Posts by Martin Hepperle

    [...] An einem Weihnachtsbaum, damals als noch Glühbirnchen verwendet wurden, waren die auch nicht alle gleich hell. Alte, mehrere Jahre in Betrieb gewesene, waren dunkler. Frische aus der Packung waren heller. ;)

    Ja, damals ... vor "damals" hatten wir sogar echte Kerzen... die waren alle exakt gleich hell und die Computer waren dampfbetrieben (oder täuscht mich da die Erinnerung an Herrn Babbage?). War auch mehr schwermetallhaltiges Lametta, früher.


    Ein sehr schönes Projekt aber trotzdem :)

    Mir ist da gerade eine 16-bit ISA Karte zugelaufen zu der ich keine Treiber habe.

    Es ist eine SBI-C1 Karte von SCM. Weil ich noch ein paar Speicherkarten und eine HP-IB Karte in PCMCIA Form habe wäre es schön wenn ich die ISA Karte auch einsetzen könnte.

    Hat da jemand die notwendigen Treiber z.B. für MS-DOS 3.x oder kennt eine Quelle?

    Auf der Platine sind auch auffällig viele unbestückte Positionen - keine Ahnung, was es dazu noch gab.

    Die Firma SCM scheint es in der alten Form nicht mehr zu geben und auch Manuals scheinen nicht verfügbar zu sein.


    Martin



    Nix für ungut, aber wenn man Tastaturen so stapelt, kann man sie in ein paar Jahren wegwerfen.

    Besser hochkant, damit die Tasten nicht ständig gedrückt sind und die Federn oder Gummimatten sich nicht dauerhaft verformen. Ich habe mir extra Abfall-Tastaturschachteln von neuen Rechnern dafür besorgt.

    Habe heute mal mein neues Extron RGB 202xi ausprobiert. Ich hatte gehofft, damit die Unzulänglichkeiten meines Dell 20“ LCDs auszumerzen. Der kann zwar 15kHz, aber ich muss nach jedem Einschalten und wechseln der Quelle das Bild wieder manuell zentrieren. Da der 202xi auch Regler für H und V Position hat, kann man das Bild schön verschieben. Nutzt aber leider bei meinem Monitor nix… Naja, nen Versuch war es wert. Ist aber ein interessantes Gerät, so wie ich die Anleitung verstehe, kann man am Eingang alle Möglichen Sync-Varianten rein schicken und hinten kommt, je nach Belegung der BNC-Buchsen SOG, Comp. Sync oder H und V Sync raus. Vielleicht auch Interessant für Multisync-Monitore, die nur separaten Sync erlauben…

    [...]

    Jörn,


    gibt es diese EXTRON Scaler eigentlich auch in Deutschland oder wenigstens EU?

    Bislang habe ich die immer nur in UK oder USA gesehen und das war mir dann zu mühsam/teuer zum ausprobieren.

    Technisch sind die ja recht interessant und scheinen gut zu funktionieren.


    Martin

    Ein ehemaliger Uni-Kollege hat mir ein Magnetband zugeschickt, das wir gerne mal auslesen würden.

    Es handelt sich um eine kleine DG-90MAA DDS Kassette, wie wir sie in den 1990-er Jahren an unseren SUN SPARC Workstations hatten.


    Hat jemand ein passendes und funktionierendes Laufwerk mit man das Band mal auslesen könnte - sofern es nach all den Jahren noch lesbar ist?

    Es muss natürlich nicht zwangsläufig auf einer SUN gelesen werden, nur ob sich gtar von anderen tar Versionen unterscheidet weiß ich nicht sicher.


    Das Band wurde einfach mit gtar cvf /dev/rst4 beschrieben, ist also ein Backup seiner Plattenpartition.


    Danke,

    Martin

    Den Z80Emu verwende ich seit ein paar Jahren, wenn ich keinen Hardware CP/M System (bzw. Emulaion auf einer Hardware) nutze.

    Sehr schön finde ich z.B. die IOBYTE Unterstützung im GUI sowie die Einbindung in das Windows-System mit Umleitung auf reale COM Schnittstellen oder auch die Drucker Umleitung in Dateien.


    Martin

    Wenn der Schrothändler alle Kupferkabel braucht ... muss man das Video-Kabel neu herstellen ... um dann mit der FPU ...

    von National Semiconductor

    in 68000 Assembler ein Apfelmännchen zu berechnen:

    Danke für die Hinweise.


    Das Handbuch für MacForth habe ich mir mal von archive.org kopiert weil es dem Multi-FORTH noch am nächsten kommt. Natürlich hat es viele Macintosh spezifische Erweiterungen, aber der Kern und ein paar der speziellen Worte passen recht gut. Die HP-spezifischen Worte kann ich ganz gut aus dem "Quellcode" entschlüsseln.

    Forth selbst ist heute immer noch auf vielen Platformen verfügbar, beispielsweise auch auf sehr vielen der kleinen Microcontroller-Systeme (Stichwort "Mecrisp"). Aber das wäre dann ein anderer Diskussionsfaden.


    Das Dongle ist ein HP-IB Dongle - was oben von ThoralfAsmussen erwähnt wurde, ist ein "ID-Modul", das am HP-HIL Bus angeschlossen wird - das ist etwas anderes. Ältere Software von HP hat oft diese einfachen Dongles (meistens mit nur zwei Dioden drin), hier scheint es etwas leicht komplexeres zu sein, das etwas zurücksendet).


    Martin

    Im Rahmen einer Reverse-Engineering-Archäologie-Aktion von Multi-FORTH für die HP 9000/200 Rechner würde mich interessieren, ob jemand ein Original von Multi-FORTH für andere Rechner hat.

    Es geht also konkret um dieses Forth von Creative Solutions, Inc., 1982, 1983.

    In archive.org fnde ich ein Handbuch für Multi-FORTH für den BBC Computer aber nichts weiter. Dieses Forth ist sehr ähnlich, aber doch teilweise recht unterschiedlich. zu der HP Version.


    Besonders interessieren würde mich, ob die Amiga oder Atari Versionen einen Kopierschutz mit Dongle haben - bei HP wird ein unbekanntes Dongle am HP-IB Bus verwendet (ist noch nicht aufgetaucht).


    Ansonsten wäre interessant zu wissen, welche "Worte" die Amiga und Atari Versionen kennen - bei HP sind einige Multi-Tasking Möglichkeiten, einfache Grafik sowie eine gute Unterstützung des HP-IB Bus enthalten. Viele der Worte kann ich aus dem Quellcode verstehen, manche nicht so einfach. Insbesondere die Multi-Tasking Teile sind komplexer, da wohl Zeitscheiben-gesteuert.


    Gibt es für Amiga oder Atari eventuell irgendwo einen Scan des Handbuchs?


    Danke,

    Martin

    Zwei Kleinigkeiten:

    • Wenn es eine UCASE$() Funktion gibt, kann man viele der IF Vergleiche vereinfachen, indem man vorher die Eingabe in Großbuchstaben umwandelt
    • Manche wiederholte IF Sequenzen lassen sich kompakter als ein einziges IF mit GOTO schreiben (ist ja BASIC!)

    Man kann einen Eindruck von den Lasten bekommen, wenn man den Luftwiderstand mal schnell ausrechnet.

    Wenn so eine Platte senkrecht im Wind steht (tut sie normalerweise nicht), hat man den folgenden Verlauf der Kraft auf einen m²:

    Ja, deshalb ist schnell fahren/fliegen auch so energiehungrig.

    Ganz so einfach ist es nicht...


    Auf dem Boden: schneller zu fahren braucht mehr Leistung, diese aber für kürzere Zeit. Hier hat man bei 2-facher Geschwindigkeit den 4-fachen Luftwiderstand (da kommt dann noch der Rollwiderstand dazu) und braucht somit die 4*2=8-fache Leistung (Leistung=Widerstand*Geschwindigkeit), aber nur für die halbe Zeit. Im Endeffekt also die 4*2/2=4-fache Energiemenge bei doppelter Geschwindigkeit.


    Beim Fliegen mit Verkehrsflugzeugen ist es anders: dort fliegt man in größerer Höhe bei viel geringere Luftdichte und braucht tatsächlich nicht mehr Energie für die gleiche Strecke. In der Luftfahrt kann man also "ungestraft" schnell fliegen, mit dem Auto aber nicht.

    Nur wenn man dann z.B. in den Überschall geht wird es wirklich schlechter, dann kommt etwa ein Faktor 2 dazu, auch wenn man sehr hoch fliegt.

    Deshalb ist es nicht sinnvoll generell "langsamer zu fliegen". Auch wenn das gerne behauptet wird.

    Ein gutes, vollbesetztes Flugzeug braucht ca. 3-5 Liter/Passagier/100 km. Nur wegen der großen Strecken, die man damit üblicherweise zurücklegt, kommen dann natürlich doch hohe absolute Energieverbräuche pro Passagier und Gesamtstrecke heraus?


    PS: Ein klein bisschen langsamer zu fliegen wäre schon günstig, weil heutige Flugzeuge aus wirtschaftlichen Gründen etwas (ca. 10%) schneller fliegen, als energietechnisch optimal wäre. Das liegt an den Kosten: die Anschaffung muss ja auch rentieren und deshalb versucht die Lufthansa mit jedem Flugzeug so viele Flüge wie möglich pro Tag zu machen, auch wenn es etwas mehr Kraftstoff verbraucht. Das macht der Spediteur mit seinem LKW auch.

    Man kann einen Eindruck von den Lasten bekommen, wenn man den Luftwiderstand mal schnell ausrechnet.

    Wenn so eine Platte senkrecht im Wind steht (tut sie normalerweise nicht), hat man den folgenden Verlauf der Kraft auf einen m²:


    pasted-from-clipboard.png


    Kraft F = rho/2 * v^2 * S * Cw

    mit Cw = 1.2, rho=1.225 kg/m³, v in m/s, Fläche S in m².


    Das Ergebnis ist in Newton, also durch 9.,81 m/s² teilen, um eine äquivalente Masse in kg zu bekommen.

    Bei 10 m² hat man dann bei 150 km/h etwa 1.3 Tonnen Last. Also vielleicht besser nicht vor den Haus parken.


    An einer mit 45 Grad angestellten Platte entsteht eher Abtrieb oder Auftrieb je nach Windrichtung.


    Wenn die Platten schräg stehen, können noch höhere Kräfte entstehen, dann würde ich konservativ die Kraft verdoppeln. Es kommen ja auch noch Vibrationen durch Wirbel dazu. Die Lasten sind auch ungleich verteilt, vor allem an den Aussenkanten sind sie höher (es fliegen auch eher mal Ziegel an den Dachkanten als in der Mitte eines Dachs weg).

    Das Problem ist ja meistens dass man keine Monate oder Jahre hat, um so eine große Ansammlung in vernünftige Hände zu geben.

    Meistens muss es schnell gehen weil die Kosten weiterlaufen. Dann bleibt leider oft keine andere Möglichkeit als der Schrott.

    Und die Nachkommen sind nicht zu beneiden.

    Und dass das Ganze eine Geldanlage sein soll, ist auch eher fraglich: fast alles aus Plastik wird sich auch selbständig im Lauf der Zeit in etwas unschönes verwandeln.


    Der Meister liegt eher in der Beschränkung. Das gibt einem auch die Möglichkeit, die gesammelten Geräte tiefer zu verstehen, was Hard- und Software, aber auch die Geschichte dazu angeht.


    Siehe auch Was passiert... hier im Forum.

    Im "Mainstream PC Markt" habe ich eigentlich erst mit Windows NT Mehrprozessorsysteme mit voller Betriebssystem-Unterstützung gesehen. Dafür gab es einige Dual Pentium boards z.B. von Tyan oder Gigabyte.

    Vorher waren das meist teure Spezialsysteme.


    [Edit] Für mich war das damals tatsächlich der Grund, ein Dual-Pentium mit 200 MHz und Windows NT4 zu kaufen. war dann aber wegen de arg begrenzten Treiberauswahl, speziell bei meiner 3D-Grafikkarte von Hercules enttäuscht. Ich hätte dann von 800x600 (Windows 3.1, 95, 98) auf 640 x 480 zurückgegehen oder eine neue Grafikkarte kaufen müssen.

    So ein bisschen wie bei OS/2: dort war die Treiberauswahl auch recht mager.

    Ich habe beim disassemblieren auch schon sehr oft DBcc gesehen. Das macht decrement und branch in einem. Details kann ich dazu aber nicht liefern,


    gibt hier eine Beschreibung:


    http://68k.hax.com/DBccDBRA

    Ja, das ist eine elegante Funktion. Ein Increment IBRA wäre mir aber lieber...

    Ich habe ein Mandelbrot-Set Iterator programmiert und da muss ich die Anzahl der Iterationen zählen, bis die Folge divergiert. Dieser Zähler wird dann zurückgegeben. Meine Schleife läuft von 1 bis zu einem vorgegebenen Maximum (z.B. 25 oder 100) und wenn die Folge vorher divergiert, wird die Scleife verlassen und der aktuelle Zähler zurückgegeben.

    Das könnte ich "invertieren", mit herunterzählen vom Maximum und DBRA verwenden, müsste dann am Schluss aber wieder die Differenz zum Maximum bilden um den Stand des "Aufwärtszählers" zu bekommen. Zeitlich macht es vielleicht nicht so viel aus und mein einfacherer Ansatz mit ADDQ und CMPI ist für Außenstehende klarer.

    Aber ich könnte es ja mal ausprobieren, um den Geschwindigkeitsunterschied festzustellen.


    Zum Assemblieren und testen habe ich EASY68K unter Windows verwendet, das reicht für meine kleinen Progrämmchen gut aus. kKann auch INCLUDE und Makros. Den Code muss ich dann sowieso noch als HEX Worte in mein BASIC Rahmenprogramm auf dem HP Rechner übertragen.


    Martin

    Danke für die Aufklärung, ich hatte mich eben gewundert dass es zwei unterschiedliche opcodes für das Gleiche gibt. Ist etwas ungewöhnlich.

    Wahrscheinlich ist die cmp #nn,... allgemeiner und geht dann intern auf cmpi #nn,... zurück, nachdem es festgestellt hat, dass #nn eine Konstante ist.


    Komisch auch, dass im offiziellen Motorola Handbuch keine cycles aufgeführt sind. Da mussman dann erst wieder weitere Literatur studieren.


    Danke,

    Martin

    In den letzten Tagen habe ich mich mit der Programmierung von Unterprogrammen in MC68000 Assembler für meine HP 9000 BASIC Rechner beschäftigt. Habe aber keine Ahnung vom 68000.

    Dabei bin ich auf den Vergleichsoperator CMP gestoßen.


    Um eine Schleife abzubrechen, muss ich ein Wort in einem Register mit einer festen Zahl vergleichen.

    Ganz einfach: ist das 16-bit Wort in d5 gleich 25?

    Ich kann das auf zwei Arten machen:

    BA7C 0019   cmp.w #25,d5

    0C45 0019   cmpi.w #25,d5

    6600 FF28    bne LOOP


    Beide erzeugen unterschiedlichen Maschinencode - was ist der Unterschied?

    :nixwiss: Martin

    Kontaktspray != Kontaktspray


    Es gibt da eine Vielzahl von Produkten und Herstellern. Die aus der KONTAKT-Produktreihe beinhalten auch welche, die recht aggressiv sind. Dann muss man unbedingt die entsprechenden Neutralisiermittelchen des Herstellers anwenden.


    Es gibt auch andere, die nur milde Lösungsmittelanteile wie Petroleum enthalten oder teilweise auch geringe Mengen Vaseline zum Schmieren der Steckkontakten. Die verdunsten weitgehend.


    Da hilft nur jeweils genau nachzulesen - pauschal kann man da weder zuraten noch verteufeln. Für Potis z.B. sollte man solche aggresiven Produkte eher nicht verwenden, sondern die entsprechenden Spezialprodukte.

    Oft reicht auch eine einfache Reinigung und Entferung von Abrieb mit Isopropanol aus.


    Martin

    Die Platine mit ihrem Aufdruck ist typisch Epson-Schnittstellenerweiterung für Epson Drucker.

    Mit dem Pfostenverbinder wird sie in den Drucker gesteckt.


    Die "regulären" Platinen (Seriell, HP-IB) für MX- und FX-Drucker haben keine externen Kabelanschlüsse sondern entsprechende Buchsen, das Kabel scheint hier speziell zu sein.


    Könnte zum Anschluss eines TRS-80 gedacht sein.


    Siehe auch diesen Faden hier (Epson Interfaces:(