Posts by Martin Hepperle

    Der Rechner ist echt klasse, trotz seines Alters sind keine Abnutzungen zu erkennen, Tasten sind knackig und die Beschriftung hat keinerlei Abrieb oder so... HP halt

    ... diese Tasten sind im "double short" Verfahren hergestellt - es werden zwei Spritzgußvorgänge für die beiden Farben gemacht. Die Beschriftung wird in der ersten Form hergestellt, entformt, dann in die zweite Form gelegt und dann nochmal mit der zweiten Farbe umspritzt - kein billiger Aufdruck. Erfordern zwei sehr präzise Formensätze und mehr als den doppelten Aufwand - heute möchte das keiner mehr bezahlen.

    Diese Tasten sind dafür "unabreibbar", da müsste man schon 2 mm Abrieb haben, bis die Beschriftung unbrauchbar wird.

    Wenn man ganz, ganz genau hinsieht, kann man sehen, dass nach 30+ Jahren minimale Spalte zwischen den beiden Farben entstehen, wenn die Kunststoffe unterschiedlich altern.

    ... und ich dachte immer, die Einfuhr von Tieren in die Schweiz sei nur mit Quarantäne erlaubt...


    Gab es die Beehive Terminals eigentlich auch mit Intelligenz, d.h. eingebauter CPU für z.B. CP/M?

    Das was die Sekretärin nie sah und Du uns vorenthalten hast: die flotte Kehrseite der Schreibmaschine mit ihren vertikalen Rippen, an der Kante, dort wo das Diskettenlaufwerksgehäuse an die Schreibmaschine angebaut ist und wo sich der Staub der Jahrzehnte fängt?


    (Oder doch die Ölwanne eines Fiat Ducato Transporters vor Generalreinigung?)

    [...]

    Punkt 3: Das kann ich gerne machen. Genau das habe ich bisher allerdings immer vermieden - auch weil man dann sehr oft Schrift von dem dahinter liegenden oder benachbarten Blatt sieht.

    [...]

    Das Durchscheinen der Rückseite kann man verhindern oder wenigstens reduzieren, wenn man ein schwarzes Blatt Papier/Karton dahinter legt. Dann sieht der Scanner das auch und denkt (mit seinem geringen IQ) dass er einen leicht grauen Hintergrund hat und der Druck auf der Rückseite wird "unsichtbar".

    ... ah, dann kannst Du in den gleichen PC eine weiteren HP-IB Karte einbauen und mit der ersten über ein kurzes HP-IB-Kabel verbinden und mit HP-Drive eine HP-Platte emulieren um damit eine IBM-PC-Platte zu emulieren :)

    ...

    Ein Teil meiner 'Testbänder' hat ein verhärtetes und jetzt gerissens Gummieband :(

    ... schau mal nach "Plastiband". Das sind gummifreie "Gummibänder" die für diese Art von Kassetten verwendbar sind.

    Gibt es in unterschiedlichen Längen. Leider bekommt man die wohl nur in den USA zu vernünftigen Preisen. Ich habe leider nur die kurzen für die DC-100 Kassetten. Ansonsten kann man alte, ausgeleierte Antriebsbänder mit 60-70° heißem Wasser zurückschrumpfen (nicht kochen).

    ...

    Ich habe aber noch nicht ausprobiert, ob meiner die gleichen ESC Sequenzen versteht. Grafikdaten starten mit ESC K oder ESC L.

    ...

    Jetzt doch mit QBASIC schnell mal ausprobiert: der Drucker ist mit den EPROMs grafikfähig (high und low resolution), mit den EPROM-Dateien kann man also einen alten (Type I) MX-80 zum Type II oder III aufrüsten.

    Das ist interessant. Ich habe hier auch einen nicht-grafik-fähigen MX-80. Wenn jemand noch irgendeine Beschreibung zu den ROMs hat, wäre ich sehr dankbar.

    Im Internet Archiv findet man die Graftrax Beschreibung mit Escape Codes - das waren 3 EPROMs von Epson die das Original EPROM ersetzen.

    Ich habe aber noch nicht ausprobiert, ob meiner die gleichen ESC Sequenzen versteht. Grafikdaten starten mit ESC K oder ESC L.

    Die drei EPROMs sind 2716. Ich weiß nicht sicher, aber es würde mich nicht wundern, wenn es damals mehr oder weniger legale Kopien/Abwandlungen der Epson EPROMs auf dem Markt waren.

    Aus den USA: Zwei Bücher über bzw. von An Wang.


    Aus dem Nachbardorf: ein Epson MX-80 F/T mit EPROMs für erweiterte Grafikfähigkeiten (vermutlich ähnlich Epson Graftrax). Leider keine Beschreibung und die handgeschriebenen EPROM Aufkleber tragen nur die Nummern (1) bis (3) - EPROM Inhalte siehe Anhang Epson MX80 F-T.zip.

    Dafür könnte ich noch eine IEEE Interfaceplatine 8161 brauchen.

    Ein HP-46 Tischrechner den ich beim CCG Flohmarkt erstanden habe (gegen Geld und ein paar kleine PDP Platinen).

    Sieht aus wie eine elektromechanische Addiermaschine, ist aber ein "aufgeblasener" HP-45 Taschenrechnern mit Speicher, trigonometrischen und Statistik Funktionen, Koordinatentransformation, etc.


    Interessant ist auch das Druckwerk, das wohl ähnlich auch in anderen Tischrechnern verwendet wurde - es besteht aus einer andauernd rotierenden Walze, auf der Zahlen und auch ganze Wörter aufgeprägt sind. Zum Drucken schlagen dann Hämmer in Folge oder auch gleichzeitig die Typen aufs Papier.



    Das Ganze kann ich als Rechenhilfe zum zum programmieren gebrauchen :).

    ... das Netzteil ist doch Standard HP und das liefert Wechselstrom - da muss man sehr, sehr genau aufpassen mit der Polarität der Sinuswelle ... :fp: sonst rechnet der Rechner rückwärts.

    Super - Du musst mal berichten, wenn die wieder laufen.

    Ich habe vor 32 Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber mit FORTRAN77 Programmierung unter RTE begonnen. Ich habe mit einem F-Rechner angefangen und der letzte RTE Rechner war eine HP1000 A900. Schön, dass sich noch jemand mit den Kisten beschäftigt :-)

    Ich kannte die Maschinen nur vom Hörensagen - bei einem Job-Wechsel vor vielen Jahren kam ich gerade dazu, als zwei ähnliche HP-1000 Systeme entsorgt wurden (waren als Mess- und Steuercomputer an Windkanälen im Einsatz) aber ich hatte damals noch kein Interesse an solchen Kisten. :wand:

    Mit meinem "Lieferanten" haben wir die A990 mit RTE-A in Betrieb genommen und ich habe eine erstklassige 3 Tages-Anschub-Schulung bekommen damit ich damit weiterfliegen kann. Anstrengend, aber eine Super-Sache (Danke, Roland!) ohne die ich sicher sehr mühsam herumgestochert hätte. Jetzt muss ich mal sehen, was ich an die I/O und HP-IB Karten noch so anhänge - ein Voltmeter und einen Drucker haben wir schon mit FORTRAN77 angesteuert und jetzt geht es an die A/D und D/A Wandler. Dazu muss ich aber noch ein paar 2x24 3.96mm "edge connectors" besorgen um die Kabel zu machen - möglichst in grün...

    Für Informationen zum HP-41 sind diese zwei WEB Seiten die beste Quelle:

    Dokumente und Emulatoren: The HP-41 Archive

    Diskussionforen + Dokumente: The Museum of HP-Calculators


    CMT- oder ZEPROM Module mit EPROMs waren interessant für diejenigen, die eigene Programme in Maschinensprache schrieben.

    Wurde früher vor allem von kleineren Firmen verwendet um kundenspezifische Module in kleiner Stückzahl herzustellen. HP brauchte wohl mindestens ca. 500 Module als Mindestmenge (z.B. die CCD oder PPC Module).

    Meistens fehlt dann aber das Programmiersystem dazu.

    Maschinensprache für den HP-41 Programmieren auch nur noch die wenigsten, es gibt da aber durchaus noch 2-3 die da Spass daran haben.

    Allerdings vewenden die dann meistens ein modernes Clonix oder ähnliches Modul.

    Dort gibt es eine Sortiermaschine, die diese Karten wieder korrekt sortiert, denn sie sind durchnummeriert.

    Bei der IBM System /3 ist das eingebaut, die MFCU (MultiFunktionCardUnit) hat zwei Eingabe und 4 Ausgabeschächte. Damit kann man auch sortieren, wobei der Operator die Karten in den Ausgabeschächten mehrfach wieder in die beiden Eingabeschächte zurückpacken muss. Wie oft, ist abhängig von der Zahl der Karten...

    Früher nannte man das "heapsort"...

    Neumodische? In dem Buch wird noch Programmierung mittels Lochkarten erklärt.

    ja, sag ich doch - neumodischer Schnick-Schnack der sich nie durchsetzen wird. Stell Dir mal vor, so ein Stapel unbeschrifteter Lochkarten fällt vom Tisch ... viel Spass beim Sortieren. Da bleib ich lieber bei soliden Lochstreifen, da kann so was nicht passieren.

    ... das sieht aber nach neumodischem Fortran 77 aus.

    Habe mich über die Feiertage mit AVR-CP/M und Fortran IV (Microsoft V3.44) beschäftigt - unglaublich, was für Einschränkungen und Fehler in der Codeerzeugung diese alte MS Fortran hat. Gut, das man den erzeugten Assemblercode ansehen kann...

    Immerhin habe ich am Ende doch eine schöne Vektorgrafik-Plot-Bibliothek für Tektronix Terminals (oder Teraterm) hinbekommen.

    habe ich schon 3 Jahre im Einsatz ... bis auf die Reinigung der Absaugtülle hinten ist das ein tolles Ding für den Preis 😆

    Das ist tatsächlich eine unnötig lästige Fummelei.

    Gibt/gab es übrigens (natürlich teurer) auch mit Lötstation in einem gemeinsamen Gehäuse (links Lötkolben, rechts Absaugepistole).

    Für Hobbyzwecke gut geeignet und wenn die Bohrungen in der Platine groß genug und die Bauteildrähte nicht umgebogen sind, fallen die entlöteten Bauteile fast von selbst heraus.

    Ich bin froh, dass ich mir das Teil vor 2 Jahren gekauft habe - damit macht entlöten fast schon Spaß und die Profigeräte kosten doch "ein bisschen" mehr. Die Temperatur überschiesst nach dem einschalten allerdings etwas - das Display zeigt nicht unbedingt die reale Temperatur an. Das ist aber kein wirkliches Problem.

    Habe auch einen HP 48SX, den ich mir mit Interface Anfang 1991 für 685 DM neu gekauft hatte. Kennt jemand das Problem, dass die Einschalttaste öfters auch bei stärkerem Drücken nicht funktioniert? Auch das Ausschalten darüber funktioniert dann nicht. Laut Informationen im Internet ist ein Öffnen des Gehäuses zur Reinigung wohl nicht so ohne weiteres zerstörungsfrei möglich... :(

    Meistens sind es nicht die Tasten selbst. Tastatur und der Rest des Rechners sind über ein Flexprint verbunden, dessen Kontakte mit einer Gummileiste auf der Gegenseite angedrückt werden.

    Wie alle Kunststoffe verliert diese Gummileiste ihre Andruckkraft über die Jahre und der Kontakt wird unsicher.

    Leider lässt sich der Rechner nur durch "Teilzerstörung", d.h Abreissen der zahlreichen verschmolzenen Kunstoffnieten öffnen. Dann kann man die Gummileiste austauschen oder unterfüttern. Man kann ihn hinterher wieder zusammendrücken, ist aber nie mehr so gut wie im Urzustand.

    Man übt das am besten vorher an einem billigen/defekten Exemplar.

    Zu dem Thema gibt es viele Diskussionen und Anleitungen auf den einschlägigen HP Taschenrechnerforen, z.B. Museum of HP Calculators.


    Solange es noch geht, reicht es oft aus, beim Einschalten auf den Bereich unterhalb des Displays oberhalb der Funktionstasten zu drücken - dann drückt man die Oberschale im Bereich des Flexprint-Kontaktstreifens auf die Unterseite.


    Viel Erfolg,

    Martin

    klingt spannend. Karte von HP? Kann ich mal ein Bild sehen?

    Habe mal zwei Bilder gemacht:

    CPU-Karte mit 68000 und HP-IB Schnittstelle und 1MB on-board RAM, über Zusatzplatine erweiterbar. Volle AT-Baulänge mit 8-bit ISA.


    Optionale GPIO-Karte (über Flachbandkabel mit der CPU-Karte verbunden).

    Der PC dient als Host und kann Textausgaben und VGA Grafikausgaben des BASIC Systems darstellen. Außerdem werden Tastatur und Schnittstellen (seriell, parallel, weitere HP-IB) und Massenspeicher geteilt.

    So, wieder zurück aus dem Hohenlohe Urlaub/Familienbesuch...


    Ja, Ich habe die 82300A, das ist die erste Ausführung dieser "Viper" Karten. Die reihe ging bis zum 68030 Prozessor mit FPU.

    Meine 82300A funktioniert auch mit BASIC 6.2, hat aber einen kleinen Defekt, den ich noch nicht lokalisieren konnte - entweder eine kalten Lötstelle oder einen Schaden am Multilayer PCB. Sie läuft nur wenn sie im Tower Gehäuse etwas nach unten gebogen in ihrer "natürlichen, der Schwerkraft folgenden Form" hängt. Habe schon viele Lötstellen nachgelötet, bis auf die oberflächenmontierte CPU und einen ASIC Baustein.

    Ansonsten ist es ganz spaßig, weil man damit z.-B. ein BASIC Programm laufen lassen und dann zu MS-DOS zurückkehren kann. Die Karte bildet einen 9000/300 Rechner nach und läuft autark mit dem BASIC oder PASCAL Betriebssystem. Ein BASIC Programm läuft dann im Hintergrund weiter und kann z.B. HP-IB Messgeräte abfragen oder mit 8 MHZ 68000 Power Zahlen zermahlen. Später kann man dann wieder zum BASIC System zurückkehren und weiter arbeiten. Ein kleines Devicedriver TSR Programm regelt die Kommunikation mit dem Host (Bildschirm inkl. Grafik, Massenspeicher, Schnittstellen. Da ich leider nur 1 MB Speicher habe, verwende ich das BASIC System. Dafür reicht der Speicher gut aus, für Pascal wären vermutlich 2+ MB besser..

    Dazu habe ich noch eine GPIO Karte, mit der man dann noch zwei universelle 16 Bit I/O Ports zur Verfügung hat. Also eine Art Raspberry Pi aus den 1980ern. Die Software gibt es auf der HP-Museum WEB Site oder in der Vintage-HP Gruppe VintHPcom bei groups.io.


    Martin

    Ansgar hat mir eine Bootdiskette erstellt, sie ist auf dem Weg zu mir. Mal sehen.

    ... was ist den eigentlich aus dem HP Rechner geworden?


    Ich habe mir gerade ein HP Coprozessorboard mit 68000 in einen ISA Rechner mit MS-DOS eingebaut und da läuft das gleiche BASIC Betriebssystem drauf (wie auch meinen HP 9000-200/300 Rechnern).

    Die Boot-Fehlermeldung scheint mir auf ein defektes oder dreckiges oder dejustiertes oder ... Floppy Laufwerk hinzudeuten.


    Martin

    Ah Danke - "un véritabler serveur Minitel". Das muss ich mal durchlesen, scheint auf den ersten Blick ziemlich viel veritable Hardware im Spiel zu sein...


    Der Java code ist mir da schon sympatischer. Schön einfach zum testen der 1200/75 Verbindung. Da muss ich mal ernsthaft überlegen, ob ich in dieses Abenteuer einsteigen möchte.

    An die Fachmenschen:

    wie vergleicht sich eigentlich ein deutsches Bildschirmtext-Gerät mit dem französischen Minitel?


    Kann man ein Minitel mit der gleichen Server-Software bedienen wie ein BTX Terminal? Die Standards sollten ja eigentlich international sein.

    Oder sind das zwei völlig unterschiedliche Welten?

    Ich bin zwar kein AZERTY Fan, aber Minitels scheint es in Frankreich ja viele auf dem Markt zu geben...


    Martin

    Noch 'ne Idee: anstelle der doppelt gefalteten Overheadfolien könntest Du auch versuchen, die Vorlage mit einem Laminiergerät zu laminieren.

    Laminierfolien gibt es in unterschiedlichen Stärken. Die Gesamtdicke kann auch variiert werden, je nachdem, was man für ein Papier nimmt. Nach dem Laminieren kann man das gut mit einer Schere oder Cuttermesser zuschneiden.


    Eventuell lässt sich der Magnetstreifen sogar mit einlaminieren, sofern die Deckfolie auf dieser Seite dünn genug ist.


    Ich mache damit immer Deckblätter von ausgedruckten und dann spiralgebundenen Handbüchern oder auch Tastatur-Overlays etc.


    Martin