Posts by diskettenfett

    Wir bewegen uns im Bereich von Mutmaßungen, aber vielleicht wollte man die höheren kurzzuschließenden Ströme des 5V Stranges vermeiden? Das Netzteil wird auch abgewürgt wenn die 12V blank kurzgeschlossen werden, und das mit geringeren Strömen. Stimme dir zu, das ist schräg gelöst, aber irgendeinen Grund dafür werden sie wohl gehabt haben.

    Ach, übrigens: Um auszuschließen dass die Bildröhre wirklich einen fatalen Produktionsfehler hat, könnte man einfach mal den Heizstrom messen. Wenn der im normalen Bereich liegt, kannst du absolut beruhigt sein, der Heizfaden wird nicht durchbrennen. Aber selbst wenn die Bildröhre einen Fadenschluss hätte, kannst du da nicht viel machen außer im Betrieb sachte am Röhrenhals herumzuklopfen, damit der Fadenschluss weggeht (und 3 Minuten später meist wieder da ist). Die Bildröhre um 180° gedreht einzubauen hat wohl damals in solchen Fällen aufgrund der Schwerkraft manchmal geholfen. Auch dann bleibt nur Aufbrauchen der Bildröhre, man kann halt schlecht in der Glasbuddel den Heizfaden richten...

    In dem von dir gezeigten Schaltplan befindet sich eine Crowbarschaltung, die auf eine Überspannung hin das Netzteil brutal über einen Thyristor kurzschließen würde um Schaden zu vermeiden. Ich halte eine brutale Spannungsspitze daher für ziemlich ausgeschlossen, da eine solche sofort den Thyristor zünden und das Netzteil abwürgen würde.

    Was das Aufleuchten des Heizfadens angeht, ich sehe da null Handlungsbedarf. Warum willst du unbedingt ein Problem beseitigen welches 40 Jahre lang nicht existent war und auch viele weitere Jahre keines sein wird? Wenn die Bildröhre einen schwerwiegenden Produktionsfehler hätte, wäre er in den letzten 40 Jahren schonmal ursächlich dafür gewesen dass die Bildröhre heute nicht mehr funktionieren würde. Mit dem bisschen Benutzung, die so ein Sammlerstück heute noch sieht, wirst du das Ende der Bildröhre sehr wahrscheinlich nicht mehr provozieren, auch ohne Modifikationen. 8o

    Theoretisch könnte das irgendwann Auswirkungen auf die Langlebigkeit des Heizfadens haben. Theoretisch. Wenn ich wetten müsste, dann würde ich mein Geld darauf setzen dass die Bildröhre vorher aufgrund verschlissener Kathode unbrauchbar ist, bevor der Heizfaden auch nur daran denkt durchzubrennen.

    Wenn dir das wirklich schlaflose Nächte bereitet, könntest du einen Vorwiderstand vor den Heizfaden setzen, der dann nach ein paar Sekunden überbrückt wird, um eben den Einschaltstrom des kalten Heizfadens zu begrenzen. Ich halte es nicht für nötig. Die Geräte haben es alle geschafft ~40 Jahre alt zu werden ohne dass man sie "verbessert". :)

    Bei meinen eigenen Röhrengeräten (Audioverstärker, Röhrenradios etc.) tritt das Phänomen auch hier und da auf, einige von den Geräten betreibe ich beinahe täglich seit zwei Jahrzehnten, und ich hätte noch den ersten durchgebrannten Heizfaden zu erleben.

    Also, ganz grundsätzlich kann dieser "heater flash" je nach Konstruktion oder aufgrund von Fertigungsungenauigkeiten auftreten. Die eine Röhre machts, die andere nicht so. Der Heizfaden ist mit einer Art Isolierpaste beschichtet, die die Hitze aufnimmt. Ist der Heizfaden ein Stück weit nicht (ausreichend) mit dieser Isolierpaste versehen, heizt diese Stelle im Einschaltmoment am schnellsten auf, wird am heißesten und wird dann mit zunehmender Temperatur des restlichen Heizfadens (steigender Widerstand) wieder dunkler. Das sieht dramatischer aus als es wirklich ist, in der Röhre ist ein verdammt gutes Vakuum, und Glühlampen leuchten den ganzen Tag so hell, für viele tausend Stunden. Ich hab recht viel mit Röhrentechnik zu tun, und durchgebrannte Heizfäden sind extrem selten. Sorgen musst du dir deshalb nicht machen. Viele Röhren in all möglichen Geräten meiner Sammlung haben dieses Phänomen.

    Was die gemessenen 20V angeht: Falls du die mit einem Multimeter gemessen hast, würde ich da erst einmal nicht viel darauf geben. Manche Multimeter sind da sehr zickig wenn die Spannung kurzfristig stark ansteigt und haben ein Überschwingen in der Anzeige. Das würde ich mit einem Oszi verifizieren bevor du da ein Problem suchst was nicht gegeben ist und in Wirklichkeit ein Messfehler ist. Falls du kein Oszi hast, könnte man auch eine kleine 12V Glühlampe dranhängen, eine kurzfristige Überhöhung der Spannung sollte man recht gut an der Helligkeit erkennen können.

    Seit 3 Tagen, ohne dass ich was gemacht habe, ist das Problem übrigens nicht aufgetaucht... :merkel:

    Die Sat-Reciever die wir haben (2 verschiedene Umax HD-Fox Modelle), sind übrigens so alt, die haben noch keine Pegelanzeige.

    Die Anzeige hat jeder Receiver, der eine mehr versteckt, der andere weniger versteckt. Das hier hab ich im Handbuch gefunden:

    signal.png

    Signalstärke bezieht sich im Regelfall auf den analogen Pegel, die Signalqualität besagt etwas über die Fehlerrate.

    Nutz doch einfach einen Receiver als primitives Messgerät. Jeder billige schäbige Receiver verfügt über eine Pegelanzeige, damit kannst du dem Problem doch auf die Schliche kommen. Ist der Pegel allgemein zu gering vom LNB her, ist er nur nach dem Umschalter zu gering oder nach dem Multischalter schon zu gering? Nach der Anzeige vom Receiver kann man auch tauglich das LNB ausrichten. Wenn das alles passt und Ausrichtung auf Pegelmaximum abgeglichen ist, hat mein Multischalter z.B. noch Pegelsteller, mit denen man dann den Signalpegel auf knapp oder gerade so 100% Anzeige bringt. Nicht zu viel, sonst übersteuert der Eingang und die Signalqualität nimmt wieder ab. Ich mutmaße mal dass du ein recht simples Problem mit zu geringem Pegel hast, der vielleicht durch eine verstellte Ausrichtung oder ein langsam nachlassendes LNB verursacht wird. Dein Umschalter nimmt dann noch ein Fitzelchen Signal weg, sodass es dahinter zu Empfangsproblemen kommt.

    Guck doch erstmal nach den grundlegenden Dingen wie Signalpegel. Kann dir eigentlich jeder Receiver anzeigen. Wenn der sowieso grenzwertig ist, können Kleinigkeiten wie der Umschalter den Unterschied zwischen einwandfreiem Bild und Klötzengrafik machen, da der Umschalter natürlich auch etwas das Signal bedämpft.

    Was super funktioniert ist "Drive Snapshot", ist auch wunderbar für Backups. Das Tool kann von einem gebooteten Windows ab 2000 live ein Backup ziehen und als Imagedatei ablegen. Diese Imagedatei kann sogar von einem gebooteten DOS (!), z.B. von einem Boot-USB-Stick aus oder von Windows PE wiederhergestellt werden. Das Programm ist extrem vielseitig und kann kostenlos getestet werden.

    http://www.drivesnapshot.de/de/

    Nutze die Software seit vielen Jahren, läuft super zügig und zuverlässig. Das Programm ist portabel und winzig klein, braucht keine Installation. Einziger Haken: Eine Kopie direkt von Datenträger A auf Datenträger B geht m.E. nicht, man muss den Umweg über ein Image gehen. Ist für mich nicht so tragisch,so hat man gleich ein Backup. Wenn man es nicht braucht kann man das Image wieder löschen wenn der Klon vollbracht ist.

    Was sagt denn das Supersoft-ROM? Kriegst du darüber vielleicht eine Idee woran es klemmt?
    http://www.minuszerodegrees.ne…soft%20Landmark%20ROM.htm

    Für den 5170 gibt es ja verschiedene BIOS von Drittanbietern, die auf dem 5170 Board funktionieren, womöglich kriegst du damit andere Ergebnisse auf der Post-Karte oder er kommt sogar weiter im Bootvorgang.
    http://www.minuszerodegrees.net/bios/bios.htm#5170

    Ansonsten ist es eine gute Idee den RAM mal gegen bekannt guten zu tauschen oder die Bänke untereinander zu tauschen falls keine bekannt guten ICs da sind, Mainboards sind ziemlich empfindlich wenn die erste Bank gleich einen Defekt hat ;)

    Falls du das Board abgeben möchtest, ich würd mich dran versuchen...

    Hier die Inhalte der beiden ROMs im dunklen Keramikgehäuse, die auf der Karte in Spalte A und B installiert sind. Die weißen ROMs unten sind alle drei leer.

    Ich vermute inzwischen dass dieser ELZET80 mehr ein Testbett oder Ersatzteillager war, angesichts der fehlenden ICs. Leider war es mir damals nicht möglich das gesamte Gerät zu retten, konnte nur die Karten ziehen.

    Hallo,


    ich habe vor fast 20 Jahren einen Satz ECB Platinen aus einem verschrotteten kleinen Industriegehäuse retten können. Die CPU Platine hat sich jetzt als ELZET 80 CPU herausgestellt. Dazu war eine 8k SRAM Karte sowie eine ROM Karte verbaut. Dem Augenschein nach hatte das Gerät nur einen seriellen Port. Ob die RAM und ROM Karten von einem anderen Hersteller sind kann ich nicht sagen. Interessant, dass man das "EL" von ELZET herausgekratzt hat? Auf der CPU Karte fehlen drei ICs, ich weiß nicht ob sie optional sind...

    Hat jemand Infos über diese Karten? Auslesen der ROMs brachte auf Anhieb leider keine Erkenntnisse wie das System mal eingesetzt war. Interessant dass das Gerät nie einen Floppycontroller oder andere Speichermedien außer ROM und RAM hatte... Das Gehäuse war sehr klein, beinhaltete nur drei ECB-Slots, belegt von diesen drei Karten.






    Schade, genau so einen Acer PC suche ich aus persönlicher Nostalgie, war der einzige PC den ich jemals neu gekauft hatte und damals mein Heiligtum - ich hatte ihn allerdings in der 100 MHz Variante. ;) Sag bitte Bescheid falls das Gerät abzugeben ist, ich würds auch defekt nehmen.

    Von der Festplatte würde ich als erste Amtshandlung ein Image ziehen, danach kann man Versuche starten ohne Angst vor Datenverlust haben zu müssen. Im abgesicherten Modus bootet Windows 95 eigentlich immer, auch auf fremder Hardware, und installiert ggf. neue Treiber. Falls gar nichts klappt kann man ein identisches Release von Windows 95 auch einmal drüberinstallieren, dabei sollte alles an Einstellungen bestehen bleiben. Wichtig ist bei allen Versuchen ein Image der originalen Daten zu haben, was man auch wiederhergestellt kriegt.

    Zukunftssichere Option wäre aus dem Festplatteninhalt eine virtuelle Maschine zu machen, dann kann man die Installation auf jeglicher modernerer Hardware laufen lassen. Ist natürlich nur eine Option wenn keine graphisch anspruchsvollen Spiele drauf laufen müssen...

    Beim Mainboarddefekt würde ich als erstes beim Bios ansetzen - ich hatte schon mehr als einmal ein korruptes BIOS, ohne dass es dafür einen erkennbaren Grund wie ein fehlgeschlagenes Update gab.

    Hallo,


    ich bin seit einer Weile mit der Fehlersuche an einem Mac IIfx Board beschäftigt. Ich habe jetzt endlich alle Fehler aufgetan:. eine unterbrochene Drossel (daher hatte der Nubus-Taktgenerator keine Spannungsversorgung), zwei nie verlötete Pins an einem Bustreiber (muss ab Werk so gewesen sein?), und - leider - einen temperaturempfindlichen PAL (UL8, ein 16L8), der dazu führt dass der IIfx abstürzt sobald er 30 Sekunden lief. Per Kältespray konnte ich ihn "am Leben erhalten" und einwandfrei booten.


    Den 16L8 habe ich dann ausgelötet und versucht per Kältespray und EPROMMer die Gleichungen zu entlocken, leider mochte der 16L8 wohl das Auslöten per Heissluft nicht und ist noch deutlich unzuverlässiger geworden - ich kriege keine konsistenten Gleichungen ausgelesen, auch nicht mehr mit Kältespray. Das noch am sinnvollsten aussehende Ergebnis ist leider anhand des Schaltplans definitiv unvollständig und unplausibel.

    Meine Hoffnung ist, dass entweder jemand schonmal dieses Problem hatte und die PALs bereits ausgelesen hat, oder alternativ: Vielleicht hat ja jemand ein hoffnungslos beschädigtes IIfx-Board (Batterieschaden?) übrig und würde sich von dem Board oder auch alternativ nur von dem PAL UL8 trennen wollen?

    Vielen Dank! :)

    Prüf als erstes die Längsreglertransistoren per Multimeter (Diodentest). Ich gehe davon aus dass mindestens einer davon einen glatten Durchschuss (0 Ohm) haben wird. Die sind meist über Ausgleichswiderstände alle parallel geschaltet. Im Regelfall sind das NPN-Transistoren, daher passt auch der 2N178 an dieser Stelle nicht. Denke das ist auf dem Transistor eine herstellerabhängige Teilenummer. Für einen ersten Test (ohne große Last) brauchst du auch nicht alle neu zu bestücken, zum Test kannst du auch nur einen verwenden (bzw. den/die defekten ausbauen) und gucken ob sich die Ausgangsspannung wieder einstellen lässt. Ab da würd ich dann weitersehen.

    Falls kein Defekt an den Leistungstransistoren vorliegt: Wenn ich das richtig sehe sind in dem Netzteil Allen Bradley Widerstände verbaut. Die sind bekannt dafür dass sie mechanisch empfindlich werden bzw. Wackelkontakte entwickeln. Sie werden dann hochohmig. Ist auch ein Ansatzpunkt.

    So viel zur Schrotflintendiagnose. Stell erst einmal sicher dass die Leistungstransistoren OK sind. ;)

    Schön dass es funktioniert.

    Meine Formula-1 (ich hatte 2) kamen aus der Stromerzeugung und dienten in 2 Kraftwerken zur Programmierung von Steuerungen.


    Ich hoffe du hast auch meine nacherstellte Systemdiskette schreiben und booten können.

    Nabend! Hab mich heute endlich darum kümmern können: Ja, das neue Image läuft super. Tausend Dank nochmal! :)

    Moin!

    *Zonk* - So, erstmal lasse ich Bilder sprechen... ;)




    Ja, ich hau mir selbst vor den Kopf. :fp: Fritz, als ich deine Hinweise bezüglich der Datenrate gelesen hatte, gings mir auf. Ich hatte zuerst nur mit dem Systemdiskettenimage gespielt, das auch korrekt zurückgeschrieben (allerdings mit einem HD-Laufwerk). Als das nicht fruchtete und ich dann die leere Spur 0 bemerkte, wechselte ich zeitgleich sowohl die Images, als auch das Laufwerk auf ein DD-Laufwerk um auf Nummer Sicher zu gehen - hab aber die Einstellungen nicht angepasst und somit mit falscher Datenrate zurückgeschrieben. :oops: Ein Fall von "Kaum mach ichs richtig, schon funktioniert es". :tüdeldü:

    ROMs werde ich noch sichern, das ist noch nicht geschehen, und zum Netzteil noch ein paar Anmerkungen, falls jemand anders damit auch Probleme haben sollte:

    Bei mir waren die primärseitigen Transistoren durch, habe ich ersetzt durch MJE13007, dazu noch zwei Zenerdioden an der Basis der Transistoren (3,3V 500mW) - ganz fies, die zeigten zwar noch grundlegende Zenerdiodenfunktion mit halbwegs Strom, aber auch enormen Leckstrom in beide Richtungen und verhinderten so das Anlaufen des Netzteils. Zusätzlich hatten die defekten Primärtransistoren die Sanftanlaufschaltung mit dem Triac und dem 10 Ohm Widerstand geschlachtet, der 10 Ohm Widerstand war offen, der Triac hatte überlebt.

    Dann lief das Netzteil schonmal wieder an, 12V und 24V waren wieder da, die 5V allerdings deutlich über Soll und lösten die Crowbarschaltung aus. In dem Buck-Converter, der die 5V erzeugt, war der 2SD1213 defekt, habe ich durch BD249C ersetzt. In meinem Netzteil muss es eine kleine Kettenreaktion gegeben haben... Test an elektronischer Last war jetzt nach Austausch besagter Teile erfolgreich.

    Also, nochmal ganz herzlichen Dank für die Unterstützung und natürlich auch die eingescannte Dokumentation. Falls noch jemand Software/Disketten für den Formula-1 hat, die noch nicht archiviert sind, ich freue mich über alles was man kriegen kann. Scheint ein nicht sehr weit verbreitetes Gerät zu sein. Bei mir war leider exakt gar nichts dabei, und auch der Deckel des Thermodruckers sowie der "Boden" fehlen leider. Jetzt gehts erstmal an die Optik, der Formula 1 ist im Zustand "eklig siffig"...

    Nabend!

    Anmerkung:


    Einem einen Vogel zu zeigen muss nicht sein. Denk mal bitte nach wer die Images dort abgelegt hat und ob nicht deine

    Interpretation des Fehlers auf einer verkehrten Annahme beruht und eventuell selbstverschuldet sind.

    Uiui, Fritz, da ist jetzt ein gewaltiges Missverständnis passiert... Wir kennen uns jetzt seit 22 Jahren und ich zeige dir absolut und ganz sicher keinen Vogel ;). Sorry, falls das so rüberkam, so war es absolut nicht gemeint! Der Smiley sollte ein "Auf den eigenen Schädel zeigen" sein und kein "Vogel zeigen". War spaßeshalber gemeint und ich hab den Smiley ehrlich gesagt noch nie als "böse" angesehen, der Smiley grinst ja auch reichlich debil. Ich hab meinen Text gerade nochmal gelesen, ja, den kann man definitiv als Genörgel bzw. Kritik verstehen. Hmja. Ich kann nur sagen dass das so nicht gemeint war, sorry nochmal. Dein Archiv ist mir wohlbekannt und hat mehr als einmal gute Dienste geleistet.

    Mein Problem ist, dass ich keine "bekannt guten" Images habe, sodass ich aktuell nicht weiß ob ich ein Imageproblem habe :) oder ein Hardwareproblem was die Kiste am Booten hindert. Floppylaufwerk kann ich ausschließen, das hab ich am PC gehabt, das tut. Meine erste Entdeckung war dass das Bootimage eine leere Spur 0 ohne Sektoren hat, daher war das mein erster Verdacht dass ich keine valide Bootdisk habe. Die anderen beiden Images habe ich auch getestet, leider mit gleichem Resultat. Ich hoffte jemand kann sagen: "Ich hab Image XYZ.IMD selbst mal zurückgeschrieben und getestet, das funktioniert definitiv", dann hätte ich eine bekannt gute Basis zum Testen und für ggf. weitere Fehlersuche.

    Bisher hat mich die Kombination 40 Spur Floppy sowie der Floppycontroller auf dem alten Future Domain SCSI-Controller nicht im Stich gelassen, laut dem Testprogramm von IMD hat der weder mit Single Density noch mit 128 Byte Sektoren ein Problem.
    Von daher, sicher bin ich mir bei dem Gerät momentan bei gar nichts, auch eigene Blödheit ist absolut nicht ausgeschlossen :grübel:

    Ich gucke mir die Sache morgen nochmal an, teste nochmal das WS-Image sowie das neue Image von dir, Fritz, und gebe dann Rückmeldung. :)
    Danke für die Unterstützung und sorry für die Unruhestiftung :)

    Hi!

    Nach einer elaborierten Reparatur des Netzteils von meinem Yodobashi Formula-1 habe ich nun endlich was auf dem Bildschirm - der Formula 1 hätte gern eine Bootdiskette.

    Jetzt geht das Problem los: Die Images auf dem Server


    http://oldcomputers-ddns.org/p…mula_one/image/index.html


    scheinen korrupt zu sein, Spur 0 hat in den Images 0 Sektoren, das kann nicht richtig sein ;). Die Originaldisketten scheinen auf Spur 0 ein Format mit 128 Bytes pro Sektor zu haben, das kann wohl nicht jeder Floppycontroller ab, so sind scheinbar unvollständige Images zustandegekommen. Der Formula-1 lehnt sie jedenfalls ab, und wenn Spur 0 keine Sektoren hat kann ich das sogar nachvollziehen :stupid:

    Hat jemand einen Diskettensatz für einen Formula-1 und wäre bereit mir funktionsfähige Images (am liebsten Imagedisk) zu erzeugen oder sogar einen fertigen Satz Images zur Hand?

    Tausend Dank!

    Nabend,


    ich möchte gerade meine Sammlung verkleinern und bin dementsprechend viel am Kramen. Da fiel mir zwischen diversem altem Apple-internem Schulungsmaterial (scheinbar aus den USA) eine U-matic Videokassette auf, welche interessant beschriftet ist:




    Time Capsule, ja, da gabs ein Video von 1984, ist mir bekannt. Macintosh - Ja, solls gegeben haben von Apple. Aber was zum Teufel könnte Punkt 3 (Apple "Marson") sein?
    Ich dachte vielleicht an einen Codenamen eines Apple-Produktes, aber Google ist ratlos. Leider ist es mangels U-matic-Recorder nicht so einfach an den Inhalt der Kassette zu kommen um das Rätsel zu lösen. Hat hier jemand vielleicht eine Idee was das sein könnte? Oder einen U-matic-Recorder? :) Für die ersten beiden Teile des Videos lohnt sich der Kauf vermutlich nicht, das wird es wohl alles digital geben, aber der letzte Punkt macht mich stutzig.

    Ich bin dankbar für jeden Hinweis :)

    Viele MFM-Controller unterstützen keine 9 Köpfe, guck da erst einmal nach ob es dein MFM-Controller hardwaremäßig hinbekommt. Die Verwendung von Pin 2 hat sich im Laufe der Jahre geändert. Oft muss man das jumpern, ob der Pin 2 (aus dem Kopf heraus) als "reduced write current" (nur benötigt für ST506 und andere Uraltplatten) oder als weiteres Head Select Signal (bei Platten mit mehr als 8 Köpfen) verwendet wird. Kann nicht jeder Controller, und dann gibt es Probleme mit der ST4096.

    Hallo,


    ich suche aus rein jugendnostalgischen Gründen ::heilig:: meinen damaligen Alltagscomputer wieder, mit dem ich viele gute Erinnerungen verbinde:
    Ein "AcerPower" Pentium 1 im Tower. Leider hat Google Bildersuche keine Fotos hergegeben, die ich hier vorzeigen kann, ich erkenne den Tower aber sofort wieder.

    Vorne war ein beidseitig zu öffnendes Türchen vor den Laufwerken, welches per "Lichtleiter" die LEDs für Festplatte, Power etc. nach vorne in den Deckel weitergeleitet hat.

    Der Towerdeckel war mit zwei Griffen vorn werkzeuglos abnehmbar.

    Meiner hatte einen 100 MHz Pentium 1, Grundausstattung waren 8 MB RAM und eine ATI Mach64 Grafikkarte. Hauptplatine hatte soweit ich weiss einen ALI Chipsatz?


    Vielleicht hat jemand so ein Gerät oder zumindest ähnlich und würde sich davon trennen wollen. Über Angebote würde ich mich sehr freuen.

    Ich würde ggf. auch gegen 8/16 Bit Hardware tauschen wollen.


    Viele Grüße,

    Alexander

    Ich hab einen deutschen Osborne 1 und hatte dazu auch mal eine deutsche Systemdiskette, die dann sowohl das Tastaturlayout als auch die Zeichendarstellung perfekt hinbekommen hat. Leider war die Diskette nicht beschriftet, sie steckte noch im Laufwerk des Osborne 1 als ich ihn bekommen habe und ich hab sie länger nicht mehr in Händen gehabt... ;). In den späten 90ern und frühen 2000ern war das großangelegte Archivieren und Konservieren von historischer Software noch nicht so angesagt, insbesondere bei mir nicht - heute würd ich sie sofort sichern, wenn sie mir in die Hände fallen würde.

    Sollte jemand von euch deutsche Disketten(images) für einen Osborne 1 haben, wäre ich ganz pauschal auch einmal interessiert. Sollte ich meine wiederfinden sichere ich sie sofort und stelle gerne zur Verfügung.

    Übrigens, fritzeflink : Vielen Dank für deine Unterstützung bei der Reparatur meines Osborne 1 vor über 20 Jahren... Wie die Zeit ins Land geht... ;)

    Ich meine mich zu erinnern, dass selbst DOSSHELL laufende Programme "parken" und wieder hervorholen konnte und so den Wechsel zwischen laufenden Programmen ermöglichte. Ging nicht mit jeder Software gut, aber für den Texteditor und Utilities etc. war das durchaus tauglich.