Posts by Metalhead

    Hallo Peter


    Hatte eigentlich bisher keine Probleme (CF-Karten hauptsächlich in einem bereits "moderneren" P4 PC verwendet).


    Meine Karten waren aber teilweise neu. Was ich in diesem Fall wohl mal versuchen würde, ist die CF-Karte mit DISKPART unter Windows mit dem Befehl CLEAN zu leeren. So dürfte keine Partition mehr vorhanden sein. Danach mit FDISK und FORMAT unter DOS initialisieren.


    DOS 6.22 ist aber auch das neuste DOS, welches ich auf eine solche Karte installiert habe (Als reines DOS, Win98 etc lief bisher auch auf CF Karten).

    Das 5,25"-Laufwerk dort ist HD (also kein PC/XT 40-Spur DD)? Die Diskette mal mehrfach "überschrieben"? "Reinigungsdiskette" im Advance86 verwendet? Da man zumindest ins ROM-BASIC kommt, könnte man mit memtest.bas den Speicher > 64 KB testen ...

    Nein, ist ein reines DD-Laufwerk. Habe einen konstanten Mangel an HD-Laufwerken (Bin mir aber sowieso über die Probleme bewusst, DD-Disks mit HD-Laufwerken zu schreiben, daher hätte ich bei diesem Projekt für den Transfer-PC sowieso ein DD-Laufwerk verwendet).


    Den Memtest lasse ich gerne mal laufen, nur wie kriege ich den auf den PC? Kann BASIC per Serial Daten übertragen?

    (Die Alternative wäre natürlich Abschreiben, ist jetzt aber nicht unbedingt meine bevorzugte Variante :P )



    Die Disketten sollten besser mit einem Permanentmagneten vor dem Beschreiben für den Advance86 gelöscht werden.

    Glaube nicht, dass ich noch einen genügend starken Magneten habe, müsste aber noch unformatierte DD-Disketten rumliegen haben (Die Verpackung war noch verschweisst als ich sie bekam). Das wäre sicherlich noch einen Versuch wert.



    mit dd if=tcs86-02.ima of=/dev/fd0 (unter Linux) startet das "Advance 86 Personal Computer DOS" von der Diskette einwandfrei ...

    Das will ich sicher noch probieren, der Transfer-PC müsste problemlos Linux-Kompatibel sein.

    Die Images von fritzeflink resultieren leider nur in einem non-system disk Fehler:

    Wie sieht es mit dem angehängten Image aus?

    Leider auch kein Erfolg :/



    Nimm mal das 2. Image

    Habe ich, aber auch da erscheint der Non-System Disk Error.


    Die Images funktionieren in der 86Box (Mit ähnlicher Hardware, den Ferranti selbst gibt es da ja leider nicht zur Auswahl).


    Edit: Etwas ist mir noch aufgefallen:

    Ich schreibe Diskettenimages auf DOS-Computern idR. mit Freedos Diskcopy. Dieses läuft auch auf MS-DOS. Ich verwende meist das, weil es beide Richtungen unterstützt (Image to Floppy, Floppy to Image).

    Was mir zwar schon früher aufgefallen ist, aber ich nie gross beachtet habe, weil es immer funktioniert hat:

    Gemäss Statusausgabe schreibt FreeDOS Diskcopy 736 von 720 Cluster:


    Und tatsächlich: wenn ich mit Rawrite3 das Image schreibe, erscheint der Non-System-Disk Error nicht. Der Bildschirm bleibt dann nach den Fehlercodes einfach Schwarz (bis auf den kleinen "Eingabebalken", und das Laufwerk dreht nonstopp. Wie bei der Commodore DOS-Disk hängt der PC und lässt sich auch nicht durch CTRL+ALT+DEL neustarten.


    Kann es also sein, dass sowohl DISKCOPY als auch Rawrite3 in einem Format schreiben, mit dem der Controller im Ferranti nicht klar kommt? Wobei es sich dabei ja eigentlich um DOS-Kompatible Laufwerke handeln müsste?

    Leider nur kurz, aber war heute mit einem "Transfer-PC" unter dem Arm kurz andere Images testen.

    (Hatte tatsächlich noch ein korrektes Kabel rumliegen).


    Die Images von fritzeflink resultieren leider nur in einem non-system disk Fehler:

    Ist aber ein Schritt vorwärts, wenn auch nur ein kleiner ^^


    Hab trotzdem noch weitere 2.11 Images ausprobiert. Am vielversprechendsten war ein Commodore image, aber wie alle anderen hängt sich auch das beim booten auf:


    Könnte das mit dem RAM-Fehler zusammenhängen? Sprich, dass DOS versucht, Daten in Arbeitsspeicher-Adressen zu schreiben, die es gar nicht gibt?


    Was mir auch etwas sorgen bereitet: Der PC gibt mit den Fehlercodes einen Beep-Ton aus. Dachte hier an einen normalen Start-Beep wie das z.B. ein IBM AT auch hat.

    Allerdings steht folgendes im manual:

    Die Frage ist natürlich nun, wie lange ein langer Beep sein muss, damit es sich effektiv um einen Prozessorfehler handelt..

    Oder würde BASIC dann wohl auch nicht laden können?

    Kennst Du eigentlich das Passwort des Root-Users (qsecofr)?

    Ja, das hatten wir zum Glück in unserer Dokumentation :)


    Es gäbe einen Punkt um Bibliotheken zu löschen, aber dazu scheine ich selbst mit dem QSECOFR-User keine Berechtigung dazu zu haben?

    (Bibliotheken wie QSYS, QSYS2, QGPL, QTEMP,...)

    Wären davon überhaupt Firmendaten betroffen?

    Ah, danke fürs Formatieren des PDF :)


    Hast Du mit den originalen Laufwerken, originalem Kabel und originalem Controller getestet?

    Ja, sind die originalen Laufwerke und Controller, ich habe selbst keine 8-Bit HDD oder FDC-Controller rumliegen die ich sonst noch verwenden könnte. Das wenige Material was ich davon habe, ist alles 16-Bit ISA.


    Die Laufwerke im Advance sind an einem Kabel mit Drehung (und zwei Stecker) verbunden, Disk Selection steht auf der zweiten Position.

    Es handelt sich um Shugart SA-455 Laufwerke.


    Ich hätte aber sogar noch Kabel, welche keine Drehung haben (und auch nur einen Anschluss). Kurze Zwischenfrage dazu:

    Kann man ein FDD mit Kabel ohne Drehung an einen modernen (XP-Ära) PC anschliessen? Müsste dann einfach DS auf die erste Position gesetzt werden? Spiele eben gerade mit dem Gedanken, einen solchen PC mit einem 5.25er FDD auszustatten, um Diskettenimages schreiben zu können (Den Ferranti habe ich aus Platzgründen ja an einem anderen Ort, diesen "modernen" PC könnte ich dann als Transfer-PC dort stehen lassen).


    Gibt es die Möglichkeit, per BASIC auf die FDDs zuzugreifen? So könnte ich vielleicht zumindest den Controller und die Laufwerke testen.


    kann man ggf auch schon den Color Mode einstellen, so wie z. B bei diesem

    Dazu gibt es auf dem untern Board separate DIP-Schalter, hier der Kleber der auf dem Gehäuse aufgebracht ist:


    Leider bin ich mir nicht sicher, wo sich die Switches für die Dealer-Adjustments befinden (oder ob dabei die Potis gemeint sind):


    aber der UP sollte diese Diskettenimages nehmen:

    Die habe ich mir schon heruntergeladen; Tests damit stehen auf meiner Todolist. Müsste ich bis Ende Woche einmal schaffen :)



    Dies fand ich noch zuletzt, ist aber keine gute Bildqualität

    Diese Disk wäre definitiv wertvoll... Aber auch die anderen Anleitungen welche da auf den Bildern zu sehen sind...

    Ok, auch mit entferntem Kondensator tut sich nichts wenn ich den PC einschalte. Daher versuche ich in erster Linie jetzt mal, den PC selbst in Gang zu bringen. Die Karte selbst wäre interessant, aber nun auch kein Muss.


    Danke für das manual, und die weiteren Infos, hab es soweit weitergeleitet

    Achtung, das Manual ist nur für die Erweiterungskarte, nicht für den PC selbst. Ich gehe davon aus, dass diese später eingebaut wurde. Nur damit es kein Missverständnis gibt.



    Was du dir anschauen kannst wäre die Dipeinstellungen bei dem genie 16c, oder in deinen vorhanden Unterlagen,

    Die scheinen leider nicht kompatibel zu sein. Der Genie 16C scheint aber ein komplett anderer PC zu sein, mit 8088-klon:

    https://oldcomputers-ddns.org/public/pub/rechner/eaca/genie_16/werbung/werbung_genie_16c.pdf


    Die DIP-Schalter sind leiter in meinen Unterlagen gar nicht dokumentiert.

    Hier noch ein Foto davon:


    Muss da wohl oder übel einfach rumprobieren.


    Was mir noch aufgefallen ist: Der PC scheint jeweils beim Starten das B-Laufwerk anzusprechen, nämlich das ohne 150 Ohm Array und in der Mitte des Kabels - vor dem Twist. Wenn ich die Laufwerke umgekehrt verbinde, wird das andere Laufwerk angesprochen.

    Meiner Meinung nach dürfte ja nur das A-Laufwerk bootbar sein?

    Hast Du mal geschaut, ob man evtl. einen Unterschied an den Einstellungen der Drehregler / Stellwiderstände im Inneren sieht, wenn man die beiden SM124 direkt vergleicht ? Wäre ja evtl. so eine Option, daß da mal jemand was massiv "verdreht" hat. Irgendwie sieht es ja eigentlich schon aus wie ein BIld, aber eben ein wenig out-of-sync und das wahrscheinlich auch nur Horizontal.

    Bisher nicht, schliesse eine bewusste Verdrehung aber aus, da die Regler ohne das Gehäuse zu öffnen nicht zugänglich sind.

    Ein Versuch wäre es vielleicht wert, muss aber auch gestehen, dass Arbeiten an einem geöffneten CRT nicht gerade zu meinen Lieblingsaufgaben gehören ^^

    (Gibt halt im Gegensatz zu PCs und Laufwerken so einiges, was böse schiefgehen kann).


    Ah, gibts sicherlich auch im Internet, hat aber für mich momentan keine Priorität

    Der defekte Kondensator sollte im Normalfall kein Problem sein bzw. kann entfernt werden.

    Doch, in diesem Fall ist er ein Problem, denn er war noch in Ordnung als ich den PC erhalten habe ^^

    Der PC macht aber sowieso keinen Wank wen die Karte drin ist; da erscheinen nicht mal Fehlercodes.


    Den Kondensator könnte ich natürlich relativ einfach ersetzen, dann ist aber noch nicht geklärt, weshalb er überhaupt verkohlte. Altersbedingt? Schlechter ISA-Slot? Kurzschluss auf dem Mainboard? Kurzschluss auf der Karte selbst?

    Gibt es sowas wie ISA-Testkarten um solche Fehler zu testen?


    Ich habe erstmal das Manual der Erweiterungskarte gescannt und diesem Post angehängt, falls das für jemanden hier von Interesse ist.


    Das Manual des Ferranti will ich auch noch Scannen, das ist aber zu viel Aufwand mit dem Flachbettscanner den ich habe ;)

    Interesse dafür wurde hier im Forum ja schon angemeldet.


    Aktuell versuche ich somit, den PC ohne Speichererweiterung zu betreiben. Die Unterseite, also das eigentliche Mainboard, sieht ja vollbestückt aus, daher schätze ich hier auf 256k. Dürfte für ein älteres DOS ja erst mal genügen.

    Leider sind die DIP-Schalter auf dem oberen Mainboard in dem Manual das ich habe nicht dokumentiert (allgemein ist kaum Hardware dokumentiert, so sind auch keine Schaltpläne dabei).

    Gab es da einen Standard? Auf dem oberen Mainboard gibt es ein Array an DIP-Schaltern, kann hier im Verlaufe des Tages noch ein Foto davon hochladen.



    Doom64 ... no comment :)

    Das Spiel und die N64 war das erstbeste, was ich aus meiner (immer noch in Umzungskartons verpackten) Konsolensammlung ausgraben konnte um den Monitor zu testen :)

    Mag das Original Doom für DOS auch viel lieber. Der Titelscreen sieht aber schon iwie cool aus in Grün-Monochrom ;)


    Vorab sind nicht meine Fragen bin nur der Übermittler

    Das ist jetzt schon das zweite mal dass mich jemand für eine Drittperson im Zusammenhang mit diesem Rechner anschreibt. Ist mir da was entgangen? xD


    Darf man nachfragen, welche DOS Version du verwendest hast bei dem Hochbootvetsuch,

    Getestet habe ich sowohl MS-DOS 3.30 und PC-DOS 3.30.

    Im Manual ist aber von "Advance DOS 2.11" die Rede (damit dürfte ebenfalls MS-DOS gemeint sein, MS wird im Manual als Rechteinhaber von DOS genannt). Muss da mal schauen ob ich ein Image finde, welches auf der Kiste startet (WANG DOS 2.10 startet ja meines Wissens nicht auf IBM Kompatiblen, zumindest die Disks die ich habe tun das nicht).


    kennst du von der Diskette ihren gesamten INHALT,

    Waren beides Standard-Images, also nicht PC abhängig. Ich habe mit dem Ferranti zwar eine Kiste 5.25" Disketten erhalten, da sind aber auch HD-Disketten und 96-TPI-DD dabei, sprich sicherlich nicht ausschliesslich für diesen PC. Die einzige Disk, welche ich eindeutig dem PC zuordnen konnte, war eine Treiberdisk für die 384k-Erweiterungskarte (selbstverständlich bereits ge-imaged).


    ist auf der Diskette eine Dios.com welche z. b das 16c System benötigt für die

    Disketten Kommunikation,

    War auf keiner der getesteten Disk drauf, nein


    Kannst du von den einzelnen Einsteckkarten noch Fotos der Bestückung, Lötseite noch posten,

    Habe ich sowieso noch vor, wurde ja auch schon danach gefragt. Kommt noch sobald ich die Zeit dazu finde :)


    Besteht eine Möglichkeit Sicherung des Boot-Roms,

    Geht das vom PC aus? Oder ist dazu spezielle Hardware nötig? Letztere hätte ich nämlich nicht.

    wird das eher mühsam.

    Irgendwie habe ich diesen Satz im Zusammenhang mit AS/400 schön öfters gehört :mrgreen:


    Aber danke für deine Antworten, ich werde mal schauen was am nächsten geht wenn ich das nächste mal wieder beim Museum vorbeigehe.


    Nur als Ersatzlösung (wurde auch vom Museumstechniker gefragt): Könnte man da theoretisch ein NT 4.0 Server installieren?

    Klar, das originale OS wäre schöner, aber eingeschaltet wird dieses Gerät in der Ausstellung wenn überhaupt sowieso nur in Ausnahmefällen.

    Für mich sieht das nach dem Kleber aus + ausgelaufen

    So ein SM124 ist aber eigentlich auch kaum was wert.

    Ein VGA-Kabel kannste dir ja selber löten. Du brauchst den passenden Stecker (Vorsicht Eigenwerbung: haben wir im Shop) und ein älteres VGA Kabel (die dicken von einem alten Röhrenbildschirm im Idealfall)

    Dann natürlich noch einen passenden Bildschirm wie den NEC Multisync 1970

    Einen grossen Batzen würde ich dafür sicher auch nicht erwarten. Eher Tausch gegen etwas kleines. Aber ist ja nicht das Thema für diesen Thread ^^


    VGA-Kabel hat sich dadurch erübrigt, dass ich mittlerweile einen funktionierenden SM124 habe. Falls ihr aber SCART-Adapter habt, wäre das eine Überlegung Wert (SM124 für die hohe Auflösung, SCART für Farbe).

    Beim IBM PC ist Error 4055 201 ein Speicherfehler, siehe auch https://forum.vcfed.org/index.…-error-help-needed.42053/

    Könnte beim Rechner hier genauso sein wenn Du die Speicherkarte ausgebaut hast. Error 131 könnte ebenfalls damit in Verbindung stehen, er dürfte ein DMA Problem andeuten (http://www.bioscentral.com/misc/ibmdiag.htm).

    Ah ok, danke für den Hinweis!

    Muss da morgen mal nen Blick in das Manual werfen, vielleicht sind diese Error Codes darin sogar gelistet.


    Gemäss Wikipedia wurden die Advance86-Rechner mit entweder 128k oder 256k ausgeliefert, BASIC nennt aber nur ca 64k. Könnte also durchaus sein, dass da noch defekte RAM-Bausteine drauf sind.

    Das ist eher verkohlter Kleber. Die Elkos bilden erst eine Wölbung nach oben bevor sie auslaufen, die ist hier aber nicht zu sehen.
    Sicherheitshalber würde ich sowieso alle Elkos und Filterkondensatoren im Netzteilbereich austauschen.
    Ansonsten mein Tipp: das nächste Repair Cafe
    Gruß Hubert.

    Ich konnte mittlerweile relativ günstig einen funktionierenden SM124 besorgen.

    Was ich mit dem defekten SM124 mache, weiss ich noch nicht, vielleicht stelle ich ihn dann mal hier in den Marktplatz.

    Hallo zusammen


    In meiner Firma wurde ein IBM AS/400 ausser Betrieb genommen und sollte im Schrott landen.

    Da es sich bei diesen Geräten doch mittlerweile um historische Computer handelt, konnte ich letzteres zum Glück verhindern, und das AS wird in die Sammlung vom ENTER Museum in Solothurn aufgenommen.


    Nun ist es aber natürlich meine Aufgabe, alles was da an Firmendaten drauf ist, unwiderruflich zu löschen. Ziel wäre es aber, dass das AS/400 betriebsfähig bleibt.

    Im Internet fand ich interessanterweise nicht sehr viel zu diesem Thema. Die meisten, die diese Geräte ablösten, haben wohl einfach die HDDs geschreddert.

    In meinem Team befindet sich leider niemand mehr, der noch mit dem Teil gearbeitet hat (Das AS stand schon ne ganze weile ausgeschaltet im Serverraum). Kenntnisse darüber sind somit nicht meh wirklich viele vorhanden.


    Kennt sich hier noch jemand damit aus? Soweit ich das auf der Bedienoberfläche gesehen habe, müsste ich da SQL-Befehle absetzen können? Nur iwie wollte das nicht so recht klappen.


    Kann man die Dinger einfach neu aufsetzen? Liessen sich sogar Tools wie z.B. DBAN darauf starten? (Also booten ab CD).


    Liebe Grüsse

    Metalhead

    So, bin endlich mal wieder weitergekommen.



    Der Monitor funktioniert :D

    (Den Monitor habe ich bereits einige Tage vor diesem Beitrag getestet)


    Der Versuch, den Controller in einen anderen Computer einzubauen, war leider nicht erfolgreich. Konnte mit diesem Controller weder die Maxtor, noch eine andere Disk ansprechen. Verwendet habe ich meinen Pentium 1 PC, kann aber natürlich auch sein, dass der nicht mehr 100% kompatibel ist mit 8 Bit Controllern. Hätte noch einen 486er, der ebenfalls auf meiner Restaurations-Todolist steht (Dürfte aber nebst tauschen der BIOS-Batterie nicht viel zu tun geben). Mit dem könnte ich bei Gelegenheit noch nen Test wagen.


    Inzwischen konnte ich auch einen Raum finden, den ich für etwa einen Monat für dieses Projekt verwenden darf. Platz steht mir also nun zur Verfügung ;)


    Da habe ich den PC mal zerlegt, alle unnötigen Karten rausgenommen, die Edge-Connectoren zwischen den beiden Modulen (A-Modul mit CPU etc, und B-Modul mit Controllern) bewegt, unsaubere Stellen auf dem Mainboard gereinigt, und siehe da:


    Der PC bootet zumindest mal in den BASIC-Modus :D


    Wenn ich eine DOS-Diskette einlege, scheint der PC beim Start zumindest zu versuchen darauf zuzugreifen. Das Laufwerk dreht hoch, der Kopf bewegt sich, aber dann scheint der PC zu hängen. Die FDD-LED leuchtet dauerhaft, und auf dem Monitor hängt bei folgendem Bild:


    Diese Zahlen erscheinen auch wenn sich keine Disk im Laufwerk befindet, danach lädt aber nach wenigen Sekunden der BASIC-Screen.


    Wenn ich die Hard Disk und den Controller einbaue, leuchtet die HDD-LED kurz auf. Dies lässt mich hoffen, dass zumindest der Controller noch in Ordnung ist.

    Mit der HDD bootet der PC aber auch nicht ins BASIC, sondern bleibt ebenfalls hängen.


    Die Quelle des Gestanks habe ich übrigens auch gefunden:


    Ein Kondensator der 384k-Erweiterungskarte wollte wohl nicht mehr. Die Frage ist natürlich jetzt, ob einfach der Kondensator nicht mehr gut ist, oder es einen Grund hat, dass sich der verkohlte. Die Karte wäre an sich schon interessant, gemäss Bedienungsanleitung die dem Advance-Manual beiliegt, handelt es sich bei dieser Karte nicht nur um Arbeitsspeicher, sondern um eine Batteriegestützte Uhr (und weiteren Funktionen).

    Die Karte wäre an sich schon interessant: Sämtliche Memory-Banks sind belegt, sprich die dürfte den PC auf 512, wenn nicht sogar auf 640k gebracht haben.


    Auf dem Mainboard des B-Moduls gibt es noch unsaubere Stellen, da muss ich noch die Leitfähigkeit prüfen:

    (Sieht irgendwie so aus, als wäre hier was ausgelötet worden)


    Die Unterseite (A-Modul) sieht recht gut aus, einzig diesen Fund habe ich gemacht:


    Sieht das für euch verbastelt aus oder gabs solche "Doppel"-Stellen tatsächlich? Für mich sieht das rote Bauteil wie eine Diode aus, dann wäre der Widerstand ja aber ziemlich Zwecklos?


    Was ich sicher noch machen will, ist eine Bootdisk von fritzeflink 's Link erstellen und versuchen davon zu booten.


    Den Ferranti kenne ich nicht, hat der ein Netzteil mit Lüfter? Dann ist das ja auch schon mal ein grober Indikator, ob das Netzteil noch lebt oder Probleme hat.

    Jein... Der Lüfter hängt direkt am 230V-Kabel ^^

    (Habe sowas auch noch nie gesehen)

    Danke für eure Antworten!

    War die letzten Tage unterwegs und somit nicht dazugekommen, weiterzuschauen. Hoffe dass ich evtl. am Freitag Zeit finde.


    Comp.Sync. sollte eigentlich auch an jedem modernen Gerät noch laufen, was eine VideoCamera anschließen läßt.

    Also mit anderen Worten: Der gelbe Cinch-Anschluss? (Ich weiss, absolute Anfängerfrage. Für mich waren das einfach immer AV-Kabel) ^^

    Könnte ich dann im Umkehrschluss z.B. eine Videospielkonsole an den Monitor anschliessen, um ihn zu testen?

    Nach ein paar Stunden Laufzeit war er glühend heiss.

    Ich hoffe nicht, dass meiner dadurch Schaden erlitten hat. Auf der Unterseite klafft ein Loch im Gehäuse, durchgeschmolzen. Ist aber ziemlich weit weg von elektrischen Komponenten, daher könnte es auch ein äusserer Einfluss gewesen sein (Sonne durch Fenster? etc).

    Glaube jedenfalls nicht, dass das passiert ist, als ich ihn eingeschaltet habe, hatte keine Spuren von verbranntem Plastik auf der Unterlage auf der ich den PC aufgestellt habe.

    (Habe das mit dem Loch noch vergessen zu erwähnen, kann davon bei Gelegenheit noch Fotos machen).


    Werde aber wie hier bereits erwähnt zuerst versuchen, die MFM-Platte auszulesen. Die lasse ich dann wohl am besten auch gleich mal draussen, solange ich daran rumwerkle. Wer weiss ob der Kopf geparkt ist ;)

    25 polig ist für Seriell auch normal. Ich habe auch eine Genius-Maus mit dem 25 Pin Stecker, ganz so selten ist das nicht.

    Dann müsste die also mit einem solchen Adapter funktionieren? Würde da der Standard-Treiber (MOUSE.COM) von MS-DOS passen?

    er Vorgänger deiner schwarzen Maus müsste diese rote Dépraz Mouse Type D 83 / P von ca. 1982 gewesen sein, die ich vor knapp einem Jahr von einem Bekannten geschenkt bekam. Die Tasten sehen zumindest gleich aus... :)

    Ja, eine solche Halbkugel würde ich auch nehmen :mrgreen:


    Ist also eine normale, serielle Schnittstelle? Dann wurde bei meiner evtl. der Stecker gewechselt?

    Würde auch sagen, daß ein komischer Geruch bei so einem Gerät erstmal nicht soviel zu sagen hat. Es sei denn man macht an, bekommt ein Bild, dann geht er wieder aus und riecht nach Elektronik.

    Naja, da ja kein POST-Test ausgeführt wird, wird wohl auch kein Bild erscheinen. Den Monitor kann ich auf die Schnelle leider auch nicht testen, da ich kein zweites Gerät mit Composite-Ausgang habe.

    Einfach um Verwechslungen auszuschliessen: Der Cinch-Eingang am Monitor ist mit "Video Input" beschriftet. Ich nehme an, dass ich da den Comp. Sync. Ausgang des PC benutzen muss, nicht den TV-Anschluss? Für den TV-Anschluss müsste ja am Monitor ein Fernseh-Kanal eingestellt werden können?

    Der Monitor ist ein Sanyo CRT-36. Leider finde ich nicht viel Dokumentation dazu, die Möglichkeit einen TV-Kanal einzustellen gibt es aber nicht.


    Das hier sagt das Manual über die Ausgänge:


    Werde wohl nicht drum herum kommen, die Kiste mal komplett zu zerlegen, alles zu reinigen und wieder zusammenzubauen. Davor graust mir schon ein bisschen (Das Gehäuse ist nicht wirklich wartungsfreundlich, und der Kunststoff bereits verzogen). Aber gehört halt zum Hobby dazu ;)


    Muss mir aber sicher eine Werkstatt suchen. Mein Wohnzimmer, welches ich zum Basteln missbrauche, ist für ein solches Zerlegen nicht gemacht. Und der Geruch war doch recht beissend ^^


    Und mache bitte schöne Bilder der Karten und des Rechners zwecks Dokumentation für mich.

    Werde ich gerne machen!

    fritzeflink

    Vielen Dank für die Links, vor allem wegen der Disketten-Images.

    Habe selbst noch eine Kiste mit Disketten dazu erhalten (Sind aber auch welche für andere Computer dabei). Muss mal schauen, ob es da auch spezifische für den Ferranti dabei hat. Eine ist sicher für die 384k Karte.

    Werde die bei Gelegenheit mal alle imagen.


    Dass der PC später unter Genie16 vermarktet wurde, wusste ich nicht, interessante Info!


    Ja, ich erinnere mich auch an den Genie 16. Meines Wissens nach wurde der untere Teil als Genie 16A verkauft - ein 8086 ohne Laufwerke und damit ohne DOS. Möglicherweise hatte der auch noch ein BASIC im ROM, wie der originale PC? Denn sonst kann man ja garnix damit anfangen.

    Genau, den gabs als BASIC-Variante:


    The Advance 86 was sold either as a home computer, diskless, with Basic in ROM and tape recorder interface called Advance 86a, or as an IBM PC clone with 2x 360 kb 5.25" FDD, 4x 8 bit IBM PC compatible extension slots and 2x 16 bit slots (not compatible with the later ISA slot) called Advance 86b.

    Die 8-Bit ISA-Karten müssten gemäss dieser Beschreibung IBM-Kompatibel sein, das Mainboard hat aber auch etwas längere Steckplätze, welche vermutlich die genannten, proprietären Steckplätze sind. Da sind aber bei meinem PC keine Karten drin.


    Die A-Variante konnte anscheinend aufgerüstet werden:

    Quote

    The 86a could be field upgraded to 86b by adding the expansion box on top of the 86a unit and replacing the ROM Basic with a BIOS ROM.

    Frage mich gerade, ob meiner aufgerüstet wurde. Da gibts Karten drin, welche mit 1987 beschriftet sind. Die Hard Disk allerdings ist mit 1983 beschriftet. Kann auch sein, dass eine der Controllerkarten mal getauscht wurde.


    Mit den runden Ecken und den drei Schalttasten im weißen Feld.

    Das weisse Feld ist leider nur ein Aufkleber. Mag aber die aufgedruckte Maus ^^

    Was macht man denn mit dem unteren Teil. Sieht aus wie ein Einschub für irgendwas. Oder ist das die Lüftungsöffnung. ?

    Da kann die Tastatur drin verstaut werden. Portabel ist der Computer dadurch allerdings nicht wirklich, es gibt keine Tragegriffe (und es muss ja auch einen externen Monitor verwendet werden).

    Hallo Zusammen


    Ich durfte einen alten PC eines Bekannten übernehmen, Im Austausch dafür, dass ich versuche, die darauf enthaltenen Daten zu sichern.

    Es handelt sich dabei um einen PC Klon von Ferranti, ein Advance 86b.

    Dabei handelt es sich gemäss Wikipedia um einen 8086er, mit wahlweise 128 oder 256k RAM. Eine Erweiterungskarte steckt auch drin, dem Namen nach mit 384k.

    Eine Festplatte ist ebenfalls drin, gemäss Google Recherche eine 15MB Platte (Memorex Model 323).

    Dann noch 2x 5.25" DD Diskettenlaufwerke.

    Dazu gab es noch einen CRT-Monitor von Sanyo.





    Der PC sah für mich im Innern recht ordentlich aus. Ich konnte keine ausgelaufenen Kondensatoren sehen, und auch sonst scheint die Hardware noch recht gut intakt zu sein.

    Daher wagte ich ein Einschalten zum Test.

    Der PC scheint nicht mal den POST-Test ausführen zu können; nach etwa 30 Sekunden roch es dann auch nicht mehr so gut. Daher habe ich natürlich gleich den Stecker gezogen.


    Auch danach konnte ich keine geplatzten Kondensatoren entdecken, kann aber vermutlich auch nicht alle sehen.


    Einzig bei der Erweiterungskarte könnte es sein, dass da ein Kondensator nicht mehr ganz OK ist:


    Weitere Bilder der "Innereien":


    Dies ist die Oberseite (oder das obere Modul (?) des PCs. Eine weitere Platine befindet sich unter dem unteren Deckel verborgen:


    Die Daten könnte ich natürlich auslesen, indem ich die Platte + Controller einfach in einen anderen PC einbaue. Werde ich wohl auch tun, um den Rettungsversuch einigermassen Zeitnah durchführen zu können. Auch könnte ich so einfach ein Image der kompletten Platte erstellen.


    Da ich allerdings bisher keinen 8086er besass, hätte ich aber natürlich Interesse daran, die Kiste wieder Betriebsfähig zu machen.

    Was sind so die gängigsten Versuche, die ich als (Eher Elektroniklaie) durchführen kann?


    Leider weiss ich nicht, ob der Monitor noch funktioniert und somit ein Fehler angezeigt wurde. Gemäss Manual müsste der PC aber nach dem POST-Test einen Piepton von sich geben, was nicht geschah.

    Durfte einen PC eines mir bisher unbekannten Herstellers übernehmen:


    Dazu einen CRT-Monitor, Handbuch und Tastatur:


    Es handelt sich dabei um einen Ferranti Advance 86b.

    Müsste gemäss Wikipedia ein 8086 drin sein.

    Eine Speichererweiterung steckt auch drin, dem Namen nach mit 384K.

    Die Festplatte ist eine Memorex Model 323, mit 15MB.


    "Unit C" habe ich noch nicht entdeckt. Weiss also nicht, ob die HDD falsch beschriftet ist oder ob da was externes angeschlossen war.


    Leider scheint der PC nicht mal den POST-Test auszuführen, da wird also noch einiges an Arbeit nötig sein. Dazu werde ich aber einen eigenen Thread eröffnen.


    Zum PC gabs noch diese recht interessante Maus:



    Die Dépraz SA (Ein Uhrenhersteller) hat anscheinend Anfangs der 80er Jahre für Logitech Mäuse hergestellt.


    Ob die noch funktioniert, kann ich leider nicht sagen.

    Ich gehe davon aus, dass es sich hier um eine Serielle Maus handelt, da sie am Ferranti an einem mit RS-232 beschrifteten Port angeschlossen wird.