Beiträge von stynx

    Wie sah denn das Bild des TT im ECL Mode auf dem Display aus, bevor du das Delay eingebaut hast?

    Das war nach rechts verschoben und ließ sich nicht genug korrigieren. Nach dem Delay wird jetzt sofort richtig zentriert.

    dann das 500ns Delay dazwischen geschaltet.

    Ja aber wie sieht das aus? Muss dafür am ECL-Adapter gelötet werden? Oder noch ein Selbstbau-Adapter zwischengeschaltet werden? Wie wird ein Delay realisiert? Das Signal muss ja für eine halbe Millisekunde zwischengespeichert werden. Mit einem AVR? Oder wie hier diskutiert, u.A. mit einem 74HCT4017?

    Ich habe einfach die SOP-Variante des DS1100 genommen. Dann die HS-Leitung vom TT kommend auf dem Adapter getrennt (einen Widerstand abgetötet) und den output vom TT in den Input vom DS1100-500 gelegt. Der Output des DS1100 wieder an die andere Seite der getrennten Verbindung von Adapter gelötet. Das ganze war ser einfach und hat keine 5min gedauert. Den DS1100 habe ich einfach mit Sekundenkleber drauf geklebt.



    Dateien

    • DS1100.pdf

      (133,46 kB, 8 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Groovy, selbst dafür gibt es eine Lösung. Gleich mal mit einer Suchmaschine drauf losgegangen. Aber was dabei rauskam schien mir nicht zielführend... :nixwiss:

    Ok, Spaß beiseite, magst du mir einen Tipp geben, wo ich nähere Infos dazu finde?

    ich habe mir die Timings auf einem oszilloskop angesehen und dann das 500ns Delay dazwischen geschaltet. Im Internet hatte ich auch nichts gefunden.

    Einzig im TT-High kann ich das Bild nicht weit genug nach links schieben, so dass bei minimaler Breite nicht das gesamte Bild zu sehen ist. Keine Ahnung wieviel da noch fehlt. Aber das kann nicht viel sein.

    Für das Problem habe ich das 500ns delay auf das H-Sync im ECL-Adapter von Inventronik eingebaut. Durch die Wandlung des ECL nach VGA ergibt sich eine Verzögerung, wodurch die Bilddaten nicht mehr korrekt im Frame sind. Durch das Delay auf der H-Sync Leitung kann man das wieder einigermaßen hinbiegen ;-)


    Übrigens ist der 1990FXp sehr gut am Amiga zu benutzen (kann aller Auflösungen ausser interlaced).

    Das Bild ist viel besser als am BL702A.


    Am TT auch sehr schön. Am ST noch nicht getestet.


    Am Apple IIgs geht der 1990FXp leider nicht. Egal ob mit oder ohne sync-splitter.

    Der BL702A geht ohne Probleme in 50hz und 60hz in allen Auflösungen am IIgs.


    -Jonas

    Das VGA-Siganl des TT kommt mit 32Mhz pixeltakt bei 60hz daher. Das ist wesentlich mehr als die 28Mhz von dem original VGA Signal. Komischerweise hätte man die TTmed und TTlow auch mit 70hz realisieren können, was dann wieder ins VESA-Schema passt. Bei der Entwicklung des TT gab es aber noch nicht die entsprechenden VESA-modi... schade.


    TTmed und TTlow wird man wohl nicht richtig auf einem TFT anzeigen können, da die meisten TFT viel zu wenig Spielraum bei der scan-rate haben. Ich habe einen professionellen 17" TFT der trotzdem nur knapp die VGA-Auflösung des TT nahezu korrekt anzeigen kann. Ich musste den Bildschirm über die scanrate fast doppelt so breit strecken, damit die Pixel alle korrekt angezeigt werden. Trotzdem passt es noch nicht perfekt, da die Pixel zittern.


    -Jonas

    Ich musste bei meinem Adapter ein 500ns delay (DS1100Z) auf dem H-SYNC einbauen, damit meine TFTs das Signal korrekt anzeigen können. Mit ein paar 17" TFTs kann ich auch 1:1 anzeigen, was dann richtig gut aussieht. Leider ist die TT-High eben auch nicht so 100% perfekt und ich bekomme im Betrieb nach einiger Zeit flackernde pixel. Da muss ich dann am TFT die scan-rate nachjustieren.

    -Jonas

    http://www.appleii-box.de/H198HomeRepairGuide.htm


    Harro Walsh (Author der Webseite appleii-box) ist gut darin solche Probleme zu lösen.

    Manchmal reicht es ihm schon nur das Startbild zu sehen ;-)

    Frag Ihn doch mal auf Applefritter (speedyG) an.

    Er braucht aber oft ein bisschen Zeit zum Reagieren.


    Ach ja, Macht der Computer denn einen mucks? Piept er beim Start?


    Du hast bestimmt mehr als nur ein Problem.

    Ich schätze, dass die Roms nicht richtig starten und dass dort ein oder mehrere ICs durch sind.


    -Jonas

    Ich hatte auch eine A3660 mit einer LC getestet.

    Das hat geklappt (da braucht man den FPU Patch nicht :-P )


    Eventuell lege ich auch noch eine LC zum Testen dazu...


    Laut internet soll der Amiga auch ohne MMU laufen, wenn man eine entsprechende Lib einsetzt. Thomas Richter ist dort als Urheber einer entsprechenden Lib genannt worden. Eventuell die hier: http://aminet.net/package/util/sys/Mu680x0Libs

    -Jonas

    Ohne MMU und FPU oder? Kastrat? :D

    Zum Experimentieren eignen die sich aber super :-) Und billiger sind die auch!

    Für meine eigenen Zwecke habe ich natürlich auch vollwertige 68060er, die gebe ich aber nicht so leichtfertig her.


    -Jonas

    Aktuell arbeiten die Kollegen an der Serienproduktion. Leider hat es einige Verzögerungen gegeben und die aktuelle Charge ist noch nicht ausgeliefert.

    Was für die Praxis letzten Endes interessiert, sind nicht Prozessorkennzahlen, sondern Anwendungsbenchmarks ganzer Systeme. Wieviel Geld und Zeit muß ich ausgeben, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Wenn es um Parallelrechner geht, sollte außerdem auch algorithmisch freie Wahl der Waffen gelten.

    Sehr richtig. Leider werden Transputer aktuell mit Gold aufgewogen. Eine größeres System ist somit nur schwer realisierbar. Bei der Verwendung von OCCAM kann der Transputer gegenüber Fortran und C nochmal richtig zulegen und fast doppelt so schnell arbeiten. Auch hier ist wieder das Problem, dass OCCAM eine eingen Programmiersprache ist, die man extra erlernen muss (leiden nicht wirklich mit C++ oder Basic vergleichbar). Der ist Transputer ein echtes Nieschenprodukt und wurde nur im wissenschaftlichen Bereich verstärkt eingesetzt, aber kaum darüber hinaus und bereits in den 90ern komplett verdrängt.


    Geekdot Benchmarks


    65x T800 (32x25mhz und 33x20Mhz) ergeben zusammen etwas mehr als die halbe Rechenleistung eines Dual-Core i3 mit 3,3Ghz ;-)


    -Jonas

    Das hängt ganz von den Bedingungen ab, z.B. ob identischer Programmcode oder optimiert auf den Prozessor.


    Google liefert jedenfalls einige Benchmark-Berichte von damals. Hier könnte dir z.B. Tabelle 2 helfen:


    Transputer Benchmarks and Performance Comparisons with Other Compuoftmalsting Machines


    Das bezieht sich leider nur auf Fließkomma... der Transputer T800 hat zwar eine FPU, die ist aber eher drangebastelt. Die Transputer sind auf Integer ausgerichtet. Also gut für z.B. lineare Matrixberechnungen, wenn man mehr als einen Transputer hat. Der T801 und T805 haben eine verbesserte FPU und der T9000 sollte eine komplett überarbeitet Architektur bekommen, die stärker auf Fließkommaoperationen ausgelegt war. Leider bekam man beim T9000 die Stromaufnahme nicht in den Griff.


    Bei anderen Bechmarks kommen andere Zahlen heraus. Man kann einen Transputer mit einem gleich getakteten 486er vergleichen. Da es aber Systeme mit mehr als 64 Transputern auch in kleinen Baugruppen (VME) gab, konnte man sich relativ leicht ein Hochleistungssystem zusammenbauen. Durch die hohe Reaktionsgeschwindigkeit der Transputer wurden die in den 80ern oft in zeitkritischen Anwendungen zur Meßwerterfassung eingesetzt.


    -Jonas

    ich suche einen der o.g Atari 1040ST - mit Maus wäre nicht schlecht. Funktionstüchtig .

    Auf der CC18 habe ich einen brandneuen 104o STFM mit Monitor, beides in OVP verschenkt... Mit Maus, versteht sich. Will dich nun nicht ärgern ;-)

    Vielleicht wird der Bruder von stynx ja nicht glücklich mit dem Geschenk und will ihn weiterreichen??

    Ne, ich bin sehr zufrieden mit dem 1040.


    -Jonas

    Sorry, ich habe vergessen Bescheid zu geben.

    Das System ist von der CC aus in die Schweiz gegangen.

    Es steht zur Abholung bei einem Vereinskollegen.

    Frag bitte mal beim Uli nach.


    -Jonas

    BFZ = Berufsförderungszentrum = BFZ-Essen GmbH


    Entweder hat er offizielle Lizenzen oder er verkauft Sachen, die er gar nicht besitzt. Das BFZ Essen hatte mir damals keine weiteren Auskünfte zu dem MFA mehr geben können. Alle Unterlagen waren nicht mehr lieferbar. Soweit ich weiss ist die Dokumentation selbst immer noch unter Urheberrecht. Es war damals aber erlaubt diese im Lehrbereich beliebig zu vervielfältigen. Dies galt auch für die Software, sofern sie in der Doku als Listing abgedruckt war. Es gibt auch ein Buch, in dem das ganze System ein wenig direkter beschrieben wird. Das hatte ich damals für den MFA besorgt und auch weiter gegeben. Aus diesem Buch wurden dann vom BFZ die Unterlagen erarbeitet (Fachtechnische und Praktische Unterlagen).


    Der eBay-Typ könnte natürlich einer der damaligen Autoren sein :-P ...


    -Jonas

    Da er die Sachen verkauft, mag/kann ich das ROM hier nicht einfach einstellen.

    Wenn es sich um das original CP/M Rom des MfA handelt, dann ist das eventuell noch Urheberrecht unterlegen. Dann dürfte er es nicht verkaufen. Falls er es selbst entwickelt hat (komplett neu entwickelt) dann wäre das nicht verbreiten ok. Ansonsten finde ich das nicht ok, da er entweder Urheberecht verletzt oder geld für gemeinfreie software verlangt. Im Band 3 der Doku/Aufgaben (hat funkenzupfer ) ist ein Listing drin... eventuell ja das CP/M Romlisting?


    -Jonas

    Ich hatte Funkenzupfer auf der CC eine Ram-Karte mit 2x 2K Roms drauf gegeben. Die Roms waren mit DOS1 und DOS2 beschriftet. Was es damit aus sich hat weiss ich nicht. Eventuell ist es ja irgendwas für CPM gewesen. Auch hat er ja seit der CC die komplette DOKU (alle Bände inkl. Band 3 -> CPM/Floppy).


    rfka01 : ich habe noch ein Kadetten-Interface für dich. 2 Signalgeber habe ich auch noch aber die sind leider mechanisch beschädigt. gib mir per PM mal deine Adresse zum Versenden.


    -Jonas

    Ich war zwar nur kurz am Samstag da aber seit gestern liege ich flach. Mir war schon am Sonntag nicht ganz wohl und es ist dann bis Mittwoch eskaliert :-)


    Morgen bin ich aber bestimmt wieder fit...


    -Jonas

    1. Wie verbindet man zwei Baugruppenträger miteinander? Ich habe zur Erweiterung des Grundsystems ein weiteres Gehäuse mit eigener Stromversorgung und weiteren nützlichen Modulen. Wie verbindet man die Busse

    Die DIN-41612 Verbinder gibt es auch zum krimpen für Flachbandkabel. Die Stromversorgung muss aber aus dem Kabel getrennt werden, sonst kann es -puff- machen.


    -Jonas

    Ach ja, den Proscreen kann man natürlich auch am TT betreiben. Heist ja schliesslich ProscreenTT

    Das hatte ich gehofft ;-)


    Super, dass du die ganzen Fischertechnik Zubehör Sachen noch hast. Vor allem das Handbuch ist schwer zu bekommen.

    Auch LuckyLogic ist ehr interessant. Ich freue mich, dass niemand vor mir zugeschlagen hat. Auf den Samstag auf der CC bin ich schon gespannt.


    -Jonas

    Ok, Leute ... ein paar Minuten vor der DoReCo kommt ihr mir hier mit solchen 'Änderungen'


    An PeterSieg gehen die beiden Systeme, die ich zur DoReCo mitgenommen habe (System 5 und ein Basisystem ohne Romkarte). Ich fahre selbst am Samstag zur CC und ich bin auch bis Sonntag auf der DoReCo in Anröchte... eventuell bin ich am Sonntag ab 15 oder 16 Uhr wieder in Kamen, mal sehen.


    -Jonas

    Ich werde den STE zunächst auf der CC2018 abholen. Mir geht es speziell um den 19" Monitor (nebst Grafikkarte) und die Fischertechnik Sachen. Wenn es dir nur um den STE an sich geht, kann ich dir das Gerät weiterreichen, sobald ich die anderen Sachen aus dem Paket herausgenommen habe. Ich maile dich dann an, falls Interesse besteht.


    -Jonas