Posts by hans

    Kannst Du das für den Laien etwas erläutern? Würde das gern messen. Habe ein Multimeter hier, aber leider bislang eher rudimentäre Kenntnisse in puncto Elektrotechnik.

    Der Schutzleiter ist die grün-gelbe Ader im Netzkabel - Er bietet Fehlerströmen einen "schnellen" Pfad zur Erde und verhindert so im Idealfall, dass diese Fehlerströme durch den Körper eines Menschen abfließen und dort Schaden anrichten. Metallgehäuse müssen immer mit dem Schutzleiter verbunden sein.


    Am IEC-Anschluß ("Kaltgerätekabel") ist der Schutzleiter der mittlere Anschluß:


    pasted-from-clipboard.png


    Am Schuko-Stecker ist der Schutzkontakt der blanke Kontakt, den man auch in der Steckdose gefahrlos berühren kann.


    Mein Vorschlag war, mit dem Ohmmeter den Widerstand zwischen dem Schutzkontakt am Kabel oder der IEC-Buchse und dem Chassis zu messen (stromlos!). Er sollte gegen 0 Ohm gehen.


    "Lügenstift" ist insofern für den Phasenprüfer durchaus die richtige Bezeichnung, denn es ist durchaus möglich, daß die Glimmlampe leuchtet, obwohl am Chassis keine Netz-Phase anliegt. Die Glimmlampe braucht nur einen sehr geringen Strom zum Leuchten, der auch durch Einstreuungen oder durch hochfrequente Störströme aus dem Schaltnetzteil über die Entstörkondensatoren ins Chassis einfließen kann.


    Ich finde die Analogboards selbst zu schwierig zu durchschauen und zu reparieren, zumal die hohen Spannungen für die CRT-Ansteuerungen auch richtig gefährlich sind. Vielleicht gibt es jemanden, der sich damit auskennt und der Dir helfen kann?

    Und noch wichtiger: Wie viel „Druck“ ist da wohl auf dem Chassis? :zombie:

    Das Chassis ist mit dem Schutzleiter der IEC-Buchse verbunden - Das kannst Du mit dem Ohmmeter überprüfen. Wenn der PhasenprüferLügenstift am Schutzleiter leuchtet, ist das Problem eher in der Haus-Elektrik als am Mac zu suchen.

    Was mir aber auch auffällt ist, dass bei den RAMs die rechten zwei Chips andere Modelle sind (siehe Bild).

    Die DRAMs spielen bei diesem Fehler (schwarzer Bildschirm, Dauerton) in aller Regel keine Rolle. Sie sind nur mit dem Videocontroller (VDP) verbunden, der Soundgenerator wird jedoch vorher initialisiert und hängt - wie der VDP - am 8 Bit-Systembus.


    Ich denke, an dieser Stelle wirst Du Hilfe brauchen - Wenn Du zur CC kommst, können wir ja mal genauer gucken, was dem Rechner fehlt. Wenn nicht, kannst Du mir den Rechner zur Reparatur schicken.

    Nach dem Einschalten hab ich nur ein schwarzes Bild und Dauerton.

    Dieses Verhalten tritt auf, wenn der Prozessor nicht (richtig) losläuft, da der Audiochip im Reset-Zustand einen Ton erzeugt. Normalerweise wird er direkt nach dem Einschalten vom ROM initialisiert. Wahrscheinliche Verursacher sind die System-ROMs oder -RAMS (U608-U611) oder die CPU. Meiner Erfahrung nach sind die ROMs die wahrscheinlichsten Verursacher, ich hatte jedoch auch schon kaputte TTLs und RAMs. Schau doch mal mit dem Scope oder dem Logiktester, ob die Chip Selects der ROMs angesprochen werden. Taktsignal solltest Du auch überprüfen (Achtung, 12V-Pegel).


    Ich kann zur CC auch ein paar Ersatzteile mitbringen.

    Vermutlich bezieht sich aber der Artikel auf keine pal Ausführung,

    Damit hast Du wahrscheinlich recht, es wird sich auf die NTSC-Version beziehen. Das Motherboard und die Bestückung sind aber für die PAL- und die NTSC-Version weitgehend identisch und der Umbau von der einen zur anderen Version erfordert keine Veränderung an der VDP-Takterzeugung:



    Zwar nicht mehr so leicht zu bekommen aber ich werfe mal das Superkernal in den Raum. Hat WLAN an Board und bringt einen FTP Client mit. Hat aber noch viele andere Funktionen und Möglichkeiten. Installation erfolgt als Ersatz auf dem Kernalsockel.

    Superkernal sieht ja eigentlich genau richtig aus, aber "nicht mehr so leicht" trifft es wohl nur so halb - Soweit ich es verstanden habe, hat sich das Team um das Projekt herum zerlegt und es wird keine Neuauflage geben. Hat vielleicht jemand eins abzugeben?

    ich hätt auch noch eine RR-Net MK3 hier rumliegen - hab die selber nie benutzt, willst du damit mal rumprobieren hans

    Oh, das ist ein sehr nettes Angebot - Ich probiere das gerne mal aus, melde mich per PN.

    ich möchte meinen C64 gerne als Brennstation für antike Hochvolt-EPROMS benutzen und habe dazu den passenden Brenner. Bisher sieht mein Setup so aus, dass ich das Brennprogramm von einer Kung Fu Flash Cartridge lade und die zu brennenden Daten dann auf einer SD-Karte über SD2IEC bereitstellen muss.

    Was sind denn eigentlich Hochvolt-Eproms? Ich kenne die nur bis 25 Volt und das ist nicht hoch sondern Standard. Die 2716er und 2532er werden alle mit 25 Volt gebrannt. Hochvolt klingt so nach 50 Volt, oder 100. ;)

    Der TL866II+, den ich zum Brennen von allen möglichen Chips benutze, kann die 21-25 Volt, die von 2716 und 2732 verlangt werden, nicht erzeugen. Nächstes mal schreibe ich nicht "Hochvolt-EPROMs", sondern "EPROMS, die mein TL866II+ nicht brennen kann, weil er keine Programmierspannungen über XX Volt erzeugen kann", und bis dahin schaue ich auch noch nach, was XX bedeutet. Ich hoffe, damit dann zu vermeiden, dass Ihr verwirrt seid. Tut mir leid!

    irgendwann müsste ich mal einen Hardwaretreiber für den Raspbi für XD2031 schreiben....

    Das müsste theoretisch das sein was Du suchst. Mit XD2031 kannst Du auf dem Server (pc oder raspbi) Dateien oder disk images bereitstellen die man einfach mit dem C64 oder PET lesen kann. Oder?

    XD2031 kannte ich noch nicht - Wenn das den IEC-Bus unterstützen würde, wäre es, was ich suche, aber das Treiberproblem ist eben wirklich nervig - vielleicht wäre es ja sinnvoller, einen USB-zu-IEC-Adapter zu verwenden, aber sowas gibt es scheinbar im Moment nicht im Selbstbau-Bereich. Die ZoomFloppy-Hardware wäre vielleicht ein Ansatz?

    Schon das wäre erstmal zu messen. Vielleicht stimmt es auch gar nicht.

    Es ist wirklich kein Geheimwissen, dass die Ausbeute von Solarzellen äußerst gering ist, wenn sie nicht korrekt ausgerichtet sind. Und es ist - vielleicht überraschend - auch nicht so, dass noch niemand auf die Idee gekommen wäre, das zu messen. Das Gegenteil trifft zu, das ist schon tausendmal gemacht worden.


    Vielleicht auch überraschend ist, dass ich sowas selbst mal ausprobiert habe. Vorher habe ich geglaubt, dass ein Solarpanel Strom erzeugt, wenn es "hell" ist. Hinterher war ich schlauer und wusste, dass man das Panel schon klar zur Sonne ausrichten muss - Dummerweise war hinterher, nachdem ich eine Zarges-Box voller Technik per Boot auf einem Felsen in der Nähe einer griechischen Insel verfrachtet und dort festgeschraubt habe, um dann festzustellen, dass leider schade gar keine Möglichkeit bestand, das Solarpanel auch nur einigermassen gegen Süden auszurichten. Folge war, dass die Technik (Rechner zur Videoaufzeichnung) täglich nur ein paar Stunden aufgezeichnet hat, und wir die Robbengeburt deswegen nicht im Kasten hatten.


    Aber man muss ja nicht jeden Fehler selbst machen und kann ja auch auf Leute mit ein bisschen Ahnung hören - Wie zum Beispiel auf Dave Jones im Video oben. :D

    Ich habe mich wohl vor allem bißchen an dem Nihilismus gestört, der da irgendwie mitschwang.

    Bloss, weil eine Idee eine schlechte Idee ist macht diejenigen, die das sagen, nicht zu Nihilisten. Meiner Meinung nach sollten technische Lösungen auch effizient sein, und Solarzellen auf ein Auto zu kleben ist nicht effizient. Der Wirkungsgrad der gleichen Solarzellen ist größer, wenn sie stationär angebracht werden.


    Autos mit Solardach sind Gimmicks für Leute, die zu viel Geld haben. Immerhin, besser als Q8 fahren :)

    für das Gewissen ist es auch gut.

    Sicher eine schönere Geste als einen Q8 zu fahren :) Aber das Kosten/Nutzen-Verhältnis ist einfach schlecht, denn die Solarzellen auf dem Auto(dach) stehen fast immer ungünstig zur Sonne.


    Ich sehe es auch vor mir: Wenn mal die Sonne scheint, stellt man sein Auto in die Sonne, und dann ist der Innenraum so heiß, dass man die gewonnene für's Runterkühlen braucht, wenn man einsteigt.

    Immer noch Link Up und wieder Down.

    Könnte es sich eventuell um ein Link- und nicht ein DHCP-Problem handeln? Die Fehlermeldung lässt ja darauf schließen. Insbesondere bei älteren Ethernetkarten gibt es ja doch manchmal Probleme mit der Autonegiotiation der Link-Parameter. Bei mir hat in solchen Fällen geholfen, den Port beidseitig fest zu konfigurieren (also in diesem Fall 100BaseTX sowohl auf dem Host als auch dem Switch).

    Nach weiteren frustrierenden Versuchen muss ich jetzt doch einen Rückzieher machen. Ausser einer gelesenen Kassette habe ich nun jede Menge Bandsalat und festgestellt, dass das flexible Filament nicht ausreichend "grip" hat, um die Bänder zuverlässig zu transportieren. Ich werde als nächstes versuchen, die Transportrolle in flüssiges Gummi zu tauchen - Damit hat Marc ja auch Erfolg gehabt.

    daher ist es praktischer, wenn ich mir die Rolle(n) selbst ausdrucke.

    Wenn das klappt, wäre sehr toll. Ich habe auch zwei dieser Laufwerke von Apple und da sind dir Rollen auch hin.

    Druckst Du mir dann auch welche, wenn Du das Filament schon hast? Gegen Aufwands- & Kostenerstattung natürlich.

    Ich bin jetzt endlich dazu gekommen, mich mit diesem Bandlaufwerk genauer zu befassen - Wobei die Reparatur des Laufwerks ja nur die halbe Miete ist. Genauso wichtig ist es, die Kassetten zu reparieren, bevor man sie ins Laufwerk steckt, weil sie sonst ziemlich sicher zerstört werden. Zur Reparatur der Kassetten muss man den Antriebsriemen austauschen, der bei fast allen Kassetten spröde geworden ist und deshalb entweder reißt, oder am Magnetband kleben bleibt. CuriousMarc hat das in seiner Videoreihe alles genau beschrieben.


    Marc verwendet zur Reparatur der Andruckrolle "Plastidip", aber ich habe mir aus Innoflex-Filament neue Rollen gedruckt, die perfekt passen. Das Laufwerk hört sich jetzt wieder komplett gesund an. Ich habe auch die von Marc empfohlenen, perfekt passenden Bänder (Plastibands) importiert und kann beides gegen aufgerundetes Porto verschicken. Bei Interesse bitte PN.


    Ich möchte aber nicht verschweigen, dass meine Reparatur durchaus nicht unproblematisch ist. Ich konnte zwar eine der Kassetten lesen, habe aber auch schon fünf durch meine Reparaturbemühungen zerstört.

    Ich habe mir heute endlich den Macintosh IIx aus dem Museum vorgenommen, der nicht angehen wollte. Ein Blogpost, in dem die Ein- und Ausschaltlogik des IIx de­tail­liert beschrieben wird, war sehr hilfreich, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Es handelte sich im Endeffekt jedoch um ein Korrosionsproblem:



    Ich finde es interessant, das nur die eine Leiterbahn unterbrochen ist, die daneben liegenden jedoch nicht. Eine mögliche Erklärung ist, dass diese Leiterbahn stets unter Spannung (aus der Batterie) steht. Vielleicht hat das dazu geführt, dass die Kondensatorflüssigkeit des Elkos C9 das Kupfer aufgelöst hat?


    Jedenfalls: Nach Reparator der Leiterbahn startet der Rechner jetzt wieder und kann zurück ins Museum :)

    Schneider CPC 464 zur Abholung in Bottropp für EUR 40.


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    Wenn Du den haben willst und mit Verkäufer einig wirst, kann ich den abholen und verschicken.

    Danke für das Angebot, aber die nachfolgenden Beiträge haben mich verunsichert und ich versuche jetzt erstmal, meine Tastatur mit Leitsilber zu reparieren (wenn es mir denn gelingt, das aufzutreiben).


    Schöne Grüße, Hans

    Es gibt aber auch Karten ohne Quarz. Generieren die den Takt aus einem Bussignal?

    Das Problem dabei ist, dass man dann häufig nicht präzise die Bitraten erzeugt bekommt, die man benötigt. Viele Homecomputer haben aus ähnlichem Grund einen Takt, der sich direkt aus dem Pixeltakt ableitet, statt für die Videoerzeugung einen eigenen Taktgenerator zu haben und ggf. den Übergang zwischen unterschiedlichen Taktdomänen organisieren zu müssen.

    Du willst einen eigenen kleinen Dateiserver (Raspberry Pi) über LAN/WLAN aufsetzen ?

    Dieser soll als IEC Diskdevice fungieren ?

    Genau - Ich würde dann die zu brennenden EPROM-Daten von meinem "PC" aus über das (W)LAN auf die virtuelle Diskette kopieren und könnte sie direkt in das Brennprogramm laden, statt das über eine SD-Karte machen zu müssen.


    An das WiC64 habe ich auch schon gedacht, aber das braucht den Userport und der ist ja schon vom Brenner belegt - Ausserdem kann die Brennsoftware halt nur auf Floppy oder Kassette zugreifen.


    Ich habe zwei Lösungen gefunden, aber die sind alt und brauchen jeweils eigene Treiber, und das ist dann doch noch fummeliger, als die Turnschuh-Lösung mit der SD-Karte.


    Danke & schöne Grüße,

    Hans