Das Teil gut in Klarsichtfolie einpacken. Dann in den Karton und mit Brunnenschaum auffüllen. 1/3 einer Sprühdose (kostet ca. 7 EUR) dürfte für einen Umzugskarton reichen.
Ist das Theorie oder schon versucht? Ich muss was ziemlich wertiges und eher brüchiges (Acorn A7000) von Österreich nach Deutschland verschicken und bin gerade auf der Suche nach der optimalen Polstermethode.
Ja, mit einem Monitor. Beim Arbeiten mit dem Schaum muss man auf jeden Fall Handschuhe tragen. Dann erst eine Schicht in den Karton sprühen (sehr wenig, das Zeug quillt unheimlich auf, wenn ausgehärtet den eingepackten Monitor drauf (es war eine Schicht Luftpolsterfolie) und dann die Ränder und den Deckel eingeschäumt. Wenn man nicht langsam arbeitet, wird es eine ziemliche Sauerei. Der Schaum ist während der Verarbeitungsphase nicht nur giftig , sondern klebt auch noch und quillt ziemlich stark nach. Das Gerät Ist heile beim Empfänger angekommen. Das Auspacken habe ich nicht mitbekommen, wird aber etwas gedauert haben.
Wie PC-Rath_de schon sagte: Das Zeug wird relativ hart. Es ist keine weiche Polsterung, aber auch keine die nachgibt, so dass eine Kraft punktuell auf den Inhalt wirken kann. Wenn du mit einem Hammer drauf haust, ist halt ein Loch im Material, alles darunter bekommt nichts mit. Wenn jemand den Karton aus einem Meter fallen lässt und er kommt flächig auf, dürfte das nicht besser oder schlechter als jede andere Verpackung sein, kommt er auf einer Ecke auf, wird der Schaum halt entsprechend eingedrückt. Hat man genug davon verarbeitet, dürfte dem Inhalt nichts passieren.
Das war bei mir auch eher ein Experiment. Hätte ich die Dose nicht mit einem Restinhalt von Dichtungsarbeiten noch übrig gehabt, wäre ich vermutlich nicht auf die Idee gekommen.