Posts by Martin Hepperle

    Ich glaube schon, dass die langsam nachlassen - innen in der Röhre scheint sich langsam ein gelblich/bräunlicher Belag niederzuschlagen.


    Die "Zeitschaltuhr" habe ich aber noch nicht ausgereizt und lösche ggf. nochmals ca. 10 Minuten nach, wenn das Brennprogramm sich beschwert (mein Batronix kann einen Leertest machen und sagt dann "Bescheid").


    Die Röhre hatte ich nach 1-2 Jahren sicherheitshalber "auf Vorrat" gekauft weil ich es immer ärgerlich finde, wenn wegen so einem relativ billigen Teil (das waren damals auch nur ca. 10€) das ganze Gerät weggeworfen werden muss. Wenn Dein Teil aber schon 20 Jahre tut, scheint die Röhre ja doch sehr lange zu halten.


    Ich benutze das Gerät aber auch nur so alle 3-6 Monate, nicht im industriellen Einsatz.

    Das klassische ISEL Gerät habe ich auch - nichts besonders aber sehr stabil und funktioniert für 1-5 EPROMs.

    Das scheint es noch neu zu geben z.B. https://www.schukat.com/schuka…ppe?OpenDocument&wg=N7380 allerdings nicht ganz "billig".

    Eine Ersatzlampe hatte ich mir sicherheitshalber damals auch gekauft (damals bei Reichelt), aber noch nicht benötigt.


    Die einzige Änderung die ich gemacht habe, ist vorne einen ca. 3mm Moosgummistreifen einzukleben, damit der Deckel wirklich lichtdicht schliesst und ich das ganze schöne UV nicht direkt auf die Netzhaut bekomme.

    Ich habe die Bytes gemäß Schaltplan mal in die "korrekte" in Adressfolge umzusortert, dann fallen die Unterschiede in zwei zusammenhängende Blöcke (wenn ich mich nicht vertan habe).

    Jetzt bräuchte man nur noch eine Disassembler für die CPU, um zu sehen, ob die Unterschiede im Code oder in den Daten liegen und was sie bedeuten.

    Das habe ich mir jetzt nicht mehr angetan.

    Es kann auch sein, dass es nur Änderungen in den Zeichensätzen sind, schließlich sind die Vektoren ja auch im ROM.


    Martin

    Viele derartige Teile werden nicht verklebt (Trockenzeit viel zu lang, Gefahr dass etwas verschmiert, Lösungsmitteldämpfe, etc.) sondern mit Ultraschall verschweißt. Da helfen dann keine Lösungsmittel oder Wärmebehandlungen sondern nur mechanische Trennung.

    Das hält in der Regel auch viel besser als jede Klebung und ist praktisch unsichtbar.

    Es gibt auch den "red dot award", die Aufstellung geht aber wohl leider erst 2011 los.

    Red Dot Design Award


    Da findet man so Sachen wie diesen "Gamer PC":

    Red Dot Design Award: Level 10 GT


    Allgemein bewirbt man vieles mit dem "Designer-..." Wort ohne dass es wirklich gutes Design ist. Auch ein Colani hat so manchen Mist gemacht.

    Auf Deutsch heißt es eigentlich "Gebrauchskunst" d.h. das Teil muss nicht nur Auge und Geist erfreuen, sondern auch gut zu benutzen sein und z.B. als Maus gut in der Hand liegen, ohne unangenehme Kanten oder Fingerverrenkungen.


    Man merkt meist erst bei der Benutzung, ob etwas wirklich gutes, durchdachtes Design ist. Nur "schick aussehen" reicht da nicht.

    PS: falls Du Deinen Plotter doch noch zur Mitarbeit überreden konntest: er kann auch digitalisieren. Dazu sendest Du das Digitize Point (DP)) Kommando, fährst manuell mit den Cursortasten einen Punkt auf der Vorlage an und sendest die Position durch Tastendruck [Enter] an den Rechner. Es gab da auch eine speziellen Stifteinsatz mit einer Lupe und Fadenkreuz dafür.

    Die Poti-A/D Wandler-Geschichte wird sehr ungenau und braucht einige Si- und Cosi-Nüsse und lineare Potis - so etwas gab es auch mal zu kaufen zu Apple II Zeiten.


    Martin

    Bei IEEE-488 hatte ich immer den Vorteil gesehen (und das Feature auch gebraucht), dass man mehrere Messgeräte exakt gleichzeitig/synchron triggern kann. Bei Ethernet war da immer eine unkalkulierbare Verzögerung.

    Wie macht man das heute (mit Ethernet oder CAN Bus) wenn man synchrone, Echzeit-Messungen macht?

    Ich habe mal die Einzeldateien aus dem MS-DOS Image extrahiert.


    Nachdem mir SAMDisk nur Abstürze produziert hat, habe ich neu gelernt, dass auch HxCFloppyEmulator die Einzeldateien mit den Spuren lesen und zu einem guten Gesamtbild zusammenfügen kann.

    Ich habe dazu nur die einzeldateien der Seite 1 vorher gelöscht - die Diskette war ja einseitig.


    Dann nur noch mit einem eigenen Progrämmchen den 128-Byte Sektor 17 entfernt und die Einzeldateien aus dem MS-DOS-Image extrahiert. Die habe ich dann mit einem USB-Laufwerk auf eine eigen Diskette kopiert und in das Floppy-Laufwerk in meiner 9133H Einheit gelegt. Das geht wegen des MS-DOS Formats ohne Probleme.


    Tatsächlich läuft diese deutsche Version 3.23 auch auf meinem HP 150.

    Im Gegensatz dazu zeigt die englische Wordstar Version 3.2 vom HP-Museum eine horizontal verschobene Bildschirmdarstellung.

    Das ist merkwürdig, weil das Programm ansonsten gut läuft, also nicht generell defekt ist.

    Ich vermute inzwischen, dass die Version vom HP-Museum für sehr alte HP-150 ROMs ist und dass sich danach etwas an der Speicherorganisation geändert hat.

    Nach der Dokumentation sollten die immer aufwärts kompatibel sein, aber wer weiß...


    Ich werde mal schauen, ob sich die beiden vergleichen lassen.


    Auf jeden Fall erstmal Danke - die Dateien, die ich suchte habe ich erstmal bekommen. Falls jemand noch englische Versionen von Wordstar 3.x für den HP 150 haben sollte, wären die natürlich auch noch interessant zum Vergleich.



    anbei zur Info ein zeitgenössischer Aufsatz zur Verwendung von WANG Computern bei den Landes-Vermessungsämtern in Niedersachsen ab 1975.

    Vielleicht für WANG-Freunde interessant.


    Ansonsten weiß ich, dass in Baden Württemberg Hewlett Packard HP-86 in den Vermessungsämtern eingesetzt wurden.

    So hatte wohl jedes Bundesland seine Lieblinge.

    Im schlimmsten Fall kannst Du mir die Diskette auch per Post schicken und ich mache ein image.


    PS: was war denn an dem HP 150 defekt? Bisher sind mir mehrere defekte Video-boards und ein defektes RAM/HIL board über den Weg gelaufen.

    Hatte in beiden Fällen nichts mit ausgelaufenen Batterien zu tun, sondern nur TTL chips, die einfach ihren Geist aufgegeben haten.

    Die Videoboards konnten so mit einiger Fehlersuche repariert werden, das RAM-Board wurde noch nicht weiter untersucht.


    Das Disketten_Thema können wir auch per direkter Konversation weiter diskutieren und ggf. das Image dann hier wieder anhängen.

    Wenn es eine HP 150 Version ist, würde ich gerne ein image, z.B. mit Teledisk erstellt, haben.

    Dann könnte ich mal vergleichen bzw. ausprobieren, wie die sich auf dem Bildschirm darstellt.


    Hier noch Screenshots vom Installer und dann vom installierten WS.COM mit verschobenem Bildschirminhalt.

    Man sieht, dass irgendwas mit der Adressberechnung nicht stimmt. Beim HP 150 ist das etwas komplizierter als beim IBM PC, weil der 150 den Bildschirmspeicher über Zeilenzeiger verwaltet, nicht linear.


     

    Weil ich mit dem Diskettenimage vom HPMuseum.net, bzw. dessen Inhalt, Probleme habe (WS.COM läuft prinzipiell, hat aber eine falsche Bildschirmdarstellung), suche ich noch eine Alternative.

    Eventuell ist die Version in diesem Image für frühe HP 150 und nicht mit späteren ROMs kompatibel.


    Das heißt, ich suche eine Originaldiskette Wordstar für den HP 150 (das HP Museum hat die Version 3.3B), von der ein Diskettenimage erstellt werden kann. Ein Image kann ich auch erstellen, wenn ich die Diskette leihweise bekomme.


    Vielen Dank für's nachsehen und schon mal eine guten Rutsch,

    Martin

    Was aber auch ganz nützlich ist im Kontext "klassische Computer" ist wenn man einfach nach alten Beiträgen/News-Archiven sucht (je nachdem wie lange archiviert wurde kann das bis in die 1980er zurückreichen). Da kann man manchmal noch ganz interessante technische Informationen aus der Vergangenheit bekommen.


    Bis vor kurzem habe ich die Google groups genutzt, aber leider sind viele davon inzwischen von asiatischem SPAM und illegalen Angeboten verseucht und damit nicht mehr nutzbar.

    Die "messingfarbenen" Krägen sehen sehr nach cadmiert aus. Darf man vermutlich in der EU nicht mehr kommerziell anbieten.


    Da Cadmium allerdings giftig ist und die unter Itai-Itai-Krankheit bekannte Vergiftung hervorrufen kann, wurde der Einsatz mit der EU-Altautoverordnung und der RoHS-Richtlinie (Restriction of the use of Hazardous Substances in Electronic and Electrical Equipment) größtenteils untersagt.

    Was hindert Dich daran, an der Quelle, bei den Autoren/Vertreibern nachzufragen?

    Du könntest auch freundlich anfragen, ob sie generell alte DOS Versionen freigeben möchten, ohne Supportanspruch natürlich, dann wäre das sauber geklärt.

    Ein Vorteil für die Firma wäre positive Werbung und dass die historische Software nicht verschwindet. Manche Firmen, wie Borland oder Microsoft haben so etwas teilweise gemacht, andere sind davon nicht begeistert. Ist eben sehr individuell.

    Alternative wäre die Option eine Hobby-Lizenz für nichtkommerzielle Nutzung zu niedrigen Kosten (z.B. 25$ oder 50$) anzubieten.


    Wenn das nicht klappt, kannst Du immer noch z.B. von winworldpc herunterladen. Oft zitierte Konzepte wie "Abandonware" gibt es nicht.

    Der 8041, der u.A. dafür zuständig ist, versteht einige Befehle . Diese nimmt er von I/O Port 19H entgegen.


    Interessant sind hier die Codes 08H und 20H-3FH:08H Stop bell immediately. Next bell will function normally

    30H - 3FH Beep bell. The bell duration is about 100 ms and its period is determined by the lower four bits of the command code. With a 5 MHz 8041 clock, the frequency is about 290 Hz for 30H and about 1. 7 KHz for 3FH.


    Es sind dann also 15 verschieden Töne möglich - also fast HiFi tauglich ;-).

    In der Windows 1.03 Implementierung für den HP-150 sind zwar auch die Windows Soundfunktionen enthalten, funktionieren aber nicht so recht wie beim IBM kompatiblen.


    Martin