Posts by Martin Hepperle

    Super - Du musst mal berichten, wenn die wieder laufen.

    Ich habe vor 32 Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber mit FORTRAN77 Programmierung unter RTE begonnen. Ich habe mit einem F-Rechner angefangen und der letzte RTE Rechner war eine HP1000 A900. Schön, dass sich noch jemand mit den Kisten beschäftigt :-)

    Ich kannte die Maschinen nur vom Hörensagen - bei einem Job-Wechsel vor vielen Jahren kam ich gerade dazu, als zwei ähnliche HP-1000 Systeme entsorgt wurden (waren als Mess- und Steuercomputer an Windkanälen im Einsatz) aber ich hatte damals noch kein Interesse an solchen Kisten. :wand:

    Mit meinem "Lieferanten" haben wir die A990 mit RTE-A in Betrieb genommen und ich habe eine erstklassige 3 Tages-Anschub-Schulung bekommen damit ich damit weiterfliegen kann. Anstrengend, aber eine Super-Sache (Danke, Roland!) ohne die ich sicher sehr mühsam herumgestochert hätte. Jetzt muss ich mal sehen, was ich an die I/O und HP-IB Karten noch so anhänge - ein Voltmeter und einen Drucker haben wir schon mit FORTRAN77 angesteuert und jetzt geht es an die A/D und D/A Wandler. Dazu muss ich aber noch ein paar 2x24 3.96mm "edge connectors" besorgen um die Kabel zu machen - möglichst in grün...

    Für Informationen zum HP-41 sind diese zwei WEB Seiten die beste Quelle:

    Dokumente und Emulatoren: The HP-41 Archive

    Diskussionforen + Dokumente: The Museum of HP-Calculators


    CMT- oder ZEPROM Module mit EPROMs waren interessant für diejenigen, die eigene Programme in Maschinensprache schrieben.

    Wurde früher vor allem von kleineren Firmen verwendet um kundenspezifische Module in kleiner Stückzahl herzustellen. HP brauchte wohl mindestens ca. 500 Module als Mindestmenge (z.B. die CCD oder PPC Module).

    Meistens fehlt dann aber das Programmiersystem dazu.

    Maschinensprache für den HP-41 Programmieren auch nur noch die wenigsten, es gibt da aber durchaus noch 2-3 die da Spass daran haben.

    Allerdings vewenden die dann meistens ein modernes Clonix oder ähnliches Modul.

    Dort gibt es eine Sortiermaschine, die diese Karten wieder korrekt sortiert, denn sie sind durchnummeriert.

    Bei der IBM System /3 ist das eingebaut, die MFCU (MultiFunktionCardUnit) hat zwei Eingabe und 4 Ausgabeschächte. Damit kann man auch sortieren, wobei der Operator die Karten in den Ausgabeschächten mehrfach wieder in die beiden Eingabeschächte zurückpacken muss. Wie oft, ist abhängig von der Zahl der Karten...

    Früher nannte man das "heapsort"...

    Neumodische? In dem Buch wird noch Programmierung mittels Lochkarten erklärt.

    ja, sag ich doch - neumodischer Schnick-Schnack der sich nie durchsetzen wird. Stell Dir mal vor, so ein Stapel unbeschrifteter Lochkarten fällt vom Tisch ... viel Spass beim Sortieren. Da bleib ich lieber bei soliden Lochstreifen, da kann so was nicht passieren.

    ... das sieht aber nach neumodischem Fortran 77 aus.

    Habe mich über die Feiertage mit AVR-CP/M und Fortran IV (Microsoft V3.44) beschäftigt - unglaublich, was für Einschränkungen und Fehler in der Codeerzeugung diese alte MS Fortran hat. Gut, das man den erzeugten Assemblercode ansehen kann...

    Immerhin habe ich am Ende doch eine schöne Vektorgrafik-Plot-Bibliothek für Tektronix Terminals (oder Teraterm) hinbekommen.

    habe ich schon 3 Jahre im Einsatz ... bis auf die Reinigung der Absaugtülle hinten ist das ein tolles Ding für den Preis 😆

    Das ist tatsächlich eine unnötig lästige Fummelei.

    Gibt/gab es übrigens (natürlich teurer) auch mit Lötstation in einem gemeinsamen Gehäuse (links Lötkolben, rechts Absaugepistole).

    Für Hobbyzwecke gut geeignet und wenn die Bohrungen in der Platine groß genug und die Bauteildrähte nicht umgebogen sind, fallen die entlöteten Bauteile fast von selbst heraus.

    Ich bin froh, dass ich mir das Teil vor 2 Jahren gekauft habe - damit macht entlöten fast schon Spaß und die Profigeräte kosten doch "ein bisschen" mehr. Die Temperatur überschiesst nach dem einschalten allerdings etwas - das Display zeigt nicht unbedingt die reale Temperatur an. Das ist aber kein wirkliches Problem.

    Habe auch einen HP 48SX, den ich mir mit Interface Anfang 1991 für 685 DM neu gekauft hatte. Kennt jemand das Problem, dass die Einschalttaste öfters auch bei stärkerem Drücken nicht funktioniert? Auch das Ausschalten darüber funktioniert dann nicht. Laut Informationen im Internet ist ein Öffnen des Gehäuses zur Reinigung wohl nicht so ohne weiteres zerstörungsfrei möglich... :(

    Meistens sind es nicht die Tasten selbst. Tastatur und der Rest des Rechners sind über ein Flexprint verbunden, dessen Kontakte mit einer Gummileiste auf der Gegenseite angedrückt werden.

    Wie alle Kunststoffe verliert diese Gummileiste ihre Andruckkraft über die Jahre und der Kontakt wird unsicher.

    Leider lässt sich der Rechner nur durch "Teilzerstörung", d.h Abreissen der zahlreichen verschmolzenen Kunstoffnieten öffnen. Dann kann man die Gummileiste austauschen oder unterfüttern. Man kann ihn hinterher wieder zusammendrücken, ist aber nie mehr so gut wie im Urzustand.

    Man übt das am besten vorher an einem billigen/defekten Exemplar.

    Zu dem Thema gibt es viele Diskussionen und Anleitungen auf den einschlägigen HP Taschenrechnerforen, z.B. Museum of HP Calculators.


    Solange es noch geht, reicht es oft aus, beim Einschalten auf den Bereich unterhalb des Displays oberhalb der Funktionstasten zu drücken - dann drückt man die Oberschale im Bereich des Flexprint-Kontaktstreifens auf die Unterseite.


    Viel Erfolg,

    Martin

    klingt spannend. Karte von HP? Kann ich mal ein Bild sehen?

    Habe mal zwei Bilder gemacht:

    CPU-Karte mit 68000 und HP-IB Schnittstelle und 1MB on-board RAM, über Zusatzplatine erweiterbar. Volle AT-Baulänge mit 8-bit ISA.


    Optionale GPIO-Karte (über Flachbandkabel mit der CPU-Karte verbunden).

    Der PC dient als Host und kann Textausgaben und VGA Grafikausgaben des BASIC Systems darstellen. Außerdem werden Tastatur und Schnittstellen (seriell, parallel, weitere HP-IB) und Massenspeicher geteilt.

    So, wieder zurück aus dem Hohenlohe Urlaub/Familienbesuch...


    Ja, Ich habe die 82300A, das ist die erste Ausführung dieser "Viper" Karten. Die reihe ging bis zum 68030 Prozessor mit FPU.

    Meine 82300A funktioniert auch mit BASIC 6.2, hat aber einen kleinen Defekt, den ich noch nicht lokalisieren konnte - entweder eine kalten Lötstelle oder einen Schaden am Multilayer PCB. Sie läuft nur wenn sie im Tower Gehäuse etwas nach unten gebogen in ihrer "natürlichen, der Schwerkraft folgenden Form" hängt. Habe schon viele Lötstellen nachgelötet, bis auf die oberflächenmontierte CPU und einen ASIC Baustein.

    Ansonsten ist es ganz spaßig, weil man damit z.-B. ein BASIC Programm laufen lassen und dann zu MS-DOS zurückkehren kann. Die Karte bildet einen 9000/300 Rechner nach und läuft autark mit dem BASIC oder PASCAL Betriebssystem. Ein BASIC Programm läuft dann im Hintergrund weiter und kann z.B. HP-IB Messgeräte abfragen oder mit 8 MHZ 68000 Power Zahlen zermahlen. Später kann man dann wieder zum BASIC System zurückkehren und weiter arbeiten. Ein kleines Devicedriver TSR Programm regelt die Kommunikation mit dem Host (Bildschirm inkl. Grafik, Massenspeicher, Schnittstellen. Da ich leider nur 1 MB Speicher habe, verwende ich das BASIC System. Dafür reicht der Speicher gut aus, für Pascal wären vermutlich 2+ MB besser..

    Dazu habe ich noch eine GPIO Karte, mit der man dann noch zwei universelle 16 Bit I/O Ports zur Verfügung hat. Also eine Art Raspberry Pi aus den 1980ern. Die Software gibt es auf der HP-Museum WEB Site oder in der Vintage-HP Gruppe VintHPcom bei groups.io.


    Martin

    Ansgar hat mir eine Bootdiskette erstellt, sie ist auf dem Weg zu mir. Mal sehen.

    ... was ist den eigentlich aus dem HP Rechner geworden?


    Ich habe mir gerade ein HP Coprozessorboard mit 68000 in einen ISA Rechner mit MS-DOS eingebaut und da läuft das gleiche BASIC Betriebssystem drauf (wie auch meinen HP 9000-200/300 Rechnern).

    Die Boot-Fehlermeldung scheint mir auf ein defektes oder dreckiges oder dejustiertes oder ... Floppy Laufwerk hinzudeuten.


    Martin

    Ah Danke - "un véritabler serveur Minitel". Das muss ich mal durchlesen, scheint auf den ersten Blick ziemlich viel veritable Hardware im Spiel zu sein...


    Der Java code ist mir da schon sympatischer. Schön einfach zum testen der 1200/75 Verbindung. Da muss ich mal ernsthaft überlegen, ob ich in dieses Abenteuer einsteigen möchte.

    An die Fachmenschen:

    wie vergleicht sich eigentlich ein deutsches Bildschirmtext-Gerät mit dem französischen Minitel?


    Kann man ein Minitel mit der gleichen Server-Software bedienen wie ein BTX Terminal? Die Standards sollten ja eigentlich international sein.

    Oder sind das zwei völlig unterschiedliche Welten?

    Ich bin zwar kein AZERTY Fan, aber Minitels scheint es in Frankreich ja viele auf dem Markt zu geben...


    Martin

    Noch 'ne Idee: anstelle der doppelt gefalteten Overheadfolien könntest Du auch versuchen, die Vorlage mit einem Laminiergerät zu laminieren.

    Laminierfolien gibt es in unterschiedlichen Stärken. Die Gesamtdicke kann auch variiert werden, je nachdem, was man für ein Papier nimmt. Nach dem Laminieren kann man das gut mit einer Schere oder Cuttermesser zuschneiden.


    Eventuell lässt sich der Magnetstreifen sogar mit einlaminieren, sofern die Deckfolie auf dieser Seite dünn genug ist.


    Ich mache damit immer Deckblätter von ausgedruckten und dann spiralgebundenen Handbüchern oder auch Tastatur-Overlays etc.


    Martin

    Hallo

    Okay, das mit Windows XP ist nicht so relevant - ich sollte mich auf Windows 98 und DOS beschränken. Für XP habe ich schon andere Rechner und mit 333MHZ ist das wahrscheinlich tatsächlich kein Spaß, egal wie viel RAM. Meine XP Rechner haben in der Regel wenigstens 1 GHz.

    Mir ging es ja vor allem um eine Plattform für ISA Karten, die kann ich unter DOS/Win98 am besten ansprechen, wenn nötig auch direkt.


    Also bleiben wir bei dem "Klassiker" und lassen XP außen vor. Dann sollten 128 MB RAM gut für meine bescheidenen Zwecke reichen.


    Also: Liste wie oben und schau mal, ob Du noch ein passendes Netzteil dazu hast. Ich glaube ich habe nur ein neueres hier liegen.


    Ich kann mir immer noch einen 25€ Rechner für Gehäuse und Kleinteile vor Ort oder in E-Bay kaufen nur der hat dann heutzutage keine ISA Slots und vermutlich auch keine IDE Platten und das war eigentlich mein Hauptinteresse.


    Mach doch mal einen Vorschlag mit den Teilen die Du verfügbar hast und was das kosten soll. Insgesamt wollte ich so bei 50-70€ für die Mainframe herauskommen. Am besten per PM/Konversation, damit das hier nicht ausufert.


    Martin

    Hallo Cartouce,


    wir sollten diese Faden nicht kapern...aber dennoch eine Antwort.


    Mit dem Rechner möchte ich kein HPDRIVE verwenden. Dazu habe ich inzwischen zwei 1 GHz HP ThinClients (für je 10€) umgebaut.

    Weitere Bilder davon sind unter https://groups.io/g/hpseries80/album?id=10518 zu finden.

    Das erfordert allerdings, die Karte außenbords zu befestigen - es gibt auch andere ThinClients die innen mehr Platz haben.

    Im Augenblick bastele ich mir noch eine Arduino-basierte "Kabel-Fernbedienung" zum Listen und Wechseln von Disketten-Images. Das Ganze funktioniert dann ohne Tastatur und Bildschirm nur mit einem kleinen Kästchen mit 3 Knöpfen und einem 20x4 LCD Testdisplay über die serielle Schnittstelle. Funktioniert schon und die Hauptarbeit ist jetzt noch, das alles in ein kleines Gehäuse zu verfrachten.


    Ich hatte hier schon mal geschrieben, dass ich mit 200 MHz die HPDRIVE Emulation nicht zuverlässig zum laufen bekommen habe. Eventuell geht es mit den 333MHz - bei 200 MHz hatte ich gefühlt 95% Erfolg, aber 5 zerschossene Schreibvorgänge von 100 sind halt schon ärgerlich, wenn man gerade die Mutter aller BASIC Programme schreibt.


    Deshalb würde ich den 333MHz Rechner z.B. mit HPBASIC eher zum Ansteuern von Messgeräten verwenden - das geht auch mit langsamen Rechnern gut. Außerdem wollte ich mal ein kleinen Home-BBS aufsetzen mit 2 Modems und einer Telefonanlage. Dann könnte der Rechner den BBS Server spielen und womöglich via HP-IB gemessene Wetter-Messwerte liefern. Internet für Arme sozusagen.


    Martin

    Oha! Mit 768 MB als Extended oder Expanded Memory unter DOS könnte ich schon eine recht große Lotus 123 Tabelle aufmachen, aber ich denke 64 MB würden mir schon reichen.


    Obwohl: ich habe gerade nachgeforscht und gelesen, dass unter XP doch noch ISA Karten unterstützt werden und dann wären vielleicht 128 MB Speicher doch besser. Ich könnte dann eine XP Installation versuchen und nur wenn es nicht geht auf Windows 98 zurückfallen.


    Bei der Grafikkarte wäre mir wichtig, dass es Treiber für Windows 98 (und nun auch XP) gibt (und eventuell auch für NT 4.0 gibt). Also sollte es nichts allzu exotisches sein. Mir reicht eigentlich eine Textdarstellung mit bis zu 1240 x 1240 oder 1024 x 1024 Pixeln unter Windows. mehr brauche ich da nicht. AGP wäre natürlich noch besser das hatte ich nicht gesehen weil ich zuerst das erste ASUS Board wegen de 4 ISA Slots im Auge hatte), dann bleiben die PCI Slots erst mal frei. 3D Grafik brauche ich eigentlich nicht auf diesem Rechner, lieber eine einfache Karte mit schwachem Lüfter oder ohne.


    Also:

    Schau mal was Du hast und was Du für

    + Motherboard ASUS P2B

    + 128 MB (1 oder 2 Riegel) RAM

    + AGP Karte (wenn ich weiß welche Du hast, kann ich mal nach Treibern suchen)

    + eventuell zwei IDE/ATA Platten 50-160+ GB

    + Versand

    haben müsstest.


    Gehäuse mit Netzteil und Festplatten würde ich mir dann noch besorgen oder mal schauen was ich noch habe. Disketten- und CD-ROM-Laufwerk, Tastatur und Maus müsste ich noch haben.


    Danke und Grüße,

    Martin

    Hallo,


    wenn keiner HIER schreit: ich wäre an dem zweiten Board (ASUS P2B) interessiert.


    Ich möchte es zum Aufbau eines PCs mit ISA HP-IB Karten zur Messgerätesteuerung mit Windows 98 und MS-DOS verwenden. Ich habe schon einen ähnlichen 200 MHz Pentium MMX Rechner und möchte gerne noch einen etwas schnelleren haben.

    Am liebsten wäre es mir, 64 MB RAM zu haben, damit Win98 auch mit mehreren Programmen und DOS Fenstern gut läuft. Vielleicht findet sich noch ein 32 oder 64MB Riegel?

    Dazu suche ich noch eine einfache 2D PCI-Grafikkarte, möglichst ohne Lüfter (oder eine einfache 3D, muss aber nicht sein).


    Martin

    Angehängt ist ein Archiv mit einigen Grafiken in den Formaten

    • TXT (verwenden einfache Textdarstellung ohne Zeilensteuerung)
    • ASA (verwenden ASA Zeilenvorschubzeichen in Spalte 1, ähnlich wie Fortran zum Überdrucken)
    • INT (Zeilen wechseln für linke/rechte Hälfte des Bilds)

    Die Grafikdateien stammen aus dem Internet, ich glaube von irgendeiner DECUS Tape Sammlung und einige sind auch doppelt.

    Ich habe nur Dateiendungen hinzugefügt um den Überblick zu behalten.

    Für die "interleaved" Dateien ist ein einfaches Python Skript zum "deinterlacen" dabei.

    Außerdem noch ein kleines Viewer Programm in Java, dass ich mal geschrieben hatte, um mir die ANSI Grafiken anzusehen.

    Die ein oder andere Datei (e.g. Peanuts) ist gut für eine öffentliche Druckerdemo geeignet, andere eher nicht.


    Hinweis: Die abgebildeten Damen :rotwerd: haben gegen eine kostenlose Rollator-Wartung einer Veröffentlichung zugestimmt. Für manche Grafiken wurden auch Tiere verwendet - waren halt harte Zeiten damals... Dafür aber alles ohne Farbstoffe.

    LineArtPrinter.zip

    Hallo,


    diese Platten wurden meistens in HP 9000 Systemen verwendet. Es gab die 9153 (mit 3.5" Sony Floppy Laufwerk) und 9154 (ohne Floppy). Es gibt verschiedene Varianten A, B und C. Alle sind SS/80 Platten, brauchen deshalb das "Extended Mass Storage" ROM zum Betrieb mit den Serie-80 Rechnern. Beide System habe die gleiche HP-eigene Festplatte mit 20 MB und die sind meistens defekt. Teilweise ist das Lagerfett verharzt oder die Elektronik hinüber. Leider eine HP-eigene RLL-artige Schnittstelle, sodass man keine Seagate oder ähnliches nachrüsten kann.

    Es war HP's erster Versuch eigene kleine Festplatten zu bauen und damals hatten sie das wohl noch nicht so ganz in Griff.

    Ich habe vier dieser Platten und nur eine funktioniert (noch).


    Martin

    ... wer sich für solche Geräte interessiert, sollte mal auf die Seite

    http://www.parkytowers.me.uk/thin/index.shtml

    schauen. Die gibt eine sehr gute Übersicht über viele Geräte der ThinClient-Klasse.


    Es gibt ja eine Vielzahl solcher Geräte und manche sind besser und andere schlechter für Bastelaktionen zu gebrauchen.

    z.B. hinsichtlich Speicheraufrüstung, Festplatten und PCI Anschlüsse aber auch wegen serieller und paralleler Schnittstellen.

    Ich habe welche mit DOS 6.2 und mit Windows XP laufen. Auch alte DOS Programme wie AutoCAD oder Sierra's Larry laufen erstaunlicherweise auf den DOS Systemen.

    Kann man die Schrittmotor-Stecker verkehrt herum einstecken sodass die Spulen vertauscht sind? Sollten eigentlich eine Nase haben sein, aber im Service Manual steht jeweils die "Note" wie die Kabel eingesteckt sein sollen, was sonst eher nicht erwähnt werden müsste.

    Je nach Kunstsoff ist ein Metacrylat-Kleber wie "Stabilit Express" von Henkel/Pattex besser geeignet. Eventuell einen kleinen Test machen.

    Epoxy bewirkt eine mechanische Haftung, Metacrylat scheint bei manchen Kunstoffen eine stärkere chemische Verankerung zu bewirken. Ich habe damit Tastaturen von HP-Taschenrechnern die auch mit solchen "heat stakes" verbunden waren erfolgreich repariert. Nur nicht zu viel Kleber nehmen sonst fließt er dahin wo ihn keiner haben möchte. Auf jeden Fall vorher alles bereitlegen - die "Topfzeit" (ja so heißt das) ist oft kürzer als man denkt.


    Für ABS (Brüche/Risse in Gehäusen, ohne Spaltüberbrückung) geht oft auch der flüssiger Revell Kleber "Contacta Professional" für Plastikbausätze (mit Metallkanüle) gut. Azeton geht für ABS im Prinzip auch, ist aber meist zu flüssig. Diese Lösungsmittelkleber brauchen aber lange (2-5 Tage) zum trocknen da das Lösungsmittel nur durch den dünnen Klebespalt diffundieren kann. Epoxy und Metacrylat härten dagegen ja chemisch aus.

    Die Rollen sind absichtlich etwas unsymmetrisch gestaltet, dass sie das Papier an die seitliche Führungsschiene heranziehen, auch wenn das Papier ursprünglich etwas schief eingelegt war. Deshalb fährt der Plotter das neu eingelegte Blatt auch einmal hin und her. Soooo schräg habe ich sie zwar nicht in Erinnerung, aber ich denke das ist in Ordnung. Sie müssen nur richtig herum montiert werden, sonst geht es nicht.

    Ich glaube, das war auch in einem HP-Journal Artikel über diese von HP entwickelte Plotterart beschrieben.

    ... die vermeintlich "merkwürdige" Gleichrichtung in den 5V Zweigen hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe das mal in LT-Spice nachmodelliert. So ein Schaltungssimulationsprogramm ist immer wieder hilfreich, wenn man nichts von der Sache versteht, wie ich.


    Dabei habe ich gesehen

    1) es ist doch keine Zener Diode wie ich glaubte, macht aber nichts.

    2) GND ist mit der einsamen Diode, aber auch mit dem Minus-Ausgang des Vollbrücken-Gleichrichters (aus 4 Einzeldioden) verbunden.


    Der "Zaubertrick" ist 2). Es ergibt sich damit eine Gleichrichtung über 2 Dioden (eine "zweckentfremdete" aus der Vollbrücke und "die einsame" im 5 Volt Zweig. Damit ergibt sich dann eine Halbwellen-Gleichrichtung, die dann über den 3,3 uF Kondensator geglättet wird. Rechnerisch kommen dann oben ca. 22 Volt und unten ca. 11 Volt heraus, die dann in die Regler gehen.

    Damit scheint mir das "Rätsel" gelöst...


    PS: Ich vermute, dass die "Asbest" Platten eher Mineralwolle oder so etwas ähnliches sind - auch wenn der Plotter sicher auch heisse Kurven plotten kann.

    ... in wieweit der handgezeichnete Schaltplan von Tony mit den Geräten übereinstimmt, kann ich leider nicht sagen, das müsste am besten der stolze Besitzer der Maschinen selbst eruieren ... Ich kann nur mit Sicherheit für den Trafo sprechen, weil ich den vorliegen habe.

    Eventuell gibt es auch verschiedene Revisionen der Schaltung.

    Ansonsten: etwas Mut zum Risiko - nur das bringt die Menschheit weiter ;-)