Prof_181x, Grip6, Unio7 und c't HDC im Towergehäuse

  • c't HDC funtioniert :sunny:



    Ansicht aus der MFM-Read/Emulator Console:


    Waiting, seek time 4.4 ms max 261.2 min free buffers 75

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    Drive 0 Cyl 0->70 select 1, head 7 dirty 0

    Waiting, seek time 4.1 ms max 261.2 min free buffers 75

    Drive 0 Cyl 70->71 select 1, head 0 dirty 0

    Waiting, seek time 4.2 ms max 261.2 min free buffers 75

    select 0 head 0

    Drive 0 Cyl 71->0 select 1, head 1 dirty 0

  • Die c't HDC läuft nun auch am Prof-180. Ich habe das CP/M entsprechend angepasst und boote von Diskette.


    Die Tests habe ich mit der Minibackplane gemacht, also frei auf dem Tisch.

    Damit ich meine CP/M Anpassung testen kann habe ich die Prof-180X und die c't-HDC ins Gehäuse gesteckt, so können auch die Diskettenlaufwerke angesprochen werden.


    Für 5 Minuten hat es funktioniert - die HD Verzeichnis wurden angezeigt, dann wurden keine Sektoren mehr gelesen.

    Wieder frei auf dem Tisch ging es ohne Probleme.

    Die Temperatur im Gehäuse war fühlbar warm, aber nicht heiß, vielleicht 10Grad mehr als Raumtemperatur. Ich habe das nicht gemessen.


    Dann habe ich mit den Justageangaben aus der c't verglichen. Die Patches laut c't wurden gemacht.


    Die Spannung an PIN3 IC20 (ohne IC19) soll 2,5V sein - ich habe 2,41Volt gemessen.

    Der Kondensator C1 soll ca 25pF sein, verbaut sind 39pF.

    Ein Test mit korrekter Spannung von 2,5V brachte Lesefehler, zurück auf die vorher gemessenen 2,41V ist alles gut.

    Das Temperaturproblem besteht aber weiter.


    Die 10MHz an Testpunkt 1 kann ich leider nicht messen, das gibt mein USB-OSCI nicht her


    Verbaut war die c't HDC in einem größeren Schroff Gehäuse mit kräftigem 80mm Lüfter und Luftleitung zu den Platinen.

    Da wurde vermutlich nichts warm.


    Soweit der aktuelle Stand. Fortsetzung folgt.

  • Jetzt habe ich den c't HDC noch mal getestet.


    Die erste halbe Stunde mit Lüfter, keine Ausfälle.

    Die nächste Stunde ohne Lüfter - alles bleibt im grünen Bereich.


    Bis jetzt läuft das System mit Deckel seit einer Stunde und noch ist kein Fehler aufgetreten.

    Das Gehäuse ist allerdings nicht ganz geschlossen, entspricht aber der Anfangssituation als direkt

    Sectorfehler aufgetreten sind.



    Was habe ich inzwischen gemacht ?


    Mit dem Justagepoti die Spannung auf Soll (nur Fehler) und dann wieder zurück auf gemessenen Wert eingestellt.
    Einen Abblockkondensator der fehlte auf der Lötseite montiert da auf der Bestückungsseite der Timmer im Wege ist..


    Ich lasse den Rechner (Dateien liegen auf der Ramdisk damit die Floppy Ruhe gibt) die Directorys und Belegung der HD Laufwerke anzeigen, dann Datum und wieder von Vorne.


    Ergänzung:

    Mmh.. ich denke ich lese da nur Daten aus dem Cache und werde etwas anderes mache mit Lesen und Schreiben.




  • Ich habe auf der HD nun auch entsprechende PASCAL Dateien gefunden.


    Beispiel::

  • Aktualisierung:


    Gestern habe ich neue Uhrenbausteine PCF8583 bekommen und einen im Prof181X eingesetzt.

    Das wegen falscher Baudrate gepatchte ROM habe ich gegen das Original getauscht.


    Alles ist gut, die Uhr geht und damit wird auch der Prozessortakt richtig ermittelt sowie die korrekte Tabelle zur Festlegung der Baudrate herangezogen.


    Jetzt warte ich nur noch auf die Floppycontroller SMC 9268 DIP aus PRC.


    Mit L rufe ich die Zeit auf. Hier muß auf die Sekunde immer aufaddiert werden, die defekte Uhr zeigte nur 'Fahrkarten' an.



     

  • Inzwischen habe ich den Floppycontroller bekommen.


    Die Einschaltmeldung ist OK.

    Der Controller liest die Testdisketten, kopieren nach Ramdisk E: mit CRC geht fehlerfrei.


    Das Zurückschreiben von der Ramdisk nach Laufwerk A: wird mit Fehler beendet.

    Beim Schreiben in das Directory werden Sektoren restört.


    Anbei ein paar Bilder der Controller - 2 habe ich bis jetzt mit gleichem Ergebniss ausprobiert.


    Es scheint noch ein Problem auf der Prof-181X karte zu sein.


  • NEUIGKEIT: Alles funktioniert - der FDC ist unschuldig.


    Problem war der niedrige pullup Widerstand am 5.25" Laufwerk von 150OHM.

    Im Prof.181X sind HTC TTLs verbaut, welche das nicht treiben können.

    Aktueller Test mit 2 modernen Laufwerken (Pullup 1k) war erfolgreich.


    Eventuell kann ich einen ACT oder LS für 74HTC240 einsetzen.

  • Ein 74S240 sollte klappen, der kann bei Low 64mA aufnehmen.

    Der 74LS240 ist mit sein 24mA bei 150Ohm auch überfordert.


    Einen 74756 könnte man vielleicht ausprobieren - wenn man denn einen hat...

    Der ist Pinkompatibel zum '240, hat aber open Collector Ausgänge.

    Dafür hat er aber auch keine Schmitt-Trigger Eingänge.

  • Die Anzahl der Diskettenlaufwerke habe ich auf 2 'modern' Laufwerke begrenzt. Nun muß ich erst mal den Bootlader auf die Floppy bringen.

    Der P181 bootet ja aus dem Eprom oder der Disi (nicht vorhanden), eine c't - solid state floppy müste ich erst noch umbauen.


    Einen Formater für die Disketten habe ich auch nicht auf der HD gefunden. Das formatieren geht aus dem Eprom heraus, ist aber umständlich.


    Die Formater für den P180X möchten nur mit 180X arbeiten, wobei mit der BBF am liebsten ist.

    Der BBF ist in Pascal geschrieben und nutzt die Diskettenformate, welche im Monitor vorhanden sind sowie die

    Monitorroutinen.

    So wie ich das sehe ist die Abfrage auf P180 und der Biosversion dem P80 geschuldet.


    Anmerkung: Verbaut im Gehäuse war ein Teac FD-55BR-102-U 40tr Laufwerk, optisch wie neu. Pullup 1K.


  • Inzwischen sichte ich die Dateien auf der HD und entpacke die mir interessant erscheinenden Files.


    Und siehe da....


    In Verzeichnis der Systemdateien B14/B15 finde ich restcpm.lbr

    es sind allerdings gemischte Inhalte, für 180 und 181, wobei es zweieiige Zwillinge sind.


    Die Datei GENLDR.SUB ist genau das was ich brauche um die Systenspuren zu beschreiben.



    CPMLDR.REL Laedt CPM3.SYS

    PL.ASM CP/M plus loader BIOS kernel

    P7.ASM DISK I/O Modules

    PD.ASM Diskettenformate



    Anbei ein LOG aus meinem letzten Test. Die Systemspuren werden beschrieben, es wird von A: CPM3.SYS geladen,

    dann soll aus CPM3.SYS CCP.COM oder ZCCP.COM geladen werden.

    Hier wird leider das Laufwerk F: (DISI-RAMDISK) erwartet und mit Fehler abgebrochen da ich keine DISI habe.


    Die Auswahl des Bootlaufwerkes wird in der Datei P2.ASM getroffen und beim


    Hier nach Z80 übersetzt. Wo ist der Fehler?

    Anbei P2.ASM und P2.Z80

  • So... jetzt habe ich P2.ASM gegen die Prof-180 Version getauscht. Ich weiss noch nicht weshalb nur F: als vorhanden und aktives

    Laufwerk genommen wird. Eventuell weil ich ein CP/M aus dem Eprom booten kann und die Abfrage nach DISI als F:=A:

    falsch läuft. Es gibt also noch was zu tun.


    Das CP/M bootet nun fehlerfrei und muß natürlich mit GENCPM noch optimiert werden.

    Es ist wie mit Kuchen backen .... der nächste Kuchen ist immer noch leckerer


  • Hier eine Zusammenfassung zur Systemerstellung :


  • Da an der VG Leiste U(bat) nicht auf die Platine durchverbunden ist verliert die RTC beim Ausschalten ihr Zeit.

    Auf der Backplane habe ich eine 1/4 ECB Lochrasterkarte mit LiPo Akku und Mini USB Ladeschaltung.


    A24 habe ich nun zur Uhr mit Lackdraht und einer 1Nxxx Diode verbunden.



  • Problemfall:


    beim Kopieren auf Diskette bekomme ich CRC Fehler.

    Falls die Datei schon am PC mit 22Disk auf die Diskette geschrieben wurde ist Lesen kein Problem

    Kopieren von Diskette auf RAMdisk geht ebenfalls fehlerfrei.

    Der CRC Fehler passiert bisher nur bei Dateien > 64 K wie folgt, andere habe ich nicht getestet.


    PMON15.ASM 112K

    PMON15.Z80 111K

    PMON15.BAK 112K

  • CRC-Fehler...


    Ich habe auf B: mit sequenz.bas eine längere Datei erzeugt.

    Diese habe ich mit PIP und NSWEEP (beide mit Verify) ohne Fehler auf die Ramdisk kopiert.


    Das anschließende Kopieren von der Ramdisk nach B: ergab wieder eine Fehlermeldung.




  • Der Offset im Hexdump, ist der auf die Datei bezogen oder ist das ein Floppy-Image?


    Aber eigentlich egal, der Fehler tritt mitten in der Datei bzw Sektor auf. Das ist sehr merkwürdig.

    ;------------------------------------
    ;----- ENABLE NMI INTERRUPTS
    (aus: IBM BIOS Source Listing)