Posts by Getter

    Danke für den Hinweis! Hab ich mir mal angesehen, aber die sammeln ja Kopierer, dieses ist nicht wirklich ein Kopierer.....

    Wie auch immer, nein, wegwerfbedroht ist das Gerät nicht. Da hab ich noch größere, schlimmere Objekte stehen, die viel dringender weg müssten... ;)

    .....daß man, wenn man einen billigen oder uralten Staubsauger hat, diesen lieber nur bei Tageslicht verwenden sollte.

    Staubsauger mit ihren so genannten Universalmotoren, das sind Reihenschluss-Kollektormotoren, sind eigentlich kaum induktive Lasten. Wenn kein Sanftanlauf integriert ist, dann können Sie tatsächlich beim Einschalten einen Spannungseinbruch im Netz hervorrufen, beim Ausschalten sollten sie aber keine Spannungsspitze erzeugen, die etwas beschädigt. Allerdings könnte natürlich auch ein Spannungseinbruch empfindliche Verbraucher schädigen.


    Durch den eingebauten Thyristor-Leistungssteller sind Staubsauger (ebenso alle anderen Geräte mit Thyristorsteller) allerdings keine sinusförmigen Verbraucher. Die Stromaufnahme ist absolut nicht sinusförmig, es sei denn, es wird auf maximale Leistung eingestellt, so dass kein Phasenanschnitt mehr stattfindet. Die nicht sinusförmige Stromaufnahme führt daher -je nach Impedanz des Versorgungsnetzes- zu einem mehr oder weniger deutlich erhöhten Klirrfaktor der Versorgungsspannung. das allerdings sollte normalerweise weder die klassischen Energiesparlampen, noch LED Lampen interessieren.


    Sehr gefährlich für LED Lampen und andere Elektronik sind aber meiner Erfahrung nach größere Transformatoren, insbesondere dann, wenn diese sekundärseitig nicht oder nur teilweise belastet sind. Wer also einen Halogentrafo parallel mit LED Leuchtmitteln betreibt und diese zusammen ein- und ausschaltet, hat eine ganz gute Wahrscheinlichkeit, dass dann die LED Leuchtmittel öfter ausfallen werden.


    Ebenfalls nicht parallel betreiben sollte man konventionelle Leuchtstofflampen mit Drossel-Vorschaltgerät und LED Leuchtmittel. Falls man das doch tun möchte, ist es allerdings möglich, indem man parallel zur Leuchtstofflampen-Leuchte einen für Netzparallelbetrieb zugelassenen Kondensator von etwa 5 Mikrofarad schaltet.


    Aber das diffundiert eben nicht in die Raumluft, wenn ich mal eine fallen lassen.

    Auch aus den klassischen Energiesparlampen diffundiert fast nichts in die Raumluft, wenn man sie zerbricht. Das ist ja gerade der Grund, warum die Dinger erst langsam hell werden, denn das Quecksilber liegt in der abgeschalteten Lampe nicht gasförmig vor, sondern ist in einem Amalgam gebunden und muss erst durch Aufheizen aus diesem ausgedampft werden. Genau diese Sicherheitsmaßnahme in den Energiesparlampen macht die Dinger unbeliebt !

    Anzumerken ist auch noch, dass in jedem Thermometer mit Quecksilber-Füllung (beispielsweise Fieberthermometer) eine Quecksilber-Menge enthalten ist, die für die Fertigung von Hunderten oder Tausenden Energiesparlampen ausreichen würde. Noch viel größere Mengen an Quecksilber befinden sich in den Quecksilberschaltern, welche man in manchen älteren Elektrogeräten findet, beispielsweise als Umkippabschaltvorrichtung bei Heizlüftern, in Kaffeeautomaten, Haartrockenhauben, Telefonverstärkern und zahlreichen anderen älteren Geräten. Außerdem befinden sich Quecksilberschalter auch noch in den Treppenhauslicht-Zeitrelais bei älteren Häusern und wurde / wird im größeren Umfang auch in der Industrieelektronik sowie Bahntechnik verwendet.

    Ein paar Anmerkungen dazu:

    1) Es reicht bei der Beurteilung eines Leuchtmittels nicht aus, nur auf die Farbtemperatur zu achten, sondern auch der Farbwiedergabeindex ist genau so wichtig. Dazu einfach mal bei Wikipedia unter Farbwiedergabeindex nachsehen, sonst müsste ich hier sehr lange Berichte verfassen.

    2) Stroboskop-Effekt : Der tritt auch bei vielen billig gemachten LED-Leuchtmitteln auf ! Wenn im Wandler an den Kondensatoren gespart wurde, flimmert eine LED stärker, als jede Leuchtstofflampe (selbst an konventioneller Vorschaltdrossel) und erst recht jede Glühlampe. Auch diese Eigenschaft wird manchmal in den Daten angegeben, es handelt sich um den Flimmer-Faktor bzw die Restwelligkeit des Lichtes. Mit einer Fotodiode / einem Fototransistor und einem Oszilloskop kann man diesen Wert aber sehr leicht selber messen.

    3) Insbesondere LED Lampen reagieren sehr empfindlich auf Spannungsspitzen im Netz. Diese können dann entstehen, wenn man sie zusammen mit induktiven Verbrauchern an derselben Phase betreibt. Wenn man dann auch noch den induktiven Verbraucher im selben Moment über denselben Schalter zusammen mit dem LED-Leuchtmittel abschaltet, kann man fast schon davon ausgehen, dass nach dem zweiten oder dritten Abschalten die LED Lampe bereits zerstört ist.

    4) Klassische Energiesparlampen auf Leuchtstofflampen-Basis brauchen um so länger, bis sie vernünftig hell werden, je höher die Betriebstemperatur der Röhre ist, die sich nach längerer Betriebsdauer einstellt. Hat man eine besonders eng zusammengefaltete / zusammengerollte Röhre, noch mit einem zusätzlichen Glaskolben darüber am Leuchtmittel, so muss die dort eingebaute Leuchtstoffröhre natürlich für eine wesentlich höhere Betriebstemperatur dimensioniert sein und wird entsprechend auch erst dann vernünftig Licht abgeben, wenn diese höhere Betriebstemperatur erreicht ist. Somit haben solche Lampen eine deutlich längere Anlaufzeit, als größer gebaute Energiesparlampen auf Leuchtstofflampen -Basis, die keinen äußeren Glaskolben darüber haben.

    5) Keine Angst vor den ohnehin winzigen Mengen von Quecksilber ! Erstens -wie gesagt- ist es ohnehin nur extrem wenig, ein bis 2 Milligramm. zweitens bekommt man dieses Quecksilber nur dann in die Raumluft, wenn man die Lampe erstens zerbricht und zweitens dann auch noch die Trümmer erhitzt, so dass das Quecksilber tatsächlich aus dem enthaltenen Amalgam ausdampft. Und wer einmal genau hinschaut, was in Leuchtdioden so alles enthalten ist, den könnte genauso das Grausen kommen. Quecksilber nicht, dafür aber fast alles andere. Aber auch das ist völlig egal, da es sich auch bei LEDs nur um winzige Mengen gefährlicher Stoffe handelt und zweitens man auch damit ja gar nicht in Berührung kommt, es sei denn man mahlt sie zu feinstem Pulver und nimmt sie dann zu sich.

    Moin,

    da sich bislang niemand gefunden hat, der den Drucker haben möchte, ich aber andererseits mich nicht traue, so etwas wegzuwerfen, ist das Gerät weiterhin zu haben. Ich wollte hiermit den Post nur einfach wieder hochholen.

    Was ich selber mittlerweile nicht mehr suche, das ist folgendes:

    "DDR400-RAMs mind. 1GByte Ebenso Datenträger mit Windows 7 Pro oder Business oder besser, vorzugsweise Multilanguage oder Englisch, auch OEM von Dell, Fujitsu, etc., sofern problemlos installierbar auch auf anderen Rechnern. Ebenfalls gebrauchen könnte ich einen 22" Monitor mit Seitenverhältnis 3:4 (Flachbildschirm) oder einen 24" als 16:9-Version."

    Ansonsten ist aber meine oben erwähnte Interessenlage weiterhin unverändert.

    Grüße aus HH !

    Moin,

    das Fax (und alle anderen im Post erwähnten Gerätschaften) ist weiterhin vorhanden, ich traue mich ja nicht, so etwas wegzuwerfen...

    Daher hole ich diesen Post jetzt einfach mal wieder hoch.


    Was ich inzwischen nicht mehr suche, das ist folgendes :

    "DDR400-RAMs mind. 1GByte Ebenso Datenträger mit Windows 7 Pro oder Business oder besser, vorzugsweise Multilanguage oder Englisch, auch OEM von Dell, Fujitsu, etc., sofern problemlos installierbar auch auf anderen Rechnern. Ebenfalls gebrauchen könnte ich einen 22" Monitor mit Seitenverhältnis 3:4 (Flachbildschirm) oder einen 24" als 16:9-Version."


    Ansonsten ist aber meine oben erwähnte Interessenlage weiterhin unverändert aktuell.


    Es grüßt
    Burkhard

    Viele Sammler alter Technik sind von solchen Problemen betroffen.


    Ganz allgemein gilt für elektrische und elektronische Geräte, die 25 Jahre und älter sind :
    Sofern darin trockene Papier-Kondensatoren enthalten sind, haben diese ihr Lebensdauerende erreicht, die Eigenschaften insbesondere der Isolation haben sich weit entfernt von der ursprünglichen Spezifikation.


    Insbesondere gilt das für Consumer-Geräte aus dem Zeitalter der Elektronenröhren, also Radio-Fernseh-etc.-Geräte. Darin finden sich meist Papier-Cs, die unbedingt und ausnahmslos vor dem ersten Einschalten heraus müssen - alles andere kann Schäden, aber auch Feuer- und Lebensgefahr hervorrufen.


    Bei Geräten der 80er und 90er Jahre befinden sich Papier-Cs, falls überhaupt welche vorhanden sind, meist nur im Netzeingang, oft verborgen in Netzfiltern.
    Insbesondere im gealterten Zustand verschlechtern diese ihre Daten noch weiter, wenn sie unter erhöhten Betriebstemperaturen an Spannung liegen. Und genau das passiert bei längerer Betriebsdauer, das Gerät wird warm, damit auch die gealterten Cs - und dann knallt es. Oder es brennt. Oder das Gehäuse steht plötzliuch unter voller Netzspannung !


    Sofern ein Gerät einen Netztrafo besitzt : Die auf 220V geschalteten Transformatoren werden bei der aktuellen Netzspannung von 230V wärmer, als bei 220V, sofern man sie nicht umschaltet auf 230V, das kommt noch hinzu, die Geräte werden also im Normalbetrieb wärmer, als früher. Das belastet die Bauelemente zusätzlich. Ein nicht gerade besonders knapp dimensionierter Trafo hält das zwar aus, aber in jedem Fall ist es zu empfehlen, eine 230V-Anzapfung auch zu benutzen.


    Mit Bastler-typischer Messtechnik oder irgendwelchen Baumarkt-Multimetern kann man solche Bauteile wie gealterte Papier-Cs in der Regel nicht prüfen, man kann den gealterten Zustand damit nicht nachweisen. Aber das braucht man auch gar nicht, weil eben ohnehin immer alle Papier-Cs aus alten Geräten raus müssen.
    Kunstfolien-Cs hingegen sind ebenso wie Keramik-Cs erheblich langzeitstabiler und sind sogar in 60 + x Jahre alten Geräten oft noch einwandfrei. Da muss man also die Bauform ansehen und vor allem die Aufschrift genau lesen, dann bekommt man heraus, was man im Gerät vor sich hat.
    Wer lieber messen möchte, braucht eine C tan delta- Messbrücke (Verlustfaktor-Messbrücke) bzw. eine C-Messbrücke, die eben auch den Verlustfaktor anzeigt - und das dann möglichst bei 50Hz ! Zusätzlich ein Isolationsmessgerät, was mindestens 1Giga-Ohm noch gut anzeigt und das während der Messung eine einstellbare Spannung von 100 ... 1000V an den Prüfling legt. Faustregel : Alles unterhalb 1 G-Ohm (bei Nennspannung des Cs gemessen) ist unbrauchbar geworden.


    Bei günstigen Sonderposten von zB. Pollin empfehle ich aber, unbedingt genau hinzuschauen ! Es kann gut sein, dass die dort angebotenen Netzfilter oder X / Y - Kondensatoren schon x-Jahre lang irgendwo in einem Ersatzteile-Lager gelegen haben und genau deshalb ausgesondert wurden, eben weil die schon so alt sind, dass man die nirgends mehr einbauen sollte und auch niemandem mehr als Ersatzteil verkaufen möchte. Wenn man sowas einbaut, kann es passieren, dass man einen alten, schlechten ersetzt durch einen anderen, der auch schon dicht an der Grenze ist und einem dann vielleicht nächstes Jahr oder übernächstes Jahr im Gerät auseinanderfliegt...
    Die Dinger sind nicht billig - und wenn sie doch billig verramscht werden, dann hat das eben leider oft Gründe.
    Hat man aber Glück, dass einem gut abgelagerte Kunstfolien-Cs angeboten werden bzw. mit solchen Cs bestückte Netzfilter, dann kann man wohl meist zugreifen.
    Um im Netzfilter festzustellen, was drinnen eingebaut ist, braucht man ein Muster, das man öffnet - oder eben doch die C tan delta - Messbrücke.
    Man sollte noch beachten, dass das Ersatz-Filter ähnliche oder größere Kapazitätswerte insbesondere bei der X-Kapazität sowie ähnliche oder größere Induktivitätswerte bei den Spulen aufweist, um sicherzustellen, dass das Ersatz-Filter mindestens ähnliche oder bessere Filterwirkung aufweist, wie das originale. Da gibt's nämlich große Unterschiede !


    Der übliche Nachsatz aus rechtlichen Gründen : Solche Arbeiten wie der Tausch eines Netzfilters oder der Tausch von Kondensatoren im Netzspannungseingang dürfen nur durch dafür qualifizierte Elektrofachkräfte ausgeführt werden ! Fehlerhafte Arbeit oder falsche Bauelemente-Auswahl kann Lebensgefahr oder Brandgefahr hervorrufen !

    Zitat von »Toast_r«

    Dann wird es der Netzfilter sein, der das verursacht hat.


    ... scheint ja ein "zunehmendes Problem" zu werden ... oder?


    Ja - ganz allgemein gilt das für elektrische und elektronische Geräte, die 25 Jahre und älter sind :
    Sofern darin trockene Papier-Kondensatoren enthalten sind, haben diese ihr Lebensdauerende erreicht, die Eigenschaften insbesondere der Isolation haben sich weit entfernt von der ursprünglichen Spezifikation.


    Insbesondere gilt das für Consumer-Geräte aus dem Zeitalter der Elektronenröhren, also Radio-Fernseh-etc.-Geräte. Darin finden sich meist Papier-Cs, die unbedingt und ausnahmslos vor dem ersten Einschalten heraus müssen - alles andere kann Schäden, aber auch Feuer- und Lebensgefahr hervorrufen.


    Bei Geräten der 80er und 90er Jahre befinden sich Papier-Cs, falls überhaupt welche vorhanden sind, im Netzeingang, oft verborgen in Netzfiltern.
    Insbesondere im gealterten Zustand verschlechtern diese ihre Daten noch weiter, wenn sie unter erhöhten Betriebstemperaturen an Spannung liegen. Und genau das passiert bei längerer Betriebsdauer, das Gerät wird warm, damit auch die gealterten Cs - und dann knallt es. Oder es brennt. Oder das Gehäuse steht plötzliuch unter voller Netzspannung !


    Die Transformatoren werden bei 230V wärmer, als bei 220V, sofern man sie nicht umschaltet auf 230V, das kommt noch hinzu, die Geräte werden also im Normalbetrieb wärmer, als früher. Ein nicht gerade besonders knapp dimensionierter Trafo hält das zwar aus, aber in jedem Fall ist es zu empfehlen, eine 230V-Anzapfung auch zu benutzen.


    Mit Bastler-typischer Messtechnik oder irgendwelchen Baumarkt-Multimetern kann man solche Bauteile wie gealterte Papier-Cs in der Regel nicht prüfen, man kann den gealterten Zustand damit nicht nachweisen. Aber das braucht man auch gar nicht, weil eben ohnehin immer alle Papier-Cs aus alten Geräten raus müssen.
    Kunstfolien-Cs hingegen sind ebenso wie Keramik-Cs erheblich langzeitstabiler und sind sogar in 60 + x Jahre alten Geräten oft noch einwandfrei. Da muss man also die Bauform ansehen und vor allem die Aufschrift genau lesen, dann bekommt man heraus, was man im Gerät vor sich hat.
    Wer lieber messen möchte, braucht eine C tan delta- Messbrücke (Verlustfaktor-Messbrücke) bzw. eine C-Messbrücke, die eben auch den Verlustfaktor anzeigt - und das dann möglichst bei 50Hz ! Zusätzlich ein Isolationsmessgerät, was mindestens 1Giga-Ohm noch gut anzeigt und das während der Messung eine einstellbare Spannung von 100 ... 1000V an den Prüfling legt. Faustregel : Alles unterhalb 1 G-Ohm (bei Nennspannung des Cs gemessen) ist unbrauchbar geworden.

    Quote from E. Dresen

    leider nur eine textbasierte Version ohne irgendwelche Schaltbilder.


    Dann wäre es ohnehin mit einer Ferndiagnose nichts geworden. Über so ein IBM-Manual, in dem konsequent das Wichtigste nicht zu finden ist, hatte ich mich andernorts auch schon mal sehr geärgert.


    Quote from E. Dresen

    Der Monitor ist bereits an *schroeder* verschenkt ...


    Ich denke, da ist er gut aufgehoben ! Nur Stadtreinigung, Recyclinghof oder ähnliche Orte, die sind bitte zu meiden....
    Alte Rechner an einem modernen Flachbildschirm, das gehört nämlich grundsätzlich verboten ;) Also müssen auch alte Monitore erhalten werden.
    Ebenso, wie man doch bitte alte Schellack-Aufnahmen nicht mit einem Transistorverstärker hört... und in einen 1974er VW gehört kein modernes Autoradio mit USB-Port. Sowas geht eben einfach nicht.
    Grüße aus HH !

    Bitte, gern geschehen !
    Der 8515 kennt nur zwei Z-Frequenzen, 31.6 sowie 35.5kHz. Das spricht für eine nicht übermäßig komplexe Horizontalablenkschaltung. Und das wiederum spricht ebenfalls dafür, dass man eine Reparatur nicht als chancenlos betrachten sollte....
    Sind im Manual auch detaillierte Schaltbilder vorhanden ? Dann könnte sogar eine Ferndiagnose möglich sein - wenn es ein einfacher Fehler ist. Ich gehe mal davon aus, dass ein anständiges Multimeter vorhanden ist und eine vernünftige Lötstation ? Möglichst auch noch ein Netz-Trenntrafo zur eigenen Sicherheit ? Für viele Fehler braucht man nicht einmal ein Oszilloskop, obwohl damit manches einfacher und schneller geht und es natürlich in machen Fällen auch unverzichtbar ist. Ein ordentliches Multimeter ist aber unverzichtbar - also eines, was DC und AC-Komponenten getrennt misst, was hinreichend breitbandig ist, was bei nicht-sinusförmigen Signalen nicht völlig 'spinnt' und auch nicht bei überlagerter HF oder magnetischen Störfeldern verrückt wird. Dann noch eine ausgeschlaute Schutzschaltung gegen Fehlbedienung und Überlastung statt teurer Spezialsicherungen im Gerät. Ich war schließlich damals beim Goerz/Metrawatt Unigor 3n gelandet, ein absolut geniales Gerät aus ca. 1969, nach etwas Überholung und Recalibrierung auch heute noch sehr nützlich. Das hab ich immer noch, es hat seitdem mehrere andere Geräte überlebt..... natürlich ein rein analoges Gerät. Funktioniert einfach immer ! Aber einfach so ein Gerät teuer bei eBax zu kaufen im 'irgendwie' Zustand und dann gleich damit messen zu wollen, das wird wahrscheinlich nix. Für Reparaturen an Ablenkstufen, Schaltnetzteilen und dergl.aber genau das, was man zur Fehlersuche braucht, sehr vielen Digitalen klar überlegen. Aber auch im Analogbereich gibt's jede Menge Mist, der einen nicht weiterbringt - und es gibt natürlich auch sehr gute Digitale.
    Was ist vorhanden und gibt es detaillierte Schaltbilder im Manual ?

    Da möchte ich doch mal einer vorigen Äußerung widersprechen....


    Ganz allgemein :
    Wenn's nur knistert (aber nicht hart knackt oder gar knallt !), wird kurz Hochspannung erzeugt - und dann schaltet irgendeine Schutzschaltung das Gerät gleich wieder aus.
    Das ist meist ein gutes Zeichen ! Schaltnetzteil und Hochspannungserzeugung sind dann wahrscheinlich nicht defekt oder es liegt nur ein kleinerer Fehler vor.


    Immer wieder werden Hochspannungstrafos als defekt verdächtigt und Geräte unnötig abgeschrieben, dabei sind die Hochspg.-Trafos lange nicht so häufig defekt, wie es immer wieder behauptet wird - das weiß man aber erst, wenn man sich tatsächlich die Mühe macht, mal wirklich nach dem Fehler zu suchen ! Aber das tun die Leute natürlich nicht, wenn sie gleich denken, es wäre der Trafo. Somit entsteht ein sich selbst bestätigendes Vorurteil....


    Während der Schul- und Ausbildungszeit, auch noch zu Beginn des Studiums habe ich nebenbei in einer Werkstatt deutlich mehr als 1000 CRT-TV und Monitore repariert. Daher wage ich einfach mal die obigen Behauptungen.


    Aber selbst bei Hochspg.-Überschlägen aus dem Hochspg.-Trafo heraus (passiert meist nur bei DSTs) braucht man nicht zwangsläufig einen neuen Trafo, sondern oft nur ein passendes Gießharz, um die Isolation wierder herzustellen.
    Viel problematischer sind defekte Bleeder, also weglaufende Focusspannung oder schwimmendes G2. Da nimmt man dann tatsächlich möglichst einen neuen DST - oder man muss bös basteln, was auch nicht ganz ungefährlich ist.


    Hinzu kommt noch, dass hinreichend alte Geräte oft noch gar keinen DST haben, sondern andere Lösungen, die dann auch oft reparierbar sind, falls dort überhaupt mal ein Problem in dem Bereich auftritt.


    Insofern würde ich den 8515 keinesfalls gleich abschreiben - insbesondere bei vorhandenem Service-Manual dürften die Chancen für Wiederbelebung gut sein.

    Moin,
    die abgebildeten Kondensatoren sind PAPIER-Kondensatoren, und NICHT Folientypen !
    Es müsste sich hier um Exemplare der Firma RIFA handeln.
    Ebenso wie die WIMA MP3 (die sind blau) sind das die letzten Papierkondensatoren, welche allgemein in der Technik noch verwendet wurden. Sie gelten als erheblich impulsbelastbarer gegenüber Kunstfolientypen. Bei Defekten und extremen Überlastungen durch Netzspannungs-Spitzen platzen sie, werden jedoch nicht zum 'Flammenwerfer', wie die Kunstfolientypen. Deshalb ist das der einzige Bereich bei Geräten der 1980er Jahre und späteren, in dem man noch trockene Papier-Cs antreffen kann.
    Dafür haben sie aber eben alle Nachteile, die trockene Papier-Cs typischerweise aufweisen, inclusive der begrenzten Lebensdauer. Bei Betrieb in warmer Umgebung kann das Lebensdauer-Ende schon nach 10 Jahren erreicht sein.


    Wie Toast_r schon schrieb :
    Nicht weglassen - auf gar keinen Fall ! Man macht das Gerät damit einerseits oft zum Funk-Störsender, andererseits wird das Gerät auch seinerseits oft erheblich störempfindlicher durch Störungen aus dem Netz.


    Jedes Bauteil kostet Geld, insbesondere solche sicherheitsrelevanten Bauteile, gerne hätten die Hersteller die weggelassen......


    Stört man mit derart modifizierten Geräten Funkdienste irgendwelcher Art und die Bundesnetzagentur besucht einen, weil sie einen gefunden hat, das wird das sehr, sehr bösartig teuer..... die Herren (oder ggf. auch Damen), die dort arbeiten, haben einen nicht kleinen Stundensatz... plus diverser Verwaltungsakte und was da dann sonst noch so zu zahlen ist.


    Das gilt übrigens auch für einige dubiose China-Billig-LED-Lampen oder Billig- Stecker-Schaltnetzteile oder dergleichen. Sollte man besser nicht benutzen !


    Toast_r hat es schon angedeutet, da aber regelmäßig Unklarheiten bei diesem Thema bestehen, detailliere ich das hier nochmal etwas :


    X - Typen NUR und AUSSCHLIEßLICH netzparallel schalten, also zwischen L und N.
    X1 ist für erhöhte Anforderumgen (zB.Industrieelektronik),
    X2 für normale Anforderungen (zB. Konsumelektronik).


    Y - Typen dürfen netzparallel oder zwischen Netz und netzseitiger Gerätemasse (Primärmasse) geschaltet werden,
    wenn Folgendes beachtet wird :
    Y1 für Anwendungen in Schutzklasse II - Geräten, bei denen der Y - C zwischen Netz und einem berührbaren leitenden Teil liegt, welches NICHT zwangsläufig auf Schutzleiterpotential liegt
    Y2 für Anwendungen in Schutzklasse I - Geräten, bei denen der Y - C zwischen Netz und einem berührbaren oder nicht berührbaren leitenden Teil liegt, welches zwangsläufig auf Schutzleiterpotential liegt.
    Der bei solchen Themen übliche Einschub zu meiner rechtlichen Sicherheit : Alle Angaben ohne Gewähr !
    Ich empfehle dringend, sich u.a. mit der DIN-VDE 0560, 0565 zu befassen und diese kompromisslos und strikt zu befolgen !
    Bei jeglichen Unklarheiten diese Arbeiten von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft ausführen lassen !


    Wer hier pfuscht oder schlampt und es geschieht ein Unfall, landet vor Gericht, angeklagt wegen fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger Tötung - und genau da gehören solche Leute dann auch hin !
    Ende des Einschubes...


    Ich vermute mal, dass der Apple Lisa in SKI ausgeführt ist und somit keine evtl. schwierig beschaffbaren Y1-Cs nötig sind.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass die bekannte Firma, die man in Fachkreisen gern auch als 'Unrat-Elektronic' bezeichnet, mangels Sachkenntnis oder auch aus rechtlichen Gründen keine Y1- Cs im Sortiment hat - vielleicht nichtmal Y2 und X1.
    Derartige Teile bestellt man besser bei Distrelec (ehemals Schuricht) in Bremen oder anderen ernstzunehmenen Distributoren, die wissen, was sie tun.
    Insbesondere Y1 sind schwer zu bekommen. Eine einfache und günstige Quelle sind dafür aber TV-Geräte ab ca. 1995, Videorecorder mit Schaltnetzteil und dergleichen. Das sind regelmäßig in SKII ausgeführte Geräte. Pro Gerät findet sich aber nur 1...2 Y1-Cs, irgendwo zwischen Primärmasse des SMPS und der Sekundärmasse (Signalmasse). Nahezu immer finden sich darin aber X2-Cs, davon meist gleich mehrere. In Netztrafo-Geräten finden sich oft gar keine Y-Cs, sie sind nicht nötig, weil dann ja kein 'störendes' SMPS vorhanden ist. In CRT-Monitoren finden sich immer auch X- und Y-Cs, in der Regel aber nur X2 und nur Y2, da Monitore in der Regel als SKI - Geräte ausgeführt sind.
    Für die Lisa könnte das aber genau richtig sein, sofern ihr Netzteil tatsächlich in SKI ausgeführt ist. Deren Cs dürften nur nach der alten VDE0560 spezifiziert sein, vermutlich nach 0560-2 und nach 0560-7.


    Genau deshalb ist so ein kleiner, netter Berg von Elektroschrott in der Ecke oft sehr hilfreich..... insbesondere TV- und Monitorplatinen enthalten oft alles, was man grad so für kleinere oder mittlere Reparaturen im Bereich nicht-digitaler Schaltungen braucht.



    Grüße aus HH !

    Einer der allerersten Analog-Digital-Wandler aus den späten 1950ern : Wandel&Goltermann ADW1/2


    [imgwidth]http://forum.classic-computing…8cf4754ac13cdae422746d67a[/imgwidth]


    Ganz frühe, extrem seltene Digitaltechnik, Geräte dieser Generation wurden nur in kleinen Stückzahlen produziert - noch vollständig mit gewaltigen Mengen einzelner Germanium-Transistoren aufgebaut - teilweise sogar noch Glas-Transistoren der OC-Serie; teilweise bereits im Metallbecher. Aber auch noch drei Stück Elektronenröhren finden sich in dem Gerät.


    [imgwidth]http://forum.classic-computing…7c86044e1f5794ff31b0651ad[/imgwidth]


    Damit konnten in einer automatisierten Fertigungsstraße Messungen und Einstellungen an den Objekten, die dort gefertigt wurden, vollautomatisch durchgeführt werden, ebenso konnten die Ergebnisse automatisch dokumentiert werden - die allerersten Anfänge von CIM, ISO900x & Co ! Das war epochal und revolutionär neu ! Sicher ist der ADW1/2 am Besten nutzbar in Verbindung mit einem daran angeschlossenen Computer, aber er besitzt auch eine Druckerschnittstelle zum direkten Anschluss zwecks automatischer Dokumentation.
    Dieses ist die Schnittstelle zwischen professioneller Messtechnik, Industrieautomation und elektronischer Datenverarbeitung. Das Gerät passt aber nicht wirklich zu meinen ansonsten hier vorhandenen Geräten. Außerdem fehlt mir die dazu passende automatische Fertigungsstraße.....


    [imgwidth]http://forum.classic-computing…6cda7d8adea6a90f9aec386c9[/imgwidth]


    Da es sich um Wandel&Goltermann und um ein sehr seltenes Stück Technikhandelt, habe ich das Gerät natürlich keinesfalls zerlegt - obwohl sich viele sehr interessante Teile darin befinden, die zur Instandsetzung anderer Geräte jener Zeit mal sehr nützlich sein können, beispielsweise die Germanium-Glas-Transistoren oder die zahlreichen AF118, die wirklich durch *nichts* anderes zu ersetzen sind (außer durch AF118....), da dieser Typ für Germanium-Verhältnisse außergewöhnliche Daten besitzt. Daher ist dieses - im Gegensatz zu meinen anderen Angeboten - kein "(Fast-oder-ganz-)Verschenk-Artikel". Ich tausche aber gern - mein üblicher Text folgt :


    "Was mich selber primär interessiert, das ist alte Messtechnik aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie aus dem Bereich der Nachrichtentechnik. Alles, was Elektronenröhren enthält, ist potentiell interessant, aber manchmal auch halbleiterbestückte Geräte. Typische Hersteller derartiger Geräte waren Rohde&Schwarz, Tektronix, Siemens, Wandel&Goltermann, Philips, Hewlett-Packard, Schomandl, AEG – das sind nur einige der bekannteren Namen. (Außer Rohde&Schwarz sowie Tektronix sind die genannten Firmen nicht mehr existent oder nicht mehr im Bereich der Messtechnik tätig.)
    Ebenfalls interessant können sog. ‘kommerzielle’ Empfänger sein, also Funksignal-Empfänger, wie sie beispielsweise im Flugfunk, im Seefunk oder bei dem Bundesnachrichtendienst oder bei Presseagenturen, etc. eingesetzt wurden, dazu natürlich jegliche Posten von Elektronenröhren sowie alles, was eine Qualitäts- oder Zustandsbeurteilung von Elektronenröhren ermöglicht – Messgeräte und Messplätze zur Überprüfung von Elektronenröhren."


    Wer also *irgendetwas* aus dem genannten Bereich hat, möge es mir einfach anbieten ! Und wer nichts aus dem Bereich hat, aber den ADW1/2 dennoch interessant findet, sollte sich ebenfalls melden....


    [imgwidth]http://forum.classic-computing…0d4b48cd66f593343eb1d5f8a[/imgwidth]


    Im Netz findet sich zu diesem Gerät praktisch *nichts* an Information. Zu selten, zu exotisch. Da es aber vollständig mt einzelnen Bauelementen aufgebaut ist, kommt man hier auch ohne jegliche externe Information weiter - man muss sich aber dann Zeit dafür nehmen.
    Wie es mir schient, ist bei dem Gerät bereits ein Großteil der zum Druck nötigen und sonst im Drucker anzutreffenden Elektronik untergebracht, der externe Drucker also primär ein elektromechanisches Gerät mit wenig enthaltener Elektronik. Das legt den Schluss nahe, dass mit entsprechendem Willen und Sachverstand versehene Leute durchaus in der Lage sein könnten, einen anderen Drucker so zu modifizieren, dass er brav die Messwerte aus dem ADW1/2 ausdruckt.
    Allerdings gehe ich davon aus, dass sich im Archiv der Wandel&Goltermann-Foundation ein Manual zum Gerät befindet. Diese Stiftung kümmert sich 'in Papierform' um den Erhalt all' der Technologie, die von dieser einst zur Speerspitze des High-Tech gehörenden Firma entwickelt wurde. Allerdings gehörten die Produkte dieser Firma oft auch preislich zur 'Speerspitze', was sie dann entsprechend sehr selten macht. (Manche Geräte allerdings, die auch von der damaligen Bundespost zu Messzwecken am Telekommunikationsnetzwerk genutzt wurden, wurden in größeren Stückzahlen gefertigt und sind daher auch erheblich weniger teuer gewesen, die findet man daher recht häufig - beispielsweise die diversen Trägerfrequenz-Pegelsender und TF-Pegelmesser. Die kosteten dann nur den Gegenwert von vielleicht 2...3 Volkswagen) Insofern dürfte ein Handbuch zu diesem Gerät auch beschaffbar sein und wenn jemand möchte, könnte bei ernsthaftem Willen das Gerät sicher wieder in Funktion gesetzt werden. Wer zB. eine Telefunken TR4 oder eine Zuse Z25 -Rechneranlage zu Hause hat - hier ist ein würdiger und passender Datenlieferant dafür....


    [imgwidth]http://forum.classic-computing…6cc68e8341d78ab4a3fd97ae9[/imgwidth]


    Anmerkung : Wer genau hinschaut, entdeckt krumm gebogene Kabelbäume, nicht exakt gerade eingesetzte Leiterplatten, eine Delle in einem Elko, etc. - so wäre das Gerät natürlich *niemals* von WaGo ausgeliefert worden, das kommt duch lieblose Behandlung irgendwann während der letzten fast 60 Jahre - aber soetwas ist natürlich mit sehr kleinem Aufwand wieder optisch schön herzurichten. Schwere Schäden wie gebrochene Steckleisten, gebrochene Leiterplatten oder zerstörte Transformatoren, etc. habe ich nicht entdeckt.

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    Eine Variante ohne Dreh-Encoder gibt es auch (neben gefühlten 1000 anderen Varianten), unterscheidet sich wohl im Wesentlichen nur durch die Bedienbarkeit.
    Auf YT gibt's einen Test jener Version vom EEVblog


    Berichtet wird weiterhin von diesen Geräten, dass sie durch Fremdspannungen sehr schnell zerstört werden können, etwa wenn ein gemessener Elko nicht wirklich vollständig entladen ist.


    Essenz : Transistoren und FETs gut, eine Z-Diode wurde falsch als 2 Dioden erkannt und die angegebene Z-Spannung stimmt nicht (aber die ist ja bekanntermaßen bei sehr kleinen Messströmen ohnehin nicht korrekt feststellbar), Elkos und normale Cs wurden mit Fehlern im Bereich 10...20% korrekt erkannt, Widerstände gut, Induktivitäten wurden nicht ausführlich getestet, aber kleinere Werte (µH-Bereich) wurden nur als niederohmige Widerstände erkannt. Ein 7805 wurde nur als 'Unknown' erkannt.


    Resümee : "Betrachten Sie dieses Gerät nicht als echtes Messgerät, schon gar nicht nicht als Ersatz für ein echtes L-C-R-Messgerät, aber für den kleinen Preis ist es ein großartiges Bauelemente - Identifikationsgerät und Anschlussfolge-Identifikationsgerät."


    Aber möglicherweise funktionieren andere Exemplare mit einem vielleicht höheren Firmware-Stand und weiter entwickelter Hardware (die Dreh-Encoder-Versionen scheinen mir moderner zu sein) mittlerweile besser.
    Wer was weiß, möge berichten !

    Moin,
    das von mikemcbike gezeigte Gerät scheint tatsächlich ganz interessant zu sein.
    Hab ich mir vor einiger Zeit auch bestellt, aber noch nicht zusammengebaut, kann also noch keine Erfahrungen berichten.
    Aber ich hatte mich vorab informiert - und zwar hier :
    Entwicklungs-Thread auf microcontroller.net
    Das Ding wurde / wird also im microcontroller.net-Forum entwickelt !
    Die Chinesen haben das dann offenbar entdeckt, für gut befunden, bauen es und bieten es an. Allerdings ohne jeden Hinweis auf die Quelle...
    Hier mehr dazu :
    Wiki auf microcontroller.net


    So wirklich 'chinesisch' ist das Gerätchen also wohl eher nicht....


    Was man sonst noch so hört, ist das Ding tatsächlich gar nicht schlecht - nur die beigefügten Dreh-Encoder sind wohl häufig nicht wert, überhaupt eingelötet zu werden, da soll man angeblich gleich was Besseres einlöten, um sich sonst schnell auftretenden Ärger zu ersparen.
    Aber, wie gesagt, habe noch keine eigenen praktischen Erfahrungen.


    Mein US-amerikanisches Beckman Handheld Kondensator-Messgerät aus der frühen 1980ern erlaubt eine Veränderung der Messfrequenz während der Messung, das zeigt dadurch auch sehr schön schlecht gewordene Elkos mit zu hohem ESR an, denn dann verändert sich die scheinbar gemessene Kapazität deutlich mit der Frequenz. Ebenso werden durch Veränderung der Messfrequenz übermäßig verlustbehaftete (meist alte Papier-) Cs erkennbar, es verändert sich dadurch das Verhältnis zwischen kapazitiver und ohmscher Komponente des Stromes.


    Grüße aus HH !

    Moin,
    hab grad die Nachricht gesandt !
    Hast Du denn auch Interesse am EMT9145 oder ist das unabhängig voneinander ?
    Es grüßt
    Burkhard


    Nachtrag : 'Datenträger Win7' : Damit meine ich eine kpl. Lizenz, also mit dem COA-Aufkleber/Product Key. Will einfach nur einige herumstehende, leicht unkomplette ältere PCs mit damals hochwertigen ASUS- und Gigabyte Profi-MBs wieder voll nutzbar machen.

    Hoffe, das Gerät ist noch hinreichend dem Umfeld der elektronischen Datenverarbeitung zuzuordnen, so dass es hier passt.... ist jedenfalls definitiv alte Digitaltechnik !


    In einem Newsletter des University of Michigan Computing Center - 1983 - ‎Computation laboratories fand ich folgende Kurzinfo :
    The Harris / 3M EMT 9145 is a medium-volume unit. It features 4.8-kbit/s support in Group 3 compatibility and a combined RS-232-C/encryption interface. It lists for $3,700.


    Es ist ein Thermopapier-Gerät, wie damals üblich. Das gibt's immer noch billig zu kaufen...
    Zuerst ein Foto mit einer Coladose davor zum Größenvergleich, dann zwei Innenfotos.
    [imgwidth]http://forum.classic-computing…682f6ba1aa1950c9ff51fd20b[/imgwidth]
    Neben einem mechanisch steifen Aufbau mit vielen Al-Gussteilen findet sich innen ein Sandwich mit drei Platinen übereinander. Zwischen der zweiten und der dritten Leiterplatte (noch nix mit SMD...!) liegt der optische Strahlenweg, Objektiv und Scanner jeweils an den gegenüberliegenden Schmalseiten des Gerätes.
    An der Rückseite des Gerätes ein großer Al-Kühlkörper. Deutlich hörbarer Lüfter im Betriebszustand (300W, wenn ich richtig erinnere), aber ruhig im Stand-By (10W).
    [imgwidth]http://forum.classic-computing…a8c213b359402c3bc75540785[/imgwidth]
    [imgwidth]http://forum.classic-computing…24e654dd1ab858c76233cf760[/imgwidth]


    Bedienungsanleitung zum Gerät habe ich auch noch irgendwo.


    Das kleine LC-Display ist in Ordnung ! Das späteste Datum, was man bei diesem Gerät eingeben kann, ist übrigens im Jahre 1999... hat aber ansonsten keinerlei Auswirkungen, es steht dann eben auf dem Fax eine falsche Jahreszahl.


    Ist immer noch angeschlossen und betriebsbereit, macht sich aber seit einiger Zeit nach längerer Stand-By-Zeit selbstständig, reagiert nicht mehr auf das Bedienfeld – stürzt also sozusagen ab. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben einer oder mehrere Elkos im Netzteil nach rund 35 Jahren nun ein zu großes ESR und /oder zu geringe Kapazität und müssen ersetzt werden – reine Fleißarbeit. Habe ich allerdings nicht gemacht und kann daher nicht gerantieren, dass das die Ursache ist, aber ganz allgemein müssen bei elektronischen Geräten nach einigen Jahrzehnten fast immer einige, manchmal alle Elektrolytkondensatoren ersetzt werden.
    ((Bei noch älteren Geräten aus den 1950er/1960er Jahren ist es noch viel schlimmer, insbesondere bei Geräten der Unterhaltungselektronik, darin befinden sich in der Regel massenhaft Papier-Wickelkondensatoren, die grundsätzlich immer allesamt heraus müssen – das macht dann wirklich viel Arbeit – oder man darf das Gerät halt keinesfalls einschalten. Soetwas hat man aber seit den 1980ern in der Regel nirgendwo mehr eingebaut))



    Ziemlich groß und beachtlich schwer - Versand als Paket wäre aber sicher
    noch möglich, dann möglichst mir einen passenden Karton zusenden, zB.
    einen Karton von einem Rasenmäher.


    Idealerweise natürlich Selbstabholung in Hamburg....



    Ich habe auch noch sehr viele andere Uralt-EDV-Objekte, von denen ich mich mal gut trennen könnte – größere Mengen Disketten, 5-1/4” und 3-1/2”, teilweise unbenutzt, neu; teilweise originale Software-Disketten, zB. CAD-Software und Betriebssysteme (keine Spiele ! Nur Software aus dem technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich und allgemeine EDV, zB. Grafiktreiber, etc.)
    Außerdem ein Umzugskarton voll mit Mainboards, größtenteils 80386, ein paar 486 und Pentium 1, dazu RAM und CPUs, 5-1/4” Floppy Disk Drives, alte Cherry-XT-Tastaturen, ISA-8-Bit und 16-Bit-Grafikkarten, teils in OVP (ET4000AX) und MFM-Controller, I/O-Karten, Parallelport-Scanner, einige Nadeldrucker, ein oder zwei Sync-on-Green-Workstation-Monitor von DEC (müsste 20” sein), 54kHz, hingen mal an einer VAX. Dazu etliche merkwürdige Verbindungs- und Adapterkabel für Uralt-Rechner, teils neu und OVP.
    Mindestens ein großes Monitor-Chassis (neues Ersatzteil) aus einem US-amerikanischen Arcade-Game habe ich auch noch irgendwo, vielleicht sogar noch eine dazu passende Langlebensdauer-Bildröhre (24”), aus den Dingern hab ich mal für jemanden große BAS-Monitore für eine spezielle Anwendung gebaut und ich meine, davon sind noch Teile übrig. Uralt, späte 1970er Jahre, die kamen mal aus einer Firmenpleite. Diese Chassis sind sehr flexibel und lassen sich mit sehr vielen verschiedenen US- und EU-CRT-Typen von 10” bis 27” betreiben.
    Wenn ich grabe, finde ich sicher noch viel mehr, aber erstmal müssen die größeren Dinge weg, die hindern mich nämlich am Zugriff auf das, was dahinter steht....
    Aber diese Sachen will ich noch in separate Posts packen. Ist hier mehr eine Erinnerung für mich....



    Oben steht 'Tausch' - man soll ja unbedingt bei Verkäufen eine Preisvorstellung angeben - ich habe absolut keine ! Daher schreibe ich einfach mal 'Tausch' und erwähne folgendes :


    "Was mich selber primär interessiert, das ist alte Messtechnik aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie aus dem Bereich der Nachrichtentechnik. Alles, was Elektronenröhren enthält, ist potentiell interessant, aber manchmal auch halbleiterbestückte Geräte. Typische Hersteller derartiger Geräte waren Rohde&Schwarz, Tektronix, Siemens, Wandel&Goltermann, Philips, Hewlett-Packard, Schomandl, AEG – das sind nur einige der bekannteren Namen. (Außer Rohde&Schwarz sowie Tektronix sind die genannten Firmen nicht mehr existent oder nicht mehr im Bereich der Messtechnik tätig.)
    Ebenfalls interessant können sog. ‘kommerzielle’ Empfänger sein, also Funksignal-Empfänger, wie sie beispielsweise im Flugfunk, im Seefunk oder bei dem Bundesnachrichtendienst oder bei Presseagenturen, etc. eingesetzt wurden, dazu natürlich jegliche Posten von Elektronenröhren sowie alles, was eine Qualitäts- oder Zustandsbeurteilung von Elektronenröhren ermöglicht – Messgeräte und Messplätze zur Überprüfung von Elektronenröhren."


    Wer also *irgendetwas* aus dem genannten Bereich hat, möge es mir einfach anbieten ! Und wer nichts aus dem Bereich hat, aber dem EMT9145 dennoch Asyl gewähren möchte, sollte sich ebenfalls melden.... ich könnte derzeit beispielsweise einen 65nm Pentium D gebrauchen und /oder DDR400-RAMs mind. 1GByte und /oder eine PCI-E Grafikkarte (gerne alt) mit VGA- und DVI- und möglichst auch HDMI-Ausgang. Ebenso Datenträger mit Windows 7 Pro oder Business oder besser, vorzugsweise Multilanguage oder Englisch, auch OEM von Dell, Fujitsu, etc., sofern problemlos installierbar auch auf anderen Rechnern. Ebenfalls gebrauchen könnte ich einen 22" Monitor mit Seitenverhältnis 3:4 (Flachbildschirm) oder einen 24" als 16:9-Version. Und wer auch von all jenen Dingen nix über hat, den EMT9145 aber dennoch interessant findet, der möge sich ebenfalls melden....

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    NEC SilentWriter LC 890 - ein Laserdrucker anno 1988 - vielleicht auch zwei...
    Dazu gibt es hier noch mehrere Packungen Toner und mehrere Trommeln sowie weitere Teile. Außerdem Aktenordner mit Unterlagen zum Gerät (User und Service) Vielleicht habe ich auch noch ein zweites Exemplar als Teileträger - der war mal bös heruntergefallen und dann als Teileträger weggestellt. Müsste suchen, ob der noch da ist.


    Ein paar Infos, schnell aus dem Netz zusammenkopiert :
    Black & White laser printer, max. 300x300 dpi, 8ppm
    Recommended Driver: Postscript (Home page, View PPD, directly download PPD)
    Generic Instructions: CUPS, LPD, LPRng, PPR, PDQ, no spooler
    Also supports LaserJet (PCL 2 I believe) and Diablo 6650 but why bother. NEC website has very detailed information (FAXBACK) in PDF format to be downloaded for free. Lists all the parts and part numbers.
    Interfaces lt. IBM Supportblatt : Centronics parallel, 25-pin RS-232C serial, 9-pin RS-422, SCSI
    Ob aber RS-422 und SCSI bei diesem Exemplar tatsächlich vorhanden sind
    , das würde ich bei ernsthaftem Interesse noch nachsehen – müsste das Gerät dazu freigraben, macht Arbeit, daher hab ich noch nicht nachgesehen.
    Unfassbare 3 MB Speicher – damals mehr, als selbst hochwertige PCs hatten....
    Typenschild gibt klar das Herstellungsjahr 1988 an
    , aber gemäß einem Dokument, welches ich im Netz fand, hat offenbar IBM im Jahre 1996 noch Support für diese Geräte angeboten.


    Hier eine kleine Diskussion betreffs dieser Geräte :
    https://fixyourownprinter.com/posts/25292


    Im ‘PC Magazine’ März und April 1988 wird das Gerät jeweils erwähnt.
    In einer Werbung in der Ausgabe vom 28.03.1989 wird ein Preis von $ US 3299.55 genannt, also fast das Dreifache eines Standard-PCs jener Tage...


    Hier eine Art Datenblatt – sogar mit Abbildung :
    http://www2.nefec.org/upm/printers/mnc89.htm


    Vor einigen Jahren hat der LC890 noch gut funktioniert, jetzt noch nicht wieder geprüft, weil tief weggestapelt.
    Ziemlich groß und beachtlich schwer - Versand als Paket sicher nicht möglich, aber per Spedition auf Palette ginge es - oder per Kurierdienst (ist gar nicht so teuer, wenn man dem Kurier Zeit lässt und er es als Beiladung mitbringt, wenn er ohnehin mal in der Nähe des Empfängers zu tun hat)
    Idealerweise natürlich Selbstabholung in Hamburg....


    Oben steht 'Tausch' - man soll ja unbedingt bei Verkäufen eine Preisvorstellung angeben - ich habe absolut keine ! Daher schreibe ich einfach mal 'Tausch' und erwähne folgendes :


    "Was mich selber primär interessiert, das ist alte Messtechnik aus dem Bereich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie aus dem Bereich der Nachrichtentechnik. Alles, was Elektronenröhren enthält, ist potentiell interessant,
    aber manchmal auch halbleiterbestückte Geräte. Typische Hersteller
    derartiger Geräte waren Rohde&Schwarz, Tektronix, Siemens,
    Wandel&Goltermann, Philips, Hewlett-Packard, Schomandl, AEG – das
    sind nur einige der bekannteren Namen. (Außer Rohde&Schwarz sowie
    Tektronix sind die genannten Firmen nicht mehr existent oder nicht mehr
    im Bereich der Messtechnik tätig.)

    Ebenfalls interessant können sog. ‘kommerzielle’ Empfänger sein, also Funksignal-Empfänger, wie sie beispielsweise im Flugfunk, im Seefunk oder bei dem Bundesnachrichtendienst oder bei Presseagenturen, etc. eingesetzt wurden, dazu natürlich jegliche Posten von Elektronenröhren sowie alles, was eine Qualitäts- oder Zustandsbeurteilung von Elektronenröhren ermöglicht – Messgeräte und Messplätze zur Überprüfung von Elektronenröhren."


    Wer also *irgendetwas* aus dem genannten Bereich hat, möge es mir einfach anbieten ! Und wer nichts aus dem Bereich hat, aber dem LC890 dennoch Asyl gewähren möchte, sollte sich ebenfalls melden.... ich könnte derzeit beispielsweise einen 65nm Pentium D gebrauchen und /oder DDR400-RAMs mind. 1GByte und /oder eine PCI-E Grafikkarte (gerne alt) mit VGA- und DVI- und möglichst auch HDMI-Ausgang. Ebenso Datenträger mit Windows 7 Pro oder Business oder besser, vorzugsweise Multilanguage oder Englisch, auch OEM von Dell, Fujitsu, etc., sofern problemlos installierbar auch auf anderen Rechnern. Ebenfalls gebrauchen könnte ich einen 22" Monitor mit Seitenverhältnis 3:4 (Flachbildschirm) oder einen 24" als 16:9-Version. Und wer auch von all jenen Dingen nix über hat, den LC890 aber dennoch interessant findet, der möge sich ebenfalls melden....