Posts by rfka01

    Viele Schneiders waren mit sogenannten "Drivecards" oder "Filecards" ausgerüstet, einem Gestell, auf dem ein 8bit-Festplattencontroller und eine Festplatte festgeschraubt waren. Die könntest Du einfach aus dem 1640 entnehmen und dem 1512 einverleiben.


    Diese Version hat den Vorteil, dass Du sowohl zwei Diskettenlaufwerke als auch die Festplatte im Rechner haben kannst.

    Falls Du einen separaten Controller als Steckkarte und eine Festplatte eingebaut hast, kannst Du die natürlich auch übernehmen, musst aber je nach Ausführung Deines PC1640 ein Diskettenlaufwerk entfernen, um Platz für die Festplatte zu machen.


    Gruß

    Robert

    Hallo Martin,


    schön von Dir zu hören!


    Ganz wichtig wäre momentan ein Handbuch, falls Du die Möglichkeit zum Scannen hast.


    Für die Disketten kommt es auf das Format an - ich weiß nicht mal, wie der BOSS seine Daten speichert. Wenn Du weißt, ob der BOSS 35 bzw. 40 oder 77 bzw. 80 Datenspuren pro Diskettenseite nutzt, kannst Du die Schritte 1 und 2 überspringen.


    http://www.old-computers.com/museum/computer.asp?c=95


    Hier sind Diskettenkapazitäten angegeben, die ich vorsichtig so interpretiere: Boss A: einseitig, Boss B zweiseitig, Boss C und D zweiseitig, mehr Spuren als Boss A und B


    Ich würde so vorgehen:

    0. Achte darauf, dass Deine Originale schreibgeschützt sind.


    1. Formatiere eine Diskette auf dem Gerät, zu dem die Disketten gehören (wir wollen die alten Schätzchen ja nicht zu sehr durch Auslesen stressen, daher nehmen wir eine neue DD-Diskette).


    2. Auf einem PC mit einem HD-Diskettenlaufwerk (1.2MB) und DOS-Betriebssystem lässt Du die Diskette durch ANADISK analysieren.

    http://www.pcxt-micro.com/download.html


    3. Das Ergebnis der Analyse zeigt Dir, ob eine oder zwei Diskettenseiten genutzt werden, wieviele Spuren genutzt werden, und wie viele Sektoren in welcher Größe pro Spur benutzt werden. Das beeinflusst jetzt die Wahl der Waffen: Mit einem 1.2MB-Laufwerk kannst Du grundsätzlich (fast) alles auslesen, aber die Treffergenauigkeit bei Disketten mit 35 bzw. 40 Spuren pro Seite ist geringer, weil der Schreib-/Lesekopf einen schmaleren Magnetisierspalt hat. Falls Du ein 360K / 40 Spuren-Laufwerk hast, z.B. in einem XT ist das dann besser.

    Also: Hat die BOSS-Diskette 77 oder 80 Spuren, brauchst Du ein HD (oder QD) Laufwerk, hat sie 35 oder 40 Spuren, brauchst Du ein DD-Laufwerk (aber es kann grundsätzlich auch im HD-Laufwerk funktionieren).


    4. Ich lese gerne mit zwei Utilities ein, die beide ihre Stärken und Schwächen haben:

    Bei Teledisk http://www.classiccmp.org/dunfield/img54306/teledisk.htm brauchst Du dich um nichts weiter kümmern, als das Laufwerk einzustellen und ggf. das Auslesen auf eine Seite zu beschränken, falls der BOSS nur einseitige Disketten beschreiben sollte. Teledisk liest bis zum physikalischen Ende der Diskette (also z.B. 42 oder 82 Spuren) und nimmt so auch manche Kopierschutzeinrichtungen mit. Die überzähligen Spuren überfordern aber manchmal Emulatoren oder Utilities zum Umgang mit Diskettenimages.

    IMD braucht ein paar Voreinstellungen, funktioniert aber auch sehr gut. Beim Einlesen von 35/40-Spur-Disketten solltest Du z.B. "Double Step" auf "on" stellen, wieder angeben ob es einseitige oder zweiseitige Disketten sind und die maximale Anzahl der Spuren definieren. Bei IMD kannst Du v.a. sehr schön die Anzahl der Wiederholungen angeben, die bei widerspenstigen Disketten verwendet werden, um möglichst alle Daten zu bekommen. Für "kreative" Diskettenformate, die z.B. an den Sektornummern drehen oder zwischendrin das Aufzeichnungsformat ändern, sollest Du "Full Analysis" auf "Yes" setzen.


    Bei beiden Utilities können Kommentare eingegeben werden. Bitte schreibe vom Label die genaue Bezeichnung ab oder gib Hinweise, zu welcher Maschine die Diskette gehört.


    Wenn es der Zustand der Disketten hergibt, kannst Du zur Sicherheit jede Diskette mit beiden Utilities einlesen.


    Gruß

    Robert

    Danke allen für Ihre Hinweise - ich möchte eine große Lötaktion vermeiden, weil ich wirklich nur den einen 1702A vor Ort in Augsburg auslesen möchte. Wenn mikemcbike seinen Arduino-Quellcode und den Schaltplan für sein Steckboard veröffentlicht, käme ich damit wohl gut hin.

    Ansonsten käme ich dann auf dlchnr zu.


    Gruß

    Robert

    Hallo dlchnr, das "modifiziert" habe ich so gemeint: Persönliche Kopien, die z.T. eigene Dateien beinhalten oder bei denen Dateien von den Originaldisketten fehlen bzw. bei denen ich nicht sicher sein kann, dass das Image von einer Originaldiskette gezogen wurde.


    Das Image in meinem ersten Post kam von einer originalen TA-Diskette mit offener Schreibschutzkerbe (TA: Schreibgeschützt).


    Zum Thema Kopierschutz kann ich nichts sagen.

    Hallo miteinander,

    Ich durfte heute an einer Alphatronic P1 (!!!) die ROMs auslesen - beim Tastaturtreiber hat mich dann fast der Schlag getroffen, da nicht wie bei MOS und Zeichengenerator die eh schon grausamen TMS2716, sondern ein noch gruseligerer MF-1702AR verbaut ist.

    Da ich hoffe, so einem nie mehr zu begegnen:


    Hat jemand hier ein Programmiergerät oder einen Adapter, mit dem ich den ROM-Inhalt zielsicher auslesen kann, und würde mir das gegen Portoübernahme und ggf. eine Leihgebühr für ein paar Tage zuschicken?


    Ich möchte das ganze gerne vor Ort beim Besitzer der schönen P1 machen, daher muss der Berg zum Propheten.


    Gruß

    Robert

    Sodale ...

    besorge Dir Laplink III, z.B. von dem Diskettenimage im vorletzen Post oder von hier http://www.minuszerodegrees.ne…fer/laplink3/laplink3.htm und kopiere es auf die Festplatte vom 486er. Starte Laplink.


    Das sieht so ähnlich aus, links siehst Du die Dateien aus dem Verzeichnis, aus dem Du LL3 gestartet hast.


    Dann drücke M für "More" und O für "Options"



    Ändere Transfer Mode auf serial, stelle Port 1 oder 2 ein, je nachdem wo Dein Kabel steckt. Fürs erste setze ich die Geschwindigkeit auf 19200 Baud und Turbo Copy Mode auf aus. Dann S für "Save" und Q für "Quit".



    Jetzt siehst Du unten rechts die geänderten Einstellungen und kannst F10 drücken, um F10 auf den XT zu übertragen:



    Hier musst Du angeben, welcher Port auf dem XT benutzt werden soll (1, du hast nur einen) und dann was Du auf dem XT am DOS-Prompt eingeben musst. Dann drückst Du eine Taste und Laplink kopiert sich auf den XT.


    Nach dem Abschluss der Übertragung müsste sich LL3 selber auf dem XT starten und Du siehst auf dem AT im rechten Fenster die Dateien des XT. Wenn die Übertragung von Dateien klappt, kannst Du die Geschwindigkeit hochsetzen oder jetzt auch ein paralleles Kabel für noch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten nutzen.

    Hallo musicman,


    wir bleiben bitte bei der SERIELLEN Option ... da die parallelen Optionen sich nicht auf das Zielgerät kopieren können, soweit waren wir ja schon.


    Die serielle Schnittstelle auf Deinem XT ist die blaue, ins Gehäuse eingeschraubte 25pol. männlich, Dein PC mit Windows XP hat sogar zwei serielle Schnittstellen (die beiden 9pol. männlich).


    Wir haben jetzt ein zusätzliches Problem: Wenn die Festplatte auf dem XT-PC mit NTFS formatiert und/oder größer als 2GB ist, kann DOS nicht darauf zugreifen. Dann brauchen wir auf der Windows-Seite eine Lösung, die die Dateien von der DOS-Seite empfangen kann. Wenn Du eine Partition auf dem XP-Rechner hast, auf die Du von DOS aus zugreifen kannst, reicht eine Bootdiskette mit DOS und Laplink, wie sie hier anhängt.


    Kannst Du bitte nachschauen, mit welchem Dateisystem die Festplatte auf Deinem XP-PC formatiert ist? Im Explorer mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk und die Eigenschaften abfragen.

    Files

    • fdosll3.zip

      (635.79 kB, downloaded 4 times, last: )

    Der Klassiker für die serielle Übertragung ist z.B. die Nr. 382317309042 in der Bucht, die hat auf beiden Seiten sowohl 9 bzw. 25 polige Anschlüsse. Alternativ ein neunpoliges Kabel und ein Adapter oder andersrum.


    Quote


    oder hat der xt keine parallele?


    Sei so gut und halte uns nicht so kurz mit Informationen. Ein scharfes Foto von den der Rückseite deines Rechners auf dem die Buchsen zu sehen sind, und eines vom Rechner, auf den die Sachen drauf wollen, und dann geht alles viel einfacher.

    Außerdem: Welches Betriebssystem läuft auf dem Rechner, auf den Du die Sachen kopieren willst (weiter vorne im Thread war von einem alten Laptop die Rede, läuft der unter DOS?)


    Robert

    Manchmal hilft es, die Disketten vor dem Beschreiben im (nennen wir es einmal so) AT auf dem XT zu formatieren.


    Das einfachste ist aber für Dich wirklich ein Laplink (oder eine der Alternativen, die hier genannt wurden) über ein SERIELLES Nullmodemkabel, da es sich selber auf den XT klonen kann. Ich weiß nicht, warum Du dich da so scheust ...


    Suche in der Bucht nach "Nullmodemkabel" falls Du keines hast und nimm die alten DOS-basierten Laplink III oder 5.


    Wenn Du auf dem AT dann das Klonen über das Kabel angibtst, führt er dich durch die Befehle, die Du auf dem XT eingeben musst (serielle Schnittstelle konfigurieren, Datei empfangen), klont sich und du kannst auf dem XT Laplink ausführen. Dann bist du im Geschäft.

    Hallo miteinander,


    zu meiner Alphatronic P2 (also die "einfache" P2 mit 2xSS/DD 160K-Diskettenlaufwerken und 48K RAM) habe ich eine originale TA-Diskette mitbekommen (hier im Anhang). Diese enthält im Bootbereich "B" das TA-BASIC, auf "B1" das FOKO-Diskettenkopierprogramm, das hier zu sehen ist. Nach dem Eichhörnchenprinzip verbessern helwie44 und ich gerade mit fleißiger und unabdingbarer Hilfe einiger der MAME-Entwickler die Alphatronic P2-Emulation.




    Weitere Diskettenimages, die mir durch marno84 und helwie44 bekannt sind (u.a. mit dem 48K-CP/M für die P2) scheinen modifizierte Kopien zu sein - daher meine Bitte:


    Wer hat Originaldisketten für die Triumph-Adler Alphatronic P2, P2S, P2L oder P2U und kann Diskettenabbilder davon zur Verfügung stellen?


    Vielen herzlichen Dank

    Robert

    Files

    • P2BASFOK.zip

      (29.51 kB, downloaded 14 times, last: )

    Hallo miteinander

    anbei mal das Tex-Ass Handbuch. Fleucht dazu bei euch irgendwo die passende Diskette herum? Dann wäre ich an einem Image/einer Kopie interessiert.

    Bei Interesse gibt es das Handbuch auch noch in höherer Auflösung, das sind dann aber 65MB ...


    Gruß

    Robert

    Files

    Hallo Martin & alle anderen BOSS-Besitzer ... ich habe leider bislang weiterhin nur meinen eigenen BOSS "D" ohne weitere Software oder Dokumentation. Ich wurde angeschrieben, weil ein User hier den Thread gelesen hat, und den BOSS als Treiber in MAME erzeugen will.


    http://forums.bannister.org//u…&Number=111978#Post111978


    Ich würde mich riesig freuen, von Euch noch ROM-Inhalte, Disketten-Images oder Handbuch -Scans zu bekommen, um möglichst viele Informationen zur Verfügung stellen zu können, gerade weil die BOSS-Reihe ja so unterschiedliche Mitglieder bez. Prozessor und Diskettenformaten hat.


    Gruß

    Robert

    Der Platz wird eng! Darum müssen drei schöne Maschinen leider weg. Standort ist Kleinaitingen etwas südlich von Augsburg, aber ein Treffen in der Region Ulm-Augsburg-München ließe sich organisieren. Ich habe in der letzten Zeit so schlechte Erfahrungen mit dem Versand von alten Rechnern gemacht, dass ich die Geräte am liebsten nicht versenden möchte. Ihr möchtet nicht wissen, in wieviele homöopathische Brösel die DHL eine Alphatronic P2 zerlegen kann ...


    Jetzt aber ran ...


    No. 1 ist ein PG 675 mit zwei Diskettenlaufwerken. Einer der Schließzapfen fehlt (liegt aber bei), der zweite ist angeknackst. S5-Software und PCP/M liegen bei.

    Preisvorstellung: 120€



    No. 2 ist ein PG 685 OUA12, d.h. grafikfähig und mit 80286 CPU. Es liegen Disketten und Backups von zwei PG 685 bei ... wie man sehen kann, ist auf der Festplatte GEM installiert.

    Preisvorstellung: 180€



    No. 3 ist ein PG 685 OUA11, d.h. Textmodus und V20 CPU. Dieser Maschine fehlt das Netzteil (ein kassettenartiger Einschub), das Gerät hat aber funktioniert, bevor es sein Netzteil an No. 2 abgeben musste. Hier ist auch wieder einer der Schließzapfen ab aber dabei, der andere angeknackst. Ich lege eine CD mit den Disketten-Images von No. 2 bei.

    Preisvorstellung: 80€


    Robert

    Danke für das Disk-Image und die Informationen, meine Alphatronics spielen "sie liebt mich, sie liebt mich nicht mit mir ... das macht es schwer, zuverlässige Vergleiche anzustellen.

    Ich werde mir nochmal einen anderen Adapter für das Floppykabel zum Gotek besorgen, um diese Fehlerquelle auszuschließen.


    Ansonsten hieß es in einem anderen Thread, dass die Floppycontroller gerne hops gehen ... welches Teil macht da dann die Grätsche?


    Gruß

    Robert

    Hallo miteinander,

    ich habe ein Gotek mit der HxC kompatiblen FlashFloppy-Firmware bekommen. Auf der Alphatronic P30 bekomme ich allerdings immer "Disk Error" gemeldet, nachdem der Bootvorgang begonnen hat.

    Gibt es einen Tipp dazu?


    Auch mit netmercers Konfigurationsdatei bin ich bislang nicht weitergekommen. Möglicherweise muss ich noch einen Jumper setzen?


    Allen schöne Feiertage!

    Robert

    helwie44 und ich arbeiten ja fleißig dran, die Alphatronic-Maschinen in der MAME-Emulation zum Laufen zu bringen, mit kräftiger Unterstützung der MAME-Entwickler.



    Die P3 bootet schon mal, wir kämpfen uns gerade durch die Tastenzuordnungen. Darum meine Frage bzw. Bitte:


    Hat jemand ein Progrämmsche für die P3, das die Funktions- bzw. Richtungstasten nutzt? Vielleicht ist ja was auf den öfftenlich verfügbaren Diskettenimages drauf und ich habe es bislang noch nicht entdeckt. Dank funktionierender P30 könnte ich die Tastenbelegungen direkt vergleichen.


    Danke und Gruß

    Robert


    ... der sich schon darauf freut, im Januar eine P1 dokumentieren und auslesen zu dürfen :)

    Ich hab noch einen PG675 und einen PG685 mit und einen ohne Netzteil, einmal die 8088 und einmal die 80286-Variante.

    Ich tausche auch gerne, z.B. gegen CP/M-Maschinen oder nicht-IBM-kompatible PCs ...