Posts by 1ST1

    Heute mal zwei Lampen...


    Logabax Persona 1600 ist nichts anderes als eine braun lackierte Olivetti M24. Zumindestens hab ich schonmal nen Monitor...


    Und dann noch eine VGA-Lampe für die PCS-Serie. Ich meine das wäre ein OEM-Produkt von Philips.

    Und dann kommen wir zum zweiten Teil meines Köln-Trips, ich war ja auch noch bei Elaay , der hat mir vor über einem Jahr eine Olivetti ETV 250 gesichert, Pandemie-bedingt bin ich aber seit dem nie da oben in die Gegend gekommen. Wenn ich jetzt aber 2 Sachen da in der Gegend hatte, lohnte sich das. Auch wenn das meine dritte komplette ETV 250 ist... (es gibt da noch eine vierte zum Ausschlachten, bei der das Gehäuse kaputt ist, und einen Monitor hat die auch nicht)


    Sieht aus, also ob das eine Schreibmaschine ist, wo man Texte auf Diskette speichern kann. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn da steckt ein CP/M 2.2 Computer drin, und man kann die Textverarbeitung auch ins Betriebssystem beenden. Als Azubi hatte ich damals eine Spiele-Diskette für die ETV 250, da waren diverse Spiele in mBasic drauf. Auf meiner anderen ETV 250 habe ich schon Infocom ZORK 1, 2 und 3 durchgezockt (allerdings nicht ohne Hilfe, gibt ja Lösungen im Internet).


    Allerdings, die hier mag nicht, sie meldet in der DIagnose ein mechanisches Problem. Der Typenraddrucker beginnt sich zu initialisieren, macht es aber nicht zu Ende, Druckkopf fährt nach links und gleichzeitig wird die Grundstellung des Typenrads gesucht, und nicht gefunden.


    Stell dir vor, du bist Olivetti Techniker im Außendienst, und du hast das Problem zu lösen...


    Wartungsvertrag hat sie, siehe Aufkleber, und sie zeigt einen Fehlercode an... Dass "TP" mit leuchtet, muss man ingnorieren... Oder in nachfolgender Tabelle dazu denken... Also ran...



    Gefunden?



    Das Problem ist hier zu finden. Das habe ich schon bei Elaay gesehen, ohne in die Codetabelle zu gucken, als ich die Kiste mal kurz vorführen wollte, das Typenrad findet die Grundstellung nicht. Und dazu muss man wissen (siehe Techniker-Handbuch oder Gedächtnis eines Elefanten) dass da ein kleiner Hebel ist, der vom Farbbandmotor in einer bestimmten Stellung des Antriebsnockens des Farbbandantriebes gedrückt wird. Dieser Hebel wiederrum hakt in eine Nut des Typenradträgers ein und hält den ganzen Stepmotor fest, und so findet die Maschine die Nullstellung fürs Typenrad. Ist da alles durch altes Fett verklebt, tut sich da nix. Den Druckkopf zu zerlegen und zu reinigen ist ne Sache von 1-2 Stunden, inklusive Neu-Justage des Farbband-Transports. Das ist ein Standardfehler, den viele ET 109-116, die ETV 240, 250, 260 und 3000 haben, die alle dieses Druckwerk verwenden.


    Wie man sieht, ist diese Diskette superwichtig, da ist CP/M und die Textverarbeitung drauf. Übrigens 80 Spuren einseitig, 18 x 256 Byte Sektoren. Hab schon ein Image gezogen, ließ sich einwandfrei mit IMD lesen.


    Insgesamt war ganz nett Zubehör dabei, Disketten ohne Ende, auf denen wahrscheinlich noch Dokumente drauf sind, muss ich mal untersuchen. Bei solchen Kisten hab ich schon interessanten Lesestoff gefunden, soziale Studien über Cuba, angefangene Lebenserinnerungen eines Computerwissenschaftlers, Versicherungsschreiben, Gebrauchtwagenverkaufsverträge und alles mögliche.

    Mein neuestes Etwas. Mein Dank geht an joshy und Elaay für die Sicherung der Gerätschaften bei den Vorbesitzern.


    Noch eine Olivetti M21, somit habe ich jetzt 2 Stück



    Wer die aktuelle LOAD gelesen hat, weiß schon, das ist die portable Version des M24 Personal Computers. Aber diese beiden M21, die ich jetzt habe, unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und Zustand beinahe fundamental. Die andere hat 640 kB RAM, ein 360er Laufwerk und eine interne 20 MB MFM-Festplatte und nur einen einfachen ISA-Winkeladapter anstelle von einem vollständigen "Bus-Konverter", worauf der Festplattencontroller steckt. Diese hier hat zwar einen Bus-Converter, worüber ich mich sehr freue, aber dafür hat sie nur 256 kB RAM. Aber das ist erweiterbar, ich muss nur 18 x 4164 durch 41256 tauschen und einen DIP-Schalter umstellen, dann kommt sie auch auf 640 kB, siehe aktuelles Gesuche. Außerdem hat sie keine Festplatte, sondern zwei 80-Spur-Laufwerke von Toshiba, die kann also wie so manche M24 auch, auf 5,25 Zoll 720 kB Speichern, die 360er Disketten kann sie natürlich auch.



    Das ist ein Blick ins untere Gehäusefach, man sieht eine typische M24 Hauptplatine, hier mit Daughterboard für den Tastaturprozessor. Das Board hat BIOS Version 1.1, updaten auf 1.43 oder 1.44 könnte ich nur nach Austausch einiger PALs, die ich nicht habe. Macht nix, bleibt so. Die andere M21 hat ja schon 1.44.


    So sieht es oben drin aus, Bildröhre in der Mitte, oben die Floppylaufwerke und das Netzteil, unten die M24-Grafikkarte und der BUS-Konverter mit 3x ISA-Slots, einer davon proprietär 16 BIT fähig. Hat ein bischen was von SX-64.


    Tragegriff gebrochen


    Klappfuß, um die M21 etwas aufzurichten, fehlt. Außerdem fehlen fast alle Gummifüße.


    Und was die M21 allesamt haben, sind gebrochene Haltelaschen fürs Tastaturgehäuse. Ich hab noch nicht eine M21 gesehen, wo das noch Ok war. Joshy hat dem Vorbesitzer noch entlockt, dass diese M21 oft geschäftlich mit auf Flugreisen in die ganze Welt war, man sieht ihr das an. Aber sie funktioniert, der Monitor ist hervorragend scharf, besser als meine andere. Und wenn sich niemand gemeldet hätte, wäre sie auf den Bauhof gekommen. Eigentlich wollte der Vorbesitzer in den Kleinanzeigen 100€ haben, aber Joshy hat ihm vom Verein und von mir erzählt, und das muss ihn wohl so beeindruckt haben, dass mich das Teil jetzt nur 50€ plus Fahrt nach Leverkusen gekostet hat. Schnäppchen, dafür bekommt man keine M24.


    Aber das ist, wie man sehen kann, einiges an Arbeit, auf 640kB aufrüsten, NEC V30 rein, XT-IDE und eine Soundblaster-Karte rein, neuen Bügel und Standfuß bauen, passende Gummifüße finden und einkleben.

    Wie das 3-Liter Auto von VW. Mit Subventionen entwickelt, kurz angeboten, dann nicht bestellbar und spaeter wegen mangelnder Nachfrage eingestellt.

    Den VW Lupo 3L und den Audi A2 3L gab es doch recht lange. leider ist letzterer so ziemlich aus dem Straßenbild verschwunden.

    Nur das sich die Physik nicht überlisten lässt. Dabei hört doch der Strom auf zu fliesen, wenn eine Unterbrechung im Stromkreis ist.

    Du glaubst, Strom fließt? Nicht doch! Das ist schließlich Wechselstrom, der ändert 50 mal die Sekunde die Richtung, es sind immer wieder die selben Elektronen! Alles Beschiss!

    Klar, ich würde auch keinen mit einer FIAT an meinen Benz lassen. ;-)

    FIAT hat zwar alles mögliche schon gemacht, aber keine Büromaschinen-. Das hat die Agnelli-Familie dem Camillo und dem Adriano aus Ivrea überlassen.

    Ich der denke, nein. HSYNC 31.5-83 kHz https://bedienungsanleitung-deutsch.de/nec-lcd2070nx

    Das mit den 15 kHZ steht auch bei den nachweislich kompatiblen TFTs von NEC auch nicht im Handbuch, sie machen es aber trotzdem. Also, ein Versuch ist es wert.


    Zwei 19 Zöller aus der NX Serie stehen immerhin schonmal hier http://15khz.wikidot.com/ also wird auch bei den 20ern die Chance hoch sein, dass sie es können.

    Ok, dann viel Spaß beim Austauschen der originalen Commodore Laufwerke durch PC Laufwerke.

    Bei den Commodore-Floppys ist das was anderes, nämlich weil so ein typisches Shugart-Bus-Laufwerk die ganze Ansteuerungselektronik für die Motoren und die Schreibleseverstärker auf der Floppyplatine haben.


    Aber schau mal:



    Fällt dir was auf?



    Ahnst du es schon?



    Aber jetzt, oder?



    Treiben wir das Gedankenspiel mal etwas weiter... Ahnst du es schon?



    Man beachte den Elefantenfuss, man beachte die Platine mit MOS 6502, 6522, der Kenner erkennt ein Selbstbau-Dolphin-DOS, und man beachte am hinteren Ende der Floppy, ein Shugart Bus...



    Das ist ein ALPS-Laufwerk aus einer Olivetti ETV 300, läuft ohne Änderungen schon seit rund 30 Jahren auch an der VC 1541, man muss nur die Kabel von der Shugart-Platine abziehen. Es hat sogar seinen Spur-0- und Index-Sensior noch behalten!


    Diese ALPS-Laufwerke findet man übrigens auch im Apple II Duo Disk Laufwerk, auch im Apple IIc, da jeweils auch ohne die Shugart-Platine.


    Und jetzt denke nochmal an Kyroflux, wo man ein normales 360er PC-Laufwerk an einen Kyroflux-USB-zu-Shugart-Adapter anstöpselt und VC-1541 Disketten damit lesen kann...

    Knallen Kondensatoren?

    Das Netzteil im Mega ST ist so ähnlich wie das im 1040ST, da kann sich der große dicke 400V Elko aufblähen. Ich weiß nicht, was das für eine Festplatte ist, nach einem ATARI-Laufwerk sieht es nicht aus (sonst selbe Problematik), also reinschauen und gucken.