Posts by Benedikt

    Braucht noch ein paar Anpassungen..Ob es Filament in "alt-computer-grau" gibt ?

    An anderer Stelle hatte ich schon einmal geschrieben, dass die Hell- und Dunkelgrautöne bei diversen Computern aus den 80ern näherungsweise RAL 7032 „Kieselgrau“ bzw. RAL 7030 „Steingrau“ entsprechen. Wenn der Hellgrauton also in etwa dem Hellgrau an einem Commodore-1084-Monitor oder einer IBM-PC-Tastatur entspricht, dürfte RAL 7032 recht gut passen.

    Eine Alternative wäre sonst, das fürchterliche Flachband-Zeug inkl. Buchsen ganz von der Platine zu verbannen. So habe ich das mit meinem Euro-PC gemacht:

    Bei meinem CPC werde ich davon Abstand nehmen, weil die alte Tastatur da wieder rein soll.


    Wie sind denn die zusätzlichen Tasten Option, die Commands und Del angeschlossen? Bekommen die einen eigenen Zeilendraht?

    Leider sind in der Tastenmatrix keine Positionen mehr frei.

    Die Taste „del“ (entspricht „CLR“ beim CPC) ist aber nur nach unten gerutscht, weil Backspace jetzt breiter ist, behält aber ihren Scancode.

    Die Linke „command“-Taste entspricht „COPY“, die „option“-Taste ist „Fire 2“ vom ersten Joystick und die rechte „command“-Taste ist „Fire 3“ bzw. „Spare“ vom ersten Joystick.

    Das halte ich für die sinnvollste Wiederverwendung von Scancodes, weil das nicht nur mit neuer Software, sondern auch für Nutzer einfacher Ein-Taster-Atari-Joysticks einen Mehrwert hat.

    ich hätte ein paar kleine, sehr dünne PCBs, die man in die Flachband-Buchsen auf der CPC -Hauptplatine stecken kann. Damit könntest du dir ein Adapterkabel bauen. Habe ich mal gemacht um eine Tastatur-Verlängerung zu ermöglichen. Beim Test am offenen CPC ist das sonst immer so eine Fummelei mit der Tastatur. Da kann ich dir gerne ein paar zusenden.

    Das ist ein sehr verlockendes Angebot. Entsprechende Adapterplatinchen für Flachbandkabel wären in der Tat der nächste logische Schritt gewesen.

    PN folgt...


    Kleiner Themenwechsel weg von der Tastatur: Wenn der CPC schon einmal offen ist, kann man auch direkt CPUs aus der Schublade testen...

    Der UA880D tut das, was er tun soll.

    Mittlerweile ist die erste Tastaturbaugruppe fertig aufgebaut:


    Testweise in den CPC eingesetzt sieht das dann so aus:


    Die fertige Tastatur macht insgesamt einen soliden und hochwertigen Eindruck und das Tippgefühl ist sehr angenehm.

    Mangels Adapterkabel konnte ich die Funktion nur am geöffneten Gerät für ausgewählte Zeilen und Spalten der Tastenmatrix testen, aber zumindest dabei gab es keine Auffälligkeiten.

    Mit der Tastatur vom KCC passt das nur bedingt zusammen, nach einen CPC habe ich nicht gesehen.

    Dafür wird sie 1:1 in den CPC 6128 passen, der hier offen neben mir liegt.
    Beim KC compact, der ebenfalls auf dem CPC 6128 basierte, musste die Tastatur ja irgendwie in das existierende Gehäuse passen.

    Diese Einschränkung habe ich mit einem Sperrholzgehäuse nicht.

    Jetzt geht die Tastaturplatine in dieser Form in die Fertigung:

    Und das komische Blumenkohl-Symbol vom angebissenen Kernobst bei "COMMAND" muss da mit rauf? Wie wäre es mit einem "S" für Schneider?

    Das „Blumenkohl-Symbol“ ist den Tastenkappen „von der Stange“ geschuldet. Damit kriegt man die Tastatur insgesamt für ca. 50 bis 60 Euro gebaut.

    Ansonsten müsste man mindestens mit dem Doppelten rechnen und hätte dafür dann eine Tastatur mit heute ungewohntem Layout, auf der niemand die Sonderzeichen trifft.

    Von dem jetzt eingeplanten ANSI+ISO-XDA-Tastenkappenset gibt es Varianten für Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Damit sollte ein Großteil der CPC-Community gut leben können.


    EDIT:

    Wird das dann in eine Apple-Tastatur eingebaut und diese an den CPC angeschlossen?

    Siehe oben.

    Jetzt geht die Tastaturplatine in dieser Form in die Fertigung:

    Sie ist so konzipiert, dass sie direkt auch als Teil der Abschirmung fungiert.


    Das (wahrscheinlich finale) Tastaturlayout ist dann dieses hier:

    Solche Tastaturlayouts kann man übrigens sehr komfortabel mit dem Editor auf http://www.keyboard-layout-editor.com/#/ erstellen, der auch im Quelltext verfügbar ist. Als JSON exportiert kann man es dann in ein KiCad-Plugin füttern, das einem das manuelle Anordnen der Taster abnimmt. Letztere müssen jedoch im Schaltplan passend nummeriert sein.

    Wie machst du das mit dem GateArray? Nimmst du die KC Compact Schaltung und erweiterst sie oder wird das eine FPGA Nachbildung mit erweitertem Funktionsumfang?

    Ersteres.

    Wenn man bedenkt, dass aktuelle FPGAs zumeist 1,8V, 3,3V oder beides haben wollen und man in einem 5V-Gerät für alles Pegelwandler braucht, würde man dadurch auch gar nicht so viele Komponenten einsparen.

    PC-kompatible Floppy wäre ein Rückschritt, das kann nur 2 Floppies, Shugart passt besser.

    Lichtgriffel geht nur, wer noch eine Röhre hat.

    Bloß sind PC-Laufwerke wesentlich leichter zu beschaffen und am CPC laufen normalerweise auch maximal zwei Diskettenlaufwerke.

    Die Buchse für den Lichtgriffel wäre in erster Linie da, weil neben der DB25-Buchse ohnehin Platz dafür ist. Außerdem kann man auch die dort herausgeführten 5V-, Masse- und „Fire“-Leitungen sicher noch anderweitig gebrauchen, wenn man keinen passenden Röhrenbildschirm mehr da hat.

    Ich würde statt 128K gleich 512K Ausbau machen. Mehr als 512K bringen nicht wirklich was und weniger kostet praktisch genauso viel bzw. braucht auch nicht wesentlich weniger Logik.

    Das Pinout ist auch quasi das gleiche. Ich würde jedoch gleich mit der Zwei-Chip-Lösung mit 1MiB SRAM planen, weil man mit einem einzelnen SRAM-Chip die doppelte Farbtiefe nicht gut hinkriegen würde und weil auch klassische CPCs mit klassischer RAM-Erweiterung schon 576KiB haben konnten.

    Andererseits sollte meiner Meinung nach die Möglichkeit einer Teilbestückung für eine Basiskonfiguration mit 128KiB und bloß den normalen CPC-Grafikmodi mit eingeplant bleiben, weil manche potenzielle Nachbauer evtl. „nur“ einen einfachen CPC/KCc für existierende Software bauen wollen.

    Sollte er ja von Hause sein, wegen dem Floppy-Rucksack, wo FDC, 64k-RAM und ein EPORM drinstecken.

    Ja. Gemeint ist hier jedoch die Integration im Grundgerät.


    Was ist dieses IDE8255?

    IDE über 8255 PPI?

    Ich kenne nur das GIDE.

    Ja. Laut CPC-Wiki handelt es sich um ein sehr flottes IDE-Interface, das aus einem PPI und zwei Logikchips besteht, von denen einer der Adressdecoder ist.


    Meine Überlegungen zu Form und Anschlüssen des oben herbeifantasierten „KCC plus“ sind übrigens die folgenden:

    • Hauptplatine, die prinzipiell in deutsche CPC6128-Gehäuse passt – aber mit etwas anderen, KCc- bzw. (CPC-)plus-artigen Anschlüssen, siehe unten
    • Ersetzen der Centronics-Buchse für den Drucker durch eine DB25-Buchse (plus, KCc) sowie eine Modularbuchse für einen Lichtgriffel (plus)
    • Ersetzen der Centronics-Buchse für das externe Diskettenlaufwerk durch eine SCART-Buchse (KCc)
    • Ersetzen des einen Poti-Rädchens durch zwei Poti-Stifte, nämlich für PSGs und Digiblaster getrennt
    • PC-kompatible FDD- und HDD-Anschlüsse auf der Hauptplatine, FDD-Anschluss ggf. abgewinkelt auf der rechten Seite bestückbar
    • CPC6128-artiges Sperrholzgehäuse aus dem Lasercutter, aber ohne integriertes Diskettenlaufwerk
    • Diskettenlaufwerk kann im passenden separaten Gehäuse rechts an das Grundgerät geschoben werden

    Die Centronics-Buchse für das externe Diskettenlaufwerk würde ich dem SCART-Anschluss opfern, weil Amstrad das Pinout ohnehin so verkorkst hatte, dass die Buchse bei deutschen CPC6128 und den späteren 6128plus nicht kompatibel war. Zudem wäre sie beim angestrebten geteilten Aufbau redundant.


    Mann könnte die ganze Geschichte dann „Kit Colour Computer – KCC plus“ nennen, weil es erstens ein Kit und zweitens irgendwo zwischen CPC (= Colour Personal Computer) und KCc wäre.


    So. Damit habe ich dann aber wirklich quasi alles niedergeschrieben, was mir gerade zu dem Thema durch den Kopf schwirrt.


    P.S.:

    Jedenfalls beinahe. Ich habe hier auch noch einen Zettel auf dem Schreibtisch liegen, auf dem skizziert ist, wie man mit einem einzelnen 74LS74 Dual-D-Flipflop-Chip aus den /MOTE- und /INDEX-Signalen eines Diskettenlaufwerks das /READY-Signal gebastelt kriegt, das bei PC-Laufwerken fehlt.

    Von daher bleibt die Frage, ob die Dioden gegen Keyboard-Clash irgendeinen echten technischen Nachteil bringen. Die Mehrkosten sind beim Selbstbau nämlich irrelevant.

    Ja, i.d.R. Spannungsabfall (typischerweise so um die 0.7 bis 1.4 V). Ob das dem AY 3-8912 egal ist, muss man sehen... der ist oftmals recht zickig im CPC.


    Das Problem ist daher eher - bringen die irgendeinen technischen Vorteil? Klar, wenn man die Software selber schreibt... wenn man das will, bitte. Wäre es mir nicht wert, aber jeder hat ja andere Prioritäten. Da nagel ich mir lieber ne Frikadelle an's Knie, da hab' ich mehr von ::heilig::

    Da der Joystick-Port in der Tastaturmatrix hängt, könnte man eigentlich daran den Diodentyp unkompliziert testen – und die Frikadelle einer sinnvolleren Verwendung zuführen.


    Zum Stichwort Joystick-Port: Die beiden zusätzlichen Tasten der Nachbautastatur könnte man gut als „Fire 2“ und „Fire 3“ verdrahten, weil man die beiden Tasten an einem normalen Atari-Joystick nicht hat.


    Die Überlegungen zum Nachbau des Rechners sind inzwischen ebenfalls etwas weiter fortgeschritten.


    Vorsicht! Textwand im Anflug!


    Die Basis wäre nun der KC compact, zu dem die neue Maschine zu 100% kompatibel sein soll. Alle nötigen Komponenten lassen sich noch beschaffen. FPGAs bleiben draußen, weil man sonst gleich den fertigen MEGA65 kaufen könnte.

    Darüber hinaus soll die Funktionalität (abwärtskompatibel) über das hinausgehen, was man am CPC/KCc mit normalen Erweiterungen erreichen kann. Dies rechtfertigt den Neuaufbau.


    Grundausstattung eines hypothetischen „KCC plus“, der noch weitgehend einem CPC6128 oder KCc im Vollausbau entspricht

    • Kein PAL-Encoder und auch kein HF-Modulator – wir brauchen Platz
    • 128KiB SRAM
    • Interner FDC
    • R-2R-DAC „Digiblaster“ integriert
    • AY-3-8910 statt AY-3-8912
    • 8-Bit-Datenpfad der KCc-Pixelerzeugung komplett genutzt → 256 Palettenindizes
    • Paletten-RAM durch beschaffbaren 8KiB-SRAM ersetzt
    • Zeilenzähler, der eine eigene Palette pro Bildzeile ermöglicht
    • Palettenvariantenauswahl per AY-3-8910


    Die 128KiB und der FDC machen die Kiste weitgehend CPC6128-Kompatibel, den „Digiblaster“ gibt es als fertiges Widerstandsnetzwerk und die Erweiterung von 27 auf 256 Farben kostet auch quasi nichts.

    Der Zeilenzähler für Paletten pro Bildzeile bietet sich an, wenn man eh keinen kleineren Paletten-RAM als 8KiB beschaffen kann.

    Zeilenzähler und erweiterte Palette lassen sich über die zusätzlichen Pins des AY-3-8910, nämlich Port B, abwärtskompatibel an- und abschalten.

    Hängt man die übrigen sechs Ausgänge vom AY-3-8910 per 74LS244-Latch mit Widerständen an den 3x2-Bit-RGB-DAC, kriegt man 64 Varianten einer 256-Farb-Palette, die im unteren Quadranten ungefähr die 64 EGA-Farben hat und in den oberen drei Quadranten Varianten der EGA-Palette mit abgedunkelten, aufgehellten oder kontrastreduzierten Farben. Damit kommen wir sehr preiswert in die Größenordnung der Farbanzahl der Plus-Geräte von Amstrad.


    Eine erweiterte Variante dieses „KCC plus“ könnte aber – immer noch abwärtskompatibel – sogar so aussehen

    • Zweiter RAM-Chip für insgesamt 256KiB, evtl. Austausch durch 512-KiB-Chips für 1MiB, davon 572KiB Dobbertin-kompatibel
    • Zweiter AY-3-8910 zur Verdopplung der Polyphonie und für weitere Steuerleitungen
    • Dopplung der Pixel-Schieberegister und optionale Aufteilung der Datenpfade der beiden RAM-Chips zur Verdopplung der Bittiefe
    • Latch neben dem zweiten Satz Schieberegister für Attributmodi, z.B. hochauflösender Pseudotextmodus mit 16 Vorder- und 16 Hintergrundfarben
    • Latch im Datenpfad des zweiten RAM-Chips zur EGA-artigen Beschleunigung von Bit-Blitting um Faktor 2 (in den neuen Modi)
    • Serielle Schnittstelle auf der Hauptplatine bestückt
    • IDE8255 für IDE/CompactFlash auf der Hauptplatine bestückt
    • Zweiter Joystick-Port (trivial)
    • Evtl. optionale Taktdopplung für den FDC – für HD-Disketten
    • Evtl. optionale Taktdopplung für den Z80 mit Wait States für IO

    Der Grundgedanke ist, dass die Maschine nur Komponenten benutzen soll, die man im Zeitraum von ca. 1990 (= letzte KCc und CPC6128) bis 1994 (= letzte C64) „von der Stange“ gekriegt hätte.

    Was haltet ihr insgesamt von diesen (noch) theoretischen Überlegungen?

    Und was machst Du damit dann? Kann man in der Firmware denn was anfangen mit gleichzeitig gedrückten Tasten? Ist ja alles sehr spannend... ::pc::

    Der springende Punkt ist, dass die Firmware dafür regelmäßig nicht benutzt und stattdessen händisch der Zustand der gesamten Tastenmatrix weggespeichert wird, um dann z.B. in einer Spieleengine mit Mehrspielermodus damit zu arbeiten.

    Von daher bleibt die Frage, ob die Dioden gegen Keyboard-Clash irgendeinen echten technischen Nachteil bringen. Die Mehrkosten sind beim Selbstbau nämlich irrelevant.

    In der Zwischenzeit habe ich mir ein Originalgerät beschafft und kann jetzt ergänzen, dass das Tastaturraster 19,05mm (= 3/4") ist.
    Angesichts des britischen Ursprungs und der Entstehungszeit hätte man vielleicht direkt davon ausgehen können.


    Jetzt habe ich zwar das Original, aber zumindest die Tastatur werde ich trotzdem bauen. Schließlich liegen die Taster, Tastenkappen und Dioden schon in der Schublade.

    Funktioniert jetzt problemlos. Nächstes Mal werde ich ein farblich passenderes PLA-Filament wählen ;)

    Ich hatte mal per Farbfächer herausgefunden, dass die Hell- und Dunkelgrautöne diverser Rechner aus der Ära, darunter IBM und Commodore, relativ nah an RAL 7032 „Kieselgrau“ und RAL 7030 „Steingrau“ dran sind, auch wenn das keine exakten Entsprechungen sind.
    Zumindest bei der Model-F-Tastatur, die ich hier habe, sind die Füßchen ab Werk lackiert. Das wäre also auch noch eine Option.

    Wieso habt ihr denn nun auch was gegen Wespen?

    Mich hatten die auf meinem Balkon auch nicht gestört.

    Allerdings sind die auch nur Menschen --> einer ist immer dabei, der einen an der Waffel hat.

    Ich habe nicht unbedingt etwas gegen Wespen.

    Auf die Situation kommt es an: Eine ist immer dabei, die man an der Waffel hat.

    Was Weichmacher in Kunststoff angeht, meine ich aber, ich hätte mal irgendwo gelesen, dass Waschbenzin die da raus löst.
    Ob das die Sache dann unterm Strich gesünder macht, bleibt aber fraglich.

    Ich kann mich Toast_rs Empfehlung nur anschließen.

    Bei mir hat es allerdings nicht ein paar Wochen, sondern ein paar Jahre gedauert, bis die direkt aus China importierten bunten Jumperkabel wirklich geruchsneutral waren.

    Ein weiteres aktuelles Beispiel sind die Flash-Chips in SSDs und Speicherkarten.


    Die sind alle teildefekt und es werden einfach mehr Speicherblöcke eingebaut.

    Das dient auch dazu, dass der integrierte Controller transparent Blöcke neu zuweisen und die Daten umkopieren kann (und gefälligst sollte), wenn er meint, dass ein Speicherblock bald durch Verschleiß kaputt geht.

    Und weil dieser sehr ausgeklügelte Speichercontroller dafür eh gebraucht wird, kann man damit auch gleich die Ausbeute erhöhen und die Kosten senken.


    Man kann heute davon ausgehen, dass eine billige neue SD-Karte mit einem Gigabyte Nennkapazität der schäbige Rest ist, bei dem 90% der Blöcke schon kaputt sind.

    Mir ging da gerade ein Gedanke durch den Kopf: Wo werden die Dinger in der VAX eigentlich reingeschraubt?

    Links und rechts von dem DSUB Connector.

    Du meinst ich muß Sechskantbolzen mit UNC AG suchen?

    Eine Kombination würde evtl noch besser funktionieren: Die zu kurzen Dinger von Toast_r nehmen und mit UNC-Bolzen „verlängern“.
    Wenn sich das als praktikabel herausstellt, könnte man das Gewinde anschließend verkleben, damit sich die Sache nicht an der falschen Stelle auseinander schraubt.

    Mir ging da gerade ein Gedanke durch den Kopf: Wo werden die Dinger in der VAX eigentlich reingeschraubt?


    Ich brauchte für meinen Commodore-PC einmal als Ersatzteil für die integrierten Schnittstellen Sechskantbolzen mit M3-Außengewinde und 4-40-UNC-Innengewinde.
    So etwas gibt es bestimmt auch umgekehrt. Dann könntest du für das Kästchen einfach eine 8 cm lange M3-Maschinenschraube nehmen.

    Klingt für mich in diesem Fall eher nach leicht unterschiedlichen Speichermodellen, bei denen Variablen im Speicher entweder zuerst an der niedrigsten bzw. der höchsten freien Adresse abgelegt werden. Weil das Array eine einzelne Variable ist, passt dann die Reihenfolge untereinander nicht mehr.

    Was ist DRC? Macht das Sprint auch?

    Ist es schlimm, wenn die Holes übereinander liegen? Gibts dann bei der Fertigung Probleme?

    DRC ist der „Design Rule Check“, zu deutsch „Entwurfsregelprüfung“.

    Dabei wird automatisiert geprüft, ob die Dinge, die im Schaltplan (nicht) verbunden sind, auch auf der Platine (nicht) verbunden sind, ob konfigurierte Mindestabstände eingehalten wurden etc.

    Kurzum: Sollte man tun. Erspart einem Ärger.

    Die Tastenkappen sind mittlerweile da:



    Man sieht, dass sowohl die ANSI- als auch die ISO-Enter-Taste im Layout ihren Platz finden und die Belegung einiger Tasten eben die moderne ist.

    Durch die doppelt-breite Backspace-Taste ist „del“ nach unten gewichen und die Tastatur kriegt auch durch die schmaleren Control-, Leer- und Enter-Tasten insgesamt zwei Tasten mehr.

    Wenn man für den rechten Teil die F-Tasten nimmt, bleibt quasi der komplette Nummernblock für andere Bastelprojekte übrig.

    Bei dem Unterschied zwischen 19- und 19,05mm-Raster habe ich nachgerechnet und festgestellt, dass das auf der linken und rechten Seite der Tastatur nur jeweils 0,425mm Unterschied ausmacht. Die sind mir dann einfach mal egal.

    Area5150 ist leider inkompatibel mit der CGA Lösung im EuroPC. Das läuft nur auf der originalen IBM-CGA oder einem 100% registerkompatiblen Klon.

    Das dürfte daran liegen, dass der integrierte CRTC im Paradise PVC4 im EuroPC kein Interlacing kann.
    Ich vermute sehr stark, dass Area5150 für den modifizierten Textmodus Interlacing benutzt, um im angezeigten Bild jede zweite Zeile zu überspringen, und dann 60 mal in der Sekunde die Register neu setzt, um dann immer wieder dasselbe Feld zu zeichnen.

    Auf die Art vermeidet man, das Neusetzen der Register 12000 mal in der Sekunde machen zu müssen, was der Vorgänger 8088MPH für ähnliche Frickelmodi noch so gemacht hat.