Posts by 1ST1

    Und gleich die erste Ungenauigkeit zu ESCOM. Das in Heppenheim war erst ab Mitte 1991 Hauptsitz, Produktion, etc. Zuvor war das in der Hanauer Landstraße in Frankfurt, Service in Maintal, Produktion an mehreren Orten in Rhein-Main verteilt. Die ATARI Bilder aus Schwalbach habe ich nicht gefunden, bei Gelegenheit komme ich da aber sicher noch mal hin.

    Jetzt fehlt nur noch einzwei Fotos vom ATARI-Gebäude in Bad Schwalbach. Könnte ich auch noch haben, dann hättest du alle drei Deutschland-Standorte komplett - Hamburg, Raunheim, Bad Schwalbach. Ich suche mal, ich war letztes Jahr nebenan bei Dell/EMC auf einer Schulung, ich meine da habe ich Fotos gemacht, im Vergleich zu dem Gebäude in Raunheim war das deutlich größer und hübscher - auch wenns niemals ein Architekturklassiker wie die Olivetti-Türme sein werden. In der Lagerhalle von ATARI Bad Schwalbach ist heute ein großes Chinarestaurant. Und irgendwann muss ich mal Radtour durch Frankfurt machen, da gibts noch mehr. Inzwischen weiß ich übrigens auch, wo Commodore war, bevor sie nach Niederrad zogen, liegt auch gelegentlich auf dem Weg.

    Und jetzt, wo ich diese Fotos gefunden habe, habe ich gleich nochwas gefunden. Die Fotos sind etwa auch so alt und fanden sich im selben Ordner. Die Fotos habe ich auf einer Architektur-Führung durch die Bürostadt Niederrad in Frankfurt gemacht. Die Führung war anlässlich des Tages des Offenen Denkmals und wurde vom Frankfurter Denkmalamt durchgeführt. Es ging natürlich um die Architektur und der Denkmalwürdigkeit dieser Gebäude, Hochhäuser der 1960er und 70er werden in dieser Hinsicht unterschätzt, wurde da erzählt. Stimmt, die Bürostadt hat da beachtliches zu bieten. aber auch für uns Computer-Interesierte, und wenn das auch noch zusammenfällt, um so besser!


    Auf der Führung wurde dieses hier architektonisch links liegen gelassen. Nix besonderes. Für viele hier aber das Heiligtum schlechthin. Als ich schräg gegenüber Azubi war, haben wir uns manchmal den Spaß gemacht, da ins Erdgeschoss rein zu gehen, und im Foyer dieser "heiligen Halle" umzusehen, da gabs mehrere Vitrinen, in denen wohlvertraute Computer ausgestellt wurden, Brotkastengehäuse, abgerundete Desktops mit ebenso abgerundeneten Grünmonitoren drauf, eckige Blechkästen mit Grünmonitor drauf. dunkelbraune Tastaturcomputer, usw.. Alwin Stumpf war auch da Chef, bevor er in Raunheim war, und danach auch wieder. Petro T. hat da auch gearbeitet und war später der Chef. C=


    Haupteingang Lyoner Straße 34, Empfang und Hausmeisterbüros im Erdgeschoss, darüber die Kantine und zwei große Veranstaltungssääle. Erdgeschoss ist allerdings nicht ganz richtig, denn die beiden flachen Trakte sind aufgeständert, drunter befinden sich Parkplätgze. Dahinter in dem Trichterturm war das firmeneigene Hotel. Ein Büromschinen- und Computerhersteller, der ein eigenes Hotel unterhielt, für sein eigenes Schulungscenter! Ein paar Mal hab ich auch übernachtet, die Zimmer waren sehr stylisch futuristisch eingerichtet. Über die Brücke gings rüber in den zweiten Teil des Gebäudes.


    Das ist die zweite Hälfte des Gebäudes, noch so ein Siloturm und ein weiterer flacher Trackt. Der Architekt war ein ganz Großer, Egon Eiermann. Dieses - wunderschöne - Ensemble steht zum Glück schon unter Denkmalschutz. Im Erdgeschoss hinter der Treppe war das Democenter, wo alle aktuellen Computer, Schreibmaschinen, Drucker, Kopierer usw. jederzeit in Betrieb besichtigt werden konnten. Wir Azubis haben das auch ausgiebig gemacht wenn gerade mal keine Kundschaft da war. Was man da alles sehen konnte... Und sehr stylish eingerichtet. Auf der Gebäudeeückseite war das Service-Zentrum und die Lehrwerkstatt. Im ersten Stock war die Elektronikreparaturabteilung und ein Teil der Schulungsräume. Andere Schulungsräime waren 2 Straßen weiter in angemieteten Gebäuden von Hertie, die längst abgerissen sind. Natürlich geht es hier um Olivetti. Heute ist das Gelände mit Vorsicht zu genießen, es ist an ganz viele Firmen vermietet, und auch diverse Konsulate sind drin, wenn man da rumschleicht, werden einem schnell doofe Fragen gestellt. Am Osthafen in der Schmickstraße war das Zentrallager und die Abteilung "Applikation", wo Geräte an Kundenanforderungen angepasst wurden, oder vor der Auslieferung noch Reworks gemacht wurden. Nochwas zu den Trichtertürmen: Da sind die einst schnellsten Aufzüge von Frankfurt drin, damit hoch zu fahren das war wie Rakete fliegen. Runterzugs war wie kurz vor dem freien Fall. Die Olivetti-Leute hatten es eilig. Und Raucherfreundlich waren sie auch, auf allen Fluren waren alle paar Meter Aschenbecher aus Edelstahl in die Wand eingelassen. so perfekt in die Architektur integriert, das muss der Eiermann selbst ausgeheckt haben!




    Gleich nebendran diese Zwillingstürme. Als wir die Besichtigungstour machten, standen die leer, wie man sieht, schon lange, alles zugewachsen. Ob die heute wieder belegt sind, keine Ahnung. Zuletzt war da die IG Metall drin, bevor die in die Innenstadt zog. Früher war das aber nur ein Turm, ich glaube der Linke. und er war nicht stahlbalu verkleidet. Sondern dunkelbraun. Gleicher Stil und Farbe wie in Paderborn das HNF. Ja, das war mal Nixdorf.


    Zwei Häuser weiter, das Ding hieß lange, und das kann man auch noch lesen, Eurohaus. Inzwischen wurde dieses Bürogebäude zu einem Wohnhaus umgebaut, vielleicht ist es auch schon fertig, um dem Mangel an Wohnungen in Frankfurt etwas zu entgegnen. Ich weiß, dass es zweidrei Leute hier im Forum gibt, die Gefallen an dem Gedanken finden könnten, darin zu wohnen, denn das war mal WANG.


    Und dann das hier. Das ist aber ein Neubau aus den 2000ern, heißt Atrium. Vorher stand da ein sehr hässlicher Betonklotz. Der gehörte IBM.

    Hab noch was gefunden. Die Bilder sind 2-3 Jahre alt. War da zufällig mal in der Nähe und dachte mir, schaust du doch mal, wie es da heute aussieht. Hab jetzt ein paar Tage gebraucht, bis mir einfiel, wo ich die Fotos gespeichert habe.


    Wo sind wir: Rüsselsheim, Stadtteil Raunheim. Frankfurter Straße 89. 1990 war ich da ein paar mal zu Besuch.


    Das ist der Haupteingang. Wenn man da rein kam, gabs eine Rezeption, rechts rein war Buchhaltung, dahinter eines meiner zwei Ziele in dem Gebäude. Die Treppe oben war der Vertrieb und Geschäftsleitung. Alwin Stumpf war da zu der Zeit der Chef. Hinter der Rezeption an der Wand gab es ein großes blaues Fuji-Logo.


    Anderer Blickwinkel, der Eingang ist jetzt links zu sehen. Hinten raus war im Erdgeschoss der Hardwaresupport, da war ich ab und zu mal.



    Vom Parkplatz der Blick Richtung Frankfurter Straße. Das rechts im Erdgeschoss war der Hardwaresupport und dahinter quasi in Gebäudemitte war das Zentrallager. Die beiden Rolltore, da standen immer die LKWs davor und Palettenweise wurden Computer ein oder ausgelagert.



    Das ist die gegenüberliegende Seite des Gebäudes, also wieder vorne von der Straße gesehen, Ziel Nr.2 - Software-Support, im Erdgeschoss. Oben drüber in der Ecke hatte der Personalchef sein Büro gehabt, und die Fenster in der Mitte oben da war das Marketing. Einmal wie ich im Softwaresupport war, fiel ich fast tot um, vor Überaschung, da war ein gewisser Leonhard T. da zu Besuch. Hinten unten die zwei quadratischen Fenster waren auch mal Rolltore vom Lager.

    Hier noch eine Bildspende für das Projekt. Dieses Gebäude war bis April 1992 das Service-Zentrum von ESCOM. Allerdings hatte es damals noch nicht diese Wellblechverkleidung, sondern einfach nur weißen Verputz. Dann zog der Service unangekündigt von heute auf morgen nach Heppenheim um, aber das ist eine andere Geschichte... Das Gebäude ist in der Honeywell-Straße in Maintal vorne an der Ecke zur Kesselstädter Straße (Mainufer-Straße). Mehr zu ESCOM kann ich nicht mehr liefern, die ehemalige Zentrale in der Hanauer Landstraße in Frankfurt ist längst abgerissen, da stehen jetzt ganz andere Gebäude, ich glaube auch die Mr.Wash-Tanlkstelle müsste da sein. In Groß-Zimmern gabs damals noch eine Produktionsstätte, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, wo, irgendwie war das mittten in einem Wohngebiet ein Flachbau mit Garten davor.


    Heute ist da so ein Abflussrohr-Notdienst drin, ihr wisst schon, die einen am Wochenende so ... teuer sind, wenns mal stinkt.

    Was ist eigentlich sonst aus dem Projekt geworden? Auf der Homepage sieht man kaum Fortschritte. Ich könnte mal mit dem Fahrrad durch Frankfurt radeln und ein paar Fotos machen: Triuph-Adler, IBM, Olivetti, Commdore (vorher in Neu-Isenburg), Wang, Nixdorf, Amstrad (Neu-Isenburg), Atari (ein bischen weiter weg in Raunheim und später Schwalbach), Konami, Nintendo, usw.

    Der Firmensitz von Amiga Technologies war in Langen, zumindest als es wirklich losging mit dem Vertrieb neuer Amigas.

    In den c't Artikeln war damals immer die Rede von Heppenheim. Langen kann natürlich insofern passen, weil Petro in Offenthal, also 2 Orte weiter wohnt. Ich wollte auch nicht so weit fahren, aber das ist eine andere Geschichte...

    Heute hatte ich einen Flashback... Heppenheim am der Bergstraße... Das ist direkt an der ersten Kreuzung wenn man von der A5 runterkommt.


    Die Burger-King Filiale steht auf dem ehemaligen Firmemparkplatz. Das Gebäude im Hintergrund ist die ehemalige Hauptverwaltung. Dahinter die Gebäude waren Produktion/Montage/Lager und Service und stehen heute zum Teil leer. Dem nachfolgenden Foto nach vielleicht, seit dem dieser PC-Hersteller pleite ging.


    An der großen Lagerhalle hängt noch das originale Firmenlogo. Wie sagten wir damals? Mit "wir" meine ich auch mich, denn ich habe da mal eine Zeit lang gearbeitet. Wir sagten: "Es°commt immer wieder zurück". Wie wahr...


    Am anderen Ende des Gebäudes hat sich die Firma Würth eingenistet. In dem Trakt, in dem die drin sind, war früher ein richtiger Reinst-Raum. Ja, so einer mit hochreiner Luft, für die Montage von Festplatten, wie mir damals gesagt wurde. Ich habe aber nie rausbekommen, welcher Festplattenhersteller vor ESCOM in diesem Gebäude war. Ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht BASF war, Ludwigshafen ist nicht weit, und was kaum einer weiß, BASF hat mal Festplatten hergestellt, so die 20 MB MFM Generation, hab mal eine gesehen.


    Neben ESCOM war später auch Amiga Technologies mit in dem Gebäude, zu dem Zeitpunkt war ich aber schon wieder weg.

    Hat der Lappi Windows 10, benutzt du einen Live-ID-Account zum Anmelden? Wenn ja, geh mal auf https://account.microsoft.com/ mit dem Account rein. Da kannst du dann den Lappi sperren oder gar fernlöschen und orten kannst du ihn auch. Natürlich nur, sobald jemand das Teil in die Hand nimmt und ans Internet anschließt. Ich habe da schonmal nem Nachbarn geholfen, sein Lappi meldete sich 2 Wochen später aus Serbien und hat sich wie befohlen platt gemacht.

    Die VB Angebote auf Kleinanzeigen sind mir ein Graus. Ich nutze da einen Zweitaccount um auszuloten, was der Verkäufer vor hat. Neulich habe so einen Fall gehabt: Habe X geboten, und der Verkäufer hat gesagt, dass ihm jemand knapp das doppelte geboten hat. Dann habe ich mit dem Zweitaccound X/2 geboten, und er hat mir geschrieben, dass schon X geboten wurde. Ein paar Stunden später habe den mit dem Erstaccount noch um 1/4 runtergehandelt, sonst würde ich ganz abspringen, weil ich ja wusste, dass das zweithöchste Angebot bei X/2 lag,

    Also, falls mal jemand in mein Sammelgebiet einsteigen will, da kann ich echt nicht mithalten. Ist aber "New Old Stock" von 1989 bzw. 1991, original verpackt, unbenutzt, unvergilbt, neuwertig, sieht aus wie geleckt, nur die Akkus für das Setup dürften platt sein...


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    Er behauptete Erstbesitzer zu sein, ehemaliger Commodore Mitarbeiter und dass ihm das Teil 1986 persönlich überreicht wurde.


    Lässt sich sowas nachprüfen? Und seit wann haben die Mitarbeiter nen goldenen C64 bekommen?

    Ich kannte einen ehemaligen Personalabteilungs-Mitarbeiter bei Commodore und später ATARI, der wohnte bei uns im Ort, der hatte 2 Stück daheim. Denn seine Frau war Personalchefin bei ESCOM (die hat mich damals eingestellt, daher der Kontakt) und die hat auch einen heimgetragen. Das ist durchaus möglich. Möchte wissen, wo die zwei Goldenen geblieben sind, die hingen bei denen im Wohnzimmer.


    Was die Lackierung angeht. Das sind eigentlich stinknormale C64 aus der Massenproduktion, die für dieses Jubiläum nachbehandelt wurden. Da wurde sicher nicht ein Lackierroboter hingestellt, der jeden einzelnen genau gleich besprüht hat. Und nach Tauchbad sieht das auch nicht aus. Die 150-200 Stück wurden vielleicht auch mit Sprühdosen aus dem Baumarkt behandelt.


    Man sollte eher mal dem Namen "Peters" nachgehen, ob es den im Zusammenhang mit Commodore gab. Könnte sein, ich meine den Namen in dem Zusammenhang schonmal gehört/gelesen zu haben. Die Häufung von Commodore-Leuten rund um Düsseldorf (hier: Erkrath) ist interessant - Commodore war ja in Frankfurt und Braunschweig, also weit weg, aber oben erwähntes Personaler-Päärchen stammte auch aus Düsseldorf, und ich habe mal eine Triumph Adler Gabriele 9009 mit Commodore-Interface von einem Ex-Commodore-Mitarbeiter erworben, auch deren Versand erfolgte aus der Gegend um D'dorf. Vielleicht mal Petro T. fragen?