Beiträge von funkenzupfer

    Das ist echt der Knaller! Echt schoene Koffer.

    Vor allem toll, das die nicht jemand zwischendurch entsorgt hat.


    Steckbretter bieten heute einen deutlich preiswerteren Einstieg als solche Koffer. Und bessere Erweiterbarkeit und Wartbarkeit.

    Aber brauchen mehr Wissen und Geduld.


    So aehnloch hat es bei mir auch angefangen, so Ende der 70er.

    Nur das Steckbrett ist ein Eigenbau.


    Ich schätze aber mal, dass das Problem hier ein bischen komplizierter sein wird und leider auch nicht viel über das Gerät im Netz existiert.

    Das glaube ich nicht.


    Das Video-Timing ist ok, sonst haettest du nichts auf dem Bildschirm.

    Was du auf dem Bildschirm siehst, wird aus dem Video-RAM ausgelesen, bei Zeichen durch das Zeichen-(EP)ROM geschickt und seriell an den Monitor uebertragen.


    Wenn nun alles @ auf dem Bildschirm sind, wird entweder der VideoRAM falsch gelesen oder es sind beim Schreiben Fehler aufgetreten.

    Nach dem Einschalten enthaelt das Video-RAM zufaellige Werte. Da bei dir (fast) alles gleiche Zeichen angezeigt werden, gehe ich davon aus, das die CPU laeuft und das VideoRAM initialisiert hat.


    Hast du mal Tastatureingaben probiert?


    Was Schaltplaene betrifft, wuerde ich die vom TRS-80 oder Video-Genie (auch ein TRS-80 Klon) nehmen: http://oldcomputers-ddns.org/p…manual_eaca_blue_1981.pdf, ab S. 31


    Viel Erfolg

    Bei meinem µProfessor hat der HALT Pin im Sockel 0 Ohm zu GND.

    Ok, bei einem solchen Hardwarefehler machst du erstmal nichts. Und die folgen koennen sehr unterschiedlich sein.


    Aber auch wenn ich den HALT Pin (oder einen anderen) auf Masse ziehe und die CPU nichts macht, ist die CPU nicht im HALT.

    Im HALT macht die CPU naemlich noch eine ganze Menge.

    die CPU wohl im HALT steht und nicht anläuft

    Wenn die CPU im HALT ist, ist sie gelaufen. HALT ist ein ganz normaler Opcode.

    Aber wie kommst du auf den HALT State?


    Die Taktgenerierung funktioniert schon ganz gut, sonst gaebe es kein Videosignal/Bild. Ob dann der Takt an der CPU ankommt muss natuerlich geprueft werden.


    Ich kenn den Komtek nicht. Ich gehe davon aus, das es genauso eine Kopie des TRS-80 ist wie meine Video-Genies.

    allerdings hatte ich dann Zeichenverluste

    Der nachgeschaltete Video-Controller braucht anscheinend "viel" Zeit. Der arbeitet auch nur mit 1 MHz.

    Aber damit ist auch klar, warum nicht mehr als 1200 bps einstellbar sind.


    Bei der Ausgabe sind die Verluste erklärbar, wenn der Video-Controller zu langsam ist. Die CPU hat beim senden leichtes Spiel (festes Timing, einfache Delays).

    Wie man am MAT32k sieht, kann die CPU deutlich mehr als 1200 bps.


    Ich bin immer noch baff wie locker Du mit diesen digitalen Zählern umgehst

    Danke, aber das ist ganz einfach.

    Erstens, lange Erfahrung. Oder:

    Zweitens, einmal richtig einarbeiten und verstehen. Danach ist das wie Fahrrad fahren.


    Das gilt übrigens für viele techn. Zusammenhänge. Nicht immer das glauben/machen, was andere erzählen.

    Selber denken ist top!

    erwartet Terminal-Ein- und Ausgabe (entweder seriell oder über die Terminalkarte 8.4) auf Port 0xA0H bei 4800Baud

    Ich präzisiere das mal.


    Das CP/M BIOS erwartet immer eine 8251 UART auf Adresse 0xA0.

    Die Baudrate hängt von der PSS/V24 ab, bis 4800 ohne löten.


    Die Terminalkarte bzw Video 8.4 wird immer seriell angesteuert (gilt auch für die 8.2). Stattdessen ist auch ein externes Terminal möglich.

    MAT32k gibt als Serielle (CPU) und Terminal (ProgSerSchn) Version.

    Die serielle macht fest 9600. Bei der Terminal ist es von den Jumpern auf der PSS abhaengig, also per Jumper bis 4800, per Draht löten bis 9600.


    Somit ist der MAT32k nur für die Video8.4 geeignet.


    1.) MAT85 und Video8.4 funxen.

    2.) M.W. kann die Video 8.2 keine 4800 oder 9600. Mit kleinen Umbauten am Baudratenteiler sind allerdings auch 4800 oder 9600 möglich.

    3.) MAT85 benutzt m.W. nur die CPU-Serielle


    Mal allgemein zur Baudrate:

    I.a. (PSS, V24) wird der 2MHz Takt erst durch 13 geteilt, danach durch Jumper nochmal durch 2 bis durch 16. Hierfür werden 2 74ls93 verwendet

    Dann teilt die UART 8251 (PPS, V24) den Baudraten-Clock nochmal durch 16 oder durch 64.


    Auf der Video8.2 sind die 2 7493 anders verdrahtet, wodurch kleiner Baudraten erreicht werden. Und es ist nur eine Einstellmöglichkeit eingebaut. Wenn man dies etwas anders aufbaut, sollten auch mehr als 1200 möglich sein.


    Auf den ersten Blick vielleicht auch nicht übersichtlich, aber wer aufgepasst hat kann jetzt selber rechnen. :-)

    Die V24 ist eigentlich gleich mit der prog. ser. Schnittstelle, hat nur den DSub nach vorne geführt.


    Ja, ist auch beschrieben.

    Aber wie so oft in der MFA-Doku schwer zu finden.


    Ich nenne sowas Ostern-Doku. :-)


    Nachtrag:

    Und die V24 hat einen Jumper mehr für die Baudrateneinstellung. Damit gehen dann 9600 bps.

    Das kann man bei der PSS (ProgSerSchn) per Draht auch erreichen.

    Ein weiterer Transistorschnelltest (Polarität für NPN):

    + an Kollektor, - an Emitter : (sehr) hoher Widerstand

    jetzt mit etwas Spucke am Finger Kollektor und Basis berühren : geringer bis mittlerer Widerstand

    dann ist der Transistor i.O.

    Hier kommst die Spannung kurz an (5 und 12V) und bricht dann weg.

    Mal konkret zu deinem Problem.

    Was ist den kurz? 5 sec, halbe Minute?

    Wenn die Spannung an einem unbelasteten Netzteil vorhanden ist und im richtigen Bereich liegt, danach aber sich entlädt, hat m.E. die Regelung abgeschaltet. Das kann viele Gründe haben, aber Kondensatoren tauschen halte ich nutzlos.

    Für mich eher ein Fall für die Tonne.

    Aber an der Stelle fehlt mir auch das tiefere Fachwissen.


    Viel Erfolg.

    Vor allem bei Schaltnetzteilen die mit Netzspannung arbeiten.

    Hier entstehen durch Gleichrichtung der 230V über 300V Gleichspannung, die wirklich lebensgefährlich sind!


    Hier sollte man mindestens einen Trenntrafo benutzen.

    Aber auch der bietet nur solange Schutz bis man geerdete Messgeräte benutzt (z.B. Oszilloskop).


    Bei klassischen Netzteilen mit Trafo besteht i.a. hinter dem Trafo nur Kleinspannungen.

    Aber das ist nicht allgemein gültig. Stichwort Trenntrafo

    Definiere mal bitte "ohne Netzteilkassette" Kann man da mit nem Standard-Netzteil was "basteln"

    Ein Closed-Frame Netzteil, was mit einem Stecker auf Mainboard gesteckt wird und an der Rueckwand verschraubt wird.


    Der "Spezialstecker" ist aehnlich einer VG Leiste.


    Da bei mir das Netzteil auch defekt ist, habe ich den Stecker aus dem netzteil ausgebaut und mit einem PC-Netzteil bestueckt.

    Leider laeuft der PG immer noch nicht an. Ich weiss nicht, ob es weiterer Defekt ist oder vom Netzteil noch ein weiteres PowerGood o.ae. kommen muss. Ein Test mit einem geliehenen PG steht noch aus.

    beim 68000 die bits anders angeordnet als beim 8086

    Die Bits sind gleich angeordnet. D0 ist das LSB.

    Z.B. im Gegensatz zum PowerPC, da ist das D0 das MSB.


    Beim 68k sind die Bytes anders als beim 80x86.

    Bei Wort-Zugriffen liegt beim 68k das hoeherwertigen Byte auf der geraden Adresse, beim 80x86 das niederwertige Byte.