Posts by Martin Hepperle

    Die Typenräder haben ja meistens so einen braunen Überzug am Ende.

    Sind die damit irgendwie gehärtet, damit die Lebensdauer verlängert wird?

    Wie wird das wohl hergestellt - ist das ein mit z.B. Metallpartikeln gefülltes Kunstharz in das die Räder außen getaucht werden? Weiß das jemand?


    Martin

    Schau mal in die Anleitung - sind diese ESCape Sequenzen denn nicht spezifisch für das RS 232 C Interface?

    Da arbeitet man ja z.B. mit XON/XOFF und der Puffer ist wichtig oder auch die Einstellung der XON/XOFF Zeichen.


    Bei HP-IB wird ja parallel mit Hardware Handshaking übertragen, da gibt es keinen Pufferüberlauf, Baud Rates etc. und diese ESCape Sequenzen machen keinen Sinn. Deshalb werden sie nicht unterstützt und Error blinkt.


    Die nicht-ESC Abfragen wie Fehlercode oder Koordinaten eines digitalisierten Punktes dagegen sind bei beiden Interfaces sinnvoll und werden unterstützt.

    Pollin LEDs_autoscaled.jpg

    Hatte beim jungen Max 25 LEDs in rot und grün, in 3 mm und 5 mm mitbestellt und das kam an...


    Tatsächlich klebte auf dem einen Skalenknopf rechts unten auch ein Kleber mit LED grün, 5mm, muss also stimmen.

    Zurückschicken wäre Quatsch bei 7 cent pro Stück.


    Nur was mach ich jetzt mit den 25 Drehlnöpfen - ein Spiel mit 25 Paddles?

    [...]

    Dazu gehört noch ein HP 82906A-Nadeldrucker mit HP-IB-Anschluß - das ist wohl ein umgelabelter Epson - dafür sind sogar noch drei Farbbänder dabei, die scheinbar 2014 für je 2,99 € gekauft wurden ;).

    [...]

    Die 82905 und 82906 Drucker haben HP ROMs mit den HP Zeichensätzen (HP-Roman-8) damit sie zu HP Rechnern kompatibel sind. Das ist der Unterschied zu den normalen Epson Druckern.

    (bei allem Zeichen über ASCII 127 haben sich ja die Firmen vor Unicode ja immer was eigenes ausgedacht und HP hatte da schon früh an seine internationalen Nutzer gedacht.)


    Was mich interessieren würde: wie ist die IEEE-488 Interface-Platine bestückt?

    Ist vermutlich eine Epson #8161 oder #8165. Vielleicht mal die Klappe abnehmen und mal ein Photo auf dem man die Chips sehen kann?


    Ich habe gerade eine serielle Epson Platine #8143 in Betrieb genommen und mich gewundert, dass die nicht auf parallel wandelt sondern die seriellen Signale direkt an das Mainboard weitergibt.


    Martin

    Nicht dass sich die Bayern vernachlässigt fühlen, die können's doch auch ... die Leberkäs-Junkies, die elendigen.


    Eberhofer.jpg


    Bei uns gab es auch mal eine Diskussion zum Bau einer Autobahnausfahrt für die man zuerst x qkm Wald abholzen wollte um ein schönes Kleeblatt zu bauen - letztendlich ist es dann eine "holländische Rampe" geworden (einfache geradlinige Ausfahrts- und Abfahrtsspuren) und eine schon vorhandene Unterführung mit minimalem Platzverbrauch. Funktioniert auch.

    So I ...

    • used Teledisk to create disk image files (you can convert to whatever format you prefer),
    • scanned the disks with a flatbed scanner to create another set of disk images,
    • copied the individual files into subdirectories,
    • wrote a readme with disk label information and file tree.


    I will send the HP specific software to the HP Museum in Australia for publication, insofar as it is missing there.

    Copies for archival and research purposes can be provided.


    But, as I said, the OS/2 1.1 copy is only the naked files without boot files - OS2KRNL and OS2LDR have been copied from an AT&T install disk to make the file collection complete. In order to make disk images you would have to start with another 1.1 version and copy the "new" files over it.


    Some ZIP archives are large because of the *.jpg disk images, which could be resampled.

    Martin

    at least I found the invoice:


    17 April 1990

    HP D13028 OS/2 1.1 3.5" Deutsch 774 DM + 14% VAT


    and earlier:

    28 June 1988

    HP D1602A HP Vectra RS 20 16025 DM + 14% VAT

    HP 46060A HP Maus 347 DM + 14% VAT

    HP 45954B Windows Emglish 316 DM + 14% VAT

    (most likely Windows 2.11 - check HP catalogues for Order No.)

    HP D1651A Windows English 415 DM + 14% VAT

    (probably Windows 2.11/386 - check HP catalogues for Order No.)

    HP 45951B DOS 3.2 English 196 DM + 14% VAT


    Computers and software were not exactly cheap in those days...

    Too bad that I did not keep the original disks and manuals.

    My OS/2 1.1 seems to be the HP Version, which is possible, as I had a RS/20 at the time.

    I would have to look for the invoice, if I still have it ...


    As I do not have a the complete install disk (no boot sector), I copied one from the internet and replaced the rest of the files. I also patched the keyboard driver as menioned on some intenet site.

    But VirtualBox crashes hard during the first two installation screens.

    Maybe I should try a different emulator.

    It may also be possible that this version rewquired a HP system with its EX-BIOS.


    At least I can see that all the installation text is in German.



    Strings from Installation Disk


    MS OS/2, Version 1.10

    (C) Copyright Hewlett-Packard Co. 1988, 1989. Alle Rechte vorbehalten.

    (C) Copyright Microsoft Corp. 1981, 1988.


    B.01.01 (C)Copyright Hewlett-Packard Co. 1989.

    HP-HIL driver. For internal use only.


    HIL.SYS

    KBDHIL.SYS

    HP-HILSETFUNCTIONS


    OEM

    VECTRA

    ES/12

    RS/20

    CS Port

    ES

    CS

    RS/16

    QS/16

    QS/20

    RS/20C

    RS/25C

    LS/286

    QS/16S

    HP ????


    EX-BIOS not disabled

    O.k. mine has XR00000_XR00000_MS so it is probaly an US-version. Sorry for that.

    On the other hand, some of the *.MSG files on the install disk (e.g. ISPM.MSG) have German text strings, which indicates that this might be a localized version.


    It is likely, that in the early days of OS/2 in Germany no German version was available (when I bought the SDK). This was rather common - US versions for developers first and localized versions later.


    Maybe someone else has a complete version - mine has no bootable floppy, as I simply copied the files and did not image the disks at the time.


    Martin

    Hi German (again),


    about 10 years ago, before I sold the set with manuals to a collector, I archived this software.


    According to my notes, it should be the German version of V1.1, but briefly looking at the files I do not see a version number. Which file might carry this version information?


    I did not try to install it recently, maybe I can try in VirtualBox to see show install screens.


    At the time, I had bought it from Microsoft as the future was to be OS/2 ...


    Archived on my PC:

    Gestern ein paar HP Karten bekommen die ich noch nicht Zuordnen konnte. Bei dem Motherboard wurde die 68000 cpu ausgelötet.

    Auf den Karten steht eigentlich immer die Teilenummer, anhand der man sie leicht identifizieren kann. Auf den Bildern leider zu unscharf.

    Ansonsten sind die Auswurfhebel farbig kodiert, z.B. die rot/gelben sind alle funktionale identische Speichererweiterungen.

    Neben den paar Speicherkarten sehe ich eine halbe Videokarte (die mit dem Flachbandkabel-Stück), zu der anscheinend die Hauptplatine mit der BNC Video-Buchse fehlt - nicht besonderes.

    Eine der Speicherkarten ist wohl eher älter und nur halb bestückt, vermutlich für eine 9826.


    Die beiden fehlenden ROMS auf der 9000/216 Hauptplatine sind wohl die Boot-ROMs.

    ... meine Bemerkung "sicher nicht sehr LISP-konform" bezog sich eher auf meine FOR Konstruktion.


    In LISP würde man so eine Schleife wohl eher rekursiv über alle Elemente einer Liste machen. Da muss man manchmal etwas anders denken bis man es richtig versteht - ähnlich wie bei "prozedural" gegen "objektorientiert".


    Insgesamt ist es schon bemerkenswert, was man in muLISP alles eingebaut hat und mit wie wenig Speicherbedarf. Und die muSIMP und muMATH Programme bauen dann darauf auf. Damit kann man schon einiges an symbolischer Mathematik machen (z.B. Ableitungen von Funktionen etc.).

    Ich hatte mal etwas mit muLISP gespielt (weil ich mir früher mal mit AutoLISP in AutoCAD ein paar Grafik-Import-Routinen programmiert hatte).

    Prinzipiell funktioniert es, ist aber doch relativ limitiert und weicht auch in einigen Punkten von den bekannteren LISP Dialekten ab.


    Am meisten fiel mir auf:

    • viele sonst üblich Bezeichnungen sind anders und lang (z.B. "PLUS" anstelle von "+")
    • keine Fließkommazahlen (wie klassisches FORTH)
    • die meisten Funktionen nehmen nur zwei Parameter und keine Listen, andere LISPs nehmen beliebig viele, z.B. (+ 1 2 3 4 5) und liefern die Summe aller Zahlen in der Liste. muLISP nimmt nur zwei und liefert in diesem Falle "3" als Ergebnis).

    Zum Spielen habe ich mir mit einem Texteditor (Turbo Pascal in meinem Fall) eine Datei MYDEFS.LIB mit meinen Definitionen erstellt, damit ich nicht immer alles eintippen muss (und Klammern zählen)

    Diese Datei kann man dann schnell mit

    (RDS MYDEFS LIB)

    in muLISP einlesen.


    Darin habe ich mir ein paar der üblicheren Funktionsnamen definiert:

    % math %

    (PUTD (QUOTE *) (QUOTE (LAMBDA (A B) (TIMES A B))))

    (PUTD (QUOTE /) (QUOTE (LAMBDA(A B)(QUOTIENT A B))))

    (PUTD (QUOTE +) (QUOTE (LAMBDA(A B)(PLUS A B))))

    (PUTD (QUOTE -) (QUOTE (LAMBDA(A B)(PLUS A (MINUS B)))))

    (PUTD (QUOTE >) (QUOTE (LAMBDA(A B)(GREATERP A B))))

    (PUTD (QUOTE <) (QUOTE (LAMBDA(A B)(GREATERP B A))))

    (PUTD (QUOTE ABS)(QUOTE(LAMBDA(A)((< A 0)(MINUS A))A)))

    (PUTD (QUOTE INC) (QUOTE (LAMBDA(A)(+ A 1))))

    (PUTD (QUOTE DEC) (QUOTE (LAMBDA(A)(- A 1))))

    % define function %

    (PUTD DEFUN (QUOTE (NLAMBDA (FUNC EXP)

    ((EQUAL (GETD FUNC) EXP))

    ( ((NULL (GETD FUNC)))

    (PRIN1 "*** REDEFINING ")

    (PRINT FUNC) )

    (PUTD FUNC EXP)

    FUNC )) )

    % FOR Schleife (for prozedurale Denker)

    (PUTD (QUOTE FOR) (QUOTE (LAMBDA (FROM TO STEP EXE I)

    ( (SETQ I FROM)

    (LOOP ((GREATERP I TO))

    (EVAL EXE)

    (SETQ I (+ I STEP)))

    ))))


    % set variables %

    (DEFUN SETQQ (NLAMBDA(NAME EXP)(SET NAME EXP)NAME))

    (DEFUN PUTQQ (NLAMBDA(NAME ATM EXP)(PUT NAME ATM EXP)NAME))

    (DEFUN FLAGQQ (NLAMBDA(NAME ATM)(FLAG NAME ATM)NAME))


    Die dort definierte "FOR" Schleife kann man dann z.B. so verwenden:

    (FOR 1 10 2 (QUOTE ((PRIN1 I)

       (PRIN1 " * 2 = ")

       (PRINT (* 2 I)))))

    Sicher nicht sehr LISP-konform, aber immerhin...

    helwie44 : Super!

    Zumindest hier http://www.retroarchive.org/cpm/lang/lang.htm ist das muLISP nicht aufgeführt!

    Die Herstellerfirma von muLISP war Software Warehouse auf Hawaii.


    Auf der WEB-Seite ist "The Software Warehouse LISP/80 v1.1" zu finden, das ist eine muLISP Version.

    Microsoft hat das Produkt nur in Lizenz verkauft.


    Die Firma hat mit muLISP als Basis auch das symbolische Mathematikprogramm "Derive" entwickelt, das es auch bis in Texas Instruments Taschenrechner geschafft hat.

    Noch ein Paar HP Portable und Portable Plus in der US-Ausführung (mit Modem, war in Deutschland mangels FTZ Zulassung natürlich nicht erlaubt). Schöne Taschen waren auch noch dabei.


    Die Geräte waren damals Anfang der 1980er mit die ersten Laptops - mit Blei-Akkus aber auch bleischwer und die Technologie der großflächigen LCD Bildschirme noch verbesserungsfähig (der portable Plus ist wenigstens schon die verbesserte Generation mit gelbem LCD).

    MS-DOS 2.11 und Anwendungen im ROM und eine RAM disk -- d.h. man brauchte im Idealfall keine Massenspeicher. Ansonsten über HP-IL ein Disketten- oder über HP-IL/HP-IB ein Festplattenlaufwerk.


    Da muss ich mir doch mal eine Modem-Strecke aufbauen...hatte mir dazu schon vor längerer Zeit mal eine ältere Auerswald Zentrale besorgt. Jetzt brauche ich nur noch zwei hölzerne Telegrafenmasten...


    Habe als Ergänzung zu den HP Tischrechnern noch einen HP 7225A Plotter von 1980 bekommen.

    Interessant ist, dass er die x-y-Achsen als Linearmotoren ausgebildet hat und keine Seilzüge oder Zahnriemen verwendet.

    Also ein abgewickelter Schrittmotor, wie der Antrieb einer Magnetschwebebahn .

    Dafür ist die Auflösung mit 0.0325 mm allerdings etwas geringer als sonst üblich (0.025 mm).

    Und natürlich mit nur einem Stift etwas limitiert, bzw. Software muss pausieren und zum Stiftwechsel auffordern.


     


    Testplots mit der Kette HP Portable Plus → HP-IL/HP-IB Converter → HP 7225A Plotter mit HP-IB Personality Modul, ansonsten ist der Plotter eher für die HP 85/86/87 Familie gedacht.

    Die HP 110 Portable Plus Rechner der ersten Generation haben ein sehr kontrastarmes LCD Display. Schön ist zwar die HP-IL Schnittstelle und die Software im ROM, aber das Display ist anstrengend (ähnlich wie beim Epson PX-8).


    Nachdem ich nun endlich ein passendes HP Video-Interface dafür bekommen und mir eine fehlende Adapterplatine mit 8-pin SDLC Buchse nachgebaut habe, bin ich recht zufrieden mit dem Composite Video Signal auf CRT oder TFT.


      

    Auf einem 4:3 20 Zoll TFT wird das Bild vertikal etwas sehr gestreckt, auf einen kleineren Pollin Display sieht das besser aus.