Posts by Martin Hepperle

    Sowas darf man keinesfalls machen.

    Wenn man direkt an den Akkus lötet (also ohne Lötfahne) werden die Elektroden in den Akkus zu heiß, der Akku wird beschädigt.

    Irgendwo meine ich auch mal was von Explosionsgefahr gehört zu haben.

    Daher sind die Lötfahnen auch immer punktgeschweißt.

    Ohne dass ich das weiter bewerten möchte: das Inline-Verlöten geht nur, wenn man es richtig und schnell macht.


    In Modellbau ist das seit vielen Jahren durchaus üblich, man muss aber sehr überlegt und vorsichtig vorgehen. Man muss das in 2-4 Sekunden löten (und nicht braten).

    Siehe u.A. http://www.rc-network.de/magaz…-0004/art_02-0004-00.html

    Heute werden dort aber vorrangig LiPo-Akkust eingesetzt.

    Bei Lithiumzellen darf man das nicht machen, die sind, selbst professionell verarbeitet, nicht ungefährlich!

    So manches Pedelec oder manche Powerbank ist schon abgebrannt.


    NiCd und NiMh sind da deutlich robuster.


    Aber: Akkus und auch größere Batterien sind Energiespeicher und wenn die Energie in die falschen Wege geleitet wird, kann es in's Auge gehen.

    Also: Kinder, nicht nachmachen.


    Der oben gezeigte, fertig konfektionierte R/C Empfänger-Akkupack ist sicher die bessere Lösung - so etwas hatte ich damals leider nicht gefunden.

    ... für den kleinen Akku kann man vier 1/3 AA Zellen verwenden (4,8 V).


    Ich hatte dazu GP25AAH NiMh Zellen genommen, allerdings ohne Lötfahnen. Die muss man dann "stumpf" zusammenlöten (dazu braucht man idealerweise einen größeren [40 W oder so] Lötkolben mit "T" Kopf oder wenn man nur einen mit flacher Spitze hat schnelle Finger).

    Ansonsten besser welche mit Lötfahnen oder, noch besser, schon als Stange konfektionierte, kaufen.


    Zellen hatte ich von akkushop.de, dafür gibt es aber auch viele Lieferanten (ggf. auch welche, die das als Stange konfektionieren).

    Habe die Autobiografie von Dr. An Wang bekommen und bin bereits fleißig am Lesen. Sie ist recht kurzweilig geschrieben und bisher sehr interessant. 8)

    ... da gehört als Gegenstück auch noch das Buch "Riding the Runaway Horse" von Charles C. Kenney als Ergänzung dazu.

    Ist neutraler geschrieben (da keine Autobiographie) und beschreibt auch den Niedergang der Firma gut.

    Generell wäre es schön, wenn die Interessenten hier im Forum sich absprechen könnten und nicht gegenseitig überbieten. Sooo viele Tastaturen kann ja keiner wirklich gebrauchen und der "Markt" ist klein.


    Ich denke, Cartouce und ich können uns erst mal darum kümmern und versuchen an die Sachen heranzukommen (ob das klappt ist ja auch noch offen).


    Martin

    Auf E-Bay bietet jemand einen großen Posten HP Tastaturen zur Abholung in Remshalden an.


    HP Tastaturen


    Davon würden mich ein paar (ca. 10 Stück bestimmter Typen) interessieren, aber ich kann die dort leider nicht abholen.


    Könnte jemand den Posten abholen (wenn der Preis in realistischen Regionen bleibt?), zwischenlagern und ggf. weiterverteilen?


    Zu den Tastaturen muss ich leider sagen, dass die dort aufgestapelten zum großen Teil unbrauchbar sein können.

    Ich habe da die praktische Erfahrung (Kauf bei einem HP-Händler) gemacht, dass sich bei so einer Lagerung die Gummimatten im Laufe der Jahre platt drücken und die tasten dann nicht mehr hochkommen. Das kann man auch mit Hitze nicht mehr reparieren (alles mögliche versucht).

    Diese Tastaturen sind dann Schrott und nur noch als Ersatzteilspender für Tastenkappen zu gebrauchen.


    Es kann also gut sein, dass die Hälfte oder mehr der Tastaturen wertlos ist.

    Ich würde mal tippen, das ca. 40-50 gute Tastaturen aus dem Bündel herauskommen könnten, was auch schon schön wäre.

    Auch die Kabel wären nützlich für viele.



    Martin

    Noch 'ne eBay-Story:


    letzte, Donnerstag bekam ich eine E-Mail ob das iPhone 11 das ich in E-Bay anböte, SimLock hätte.

    Öhm ... ich besitze weder ein iPhone noch habe ich eines in E-Bay angeboten.

    Und...tatsächlich lief da seit 6:00 am Morgen eine Auktion mit Startpreis 1,50 EURO unter meinem Account...

    4 Gebote waren schon eingetrudelt... Oha! Schnell eingeloggt und die Auktion abgebrochen - ging zum Glück und dann schnell mein Passwort geändert.

    Seitdem konnte ich nichts Unregelmäßiges mehr entdecken.

    Ich weiß nicht, ob das Teil eine neuen großen E-Bay Datenklaus war oder Ergebnisse eines zufälligen Passwortknackens, es macht auf jeden Fall nervös.


    (Für die Bezahlung war extra angegeben "Kreditkarte - Information wird mitgeteilt" - ich habe da als Privatmensch nur PayPal und Überweisung sowie Barzahlung als Optionen vorgewählt. Der "Käufer" hätte dann per Kreditkarte an die Betrüger bezahlt und sich dann bei mir über die Nicht-Lieferung beschwert.)


    Kann also nur empfehlen, regelmäßig das Passwort zu ändern (ja ich weiß, das sollte man sowieso oft machen...). Das betreffende Passwort bestand aus einem Wort, Sonderzeichen und Ziffern, ich hatte es sonst an keiner anderen Stelle verwendet.


    Weiterhin viel Spaß mit E-BayX(

    Martin

    ... für das Kassettenlaufwerk brauchst Du kein Extra Modul - das HP-41-HP-IL Module und das Kassettenlaufwerk kannst Du direkt verwenden.


    Für die Module gibt es auch eine Lösung - spezielle Originalmodule werden teilweise teuer gehandelt.


    Es gibt aktuelle Module wie Clonix oder NoVRAM das sind Module mit Microprozessor und Flash-Speicher in die man andere Module-Images laden/brennen kann. Weil ich eher anwenden/verstehen und nicht nur sammeln möchte, habe ich ein NoVRAM und kann darin auch exotische Module wie I/O oder HEPAX laden. Man kann mit HEPAX auch MCODE programmieren, wenn man möchte.


    Das erste Forum ist hier das https://www.hpmuseum.org/ dort findet man auch die Erfinder der Modulemulatoren sowie der PIL-Box.

    [Soll uns aber nicht hindern hier in Deutsch über diese Sachen zu diskutieren]


    Martin


    PS: Eine 82164A HP-IL-RS232C Box hätte ich auch noch gerne - ich habe das HP-IL-HP-IB Interface was man auch gut für Datenübertragung z.B. zum PC verwenden kann, aber RS-232C ist halt auf fast allen alten und neuen Rechnern vertreten.


    .., der HP 40G ist nicht so toll - ein Schulrechner eben mit weichem Colani-artigen-Design


    Aber der HP-IL Drucker und das HP-IL Interface sind dagegen schön, da kannst Du nach und nach noch andere HP-IL Gerätschaften anschließen.

    Suche mal nach "PIL-Box" das ist ein kleines Teil, um HP-IL via USB an einen PC anzuschließen. Dazu gibt es auch schöne "virtuelle HP-IL" Software.


    Martin

    Jetzt braucht es noch einen passenden Infrarotdrucker ;)

    ... ich habe da vor einiger Zeit mal einen Arduino-Empfänger gebaut, der das Protokoll versteht und dann den IR-Drucker-Emulator von Christof Gieselink anstereuern kann...


    Ist insofern nützlicher als er Originaldrucker, als man damit die Ausgabe (Programmlistings) dann auf dem PC als Textdatei speichern kann.

    Für den Sammler ist natürlich der Originaldrucker notwendig.

    USUS kennst Du? Das war die UCSD Pascal User group und es gibt davon mindestens ein Archiv mit Quellcodes von Pascal Programmen. Vielleicht ganz nützlich, um in dieses Pascal zu kommen und ein paar tricks abzuschauen.

    Siehe auch http://www.threedee.com/jcm/psystem/


    Ich habe UCSD System nie ausprobiert da ich nur gelesen habe, dass es sehr langsam laufen soll (es gab da auch ein Fortran 77, das mich interessiert hätte).

    HP 9000 Pascal basiert wohl auch darauf, aber mit richtigem Compiler.


    Ich denke, die "virtuelle Maschine" war eine gute Idee, wegen der CPU Performance war die Zeit dafür damals aber noch nicht wirklich gekommen -nur bei der Infocom Z-Machine und tokenisiertem BASIC.


    Martin

    Schon toll was so ein ehemaliger Markenname offensichtlich wert ist ... ich habe vor ein paar Jahren gestaunt bzw. geärgert als ich die ersten "Grundig" Batterien auf dem Markt sah. Letztendlich doch nur normale "Chinaqualität". Der Max würde sich vermutlich im Grabe umdrehen...

    Ob allerdings "Schaub Lorenz" heute noch so ein attrktiver Markenname ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht bei den 70+ Generation.

    ... guggst Du da http://www.bitsavers.org/bits/Tektronix/PLOT_10/TCS_3.0/

    Der Rechner ist echt klasse, trotz seines Alters sind keine Abnutzungen zu erkennen, Tasten sind knackig und die Beschriftung hat keinerlei Abrieb oder so... HP halt

    ... diese Tasten sind im "double short" Verfahren hergestellt - es werden zwei Spritzgußvorgänge für die beiden Farben gemacht. Die Beschriftung wird in der ersten Form hergestellt, entformt, dann in die zweite Form gelegt und dann nochmal mit der zweiten Farbe umspritzt - kein billiger Aufdruck. Erfordern zwei sehr präzise Formensätze und mehr als den doppelten Aufwand - heute möchte das keiner mehr bezahlen.

    Diese Tasten sind dafür "unabreibbar", da müsste man schon 2 mm Abrieb haben, bis die Beschriftung unbrauchbar wird.

    Wenn man ganz, ganz genau hinsieht, kann man sehen, dass nach 30+ Jahren minimale Spalte zwischen den beiden Farben entstehen, wenn die Kunststoffe unterschiedlich altern.

    ... und ich dachte immer, die Einfuhr von Tieren in die Schweiz sei nur mit Quarantäne erlaubt...


    Gab es die Beehive Terminals eigentlich auch mit Intelligenz, d.h. eingebauter CPU für z.B. CP/M?

    Das was die Sekretärin nie sah und Du uns vorenthalten hast: die flotte Kehrseite der Schreibmaschine mit ihren vertikalen Rippen, an der Kante, dort wo das Diskettenlaufwerksgehäuse an die Schreibmaschine angebaut ist und wo sich der Staub der Jahrzehnte fängt?


    (Oder doch die Ölwanne eines Fiat Ducato Transporters vor Generalreinigung?)

    [...]

    Punkt 3: Das kann ich gerne machen. Genau das habe ich bisher allerdings immer vermieden - auch weil man dann sehr oft Schrift von dem dahinter liegenden oder benachbarten Blatt sieht.

    [...]

    Das Durchscheinen der Rückseite kann man verhindern oder wenigstens reduzieren, wenn man ein schwarzes Blatt Papier/Karton dahinter legt. Dann sieht der Scanner das auch und denkt (mit seinem geringen IQ) dass er einen leicht grauen Hintergrund hat und der Druck auf der Rückseite wird "unsichtbar".

    ... ah, dann kannst Du in den gleichen PC eine weiteren HP-IB Karte einbauen und mit der ersten über ein kurzes HP-IB-Kabel verbinden und mit HP-Drive eine HP-Platte emulieren um damit eine IBM-PC-Platte zu emulieren :)

    ...

    Ein Teil meiner 'Testbänder' hat ein verhärtetes und jetzt gerissens Gummieband :(

    ... schau mal nach "Plastiband". Das sind gummifreie "Gummibänder" die für diese Art von Kassetten verwendbar sind.

    Gibt es in unterschiedlichen Längen. Leider bekommt man die wohl nur in den USA zu vernünftigen Preisen. Ich habe leider nur die kurzen für die DC-100 Kassetten. Ansonsten kann man alte, ausgeleierte Antriebsbänder mit 60-70° heißem Wasser zurückschrumpfen (nicht kochen).

    ...

    Ich habe aber noch nicht ausprobiert, ob meiner die gleichen ESC Sequenzen versteht. Grafikdaten starten mit ESC K oder ESC L.

    ...

    Jetzt doch mit QBASIC schnell mal ausprobiert: der Drucker ist mit den EPROMs grafikfähig (high und low resolution), mit den EPROM-Dateien kann man also einen alten (Type I) MX-80 zum Type II oder III aufrüsten.

    Das ist interessant. Ich habe hier auch einen nicht-grafik-fähigen MX-80. Wenn jemand noch irgendeine Beschreibung zu den ROMs hat, wäre ich sehr dankbar.

    Im Internet Archiv findet man die Graftrax Beschreibung mit Escape Codes - das waren 3 EPROMs von Epson die das Original EPROM ersetzen.

    Ich habe aber noch nicht ausprobiert, ob meiner die gleichen ESC Sequenzen versteht. Grafikdaten starten mit ESC K oder ESC L.

    Die drei EPROMs sind 2716. Ich weiß nicht sicher, aber es würde mich nicht wundern, wenn es damals mehr oder weniger legale Kopien/Abwandlungen der Epson EPROMs auf dem Markt waren.

    Aus den USA: Zwei Bücher über bzw. von An Wang.


    Aus dem Nachbardorf: ein Epson MX-80 F/T mit EPROMs für erweiterte Grafikfähigkeiten (vermutlich ähnlich Epson Graftrax). Leider keine Beschreibung und die handgeschriebenen EPROM Aufkleber tragen nur die Nummern (1) bis (3) - EPROM Inhalte siehe Anhang Epson MX80 F-T.zip.

    Dafür könnte ich noch eine IEEE Interfaceplatine 8161 brauchen.

    Ein HP-46 Tischrechner den ich beim CCG Flohmarkt erstanden habe (gegen Geld und ein paar kleine PDP Platinen).

    Sieht aus wie eine elektromechanische Addiermaschine, ist aber ein "aufgeblasener" HP-45 Taschenrechnern mit Speicher, trigonometrischen und Statistik Funktionen, Koordinatentransformation, etc.


    Interessant ist auch das Druckwerk, das wohl ähnlich auch in anderen Tischrechnern verwendet wurde - es besteht aus einer andauernd rotierenden Walze, auf der Zahlen und auch ganze Wörter aufgeprägt sind. Zum Drucken schlagen dann Hämmer in Folge oder auch gleichzeitig die Typen aufs Papier.



    Das Ganze kann ich als Rechenhilfe zum zum programmieren gebrauchen :).