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    Youtube: Kunststoffe in der Elektrotechnik

    Es geht hier von der Geschichte der Kunststoffe, über deren Verwendung im Laufe der Jahrhunderte, zu einzelnen Aspekten der Alterung der Kunststoffe und deren Restauration besonders im Bereich der antiken Computertechnik.


    Es konnte leider in der Zeit nicht alle Themen in der eigentlich für den Computerrestaurator notwendigen Tiefe behandelt werden, aber als Einstieg in das Thema ist dieses Video auf jeden Fall ein Anschauen wert. Das Thema "Retrobright" wurde im Zusammenhang mit Kunststoffchemie leider nur kurz angesprochen (etwas mehr wäre ja durchaus interessant gewesen).

    Der Ton des Videos ist leider auch nicht optimal.


    Trotz der kleinen Unzulänglichkeiten kann dieses Grundlagen-Video hier im Bereich "Instandsetzung und Restauration" vermutlich für manche - noch nicht so erfahrene - Computer-Restauratoren wertvolle Informationen liefern.

    Tierisches Protein macht in der Fütterung der Tiere nur einen kleinen Teil aus und ist bereits vorverarbeitet im Gesamtfutter enthalten.

    So meine Erkenntnis als Ahnungsloser nach kurzer Internetrecherche.

    Ich halte den Aufdruck auf dem Label schlichtweg für einen Druckfehler. Da ist etwas schiefgelaufen.

    Nun, der Traum des Klemens Krause und mancher anderen Beteiligten ist ein funktionsfähiger Rechner zur Demonstration für Interessierte. Der Rechner wurde ja damals extra für die Ausstellung in einem Museum gebaut. Es ist halt schade, wenn dieser Rechner heute nur noch inop herumsteht. Das Ziel eines dauerhaft funktionsfähigen Ausstellungsrechners ist eben nur mit (geringfügigen) Modifikationen zu erreichen. Die Modifikationen sollten (und würden) sich in engen Grenzen halten, eben derart, um nur die technische Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Es geht mit meiner angedachten Vorgehensweise nicht um prinzipielle Veränderungen, die das Grundprinzip und die Funktion verändern würden.


    Es ist allerdings - und Deine Meinung respektiere ich - eine grundlegende Enscheidung, in welche Richtung man konservatorisch und funktional gehen sollte.

    Muß jetzt mal schauen gehen, was man unter Halbmondringen zu verstehen hat und ob das der eigenen Vorstellung zumindest nahekommt. Bin gespannt wie die geschlossen werden (Schraube, Clip)

    Sehr interessanter Vortrag und tolle Demo.

    Nun habe ich endlich die Funktionsweise der Z1 verstanden. Na ja, ansatzweise ... :)


    Ja, die Halbmondringe :grübel: der Firma Seger, auch "Segerringe" genannt. Hätte das der Klemens Krause doch gleich so bezeichnet ...



    Das ist vom Ansatz eine gute Idee, allerdings sind diese Sicherungsringe (Wikipedia) eher dafür gedacht in eine Nut einer Achse eingesetzt zu werden. Dadurch ist dann ein axiales Verschieben ausgeschlossen. Das pure Aufsetzen ohne Nut birgt die Gefahr eines Verrutschens des Sicherungsrings. Damit wäre die gedachte Haltefunktion für die Bleche nicht gewährleistet.


    Habe mal ein Standbild aus dem Video eingefügt, wo zu sehen ist, wo die alten Gummiringe sitzen und die neuen Segerringe sitzen würden.


    Bildschirmfoto vom 2022-11-25 09-43-39.png



    Wenn der Rechner sowieso zerlegt werden muss, um ein "paar" verklemmte Teile zu richten, die Anlage zu säubern und zu schmieren, dann könnte man an den erforderlichen Stellen auch für die Sicherungsringe Nuten in die Achsen einfügen. Nach meiner Ansicht wäre damit zumindest in diesem Punkt dem Rechner dauerhaft eine Funktion ermöglicht.


    Das Zerlegen und dann vor allem die Montage ist ein - eigentlich notwendiger - Vorgang vor dem alle Beteiligten gehörig Respekt haben, was deutlich im Video warnehmbar ist. Das Ganze wird sich aber nicht vermeiden lassen, wenn man wieder ein funktionsfähiges Modell haben möchte.


    Dieser Rechner lebt zudem mit der Gefahr des mechanischen Versagens durch erhöhte Friktion im Laufe der Jahre. Neben dem Verharzen der Schmierstoffe dringen die allgegenwärtigen Staubpartikel in der Luft über die Jahre in die hintersten Ecken des Rechners ein und setzen sich dort fest. Gerade auf herkömmlich mit Fett oder Öl geschmierten Teilen haben diese Staubpartikel eine ordentliche Haftungsgrundlage und sorgen für zusätzliche Reibung. Der Eintritt von Staubpartikeln sollte in Zukunft zumindest technisch irgendwie erschwert werden. Keine leichte Aufgabe.


    Auf der Schmierungsseite würde ich nicht mehr auf herkömmliche Schmierstoffe - wie in der Vergangenheit geschehen - setzen, sondern technisch weiterentwickelte Stoffe, wie z.B. PTFE in Erwägung ziehen. Das müsste aber noch grundlegend überdacht und getestet werden.


    Auf jeden Fall ist dem Herrn Krause und seinen Leuten viel Erfolg zu wünschen.

    Auf den Isolierschläuchen um die dickeren Kabel ist eine weiße pulvrige Schicht, die sich abkratzen lässt, darunter kommt aber ein einwandfreier glänzender Kunststoff zum Vorschein. Was das wohl ist?

    Möglicherweise hast Du ja auch bereits eine vage Idee, was der weiße Belag sein könnte.

    Bin kein Chemiker, aber würde dabei an die Chemie des Kunststoffes denken, die sich über die Jahrzehnte zersetzen können.

    Es gibt Kunststoffe, denen sieht man ihr fortgeschrittenes Alter (noch) nicht an. Das sind sowieso die Guten! Aber leider sind nicht alle so.


    Meine Vermutung: es gibt Kunststoffe, deren chemische Integrität nachlässt. Bestimmte Bestandteile (oft Weichmacher) verlieren ihre chemische Bindung an den Kunststoff und entfalten unerwünschte Wirkungen. Wir alle kennen das ja bestimmt z.B. von Netzkabeln, die lange Zeit auf den Kunststoffgehäusen von Computern abgelegt waren. Die austretende Chemie reagiert mit dem Gehäusekunststoff und kann unschöne Spuren im Gehäuse hinterlassen.


    Hatte z.B. ein Flachbandkabel um ein Kleingerätegehäuse gewickelt und für 1 Jahr eingelagert. Tja, das war schon zu lange. Die beiden sind eine innige Verbindung eingegangen, deren Spuren man noch heute sehen kann. Ein anderes Beispiel: Ein altes Fotostativ aus den 70ern hat Gummifüße. Jahrzehnte waren die gut. Bis vor einigen Jahren auch ein weißer pulvriger Belag (wie bei dem Isolierschlauch) darauf zu sehen war. Die Gummifüße sind nun auch nicht mehr Gummi, sondern verhalten sich wie ausgetrocknetes Kerzenwachs. Einen der Gummifüße konnte ich mit den Fingern zerbröseln.


    Ich habe jetzt leider keinen tollen Tipp zu Hand. Vielleicht kann der Belag mit einem Tuch abgewischt werden. Wenn der Isolierschlauch ansonsten noch gut ist, würde ich weiter nichts machen. Beim saubermachen würde ich Gummihandschuhe anziehen, weil ich der unbekannten Chemie nicht trauen würde. Was im Internet über Weichmacher zu lesen ist, beruhigt nicht.


    Falls ein Kunststoff brüchig wird, hilft vielleicht ihn mit Weichspüler (50% verdünnt mit Wasser) einzureiben oder gar über Nacht einzulegen. Das ist aber auch nur ein unverifizierter Vorschlag, den ich im Zusammenhang mit der Behandlung von klebrigem Softtouchlack mal im Internet gelesen hatte.


    Und noch eines fällt mir im Zusammenhang mit agressiver Chemie ein. Ich hatte mal eine Dose Kältespray in einer meiner durchsichtigen Sunware-Kisten zusammen mit anderen Dingen, wie Kabeln und Diskettenlaufwerken jahrelang gelagert. Krude Mischung - ich weiss. Es ging erst gut, bis die Dose undicht wurde und deren Chemie die Laufwerke und die Kabel angegriffen hat. Eines habe ich daraus gelernt: nie Spraydosen in Kisten zusammen mit anderen Dingen lagern.

    Je genauer Du Temperaturen mit einer Thermokamera ermitteln willst, um so aufwendiger wird die ganze Messerei.

    Wer es möglichst genau haben möchte, muss u.a. den möglichst genauen Emissionsgrad seines Messobjektes kennen. Wenn dieser nicht bekannt ist (z.B. Literatur), kann er auch experimentell durch den Thermografen mit Hilfe seiner Thermokamera und weiteren Hilfsmitteln ermittelt werden.

    Ich glaube das Problem könnte an der Verharzung eines Schmierstoffs liegen. So wie Metalhead auch schon geschrieben hat.

    Was bei einer meiner Festplatten (MiniScribe Modell 8425 3,5") vor vielen Jahren mal geholfen hat, war die Platte schonend aufzuwärmen. So mindestens 1h im Backofen bei 40°C. Danach an Strom hängen und bei Bedarf als Anlasshilfe eine zusätzliche flotte Drehspin-Bewegung aus der Hand. Mittlerweile hilft das bei dieser Platte leider auch nicht mehr. Einen Versuch ist es vielleicht wert.

    Ich bin beileibe kein Paypal-Fanboy, aber man kann Paypal bestimmt keinen Schuldbeitrag an diesen Betrügereien nachsagen.


    Und diese Betrugsart ist bei EKA mittlerweile Gang und Gäbe.

    Nicht mehr nur bei den üblichen Kategorien, wie z.B. Spielekonsolen und Smartphones, sondern auch bei Artikeln, die bisher für Betrügereien keine Rolle gespielt haben, nämlich wohl alle Arten von Artikeln. Wahrscheinlich ohne Ausnahme.


    Auch ich bin vor ein paar Wochen auf einen Betrüger hereingefallen beim Erwerb einer gebrauchten Fritz Powerline für 60€.

    Bin nur ohne Schaden davongekommen, weil der Betrüger die PP-Zahlung nach ein paar Stunden immer noch nicht entgegengenommen hatte und ich ernsthafte Bedenken bekam.

    Daraufhin habe ich die noch nicht entgültig transferierte Zahlung bei PP storniert.


    Früher ging bei EKA immer alles mit Überweisung/PP gut - das gilt nun nicht mehr.


    Nur noch Abholung!

    Genau, vollste Zustimmung!


    Wir kennen ja eigentlich alle hier die Geschichte der Entwicklung und Markteinführung des IBM PC. Das technische Design sollte so einfach wie möglich und so wenig komplex wie nötig sein. Eine einfache Kiste die tut was sie soll. Und das setzt sich bei der äußeren Formgebung fort. IBM klassisch eben. Aber auch -das kann man heute sagen- eine klassisches technisches und äußeres Design, welches sich zum echten Klassiker entwickelt hat. Teile des technischen Konzepts reichen bis in die Gegenwart. Letztendlich sind die bei IBM und anderswo* von dem ungeahnten Erfolg überrascht worden. Eine der beachtenswertesten wirtschaftlichen Erfolge des Informationszeitalters.


    :crazy:

    Und - vielleicht, denn das ist ja nur eine Option in einem Paralleluniversum - wenn Radio Shack eine glücklichere Hand gehabt hätte, dann wären die Betriebssysteme heute Abkömmlinge von TRSDOS ...

    ::drugs::



    *) Für Microsoft war es der Erfolg schlechthin.

    Und die erste Hähme von Apple ist denen dann aber später wieder ordentlich vergangen:


    Pffft, ordinärer PC 8o

    Soll jetzt nicht abwertend sein. Aber oft haben doch gerade die "Exoten" (Apple/ Amiga/ST/Archimedes/die ganzen Homecomputer, siehe Enterprise 128...) gegenüber dem "Kistenschiebereinerlei" hinsichtlich Design gepunktet und weniger die x86er Rechner.

    :alt: Ich weiß, daß Du das weißt, aber ich möchte es hier trotzdem mal herausstellen, weil Du es nicht dazu geschrieben hast:


    Das "Design" der x86er war wohl auch bestimmt durch ihr primär anvisiertes Einsatzgebiet im Büro. Diese Computer waren seinerzeit nicht für den Hobbyisten gedacht. Der Massenmarkt dafür war der professionelle Einsatz als Arbeitspferd. Auch wenn bereits damals der eine oder andere dieser Computer für teuer Geld stolz in der heimischen Stube gelandet ist.


    Die sogenannten Homecomputer (MSX usw.) hatten einen anderen Zielmarkt und wurden mit ihrem Erscheinungsbild darauf abgestellt. Heute würde man vielleicht "klicki-bunti" dazu sagen ...

    Eigentlich nur zu erklären, wenn die Schiene oben nicht mehr leitet (Oxidbildung?)

    Ja, der Zustand derartiger Übergänge kann nur schlechter werden. Der Widerstand, die Oxidbildung und damit die Temperatur nimmt zu. Ein Teufelskreis.

    Dann, was ist bei einem Unfall ?! Die Feuerwehr hat massive Probleme Brände bei solchen Fahrzeugen zu löschen... den Kram kriegste nicht gelöscht !

    Dann passt die ganze "elektrische Infrastruktur" nicht. Unser Stromnetz ist dafür üebrhaupt nicht ausgelegt. Wenn jeder so ne Karre hätte, dann würde das Netz zusammen brechen. Gleichzeitig will die Regierung weg von Kohle- und Kernenergie.

    Ich denke mal, da muß man kein Wissenschaftler sein, um das zu verstehen.

    Aus der Bundestags-Parlamentsnachrichtenredaktion:

    Regierung sieht keine erhöhte Brandgefahr bei E-Fahrzeugen

    Die Regenbogenpalette ist wegen ihrer nicht gradlinigen Helligkeitsabstufung für eine visuelle Temperatureinschätzung weniger gut geeignet. (Flir: Rainbow)

    Eine Palette mit gradlinigem Helligkeitsverlauf hat diesbezüglich Vorteile. Die oben gezeigten Bilder mit den Lila/Orange-Verläufen (Flir: Glowbow) haben z.B. diesen besser geeigneten geradlinigen Temperatur/Helligkeitsverlauf.

    Hier wird auf das visuelle Problem der ungradlinigen Helligkeitsabstufung/Farben in einem ganz anderen Zusammenhang hingewiesen:

    https://blogs.mathworks.com/he…bow-why-colormaps-matter/


    Spaßiger Fun-Fact zum Ausprobieren nebenbei:

    Nehmt mal eine Aldi-Tüte (Einkaufsplastiktüte) haltet eine Hand dahinter und schaut euch das mit der Kamera an.

    Wie gesagt, rein rechtlich darf er da halten (Halten! Nicht Parken). Und mir persönlich wäre das egal, ob er das 3 Minuten lang macht oder 30 Minuten. So lange er einen Blick auf das Auto hat und jederzeit Wegfahren kann, wenn ein Behinderter dort parken möchte.

    Ob das eine Behinderung darstellt, weiß ich nicht. Aber dann wäre ja jegliches Halten im Parkverbot eine Behinderung, was ja irgendwie nicht sein kann.

    Die Bedingung des STVO §12, Absatz 2 hat er durch sein Aussteigen erfüllt und damit geparkt. Zudem wird ein heranfahrender Mensch mit Behinderung annehmen, der betreffende Parkplatz sei durch einen anderen Berechtigten belegt. Ich kann an dem Handeln des Porsche-Fahrers gar nichts positives sehen. Das Sozialverhalten mancher Menschen ist eben asozial. Nur mal einen Tag mit Behinderung erleben würde dieses Verhalten vielleicht ändern.

    ich mache mir da inzwischen einen Spass draus (als Autofahrer) indem ich solange stur hinterherfahre, bis eine sichere Möglichkeit zum Überholen da ist, mit genug Abstand etc. Egal welche Geschwindigkeit der Radler vor mir hat. Ich wollte das auch nicht anders. Können die anderen hinter mir abkotzen soviel sie wollen.

    Mir macht sowas zwar keinen Spaß, aber ich mache das auch so. Alles andere könnte den Zweiradfahrer gefährden und im Zweifelsfall tatsächlich zu einem Unfall führen. Daran möchte ich nicht schuld sein. Auch schon aus puren Egoismus. Den Ärger, den man dann hat, wiegen die paar Sekunden Zeitvorteil nicht auf. Das Ergebnis der theoretischen Chancen-/Risikobewertung spricht ganz klar für die Sicherheit. In jeder Hinsicht.

    An so einer Stelle definiert dann der Radverkehr urplötzlich die Gesamtgeschwindigkeit - man spricht dann wohl auch von "Entschleunigung". :)

    Ja, das ist zwangsläufig die Folge und vielleicht auch von manchen Verkehrsexperten so gewollt. Autoverkehr unattraktiv machen. Gehören die Straßen mit unreparierten Schlaglöchern und Tempo 30 "Straßenschäden" auch zu diesem "konstruierten" Schema? >:(:/

    Lustig ist ja auch, wie sich die eigene Sicht auf das Problem so ändert, wenn man selbst immer mal beides benutzt: im Auto findet man diese bummelnden Radler schlimm, auf dem Rad diese unmöglichen Raser mit dem Auto, die man dann an der nächsten Ampel prompt wiedertrifft.

    Genau, leider sind viele Autofahrer eben nur Vierradfahrer und nie in der Rolle als Zweiradfahrer. Ein Rollentausch ergibt neue Sichtweisen.


    Verkehrsforum hier? :btt:

    Vielleicht ein Unterforum einrichten? :grübel:

    Deine Frage kann ich nicht leider beantworten.


    Allerdings habe ich auch so den Eindruck, daß aus manchen Foren die Emailadresse rausleckt. Wie auch immer. Ich meine aus irgendwelchen Foren in D und weltweit, die jetzt kein so tolles Renomee haben. Vielleicht bessern da auch die Forenbetreiber ihre Einnahmen mit dem Verkauf von Adressen etwas auf.


    Zudem habe ich bei ebay in der Vergangenheit (letzte 15 Jahre) den Eindruck, daß asiatische Händler meine nur dort verwendete Emailaddresse weitergeben. Die wird nämlich auch mit Spam verseucht.