Posts by stecdose

    Sehe ich da "...TRL", also CTRL? Damit kannst du die Eingänge vielleicht fernsteuern. Praktisch wenn man mehrere Geräte dran hat. Ich hab einen S/W Bildschirm 12" mit 4 Eingängen und einem externen Wahlschalter, 5 Drähte in einem DIN Stecker wie AT Tastatur.

    Das Teil hab' ich zwar schon länger, aber da war ich noch nicht angemeldet, also stell' ich es jetzt mal kurz vor. Habe das Foto grad für woanders geschossen und gedacht, gleich mal hier vorstellen.


    Das ist ein AP-40AHD von VOX Technologies mit AMD Am5x86-P75 mit 133MHz, die ADZ Version, die bis zu 85° dauerhaft abkann.


    Das Board hat einen ROM-Sockel, dessen Base-Addresse man im BIOS konfigurieren kann - sogar C000 Segment ist möglich, obwohl da normalerweise das Video BIOS liegt und die meisten BIOSe davon ausgehen, dass so eines auch da ist und den Bereich reservieren - ob VGA Karte drin oder nicht.

    Das Board kam mit einer 4MB DiskOnChip drauf.

    1x IDE, 1x Floppy, 2x RS232, 2x PS/2, IR, LED/Keylock/Speaker/LPT


    Als Gehäuse dafür habe ich ein altes aus Alu eines 80er Jahre 4-Kanal Video-Switch einer Überwachungsanlage (30b x 10h x 40t). Die Dinger, die man in Firmen beim Pförtner unter dem Bildschirm sieht.

    Daran schon stundenlang rumgefeilt und bald habe ich alles soweit, dass es aussieht wie ein normaler PC mit Floppy, CD und Frontpanel.


    Grafikkarte bekam ich vor kurzem eine Cirrus CL-GD5424 dafür. Am liebsten wäre mir jedoch eine noch mehr integriertere - deutlich kleinere - die ich huckepack auf eine Lochraster packen kann und mit Stiftleisten und Fädeldraht mit dem PC104 connector verbinden kann.


    Jetzt das Tollste daran, die Herkunft:

    Ich habe einen Schlagbaum eines Hallenbades, welches abgerissen wurde bekommen. Musste nur den Kilo-Preis für den ganzen Edelstahl bezahlen, beim Abgeben sogar noch ein Geschäft damit gemacht ;)

    Auch wenn dir das so jetzt erstmal gar nichts hilft:

    Die Silicon Image Controller sind dafür bekannt, nichts zu taugen. Vorallem die Fake-Raid-onboard Controller bereiten immer wieder Probleme.

    Sicherlich gibt's Ausnahmen - ich hatte bisher aber nur Probleme damit. Vorallem das Fake-Raid macht mich wahnsinnig. Da denkt man, man hat einen Raid-Controller im System, aber der fasst nur Platten zusammen, die Raid-Funktion an sich muss das Betriebssystem übernehmen. Das zu Fuss mit Gentoo Linux hat beim ersten mal nen kompletten Tag gebraucht bis es lief.

    Dafür gibt es doch Adapter, da brauchst Du das Board nicht zu verändern.

    Ja, so werde ich das wohl auch machen. Unbestückt schreit immer erstmal nach Nachrüsten, aber dieses Board gibt mir gleich zwei (drei) Gründe das nicht zu tun:

    1) Es ist so schön, keine Kratzer, kein Dreck, fast wie neu

    2) Der IO-Chip hat anscheinend Bugs, die gleichzeitiges Verwenden von Tastatur und PS/2 Maus ausschliessen

    3) gehört eigentlich mit zu 1: Veränderungen an etwas (fast) perfektem schmälern den persönlichen Sammelwert für mich. Die Nachrüstung wäre kein Schritt nach vorn.

    Ja könnte man. Ich dachte da an Flexibilität und einfachste Verfügbarkeit. Habe dieses Teil gestern noch fertig bekommen, aber dabei bemerkt, man kann auch "kaputt entwickeln".

    Denn für mein Ziel müsste die Leiste am 16bit Teil 6-8 Pins weniger haben, die zweite 40er Leiste und eine der 10er Leisten müssten eine 56...58er sein.

    Den Strom über eine extra 10er Wannenbuchse zu jagen ist das Einzige, was an dieser Idee gut geklappt hat.


    Ich werde mich nochmal dran machen, mit 2x 50 und Jumpern für Strom. So kann man am Ziel die Spannungen unterbrechen und über einen Floppy-Power-Connector einspeisen.

    Für die Karten werde ich "Riser" mit Flachbandkabel bauen. Hoffentlich geht das mit PCI.

    Für PCI (und PCI-Express) bekommt man die fertig, z.B. hier: Flexible PCI Riser bei ebay.

    Früher gab's die auch noch für ISA, die hab ich aber schon ewig nicht mehr gesehen.

    Schade, davon hätte ich gerne ein paar...

    Auch wenn das noch dauern wird, bis ich mich mal daran machen werde, habe gerade etwas angefangen...

    Ich kann darauf einfach nichts finden. Auch unter den Chips und der CPU ist nichts.


    Das einzige ist eine Beschriftung hintendrauf, "HL1-V0" und ein Datecode 95/45.

    Das HL hat ein H-logo davor, sieht dem Harris-Semi-Logo ähnlich (siehe Fotos im Anhang.).


    Ich geh gleich mal auf die Suche im Netz nach Boards mit diesem Chipset, vielleicht finde ich ja was.

    Anschalten geht erst morgen oder übermorgen, kein Netzteil zur Hand.


    PCISet SB82371FB

    PCISet SB82437FX-66

    M5818 A1

    UMC 8663AF

    UMC 8667

    Holtek HT6542B

    CY2254SC-1


    Hintendrauf ist noch ein komischer Kleber:

    03-5389-25860 "Garantee void if removed" (genau so geschrieben, das Garantee, sieht komisch aus).

    Neben der Tastatur ist eine unbestückte PS/2 Buchse. Dann fehlen noch zwei Drosseln auf der Platine und dann geht es direkt in den Chip rechts vom Tastatur Stecker. Also denke ich, der wurde nur nicht bestückt.


    Aber vorher Datenblatt studieren, vielleicht wurde da ja eine andere Variante des Controllers verbaut, die kein PS/2 kann.

    Ein, wie ich finde, wunderschönes Pentium Board. Pentium 133, 64MB RAM. Die S3 Virge dürfte mit 2MB bestückt sein.


    Ich finde die vergoldeten Metallteile, das klare dunkle Design und die weissen Intel-Schriftzüge echt schön.


    Eine Kiste dafür hab ich auch gleich gefunden, irgendwann sollte da mal ein Rechner rein. Ich glaube es wird dieser. Platte, SoundKarte und Kiste hatte ich vorher schon.

    Für die Karten werde ich "Riser" mit Flachbandkabel bauen. Hoffentlich geht das mit PCI.


    Es wäre interessant den PS/2 Stecker nachzurüsten, aber dafür ist mir das Board zu schade.

    Ich habe eine AD1848 oder so, da ist nur das Kabel mit der Pfostenbuchse abgeschnitten worden. Die Buchse ist noch im Slotblech. Die könntest du gegen Porto haben.

    Morgen früh kann ich ein Foto hochladen.

    Wenn die CPU läuft, dann holt sie Code/Daten aus dem ROM.

    Im Anhang habe ich ein paar Stellen markiert, wo auf jeden Fall Aktivität sein muss.

    Die READ-Leitungen bei den EPROMs müssten auf jeden fall nicht die ganze Zeit auf 1 sein. Die sind low-aktiv und wenn was gelesen wird, gehen die auf 0.


    Im Schaltplan sind viele Stellen mit Takten beschriftet. Ich würde da jetzt erstmal Stumpf alle ansehen mit dem Oszi (12Mhz, 2Mhz, ...). Immer am Ziel des Signals messen, sonst misst man ja dreimal wenn damit alles in Ordnung ist.


    Bin ich blind oder finde ich da keinen Plan für die Video-Section?

    Denn am Char-ROM muss auf jeden Fall aktivität sein, die Zeichen werden ja angezeigt. Ich denke mal da ist ein Shift register, was die Zeichen rausschiebt, oder schon ein richtiger Video Chip? Woher kommen die Daten für den Video-Generator/Chip und bewegt sich da was oder ist das angezeigte Bild nur ein "Default", der sich aus dem Aufbau der Schaltung ergibt?

    Welcher Otto-Normalverbraucher würde denn heute zwischen 400 und 500 Euro für einen echten C64 Silberlabel ausgeben ??

    Dafür gibt's ja die "allgemeinen" Brotkästen.

    Meinen habe ich vom Sperrmüll und das fehlende Zubehör kam in einem Konvolut aus drei Defekten + Zubehör. Hat mich knappe 50€ gekostet, soviel würde ich auch für den zusammengepuzzelten, guten C64 mit 2 Floppies, Hand voll Disketten, Joystick und Maus verlangen.


    Natürlich muss es auch für den Verkäufer fair sein. Aber wie Ralph sagte, nur weil Retro drauf steht muss nicht Wert drin sein.


    Um das mal mit ISA-Lan Karten zu vergleichen:

    no-name NE2000 <-> DualPort VLB Karte mit OVP und Treiberdisketten.


    Das "offensichtlichste" auf einem IMSAI 8080 wäre ein Binäruhr - sofern die LEDs sich so steuern lassen sollten. Kenne das Teil gar nicht.

    Die Kunden sollen bezahlen was sie wollen, die Verkäufer verlangen was sie wollen.

    Der zweite Teil stimmt - der Verkäufer als Eigentümer hat die Verfügungsgewalt über sein Eigentum, und er darf frei entscheiden, wie, wo, wem, zu welchem Preis und ob er es jemandem anbietet und letztlich auch verkauft. Der Kunde kann dagegen ein Angebot nur annehmen, ablehnen oder evtl. noch einen Gegenvorschlag machen, den der Verkäufer annehmen KANN oder auch nicht.

    Da habe ich mich vielleicht etwas schlecht ausgedrückt. So meinte ich das auch. "Der Kunde soll zahlen was er will" sollte wohl besser so geschrieben werden:

    Der Kunde soll das doch bezahlen, was verlangt wird, wenn er will.


    Und genau das, was du zu dreckigen C64 geschrieben hast, ist das, was mich so an halben 386ern für 50€ stört.


    Wenn wir schon dabei sind, ich habe diese Kiste vor kurzem für 30€ bekommen:

    Commodore 386SX-25

    Das ist für mich ein Rechner, den ich für 50€ abgeben würde (nein, ich gebe ihn nicht ab, auch nicht später irgendwann, nur theoretisch).

    In dem Zustand, in dem ich ihn bekommen habe, waren 30€ echt OK dafür.


    Was würdet ihr dazu sagen? Ich vermute, ich würde das Teil in dieser Facebook-Gruppe oder auch auf Ebay für 150€ loswerden. Trotz fehlendem Zubehör, ausgelaufenem Akku, angefressener Platine und original Platte hat nach 3 Tagen den Geist aufgegeben.

    Dafür bekomme ich noch Commodore DOS 5 Disketten auf Deutsch dafür, ob die original dabei waren weiss ich nicht. Die kommen auf jeden Fall aus der selben Haushaltsauflösung wie der Rechner und das war ein "normaler" Haushalt, keine Technik-affinen Leute. Also gehe ich mal davon aus, dass diese Disketten bei dem Rechner waren und nicht extra irgendwo her kamen.

    Ich habe die Disketten nicht gesehen dort. Zwei Tage später einem Freund Fotos von dem Rechner geschickt und er sagte mir, er habe nach mir (weil Rechner schon weg) die Disketten gekauft, 3€ für 3 Disketten.



    Ja, wegen der Netzwerkkarten... Ich habe hier im Forum nach meinem Wohnort gesucht und jemanden im Kreis gefunden, der SHARP-Sammler ist. Ich habe auch noch ein paar Teile von SHARP Handhelds (NOS: Gehäuseteile, Displays, ...). Dem habe ich geschrieben, ob er an Kontakt und/oder Tauschen interessiert ist. Wenn dabei nichts rauskommt, werde ich mal ein Gesuch hier einstellen.

    2 Karten, eine sollte mit ROM-Sockel sein, für 15€+4€ Versand. Ich bin mir sicher, da findet sich jemand mit passenden Karten. Jede x-beliebige NE2000 reicht schon, muss nichts besonderes sein.


    Quote

    Oder hier im Forum, denn hier sind fast nur "richtige" Sammler, die noch "normal" sind. Und man hilft sich.

    Deshalb am liebsten auch Tauschen und dabei Kontakte knüpfen :)

    Die eine ISA Karte "brauche" ich schon seit 3 Jahren, die zweite seit ein paar Wochen, seit ich den Commodore 386 habe. Aber so wichtig ist das nicht, dass ich nicht warten könnte.



    Ich sehe schon, dass die meisten Leute hier auch deutlich mehr Geld für's Hobby zu Verfügung haben. Ich muss für 30€ irgendwo anders deutliche Abstriche machen.

    Die 30€ für den Commodore "radel ich jetzt mit unserem Hund ab", indem ich einen Monat lang keine Fahrkarte für WauWau im Bus hole und überall wo Hund mit muss, fahr ich halt mit dem Rad hin.


    (Hehe, ich liebe lange Texte und vorallem viele Zitate/Absätze die sich auf Absätze des Vorposters beziehen - Danke :-) )

    Ich hab keine genauen Beispiele zu dieser Gruppe mehr im Kopf, daher kann ich zum genauen Zustand nix sagen. Ein funktionierender 0815 386er für 50€ mag OK sein, aber nicht wenn der am Montag sonst zum Schrott geht. Entweder steht das da nur um Leute zu fangen, oder der Verkäufer will es wirklich nur loswerden und dann stört auch ein geringerer Preis nicht.

    Es war hauptsächlich nur Bastelkram. Keine kompletten Rechner, ungetestet, ungesehen, irgendwas Substanzielles defekt/fehlt.


    Und 15€ (letztendlich fast 20€ mit Porto) ist definitiv zuviel für eine ISA Netzwerkkarte, die vom selben Händler zig fach angeboten wird. 5€ für eine 0815 NE2000 und 10€ für eine 3C509 mit ROM-Sockel, mehr würde ich im Leben nicht dafür ausgeben.

    Nur weil jemand 200 Karten vom selben Typ hat, hat der da keine 3000€ in Werten liegen.


    Und Porto muss man als Käufer auch immer zum Kaufpreis addieren. Denn ohne geht's ja nicht (nur selten). Bei 4€ für ein Päckchen bin ich schon fast bei 5€ mehr. Wenn nun jemand bei mir Zuhause auf den Postmann wartet und sich Kaffee und ein Wurstbrot macht, dann sind die 5€ auf jeden Fall erreicht. Wenn ich zur Post fahren muss um es abzuholen, auch.

    Bin aber froh, dass ebay da mal einen Versandkostenriegel vorgeschoben hat. Bis vor ein paar Jahren wurden teilweise mehrere Euro für (recycelte) Luftpolsterfolie verlangt.

    Wenn ich was verschicke, dann immer mit recyceltem Verpackungsmaterial und genau nur die Portokosten. Wenn ich doch einen Karton kaufen muss, dann gebe ich das extra mit an.


    Wenn man sich mal die versteigerten Artikel ansieht, dann sieht man, dass ISA LAN Karten auch für 5€ und weniger rausgehen können.

    Wert ist immer das, was die Kunden bereit sind, zu zahlen. Da sind die Auktionen realistischer, als die Festpreis-Angebote, die auf Käufer warten (manchmal monatelang!).


    Ich finde das ehrlich gesagt ganz schön frech, 200 Artikel einzustellen - als Händler - und solange zu warten bis alle überteuert verkauft wurden.


    Aber ich halte das auch niemandem vor, mich stört das nur ein wenig. Die Kunden sollen bezahlen was sie wollen, die Verkäufer verlangen was sie wollen.


    Bin ich jetzt ein Sozialist oder habe ich nur die Marktwirtschaft nicht verstanden?

    Naja, die Preise ändern sich doch nicht durch die Inflation. Die Preise werden von Verkäufern so angesetzt und dadurch dass es Käufer gibt werden sie so auch festgelegt.


    Da gibt's auch Facebook-Gruppen, die sich um alte HW drehen, da werden horrende Preise aufgerufen. Da sind ein paar "Hauptuser", die solche Preise verlangen und immer die selben 5 Käufer. Die 5 mit zuviel Geld treiben die Preise damit sinnlos hoch.

    Ich schau da nicht mehr rein, weil täglich 386er und 486er für 50€ und mehr zu sehen tut weh. Mit dem Kommentar "Ich brauche Platz, Montag gehts zum Schrott".


    Ich habe gestern nach 2 ISA Ethernet Karten auf Ebay gesucht und mir fielen die Augen raus. 15€ die günstigste + Versand. Ich dachte da eher an 5€/Karte + Versand. 35€ ist mir das ehrlich gesagt nicht wert. Mehr als ich für die beiden Rechner bezahlt habe, wo die rein sollen. (Der Eine 30€, der Andere hat nichts gekostet.)

    Quote

    Aber auch wenn ich den HALT Pin (oder einen anderen) auf Masse ziehe und die CPU nichts macht, ist die CPU nicht im HALT.

    Im HALT macht die CPU naemlich noch eine ganze Menge.

    Ja gut, das habe ich dann falsch interpretiert. Dann nenne ich es mal "befindet sich im undefinierten in-die-Knie Zustand", ausgelöst durch HW Fehler.

    Wieso? Weil ein Ausgang kurzgeschlossen wird. Entweder raucht die Ausgangsstufe ab, oder es läuft sehr viel Strom. Die Spannung bricht ein, CPU steht.

    Bei meinem µProfessor hat der HALT Pin im Sockel 0 Ohm zu GND. Wenn ich die CPU drin habe, wird sie sehr warm. Auf dem Bus sehe ich mit LA keinerlei Aktivität. Den Halt Pin weggebogen, reingesteckt und es tut sich was auf dem Bus - laufen tut er aber trotzdem nicht wie er soll.

    Ja, und was passiert wohl wenn ein Ausgang von Aussen runtergezogen wird? Wenn da nicht irgendwas abraucht wird alles stehen.


    //edit: Achja, auf den HALT kam ich, weil ich einen µProfessor mit Z80 hier habe, dessen HALT Pin von aussen fest auf 0 liegt und nicht anläuft.

    Ob die CPU das überlebt hat, weiss ich nicht. Weiter kam ich bei der Fehlersuche noch nicht, sehr vergammelt das ganze Teil.


    //edit2: Wie klausp schrieb, der HALT-Pin ist HIGH. Demnach wird auch kein HALT ausgelöst in Dauerschleife, dann wäre der Pin LOW.

    Das wird mir nicht so ganz klar wie du den RESET gemessen hast, wenn du noch nicht gemacht hast:

    CPU raus, anschalten, RESET mit Voltmeter gegen GND messen und dann RESET betätigen und gucken ob sich da was tut.


    Clock scheint zumindest für CPU und Grafik OK zu sein. Bild kommt, Takt an CPU.


    Ich markiere da gleich mal ein paar Punkte in dem PDF und lade es hoch. Schaue auch mal was noch alles mit Clock versorgt wird und markiere das.

    Der Z80 halt einen #HALT Pin. Wenn der LOW ist, dann befindet sich die CPU im HALT-Zustand

    Das ist richtig.


    Das hat nur indirekt was mit dem HALT-Opcode zu tun.

    Wieso? Das darfst du mir erklaeren.

    Indirekt, weil es zwar das selbe Resultat erzeugt - CPU steht, aber das eine eben Programm "von innen" ist und das andere ein Signal von aussen und demnach muss die CPU noch nicht angelaufen sein, wenn von Anfang an der Pin die CPU in Halt-Zustand zwingt.

    Das mit den @ Zeichen wird mir im zweiten Link von fritzeflink etwas klarer. Wenn die CPU im HALT steht, dann steht auch der Inhalt des Buses. Wenn das nun zufällig auf die @ Zeichen zeigt, dann werden die ausgegeben.


    Ohne den Z80 und dieses System wirklich zu kennen, ich würde - ins Blaue hinein - jetzt erstmal den HALT Pin der CPU von der Schaltung isolieren und schauen was dann passiert.

    Vermutung hin zu RESET bleibt damit immer noch bestehen + alles was mit am HALT Pin hängt.


    So wie es aussieht gibt es leider keinen kompletten Schaltplan.


    Vielleicht kann kripston da ja noch was auftreiben?

    die CPU wohl im HALT steht und nicht anläuft

    Wenn die CPU im HALT ist, ist sie gelaufen. HALT ist ein ganz normaler Opcode.

    Aber wie kommst du auf den HALT State?

    Der Z80 halt einen #HALT Pin. Wenn der LOW ist, dann befindet sich die CPU im HALT-Zustand. Das hat nur indirekt was mit dem HALT-Opcode zu tun. Wenn der Pin Anfang an LOW ist, dann muss die CPU nicht gelaufen sein.

    ...bin aber zu den Funktionskontrollen noch nicht gekommen, da ich etliche andere Dinge "um die Ohren" hatte.

    Gerade beim Hobby kann sowas ewig dauern. Ich hab' vor kurzem rund 100CDs verschickt, die ich vor 10 Monaten jemandem versprochen habe.

    Letzten Januar dachte ich noch, ich kann die alle schnell rippen, bei archive.org hochladen und dann in zwei Wochen verschicken :D


    Zum Glück nicht eher verschickt, bevor's erledigt war, so habe ich jetzt 100 MSDN-CD-Images von 1996-1998. In >20 Sprachen oder so :) :) :) :)


    Ich habe dafür eine ISA Grafikkarte bekommen, die hat der Tauschpartner auch schon im Januar rausgesucht, das hat jetzt aber nochmal gedauert, bis er sie wiedergefunden hat :D

    Meine ersten Tests haben ergeben, das die CPU wohl im HALT steht und nicht anläuft. Hat jemand eine Idee an was es liegen könnte? Wird ja wahrscheinlich nur ein TTL Chip sein?

    Hast du ein Oszi? Wenn ja dann den Takt vom Quarz/Wasauchimmerfüreinen-Oszillator über die Verstärkerstufe bis zur CPU an jedem Knotenpunkt prüfen.

    Ungefähr so sähe das dann aus:

    Quarz ok.

    Verstärkerstufe aus X Chips, zwischen Chip Y und Chip Z hört das Signal auf. Denmach klemmts bei Chip Y.


    Wenn kein Oszi, dann tuts auch ein Frequenzzähler oder USB-Logic-Analyzer, der aber nicht direkt am Quarz messen kann. Mann muss diesen nach der Verstärkerstufe anschliessen.

    Dann fang erstmal an, gesockelte Chips, die im Signalweg des Taktes liegen auf sichtbare Fehler zu prüfen. Rausnehmen, Beinchen mit Glasfaserpinsel oder ganz feinem Schleifpapier saubermachen.


    IC Sockel ggf sauermachen, überprüfen ob Federkontakte alle gut. Dafür z.B. einen kaputten Chip aus E-Schrott nehmen, eine Seite der Pins waagrecht zum Chip biegen und mit diesem Kamm dann ein paar mal in den Sockel und wieder raus.


    Alle Lötstellen im Signalweg des Taktes ansehen.


    Vielleicht hängt ja nur RESET? Supervisor-Circuit für RESET überprüfen (TL7705 und ähnliche waren gängig, oder diskret). Eventuell vorhandene RESET Taste durchpiepen. Schauen welche Polarität RESET hat und dann Ruhezustand messen. Also wenn RESET einen Strich über der Schrift hat im Schaltplan, oder eine '#' oder '/' davor, dann RESET=Low-Aktiv.

    Das heisst, im Ruhezustand des RESETs, wenn der Rechner laufen soll, muss zwischen GND und RESET 5V anliegen.


    Gibt es dazu einen Schaltplan? Dann würde ich dir mal grob ein paar Punkte zum überprüfen markieren.

    BWBASIC ist ja schon ein ganz schöner Brocken, das kannte ich noch gar nicht. Danke :)

    Irgendwas dämmert mir, dass das ~2005 (+-ein paar Jahre) mit auf der FreeDOS-FULL CD war...


    Natürlich gibt's dann da auch noch FreeBASIC, was aber, IIRC, nur ein Frontend für BASIC-to-ASM ist und den "gas" Assembler am hinteren Ende braucht.

    Das Thema ist zwar schon ein bisschen älter, aber ich habe grosses Interesse an dem 6.22 OAK. Ich habe mich schon tiefergehend mit dem 3.3er beschäftigt und ich habe hier ein AM186-Dev-Board.


    Der 80186 tanz ein wenig aus der Reihe, da der für Steuerungen gebaut wurde, ist aber im Grunde ein aufgebohrter 8086. Mit "normalem PC DOS" kommt man da nicht weit. Und sobald ich mich mal komplett durch das OAK gewühlt hab, hoffe ich, da DOS drauf zum Laufen zu bekommen.


    Einen Winbond IDE/Floppy Controller und einen SB16 habe ich daran schon zum Laufen bekommen - rüdimentär. Mit dev86/bcc kleine Testprogramme geschrieben (Piepen aus der Soundkarte und den Controller kann ich unlocken/locken/auslesen (ID Byte)).