Posts by jdreesen

    ...und wiederum defekt.....


    Aber jetzt hab ich mir die Zeit genommen die Schaltung der Videokarte aufzunehmen.

    Diese Karte ist die "high-speed" Variante mit programmierbarer Character-generator. Auch diese Karte benutzt "diddle-scan" : jedes character wird komplett gezeichnet bevor das nächste kommt. Dazu wird ein kleines extra V-signal über die normal H/V-Ablenkung gelegt, die Ablenkspule hat also 3 Wicklungen, nicht 2.

    Leider mach das "diddle"'verfahren einen Nachbau des DP2200 erheblich schwieriger bis unmoglich, sicher wenn man Softwarekompatibel sein möchte...


    Die genau gleiche Karte steckt auch übrigens auch in der Datapoint 5500, vermutlich auch in die 6600.


    Ausserdem steckt auf der Karte eine kapitaler Designfehler : eines der Abblock-C's hängt an eine Address-leitung des Rams....dass das funktioniert erstaunt mich.

    DHL wird dem Empfanger den bezahlten Betrag zuruckerstatten.

    Aber der seltene Rechner ist weg, der Zeiteinsatz zur Reparatur war für nichts, und ich weiss jetzt nicht mehr wie ich meine Geräte verschicken kann.....


    Dabei wollte ich die Sammlung doch deutlich straffen.

    Manchmal ist es halt alternativlos : nur so habe ich SN75373 DRAM-treiber gefunden. Ja, gebraucht, zu kurze Beinchen, also von einer Platine geschnitten, aber : sie funktionieren. Und die Teil sind seit 40 Jahre abgekundet und sonst nicht beschaffbar.


    Der CN-verkaufer hat mich sogar darauf hingewiesen das die Chips nicht neu waren...

    Doesn't look like it contains anything directly usable. The P800 install & service manuals have already been scanned, also the X1215 stuff.

    If the PM4400 contains detailed info on the internal P851 stuff then that would be of interest.


    The SPC16/10 chip is also called the "FAST" chip, maybe Carl nows about it.


    BR Jos

    Wow, ein Tektronix 31 programmierbarer Tischrechner. Habe leider mein Exemplar vor ein paar Jahren leider verkauft. War ein Fehler....

    DIe Dinger sind extrem selten.

    Tja.... da hätte es schon ein paar Hürden : speziall Bildschirm mit 30Hz Bildwiederholrate, das Cartridgelaufwerk, aus 100% Unobtainium gebaut, das 3mB pre-ethernet Netzwerk usw. usw.


    Da bleib ich doch lieber beim Emulith.

    Jein. Die PALs sind lesegeschutzt.


    Ich habe vom MFM-board das PAL ausgelesen als binär-dump, die Rückbildung zum PAL-source mache ich erst wenn/falls ich weitermache.

    Das MMU-pal war eingelötet, deshalb konnte ich es nicht auslesen.


    [edit] Das Baseboard habe ich nicht als Kicad, da ich ja ein Exemplar habe und es deshalb nicht nachzubauen muss.

    Also : das Tar file mit den Assembler sources und der Assembler selber gibt es hier in Anhang.

    Aufgerufen wird mit : ../asm68k -l lst -e -w -s37 -o PROM.s9 SAG4PROM.asm

    Das Resultat is bitgleich mit den ausgelesenen Sage EPROMs.


    Also ich mach schon weiter falls ein Unistride auf zu treiben ist, aber nur um eine MFM disk auf ein ucsd/p verwenden zu koennen ist mir das zu aufwendig.

    Also.....hab das Buch jetzt durch.


    Insgesamt ein guter überblick zum der Stand der Technik 1973.

    Sämtliche vorgestellte Peripheriegerate stammen aus der Philips P1000 Grossrechnerfamilie.

    Auch die Zeichnungen zur Erklärung des Ringkernspeicher stammen 1 zu 1 aus Philips Datenbucher.


    Im Buch wird Stück für Stück der Selbstbaucomputer vorgestellt, nebst Darstellung der aktuellen Technik.

    Dieser 16 Bit Single-Accumulator Computer hat folgende Struktur :


    Hier die Register :


    ...und der Instruktionssatz :



    Memory sind 2 Philips Elcoma FI-2 1Kx8 Ringkernspeicher, ergibt 1Kx16 Hauptspeicher.

    Es gibt kein vollständiges Schaltbild, jedoch werden sämtliche Untergruppen gut vorgestellt.


    Ablauf- und Instruktionsdecodierung sind ziemlich komplett.

    Auch die Interrupt-logik ist gut aufgelistet. Die CPU wird als 1-bit-slice vorgestellt, muss man also 16 fach kopieren.

    Oder die Schaltung etwas änderen und 74181 nehmen.

    Frontpanel und Singlestep Steuerung sind auch umfassend erklärt.


    Jedoch ist der Aufwand erheblich, minimal :

    16 x 74ls151

    10 x 74ls74

    10 x 74ls273

    ca 50 x 74ls00 und ahnliche Gatter.

    einige Multiplexer

    30 Schalter / Led

    usw. usw.


    Und da der Instruktionssatz jedoch nicht wirklich schlüssig ist, das I/O Konzept etwas fragwurdig, ( keine Busy/Acknowledge ), der Speicher mit nicht erweiterbarer 1K doch sehr klein, werde ich keine Platine machen. Ist halt ein eindeutiger Lerncomputer.

    Mit etwa dem gleichen Aufwand könnte man den DataPoint 2200 nachbauen...

    Ich überlege ob ich das Buch scanne, müsste es jedoch dazu zerlegen, was mich doch etwas reut.


    Noch ein paar Seiten :

    Tja, da ich weder fur die Stride, noch die Sage, ein komplettes Unix zusammenhabe, werde ich nicht weitermachen. Ich stelle aber gerne meine Kicad Projecte fur das Stride-68010 MMU board und das MFM-Disk / QIC02 zur verfügung.


    Schon vorher ist es mir gelungen die Sage PROM Sources fehlerfrei neu zu übersetzen. Von der Stride habe ich 3 unterschiedliche PROM Varianten.


    Jos

    Das Buch gibt es (noch...) nicht als pdf.




    Das Elektording ist zwar prinzipiell funktkionfahig, aber ohne Platinen und mit RC verzogerungen statt Systemclock ist es halt ein schwieriges Nachbauprojekt. Wenn sogar der Erschaffer es nicht richtig zum laufen gebracht hat...und sonderlich effizient ist es auch nicht.

    Das erinnert mich an den Elektor Computer 74. Ein interessantes Projekt, aber ein Nachbau könnte ziemlich umfangreich werden...

    Ich habe mal den ersten Teil als PDF angehängt, die Elektor Hefte gibt es alle bei archive.org.

    das Elektor-74 hat ein kleines Problemchen : es hat nie funktioniert.... Was auch der Grund ist das die Artikelreihe abrupt gestoppt wurde.

    Hat mir der Author vor ca. 10 Jahren gestanden...Ein späteres Design von ihm, auf IM6100-basis, wollte Elektor dann nicht mehr haben.


    Der Elektor '74 ist ein System ohne Clock : abenteuerlich, und fur Nachbau kaum geeignet. Das ganze Timing basiert auf RC-glieder !

    - Seht ziemlich einfach aus. Ist aber eindeutig ein Lernkomputer. d.h. kaum erweiterbar, und mit 1Kx16 Arbeitsspeciher wohl nicht hochsprachen-fähig.

    Bei "symbolischem", funktionalem Nachbau, also z.B. modernem SRAM statt Ferritkern, könnte man 2* 128kB SRAM nehmen, dann reicht wenigstens der Speicher für ein schönes p-System. Wenn der Befehlssatz mitmacht ... Und schon wäre die Frage der Hochsprache geklärt :)

    Der Programcounter hat 10 bits....


    Nein, das Konzept hat sich nicht im Internet gerettet, ausserhalb vom Buch gibt es nichts. Es ist, wie gesagt ein Lerncomputer.

    Ich lese mich erst mal durch, dann gibt es 2 Wochen etwas mehr. Hab das Buch zuletzt 1980 gesehen...


    Du suchst einen 16-bit Selbstbau-kiste mit Hochsprache ? Bau die Lilith nach! Das gibt es alles, Schaltbilder inklusive sourcecode der Bitslice-programmierung, des OS, und beide Modula-2 Compilern !