Posts by Martin Hepperle

    ... bei dem Turm schon, aber ich habe eine Anzahl von HP 150 II, 9000-300-er und 80-er, da passt das schon.

    Die Bering Geräte muss ich mal genauer ansehen - hatte ich bisher noch nicht in den Fingern

    Nach Durchsicht kann wohl etwas davon auch wieder in die freie Wildbahn entlassen werden - ich habe nicht vor, ein Disk Cluster damit aufzubauen.

    ... heute hat die Spedition eine kleine Palette mit dem Tower von Hanoi gebracht. Eigentlich wollte ich nur ein 9123 Diskettenlaufwerk, aber manche dieser "Kaufe 10, bezahle 1" Angebote sind einfach zu verlockend.

    Hoffentlich sind da auch noch ein paar funktionierende von den gefährdeten SONY Laufwerke dabei.

    Danke, das könnte passen - diese Disketten wurden wohl bis ca. 1992 wohl von unseren Sekretärinnen verwendet, da könnte es gut sein, dass da so ein Schreibsystem vorhanden war. Leider mit Betonung auf "war".

    Zu jeder Diskette gibt es noch einen Ausdruck mit einem Inhaltsverzeichnis - mit xx% Füllstandsangabe und sogar in Deutsch.


    Ich hatte gedacht, das AES nur "irgend so ein" Diskettenhersteller war.

    Gestern sind mir zufällig diese 8" Disketten über den Weg gelaufen. Außer dass sie hart-sektorierte DS/DD sind, und vermutlich Texte zur Lage des Bernsteinzimmers enthalten1, weiß ich da nichts - könnten die möglicherweise in einem uVAX System oder anderem DEC-System verwendet worden sein? Ggf kann ich mal eine zum Probelesen ausleihen.




    1) :stupid:

    Die Datenblätter sagen, dass die neueren Chips zusätzliches User-RAM haben. Dieses kann mit dem zusätzlichen RESET Pin gelöscht werden.

    Die älteren PCs kennen das nicht und nutzen es auch nicht. Dieses User-RAM ist nicht vom RTC RAM Abhängig, in dem Datum und Uhrzeit gehalten werden.

    Bei Reichelt würde ich hoffen, dass die nicht 40 Jahre alte Chips verkaufen und defekte Ware problemlos zurücknehmen.


    Ich habe es aber nicht ausprobiert, kann nur vermuten dass die problemlos austauschbar sind.

    Aber: "vermuten" heißt eben "nicht wissen".

    Die Typnummern stimmen aber nicht mit der "DS12B887" Typnummer überein.
    Müsste es mit den vorgeschlagenen trotzdem funktionieren?

    Die beiden bei Reichelt angebotenen Chips unterscheiden sich technisch nicht, die "+" Variante ist bleifrei RoHS, die ohne "+" nicht.


    Also: wenn man gerne bastelt, ist es einfach die Teile umzubauen (mache ich auch).

    Wenn man zwei linke Hände und keine Unfallversicherung hat, ist es eventuell besser es mit einem Kaufteil zu versuchen.


    Das TTGO-VGA32 wurde hier von Guidol vorgestellt. Ich habe mir da noch eine Tektronix-Emulationsmodus dazugebaut und auf deutsche Tastatur umprogrammiert - mit 640 x 350 Pixel natürlich nicht so toll, aber für viele Systeme ausreichend und besser als gar keine Grafik. Ich habe noch so ein Board überzählig, da ich oft die 22€ Zollfreigrenze ausnütze.

    Eine hochauflösende Tektronix-Emulation gibt es übrigens hier für den Raspberry Pi, das ist aber dann schon wieder die Kategorie "kompletter Rechner" und nicht mehr "einfaches Terminal".

    RIBBA - kein Computer, sondern ein öder Bilderrahmen


    Für wenige EUROs bekommt man bei einem schwedischen Einrichtungshaus diverse Bilderrahmen, so auch eine ganze Serie mit dem Namen "RIBBA" in weiss oder schwarz.

    Was auf den ersten Blick wie Holz aussieht ist zwar nur eine einfache Faserplatte, auch der Rahmen selbst ist mit Kunststoff kaschierte Pressfaser, aber für das Geld kann man auch kein Massivholz erwarten.

    Man kann dennoch damit ganz nette Gehäuse für TFT Panels oder andere flache Geräte wie Tastaturen bauen. Und wenn es in die Hose geht, ist nicht viel Geld versenkt.


    Ich habe mir aus einem 21x30cm RIBBA Bilderrahmen ein Gehäuse für mein schon ewig herumliegendes Pollin TFT Display mit Composite und VGA Anschluss gebaut. Das passt zum Beispiel zum TTGO VGA32 Terminal oder anderen Geräten.

    Die Größe passte leider nicht ganz, sodass ich zwei Ecken mit Gehrungsschnitten entfernen und die verkürzten Winkel wieder zusammenleimen musste. Kein allzu großer Akt, ideal wenn man dafür eine Kappsäge oder feines Kreissägeblatt hat – ich habe von Hand gesägt und geraspelt - geht auch. Die Rückwand habe ich etwas nach hinten versetzt und auf eingeklebte 6x6 mm Holzleisten aufgeschraubt.

    Da ich die Bedienelemente und Anschlussbuchsen selten anfasse, habe ich sie komplett auf der Rückseite platziert. So brauchte ich kein Loch in den Rahmen selbst zu fräsen. Für die Taster habe ich mir auf dem 3D-Drucker einen Tastenblock mit einem kleinen Auflagerahmen und Deckplatte gedruckt, der dann mit Epoxy auf das Bedienpanel geklebt wurde. Den Tastenkappen wurde dann noch mit einer Epoxyauflage eine glatte und weiche Form gegeben.

    Für die VGA Buchse schnell noch einen Winkel gedruckt und innen angeklebt - "Feddich Meisda!"

    Den simplen Aufsteller habe ich noch an der Rückwand gelassen, werde ich aber vermutlich noch durch einen Metallbügel ersetzen, der dann unten in den Rahmen gesteckt wird.

    Insgesamt sieht das recht gut aus und ich kann das DIsplay endlich sinnvoll und ohne lose Kabel verwenden.



      


    (Die DB-9 Buchse nur zum prüfen, ist jetzt natürlich eine DE-15 Buchse )

    Beschriftungen übrigens mit Laserdrucker auf normalem Papier, mit Büchereinband-Klarsichtfolie beklebt und dann rückseitig noch mit doppelseitigem Klebeband - ergibt recht ordentlich "Typenschilder" und ähnliches.

    ... da kann ich leider nichts dazu sagen, weil ich zu dem Rechner kein Passwort habe und nur über die serielle Konsole die Systemtest ausgeführt habe um zu prüfen ob der Rechner überhaupt o.k. ist. Die Diskettentests inklusive lesen/schreiben liefen sauber durch. Und "show device" liefert die Liste wie im Handbuch angegeben.

    Ich kann die Kiste aber gerne nochmal an ein serielles Terminal anschließen und etwas ausprobieren, aber mit VMS kenne ich mich nicht wirklich aus, ich hatte früher OSF/1 Unix drauf.


    Das spiralgebundene "Hardware Reference Guide" Heftchen EK-PELCN-OG. B01 das den Rechnern immer beilag, sagt auf Seite B-11 zur Festplatte RZ25:

    "Remove all jumpers from location 7, EXCEPT JUMPER 4. Failure to do so could cause dual SCSI address problems".


    Bei mir waren die IDs nicht besonders eingestellt:

    ID 7 = Host Controller

    ID 3 = RZ25 Festplatte (kann per DIP Schalter auf 0...(7) eingestellt werden, 3 ist recommended)

    ID 5 = RZ26 Floppy (kann per DIP Schalter auf 0...(7) eingestellt werden, 5 ist recommended)


    Bei den RZ25 gibt es noch weitere Jumper J6-8 zur Stromversorgung des eingebauten Terminators und J6-7 ob Spannung auf den Bus gegeben werden soll oder ob Spannung vom Bus kommt.

    Ja, beide Laufwerke sind SCSI. Ich dachte die 2,88 ED Floppies wären da Standardlieferumfang gewesen - man kann aber auch eine zweite Festplatte einbauen. Das Laufwerk ist ein RX26, die Festplatte eine 426 MB RX25.


    Interessant ist, dass das Floppylaufwerk schräg eingebaut ist, damit es vorne mit der leicht gerundeten Front abschließt. Da haben die Designer das letzte Wort gehabt. Sieht hat nur irgendwie "schräg" aus.

    Er hat es zwar nur "geprüft" und nicht "generalüberholt", was ich auch dauernd lese, aber er hat sich doch noch die Extra-Arbeit gemacht, die Tastatur wegzuwerfen - das macht dieses Stück zum besonders wertvollen EInzelstück - ich weiss nicht, was ihr habt.

    Meistens verdoppelt sich der Wert auch noch, wenn das Wörtchen "defekt" oder "ungereinigter Keller/Boden/WoAuchImmer-Fund" dabei steht, denn auch das hat nicht jeder...

    Sowas darf man keinesfalls machen.

    Wenn man direkt an den Akkus lötet (also ohne Lötfahne) werden die Elektroden in den Akkus zu heiß, der Akku wird beschädigt.

    Irgendwo meine ich auch mal was von Explosionsgefahr gehört zu haben.

    Daher sind die Lötfahnen auch immer punktgeschweißt.

    Ohne dass ich das weiter bewerten möchte: das Inline-Verlöten geht nur, wenn man es richtig und schnell macht.


    In Modellbau ist das seit vielen Jahren durchaus üblich, man muss aber sehr überlegt und vorsichtig vorgehen. Man muss das in 2-4 Sekunden löten (und nicht braten).

    Siehe u.A. http://www.rc-network.de/magaz…-0004/art_02-0004-00.html

    Heute werden dort aber vorrangig LiPo-Akkust eingesetzt.

    Bei Lithiumzellen darf man das nicht machen, die sind, selbst professionell verarbeitet, nicht ungefährlich!

    So manches Pedelec oder manche Powerbank ist schon abgebrannt.


    NiCd und NiMh sind da deutlich robuster.


    Aber: Akkus und auch größere Batterien sind Energiespeicher und wenn die Energie in die falschen Wege geleitet wird, kann es in's Auge gehen.

    Also: Kinder, nicht nachmachen.


    Der oben gezeigte, fertig konfektionierte R/C Empfänger-Akkupack ist sicher die bessere Lösung - so etwas hatte ich damals leider nicht gefunden.

    ... für den kleinen Akku kann man vier 1/3 AA Zellen verwenden (4,8 V).


    Ich hatte dazu GP25AAH NiMh Zellen genommen, allerdings ohne Lötfahnen. Die muss man dann "stumpf" zusammenlöten (dazu braucht man idealerweise einen größeren [40 W oder so] Lötkolben mit "T" Kopf oder wenn man nur einen mit flacher Spitze hat schnelle Finger).

    Ansonsten besser welche mit Lötfahnen oder, noch besser, schon als Stange konfektionierte, kaufen.


    Zellen hatte ich von akkushop.de, dafür gibt es aber auch viele Lieferanten (ggf. auch welche, die das als Stange konfektionieren).

    Habe die Autobiografie von Dr. An Wang bekommen und bin bereits fleißig am Lesen. Sie ist recht kurzweilig geschrieben und bisher sehr interessant. 8)

    ... da gehört als Gegenstück auch noch das Buch "Riding the Runaway Horse" von Charles C. Kenney als Ergänzung dazu.

    Ist neutraler geschrieben (da keine Autobiographie) und beschreibt auch den Niedergang der Firma gut.

    Generell wäre es schön, wenn die Interessenten hier im Forum sich absprechen könnten und nicht gegenseitig überbieten. Sooo viele Tastaturen kann ja keiner wirklich gebrauchen und der "Markt" ist klein.


    Ich denke, Cartouce und ich können uns erst mal darum kümmern und versuchen an die Sachen heranzukommen (ob das klappt ist ja auch noch offen).


    Martin

    Auf E-Bay bietet jemand einen großen Posten HP Tastaturen zur Abholung in Remshalden an.


    HP Tastaturen


    Davon würden mich ein paar (ca. 10 Stück bestimmter Typen) interessieren, aber ich kann die dort leider nicht abholen.


    Könnte jemand den Posten abholen (wenn der Preis in realistischen Regionen bleibt?), zwischenlagern und ggf. weiterverteilen?


    Zu den Tastaturen muss ich leider sagen, dass die dort aufgestapelten zum großen Teil unbrauchbar sein können.

    Ich habe da die praktische Erfahrung (Kauf bei einem HP-Händler) gemacht, dass sich bei so einer Lagerung die Gummimatten im Laufe der Jahre platt drücken und die tasten dann nicht mehr hochkommen. Das kann man auch mit Hitze nicht mehr reparieren (alles mögliche versucht).

    Diese Tastaturen sind dann Schrott und nur noch als Ersatzteilspender für Tastenkappen zu gebrauchen.


    Es kann also gut sein, dass die Hälfte oder mehr der Tastaturen wertlos ist.

    Ich würde mal tippen, das ca. 40-50 gute Tastaturen aus dem Bündel herauskommen könnten, was auch schon schön wäre.

    Auch die Kabel wären nützlich für viele.



    Martin

    Noch 'ne eBay-Story:


    letzte, Donnerstag bekam ich eine E-Mail ob das iPhone 11 das ich in E-Bay anböte, SimLock hätte.

    Öhm ... ich besitze weder ein iPhone noch habe ich eines in E-Bay angeboten.

    Und...tatsächlich lief da seit 6:00 am Morgen eine Auktion mit Startpreis 1,50 EURO unter meinem Account...

    4 Gebote waren schon eingetrudelt... Oha! Schnell eingeloggt und die Auktion abgebrochen - ging zum Glück und dann schnell mein Passwort geändert.

    Seitdem konnte ich nichts Unregelmäßiges mehr entdecken.

    Ich weiß nicht, ob das Teil eine neuen großen E-Bay Datenklaus war oder Ergebnisse eines zufälligen Passwortknackens, es macht auf jeden Fall nervös.


    (Für die Bezahlung war extra angegeben "Kreditkarte - Information wird mitgeteilt" - ich habe da als Privatmensch nur PayPal und Überweisung sowie Barzahlung als Optionen vorgewählt. Der "Käufer" hätte dann per Kreditkarte an die Betrüger bezahlt und sich dann bei mir über die Nicht-Lieferung beschwert.)


    Kann also nur empfehlen, regelmäßig das Passwort zu ändern (ja ich weiß, das sollte man sowieso oft machen...). Das betreffende Passwort bestand aus einem Wort, Sonderzeichen und Ziffern, ich hatte es sonst an keiner anderen Stelle verwendet.


    Weiterhin viel Spaß mit E-BayX(

    Martin

    ... für das Kassettenlaufwerk brauchst Du kein Extra Modul - das HP-41-HP-IL Module und das Kassettenlaufwerk kannst Du direkt verwenden.


    Für die Module gibt es auch eine Lösung - spezielle Originalmodule werden teilweise teuer gehandelt.


    Es gibt aktuelle Module wie Clonix oder NoVRAM das sind Module mit Microprozessor und Flash-Speicher in die man andere Module-Images laden/brennen kann. Weil ich eher anwenden/verstehen und nicht nur sammeln möchte, habe ich ein NoVRAM und kann darin auch exotische Module wie I/O oder HEPAX laden. Man kann mit HEPAX auch MCODE programmieren, wenn man möchte.


    Das erste Forum ist hier das https://www.hpmuseum.org/ dort findet man auch die Erfinder der Modulemulatoren sowie der PIL-Box.

    [Soll uns aber nicht hindern hier in Deutsch über diese Sachen zu diskutieren]


    Martin


    PS: Eine 82164A HP-IL-RS232C Box hätte ich auch noch gerne - ich habe das HP-IL-HP-IB Interface was man auch gut für Datenübertragung z.B. zum PC verwenden kann, aber RS-232C ist halt auf fast allen alten und neuen Rechnern vertreten.


    .., der HP 40G ist nicht so toll - ein Schulrechner eben mit weichem Colani-artigen-Design


    Aber der HP-IL Drucker und das HP-IL Interface sind dagegen schön, da kannst Du nach und nach noch andere HP-IL Gerätschaften anschließen.

    Suche mal nach "PIL-Box" das ist ein kleines Teil, um HP-IL via USB an einen PC anzuschließen. Dazu gibt es auch schöne "virtuelle HP-IL" Software.


    Martin

    Jetzt braucht es noch einen passenden Infrarotdrucker ;)

    ... ich habe da vor einiger Zeit mal einen Arduino-Empfänger gebaut, der das Protokoll versteht und dann den IR-Drucker-Emulator von Christof Gieselink anstereuern kann...


    Ist insofern nützlicher als er Originaldrucker, als man damit die Ausgabe (Programmlistings) dann auf dem PC als Textdatei speichern kann.

    Für den Sammler ist natürlich der Originaldrucker notwendig.

    USUS kennst Du? Das war die UCSD Pascal User group und es gibt davon mindestens ein Archiv mit Quellcodes von Pascal Programmen. Vielleicht ganz nützlich, um in dieses Pascal zu kommen und ein paar tricks abzuschauen.

    Siehe auch http://www.threedee.com/jcm/psystem/


    Ich habe UCSD System nie ausprobiert da ich nur gelesen habe, dass es sehr langsam laufen soll (es gab da auch ein Fortran 77, das mich interessiert hätte).

    HP 9000 Pascal basiert wohl auch darauf, aber mit richtigem Compiler.


    Ich denke, die "virtuelle Maschine" war eine gute Idee, wegen der CPU Performance war die Zeit dafür damals aber noch nicht wirklich gekommen -nur bei der Infocom Z-Machine und tokenisiertem BASIC.


    Martin