Realitätsnahe Benchmarks

  • OGH cool alles Disziplinen wo dein fos auftrumpfen kann



    Von unterwegs getippert und versendet mit dem Tapazeugs HD

  • Neid? Warum denn Neid? Worauf denn? Komm ma runter.
    Dein fos kann doch genau in den Dingen Punkten, oder etwa nicht?



    Von unterwegs getippert und versendet mit dem Tapazeugs HD

  • Leuts, fangt nicht schon wieder an. Alle beide!


    So wichtig ist das Thema auch nicht. Benchmarks zwischen Systemen kann man machen, warum nicht. Ob jetzt ein irgentwie geartetes FOS da vielleicht gerade darin einen Performancevorteil bringt - ist doch egal. Alleine auf dem C64 gibt es für die Aufgabenstellung (Speedloader) 20 verschiedene Möglichkeiten. Kann doch durchaus interessant sein mal zu sehen was tatsächlich geht wenn man genau für so ein Problem optimiert.


    Wenn man die Sache systemübergreifend betrachtet - so wie ich das hier verstehe - ist der Thread in der Schneider-Ecke aber falsch aufgehoben.


    Viele Grüße
    Andreas

  • ich probier mal was auf dem apple II - auch wenn meine keine 400 kb Disketten können.
    wie wäre es mitbeinem standard apfelmännchen als test der rechenleistung?

  • Thema in "Tipps und Tricks" verschoben. Für "klassische Computer allgemein" haben wir noch keine vernünftiges Unterbrett. Kann ja noch werden.


    Viele Grüße
    Andreas

  • - Display 524288 characters on screen (this is 256 * 2048)


    Daraus könnte man einen schönen "fastest code"-Wettbewerb machen. Nur: Was besagt die Ausgabezeit dann?


    wie wäre es mitbeinem standard apfelmännchen als test der rechenleistung?


    Find ich auch sehr gut! (Allerdings wäre das ja wieder ein "fastest code"-Test.)

  • Moin,
    ich finde das Thema auch sehr interessant, daher von mir ein paar Anmerkungen:


    -Beim Formatieren von Disketten sollte m.E. nicht die Anzahl der Spuren, sondern die Kapazität angegeben werden. Da gibt es doch erhebliche Unterschiede, die sich natürlich auch in der fürs Formatieren benötigten Zeit niederschlagen.


    -Die Zeichenausgabe müsste man genauer spezifizieren denke ich. Es ist doch ein deutlicher Unterschied, ob man einfach per Maschinensprache den Bildschirmspeicher mit irgendwelchen Daten füllt, die zufällig gerade in irgendeinem Prozessorregister stehen, oder ob man bestimmte Daten über Betriebssystemroutinen ausgibt, die ordentlich die aktuelle Cursorposition verwenden und aktualisieren.


    -Wie man ohne den erwähnten Copmpilerwettbewerb die Rechenleistung beurteilt ist natürlich die Frage. Vielleicht kann man man dafür ein Basic-Programm hernehmen, das nicht Compiliert wird, sondern vom Interpreter ausgeführt wird. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß eigentlich für so ziemlich jedes System ein Baisc-Interpreter verfügbar ist. Die meisten haben ihn ja direkt im ROM eingebaut. Natürlich beurteilt das auch den Interpreter mit, was ich aber auch für ein erwähnenswertes Kriterium halte.

  • Vielleicht kann man man dafür ein Basic-Programm hernehmen, das nicht Compiliert wird, sondern vom Interpreter ausgeführt wird. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß eigentlich für so ziemlich jedes System ein Baisc-Interpreter verfügbar ist. Die meisten haben ihn ja direkt im ROM eingebaut. Natürlich beurteilt das auch den Interpreter mit, was ich aber auch für ein erwähnenswertes Kriterium halte.


    Find ich ne gute Idee. Zumal solch ein Benchmark dann nicht nur etwas über die Leistung der Maschine, sondern auch über deren Usability bzw. Performance im Gebrauch etwas aussagt. Da könnte man bisherigen interpreter-Vergleichen, die ja fast immer den Befehls- und Funktionsumfang als Marke nehmen, noch einen Wert hinzufügen. Das IS-BASIC des Enterprise (das ich bislang für das komplexeste seiner Art auf 8-Bit-Systemen halte), hätte da ganz schlechte Karten ... :D

  • Die Benchmark-Liste am Anfang dieses Threads ist viel zu lang und speziell (laß mich raten: für Dein FutureOS ausgelegt ;) ), als daß jemals auf allen Systemen die Ergebnisse vollständig und vernünftig zusammenkommen würden.
    Fast kein 8bit-System kann von Haus aus 400kb große Dateien laden. Und warum überhaupt 400kb? Wie wär's mit 10MB oder 100MB? Das macht dann auch keinen Unterschied mehr, da es eh bei den meisten Ram-Konfigurationen gestreamt werden muß.
    Was genau bedeutet Laden und Speichern? Fragmentierte Datenträger oder nicht? Sequentielles oder Random Read/Write? Wie oft im Jahr löscht man am CPC 512 Dateien gleichzeitig (muß dann wohl eher realitätsfern heißen)? Was für Directories sind eigentlich gemeint und welche Informationen sollen ausgegeben werden?


    Ein für 8bit-Systeme ausgelegter Massenspeicher-Benchmark sollte schon etwas allgemeiner gehalten werden, damit man überhaupt die Chance bekommt, die Systeme zu vergleichen:
    - Formatierung: wieviele KB/s werden durchschnittlich formatiert?
    - wieviele KB/s werden im Durchschnitt gelesen, geschrieben?
    - Spezialfall: 30KB große Datei in einem Stück laden/speichern (mehr nicht, weil es sonst wieder mit den Problemen beim Vergleichen anfängt)
    Falls man noch mit professionelleren/moderneren Rechnern vergleichen will:
    - Sequentielles Read/Write, Random Read/Write über verschieden große Dateien


    Das war es auch schon. Mehr Fälle zu unterscheiden führt nur dazu, daß es am Ende sowieso nichts wird, weil keiner das alles zusammenträgt.


    Der Sinn des Druckerbenchmarks erschließt sich mir überhaupt nicht und die Textausgabe ist wieder viel zu speziell:
    - welcher Bildschirmmode?
    - dürfen die anderen dann ihren Textmode nutzen oder müssen alle im Bitmap-Mode arbeiten?
    - das mit den 524288 Zeichen hattest Du damals schon im Computer Flohmarkt Anfang der 90er als Benchmark für Dein FutureOS angepriesen :mrgreen: (mit der gefakten Textausgabe), aber ich denke z.B. 10.000 Zeichen reichen völlig aus ;)
    - Fudeln (immer das selbe Zeichen kopieren) gilt natürlich nicht


    Also allgemeine Massenspeicher-Read/Write-Benchmarks fänd ich interessant (bisher weiß ich z.B. nur, daß der C64 da sehr lahm ist, der CPC sehr schnell, aber was ist mit Diskettenzugriff beim Spektrum, Atari 8bit usw.?). Bei der Textausgabe würde man halt nur Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Ich fänds auch viel witziger, wenn man die Ausführungszeiten verschiedener Programme in zwei Disziplinen vergleichen würde:
    - mit den Standard Basic-Interpretern der jeweiligen Systeme
    - auf jedem System jeweils hardcore-optimiert (dann natürlich in Assembler)
    Ein Apfelmännchenprogramm, das z.B. eine 100x100 Pixel große Grafik plottet, hielte ich tatsächlich für sehr geeignet, man könnte dann noch weitere Beispiele nehmen, bei denen nicht so extemst gerechnet werden muß.


    CU,
    Prodatron

  • Ich fänds auch viel witziger, wenn man die Ausführungszeiten verschiedener Programme in zwei Disziplinen vergleichen würde:
    - mit den Standard Basic-Interpretern der jeweiligen Systeme
    - auf jedem System jeweils hardcore-optimiert (dann natürlich in Assembler)
    Ein Apfelmännchenprogramm, das z.B. eine 100x100 Pixel große Grafik plottet, hielte ich tatsächlich für sehr geeignet, man könnte dann noch weitere Beispiele nehmen, bei denen es nicht so extemst gerechnet werden muß.


    :thumbsup:

  • Neben Fraktalen, die, wenn Sie auch gezeichnet werden sollen, stets wieder die Videohardware in die Sache mit reinziehen, bieten sich reine Mathe-Tests an: Primzahlen, Sortierroutinen usw.


    Das wäre doch etwas für den Listing-Sonderteil der nächsten LOAD ...

  • Coole Idee, das als Listings für die Load auszulegen!
    @TheArt: Beides gute Vorschläge, bei denen quasi nichts gerechnet werden muß, sondern andere Techniken zum Einsatz kommen müssen (Schleifen und Arrays bzw. Rekursion)!


    CU,
    Prodatron

  • TheArt ist in Kürze bei mir in Berlin zu Besuch. Dann überlegen wir uns etwas zum Listing-Sonderteil.