Posts by stynx

    Ich habe gerade nochmal herumgesucht, wie oft man den AM27C400 löschen kann. Leider gibt es da wohl keine Angaben ausser 'several thousand times'. Laut verschiedenen Publikationen ist die Anzahl der möglichen Löschvorgänge abhängig von der einstrahlten Energie auf die Isolationsschicht des Chips. Das bedeutet: je öfter oder stärker das UV-Licht, desto kürzer die Lebenszeit der Chip. Das wusste ich bis jetzt noch nicht. Mein EPROM-Löscher kann den 27C400 in 30-40 Sekunden löschen (laut Datenblatt sollten es >20 min sein). Eventuell frittiere ich mir hier also die Chips... kein Wunder, dass ich so viel Ausschuss habe :fp:


    -Jonas

    Daher nimmt man ja auch solche 'Erfahrungswerte', da man sonst zu viel rechnen muss.

    Ist denn der "Erfahrungswert" für alle Amiga gleich? Du erwähntest den Jumper beim A4000. Der scheint ja auch max. 120ns zu brauchen.

    Der 4000 hat eben einen Jumper um auch 160ns ROMs verwenden zu können (eventuell sogar langsamer). Wie das bei den anderen Amigas genau aussieht kann ich im Detail nicht sagen. 150ns sind soweit ich weiss überall verwendbar. Mit dem Jumper auf 120ns im A4000 ist der Romzugriff natürlich schneller.


    -Jonas

    Danke Jonas!


    Braucht man nicht beim 1200er dann doppelt so schnelle ROMS wie beim A500, weil er mit 14Mhz läuft?

    Ich glaube Turbokarten beeinflußt das nicht, weil das "ich lese aus dem ROM" immer mit 7 oder 14 Mhz läuft?

    Das hängt von der 'glue' ab. Das ROM ist ja nicht direkt an die CPU drangeflanscht. Wenn dort ein delay eingebaut ist, dann ist das beliebig. Der 1200 und 4000 haben sehr stark optimierte ASCIs für Ram/Rom-Zugriff. Es kommt also immer auch darauf an, was zwischen CPU und RAM/ROM ist. Der Teufel steckt da im Detail. Daher nimmt man ja auch solche 'Erfahrungswerte', da man sonst zu viel rechnen muss.


    Hinsichtlich 150ns Roms die nicht funktionieren:

    EPROMs haben nur eine begrenzte Lebensdauer was das Überschreiben angeht (manchmal sogar nur um 100 mal). Da kann es mit dem Alter und wiederholtem Überschreiben auch zu seltsamen Effekten kommen. Ich habe aus einer Ebay-Auktion ca. 50% der 120ns AM27C400 wegschmeißen können, nachdem die den Stresstest im programmer nicht überlebt haben.


    Mein Tip: Die EPROMs nach dem Löschen in einem Backofen bei ca. 120°C zwei Stunden lang backen. Danach langsam im Backofen abkühlen lassen. Manchmal hilft das.


    -Jonas

    Da ein 68000er 4 Zyklen für einen Ram-zugriff (lesen oder schreiben) benötigt, ist die effektive Taktrate für den Ramzugriff ca. 1,8 MHz. Die würde theoretisch eine minimale Zugriffszeit von ca 550ns erfordern. Die Dauer der CS und R/W Signale ist aber viel kürzer als 550ns. Für CS ist das ca. 140ns bei 7,2MHz. Um die genauen Grenzwerte für das Timing zu errechnen muss man nun aber zum Einen das Timing der Roms und zum Anderen das Timing der CPU inklusive Verzögerungen durch die dazwischen liegende Logik berechnen. Das ist leider alles andere als einfach.... beim Amiga sind für gewöhnlich 120ns-160ns ausreichend. (der 4000 hat sogar einen Jumper um zwischen 120ns und 160ns zu wählen).


    Timings für AM27c400



    -Jonas

    Sorry Jonas, aber was Du da beschreibst ist total unrealistisch. Alleine die Anzahl der erforderlichen Gewerke ist ja schon fast höher, als bei Dir die Anzahl der Handwerker, ganz abgesehen von den erforderlichen Trocknungszeiten, bevor weitergrarbeitet werden kann.

    Ich will jetzt eigentlich nicht noch mehr vom Thema ablenken, als ich das schon gemacht habe.


    Zu Corona und Belastungen von Alleinerziehenden bzw. Familien mit schwachen Einkommen:

    Ich finde es auch ein wenig grenzwertig, wie mit einigen Menschen verfahren wird. Ich befinde mich in einer sehr komfortablen finanziellen Lage und habe daher keinerlei Probleme mit der Kontaktsperre. Andere habe da größere Probleme und gerade hier sollten die Hilfspakete ja Möglichkeiten schaffen. Leider kann man sich mit Geld ja keine Zeit kaufen und bestimmte Familien können sich einfach nicht rund um die Uhr um den Nachwuchs kümmern. Irgendwie ist das ja auch die Schuld der Gesellschaft, die von den Menschen Erfolg im Beruf verlangt und gleichzeitig sollen sie das Familienleben meistern. Wenn dann Schule, Kita und Kindergarten wegfallen ist das eventuell nicht mehr vereinbar. Für mich ist das eine schwer lösbare Frage.


    -Jonas

    Nebenan haben 2 Bauarbeiter vor 10 Jahren ein Mehrfamilienhaus in 2 Wochen im Rohbau hochgezogen. Die hatten einen Kran mit Fernbedienung und es wurden sehr große Steine (eher Module) per LKW geliefert. Selbst die Bodenplatten haben die zu zweit gesetzt. Dann haben 4 Leute in etwas mehr als einer Woche den Innenausbau mit Verkabelung, Fenstern und Türen gemacht. Abschließend kamen 2 Leute, die haben mit einem Kranwagen die Wände verputzt, was zwei Tage gedauert hat. Und parallel habe 2 Leute das Dach gedeckt. Noch in der 4. Woche ab Baubeginn konnten die ersten Käufer die Wohnungen besichtigen. Das hatte mich damals echt schockiert wie schnell das ging.


    Wie oft muss renoviert werden? Alle 15 Jahre? Wieviele Handwerker braucht man dafür? Am Ende ist es eine Nische, die nur eine sehr begrenzte Zahl an Leuten ernähren kann. Häuser werden bald als Fertigmodule oder sogar aus dem 3D Drucker geliefert. Da braucht man eventuell nur noch einen Handwerker vor Ort.


    Ich meine ja auch nicht, dass es bald keine Handwerker mehr gibt. Nur wird es schwieriger welche zu finden und man hat lange Wartelisten. Es ist halt eine Nische und kein Massenmarkt. Eventuell ist es irgendwann billiger das Haus abzureißen und ein Neues bauen zu lassen? Es würde in jedem Fall die Wirtschaft ankurbeln ;-) ... Unser 12qm Badezimmer hat 16.000€ gekostet (ohne Waschbecken und Schränke) und ist nicht einmal luxuriös. Früher haben wir so etwas selbst gemacht (Altbau zum Teil 400 Jahre alt). Trotzdem hatten wir etwa 6 Monate Wartezeit bis die angefangen haben und am Ende kamen dann nur 4 Leute (5 mit Azubi), die nacheinander gearbeitet haben.


    Naja, wie dem auch sein. Aktuell gibt es jedenfalls noch den Bedarf an Handwerkern und Individualleistungen. Auch wenn man die derzeit wohl nicht in Anspruch nehmen kann.


    -Jonas

    da stellt sich halt die Frage, wie der Briefträger, der Müllwerker und der VW-Lenkrad-Anschrauber von zu Hause aus arbeiten sollen - Da kann die Bandbreite ihrer Interneverbindung noch so hoch sein, da paßt einfach kein Auto und auch keine volle Mülltonne durch :)


    Und wenn wirklich 42% der arbeitenden Bevölkerung in der Lage sein sollten, ihre Tätigkeit von zuhause aus auszuüben, dann armes Deutschland: Wer produziert eigentlich noch was außer Schreibkram?

    Die Aussage dort war dass 42% hauptsächlich von Zuhause aus arbeiten können wobei aber nicht erklärt wird, was das dort genau bedeutet. Bei uns bedeutet hauptsächlich von Zuhause, dass 4 von 5 Tagen ohne Einschränkungen von Zuhause aus gearbeitet werden kann. Der Anteil der Arbeitsplätze, die auch "mobil" genutzt werden können ist wohl wesentlich größer. Wobei "mobiles Arbeiten" ≠ Homeoffice ≠ Telearbeit ... Wo die Unterschiede liegen weiss ich aber nicht.


    Ich denke, dass Computerarbeit mittlerweile mehr als 60% der Arbeit in Deutschland ausmacht. Diese Arbeit kann man auch von Zuhause aus tätigen. Es handelt sich bei der Machbarkeit somit um ein technisches und organisatorisches Problem. Mir würde es ja reichen, wenn nur noch 50% der Autos auf der Autobahn wären (ich halte das derzeit für durchaus machbar).


    Die Produktion ist doch mittlerweile fast durchgehend Automatisiert und massiv optimiert. Warum muss der Maschinist denn vor Ort sein, wenn er die Ventile usw. eh per Computer steuert? Vor 30 Jahren bei Schering (Chemiewerk) wurde bereits fast alles von der Zentrale aus gesteuert. Anlieferung war per Tanklaster und wurde über pumpen dorthin gebracht wo es benötigt wurde. Das eine oder andere nicht automatisierte Ventil, welches von Hand geöffnet/geschlossen werden musste wurde von Azubis bzw. "den Neuen" betreut (die hatten immer ein Funkgerät zur Zentrale dabei). Autonome Transportwagen und Steuerungen sind ja nicht neu. Auch in einem Stahlwerk wirst du heutzutage keine 1000 Mitarbeiter mehr für die Schmelze benötigen. Mit VR könntest du den Azubis den altgedienten Mitarbeiter virtuell bei Seite stellen und auf einem Werksgelände herumrennen lassen, wenn das Firmenpolitik ist. Für Notfälle reicht doch eine Minimalbesetzung. Das würde ja auch Personenschäden vermeiden, wenn ein Werk mal doch hochgeht.


    Übrigens:

    Stahlwerk Thüringen hat 2011 mit 687 Mitarbeitern 476 Millionen Euro Umsatz gemacht... das sind fast 700 Tausend Euro Umsatz pro Mitarbeiter. So etwas schafft man nicht, wenn da noch manuell mit Hammer und Amboss hantiert wird. Du kannst bei solchen Betrieben zudem davon ausgehen, dass mindestens 30% der Mitarbeiter mit Verwaltung, Marketing und Verkauf beschäftigt sind. Ich habe nach genauen Zahlen gesucht aber nichts gefunden.


    Ein selbständiger Schmied ist da gesamtwirtschaftlich leider unwesentlich. Wenn ein Handwerksbetrieb 700.000€ Umsatz pro Jahr pro Person macht, dann ist der schon verdammt gut.


    Hinsichtlich Mülltonne, Lenkrad:

    Bei uns im Ort fahren die Müllwagen halbautomatisch. Es ist nur ein 'Müllmann' im Führerhaus und fährt die Mülltonnen an. Der Wagen erkennt den Standort der Mülltonne und greift sie vollautomatisch. Der muss nicht einmal mehr aussteigen. Wenn die Müllautos dann in Zukunft noch selbst fahren, braucht man auch keine Müllmänner mehr. Und wenn wir alle Zuhause arbeiten, dann braucht man auch keine Lenkräder für Autos mehr, weil wir keine Autos mehr fahren :-P


    Mal im Ernst:

    Klar kann man nicht alles beliebig automatisieren oder per Computer lösen. Dort wo es möglich ist, sollte man aber über die Vorteile der Heimarbeit nachdenken.


    In den 60ern war es ja noch durchaus üblich, dass ein Scherenschleifer oder Messergriff Hersteller von Zuhause auf Akkord gearbeitet hat. Mit der Automatisierung sind diese Kleinhandwerke weggefallen. Das Gleiche wird in den wenigen derzeit noch verschonten Bereichen auch passieren. Der Anteil der Kopfarbeit hat seit der Industrialisierung und vor allem seit den 80ern immer weiter zugenommen. Warum sollte sich dieser Trend nun ändern? Der klassische Handwerker wird über kurz oder lang wohl nur noch eine Nische besetzen können.


    -Jonas

    Ich glaube auch nicht an 55% ...


    Kenne genügend die zu hause arbeiten könnten aber nicht dürfen ... (und zu hause die Bedingungen dafür miess sind ...)

    Ich hatte die Zahl auf einer Nachrichtenseite gelesen, die ich jetzt aber nicht wiederfinde (trotz intensivem Suchen).


    Zu den Bedingungen:"90 Prozent der Haushalte haben inzwischen Anschlüsse mit 50 Megabit pro Sekunde"


    Zahlen zum Homeoffice vom 15.3 habe ich hier gefunden. Danach sind aktuell 42% der arbeitenden Bevölkerung in der Lage ist fast alle Tätigkeiten von zu Hause aus zu erledigen.


    2016 haben 19% aller Mitarbeiter mobil über das Internet gearbeitet (teilweise bis hauptsächlich). In der gleichen Studie wird ein Anteil von 55% für Computerarbeit an der Gesamtwirtschaft 2015 angegeben. (In Dänemark lag 2015 der Anteil der Computerarbeit bei über 80%)


    Bereits 2018 haben 57% der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern Homeoffice oder mobiles Arbeiten angeboten. Dabei unterschied sich aber die Methodik massiv, so dass von diesen 57% nur 22% der Mitarbeiter ganze Tage oder durchgehend von zu Hause aus arbeiten konnten. => 12,5% aller Mitarbeiter von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern haben also bereits 2018 ganze Tage oder komplett von zu Hause aus gearbeitet.


    Dann hier zur 'Digitalwirtschaft': von allen IT-nahen Unternehmen sind 89% in der Lage Homeoffice anzubieten und von den Mitarbeitern dieser Unternehmen können 86% Homeoffice machen. Das wären somit 76% aller Mitarbeiter von IT-nahen Unternehmen. Wieviele davon jetzt tatsächlich Homeoffice machen steht dort leider auch wieder nicht.


    [EDIT: Die Zahlen unterscheiden sich wohl von Statistik zu Statistik massiv. Demnach haben 2018 48% der Beschäftigten am Computer gearbeitet und 35% aller Beschäftigten konnten zudem mobil Arbeiten.

    2011 arbeiteten 61% mit dem Computer?]


    Auch scheint es eine Unterscheidung zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten zu geben. Das macht die Suche nicht einfacher.


    Aus meinem Umfeld arbeiten derzeit alle meine Bekannten (die nicht im ÖD sind) von zu Hause aus. Bei einigen mir bekannten Firmen ist aktuell nur ein ITler in der Firma um bei Problemen mit der Technik schnell reagieren zu können.


    Laut einer Erhebung arbeiten in den USA angeblich fast 77% der Beschäftigten aktuell von zu Hause. Dann sind es bei einer anderen Webseite plötzlich nur 34% und wieder eine andere Erhebung spricht von mehr als 5 Millionen Arbeitnehmern. Wie verlässlich diese Informationen sind ist bei dieser Divergenz sehr fraglich.


    Ich gehe davon aus, dass wir erst in ein paar Monaten verlässliche Statistiken zu diesen Themen haben werden. Die 55% kann man daher vorerst ignorieren.

    Bezüglich Online Schule und Home-office


    Interessant finde ich es in jedem Fall, dass wieder einmal Microsoft als alternativlos in der Bildung und Verwaltung gesehen wird. Irgendwie hat sich dieser Konzern aus Redmond extrem stark in unseren Behörden eingenistet. Das geht mir ehrlich gesagt gehörig gegen den Strich.


    Zeitgleich muss man aber auch akzeptieren, dass Microsoft ein sehr ausgearbeitetes Ökosystem für die Teamarbeit anbietet. Dieses ist in seiner Funktionalität wohl nicht 'über Nacht' zu reproduzieren. In Zeiten der Pandemie kann ich also eine entsprechende 'Kurzschlusshandlung' der Behörden akzeptieren, auch wenn ich sie nicht gut finde.


    Skype ist jedoch ein rotes Tuch für mich und sollte weder in der Firma noch in einer Behörde oder Bildungsanstalt eingesetzt werden. (meine Meinung)


    Unabhängig von persönlichen Vorlieben oder Abneigungen finde ich es erstaunlich, wie flexibel plötzlich Arbeitgeber sein können. Jahrelang wird immer verhindert, dass Heimarbeit möglich wird um plötzlich keine Bedenken mehr zu haben und sogar die immer verneinten Vorteile hervorzuheben. Wenn man aktuellen Zahlen glauben kann, dann sind 55% aller Arbeitnehmer in Deutschland derzeit erfolgreich im Home-Office. Dies bedeutet, dass ein noch größerer Anteil theoretisch dazu in der Lage wäre von zu Hause zu Arbeiten. Ich finde dieses Potential enorm und bestätigt mich in meiner Meinung, dass man einen Großteil der Autos von der Straße bekommen kann, wenn man Homeoffice staatlich vorschreiben würde, wenn es möglich ist. Damit lassen sich bestimmt auch leicht die Klimaziele erreichen, wenn man nur will. Zudem würden Bürogebäude in der Innenstadt nun für Wohnungen frei werden und die Mietpreistreiberei hätte damit wohl auch ein Ende. Ich könnte mein Auto verschrotten lassen und für die 1-2 mal wenn ich irgendwo hin muss den Zug nehmen.In unserer Familie könnten wir dann mitt einem Auto für Notfälle auskommen (statt aktuell 4!). Auch hätten viele Arbeitnehmer plötzlich 1-2 Stunden mehr Freizeit statt auf der Autobahn im Stau zu stehen.


    Man stelle sich mal vor: In 10 Jahren sind alle Autobahnen massiv ausgebaut, Elektroautos sind effektiv konkurrenzfähig zum Benziner/Diesel (1000 km Reichweite) und die Brücken sind alle saniert und auf 4 Spuren erweitert .... aber keiner fährt mehr mit dem Auto zur Arbeit :-P Ich spekuliere ja schon seit 2010, dass wenn das E-Auto für mich in Frage kommen würde, dann brauche ich es nicht mehr ;-)


    Auch hoffe ich, dass die Erkenntnisse, die aktuell in Bezug auf Heimarbeit und e-learning gesammelt werden auch noch nach der Pandemie eine Rolle spielen. E-learning war übrigens zu meiner Studienzeit (2005) DAS große Thema ;-)


    Nichts wäre dümmer als zur alten (gewohnten) Normalität zurück zu kehren!


    <meine 2¢ zu dem Thema>


    -Jonas

    Ich bin jetzt erstmal für 2 Wochen auf Rufbereitschaft. Wir haben bei uns in der IT ein Wechselsystem, wo immer nur die Hälfte der Leute für jeweils 2 Wochen vor Ort ist (die letzten 2 Wochen war mein Zimmernachbar und seine Gruppe zu Hause). Falls irgendjemand dann doch krank wird, kann man das auf die Hälfte der Leute begrenzen :-P

    Da ich aber immer bereit sein muss um wegen eines Problems zur Arbeit gerufen zu werden, ist das nicht so richtig 'Urlaub', wie man sich das wünschen würde... aber besser als 2 Wochen lang jeden Tag auf der Autobahn rumzukurven und ich kann endlich mal wieder richtig ausschlafen.

    ich habe gelesen, dass viele Infizierte nur sehr milde Symptome haben, wie Halskratzen etc, und daher evtl gar nicht in die Statistik einfliessen. Es mag sein, dass dadurch die Mortalitätsrate von Corona höher erscheint, als sie wirklich ist.

    Das halte ich auch für möglich.

    Die Sterblichkeitsrate bei COVID-19 liegt (derzeit) bei 0,7% bis 3%.

    Die Grippe hat eine Sterblichkeitsrate von 0,1% bis 0,3%.


    Also deutlich bis zu 10x höher. Diese Werte sind übrigens über alle Altersgruppen und Infizierte.


    -Jonas

    Mein Senf:


    Ich schätze, dass die Situation nur noch schwer zu kontrollieren ist. Eventuell gesellt sich dann COVID-19 zur allgemeinen Grippe als die aggressivere Version hinzu. Problematisch an COVID-19 ist, dass sie ansteckend ist, bevor Symptome aufgetreten sind. Also sowas wie eine Grippe+. Zwar sehe ich das eher nüchtern, blöd ist es aber trotzdem.

    Bei COVID-19 haben Kindern und alte Menschen eine bis zu 10x höhere Sterblichkeitsrate als bei der gemeinen Grippe. Bis sich eine gewisse Immunisierung in der Gesellschaft ausgebildet hat kann der Virus aber weiter mutieren. Derzeit ist COVID-19 scheinbar noch nicht massiv mutiert wie die gewöhnliche Grippe (für die es ja keine allgemein wirksame Impfung gibt) und alle derzeit Infizierten haben den gleichen Vierenstamm. Dies kann sich aber bei entsprechend vielen Trägern schnell ändern, besonders, wenn jemand mit Grippe und COVID-19 gleichzeitig infiziert ist und die Viren Gene austauschen.

    Es ist sicherlich nicht alles in den Medien aus der Luft gegriffen, aber man sollte die Informationen mit bedacht konsumieren. Derzeit scheint es offen zu sein, ob eine Eindämmung noch möglich ist.


    -Jonas

    Schön, wenn man in so einer Liste so ein sattes Kreuz ganz rechts machen kann. ;)

    Bei der Art Gerät sind ja immer schon die Kataloge "hochwertig" und "edel" in der Anmutung gewesen. Gar kein Vergleich zu den schlabberigen Flyern von Commodore und Co.


    Ist der Katalog eigentlich innen wirklich in so einem eigenartigen Pseudo-Grau - oder ist das eigentlich Farbe und runtergerechnet, damit das PDF nicht zu groß wird.

    Der Katalog ist tatsächlich nur s/w. Nur der Einband ist in Farbe. Diese Kataloge wurden von Systemhäusern bei Kundengesprächen herausgegeben und die Verkaufspreise waren oft um 10-20% günstiger als im Katalog. Bei Auslaufmodellen konnte das auch mal bis zu 50% Preisnachlass gegenüber des Listenpreises sein, wenn man zudem Lehrer oder Schüler war.


    -Jonas

    Apple Katalog von Juli 1993

    APPLE_07.93_.pdf


    Mein Vater hatte sich dann November 1993 einen Performa 475 gekauft, obwohl er sich bereits den Mac IIvx angekreuzt hatte. Das Preis/Leistungsverhältnis war beim im Oktober des selben Jahres eingeführten Performa 475 einfach besser. Der Performa 475 mit Monitor, Scanner, Drucker und Software hat damals 5500,- DM gekostet. Der Performa kam mit 4Mb Ram und wurde Anfang '94 für sagenhafte 400,- DM (8mb Noname-Ram, das nichtmal richtig in den Slot passte und zurechtgefeilt werden musste :-P ) auf 12Mb aufgerüsteten und es kam dann auch kurz drauf ein CD-Laufwerk dazu um Myst spielen zu können. Den Rechner hat mein Vater dann bis ca. 2001 verwendet, bevor er meinen massiv aufgerüsteten PM7200 (375Mhz G3, 320 MiB Ram, 32X CD, UW-SCSI, Voodoo3, usw.) übernommen hat.


    -Jonas

    The digital side looks good as far as i can see.


    On the analog side:

    Each output may need its own capacitor and OPAMP. You have to try this out. You should add jumpers at the junctions of the output circuit to be able to change the output circuit without many modifications later.


    Analog stuff is kinda evil and may need many revisions until it works like you want it to work. As you want to add additional analog circuitry in the future, it may be most helpful to move the analog part of the card onto a separate board. If you have a functioning digital part and all the respective outputs are working, you will have to experiment on the analog side.

    Making a full board for each iteration might be too expensive. (ignore the red circles...)

    You have 2x 2to4 decoders per 74ls139 IC. Why do you need all the other logic?

    Using only the 2:4 decoders dring the issue that the DAC will always be selected when the mixer control register is selected. The nor circuits cuts the 4 bit range into 3 ports to the DAC and one for the register.


    It is no problem if the DAC is selected as well, when the MIX-register is selected. The D-output of the day will just have a small voltage present. I have tested this and there is no problem with the circuit. Just leave the D-output open if you have the the mix-register on the same port.


    You don't really need the gate-inputs on the PIT for muting the sound. The DACs will make the sound inaudible when they are on 0V (value of 0x00h). The whole mix circuit is nice and all, but not really needed if you use the DACs. You will have to write a byte anyways if you want a single channel to be muted...


    -Jonas

    :grübel: What about this?


    You have 2x 2to4 decoders per 74ls139 IC. Why do you need all the other logic?


    ....

    EDIT:

    I think I know now what you want to do... you want to integrate 2 cards into one?

    Let's leave the 2nd PIT and DAC for later... just concentrate on a basic design for 1 PIT first.


    You don't have to loose the fourth DAC-output. It may be good to have separate voice (like noise) and the DAC will allow the control of that voice...


    digital noise:



    -Jonas

    You don't have to decode A0 and A1 in this manner.


    The DAC and PIT can be accessed by decoding the A2 and A3 using a 74LS139. Further 4 addresses can be decoded by using the 2nd 2to4 decoder on the 139.


    Yo will need a lot of DACs for controlling analog circuits. You can use the additional (4 address wide) select lines for another DAC or another PIT for future development. You gain another 3 single byte wide addresses (sel2, sel3 and sel4) to use in the future.


    VSS on the TLC7226 should be 0V (negative voltage!) for a simple 0-5V range.

    VDD may be 12V (VDD should be bigger than the ref. voltage. But you can go with 5V)

    The VSS can be set to -5V if the analog subsystem needs negative control voltages.


    The range would be -5V to +5V:

    0-127=-5V to GND

    128-255= GND to +5V


    +5V for the reference may be generated from a 78L05 and -5V from a 79L05 from the +12V/-12V supply. This will reduce potential digital noise on the DAC (may be overkill).


    The decoder could look something like this:

    I'm finishing the schematics of the current version (board nº 2), changes on the design were made on the fly and written in paper. Following, the board nº1, which is the minimal test.


    Red spots on the component side are the points where the daughterboard was soldered. As it was reused to patch board nº2 it is not in attached there anymore. On the pictures, the traces cannot be seen, but they can be easily spotted when working on the board. The white coating was chosen because I can use then my permanent markers on it to signal where I should solder a wire.


    Its current status will be made public in a while, while I gather the notes and modify the schematics.

    If you make a new revision of the card you could maybe add a prototyping area?

    What kind of bus are you using? Is it a common 96pin bus like the ECB?

    Are there any clock signals on the bus, that may be used to synchronise the address-decoding and may be used to replace the crystal?


    -Jonas

    Don't beat yourself over the small stuff ;-)

    You are going in the right direction by taken small steps to design one portion of the system at a time. You have proven your concept by accessing it over the intended system bus and you have even programmed some sequences.


    The important thing now is to document your results and possible problems you have spotted. Make a version numbering system to be able to identify reoccurring problems.

    ...


    Just some things I have spotted in your earlier design (schematics you have posted):

    -Your decoding circuit is overly complicated. Try to simplify circuits and reduce the needed components. Every component can be a point of failure and introduces more latency.

    - Try to use common parts, even if they result in unused logic circuits. the 4-bit register for example sets all 3 gates at the same time. setting a gate may have influence on another gate.

    - If you have no shortage of addresses, use them for switching of settings... Like a write to address #4 switches gate1 off and a read switches it on (you use 4 addresses on the ls138 for the gates anyway).


    could you post your current design/layout?


    -Jonas