Posts by 1ST1

    Jetzt ist es ja so, du setzt dir ein Limit von zB 50 Euro. Wenn der Artikel dann letzten Endes für 90 Euro weggeht ist es ok, dann haste halt Pech gehabt. Geht aber der Artikel für 51,50 Euro weg, ärgerst du dich. Und vor dieser Situation hat man "Angst". Das ist das System ebay und wenn man etwas gerne haben will, dann denkt man halt gerne mal "ach komm, 1 Euro mehr" usw usw. und ratzfatz hat man wesentlich mehr bezahlt, als man ursprünglich wollte.

    Das ist nicht nur das System ebay, sondern das System Versteigerung. Ich war mal bei einer Auktion und da haben sich zwei um eine Diskettenbox gekloppt (als es die noch in neu gab). Am Ende hat einer mehr bezahlt, als beim nächsten Händler um die Ecke. Ich fand's damals schon schräg, so geht das in ebay auch manchmal.

    Gut ist immer, wenn auf einmal mehrere gleiche Geräte in der Bucht auftauchen, Das zuerst endende wird immer am teuersten, das was zuletzt endet, am billigsten. Da hab ich schon manchens Schnäppchen gemacht.

    Ja da hat anfangs jeder Hersteller sein eigenes Süppchen gekocht, teils um Patente zu umgehen, weil man es besser wusste als die anderen, und um natürlich den Benutzer besser an sich zu binden, weil der brauchte ja (vorformatierte!) Leerdisks.

    Sind das tatsächlich offene Scheiben, die man direkt anfasst und in Laufwerk einlegt?

    Ich habe einen ganzen Schukarton davon. Die haben eine Speicherkapazität von 2 oder 8 kB und kein Dateisystem, das heißt es wird eine einzige "Datei" (also ein Bytestrom) spiralförmig von Außen nach innen darauf aufgezeichnet. Möglikch, dass das sogar mehr oder weiniger analog, also ohne Modulationsverfahren (FM, MFM, RLL) passiert. Die wurden in verschiedene frühe Computersysteme von Olivetti ab etwa 1976 verbaut, zum Beispiel in den P6040. Am weitesten verbreitet war allerindings die Büroschreibmaschine TES 401 ab 1978, wo die Minidisk dann auch die 8 KB erreichte. Zum Handling, die Disks sind ohne Hülle und sind sehr dünn. Man darf die auch nicht beschriften, sonst sind sie futsch. Man darf nur die Papierhülle, die nur zur Aufbewahrung dient, beschriften. Um die Minidisk einem Inhalt zuzuordnen, hat jede Minidisk eine 4-stellige Nummer, die schreibt man auf die Papierhülle, und dazu kann man dann eine Inhaltsbeschreibung ablegen.


    Hier ein Link zu einer italienischen Beschreibung der Minidisc


    https://www.computerhistory.it…=82:floppy&Itemid=134


    Hier ein Link zu einer meiner inzwischen 3 TES 401: Sie schreibt vorwärts und rückwärts...


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    und du hast auch noch nie was davon gehört, dass gerade eben der Internetverkehr und damit der Stromverbrauch extrem angestiegen sind?

    zur Zeit verballern wir wesentlich mehr CO2 in Serverzentren etc. als der Strassenverkehr im ganzen Monat!

    Gerade in der Tagesschau, dass in Deutschland seit dem Shutdown weniger Strom verbraucht wird, als sonst. So war es möglich, die letzten Tage eine Reihe Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen abzuschalten, so dass der Anteil erneuerter Energien nochmal anstieg.

    Noch ein Update. Das Philos 33 Color läuft jetzt richtig. Der Trick ist, die Dinger haben einen Schalter, der überwacht, ob die Tastatur hochgeklappt wird, um z.B. die Platte oder den Akku rauszunehmen. Und der wurde von der Tastatur nicht richtig gedrückt, weswegen es sich sicherheitshalber laufend abschaltet (Schlafmodus). Ich habe das erstmal provisorisch mit Klebeband "überbrückt", so dass der Schalter fester gedrückt wird. Jetzt rennt das Ding endlich mal, und startet Windows 95. Trotz dass das nur ein 386SLC ist, läuft das erstaunlich gut, hätte ich nicht erwartet. Auf der Platte von dem Philos 33c schlummert auch ein Treiber- und Handbuch-Schatz für die Baureihe, ich kopiere den gerade mal auf eine ZIP-Diskette.

    Ich gehe auch nur noch mit selbstgebastelten Schutz raus- ungewohnt, aber es werden immer mehr Leute, die das gleiche tun.

    Ich nutze ihn nur, wenn ich weiß, dass ich auf mehr Leute treffen werde, beim Einkaufen oder so. Aber immer in der Hosentasche bereit, eine Freundin, die sehr gut nähen kann, hat uns welche gemacht, bei denen man sogar ein Vlies auswechseln kann. Wir sind gestern etwas Rad gefahren, da hatten wir ihn nicht auf, uns ist auch kaum jemand begegnet.

    Vielleicht wird man auch sagen, besser das als garnichts. Wenn ich mir die zwei Marburger Konstruktionen in den Videos ansehe, sind die zwar einfach, aber nicht so einfach wie die indische Maschine, oder die von der Rice-Universität. Da ist eigentlich nichts dran, was kaputt gehen kann, wenn man vom Elektromotor absieht, und wenn man die nicht gerade unterdimensioniert, kann da auch nichts passieren. Also sehr robust. Man könnte ja noch einen RaPi oder Ardiuno dran hängen, der die mechanische Bewegung mit einem Sensor überwacht, und einen Nagios-Rechner, der dieses Ergebnis per SNMP einsammelt und von vielen Geräten auf einem Schirm darstellt, dann hätte man all diese Geräte auf einem Blick.

    An der Uni Marburg Fachbereich Physik wurden Doit-Yourself Beatmungsgeräte mit Materialkosten von 50 Euro entwickelt, lassen sich mit Teilen aus dem Baumarkt und 3D-Drucker bauen. Die Geräte sind nicht für Intensivpatienten geeignet, sondern für welche, die sich schon wieder auf dem Weg der Besserung befinden. Das bedeutet, die Profigeräte werden pro Patient nicht mehr so lange benötigt. Ärtzte halten die Geräte für tauglich. Sie sollen von Betrieben gebaut werden, die momentan keine Aufträge haben.


    https://www.hessenschau.de/ges…beatmungsgeraete-100.html


    https://www.uni-marburg.de/de/…ect/the-breathing-project

    Wenn die Preise so hoch sind, können sich nur noch Kliniken das leisten, ist auch gut, dort wird es am ehesten gebraucht. Für was brauchen wir Ottonormalbürger das Zeugs? Willst du dein ganzes Haus damit einsprühen?* Nach 72 Stunden auf Metalloberfläche ist das Virus eh tot, bei Plastik schon nach 48, und auf Papier noch kürzer. (Auf Kupfer und Silber solls noch schneller gehen)


    * Was macht das eigentlich in der Konzentration mit unserer Gesundheit und der Umwelt?

    Leider haben vllt. 80% bad sectors beim Formatieren :(

    Die kann man wohl direkt wegwerfen oder?

    Sofern die Magnetschicht noch gut aussieht: Versuchs mal mit einem starken Lautsprechermagneten. Ordentlich fett drücberstreichen in alle Richtungen, mehrfach usw. Und dann nochmal versuchen. Wenn auch das nicht hilft, dann leider Tonne.

    Ich vermute, daß so "große Anbieter" sich einfach exakt soviel Server hinstellen, wie nachgefragt werden.

    Nein, die halten Reserve vor. Die Anwendungsserver, egal was, ob Datenbank. Webserver, Fileserver, usw. sind meistens alle virtualisiert, manchmal findet man aber auch ganze fette Klötzer, auf die die Last per Loadbalancer verteilt wird. Die VMs können (z.B. mit VMware, HyperV, OpenStack, ...) nach belieben über die "Bleche" innerhalb des Clusters verschoben werden, die versuchen teilweise (z.B. VMWARE DRS - Distributed Ressource Scheduler) auch die VMs so zu verteilen, dass RAM-Auslastung, CPU-Auslastung, Storage-Performance und Netzwerklast möglichst gleichmäßig über alle verfügbaren Hosts verteilt wird. Loadbalancer merken wenn eine Maschine ausgelastet oder nicht da ist und verteilen die Jobs anders. Der Hypervisor erkennt auch, wenn VMs oder ein ganzer Host weg sind und versuchen das automatisch zu reparieren, z.B. in dem der Host in den Wartungsmodus geschickt wird, und die VMs auf einem anderen Host neu gestartet werden. Bei VMare gibts auch Failover, wo eine VM parallel auf zwei Hosts laufen, eine aktiv, die andere wird ständig von der aktiven VM rüberkopiert, fällt der Host mit der aktiven VM aus, ist die Kopie sofort aktiv. Da rechnet man immer mindestens "N+1" bis "N*2" (das insbesondere bei vielen Failover-VMs) wobei N die Rechenleistung in Form von Hardwareservern unter Vollast aler Applikationsserver ist. Der Hintergrund ist, kann man absehen, dass ein Blech ausfällt (erhöhte Anzahl RAM-Fehler, Platten SMART-Status, Netzteilredundanz weg, etc), dass man das Blech dann frei räumt und in den Wartungsmodus schaltet - teils wird das sogar automatisch gemacht. Hinzu kommen Updates des Hypervisors, für den der dann neu gestartet werden muss und währenddesse. Ergo, in einem gut dimensionierten Rechenzentrum laufen die Server normalerweise nicht unter Voll-Last.

    Ich denke, dass die ganze Server komplett abschalten, je nach Last.

    Das gibts zwar, VMWare VSphere und auch Citrix XenServer über einen Provisioning-Server können das, und auch dynamisch VMs hoch/runter fahren, bei Docker-Containern geht das auch, aber in der Praxis wird das eher nicht gemacht. Denn jedes Runter- und wieder Hochfahren ist bei einem Server ein gewisses Risiko, insbesondere wenn die Kisten älter werden. Das Problem sind meistens mechanische Teile, Platten, Lüfter, die eine gewisse Betriebstemperatur für die Schmierstoffe gewohnt sind. Geht das aus, kühlt das ab, die Schmierstoffe verharzen, die Dinger klemmen beim Wiederanfahren. Bei Storage-Systemen (SAN) geht man davon aus, dass nach einem Ausschalten über mehrere Stunden etwa 10% der verbauten Platten ausfallen können. Und wenn man Pech hat, verliert man dadurch in einem Array die Redundanz, weil von mehreren Raid-5-Verbänden eine Platte ausgefalllen ist und dann nicht genug Spare-Platten zur Verfügung stehen, oder in einem Raid-5 fallen gleich 2 Platten aus, dann ist das Ding futsch, man darf den RAID-Verbund neu einrichten und das Backup einspielen. Ich habe schon ein paar Serverraumumzüge mitgemacht, üblicherweise packt man da die SAN-Systeme mit Isoliermatten ein, damit die Platten nicht so schnell auskühlen und man macht das nachts, wenn die Straßen leer sind.