Posts by Currock

    Hier ein paar Bilder von der Reparatur des IOMEGA-JAZ 1GB:


    Hier einmal die Übersicht: Im Bild auf der rechten Seite sind die Permanent-Magnete des Kopfantriebs.

    Hier sieht man bei dem oberen so richtig schön den Korrosions-Pickel. Der war so dick, dass die Spulen daran angestossen sind.

    Auf dem Bild ist er weggefeilt, auf dem nächsten....

    Sieht man es ganz deutlich.

    Das Ganze wieder zusammen gebaut. Auf die winzigen Drähte achten, nie an irgend etwas ziehen. Die Adern zum Schreib-Lesekopf sind so dünn, mit dem Laufwerk ists vorbei, wenn die abreissen. Ich glaube nicht, dass jemand das Werkzeug dafür zuhause hat. SMD ist Grobmotorik dagegen.

    Und hier noch die aufgelösten Gummilager, eine schreckliche Schmiererei. Kennt mancher vielleicht schon von alten Tape-Decks, R2R-Maschinen oder Walkmännern und deren Antriebsriemen. Ich hatte glücklicherweise winzige Dichtgummis, die ich als Ersatz einbauen konnte.

    Bevor ich Strom nur zum Heizen verballere, ziehe ich lieber Pullover an und bestelle noch einige Kuscheldecken zum einwickeln.

    Zum Glück haben wir hier vor einigen Jahren in eine gescheite Isolation investiert, das hat uns seit dem schon geholfen, die Gasrechnung stark zu reduzieren. Die Kontrolle über die Heizung habe ich selbst, kann also Voll/halb/gar keine Heizleistung so einstellen, wie es am besten ist. War davor in einer Miewohnung nicht so toll, Außensensoren haben nicht funktioniert...

    Wie auch immer, meine Leistungsangaben 350/1000W betrifft das gesamte Haus, direkt am Stromzähler abgegriffen und von einem Raspberry gespeichert und ausgewertet. Dazu habe ich hier ein paar Fritz!DECT, die so durch die Wohnung wandern und hauptsächlich die Leistung über längere Zeit messen. Gut, dass ich die schon vor einiger Zeit gekauft habe, die Teile sind inzwischen unverschämt teuer geworden, selbst gebrauchte Geräte.

    Aktuell überlegt doch fast jeder, wie man ohne zu frieren durch den Winter kommt, sofern es einen "richtigen" Winter gibt. Wäre es da nicht eine Betrachtung wert, sämtliche Computer, Monitore und Geräte im Standby als zusätzliche "Hilfsheizung" anzusehen? Letztendlich wird jede Energie, die diese Geräte verbrauchen zum größten Teil in Wärme umgewandelt.

    Ich habe einige Rechner hier in Betrieb, und zusammen mit allen Geräten im Haushalt komme ich Nachts, wenn alles abgeschaltet ist auf ca. 350W (Kühlschränke, NAS, Raspis laufen noch), mit Rechnern und Unterhaltungsgeräten auf ca. 1000W. Hier im Haus ist alle eher offen, und unter dem Dach ist es auch jetzt mit abgeschalteter Heizung immer noch warm genug um im T-Shirt herum zu laufen.

    Danke für die Infos, es hat mich dann doch gejuckt...

    Ich habe die 2 Elkos 1000µF und 470µF ausgetauscht, und mittels einer Audio-Testcassette die Motorgeschwindigkeit eingestellt. Die war ein gutes Stück zu niedrig, 2850Hz anstatt 3150Hz.

    Und jetzt bootet er gerade Encounter von Cassette, der Vorlader wurde mal geladen und hat den Bootvorgang fortgesetzt.

    Was ich damals schon immer probieren wollte, wie ein Turbolader wohl beschleunigen kann. Werde ich dann auch demnächst mal testen. Daten auf Cassette ist zwar elend lahm, hat aber was....

    Danke für alle Tipps!

    Gleichrichtung erfolgt wohl über die 4 Dioden,

    Hinweis:

    der LM324 müsste eine pos und negative Versorgungsspannung haben,

    Danke an TOM für das Service Manual. Da scheint ein Fehler drin zu sein, die Spannungsversorgung für den OP-AMP erfolgt über Pin 4 und 11, aber 4 ist da anders belegt. Wie dem auch sei, ein paar Transistoren, Kontakte und Kondensatoren könnten eine Rolle spielen. Messgerät und so ein Mini-Billig-Taschen-Oszilloskop habe ich auch da. Mal sehen, ob sich damit etwas verfolgen lässt.


    Sieht mir nach einem Längsregler aus. Aber wenn ich nur die Platine anschließe, spielt der wohl keine Rolle, die Leiterbahnen habe ich noch nicht ganz genau verfolgt. Morgen messe ich mal etwas nach, was wo hin geht.

    Ich würde erst mal mit der Spannungsversorgung / bzw. der Siebung anfangen,


    Kannst du die Qualität der 6V DC beurteilen, ist diese ohne Spikes oder Einbrüche,

    Du meinst hinter dem Spannungsregler? Das Netzteil hat ja 9V~ .

    Wenn es ein Spannungsregler ist, es gibt hier einen Hitachi 2SB856, dürfte wohl doch ein Transistor sein.

    Der Ladeabbruch kommt schon vor den ersten Daten durch die Störgeräusche.

    Das Rauschen entsteht schon, wenn ich die Platine alleine an das SIO-Kabel anschließe, ohne Netzteil oder sonstiges angesteckt zu haben.

    Hallo,

    Ich habe hier meinen alten Atari 1010 (ca. 1984), der mechanisch und ansteuerungsmässig noch funktioniert, aber ein furchtbares Rauschen, piepsen und sonstige Störungen beim Laden auf der Leitung hat.

    Ich habe noch einen XC12, der funktioniert, also liegt das nicht am Computer. Gegentest war ein Atari 130XE, gleiches Ergebnis: XC12 funktioniert, 1010 Störgeräusche, Ladeabbruch.

    Das Kabel ist es auch nicht, mit einem anderen Kabel, an dem meine 1050er hängen, gleiches Ergebnis.

    Ich habe jetzt mal den Recorder zerlegt und die Platine alleine an das SIO-Kabel angeschlossen, die Störgeräusche sind da. Hat jemand einen Tipp, welche Bauteile defekt sein könnten?

    Es ist ein EXAR XR3404 (baugleich mit LM324 OP-Amp) verbaut, könnte der solche Effekte hervorrufen? Oder könnten es eher die Kondensatoren sein, ein paar Elkos sind ja da verbaut. Nachgelötet habe ich auch fast alle Lötstellen, Kontaktspray angewendet.... keine Abhilfe. Heute habe ich keine Lust mehr auf herumtesten, und den LM müsste ich erst bestellen (26¢, also fast kostnix), Kondensatoren müsste ich mal sehen, aber könnte ich da haben.


    Hat wer einen Tipp?

    Der COD von der Wikipedia hört sich aber ziemlich heftig an, und auch ganz anders als der von den Platten, die ich habe.

    Bei den meisten ist es eher ein rhythmisches Klicken, das sich ein paar mal wiederholt, dann Pause, dann nochmal... je nach Hersteller dauert unterschiedlich lange, bis die Elektronik aufgibt und alles stilllegt.

    ...es ist nicht nur weil die aus der Epoche stammen...die sind einfach nicht so anfällig für schlechte Signale. Am LCD/TFT sind beim AtariST die "tanzenden Linien" nicht zu vermeiden, keine Chance, alles schon probiert.

    Tanzende Linien.... was ist das genau? Mir fällt an meinem Falcon mit BlowUP nur auf, daß die Lücken zwischen den Scanlines etwa im 3 Sekunden Rhythmus "pumpen". Z.B. sind bei einer normal durchgängigen grauen Fläche mal die Scanlines zu sehen, mal nicht. Die Verändrung ist aber fließend und fällt nur auf, wenn man genau hin schaut. Ist das gemeint? Könnte mir vorstellen, dass ein LCD damit Probleme hat.

    An meinem Atari Falcon hängt ein Philips 19" CRT, für die 8-Bit-Atari ist ein 12" CRT-Video-Monitor da, der ausrangiert werden sollte.

    Einfach, weil die Sachen aus der gleichen Epoche stammen und LCDs da einfach keine guten Ergebnisse bringen. Außerdem werfe ich nichts weg, was noch funktioniert.

    SQ-3270S (ich hatte immer noch 250MB im Sinn....) zerlegt: Außer den sich auflösenden Gummidämpfern so weit kein Fehler gefunden. Wenn ich im PC den alten SCDI-Brenner rausnehme, läuft das Syquest und erkennt alle Medien. 2 davon können gemountet werden, 2 werden erkannt, aber nicht eingehängt. Vermutlich, weil ich sie noch mit dem Atari partitioniert habe und damals nicht auf Kompatibilität geachtet habe.

    Uiuiui.. nicht dass meine Schwierigkeiten vom gemeinsamen Betrieb oder irgend einer Fehlkonfiguration kamen. Beide Laufwerke waren damals auch zusammen am Falcon in Betrieb. Der SCSI-Bus war dort früher etwas wackelig, auch aufgrund defekter Adern am Anschlusskabel oder passiver Terminatoren. Jetzt habe ich nach einiger Futschlerei 5 SCSI-Geräte am Falcon hängen, sogar mit Ausschöpfen der zulässigen Kabellänge.

    Jetzt kommt noch der SCSI-CD-Brenner dran, vielleicht ist ja auch etwas falsch gejumpert. Und Debian 8 ist ja auch nicht mehr gerade das frischeste OS...

    Iomega, Teil 2:

    Ich habe 2 JAZ-Laufwerke (1GB-extern, SCSI). Eins davon am Atari Falcon, läuft tadellos. Eins am PC, lief mal tadellos, hat in letzter Zeit aber immer mehr Probleme gehabt, Medien zu erkennen und heute wurde kein Medium mehr erkannt.

    Bin ganz stolz, den Fehler erkannt und beseitigt zu haben: Es war Korrosion an den Permanentmagneten der Kopfpositionierung. Ein paar Bilder davon habe ich auch gemacht, falls es jemanden interessiert. Das JAZ erkennt die Medien jetzt wieder wie neu.

    Als nächstes nehme ich mir dann doch mal das Syquest 250 Laufwerk vor. Könnte ja etwas ähnliches sein. Wenn das Syquest aber mit Servospuren arbeitet, und die nicht selbst neu geschrieben werden können, nützt das alles nichts. Dann hat der Kopf eventuell beim Schreiben mal daneben positioniert und Servospuren gekillt. Wobei, wie soll das mit Servospuren funktionieren, wenn nur 1 Kopf pro Magnetisierungsebene vorhanden ist? Das JAZ hat 2 Scheiben und 4 Schreib/Leseköpfe. Die Mechanik ist immer noch sehr "Handfreundlich", nur um die Anschlussdrähte der Köpfe zu überprüfen, brauchte ich eine Uhrmacher-Lupe. Reparieren wäre da aber nicht mehr drin gewesen. Uff.

    Bei mir sind es auch vereinzelt die ZIP-Disketten, die Probleme machen. Vor allem mit den Boeder XHD 100 hatte ich zeitweise Schwierigkeiten.

    Bei denen ist auf der Unterseite kein Reflektor eingesetzt, sondern ein Aluminium-Hohlspiegel. Ist der angelaufen, werden die Disketten nicht mehr erkannt. Also könnte man in dem Bereich auch nach Fehlern suchen, verschmutzter Reflektor an der Disk oder Sensor im Laufwerk. Die Reflektoren der Iomega- und Fujifilm-Zips haben hier noch keine Schwierigkeiten gemacht.

    Ich habe hier auch 3 ZIP-Laufwerke, alles 100er, eins SCSI, eins parallel und ein USB-Laufwerk. Und ettliche ZIP-Disketten. Damals am Atari war das eine coole Sache. Und heute zum schnellen Datenaustausch mit den aktuellen Systemen.

    Von Syquest hatte ich das 250MB-Laufwerk und 4 Datenträger. Das erste Syquest war nach einem Jahr defekt und wurde von Syquest ausgetauscht. Die Defekte gingen mit dem neuen Gerät auch nach ca. 1 Jahr los, nur war da Syquest inzwischen nicht mehr am Markt.

    Aber um wieder auf den SM124 zurückzukommen: Nur das Gehäuse öffnen (nach mehreren Tagen vom Netz getrennt) und 1ST1 's Tipp mit dem Poti zu drehen (oder evtl. mit Kontaktspray zu reinigen) sollte gefahrlos möglich sein?

    Ja, das passt so. Die Stellung vom Poti merken... entweder ein Bild machen oder mit etwas markieren. Allerdings könnte sich eine Markierung mit Filzstift durch das Kontaktspray auflösen.

    Mir gehts auch um die ganz einfachen Dinge.

    Angenommen ich habe nur die Geräte mit Netzteil, keine HDD, keine Disketten. Als Vergleich Mal einen Atari 1040 STFM und einen Amiga 500.


    Atari kenne ich ja, Einschalten, er bootet bis zum GEM und das wars dann. Ich kann ein bisschen mit der Maus herumschieben, mir den Desktop angucken und das wars dann auch.

    Beim Amiga 500 gehts dann nur bis zur Meldung, daß men eine Diskette einlegen soll, der hat also keine Workbench oder eine shell eingebaut?


    Ist keine Kritik, die Systeme sind halt anders ausgelegt.

    Ich werde wohl mal den Monitor öffnen und schauen, ob ich auf den ersten Blick etwas auffälliges Entdecke. Da ich sowas noch nie an einem CRT-Monitor gemacht habe: Gibt es da was spezielles zu beachten? Kondensatoren mit Ladungen in höheren Voltbereichen? Oder sonst etwas, womit man besonders vorsichtig sein muss?
    (Natürlich werde ich vorher den Netzstecker ziehen ;) )

    VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!! VORSICHT!!!


    Wenn Du dich nicht mit Elektronik auskennst, hier ein paar ÜBERLEBENSTIPPS:


    - Den Monitor schon einen Tag vorher ausschalten. Die Hochspannung in der Elektronik kann sich noch stundenlang halten und lebensgefährlich sein.

    - So lange das Gerät offen ist, keine Netzspannung aufschalten.


    Wenn Du den Monitor reparieren willst, überlasse das lieber einem Fachmann. Auch wenn es teurer ist: Nimm Dir die Zeit, damit die Kondensatoren sich nach jedem Versuch entladen können.


    Habe übrigens noch mal an meinem SM 124 nachgesehen: der hat wirklich nur die 3 Regler an der Front. Irgend einer (eventuell der SM 146) hat auch 3 von außen zugängliche Trimmer an der Rückseite. Meiner ist halt nur tief in Kisten vergraben, den müsste ich erst mal ausbuddeln.

    Hast du mal EasyMiNT ausprobiert, das installiert sich recht pflegeleicht.

    Schon mal probiert, aber ich nehme mal einen neuen Anlauf. Zum Glück habe ich für den Falcon SD, CF und sogar einige IDE-Festplatten und Adapter, so dass ein Austausch des Systems schnell erledigt ist. Hätte man das damals gehabt....

    Aber ich denke, jetzt sind wir wirklich in der falschen Gruppe.

    Einen defekten SM124 habe ich noch hier, der zeigt allerdings nur noch einen Punkt in der Bildmitte.

    Aber ein SM146 ist hier auch noch, der funktioniert. Ist nur in einer Kiste deponiert, da der Falcon an einem VGA-Monitor hängt, der s/w und farbauflösungen kann. Für den eingemotteten 1040er brauche ich den aber noch.

    Doch, da geht mehr, kommt nur darauf an, was du alles installierst, du kannst da alles bekommen, von einem einfachen Desktop bis hin zu einem fast schon Linux-artigen System mit Bash, Gnu-Tools, X11 Anwendungen (xeyes, xclock, ...) und natürlich alle möglichen Anwendungen, die man sich am Besten aus der EasyAraMiNT Distribution heraus klaut...

    Naja, MiNT ist auch schon ziemlich angestaubt. Außerdem: Kein ssh, kein rsync, kein sl... entspricht keinen Standards

    Mint habe ich aufgegeben. Darauf trifft die Frickel-Aussage zu: Man muss sich von überall Zeugs zusammenkratzen und wie wild herumkonfigurieren, damit irgend etwas geht.

    Jedes halbwegs aktuelle (3 jahre alt) Linux (Debian, Manjaro, ArcoLinux, Mint, SuSe, MX-Linux, sogar Ubuntu) installiert man ohne großartige Eingaben in einer halben Stunde auch auf einem nicht ganz taufrischen Rechner und hat alles beisammen.

    Kali, ja. Nutze ich manchmal in der Live-Version, wenn ich die Tools brauche.

    Meine Atari-Installation vom Falcon (8GB CF-Karte) kopiere ich als Image auf den Rechner und lasse das mit Aranym oder Hatari unter Linux laufen, wenn ich Atari-Rechenleistung brauche (z.B. wegen Atari-eigenen Anwendungen oder Dateiformaten).

    :sunny:Hab mich mit dem Linux-Textadventure schon mehr rumgeärgert als mit Amigas, und da stehe ich dazu... :ätsch:

    Das muss aber schon seeeeehr lange her sein.

    Aber das gleiche Problem habe ich mit Mint auf dem Falcon. Läuft irgendwie, aber nicht stabil und man kann nichts damit machen, außer Dateien verschieben.

    Na, und was die 500GB unter Linux angeht: Da muss man schon jeden Schrott installieren um da hin zu kommen.

    Kernel alleine reicht schon, um Schrott zu haben... :2teufel:

    Wie bist Du denn drauf? Du nutzt doch nicht etwa Windows oder Apple? Brrr....

    Wieso ist der Linux-Kernel Schrott? Meine Linux-Rechner laufen manchmal wochenlang durch, einige schon Jahre ohne trotz Benutzung Probleme zu machen.