Posts by hans

    SDI ist wesentlich älter als DSSI (1981), langsamer, seriell. Es kommt aus der Zeit, als Platten noch in Schränken waren und man mehrere Meter lange Kabel brauchte, um sie mit einem Rechner oder Controller zu verbinden. DSSI ist für physikalisch kleinere Systeme (und moderner, parallel und schneller).

    Hallo,


    hat jemand von Euch Gelegenheit, für mich in Schweich in der Nähe von Trier einen Rechner mit Monitor und Drucker abzuholen und entweder zwischenzulagern oder mir nach Berlin zu schicken?


    Vielen Dank!

    Hans

    Das Forum läuft nicht auf zfs. Zur Sicherung wird es heruntergefahren und dann eine komplette Sicherung der Datenbank und der externen Dateien (Bilder, viele) gefahren. Das dauert einfach. Ich habe auch meine Ideen, wie ich das aufsetzen würde, aber ich kloppe mich nicht um den Admin-Job. Nehmt es einfach hin. Vielleicht klappt es ja im Sommer mit der Neuinstallation in einer moderneren Umgebung, würde mich auch freuen! Ansonsten: Montag und Donnerstag früh gibt es kein Forum, fertig.

    Ich habe mich den Nachmittag damit befasst, herauszubekommen, wie wir IP-Verkehr mit ebtables von der virtuellen Bridge fernhalten können - Das wäre wünschenswert, weil dann nicht alle Teilnehmer zwingend ein isoliertes Retronetz betreiben müssten. Leider scheint ebtables im Zusammenhang mit bridge und tap einfach gar nicht zu funktionieren, und ich lege das für heute erstmal zur Seite.


    Was funktioniert ist vollständiges und transparentes Bridging, zumindest zwischen Bernhard und Toshi . Mein Netz macht Probleme, aber ich habe da im Moment eher meinen Switch im Verdacht.


    Ich schlafe erstmal drüber. Wenn jemand Erfahrung mit ebtables hat, bitte melden.

    Btw welche Version von DECNet ist denn zu empfehlen?


    Braucht man dafür noch das ein oder andere Layered Product und License (DVNETEND) oder ist das nur für TCP/IP?

    DECNET Phase IV, also das, was normalerweise installiert ist - Nicht DECNET Plus. DECNET Plus würde zwar auch über die Bridge funktionieren, ist aber komplizierter aufzusetzen und wird auch nicht von älteren Betriebssystemversionen unterstützt.


    -Hans

    Hallo,


    die virtuelle Maschine bei Hetzner ist nun aufgesetzt und ich werde mich morgen um die Einrichtung kümmern. Ich bin spätestens ab 15:00h auch mit Screensharing im Online-Meeting https://meet.jit.si/RetroStar - Schaut gerne vorbei.


    Plan für morgen:

    OpenVPN mit Bridge auf dem Sternrechner installieren

    Shellscript für die Einrichtung von Benutzern, Konfiguration per Email verschicken

    Raspberry Pi bei mir zu Hause einrichten (RPi 3B+ mit bookworm)


    Schön wäre, wenn ausser meinem Netz noch das eine oder andere DECNET online gehen würde. Vielleicht kann ich meine VAXstation 4000/90A als Satellit in ein anderes Cluster booten, oder jemand anderes bootet seine VAX von meiner 4000/105A. Ausserdem würde ich gerne mit LAT spielen.


    Schöne Grüße,

    Hans

    Commercial heisst "primarily intended for or directed towards commercial advantage or monetary compensation" und das scheint mir hier nicht der Fall zu sein.

    Würde vermuten, dass in diesem Fall "or monetary compensation" zutreffend wäre.

    "primarily intended for" ist hier wesentlich, und davon kann bei dem Preis und der Stückzahl nicht die Rede sein. Am Schluß kommt für huttich dabei vielleicht ein kleines Plus heraus, aber gemessen an dem zeitlichen Aufwand, die solche Kleinserien machen, kann das nur als Liebhaberei gelten.

    Wollen wir das beim nächsten VMS Stammtisch mal besprechen (Vorschlag machen über Nutzung/Konzept/Kümmerer...)?

    Zu Eurer Information: In der kommenden Woche gibt es eine Vorstandssitzung, in der über die Finanzierung der Vermittlungs-VM bei Hetzner entschieden werden soll. Ich hoffe, dass es da einen positiven Bescheid gibt und würde mich dann am Samstag (10. Februar) nachmittags um die Einrichtung kümmern. Ich glaube, Bernhard hatte Interesse angemeldet, bei der Einrichtung dabei zu sein - Ich würde vorschlagen, dass ich eine jitsi-Konferenz mache und da meinen Bildschirm teile. Würde es um 15:00h passen, oder gibt es kompatiblere Zeitvorschläge?


    Das Bestücken wird wohl ein paar Tage dauern... bis dahin Daumen drücken, dass das Kuchenblech überhaupt funktioniert. :/

    Sieht sehr cool aus! War Dein IIfx irreparabel oder was war der Grund, dieses Projekt anzugehen? Falls Du keine 8MB-SIMMs für Vollausbau auf 128MB hast, kannst Du mein Layout nehmen, um Dir welche zu bauen </self-plug>

    Ich habe DECNET mit OpenVPN im Bridging-Modus schonmal gemacht, und das ist eigentlich ganz gut aufzusetzen. Vielleicht wollen wir als Referenzimplementation einen Raspberry Pi nehmen, auf dem OpenVPN für das Bridging und SIMH für eine virtuelle VAX läuft? Der Uplink ginge über WiFi, und das Ethernet wäre gebridged. Vermutlich wäre es am Besten, wenn wir eine Sterntopologie mit einem OpenVPN-Server verwenden - Wenn der Verein dafür keine geeignete Infrastruktur hat, könnte das auf meiner Hetzner-VM laufen.


    Auf dem Sternrechner könnte man dann auch sehen, wer gerade verbunden ist, aber eigentlich ist es natürlich lustiger, dafür einen Dienst im DECNET zu haben.


    Der Einfachheit halber würde ich eine neue Area benutzen, die im HECNET noch nicht verwendet wird. Jeder Teilnehmer bekommt ein paar Node-iDs zugeteilt, die Verwaltung würde ich mit einer Google-Tabelle machen [*].


    Ich würde davon ausgehen, dass wir uns nicht auf maliziöse Akteure und Störer einstellen. Ich habe keine Lust, meine VMS-Installationen gegen Angreifer zu verteidigen, und wenn mir jemand was kaputt macht, dann spiele ich das OS neu auf, wenn mir der Sinn danach ist. Oder nicht, je nachdem, wie ich Lust habe.


    Mir ginge es nur ums Spaß haben. Ich fände es cool, wenn wir eine Nodeliste an einem festen Ort hätten und ich ab und zu mal "PHONE DIR BRNHDR::" machen könnte oder mein Autocreate-User-Skript verbessern könnte oder so etwas.


    [*] Ich reisse mich nicht um den Verwaltungsjob, aber wenn ich das mache, dann eben mit einer Google-Tabelle. Wenn das nicht mehrheitsfähig ist, kann das gerne jemand anderes mit anderer Technik machen.

    Macht es vielleicht Sinn, dass wir eine eigene Area aufsetzen, die wir dann selbst verwalten? Im HECNET geht das alles meiner Erfahrung nach immer ziemlich langsam, und hier im Verein gibt es ja gerade sowas wie eine kritische Masse. Hat jemand von Euch einen guten HECNET-Kontakt?

    GPIB benutzt asymetrische Signalpegel, was weniger Störsicherheit bietet als die symmetrischen Pegel, die im Ethernet verwendet werden. Darüber hinaus bietet Ethernet auch eine galvanische Trennung zwischen Sender und Empfänger.


    Heutzutage gibt es keinen Grund, GPIB zu verwenden, wenn man nicht Geräte mit dieser Technik anschließen muss. Ethernet ist wesentlich flexibler, schneller, störsicherer, leichter zu verlegen, etc. pp.

    Vor einigen Monaten habe ich einen ForeSwitch auf dem Trödelmarkt stehen gelassen, dafür könnte ich mich jetzt schon ein bisschen schlagen.


    Wie auch immer: Um zwei Systeme mit ATM zu verbinden, ist ein Switch nicht zwingend erforderlich. ATM konnte kundenseitig ohne Signalisierung verwendet werden, d.h. man hat bei der Telekom eine oder mehrere permanente virtuelle Verbindungen (PVCs) bestellt und die wurden dann amtsseitig eingetragen. Auf den angeschlossenen Systemen musste man dann jeweils die richtige virtuelle Kanalnummer verwenden, um Zellen an das entsprechend fest konfigurierte Partnersystem zu schicken. Das ganze passiert auf dem Data Link Layer und es gibt da auch kein weiteres Protokoll, d.h. man sendet Zellen mit der richtigen Kanalnummer ins Netz, und die werden dann von der Hardware zum Zielsystem durchgeschaltet. Wenn man auf der Kundenseite mehrere Systeme anschließen wollte, hat man einen Switch an die Telekom-Glasfaser angeschlossen, und dann im Switch eingetragen, welche Telekom-VPC auf welchen Rechnerport gemapped werden soll.


    Um also zwei Systeme back-to-back zu koppeln, verwendet man PVCs und wählt eine Kanalnummer, die auf beiden Seiten fest in beispielsweise das IP-zu-ATM-Tunnelinterface eingetragen wird. Fertig.


    Das Fehlen einer einfach zum implementierenden Signalisierungsschicht und der daraus resultierende manuelle Konfigurationsaufwand von ATM-Netzen hat dazu beigetragen, dass das Protokoll nie besonders populär geworden ist.

    Jetzt habt Ihr mich auf eine Idee gebracht: In meiner VAX 4000/105A habe ich ja ein DSW42 mit zwei synchronen seriellen Schnittstellen. Eine davon habe ich an der CISCO für X.25. Gibt es für die VAX auch eine 3174 (Establishment Controller) Emulation, oder brauche ich dafür eine DEMSA?


    Als Gegenstelle für die SDLC-Schnittstelle würde ich eine cisco nehmen - Mit der kann man offenbar SNA so konfigurieren, dass das dann auch mit Hercules funktioniert. Bisher habe ich aber noch nicht die Zeit gefunden, das mit meiner 3174 auch tatsächlich zu konfigurieren. SNA ist ja doch ein bisschen kompliziert aufzusetzen.