Beiträge von tokabln

    Na dann kann man das ja schon mal ausschliessen.


    Die Laufwerke die im MFA verbaut wurden waren oder sind, sind Mitsubishi MF355C-212M. Dabei handelt es sich um Laufwerke mit 720KB/1.44MB und 3ms bis 6ms Steprate (Multistep). Demnach müssten (sollten) Laufwerke mit gleicher Spezifikation eigentlich laufen... aber ich habe kein Laufwerk mit dieser Spec. für einen Test vorliegen.


    Bei der Bussignal Anzeige kommt ein 74LS74 zum Einsatz... kein Open Collector... beim FDC kommt ein 74LS04 zum Einsatz... nix Open Collector...

    Ich nehme mal an... die sitzt auf J2... den auf J1 würde eine zusätzliche Diode keinen Sinn machen.


    Auf J2 könnte es auch hier zur Abwehr von Kurzschlüssen sein, wenn mehrere Karten das RST5.5 (oder auf J3 oder J4 -> RST6.5 - 7.5) bedienen. Interessant wäre hier die Frage in welche Richtung zeigt die Kathode ... zu PIN 8 von IC 5.1... dort laufen je nach Brücke die vorgenannten Signale auf.

    Das mit der Diode am Floppy ist richtig...


    Laut Handbuch... "Liegen die READY Ausgänge der beiden Baugruppen auf H-Pegel, so liegt auch der READY Eingang der CPU über den PullUp Widerstand auf H-Pegel. Wird z.B. der READY Ausgang der FDC Baugruppe auf L-Pegel geschaltet, so wird die Diode D1 (der FDC) in Durchlaßrichtung geschaltet. Der Ready Eingang der CPU geht auf L-Pegel und die CPU wird angehalten. Bleibt der Ready Ausgang der Bussignal Anzeige auf H-Pegel, dann sperrt die neu hinzugekommende Diode DX. Es kann dann nicht zu einem Kurzschluß kommen. Daher muß diese Diode nachgerüstet werden, wenn die Bussignalanzeige mit der FDC genutzt werden soll."


    Nicht wortwörtlich wiedergegeben.

    Hast Du eventuell eine Busanzeige Baugruppe gleichzeitig mit der Floppy Karte drin?


    Dann raus damit oder eine Germaniumdiode (z.B. AA117) zwischen Pin 26a und den Schalter RUN der Bussignalbaugruppe einsetzen. Die Kathode zeigt dabei in Richtung Schalter und wird am unteren Anschluß des Schalters (Pin 3) angelötet. Die direkte Verbindung von 26a zum Schalter entfällt damit. Grund ist, das wenn beide Karten drin sind es zu einem Kurzschluß kommen kann wenn beide Baugruppen vorhanden sind.


    Die Diode verhindert, das z.B. die Readyleitung der Bussignalgruppe auf H-Pegel liegt und die FDC Baugruppe zum gleichen Zeitpunkt ggf. auf Low liegt... das gibt dann Ärger. Die zusätzliche Diode verhindert das.

    Funktioniert ein einem IBM Floppy Controller mit nach aussen geführter Schnittstelle, wie sie z.B. im IBM XT verbaut waren. Das Powerkabel muß über ein entsprechendes Gegenstück im Rechner am besten mit einem Y-Adapter für Spannungsversorgung angeklemmt werden. Das passende Gegenstück wurde damals mit einem kleinen Blech geliefert... in manche Rechner musste man dazu vorher ein entsprechendes Loch (Rechteck) ausschneiden und dann dieses Blech auf der einen Seite einklinken und auf der anderen Seite mit einer Schraube fixieren.


    Dann muß noch ein bisschen was in der Config.sys (und ich glaube auch in der Autoexec.bat) eingetragen werden, damit das Laufwerk als z.B. Laufwerk E: angesprochen werden kann. Wenn ich mal Zeit habe kann ich mal meine beiden Dateien anschauen. Bei mir hängt das Laufwerk an einem IBM 5155 Portable dran.


    Hier das damalige Announcement:

    https://www-01.ibm.com/common/…ex.html&request_locale=en

    Leute, bleibt sachlich... der Eine hat die Erfahrungen der Andere hat andere Erfahrungen gemacht.


    Da hilft es nicht zu debattieren wer nun richtig oder falsch liegt.


    Mein Leitspruch als ich noch Ausbilder war: "Erfahrungen kann man nicht vermitteln, die muß (leider) jeder selber machen."


    ...oder versuche einem kleinen Kind zu vermitteln was "heiß" ist... erst wenn es die eingeschaltete Herdplatte berühert hat weiß es was das bedeutet.


    Und bitte nicht sprichwörtlich sondern als Metapher nehmen.

    Ich mische mich mal kurz ein, grundsätzlich kann ich mich schon beimachen und diese Karte 1:1 clonen und um die Erweiterung auf 4 Laufwerke und ggf. die 8" Laufwerke über den geänderten Takt anbinden. Da ich kein 8" Laufwerk mein Eigen nenne, könnte ich das nicht testen.


    Ich möchte aber erstmal mit dem V24/RS232 Clone (mit optionalen USB FT232 Breakoutboard) fertig werden. Wenn da also kein Druck besteht, die Floppy Platine nächste Woche zu haben, dann kann ich mich nach Beendigung der V24 Karte gerne drum kümmern.

    Nun, zunächst wollte ich eigentlich die Originalkarte klonen und optional ein USB zu RS232 Modul draufsetzen. Alles andere hatte ich bis dato nicht angedacht... ich denke wenn es ggf. 2 Versionen gibt wäre das auch okay... muß mal drüber nachdenken, denn das Layout existiert schon und ich habe seit ein paar Tagen das Modul um das auf einer Fädelplatine auszuprobieren.

    Ach so... bevor ich das vergesse... ich bin ebenfalls an der 64K Karte dran... dann aber nur mit ein oder maximal zwei RAM Chips...

    Hallo Robert, erstmal Danke... das werde ich mir mal anschauen.


    Da ich die CPU Karte nachgebaut habe, denke ich darüber nach ggf. eine für CP/M angepasste Version zu generieren. An der RS232/V24 Karte bin ich eh gerade dran, davon eine neue Auflage (inkl. der Option einer USB Anbindung) fertig zu stellen.


    Dann könnte man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen...

    Da ich mit CP/M noch nicht wirklich firm bin... kannst Du kurz erklären wie ich diese Dateien auf eine 720KB Diskette bekomme, damit CP/M davon dann auch startet? Ich habe bis dato den MFA nur in der Standard Version benutzt, habe aber sowohl die Video Karte als auch die 64KB RAM Karte für CP/M vorliegen. Auch (im Moment nur ) ein Floppy Drive ist vorhanden.


    Dankeschön...

    Hallo Jonas,


    erstmal Klasse das Du das soweit hinbekommen hast. Bei den beiden Fehlern kann man nur sagen... dumm gelaufen. Bei meinem Arduino PC1401 Shield habe ich aus welchen Gründen auch immer, ebenfalls sehr kleine Bohrungen gewählt... aber Kopf hoch... Shit happens...


    Gruß Torsten

    Also ohne das Laufwerk jetzt genau zu kennen, aber der blaue Stecker gehört garantiert so wie er liegt auf die Stiftleiste gesteckt, sprich der äussere rote Strich am Flachbandkabel liegt rechts wenn ich Dein Bild des Laufwerks betrachte.


    D.h. das Flachbandkabel geht direkt vom PCB weg... sonst würde das Kabel denke ich auch völlig anders geknickt sein. Ich kann auf den Fotos leider nicht erkennen ob da eine "1" oder eine Markierung an den Steckverbindern auf den PCBs aufgedruckt ist.

    Super und Danke...


    PS: der Torsten schreibt sich ohne (H)aar, sieht man aber auch wenn man mir gegenüber steht oder meine Avatar anschaut ;-)