Posts by masi

    Floppy Disk Drive hast Du dann wohl auch noch nie gehört.


    https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_the_floppy_disk

    Du, es ist gar nicht nötig, auf so eine Weise nachzutreten, wo ich doch bereits zugegeben habe, hinsichtlich des Sprachgebrauchs bei den Medien (nur um diese ging es) falschgelegen zu haben.


    Es ist sicher auch eine Sache der landestypischen und persönlichen Gewohnheiten. Im Deutschen hat man immerhin die Wahl zwischen "Floppy" und "Diskette". Kann auch jeder aussuchen, ob ihm "Drive" oder "Laufwerk" besser gefällt. Die Franzosen machen sprachlich sowieso gern ihr eigenes Ding ("Ordinateur", "Octet", ...). Interessant fand ich die Anmerkung

    Quote

    In South Africa, the 3 1⁄2-inch format was generally called a stiffy disk, to distinguish it from the flexible 5½-inch format.In South Africa, the 3 1⁄2-inch format was generally called a stiffy disk, to distinguish it from the flexible 5½-inch format.

    in https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_the_floppy_disk.

    Das ist auch wieder wahr. Ich liege wohl falsch und man bezieht sich nur auf das Medium in der Hülle, das flexibel ist im Gegensatz zur Scheibe einer Festplatte. Ich habe halt nach der Ära der 5.25-Laufwerke den Begriff "Floppy" kaum noch gehört oder verwendet, sondern nur noch "Disketten".

    So ein Adapter SATA - IDE hilft doch auch nur bei einem Zip-Laufwerk mit IDE-Interface, nicht bei 'normalen' Diskettenlaufwerken, oder verstehe ich da was falsch?


    Nach meinem Verständnis bezeichnet man übrigens nur die 5.25 oder 8"-Lappen als "Floppy", nicht aber die 3.5"-Disketten im gar nicht floppigen Hartplastikgehäuse.

    Was für die Praxis letzten Endes interessiert, sind nicht Prozessorkennzahlen, sondern Anwendungsbenchmarks ganzer Systeme. Wieviel Geld und Zeit muß ich ausgeben, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Wenn es um Parallelrechner geht, sollte außerdem auch algorithmisch freie Wahl der Waffen gelten.

    War dafür ein Transputer zuständig? Ich meine mich ja zu erinnern, daß die für die damalige Zeit eine recht hohe Speicherbandbreite hatten. Ich habe die Zahl 14MB/s im Kopf, kann das sein? Das kriegt man heute sogar über VDSL hin.

    Der Kondensator ist getauscht worden. In der ersten Auktion stand ja, daß ein Kondensator ausgelaufen sei, war auch auf den Bildern zu sehen. Das Geschäftsmodell ist, Maschinen in unklarem oder defektem Zustand preiswert zu kaufen, dann zu reinigen und instandzusetzen und sich das beim Wiederverkauf bezahlen zu lassen. Ich sehe daran nichts falsches, es wird doch auch alles offengelegt.

    Für Hardcore-Sammler gibt es bei eBay in der Auktion 121233765443 gerade ein Prospekt zu diesen Maschinen. Falls eine Datumsangabe drin ist, könnte sie bei der Einschätzung helfen, ob die ET 2250 vielleicht noch vor Oktober 1990 auf den Markt gekommen ist und die obige Maschine evtl. noch kurzzeitig in der DDR in Betrieb gewesen sein könnte.

    Ja, ich verstand die Worte "keine Ahnung" von 1ST1 auch auf den Anbieter des eBay-Artikels bezogen. Ich wollte ausdrücken: Der hat das nicht so geschrieben, weil er keine Ahnung hätte, und nicht, weil er behaupten hätte wollen, daß die Olivetti in der DDR gebaut worden sei, sondern weil er sagen wollte, daß sie in der DDR im Einsatz war. Der Anbieterort legt das ja auch nahe.


    Mit "Text interpretieren" meine, daß man den Angebotstext mit etwas gutem Willen auch in diesem Sinn lesen kann, statt dem Anbieter zu unterstellen, er wolle nicht den abgebildeten, mit "Olivetti" beschrifteten Bildschirm, sondern einen 'DDR-Bildschirm' verkaufen.


    Im Zweifelsfall ist es natürlich angebracht, nachzufragen, ehe man kauft. Es gibt in der Tat genug Angebote mit bewußt schrägen Formulierungen.

    Das soll doch wohl einfach nur heißen, daß das System in der DDR benutzt worden ist. Das "DDR" bezieht sich auch nicht auf den Bildschirm, sondern auf das ganze "Schreibmaschine mit Bildschirm". Also weniger "Leute, die keine Ahnung haben", sondern "Leute, die keine Texte interpretieren können".

    Ich habe fünf Olyport 40 (und einen 20er) im Depot, alle in der üblichen computergehäuseweißgelben Farbe und keiner davon mit orangefarbener Anzeige (Plasma?). Zumindest bezüglich dieser Stichprobe ist Deiner also eher selten. Soviel ich weiß, sind meine Olyports gar keine Olympia-Eigenentwicklung, sondern eigentlich von Zenith.


    Gruß,

    Markus

    Oder um es am Extrem deutlich zu machen: Was nützt ein hohes Sofortkaufangebot bei einem Startpreis von 1€? Der erstbeste halbwegs Interessierte bietet den Euro, und der Sofortkauf fällt weg. Trotzdem sieht man solchen Unsinn häufig.

    Soooo dumm ist das gar nicht ... habe ich bei dem DEC Rainbow Angebot gesehen. Sofort kaufen 100 Euro, Startpreis 1 Euro. Da habe sofort ich zugegriffen bevor irgendwer einen Euro bietet. Zwei paralelle Angebote, VT und DECScope wollte ich eine Nacht darüber schlafen. Am anderen Morgen waren dann jeweils ein euro geboten. Die Teile haben dann locker die 400,- Euro gerissen, da war ich dann raus ...


    Also, bei mir erzeugt das Druck ;)

    An dieses Szenario habe ich nicht gedacht. Es kann auch nur in einem kurzen Zeitfenster eintreten, denn es dürfte mehr Leute geben, die die 100€ nicht zahlen, jedoch verhindern wollen, daß ein anderer ihnen zuvorkommt, und daher den 1€ bieten.

    • In Verbindung mit einer Auktion, die niedrig angesetzt ist, fördert ein hoher Sofortkaufpreis die Auktion. Die Bieter haben das Gefühl, dass sie gut abgeschnitten haben, wenn die Auktion unter dem Sofortkaufpreis abgeschlossen wird.

    Hier liegst Du falsch. Zum einen verschwindet der Sofortpreis nach Abgabe des ersten Gebots (zumindest war es mal so), so daß Leute, die später reinschauen, davon gar nichts mehr mitbekommen.


    Zum anderen geht eine sinnvolle Anwendung aus Verkäufersicht gerade andersrum: Zu einem hohen Sofortkaufpreis setzt man auch einen hohen Startpreis. Wer sehr an dem Teil interessiert ist, wird, falls die Preise nicht völlig abgehoben sind, den Startpreis bieten (*), damit ihm keiner mittels Sofortkauf das Ding wegschnappt. So läuft die Auktion schon frühzeitig in hohe Preise und wird nicht erst in letzter Minute hochgeboten, was für den Verkäufer eine unsichere Sache wäre. Wenn keiner bietet, verliert der Verkäufer nichts und kann es mit niedrigeren Werten noch mal versuchen.


    (*) wenn er nicht selbst schon mit Sofortkauf zuschlägt, was bei kleinem Unterschied zwischen Startpreis und Sofortpreis wahrscheinlich ist.

    Ich möchte angesichts des Themas noch mal daran erinnern, daß es an größeren Bibliotheken öffentlich zugängliche Buchscanner mit Anschluß für USB-Sticks gibt. Da muß man gebundene Dokumente nicht zum Umblättern tausendmal hochnehmen und wieder auflegen.

    Ich denke schon. Die Laufrichtung ändert sich doch, wenn das Band am Ende angekommen ist.


    In Deinem Drucker scheint die metallene Abdeckung zu fehlen, auf der auch der Farbbandverlauf skizziert ist. Oder sie war nicht bei allem Exemplaren vorhanden.

    Sehr schön!


    Meinen habe ich letztens an einen Antennenmeßempfänger mit Video-Eingang gehängt und gesehen, daß ein Videosignal vorhanden ist. Mit etwas Phantasie erkennt man das Startmenü, das ich schon im ROM gefunden habe. Mit einem passenden Monitor hätte ich vielleicht ein lesbares Bild.


    Allerdings ist bei mir nicht einmal eine Tastatur dabei, und wer weiß, ob ich je eine finde oder etwas zusammenbasteln könnte. Falls Du also ein Ersatzteillager brauchen kannst, z.B. wegen des Netzteils, wäre mein Olytext bei Dir vielleicht besser aufgehoben. In dem Fall, gib Bescheid. Ich würde nur Versandkosten dafür verlangen.


    Gruß,

    Markus

    Vermutlich war es bei mir anfangs auch so, daß ich beim Wechsel Linux -> Mac OS X einige Male genervt war, bis ich alles zusammen hatte, was ich gewohnt war, ich habe den anfänglichen Aufwand nur längst vergessen, weil ich durch die erhöhte Produktivität um ein Vielfaches entschädigt worden bin. Was ich unter Linux Zeit vertan habe allein mit dem Bearbeiten von xconfig-Dateien oder Netzwerkgeschichten, darüber will ich lieber nicht mehr nachdenken. Ich bin zwar auch Linux treu geblieben, aber nicht als Hauptsystem für die tägliche Arbeit.


    Die .DS_Store-Verzeichnisse sind ärgerlich, ja. Aber irgendwo müssen die Verzeichniseinstellungen, Icon-Positionen und dergleichen ja untergebracht werden, und das am besten nicht irgendwo zentral im System, sondern im Verzeichnis selbst. Wenn man das Verzeichnis löscht, sind diese Metadaten automatisch weg. Wenn man das Verzeichnis auf ein anderes System kopiert, hat man die Metadaten mit dabei. Eine ähnliche Geschichte sind die laufwerksbezogenen Papierkörbe.