Posts by Martin Hepperle

    So I ...

    • used Teledisk to create disk image files (you can convert to whatever format you prefer),
    • scanned the disks with a flatbed scanner to create another set of disk images,
    • copied the individual files into subdirectories,
    • wrote a readme with disk label information and file tree.


    I will send the HP specific software to the HP Museum in Australia for publication, insofar as it is missing there.

    Copies for archival and research purposes can be provided.


    But, as I said, the OS/2 1.1 copy is only the naked files without boot files - OS2KRNL and OS2LDR have been copied from an AT&T install disk to make the file collection complete. In order to make disk images you would have to start with another 1.1 version and copy the "new" files over it.


    Some ZIP archives are large because of the *.jpg disk images, which could be resampled.

    Martin

    at least I found the invoice:


    17 April 1990

    HP D13028 OS/2 1.1 3.5" Deutsch 774 DM + 14% VAT


    and earlier:

    28 June 1988

    HP D1602A HP Vectra RS 20 16025 DM + 14% VAT

    HP 46060A HP Maus 347 DM + 14% VAT

    HP 45954B Windows Emglish 316 DM + 14% VAT

    (most likely Windows 2.11 - check HP catalogues for Order No.)

    HP D1651A Windows English 415 DM + 14% VAT

    (probably Windows 2.11/386 - check HP catalogues for Order No.)

    HP 45951B DOS 3.2 English 196 DM + 14% VAT


    Computers and software were not exactly cheap in those days...

    Too bad that I did not keep the original disks and manuals.

    My OS/2 1.1 seems to be the HP Version, which is possible, as I had a RS/20 at the time.

    I would have to look for the invoice, if I still have it ...


    As I do not have a the complete install disk (no boot sector), I copied one from the internet and replaced the rest of the files. I also patched the keyboard driver as menioned on some intenet site.

    But VirtualBox crashes hard during the first two installation screens.

    Maybe I should try a different emulator.

    It may also be possible that this version rewquired a HP system with its EX-BIOS.


    At least I can see that all the installation text is in German.



    Strings from Installation Disk


    MS OS/2, Version 1.10

    (C) Copyright Hewlett-Packard Co. 1988, 1989. Alle Rechte vorbehalten.

    (C) Copyright Microsoft Corp. 1981, 1988.


    B.01.01 (C)Copyright Hewlett-Packard Co. 1989.

    HP-HIL driver. For internal use only.


    HIL.SYS

    KBDHIL.SYS

    HP-HILSETFUNCTIONS


    OEM

    VECTRA

    ES/12

    RS/20

    CS Port

    ES

    CS

    RS/16

    QS/16

    QS/20

    RS/20C

    RS/25C

    LS/286

    QS/16S

    HP ????


    EX-BIOS not disabled

    O.k. mine has XR00000_XR00000_MS so it is probaly an US-version. Sorry for that.

    On the other hand, some of the *.MSG files on the install disk (e.g. ISPM.MSG) have German text strings, which indicates that this might be a localized version.


    It is likely, that in the early days of OS/2 in Germany no German version was available (when I bought the SDK). This was rather common - US versions for developers first and localized versions later.


    Maybe someone else has a complete version - mine has no bootable floppy, as I simply copied the files and did not image the disks at the time.


    Martin

    Hi German (again),


    about 10 years ago, before I sold the set with manuals to a collector, I archived this software.


    According to my notes, it should be the German version of V1.1, but briefly looking at the files I do not see a version number. Which file might carry this version information?


    I did not try to install it recently, maybe I can try in VirtualBox to see show install screens.


    At the time, I had bought it from Microsoft as the future was to be OS/2 ...


    Archived on my PC:

    Gestern ein paar HP Karten bekommen die ich noch nicht Zuordnen konnte. Bei dem Motherboard wurde die 68000 cpu ausgelötet.

    Auf den Karten steht eigentlich immer die Teilenummer, anhand der man sie leicht identifizieren kann. Auf den Bildern leider zu unscharf.

    Ansonsten sind die Auswurfhebel farbig kodiert, z.B. die rot/gelben sind alle funktionale identische Speichererweiterungen.

    Neben den paar Speicherkarten sehe ich eine halbe Videokarte (die mit dem Flachbandkabel-Stück), zu der anscheinend die Hauptplatine mit der BNC Video-Buchse fehlt - nicht besonderes.

    Eine der Speicherkarten ist wohl eher älter und nur halb bestückt, vermutlich für eine 9826.


    Die beiden fehlenden ROMS auf der 9000/216 Hauptplatine sind wohl die Boot-ROMs.

    ... meine Bemerkung "sicher nicht sehr LISP-konform" bezog sich eher auf meine FOR Konstruktion.


    In LISP würde man so eine Schleife wohl eher rekursiv über alle Elemente einer Liste machen. Da muss man manchmal etwas anders denken bis man es richtig versteht - ähnlich wie bei "prozedural" gegen "objektorientiert".


    Insgesamt ist es schon bemerkenswert, was man in muLISP alles eingebaut hat und mit wie wenig Speicherbedarf. Und die muSIMP und muMATH Programme bauen dann darauf auf. Damit kann man schon einiges an symbolischer Mathematik machen (z.B. Ableitungen von Funktionen etc.).

    Ich hatte mal etwas mit muLISP gespielt (weil ich mir früher mal mit AutoLISP in AutoCAD ein paar Grafik-Import-Routinen programmiert hatte).

    Prinzipiell funktioniert es, ist aber doch relativ limitiert und weicht auch in einigen Punkten von den bekannteren LISP Dialekten ab.


    Am meisten fiel mir auf:

    • viele sonst üblich Bezeichnungen sind anders und lang (z.B. "PLUS" anstelle von "+")
    • keine Fließkommazahlen (wie klassisches FORTH)
    • die meisten Funktionen nehmen nur zwei Parameter und keine Listen, andere LISPs nehmen beliebig viele, z.B. (+ 1 2 3 4 5) und liefern die Summe aller Zahlen in der Liste. muLISP nimmt nur zwei und liefert in diesem Falle "3" als Ergebnis).

    Zum Spielen habe ich mir mit einem Texteditor (Turbo Pascal in meinem Fall) eine Datei MYDEFS.LIB mit meinen Definitionen erstellt, damit ich nicht immer alles eintippen muss (und Klammern zählen)

    Diese Datei kann man dann schnell mit

    (RDS MYDEFS LIB)

    in muLISP einlesen.


    Darin habe ich mir ein paar der üblicheren Funktionsnamen definiert:

    % math %

    (PUTD (QUOTE *) (QUOTE (LAMBDA (A B) (TIMES A B))))

    (PUTD (QUOTE /) (QUOTE (LAMBDA(A B)(QUOTIENT A B))))

    (PUTD (QUOTE +) (QUOTE (LAMBDA(A B)(PLUS A B))))

    (PUTD (QUOTE -) (QUOTE (LAMBDA(A B)(PLUS A (MINUS B)))))

    (PUTD (QUOTE >) (QUOTE (LAMBDA(A B)(GREATERP A B))))

    (PUTD (QUOTE <) (QUOTE (LAMBDA(A B)(GREATERP B A))))

    (PUTD (QUOTE ABS)(QUOTE(LAMBDA(A)((< A 0)(MINUS A))A)))

    (PUTD (QUOTE INC) (QUOTE (LAMBDA(A)(+ A 1))))

    (PUTD (QUOTE DEC) (QUOTE (LAMBDA(A)(- A 1))))

    % define function %

    (PUTD DEFUN (QUOTE (NLAMBDA (FUNC EXP)

    ((EQUAL (GETD FUNC) EXP))

    ( ((NULL (GETD FUNC)))

    (PRIN1 "*** REDEFINING ")

    (PRINT FUNC) )

    (PUTD FUNC EXP)

    FUNC )) )

    % FOR Schleife (for prozedurale Denker)

    (PUTD (QUOTE FOR) (QUOTE (LAMBDA (FROM TO STEP EXE I)

    ( (SETQ I FROM)

    (LOOP ((GREATERP I TO))

    (EVAL EXE)

    (SETQ I (+ I STEP)))

    ))))


    % set variables %

    (DEFUN SETQQ (NLAMBDA(NAME EXP)(SET NAME EXP)NAME))

    (DEFUN PUTQQ (NLAMBDA(NAME ATM EXP)(PUT NAME ATM EXP)NAME))

    (DEFUN FLAGQQ (NLAMBDA(NAME ATM)(FLAG NAME ATM)NAME))


    Die dort definierte "FOR" Schleife kann man dann z.B. so verwenden:

    (FOR 1 10 2 (QUOTE ((PRIN1 I)

       (PRIN1 " * 2 = ")

       (PRINT (* 2 I)))))

    Sicher nicht sehr LISP-konform, aber immerhin...

    helwie44 : Super!

    Zumindest hier http://www.retroarchive.org/cpm/lang/lang.htm ist das muLISP nicht aufgeführt!

    Die Herstellerfirma von muLISP war Software Warehouse auf Hawaii.


    Auf der WEB-Seite ist "The Software Warehouse LISP/80 v1.1" zu finden, das ist eine muLISP Version.

    Microsoft hat das Produkt nur in Lizenz verkauft.


    Die Firma hat mit muLISP als Basis auch das symbolische Mathematikprogramm "Derive" entwickelt, das es auch bis in Texas Instruments Taschenrechner geschafft hat.

    Noch ein Paar HP Portable und Portable Plus in der US-Ausführung (mit Modem, war in Deutschland mangels FTZ Zulassung natürlich nicht erlaubt). Schöne Taschen waren auch noch dabei.


    Die Geräte waren damals Anfang der 1980er mit die ersten Laptops - mit Blei-Akkus aber auch bleischwer und die Technologie der großflächigen LCD Bildschirme noch verbesserungsfähig (der portable Plus ist wenigstens schon die verbesserte Generation mit gelbem LCD).

    MS-DOS 2.11 und Anwendungen im ROM und eine RAM disk -- d.h. man brauchte im Idealfall keine Massenspeicher. Ansonsten über HP-IL ein Disketten- oder über HP-IL/HP-IB ein Festplattenlaufwerk.


    Da muss ich mir doch mal eine Modem-Strecke aufbauen...hatte mir dazu schon vor längerer Zeit mal eine ältere Auerswald Zentrale besorgt. Jetzt brauche ich nur noch zwei hölzerne Telegrafenmasten...


    Habe als Ergänzung zu den HP Tischrechnern noch einen HP 7225A Plotter von 1980 bekommen.

    Interessant ist, dass er die x-y-Achsen als Linearmotoren ausgebildet hat und keine Seilzüge oder Zahnriemen verwendet.

    Also ein abgewickelter Schrittmotor, wie der Antrieb einer Magnetschwebebahn .

    Dafür ist die Auflösung mit 0.0325 mm allerdings etwas geringer als sonst üblich (0.025 mm).

    Und natürlich mit nur einem Stift etwas limitiert, bzw. Software muss pausieren und zum Stiftwechsel auffordern.


     


    Testplots mit der Kette HP Portable Plus → HP-IL/HP-IB Converter → HP 7225A Plotter mit HP-IB Personality Modul, ansonsten ist der Plotter eher für die HP 85/86/87 Familie gedacht.

    Die HP 110 Portable Plus Rechner der ersten Generation haben ein sehr kontrastarmes LCD Display. Schön ist zwar die HP-IL Schnittstelle und die Software im ROM, aber das Display ist anstrengend (ähnlich wie beim Epson PX-8).


    Nachdem ich nun endlich ein passendes HP Video-Interface dafür bekommen und mir eine fehlende Adapterplatine mit 8-pin SDLC Buchse nachgebaut habe, bin ich recht zufrieden mit dem Composite Video Signal auf CRT oder TFT.


      

    Auf einem 4:3 20 Zoll TFT wird das Bild vertikal etwas sehr gestreckt, auf einen kleineren Pollin Display sieht das besser aus.

     

    ... so einem Pod für den HP 75 wollte ich schon länger haben, da die mächtig gewaltige 64 KB RAM-Disk sehr schön ist, um den knappen RAM Speicher des Rechners zu entlasten. Das RAM dient bei diesen Geräten ja auch als Filesystem und da wird es schnell knapp, wenn man ein paar Progrämmchen gespeichert hat.

    Und ein Modem hat er auch - mal sehen wie ich da mit 300 Baud in dieses neumodische Dings "Internet" komme. ... oder bin ich schon drin?


    ... wenn es keine BATCH Datei war, die das erzeugte, vielleicht ein mehr oder weniger kommerzielles, kompiliertes Programm, das einen SYSTEM("copy file1 file2 > NIL") (oder SHELL() oder ähnlich, je nach Programmiersprache) Aufruf mit Tippfehler verwendete, um eine Datei zu kopieren (als Backup oder so), aber nach außen nicht zeigen wollte, dass es dazu einfach den schnöden DOS COPY Befehl verwendet.

    Das sieht eher wie ein Affenknochen aus ... (früher hatte ich mal eine "Dax", die "Monkey" war dann doch zu klein - sitzt man drauf wie "der Affe auf dem Schleifstein"), aber nettes Geräusch, diese kleinen 50/70 ccm Viertakter. Die neueren chinesischen Nachbauten finde ich nicht so toll.


    Hat aber kein MFM Interface.

    Wenn ich eine Platine zum MFM Emulator bekomme, werde ich mal Teile bestellen und kann dann später meine Erfahrungen zusammenfassen.

    Mein Ziel dabei ist eher die lautlose Emulation, d.h. der Ersatz z.B. von alten heulenden Seagate ST-xxx Platten.


    Martin

    jo mei - das verwendete Linux Computerplatinchen heißt nicht Arduino, oder RaspberryPi, oder BananaPi oder ..., sondern "BeagleBone". Den gibt es als "black" und als "green". Da dies ein deutsches Forum ist, und bei der Hitze etwas Spaß sein muss, dachte ich, es mal auf Deutsch zu versuchen.

    Und ihr könnt eure Hunde wieder rauslassen. ihre Knochen sind sicher.


    Und: eine Antwort habe ich nun von David doch noch bekommen - die erste ist wohl irgendwo in den unendlichen Weiten des ... Spams verloren gegangen.

    Danke für Eure Beiträge. Damit komme ich weiter.


    Dass sogar die Gerber Dateien verfügbar sind, hatte ich nicht entdeckt - so ganz übersichtlich ist die Site ja nicht.

    Ich möchte natürlich gerne die oft überproportional hohen Kosten für Zoll, Mehrwertsteuer und womöglich noch DHL Verwaltung minimieren.


    Martin

    Hat jemand von hier in den letzten Monaten Kontakt zu David Gesswein gehabt? Diesen Kontakt würde ich gerne nachverfolgen :).


    Ich habe versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen (e-Mail auf seiner WEB-Site) aber keine Antwort(en) bekommen.


    Ich habe nun hier einen grünen Hundeknochen herumliegen und möchte gerne die Platine für seinen MFM Emulator...

    Soweit ich sehe, sind da ja keine Gerbers verfügbar, sondern er verkauft die Platinen (was vollkommen o.k. ist).


    Martin

    ... um 1997(98 kamen aber auch die ersten RISC prozessoren auf den Markt - in den Tabellen oben fehlen die noch.

    Eine Sun4/260, die wir damals kauften, leistete etwa 4300 KWhetstones/s in double precision und 6100 KWhetstones/s in single precision, war also schon gleichwertig zu einem T800 und Nachfolgern.

    Für universelle Rechnungen in klassischen Programmiersprachen wie "C", "Fortran", "Pascal" etc. war das dann einfach effektiver.

    Die Frage ist, ob das Interface original Agilent ist, oder ein China Fake. Im allgemeinen ist da ein Cypress FX2 fuer die USB Kommunikation drin an dem ein GPIB Controller haengt. (TMS9914 denke ich)

    Lustig finde ich immer bei den Kopien, dass stolz abgebildete "Ceryificate"...

    HPIB nach USB Interface 82357B von Keysight (früher mal HP)


    Jetzt kann ich endlich mal meine IEEE488/HPIB/GPIB Geräte am PC/LapTop ausprobieren :):thumbup:

    Es wäre interessant, dann mal zu hören, ob man da auch direkt etwas z.B. in "C" mit einer kleinen Library programmieren kann oder ob man dazu immer die große HP Softwareumgebung auffahren muss.


    Außerdem würde mich noch interessieren, ob man von Geräteseite aus triggern (z.B. eine Messung eines DVM per SRQ-Taste auslösen und an den PC schicken) kann und dann in einem SRQ Handler direkt mitbekommt oder man mit dem Adapter immer die Geräte pollen muss.


    Martin