Beiträge von map

    Zu schade, dass es das nicht für die DOS gibt... Meine Ausgaben sind irgendwann mal im Altpapier gelandet...

    Du hast nicht zufällig Lust, die zu scannen?

    Auf den DVDs bzw. auf der BlueRay sind die einzelnen Ausgaben der c't natürlich als PDF gespeichert. Die selber zu scannen ist ziemlich sinnlos.

    Es ging kpanic ja auch nicht um die c't, sondern um die DOS. Aber dass es die c't auf CD/DVD/BR bzw. in PDF-Form gibt, ist hier wahrscheinlich den meisten bekannt. Ich vermute mal, dass es Antikythera beim 84er-Jahrgang der c't auch nicht um den Inhalt geht, sondern um den physikalischen Zugriff auf die Originale ;-)


    --map

    Hast Du mehr Informationen zu 06: EPROM Simulator schildknecht mit Kabel/Sockel? map sucht so was und hat einen anderen von mir gerade leihweise...

    Leider nein..ich schau mal, was ich noch dazu habe und pack es mit ein.


    Kann leider nicht kommen, aber Michael hat schon recht, ich suche tatsächlich noch einen anständigen EPROM-Simulator.


    btw. Kannst Du dem Michael bei der CC die Einbauschienen mitbringen? Ich werde ihn wahrscheinlich sehen, bevor wir uns mal wieder über den Weg laufen. Bin hier grad etwas... jo,...eingespannt.


    --map

    (grade wohnhaft auf einer Baustelle und am WE damit beschäftigt, ein paar Tonnen Estrich in einen Kontainer zu befördern)

    Mich wundert ehrlich gesagt ein bischen, dass das so mit dem Seagate Controller ging. Ich hab im Kopf, dass die st01 so Billigcontroller waren, die nur mit Seagate Platten gingen? Ist aber sehr lang her, dass ich so einen Controller in den Fingern hatte.

    Billigcontroller sind es definitiv gewesen, aber trotzdem sind ST-01 und ST-02 vollwertige SCSI-Controller, allerdings noch nach SCSI-1 mit CCS, mit so Zeug wie verkürzter Arbitration. Mit anständigem ROM wäre da sicher was machbar gewesen, aber das gab es nicht. Für sehr viel mehr als den Anschluss von ein oder zwei SCSI-Festplatten eignet sich dieser Controller nicht besonders. Mit guten Treibern könn(t)en sie aber alles, was ein anständiger SCSI-2-Controller kann und unter Linux taten sie auch recht gut, allerdings können ST-01/02 nur asynchrone Übertragung, was sie recht lahm macht. Für die damalige Zeit (also die Zeit der PCs, XTs, ATs und deren Clone) reichte es aber.


    Trotzdem braucht dieser Controller-Typ viel Aufmerksamkeit von der CPU, da er keine Daten-Puffer hat und auch kein DMA unterstützt und die CPU jeden Datentransfer sozusagen per Handshake selbst ausführen muss. Das Register-Modell ist übrigens dem der TMC-850/950-Controller sehr ähnlich, aber wenn Du mich fragst: der ST01/02 ist broken by design, da er sich in einem wesentlichen Detail bei der Signalisierung in einem der Register vom TMC850/950 unterscheidet und man unter Umständen mal einen Transfer verpassen konnte. In der Praxis tat's aber trotzdem. Ich finde die TMC850/950-Controller aber sehr viel stimmiger, aber wenn man was Anständiges haben will, sollte man einen 1520/22 oder gleich einen 1540/42 von Adaptec nehmen (so man noch einen bekommt).


    Finde ich schade... Hätte mir vor 5 Jahren sehr geholfen.
    Ich hab schon ganze Rechner an Vereinsmitglieder verliehen.
    Bisher hab ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.


    Also Verleihen wäre überhaupt kein Problem gewesen. Diese Controller fasziniert mich aufgrund seiner Einfachheit, weil ich selbst mal einen SCSI-Controller gebaut habe. Sehr einfache SCSI-Controller kann man immerhin mit wenigen Dutzend bis hundert Gatterfunktionen realisieren. Aber wie gesagt: Kannte diesen Thread bisher garnicht, sonst wäre ein Ausleihen sicher kein Problem gewesen. Selbst auf die Typenbezeichnung hätte ich nicht getriggert, denn das einzige, woran ich mich erinnerte, war, dass ich einen SCSI-Controller besitze, der nur aus einer TTL-Schlachtplatte bestand (tatsächlich sind's aber primär Bustreiber und GALs/PALs), deshalb hatte ich jetzt mal nachgesehen und festgestellt, dass er tatsächlich die Aufschrift PC2B/25 trägt, hat also nur einen 25-poligen Stecker am Slotblech. Sieht aber sehr ähnlich aus wie der PC2B/50, sogar die Kleber auf den GALs/PALs.



    Was hast du den so in der Sammlung ?


    Vieles davon ist wahrscheinlich nichts Besonderes, Controller aus der ganz frühen SCSI- bzw. SASI-Zeit sind rar. Sind hauptsächlich ISA-Controller wie man sie in den späten 80ern und frühen 90ern oft fand, aber auch VLB- und EISA-Controller sind dabei. "Sammlung" ist etwas hochtrabend, aber es sind sicher über 100, einige doppelt und in verschiedenen Varianten. Ich sollte mal ne Liste machen...


    Viele Grüße,
    Martin

    Der Thread ist mir gestern erst aufgefallen. Aber jetzt weiß ich wenigstens, wofür der PC2B/25 in meiner Sammlung von SCSI-Controllern ursprünglich mal da war. Ein SCSI-Controller aus ein paar Standard-TTL und ein paar GALs hat schon was. Als Sammler von SCSI-Controllern hätte ich den aber auch nicht hergegeben.


    --map

    Ist eigentlich eh nur alles eine Sache der Programmierung.
    Beim CPC ist es einfacher als bei MSX, einen Text mit einer Grafik zu mischen.


    Das ist bei MSX eigentlich auch garnicht schwer. Du musst den Bildschirm iirc als Datei "CRT" öffnen und kannst dann genauso an die aktuelle Punktposition schreiben, als wenn Du in eine Datei schreibst. Ist irgendwie unintuitiv und sehr langsam, funktioniert aber hervorragend. Soll ich mal schauen, wie das ging?


    also, ich hatte das noch richtig in Erinnerung:


    OPEN "CRT:" FOR OUTPUT AS #1
    PRINT #1,"IRGENDWAS"


    Sollte in SCREEN 2 laufen. Ist bei mir auch schon bald 30 Jahre her, dass ich das letzte mal mit MSX-BASIC programmiert habe.


    Ich bin noch nicht soweit in die Programmierung eines MSX-Rechners vorgedrungen, um das genauso leicht
    hin zubekommen wie auf nen CPC.


    Ich weiss nicht, wie das bei CPC geht, fand das bei MSX aber nicht wirklich schwer.


    Gruss,
    Martin

    Hallo BEN!


    Auf dem Gehäuse steht WANG 2200.


    Die 2200-Reihe hatte viele Mitglieder. Wir (Computermuseum Stuttgart) haben erst vor wenigen Wochen wieder eine schwer beschädigte 2200 PCS-II instand gesetzt (Gehäuse zerbrochen, Bildröhre geborsten). Tatsächlich scheint es sich bei der 2200, um die es hier geht, um eine sehr späte Version zu handeln. Groß, verhältnismäßig modern (mit Standard-Mikroprozessoren) und technisch deshalb nicht ganz so interessant wie die frühen 2200, aber sicher ein Stück Geschichte, das uns in unserer 2200-Sammlung noch fehlt. Leidiges Problem: Der Platz. Ich muss deswegen erst am Dienstag klären, ob wir Platz haben und ob und wie wir dann die Abholung durchführen können.


    Interesse ist also durchaus da, aber ich kann leider noch nicht definitiv zusagen, bevor ist das nicht abgesprochen habe. Ich werde Dir im Laufe der Woche also Bescheid geben. Abholen könnte ich sie aber vermutlich erst Ende des Jahres, wenn ich mal wieder nach Hamburg fahre.


    Grüße,
    map

    Sieht leider Schlimmer aus wie auf den Bildern, ich fürchte es geht richtung Totalschaden.

    Eher unwahrscheinlich. Es ist wohl eher eine Frage des "wieviel Arbeit will/kann man reinstecken".


    Hast Du Fotos?


    Vieleicht sollten wir im Forum 64 eine Meldung machen, damit nicht mehr Laufwerke Sterben.

    Nicht fragen, machen! ;-)


    Im Ernst: Wenn das jetzt schon so übel ist, wie Du es beschreibst, ist es sicher sinnvoll, das jetzt auf allen Kanälen zu verbreiten.


    --map

    so, das Lötgerät ist da und ich hab es geschafft, die Feststelltasten zu entlöten. Zwar mehr schlecht denn recht (irgendwie saugt die Entlötlitze, die ich gekauft habe, so gut wie gar kein Zinn. Teil Mist oder mache ich was falsch?) aber immerhin.

    Für die Zukunft: Vermutlich brauchst Du nur etwas Flussmittel, dann flutscht das richtig :D


    Grüsse,
    Martin

    Was ist an diesem Terminal so toll, dass es, zwei Tage vor dem Ende, schon bei knapp 200 EUR liegt?

    Der Unix-Editor vi wurde in den 70ern für dieses bzw. auf diesem Terminal entwickelt. Da kann man dann z.B. sehen, warum die Tasten H, J, K, und L bis heute bei vi den Cursor bewegen. Ausserdem ist es ein frühes Unix-Terminal und die Idee, das Home-Verzeichnis mit der Tilde ~ abzukürzen, entstand ebenfalls in Anlehnung an die Tastenbelegung dieses Terms. Hier eine Grossaufnahme der Tastatur:


    https://rollmops.files.wordpre…ar_Siegler-ADM3A_1805.jpg


    Gruss,
    m@p

    Hi Stephan!


    Sorry, ich war viele Wochen aus familiären und beruflichen Gründen in der Versenkung. Ja, ich bin der shack-map, aber dort eher als Martin bekannt. Als map oder m@p kennen mich hauptsächlich Leute aus dem VzEkC oder vom C3.


    Der VG-8010 war mein erster Computer, gekauft 1985 (oder war's noch 84?) bei Compec in Stuttgart für 159,- DM, zusammen mit dem Spiel LodeRunner. Ich hatte bis dahin hauptsächlich Kontakt mit dem VC-20 eines Freundes. Ich kenne das System recht gut und habe damals viel programmiert (BASIC, Assembler). Da ich immer nur einen Kassettenrecorder hatte und kein Floppy-Laufwerk, sind MSX-DOS und auch alles, was nach oder mit MSX2 kam, Neuland für mich. Weitere MSX-Computer (VG-8000, VG-8020, NMS-8220, NMS-8235, Sony HitBit HB75) habe ich mir erst in letzter Zeit zugelegt.


    Würde mich freuen, jemanden zu haben, mit dem man sich ab und an mal zum Fachsimpeln und Forschen treffen kann. Wohnst ja nicht so weit weg :-)


    Grüsse,
    Martin


    PS: Da wir hier noch im Biete-Forum sind: Gibt's ne Möglichkeit, nahtlos in ein besser geeignetes Forum weiterzuleiten, so wie mit F'up2 im Usenet?

    Bei weiteren Versuchen mit einem der freigelegten Mylarplättchen stellt sich heraus, dass das Problem nicht nur die Schaumstoffpolster sind, sondern vermutlich die metallische Beschichtung der Mylar-Folien, die verloren geht. Das kann man bei verschiedenen Tasten auch optisch erkennen. Der Verlust ist sehr unterschiedlich, von fast gar nicht über partiell bis völlig frei.


    Ich weiss was Du meinst, bei unseren Versuchen spielte das aber keine Rolle. Die alten Folien taten es ausnahmslos, selbst die, die am Schlimmsten aussahen (siehe Space-Tasten-Pad bei den Fotos im anderen Posting). Das leuchtet auch ein, wenn man sich überlegt, dass es selbst innerhalb der Kondensatorplatte garnicht so sehr auf die durchgehende Leitfähigkeit ankommt, sondern auf die Kapazität, die letztendlich aus der Gesamtanordnung bei gedrückter Taste resultiert. Natürlich wird es auch da praktikable Grenzen geben. Die waren bei uns aber offensichtlich noch nicht überschritten. Neumachen ist wohl trotzdem zukunftssicherer.


    --map


    Meine Planung sah vor, so wie "map" das beschrieben hat, eine passend dicke Schaumstoffplatte mit Folie zu bekleben, und eine Locheisen zum Austanzen zu benutzen.
    Der Tip mit der Rettungsdecke klingt gut.


    So, hier sind die Bilder unserer Reparaturaktion damals:


    http://computermuseum.informat…ies/dg_nova3/nova3_3.html


    Leider sind das nicht alle Bilder, die wir damals aufgenommen haben. Und vom Endergebnis sind leider auch keine Fotos dabei. Die Bilder entstanden in den verschiedenen Experimentierstadien und manche Lösungen sorgten für ein merkwürdiges Anschlaggefühl. Wir haben mit den verschiedensten Materialien herumexperimentiert, u.a. doppelseitiges Klebeband mit diesem rosa-farbenen Polstermaterial, als "Kondensatorplatte" haben wir auch Antistatikfolie probiert, was iirc sogar recht gut funktionierte. Wie schon gesagt, haben wir letztendlich ein Dämmband genommen (das abgebildete Scotch-Band war aber zu hart) und die alten Folien wieder draufgeklebt. DIese Lösung tat dann :)


    Die Tastatur des Dasher scheint übrigens tatsächlich auch eine Keytronic zu sein.


    --map

    Vor wenigen Tagen habe ich an der Motorplatine eines Matsushita JU-570-2 Diskettenlauferks Korrosionsschäden durch auslaufende Elkos festgestellt.


    Wer nun hoffte, das JU-570 wäre nicht betroffen, den muss ich leider enttäuschen: In meinem 8250LP sind ein JU-570-2 und ein JU-570 verbaut und das JU-570 ist auch betroffen, allerdings nicht so schwer wie das -2. Bei meinem Laufwerk läuft der 22uF-Elko bereits aus. Der Schaden hält sich derzeit noch in Grenzen, aber das ist auch hier wohl nur eine Frage der Zeit.


    Die Zerlege-Prozedur läuft ähnlich ab wie beim -2er, allerdings behindert die Führungsnase des oberen Kopfes das Abnehmen der Verriegelungsmechanik stärker als beim -2er. Hier ist etwas mehr Fingerspitzengefühl gefragt.


    --map

    Wow. eine 8280. Ich dachte, das ist eine Legende. Das mit dem Controller ist natürlich mist :fp:


    Nein, sie existiert tatsächlich ;)


    Die 8280 bekamen wir vom Fachbereich Physik, wo sie am Controller einer HP-2100 im Einsatz war. Das ist eine HP-Maschine aus der HP-1000-Linie, die in den 70ern bescheidene Verbreitung hatte. Der Floppy-eigene Controller war für den Betrieb dabei nicht nötig, da die 2100 ihren eigenen Floppy-Controller hatte. Die 8280 war für die Leute dort quasi nur ein externes Gehäuse mit zwei Floppy-Laufwerken drin. Zur damaligen Zeit wahrscheinlich auch nicht teurer als andere 8-Floppy-Laufwerke in externen Gehäusen. Warum allerdings der Controller ausgebaut wurde... keine Ahnung. vielleicht aus thermischen Gründen oder weil sich die Kabel so leichter direkt an die Laufwerke anschliessen liessen. Wir vermuten, dass der Controller damals nicht weggeworfen wurde, sondern in einen Schrank gelegt und vergessen wurde. Und nach Jahrzehnten räumt dann mal jemand auf, der das nicht mehr zuzuordnen weiss und wirft es in den E-Schrott. Wir haben nochmal explizit nachgefragt und die Leute dort haben nochmal alles durchsucht. Der Controller war leider nicht mehr auffindbar.


    Zitat

    Hätte ich doch auf einem Ausflug bestehen sollte, als wir uns im Shackspace getroffen haben. Das Lager kenne ich noch nicht :)


    Es ist halt ein Lager, vieles liegt in Kisten, hohen Regalen oder Schränken. Nicht besonders aufregend. Vieles müsste auch ertsmal aufbereitet werden, wenn man es ausstellen wollte.


    Museum? Meinst Du das Computermuseum der Fak. Informatik?


    Ja. Allerdings zählen CBM-Geräte nicht grade zu unseren Schwerpunken. Nur wenige CBMs sind in der Ausstellung: EIn PET 2001, ein 8032SK, eine 8250 (ist meine) und eine 8280 (leider hatte der Vorbesitzer den Controller ausgebaut und entsorgt). Ein paar CBM-Sachen stehen aber noch hinter den Kulissen. Dafür ist unsere Ausstellungsfläche zu klein und selbst wenn wir mehr hätten, würden wir derzeit lieber andere Systeme ausstellen, wie z.B. die Zilog 8000 oder unsere Taylorix. Aber degraden sollte das Zeug trotzdem nicht. In diesem Fall muss ich wohl die CBM-Geräte aus dem Lager holen und reparieren.


    Zitat

    Bist Du dort aktiv?


    Ja, neben Klemens und Christian. Wir sind nur eine sehr kleine Besatzung. Allerdings haben die beiden anderen den Vorteil, im Gebäude zu arbeiten, ich leider nicht.


    --map

    Die Tastatur verwendet Schaumstoffpads. Diese sind mit Alufolie(?) beklebt. Offenbar ist das ganze schon ein wenig abgewetzt, daher vermute ich das die Tastenprobleme einzelner Tasten daher kommen:

    Hier ist Selbermachen angesagt. Kaufen kann ja jeder ;-)


    Hintergrund: Vor etwa zwei Jahren haben wir im Computermuseum eine Data General Nova bekommen (DG Nova). Dabei waren zwei Dasher-Terminals, die das gleiche oder zumindest ein ähnliches Problem hatten. Zweimal die Taste drücken und das Pad war zerbröselt. Würde mich nichtmal wundern, wenn die Tastenkörper sogar die gleichen wären, die Bauart sieht doch sehr ähnlich aus. Vermutlich solltest Du Dir keine Illusionen machen. Die Pads dürften ausnahmslos hinüber sein und selbst wenn nicht, ist es wohl nur eine Frage der Zeit. Wenn Du schon neue Pads herstellen musst, dann ersetze gleich alle. Das sorgt dann für eine einheitliche Anschlagsdynamik.


    Beim Dasher-Terminal wurden die Pad in den Tastengrundkörper eingeklippst. Die Sandwiches liessen sich problemlos aus einer stabilen (Projektor-)Folie, doppelseitigem Klebeband, einen Dämmklebeband mit der richtigen (Puffer)-Dicke und einem Locheisen mit iirc 11mm Durchmesser problemlos selber bauen. Als Stanzunterlage diente uns ein Brett aus Hartholz.


    Was die Silberfolie angeht: Vermutlich ist das auch bei Dir keine Alufolie, sondern eine dünne, metallbedampfte Folie, wie man sie auch in Geschenkläden zu kaufen bekommt. Die Folie selbst dient als Dielektrikum, während die Bedampfung bei gedrückter Taste quasi gleichzeitig als Kondensatorplatte und metallische Verbinung zwischen den beiden beim Tastendruck "entstehenden" Kondensatoren dient. Ob Du da die alte Folie verwendest (haben wir gemacht) oder eine neue nimmst, musst Du ausprobieren bzw. selbst entscheiden.


    Das ganze war einen Abend Arbeit und das vorwiegend deshalb, weil wir rumprobiert haben, wie wir am besten vorgehen.


    Das ist interessant, das sind wohl Ersatz-Schaumstoffstücke - löst aber das Problem der defekten Oberfläche nicht, im Text steht man solle die alten nehmen...

    Haben wir beim Dasher auch gemacht, tat super. Ich wollte neue nehmen und hab das iirc auch ausprobiert gehabt, aber letztendlich wollte Klemens die alten verwenden, was m.M.n. aufwendiger war, weil man bei jedem Pad einzeln die Schutzfolie des doppelseitigen Klebebands abziehen und die alte Folie aufsetzen musste. Bei um die 200 Pads ist das schon ein erheblicher Zeitaufand. Wenn man das hingegen vor dem Stanzen macht, macht man das eben nur einmal an einem Stück.


    Probier's aus, wie's bei Dir am Besten funktioniert.


    Viel Erfolg,
    map

    Ich habe hier einige AT-Gehäuse, vom Desktop, über Midi-Tower bis zum Big-Tower. Ist eher die Frage, ob eins bzw. welches davon zum Zeitalter Deines Boards passt. Aus welchem Jahr ist denn das Board? Lose 386er-Boards gab's von etwa '87 bis '93, also eine sehr lange Zeit, von 12,5 MHz im Full-AT-Format und "diskreten" Board-Aufbau bis 40 MHz mit einem Chipsatz-Käfer in der Größe etwa eines halben Mini-AT-Boards. Ersteres wirst Du kaum in einen Miditower bekommen und letzteres wird sich in einem frühen AT-Gehäuse eher verloren vorkommen.


    Größere Mengen AT-Gehäuse habe ich eh vorwiegend aus der Zeit nach '93, meist aus Pentium-1-Zeiten. Ein paar wenige auch aus der Zeit davor, aber da ist die Auswahl deutlich geringer.


    Wie würden wir es mit der Übergabe machen? Kommst Du zum Waiblinger Usertreffen?

    Habe hier ein/mehrere Ersatzteillager des Colani BlueNote und BlueNote II zu verschenken, eines alten Highscreen-Notebooks. Wenn ich mich recht erinnere, war eigentlich keins der Geräte in wirklich gutem Zustand, z.T. waren Teile vom Gehäuse an- oder abgebrochen oder es lief garnicht erst an. Eins der Geräte lief iirc, hatte aber Stabilitätsprobleme.


    Ich hatte mal vor, aus mehreren funktionsunfähigen Geräten mir jeweils ein BlueNote und ein BlueNote II zu bauen, aber ich hab nun seit mehreren Jahren nicht mehr die Zeit gefunden, daran weiterzuarbeiten. Wer Zeit und Muße hat, darf sich gerne dran versuchen. Die BlueNotes sind beliebte Sammlerstücke.


    Ich könnte das Zeug zum Usertreffen mitbringen. Ansonsten: Abholung nach Rücksprache im Grossraum Stuttgart oder direkt in Stuttgart.