Posts by Krischna

    Guten Abend,

    das mit den Tasten kann ich erklären: Ich nehme an, dass unter den Tasten eine Gummimatte liegt, die mit irgendeiner Beschichtung versehen ist, Graphit oder irgendetwas leitendes, wie in einer Fernbedienung. 0 Ohm wird man da nie hinbekommen, weil es kein metallischer Kontakt ist. Die 2000er Taste könnte das Phänomen "Taste-drücken-bis-es-endlich-mal-klappt" haben. Oft ist auch Belag auf den Kontaktflächen. Einfach mal reinigen.


    Zu dem RF to HDMI Wandler: Meine (schmerzlich zeitintensive) Erfahrung hat gezeigt, dass die AY-3-Chips laut Datenblatt ein PAL Signal liefern. In der Praxis laufen Röhrenfernseher gut, Flachbildfernseher... bedingt. Je nach Kassette stimmen Farben nicht oder das Bild hüpft. Ich habe meiner Konsole einen AV-Anschluss verpasst, weil der Digitaltuner meines Röhrenfernsehers das Signal nicht sauber rein bekommt. Gut möglich, dass der HDMI Wandler das Signal gar nicht erkennt. Das beste wäre ein alter Fernseher mit "Rädel-Tuner". Hab extra noch einen aufbewahrt.


    Ich würde ein altes Cinch Kabel opfern, den Schirm auf Masse und mit der Seele an der Kassette die Videoausgänge abklappern, an irgendeinen Front-AV Eingang stecken und mal sehen. Selbst wenn man kein stabiles Bild hat, muss man irgendwo den Hintergrund und die beiden großen Punktesandanzeige erahnen können. Dann läuft schon mal der AY-3.


    Für kurze Zeit hatte ich die SD 50 auch und heiß wird da definitiv nichts, nicht mal gediegen warm. Spannungsregler hat meine Konsole keinen. Das ganze System läuft auch mit 7,5V. Darunter verändern sich die Farben und der Ton wird seltsam. Auch eine Möglichkeit wäre, blind ein Spiel wählen, die Konsole auf Auto und dann müssten zumindest Töne von fliegenden Bällen zu hören sein.


    Zum Transistor: Eher wahrscheinlich ist ein 2SC5610, aber 100%ig sicher ist das auch nicht. Wenn du da nicht weiter kommst, kann ich meine Bastelkonsole öffnen. Vielleicht ist der da auch drin... zwecks Vergleichsmessung. Wird der Kamerad ohne Modul auch heiß?


    Mehr fällt mir gerade nicht ein. Fröhliches Schaffen! :)

    Hallo Dieter,

    ich habe zwar keine Soundic, aber zwei HGS Telesport, die die gleichen Module benutzt. Da diese Konsolen im Gegensatz zum Atari keinen Microprozessor haben, sondern eigentlich alles im AY-3 Chip in der Kassette gemacht wird, bin ich vom Datenblatt des AY-3-8610 ausgegangen, der in der PC-501 verbaut ist. Da ist ein "typischer Schaltplan" drin, an dem sich die Konsolen mehr oder weniger orientieren. Bei meinen Konsolen hat das zur Fehlersuche ausgereicht. Zumindest kann man ausmessen, ob das Modul mit Strom versorgt wird, Tastensignale ankommen, etc.. Vielleicht hilft das für den Anfang.


    Gruß

    Christian

    Stimmt, sorry, ich versuche die Lesebrille noch zu vermeiden, wo es geht und das kommt dann raus dabei. Ich habe noch eine Trident (ist das TVGA?) mit 8-bit Jumper, allerdings wollte die im 8-bit Modus weder im PC20III, noch im PC30III, noch auf dem Mainboard des PC40III. Auf anderen Boards im kurzen Slot klappte das prima und die echt 8-bit Karte auf dem Commodores auch. Das hat mich damals wahnsinnig gemacht. BIOSe konnte ich da noch nicht brennen und so habe ich (knurrenderweise) aufgegeben.

    Guten Abend,

    bei meinem PC20 schaltet sich die interne Grafikkarte ab, sobald eine EGA oder VGA Karte im ISA Bus steckt. Die Jumper ignoriert er dann und am Onboard Port kommt nichts mehr raus, allerdings hab ich eine "echte" 8-bit VGA gesteckt. Ich habe auch schon Karten gesteckt, die fehlerhaft waren oder einfach nicht gingen. Gepiepst hat mein PC20 allerdings nicht.

    Guten Abend,


    ich habe jetzt gerade kein C25 zur Hand, aber ich hatte schon einige Telefone und Tablets auf dem Tisch, die ohne oder mit defektem Akku keinerlei Lebenszeichen von sich gaben. Die Chancen stehen gut. Kann morgen mal nach einem C25 graben, falls sich bis dahin niemand findet.


    Krischna

    Bei meiner Versicherung ist das wie bei vossi. Allerdings erzählt jedes meiner Geräte eine eigene Geschichte, die zum Teil nur mir bekannt ist. Wäre die Sammlung vernichtet, würde ich sie in gleicher Form wahrscheinlich nicht mehr aufbauen. Die Geschichten wären weg. Zeit, neue zu schreiben.

    Unabhängig vom Gerät, das ich leider nicht kenne, weiß ich von 2 generellen Problemen mit LCDs:

    - die Kontastspannung: Vielleicht bricht sie im Lauf des Betriebs langsam zusammen.

    - die Wechselspannung: LCDs müssen mit einer wie auch immer gearteten Wechselspannung angesteuert werden. Ich lasse die normal über ein paar NOT-Gatter generieren. Möglicherweise funktioniert der Wechsel nicht mehr. Da LCDs nicht gerade freundlich auf Gleichspannung reagieren sollen, habe ich das noch nie mit Fleiß probiert. Möglichweise verschwindet der Effekt nach längerem Stillstand deshalb später, weil was auch immer dann im Display passiert, sich wieder abbaut.

    Ich weiß nicht genau, welcher Test es war (Timer?), aber der schlägt immer fehl und man darf sich nicht beirren lassen. Mein Board war in sehr schlimmen Zustand und dennoch war keine Leiterbahn defekt. Es waren "nur" zerfressene Lötpunkte und ICs. Die ICs sahen von außen her noch gut und unversehrt aus. Die Neugier zeigte dann nach dem Öffnen unter dem Mikroskop, dass einige Beinchen unterwandert waren. Nur am Rande.


    Warten wir mal, was Landmark spricht.

    Bei der Reparatur meiner PC 20 und 30 Boards hat die POST-Karte wahlweise 08 oder FF angezeigt, völlig zufällig. Die Boards laufen inzwischen alle wieder, aber die Karte zeigt immer noch Murks. Mir hat nur das Supersoft Diagnose Bios geholfen. Bei einem Board war das Problem, dass bei der Spannungsversorgung die Oberseite und die Unterseite eines Pins nicht verbunden waren.

    Hallo liebe Computer-Gemeinde!


    Nach einem kurzen Gespräch mit fritzeflink möchte ich euch meinen Siemens PC 16-11 vorstellen, oder um frosch411 zu zitieren: "Endlich geht er wieder!".


    Die Maschine konnte ich 1990 für die damals vom Taschengeld her machbare Summe von 150 D-Mark von einer Volkshochschule wegkaufen. 3 Jahre zuvor habe ich eben auf dieser Maschine in VHS-Kursen BASIC und dBASEIII gelernt. Durch den Commodore PC20-III meines Papas konnte ich parallel mit DOS und CP/M arbeiten. Ich fand das einfach irgendwie cool.


    Irgendwann ist der PC 16-11 einem PC30-III gewichen und wurde nur noch selten gestartet, bis er sich eines Tages mit brandopferähnlichen Ausdünstungen beim großen Manitu angemeldet hat. Entsorgen konnte ich ihn aber einfach nicht, so blieb er runde 25 Jahre im Keller stehen. Heuer im Frühjahr hab ich dann einen Rappel bekommen und beginnend mit Papas PC20-III (gestorben an Akkuverätzung) alles an Mainboards zu reparieren, was mir in die Finger kam, auch den Siemens. Nach unzähligen Stunden mit Messgerät, Oszilloskop und Lötkolben, den Erkenntnissen aus den Commodore-Boards (zum Siemens habe ich leider keine Schaltpläne), den ausgerauften Haaren, dem einen oder anderen Glas Whisky und der wahnsinnigen Erkenntnis, dass ein Monitor auch nur etwas anzeigt, wenn man ihn am PC ansteckt, konnte ich lesen: "DISK DRIVE A:".


    Schnell noch die Floppy-Drive-Kiste durchsucht, denn das eingebaute war inzwischen bombenfest. Das schlechte Image von Disketten konnte ich dann auch widerlegen: Von 12 Disketten sind 11 fehlerfrei und eine teilweise lesbar. CP/M boote auf Anhieb bis A> .


    Jetzt bin ich an einem Punkt, wo ich auf die Hilfe der Community angewiesen bin. Ich habe nur den "normalen" Benutzerordner und suche alles an Infos, die ich bekommen kann. Vor allem suche ich Schaltpläne oder Artikelnummern, z.B. für die WIAS-Karte, um eine Festplatte anzuschließen oder die Karte selbst, träumen darf man ja. Die Uhr hat keine Akku-Pufferung. Ich kann da zwar was hinzaubern, aber vielleicht gab es da auch was von Siemens, was ich originalgetreu nachbauen kann. Soweit ich weiß passen auch Karten und Teile aus den PG 675/685/695 (hab ich gelesen). Momentan werkelt der PC mit einer 8088 CPU, 256kB RAM und 2 Floppys. Ich möchte ihn einfach in alle Richtungen erweitern, wobei ich auch vor dem Kartenselbstbau nicht zurückschrecke.

    Freue mich, von euch zu lesen.

    Viele Grüße

    Krischna