ABBA switch 2.0 von Nilquader

  • Hey Nil,


    wie sähe den die Schaltung aus, wenn du einen AA switch brauchst? Ich würde gerne zwischen dem internen Laufwerk und einem externen A Laufwerk (HXC) umschalten. Ich weis, ich muss dann noch eine Leitung auf den Centronics-Port löten, damit das A Signal auch raus geführt wird.


    xesrjb

    Wer verliert und läuft von hinnen, kann ein andern' mal gewinnen!'

  • Du kannst meine Schaltung doch einfach so nehmen. Was stört dich daran, dass das gerade nicht-A-Laufwerk als B erreichbar ist?
    Du musst auch nichts am Centronics-Port löten...


    Viel einfacher wird es auch nicht, wenn man B nicht schalten würde, da ich das Signal vom Controller abfange, BEVOR dieses in A und B aufgeteilt wird. Ich wollte halt eine Lösung, bei der nicht am Port gelötet (oder noch schlimmer) irgendein Kabel oder Centronics-Pin durchtrennt werden muss.

  • Weil ich dann nicht auf mein 3,5" B: Laufwerk zugreifen kann.


    xesrjb

    Wer verliert und läuft von hinnen, kann ein andern' mal gewinnen!'

  • Genau deswegen wollte ich für den 6128 einen AA switch, da ich auch 2 B Laufwerke mit einem BB switch betreibe.


    Xesrjb

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  • Zumal Amdos auch nur A: und B: unterstützt


    Xesrjb

    Wer verliert und läuft von hinnen, kann ein andern' mal gewinnen!'

  • Meine Schaltungsvariante funktioniert nicht, wenn man einen AA-Switch bauen möchte. Dann muss man wirklich das Drive-Select-Signal schalten, was zwangsläufig mit dem Auftrennen eines Kabels oder einer Leiterbahn verbunden ist.


    Ein Foto kann ich mal bei Gelegenheit machen, wenn ich mal wieder einen CPC umbaue oder meinen gerade aufgeschraubt habe.


    Eine Schaltung für 4 Laufwerke sollte sich mit 2-3 ICs realisieren lassen. So ganz grob: US0/US1 vom Controller über einen 1-4 Decoder (z.B. 74ls138) auf DS0 bis DS3 aufteilen, Dahinter je ein Gatter aus einem LS38, dahinter die DS0...3-Pins des Busses.

  • Also NXP und Fairchild nennen entsprechende Bausteine, wie z.B. den LS139 "1-of-4 decoder/demultiplexer", National nennt es "2-to-4-decoder". Ich denke dass National eher auf die Decoder-, NXP und Fairchild auf die Demultiplexer-Funktionalität eingehen und so die Bezeichnungs-Differenzen zustande kommen.


    So - hier ist eine Idee. Theoretisch müsste es so funktionieren, ausprobiert hab ich das gerade mangels Verfügbarkeit der passenden Teile nicht. Vielleicht kann da ja noch mal jemand anderes mit etwas Hardware-Erfahrung drüberschauen...


    Man sollte mit einem einzigen IC auskommen können. Ein LS156 oder vergleichbare (z.B. SN74ALS156 von TI) wie folgt beschalten:


    Vcc: +5V
    GND: GND
    A: US0 (FDC765)
    B: US1 (FDC765)
    1G: GND
    1C: +5V
    2G: GND
    2C: GND
    1Y0: DS0 (Floppy-Bus)
    1Y1: DS1 (Floppy-Bus)
    1Y2: DS2 (Floppy-Bus)
    1Y3: DS3 (Floppy-Bus)
    Rest: nicht verbunden


    Die Original-Schaltung aus dem LS38 für DS0/DS1 müsste dann natürlich aufgetrennt werden, denn dort wird ja nur US0 verarbeitet, und beim Ansprechen von Laufwerk C wäre Laufwerk A, bei D Laufwerk B mit aktiv.

  • Quote from "TFM"

    D-DOS unterstützt allerdings vier Laufwerke :-) Es ist Amsdos kompatibel und bietet 0.7 MB Formate für B, C, D. Darunter auch Vortex-Format, welches ja in DE Standard ist (jedenfalls für die CPCler der ersten Stunde, Nachzügler sind wohl eher auf Parados eingeschworen *hehehe*).


    Also viel Laufwerke sind immer gut :-) Dann kann man endlich alle physikalischen Formate lesen (3", 3.5" und 5.25") und hat dann auch zwei mal 3.5" um ganz schnell eine Disc kopieren zu können.


    D-DOS greift schon mit 720k auf das Laufwerk A. zu und hat leider das Problem, dass es nur unter dem 464 läuft!!!



    xesrjb

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