Posts by Roland_t29

    Aber, das Poti V-LIN hat ja mit der vertikalen Lage zu tun. In dem Strang würde ich mal zuerst suchen.

    Auf der linken Seite des V-LIN Poti sind 2 Kondensatoren. Was passiert wenn die asymetrisch sind? Nur mal laut gedacht.

    Der Effekt, wenn ich an V-LIN drehe, ist interessant. In der oberen Hälfte tut sich gar nichts, ab Zeile 15 (siehe Bild weiter oben) wird der untere Bereich nach oben bzw. unten geschoben. Oben bleibt es konstant gestaucht bzw. gedehnt.

    Ok, dann wie funkenzupfer schon sagte: schau dir mal die beiden Kondensatoren C108 und C109 links von dem Poti im Schaltplan an. Falls die OK sind, die restlichen Bauteile rund um das Poti auch mal checken. Kommt zwar selten vor, aber auch Widerstände ändern manchmal ihren Wert mit dem Alter.


    Roland

    Dreh mal vorsichtig am Poti "V-LIN" - ergibt sich eine Verbesserung ? Auch "V-Size" ist einen Versuch wert, da einige Zeilen aus dem Bild nach oben gerutscht sind. Evtl. haben die Potts Kontaktprobleme


    Roland

    Die Programmierer waren beim Thema Kopierschutz auf Disketten sehr erfinderisch: da wurden die Sektorheader manipuliert, überzählige Sektoren erzeugt, Sektornummern mehrfach vergeben, Sektoren mit "falscher" Länge geschrieben und Fehler der Floppycontroller ausgenutzt. Sehr schön nachzulesen im Buch "Scheibenkleister" von Claus Brod. Da helfen keine Tools wie dd, weil die darauf vertrauen (müssen), dass die Sektoren korrekt geschrieben sind.


    Roland

    Ich schließe mich an Toast_R an, die nächsten Tage probier ich es mal aus,

    V.g

    Wie von anderen schon geschrieben: um den Motor brauchst du dich nicht zu sorgen. Höchstens in Falle einer Blockierung der Mechanik, dann sofort Netzstecker ziehen.

    Schau aber mal nach, ob parallel zum Einschalter ein Entstörkondensator liegt. Die ziehen mit dem Alter immer höhere Leckströme, werden wärmer und wärmer, ziehen noch mehr Leckstrom. Das geht so weit, dass die Maschine nicht mehr ausgeht, weil der Kondensator den Schalter brückt.


    Das ist auch einer der Günde, warum man die Maschinen nicht dauerhaft am Netz lassen sollte.


    Roland

    Der Artikel ist bzgl. einer Info nicht ganz korrekt:


    zumindest das CCS hat "plated wire memory" als Speicher, siehe auch hier ziemlich am Ende der FAQ. Warum ich darauf schaue ? Die Univac 9200/9300 im technikum29 haben statt der "gewöhnlichen" Kernspeicher eben dieses plated wire memory. Das ist eine Fortentwicklung des Kernseichers, bei dem statt magnetischer Ringe in einer Drahtmatrix eine Magnetbeschichtung direkt auf den Steuerdrähten genutzt wird. Ein Vorteil ist, dass die nicht zerstörend ausgelesen werden können, was sie 2mal schneller macht als Kernspeicher (da das Zurückschreiben entfällt).


    Auf unserer Webseite hatte Heribert Müller recht flott geschrieben, dass dieser Speichertyp sehr unzuverlässig gewesen sei - und das, obwohl beide 9200/9300er im Museum immer noch mit ihrem Speicher laufen. Auf jeden Fall meldete sich vor Jahren ein UNIVAC-Ingenieur bei mir und beschwerte sich über den Kommentar. Er war für den Service der plated wire memories zuständig, die seinen top zuverlässig. Und als Beweis führte er auch an, dass die gleiche Technik in der Voyager-Mission bis heute zuverlässig funktioniert ! 😀


    Roland

    Roland_t29 - Viel Spaß mit dem Ersetzen der Tastatur-Kontaktpads, dauert für alle Tasten mindestens 2 Stunden, diese blöde Goldfolie ist natürlich auch statisch aufgeladen wenn man damit herum hantiert, lass' Dich auf keinen Fall von anderen in dieser Zeit stören, sonst steigt Dein Aggressionslevel ;)

    Danke für die Warnung, ich kenne das Spiel von meiner LISA-Tastatur. Grade eben habe ich die Pads aus dem Briefkasten gefischt, ich denke, heute abend mache ich mich an die Arbeit, dann ist der Portable wieder wie neu !


    Roland


    EDIT: nach 1 ½ h war die Sache vorbei. Ich hatte Pads von einem Anbieter aus Italien, super Qualität. Alle Tasten liefen nach dem Zusammenbau auf Anhieb.

    Mit der Aufrüstung des Compaq Portable I bin ich weiter gekommen:


    XTIDE ist drin, 8087 und V20-Prozessor sind installiert, aber die RAM-Aufrüstung war etwas schwieriger: mein Compaq hat 4 Bänke zu je neun 64k-Chips = 256 k RAM. Ich hatte mich von der Aussage im Servicemanual etwas blenden lassen. Da heisst es, zur Einstellung der RAM-Größe benötige man keine DIP-Schalter, die ROM-Version C erkenne die Speichergröße automatisch. Auf meinem Board fehlt auch die Schaltergruppe für die RAM-Größe.


    Nachdem ich in die Speicherbänke 2 und 3 dann 256 k Chips statt der 64 k gesteckt hatte (die Chips in Bank 0 und 1 sind fest eingelötet) tat sich aber erstmal nichts, es blieb bei 256 k. So ganz automatisch erkennt das Board den Speicher halt doch nicht. Chip U35 ist ein Decodier-ROM, das muss gewechselt werden. Wenn man "Compaq Portable U35 ROM" googelt, findet man tatsächlich einen Anbieter, der das Teil re-engineert hat:



    links das Original, rechts die Ersatzplatine. Kaum steckt man sie ins Board...



    schon funktioniert es !



    Jetzt warte ich nur noch auf die Ersatzpads für die Tastatur.


    Roland

    Hallo Florian,


    Das ist eine super Idee. Wir haben im technikum29 noch eine 8“- Alignmentdiskette, das würde das Justageangebot abrunden. Ich schau die Tage mal, ob ich sie finde und poste hier Details. Ich würde sie dir zu treuen Händen für das Projekt geben, mindestens einen Tag werde ich auch auf der CC sein


    Roland

    ich habe mittlerweile beide Laufwerke provisorisch reparieren können:


    die Achse und die zum Glück noch vorhandenen Teile des Nocken wurden sorgsam gereinigt. In den langen Teil des Nockens wurden 2 Löcher Durchm. 0,6 mm gebohrt. Dann den Mechanismus in Stellung "verriegelt" bringen, dabei wird der Nocken fest und sicher auf die Achse gepresst. Durch die 2 Bohrungen 0,5er Draht fädeln und erstmal offen lassen. Dann den gesamten Nocken mit den übrigen Teilen und Klebstoff (habe Sekundenkleber genommen) zusammenbauen und dann zügig mit den Enden der 2 Drähten fest verdrillen.



    Das Ganze gut härten/trocknen lassen. Mit einem feinen Lötkolben habe ich zur Sicherheit den Kunststoff noch im Bereich der Risse verschmolzen, das ging bei dem Kunststff sehr gut.


    Die Mechanik vor allem im Bereich des Nocken vorsichtig fetten.


    Ist ein Provisorium, aber die halten ja wie man weiss meist länger als gedacht. Habe jetzt schon dutzende Disketten gelesen, soweit hielt es. Ist sicher nichts für den Dauerbetrieb, aber zum gelegentlichen Lesen/Schreiben von Disketten sollte es langen,


    Roland

    Aber es können ja mehrere von uns mal mit einem Labornetzteil testen, ob es eine 1 A Sicherung auch bei 1 V, 10v, 20V bei jeweils 1,1 A gleichermaßen

    durchbrennt. Wenn ja, würde ich mich über eine Erklärung dafür freuen .

    warum willst du mehrere von uns hier beschäftigen ? Das Experiment kannst du doch selbst durchführen und hier berichten.

    Vorher lohnt ein Blick zB in die Wiki Stichwort "Schmelzsicherung" Kategorie "Feinsicherung". Dort wirst du sehen, dass die Betriebsspannung keine Rolle spielt und es nur eine maximal zulässige Spannung für die jeweiligen Sicherungstypen gibt.


    Roland

    eine Schmelzsicherung reagiert auf den Strom. Bis zum Moment des Durchbrennens ist die Spannung egal.


    Wenn sie durchbrennt, darf sich wegen zu hoher Spannung kein Lichtbogen bilden - deshalb die Auslegung auf eine zulässige Spannung. Und auch wenn sie durchgebrannt ist, muss sie gegen die Netzspannung isolieren. Deshalb ist die Spannungangabe wichtig.


    Schmelzsicherungen in Schaltnetzteilen sind deutlich überdimensioniert. Wenn der kritische Strom erreicht wird, ist definitiv etwas defekt. Hier ein Beispiel, an dem ich gerade gearbeitet habe:


    Netzteil vom Compaq Portable I: ein 130 W Schaltnetzteil für 120 - 240 V AC. Die vorgeschriebene Schmelzsicherung ist 2 A flink.

    Im Einschaltmoment gibt es einen Stromstoß von 0.5 - 1 A. Im Betrieb zieht das Teil 0,2 - 0,3 A. Bei Vollast wären es ca 0,6 A. Das ist alles weit ab von den 2 A der Sicherung.


    Die 2 A Sicherung dient einzig dazu, im katastrophalen Fehlerfall (Kurzschluß des HV-Elkos, Kurzschluß im Netzgleichrichter) sofort (flink) zu trennen, um Folgeschäden im Netzteil zu vermeiden.


    Überlastung des Netzteils durch zu hohe Verbraucherströme oder sekundäre Überspannungen werden üblicherweise durch elektronische Schutzschaltungen detektiert und das NT dann abgeschaltet. Das ist dann ein anderes Thema.


    Roland

    Wenn du das Netzteil so betreibst, wie es der Hersteller angibt (also an der richtigen Netzspannung), ist die Sicherung mit einer mit gleicher Stromstärke zu ersetzen, also 2,75 A, wie es der Hersteller angibt. Ich sehe gar keinen Einsatzfall, dass man da mit 1,4 A hinkommt (schaden tuts nicht, die fliegt dann halt früher unnötigerweise raus)


    Wichtig ist noch die Auslöseempfindlichkeit: träge, mittel oder fein, wird mit den Buchstaben T, M oder F auf der alten Sicherung angegeben.


    Die Spannung (125 oder 250 V) ist egal


    Roland

    Das Problem mit einer Sicherheitsabschaltung durch eine Crowbar hatte ich auch schonmal. Hat sich dann rausgestellt, dass die Potis um die Crowbar auf die richtige Ausgangsspannung einzustellen, kaputt waren.

    Danke für den Hinweis: Bei dem Compaq-Netzteil sind fest abgestimmte 1%-Widerstände eingelötet. Da die Spannungen an den Komparatoren stimmen und auch die Ausgangspegel OK sind ist der Fehler auszuschließen.


    Roland

    Mittlerweile lebt der Compaq Portable I, den ich vor kurzem hier vorstellte, auch wieder:




    Hier stellt er sich mit MS-DOS 3.31 für Compaq vor, gebootet von Diskette. Der Speicherausbau beträgt 256 kB.


    Hauptproblem war das Netzteil: kaputte HV-Elkos und Kurzschluss im primären Gleichrichter, das lies sich schnell beheben. Danach lief das Netzteil aber immer noch nicht - alles geprüft, alle Kondensatoren, alle Halbleiter. Dann kam ich drauf: wenn das Netzteil laaaangsam mit dem Regeltrenntrafo hochgefahren wurde, lief es mit allen 4 Ausgangsspannungen im korrekten Bereich, um dann bei ca 60 V AC abzuschalten. Das Teil hat eine "shut-down" Schaltung, die das Netzteil bei falschen Ausgangsspannungen und bei fehlender Eingangsspannung abschaltet. Obwohl da alles OK war (alles Spannungen an den Komparativen sind OK) löste die aus. Ich konnte den Fehler nicht finden und habe diese Funktion einfach mal probeweise lahmgelegt: schon läuft das Netzteil stabil, alle 4 Spannungen in Spec auch unter Last.


    Im Servicemanual fand ich auch den Hinweis, dass man diese Schaltung lahmlegen kann (warum auch immer), man solle dann halt die Stromaufnahme des Netzteils prüfen. Da es eh mit 2 A flink abgesichert ist und das Gerät nicht in den Alltagsbetrieb geht nehme ich das Risiko mal in Kauf.


    Noch zu tun bleibt:

    • Floppy reparieren (die Auswurfmechanik ist kaputt). Ich habe die Plastiknocken auf der Auslösewelle mit dünnem Draht repariert, das funktionierte immerhin für das Booten für die Bilder.
    • Tastatur ist tot, die Schaumgummi-Pads sind zerbröselt. Habe schon neue bestellt. Wie konnte dann das Bild oben gelingen ? Ganz einfach, wenn man die Tastatur öffnet...



    ... kann man die Kontaktflächen der Tastensensoren mit dem Finger berühren, das wird als Tastendruck sicher erkannt, dann weiss man auch, dass die Tastatur an sich OK ist ;) .


    Jetzt fehlt noch die Aufrüstung auf 640 kB RAM. Zwei der 4 RAM-Bänke sind gesockelt, das Motherboard ist eine späte Variante mit autom. Erkennung der RAM-Größe, das sollte gehen.

    Dann kommt da noch eine XT-IDE rein und ein 8087, dann schnurrt die Kiste wieder.


    Roland

    Das sieht bei den Matsushita JU-570 Laufwerken (CBM 8250LP, 8296D, SFD-1001) ganz ähnlich aus:

    Dafür gab/gibt es 3D-gedruckten Ersatz.

    Vielleicht meintest Du das?

    ja, ist so ähnlich. Der weisse Nocken im Vordergrund hat bei meinen Laufwerken eine Doppelfunktion: er drückt wie hier den Mitnehmerteller runter, zieht ihn aber beim Entriegeln auch wieder nach oben. Gibt es einen Link/Quelle zu dem Teil ? Mir ist auch unklar, wie man den Nocken so auf die Welle bekommt, dass er fest sitzt.


    Roland

    Ich repariere gerade meinen Compaq Portable I. Bei den verbauten Mitsubishi-Floppys (4851A-352U) ist bei beiden Laufwerken die Verriegelungsmechanik zerbröselt. Der linke Platiknocken ist gerissen und löst sich von der Achse.



    ich erinnere mich, die Thematik schon mal hier im Forum gelesen zu heben, finde den Beitrag aber nicht mehr. Hat jemand eine Lösung/Ersatz für diese Verriegelung gefunden ?


    Roland

    ja, vielleicht wäre es damit auch gegangen, wenn ich mich da tiefer reingearbeitet hätte (ich hasse es, lange Anleitungen zu lesen). Mit IMD habe ich bislang nur IMD-Files wieder zurückgeschrieben. Daß das auch reine Sektordumps in IMD-Files wandelt und dann auch schreibt, hatte ich nicht auf dem Schirm.


    Linux nutze ich nicht und ich hatte etwas gesucht, das auf einem alten IBM XT mit DOS ganz schlicht und einfach funktioniert, da war DSKIMAGE genau das richtige.


    Roland

    Eine Frage an die DOS-Experten:


    welches DOS-Programm kann IMA-Dateien auf Floppy schreiben ? Ich habe Abbilder von 360 kB 5 ¼" Floppys und möchte die entspr. Disketten erstellen. Auf WINimage bin ich schon gestoßen, habe aber keinen alten Windowsrechner, der ein 5 ¼" Laufwerk hat. Als Plattformen habe ich IBM 5155 oder Compaq Portable III jeweils unter DOS 3.30 - gibt es dafür eine passende Software ?


    Roland

    Der Spender will demnächst ins Museum kommen, dann frage ich ihn mal.


    Roland

    Heute kam ein Paket mit besonderem Inhalt an:


    ein ehemaliger Mitarbeiter von Kienzle, ab 1967 von UNIVAC (Werk Frankfurt Rödelheim), ich wohne direkt 2 Strassen weiter, wo das Werk stand, hat aufgeräumt:


    Er schickte dem technikum29 seine Bewerbungsunterlagen, Arbeitsvertrag, Übersicht über das Werk Rödelheim und andere Dokumente zu seiner Einarbeitung:



    Dann sein letzter UNIVAC-Arbeitskittel, frisch aus der Reinigung:



    den werde ich jetzt immer tragen, wenn ich die UNIVAC 9300 vorführe 😬


    Und dann noch Unterlagen/Zeugnisse, Broschüren und ein Werbekartenspiel aus seiner Kienzlezeit:



    Roland

    ich hatte ja hier bereits meinen neuen Compaq Portable III vorgestellt:



    mittlerweile läuft er wieder ! Ein wenig verwirrt hatte mich, dass die Tastatur einen "Portable 386" ausweist. Das Gerät ist aber ein Modell 2660 mit 286er Prozessor. Da hat wohl jemand mal die Tastatur getauscht.


    Das Hauptproblem war ein bekanntes:

    ein Tantal-C auf der 12 V Leitung mit 0 Ω lässt die Stromüberwachung des Netzteils ansprechen und nichts ging. Nach dem Auswechseln konnte von Diskette DOS 3.30 gebootet werden, aber es hagelte Fehlermeldungen (Parameterspeicher war leer wg. erschöpfter Batterie). Mit den Tipps hier aus dem Forum habe ich Ersatz mit einer Li-Zelle 2032, einer Diode und Schutzwiderstand gebastel - funktioniert ! Mit der richtigen SETUP-Diskette aus dem Netz (ich hatte vorher dummerweise eine für den 386er ausprobiert - ohne Erfolg) lies sich der Speicher wieder füllen und er behält auch seinen Inhalt.


    Leider hat mein Portable III nur 640 kB RAM, eine Speichererweiterung ist nicht verbaut. Eine Festplatte mit 42 MB ist eingebaut und wird vom Setup erkannt, lässt sich aber nicht formatieren.Beim Einschalten fehlt das typische Geräusch einer hochfahrenden Festplatte, irgendwas "hängt" da noch.


    Auf jeden Fall ein tolles Gerät mit dem wunderschönen Plasmabildschirm:


     



    Roland

    Nebenbei: das Einzige, was hier nicht funktioniert, ist der ganz rechte Typenring im Drucker, der druckt, was er will...

    Der wird nur für die Anzeige der Programmplätze benötigt - hat schon mal jemand diesen Drucker demontiert? Das sieht nicht danach aus, dass man das tun sollte...

    Ich habe den Drucker der Combitron S (ist wohl sehr ähnlich oder gar gleich aufgebaut) mal ausgebaut, um auch von unten an ihn ran zu kommen: ist sehr frickelig ! Er bildet ja eine Einheit mit dem Lochstreifenleser, den ich nicht extra abbauen wollte. 4 Halteschrauben in Gummipuffern sind zu lösen, 2 Halteklauen müssen abgebaut werden (sie halten den Drucker und entlasten die Gummipuffer, falls die Maschine mal über-Kopf steht). Die Mechanik der Kommaverstellung ist zu lösen und eine Reihe von Kabelsträngen müssen soweit gelockert oder gelöst werden, damit man den Drucker rausnehmen kann.


    Das ganze lohnt m.E. nicht: auch von unten kommt man nicht an alle beweglichen Teile des Druckers ran. Ihn komplett zu zerlegen habe ich mich auch nicht getraut, ohne Anleitung endet das nicht gut.


    Die Anzeigeräder werden ja mechanisch in ihre Null- (Ausgangsstellung) gebracht - funktioniert die bei dir ganz rechts ?


    Das andere Problem ist die EInstellung der Druckräder: jedes Typenrad wird ja über einen Magneten bitweise aus der Nullstellung "geschubst", bis die gewünschte Type an der Druckposition ist. Hängt der Magnet evtl ? Bei der Combitron sind es 20 Magnete, an 10 kommt man von vorne ran, die anderen liegen etwas versteckt innen im Drucker



    Viel Erfolg weiterhin

    Roland