Posts by Martin Hepperle

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    Jetzt kämpfe ich seit ein paar Tagen damit, das serielle Interface zum Laufen zu bekommen.
    Es ist ja auf TTY ausgelegt mit Baudrate 110 Bit/s


    Zuerst wollte ich einen UART/USB Umsetzer dran machen.
    Aber die verdammten Dinger wollen mit 110 Baud nicht laufen.

    Die kleinste Baudrate bei den Umsetzern scheint 300 Baud zu sein.

    ...

    Der CH340 sollte solche niedrigen Baud-Raten können, der steckt in den meisten transparent-blauen Kabeln drin.

    The company seems to have gone belly-up in 1975 due to mismanagement: https://www.computerwoche.de/a…eint-hoffnungslos,1203637.


    Here https://www.computerwoche.de/a…uter-macht-weiter,1205047

    they write that about 150 computers (of which type?) had been manufactured.

    All this reads a bit like a money laundering conglomerate...

    Maybe look for terms like "Wagner Computer-Produktions-KG".


    Again in German:

    https://blog.hnf.de/gauner-gelder-und-computer/

    (also follow the links in this blog for many details and price lists)


    Martin


    Das scheint eine obscure Verflechtung von Computer-Entwicklungsfirmen in einer Hand gewesen zu sein. vermutlich auch gut mit lokalen Fördermitteln (Berlin?) gefüttert.

    ... ich denke, diese Teile sind für industrielle Anwender interessant, die eine alte Maschine (z.B. CNC etc.) reparieren möchten, daher der vermeintlich hohe Preis. Und TTL Eingänge gibt es ja sonst bei den billigen Consumer-Monitoren nicht.


    Mir ist der Verkäufer zwar nicht direkt bekannt, aber mir ist schon aufgefallen, dass er seine Produkte immer sehr sorgfältig und realistisch beschreibt und auch annehmbare Preise verlangt. Das hebt ihn (für mich) positiv aus der Masse der vielen Industrieverwerter ab.


    Martin

    alles nur abgekupfert ... hier das Original

    Jules Verne Von der Erde zum Mond.jpg

    Genau kann ich das mangels Gerät nicht sagen, aber sicher kann man Software Programm-gesteuert nachladen.

    Meistens waren diese Rechner ja für klare, aus heutiger Sicht relativ kleine, Aufgaben mit einem einzigen Programm in Verwendung, z.B. in der Meß- und Regeltechnik, Signalanalyse.


    BASIC gibt es aber auch und da wird es mit dem Speicher schnell eng, sodass die Betriebssoftware eher klein war.

    So ein Kernspeicher war ja auch nicht ganz billig, da war alles etwas kompakter und effizient programmiert. Eher in Assembler oder auch mal in Fortran, da kommt man schon erstaunlich weit.

    In manchen Epson HX-20 befinden sich nachträglich zwischen Hauptplatine und Tastatur eingebaute RAM Karten. Damit kann der Speicher intern von den regulären 16 KB bis auf 32 KB aufgerüstet werden., ohne dass eine Erweiterungsbox benötigt wird.


    Eine dieser Karten war ein Selbstbauprojekt der Zeitschrift "mc", mit Platinenvorlage und auch als Bausatz erhältlich - eine kleine Karte mit 8 KB, von der auch zwei parallel angeschlossen werden konnten (Startadresse jeweils einstellbar).


    Nachdem ich nun schon verschiedenen kommerzielle 16 KB Platinen gesehen hatte, war nun In meinem letzten HX-20 mal so ein aus einem Bausatz aufgebautes und mit reichlich Kolophonium verlötetes Kartenpaar eingebaut.

    Nach Austausch der ausgeleierten Blattfeder-Sockelleisten durch gedrehte Sockelleisten an der Schnittstelle zum HX-20 funktioniert es jetzt wieder.

    Franky,

    ich heiße zwar nicht Martin, aber ich hab mir Gestern auch so Floppy bestellt, nicht ganz so billig, 7,90€, per Übertweisung :-(
    Einfach mal ebay und nach "dell usb floppy" suchen, da findest du einige.


    mfG. Klaus Loy

    ja, auch bei mir, wie heute so oft, eBay ... solche Laufwerke werden häufig entsorgt - weil sie nie jemand gebraucht hat und meistens durch einen CD/DVD Einschub ersetzt wurden.


    PS: Ich bin natürlich nicht dafür, deswegen den Rechner wegzuwerfen, nur um so ein Laufwerk zu haben. Ein ganzer DELL MIT Laufwerk ist sicher auch nützlich, wenn man mit alten Disketten hantieren muss und keinen klassischen MS-DOS Rechner zur Hand oder wenig Platz hat.


    Kann man die eigentlich auch am Raspberry Pi betreiben? Könnte man dann ein NAS mit WiFi bauen :)

    Martin

    Was soll das hier? Nur ein schnödes Laptop-Floppy-Einschub-Laufwerk?


    Das DELL MPF82E hat außer der Spezial-Buchse zum Laptop auch eine kleine USB Buchse, mit der man es einfach an jeden Rechner anschließen kann.

    Es kann das 1.44 MB und das 720 KB MS-DOS Format problemlos lesen und schreiben.

    Wer möchte, kann den oberen Bleckdeckel abnehmen (Das Laufwerk selbst ist nochmals gedeckelt) und den seitlichen Auswurfmechanismus mit einer Feinsäge sauber abtrennen.

    Meines hat erschreckende 2.70 € inklusive Versand gekostet.

    Also ein erschwingliches, kleines USB Floppy Laufwerk, das man mit etwas Geschick auch dort einbauen kann, wo eigentlich kein Platz ist.


    ... ich fürchte, dass es das so konfektioniert nicht gibt - ist ja nicht unbedingt Standard..

    Den HP Integral PC ... Das Disklaufwerk muss ebenfalls überholt werden, da wie bei allen HP IPCs verharzt ist...

    Da mach bitte n paar Bilder - ich glaub, siberia21 würde sich darüber freuen ...

    Ja, mal sehen wann ich dazu komme...

    Ein paar Bilder zu den Problemen mit den SONY Laufwerken findet man z.B. unter https://gtello.pagesperso-orange.fr/hp86_e.htm.

    Man braucht die alten SONY Laufwerke nicht vollständig auseinander zu nehmen, aber etwas Geduld weil das Lösungsmittel erst in Spalten kriechen muss. Anstelle von Alkohol nehme ich eher Waschbenzin, da das solche Fette löst, während Alkohol sie nur aufquellen lässt.

    Endlich habe ich mich mal aufgerafft und ein kleines 19 Zoll Rack (aus dem Musik/Entertainment Bereich) beschafft um meine Messgeräte vernünftig aufzubauen. Ein paar fehlende Montage-Beschläge habe ich 3D gedruckt, wegen der Festigkeit massiv - 4-5 Stunden pro Halter ... dafür machen sie aber einen stabileren Eindruck als ich befürchtete.


    Jetzt sind erstmal drei Voltmeter 3456A und ein I/O Multiplexer 3488A mit HP-IB sowie eine Datenerfassungsbox 3421A mit HP-IL/HP/IB eingebaut. Der 1630G Logic Analyzer/Oszilloskop steht nur mal so unten drin, gehört mit der 3421A eher zu einem HP-IL Aufbau für Taschenrechner oder HP Portable. Stattdessen würde da auch eine HP-1000 reinpassen.


    Getestet habe die Gerätschaften erstmal mit einem HP 150 und einem HP 9825. Beim 150 mit Lattice "C" ist der übliche Editier/Kompilier/Link/Korrigier Zyklus doch recht zeitraubend. Dafür kann man natürlich schöne Bildschirmausgaben zaubern.


    Beim 9825 mit seiner HPL Sprache kommt man viel schneller zum Ergebnis. Dafür halt nur als Textausgabe oder per Plotter.


    Die HP-85/86/87 sind dann ein guter Kompromiss - etwas langsam aber einfach zu bedienen und mit Grafikmöglichkeit.


    Mit Ausnutzung des Voltmeter-Speichers komme ich damit bei einem Voltmeter auf 200 Samples pro Sekunde - gar nicht so schlecht.

    Die drei Voltmeter kann ich simultan abfragen um z.B. Strom und Spannung für eine Batterie oder Kondensator-Entladungskurve exakt gleichzeitig zu messen.


    Interessant ist, dass die drei Voltmeter sich erst in den 1/1000 Volt Stellen um 1-2 digits unterscheiden, obwohl sie vor ca. 10 Jahren zuletzt kalibriert wurden.


    Eine schöne Spielerei und so ein paar geschäftig blinkende LED Displays sind nett anzusehen.


    Habe gerade bei POLLIN nach einem USB Laufwerk gesucht - da werden mir gleich Sachen zum mitbestellen angeboten.

    Ich dachte immer dass das Laufwerk einen Elektromotor als Antrieb hätte, aber ich bestelle die Handkurbel sicherheitshalber mal mit...die werden besser wissen warum sie mir das empfehlen...und den Verstärker, falls die Bits zu schwach sind.

    Pollin-USB-Laufwerk.jpg

    ... bei dem Turm schon, aber ich habe eine Anzahl von HP 150 II, 9000-300-er und 80-er, da passt das schon.

    Die Bering Geräte muss ich mal genauer ansehen - hatte ich bisher noch nicht in den Fingern

    Nach Durchsicht kann wohl etwas davon auch wieder in die freie Wildbahn entlassen werden - ich habe nicht vor, ein Disk Cluster damit aufzubauen.

    ... heute hat die Spedition eine kleine Palette mit dem Tower von Hanoi gebracht. Eigentlich wollte ich nur ein 9123 Diskettenlaufwerk, aber manche dieser "Kaufe 10, bezahle 1" Angebote sind einfach zu verlockend.

    Hoffentlich sind da auch noch ein paar funktionierende von den gefährdeten SONY Laufwerke dabei.

    Danke, das könnte passen - diese Disketten wurden wohl bis ca. 1992 wohl von unseren Sekretärinnen verwendet, da könnte es gut sein, dass da so ein Schreibsystem vorhanden war. Leider mit Betonung auf "war".

    Zu jeder Diskette gibt es noch einen Ausdruck mit einem Inhaltsverzeichnis - mit xx% Füllstandsangabe und sogar in Deutsch.


    Ich hatte gedacht, das AES nur "irgend so ein" Diskettenhersteller war.

    Gestern sind mir zufällig diese 8" Disketten über den Weg gelaufen. Außer dass sie hart-sektorierte DS/DD sind, und vermutlich Texte zur Lage des Bernsteinzimmers enthalten1, weiß ich da nichts - könnten die möglicherweise in einem uVAX System oder anderem DEC-System verwendet worden sein? Ggf kann ich mal eine zum Probelesen ausleihen.




    1) :stupid:

    Die Datenblätter sagen, dass die neueren Chips zusätzliches User-RAM haben. Dieses kann mit dem zusätzlichen RESET Pin gelöscht werden.

    Die älteren PCs kennen das nicht und nutzen es auch nicht. Dieses User-RAM ist nicht vom RTC RAM Abhängig, in dem Datum und Uhrzeit gehalten werden.

    Bei Reichelt würde ich hoffen, dass die nicht 40 Jahre alte Chips verkaufen und defekte Ware problemlos zurücknehmen.


    Ich habe es aber nicht ausprobiert, kann nur vermuten dass die problemlos austauschbar sind.

    Aber: "vermuten" heißt eben "nicht wissen".

    Die Typnummern stimmen aber nicht mit der "DS12B887" Typnummer überein.
    Müsste es mit den vorgeschlagenen trotzdem funktionieren?

    Die beiden bei Reichelt angebotenen Chips unterscheiden sich technisch nicht, die "+" Variante ist bleifrei RoHS, die ohne "+" nicht.


    Also: wenn man gerne bastelt, ist es einfach die Teile umzubauen (mache ich auch).

    Wenn man zwei linke Hände und keine Unfallversicherung hat, ist es eventuell besser es mit einem Kaufteil zu versuchen.


    Das TTGO-VGA32 wurde hier von Guidol vorgestellt. Ich habe mir da noch eine Tektronix-Emulationsmodus dazugebaut und auf deutsche Tastatur umprogrammiert - mit 640 x 350 Pixel natürlich nicht so toll, aber für viele Systeme ausreichend und besser als gar keine Grafik. Ich habe noch so ein Board überzählig, da ich oft die 22€ Zollfreigrenze ausnütze.

    Eine hochauflösende Tektronix-Emulation gibt es übrigens hier für den Raspberry Pi, das ist aber dann schon wieder die Kategorie "kompletter Rechner" und nicht mehr "einfaches Terminal".

    RIBBA - kein Computer, sondern ein öder Bilderrahmen


    Für wenige EUROs bekommt man bei einem schwedischen Einrichtungshaus diverse Bilderrahmen, so auch eine ganze Serie mit dem Namen "RIBBA" in weiss oder schwarz.

    Was auf den ersten Blick wie Holz aussieht ist zwar nur eine einfache Faserplatte, auch der Rahmen selbst ist mit Kunststoff kaschierte Pressfaser, aber für das Geld kann man auch kein Massivholz erwarten.

    Man kann dennoch damit ganz nette Gehäuse für TFT Panels oder andere flache Geräte wie Tastaturen bauen. Und wenn es in die Hose geht, ist nicht viel Geld versenkt.


    Ich habe mir aus einem 21x30cm RIBBA Bilderrahmen ein Gehäuse für mein schon ewig herumliegendes Pollin TFT Display mit Composite und VGA Anschluss gebaut. Das passt zum Beispiel zum TTGO VGA32 Terminal oder anderen Geräten.

    Die Größe passte leider nicht ganz, sodass ich zwei Ecken mit Gehrungsschnitten entfernen und die verkürzten Winkel wieder zusammenleimen musste. Kein allzu großer Akt, ideal wenn man dafür eine Kappsäge oder feines Kreissägeblatt hat – ich habe von Hand gesägt und geraspelt - geht auch. Die Rückwand habe ich etwas nach hinten versetzt und auf eingeklebte 6x6 mm Holzleisten aufgeschraubt.

    Da ich die Bedienelemente und Anschlussbuchsen selten anfasse, habe ich sie komplett auf der Rückseite platziert. So brauchte ich kein Loch in den Rahmen selbst zu fräsen. Für die Taster habe ich mir auf dem 3D-Drucker einen Tastenblock mit einem kleinen Auflagerahmen und Deckplatte gedruckt, der dann mit Epoxy auf das Bedienpanel geklebt wurde. Den Tastenkappen wurde dann noch mit einer Epoxyauflage eine glatte und weiche Form gegeben.

    Für die VGA Buchse schnell noch einen Winkel gedruckt und innen angeklebt - "Feddich Meisda!"

    Den simplen Aufsteller habe ich noch an der Rückwand gelassen, werde ich aber vermutlich noch durch einen Metallbügel ersetzen, der dann unten in den Rahmen gesteckt wird.

    Insgesamt sieht das recht gut aus und ich kann das DIsplay endlich sinnvoll und ohne lose Kabel verwenden.



      


    (Die DB-9 Buchse nur zum prüfen, ist jetzt natürlich eine DE-15 Buchse )

    Beschriftungen übrigens mit Laserdrucker auf normalem Papier, mit Büchereinband-Klarsichtfolie beklebt und dann rückseitig noch mit doppelseitigem Klebeband - ergibt recht ordentlich "Typenschilder" und ähnliches.

    ... da kann ich leider nichts dazu sagen, weil ich zu dem Rechner kein Passwort habe und nur über die serielle Konsole die Systemtest ausgeführt habe um zu prüfen ob der Rechner überhaupt o.k. ist. Die Diskettentests inklusive lesen/schreiben liefen sauber durch. Und "show device" liefert die Liste wie im Handbuch angegeben.

    Ich kann die Kiste aber gerne nochmal an ein serielles Terminal anschließen und etwas ausprobieren, aber mit VMS kenne ich mich nicht wirklich aus, ich hatte früher OSF/1 Unix drauf.


    Das spiralgebundene "Hardware Reference Guide" Heftchen EK-PELCN-OG. B01 das den Rechnern immer beilag, sagt auf Seite B-11 zur Festplatte RZ25:

    "Remove all jumpers from location 7, EXCEPT JUMPER 4. Failure to do so could cause dual SCSI address problems".


    Bei mir waren die IDs nicht besonders eingestellt:

    ID 7 = Host Controller

    ID 3 = RZ25 Festplatte (kann per DIP Schalter auf 0...(7) eingestellt werden, 3 ist recommended)

    ID 5 = RZ26 Floppy (kann per DIP Schalter auf 0...(7) eingestellt werden, 5 ist recommended)


    Bei den RZ25 gibt es noch weitere Jumper J6-8 zur Stromversorgung des eingebauten Terminators und J6-7 ob Spannung auf den Bus gegeben werden soll oder ob Spannung vom Bus kommt.

    Ja, beide Laufwerke sind SCSI. Ich dachte die 2,88 ED Floppies wären da Standardlieferumfang gewesen - man kann aber auch eine zweite Festplatte einbauen. Das Laufwerk ist ein RX26, die Festplatte eine 426 MB RX25.


    Interessant ist, dass das Floppylaufwerk schräg eingebaut ist, damit es vorne mit der leicht gerundeten Front abschließt. Da haben die Designer das letzte Wort gehabt. Sieht hat nur irgendwie "schräg" aus.