, ob die auch ein Betriebssystem liefern könn(t)en. Das daraufhin Microsoft die Firma Seattle Computer Products bzw. Tim Patterson aufsuchte, um für relativ wenig Geld die Rechte an QDOS (den Vorläufer von MS-DOS 1.0) abkaufte, ist dann das, was Du wieder erwähntest.


    So viel ich aus Büchern weiß, wollte IBM von Anfang an das OS für den IBM PC von Microsoft haben. Microsoft (Bill Gates) hatte aber IBM auf DR verwiesen, da Mircosoft erstens kein OS im Protfolio hatte und daran auch (noch) nicht so recht interessiert war. Erst als die Verhandlungen mit DR nicht so reibungslos verliefen und letzten platzen, fragte IBM nochmals bei Microsoft an ob sie nicht doch auch das OS liefern könnten. Microsoft kaufte dann QDOS.

    Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass Gary Kildall nie so recht diese Sache weggesteckt hatte und die Entwicklung, die daraus folgte. Letzten Endes zerbrach er als Person daran. Das verleiht der ganzen Sache auch eine gewissen Tragik.


    Seine Pionierarbeit steht unter dem Schatten Microsofts und Apples und gerät - meiner Meinung nach - ungrechtfertigt in Vergessenheit, was vielleicht auch daran liegt, dass es Apple und Microsoft noch immer gibt. DR gibt's schon seit 1991 nicht mehr und Gary Kildall ist unter trgischen Umständen 1994 verstorben, was vielleicht auch dazu beiträgt, dass die Person Gary Kildall immer weniger wahrgenommen wird. Insofern halte ich aber die Ehrung seines Lebenswerks für eine wichtige Sache. Ich würde mich nur sehr freuen, wenn ihn auch zeitgenössische Dokumentationen noch erwähnten und die IBM <--> DR Geschichte zumindest kurz erzählten.

    Ich finde, dass Gary Kildall, Digital Research und CP/M leider zusehends in Vergessenheit geraten. Schaut man heute Dokumentationen wie alles mit den PC begonnen hatte, dann findet Digital Research und CP/M keinerlei Erwähnung mehr in solchen Dokus. Es findet stattdessen eine Reduzierung auf Apple und Microsoft statt. Das macht mich irgendwie traurig und wütend, wenn in einer Doku nur gesagt wird, dass Micosoft und Bill Gates kein OS für den IBM PC hatten und eines dazu gekauft hatten, um IBM ein OS liefern zu können. Das ist nur die Hälfte der Geschichte und auch Geschichtsverfälschung. Ein ganz wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der Personal Computer, der einfach weggelassen wird! X(

    Oder einfach "filelink.exe" von DR DOS 7.03 nehmen und auf beiden Rechner draufpacken. Das ist nur ein einziges Programm (Datei), das über eine leicht zu bedienende grafische Oberfläche verfügt und auch unter MS DOS läuft. Der eine Rechner wird mit Filelink in den Slave Modus geschaltet, der andere in den Master Modus. Schnittstelle und deren Einstellungen lassen sich einfach auswählen. Dieses kleine Programm ist echt sehr nützlich. Kann gut sein, dass es auch unter Windows 98 läuft.

    Wie wär's erstmal mit mTCP von B. Brutman:


    http://www.brutman.com/mTCP/


    Das läuft sogar auf einem IBM XT und es sind solche Sachen wie FTP-Client, FTP-Server, IRC-Client, Telnet-Client etc. dabei. Ansonsten gibt's noch Doslynx als Browser oder Arachne. Wenn's um Fileserveraufgaben geht, dann dürfte Novell Netware nicht so schlecht sein. Ich würde auf jeden Fall Novell bzw. Caldera DR DOS 7.03 als OS empfehlen. Das hat einen wesentlich besseren Funktionsumfang als MS DOS 6.22 und Windows 3.x läuft auch unter DR DOS 7.03. Kompatiblitätsprobleme hatte ich mit DR DOS 7.03 noch nicht. Im Gegenteil auf meinem Compaq LTE 5300 wollte MS DOS rein gar nicht laufen. Das hatte sich beim Booten immer aufgehangen.


    Auf der Arbeit hätte ich noch eine ISA Netzwerkkarte von 3COM mit AUI-, BNC- und RJ45-Anschluss. Die Karte ist allerdings nicht NE2000 kompatibel. Ich komme nur erst wieder am 15.01. auf die Arbeit. Ansonsten könntest Du die Karte gerne haben.

    Was habt ihr vor? Die Dinger waren damals schon ärgerlich und haben unnötig Leute gequält! Man sollte die nicht auch noch heutzutage mutwillig auf einem Treffen verbreiten! Oder wollt ihr euch die nur zu Forschungs- und Demonstrationszwecken beschaffen bzw. erhalten?

    Ich kann mich an F-PROT und McAfee erinnern, die ich Ende der 90er benutzt hatte. Leider habe ich keine Version mehr davon. :-(


    Vor kurzem hatte ich nur dasselbe Problem. Ich hatte mir über ebay vor etwa einem Jahr ein Compaq LTE 5300 für nicht ganz 30 € "geschossen", das ich mir als DOS-Gamingnotebook eingerichtet hatte. Also bin ich fleißig meine Diskettensammlung durchgegangen und habe installiert. Auf einer muss tatsächlich dieses PARITY Viech drauf gewesen sein. Das habe ich dann auch mit dem Neuanlegen des Bootsektors beseitigt. Aber einen DOS-Virenscanner hätte ich auch gerne. Man muss eben auch heute noch aufpassen. Die Dinger gehörten damals eben dazu und nutzt man heute alte Sachen, besteht eben immer noch Infektionsgefahr. Ich wüßte zu gerne welche Diskette der Übeltäter war.

    Ich bin auch echt gespannt. Wenn es klappen sollte, dann denke ich, dass dieses Museum eine Art Mekka für die Retrogemeinde werden könnte. Vielleicht könnten dort auch internationale Treffen stattfinden. Ich weiß nicht wer alles beim Aufbau involviert sein wird und wer Zarchos alles bei dem Projekt unterstützt, aber vielleicht gibt es in Frankreich ja auch sowas wie den VzEkC? Ich denke auch, dass er wissen wird, dass im Museum alles zweisprachig sein wird und muss.

    Moin, moin,


    derzeit findet im Bremer Einkaufszentrum "Berliner Freiheit" in der Vahr eine kleine Austellung statt, in der einige Homecomputer zu sehen sind und auch einen "Z25" kann man dort bestaunen. Dabei handelt es sich um eine interaktive Austellung und Interessierte können auch hier und da etwas ausprobieren und bestaunen. Am 05.11.2017 findet dann die alt bekannte Computerbösre in der Berliner Freiheit statt. Wer in Bremen wohnt und etwas Zeit hat, sollte mal vorbeischauen!


    http://www.berliner-freiheit.d…/computerboerse-2017.html

    Also ick saß mit meinem Freund "Rauschdiagnose" am Samstag auch oft am Empfang und kann mich seinen Ausführungen hier nur anschliessen. Es war wirklich sehr viel junges Publikum, mit Kind und Kegel vor Ort.


    Ich fand es sehr spannend und interessant.


    VG Yogi

    Ich ärgere mich immer noch grün und blau, dass das bei mir nicht geklappt hat und es dieses Chaos auf den Schienen gab. :traurig: Ich wäre echt gerne dabei gewesen. Ich hoffe, dass die Veranstaltung nächstes Jahr auch wieder stattfindet.


    Wie meinst Du das, dass das Publikum viel zu jung gewesen sei? Ist doch cool, wenn sich auch gerade die Jüngeren für die alte Technik interessieren. Sie werden schließlich irgendwann auch diejenigen sein, die erhalten.

    Es war wohl eher der Sturm vom Donnerstag gemeint. Einige Züge fahren seitdem immer noch nicht von und nach Berlin.

    Stand in unserer Tageszeitung vorhin auch. Es sind wohl sehr viele Bäume
    auf den Strecken gelandet und auch Oberleitungsmasten teilweise
    umgekippt. :( Mal sehen ob ich am Montag zur Arbeit komme.


    Ich
    selbst hatte den Sturm hier im Norden gar nicht als so schlimm
    empfunden. Der Höhepunkt war auch nur recht kurz. Etwas mehr als eine
    Stunde war es echt etwas windig und hier im Ort ist auch einiges
    runtergekommen. Auf dem einen Bauernhof hatte es zwei richtig große alte
    Eichen umgehauen. Beim Tennisverein ist auch was runtergekommen von den
    Eichen. Ein großer Ast hat uns das Dach unserers Geräteschuppens etwas kaputt
    gemacht. Aber ansonsten hielt sich das alles in Grenzen. Aber eben alles
    innerhalb einer Stunde. Danach war's wieder recht ruhig.

    Auch nicht für sonstige Technik? Im Technikmuseum gibt es ja 'ne Menge zu entdecken: http://sdtb.de/technikmuseum/ausstellungen/

    Das Probelm ist der muss auch bis 17:00 Uhr arbeiten und wollte danach noch in Ruhe was mit mir trinken. Aber das ist jetzt eh leider alles hinfällig. Gestern fuhren meine Züge lt. Bahnapp noch, aber heute morgen als ich los wollte ... Totalausfall. Der gesamte Zugverkehr ist lahmgelegt in Norddeutschland. Kein einziger Zug fährt wegen des Sturms. Ich empfinde das aber nicht wirklich als Sturm. Es ist ein wenig windig und das ist's oft hier und die Züge fuhren dennoch immer. >:( Es kommt eben immer anders als man denkt und als geplant. Ich wünsche aber allen anderen viel Spaß in Berlin und hoffe, dass ich es auf jeden Fall das nächste Mal schaffe.