Posts by Dr.Zarkov

    Also die Gegend dort ist sehr schön und sehr touristisch. Es liegt unmittelbar an der Selfkant (Deutschland), die Gegend ist reich an großen Wäldern, Seen, und hübschen Städten. Dementsprechend wimmelt es dort von Wanderern und Radfahrern. In der Nähe des Campingplatzes gibt es auch einen See, und noch mehr Camping- und Ferienhaussiedlungen. Mit dem Fahrrad kann man gut rüber nach Belgien, Maaseik ist ein sehenswerter Ort mit einer tollen Eisdiele. Roermond ist als sehr schöne Stadt bekannt, ebenso das nahe Maastricht. Langweilig ist es dort in der Gegend jedenfalls nicht.

    War eine schöne CC. klein, aber fein. Die Location ist sehr gut ausgewählt gewesen. Allerdings verdammt weit weg. Obwohl ich schon in Erwartung von Verkehrschaos um 14 Uhr gefahren bin, bin ich jetzt erst angekommen.

    Opels Tiefpunkt war ja von 1987 bis 1993, danach hat sich ja VW das Kuckucksei Lopez an Board geholt. Inzwischen ist die Produktpalette auch wieder interessanter geworden und man beschäftigt sogar wieder Designer mit der Produktgestaltung. Seit dem Kadett E war das Design ja eher lieblos.

    Warum überrascht es mich nicht, dass ich gegenteiliger Ansicht bin? ::devil::Einen alten Kadett finde ich durchaus sehr ansprechend, eher als einen Golf. VW ist in etwa so interessant wie weiße Tennissocken. Spießiger als VW geht gar nicht mehr.


    Aber zum Thema: Ich spiele mit dem Gedanken, mit dem R4 zu kommen. Bei fast 600 km zur CC und da ich Montag wieder arbeiten muss. überlege ich aber aus pragmatischen Gründen doch mit dem C3 zu kommen. Da kann ich immerhin ohne zwischendurch tanken zu müssen durch fahren, beim letzten Tankstopp an der Autobahn bin ich fast umgefallen! 1,91 Euro wollten die haben! Wir reden hier von Super E5, nicht von diesen komischen Spinnertreibstoffen.

    Aber mal im Ernst: Eigentlich könnte man ja von den Schweizern lernen, und einen Amiga in Offiziersmesserweise bauen. Dann kann man leicht alle Karten rausziehen und damit angeben. Oder reparieren. Ich bin dafür die Firma Amiga in die Schweiz umzusiedeln. Dann klappt das sicher auch besser mit den Finanzen.

    Für einen nackten A500 würde ich keineswegs mehr als 50 Euro ausgeben, einfach etwas Geduld haben. Denn dazu kommt auf jeden Fall noch ca. 30 Euro für ein runderneurtes oder nagelneues Netzteil. Diesen "Luxus" sollte man sich schon gönnen, die inzwischen 35 Jahre Netzteile sind nicht immer zuverlässig und können aus der Spielrunde einen Grillabend machen...

    Meinen "Hauptrechner" habe ich allerdings schon gut erweitert: Ein A500 der Revision 8, erweitert auf 2 Mb Chipmem, den OCS-Chipsatz gegen ECS getauscht machen aus dem A500 einen waschechten A500+. Vorteil ist die höhere Bildauflösung und mehr Farben, außerdem können wesentlich mehr Spiele gestartet werden, die bei 1 Mb Chipmem die Zusammenarbeit verweigern. Weitere Aufrüstung: Eine Indyvision ECS als integrierten Scandoubler. Damit können normale Monitore (allerdings nur mit VGA-Anschluss) genutzt werden. Ideal sind dafür die 19" TFT-Monitore der letzten Generation in 4:3 oder 5:4 Auflösung. Einige von denen (beispielsweise der NEC EA192 M) kann sogar, entgegen dem Datenblatt, die PAL-Modi darstellen. Damit ist das ein idealer Retromonitor, der einen zudem noch vor Augenkrebs bewahrt.

    Als Turbokarte habe ich eine Vampire 2+ genommen. Einige sagen zwar totaler Overkill, aber für das Geld habe ich in einem Rutsch einen sehr schnellen Prozessor, eine Grafikkarte, Ethernet, einen IDE-Controller und einen MicroSD Slot. Billiger geht es auch ähnlich leistungsfähig mit der PiStorm und aufgestecktem Raspberry Pi. Ist aber von der Originalität her schon sehr grenzwertig. Eleganter geht es mit einer normalen Turbokarte, wo es inzwischen auch Alternativen zur ACA500 vom Schönfeld gibt.

    Als Betriebssystem kommt eigentlich nur AmigaOS 3.2 in Frage, sofern eine Turbokarte und Massenspeicher installiert ist. Scheut man diese Ausgabe und nutzt den Amiga nur für alte Spiele, kann man es bei AmigaOS 1.3 lassen und das Diskettenlaufwerk gegen ein Gotek tauschen. Aber unter AmigaOS 3.2 können alte Spiele mittels WHDload einfach per Klick von der Festplatte gestartet werden, ohne Tricks oder Ramabschaltung etc. Außerdem läuft damit auch neue Software. Böse Falle für Amiga-Neulinge: AmigaOS 3.2 ist die neueste Version! Nach AmigaOS 3.1 (1993) kam AmigaOS 3.5 (1997) und AmigaOS 3.9 (1999). Der alte Rechteinhaber sitzt darauf, und AmigaOS 4.x ist nur für PPC-Systeme, also hatte man die Lücken in der Namensgebung gefüllt: Vor ein paar Jahren kam 3.1.4 raus, und in diesem Jahr 3.2.

    Im Prinzip ja. Nur dass man bei den Kryptowährungen überhaupt keine Kontrolle und überhaupt keinen Staat hat, der irgend etwas garantiert. Im Gegenteil: Man muss weltweit mit Verboten rechnen, weil erstens der Staat bei solchen Fragen keine Konkurrenz duldet und zweitens wegen der katastrophalen Folgen für die Umwelt durch das "Mining". Die Kryptowährungen sind auch nicht sicherer vor Diebstahl oder Fälschung als normales Geld und zudem extremen Wertschwankungen unterworfen. Ein Spielzeug für Glücksritter. Man könnte genauso gut (oder schlecht) Tulpenzwiebeln als Währung nehmen. (Dieses Beispiel habe ich nicht ohne Grund gewählt.)

    Verstehe ich nicht. Bitcoin und diese ganzen sogenannten Cryptowährungen sind eine Riesenverarsche. Bei Bargeld weiß man wenigstens was man hat, und ungefähr was er morgen noch wert ist. Bei Bitcoin ist alles zwischen 0 und 100.000 $ möglich.

    Ich fand die MacUp immer langweilig, da für den Normaluser nicht geeignet. So Tests "Die besten Scanner für unter 50.000 DM" haben mich einfach nicht angesprochen. Ich fand das sehr schade, dass die das Mac Magazin gekauft und mutwillig zerstört haben, vor allem war es dumm, da der Mac ja ab 1998 richtig populär wurde, und als Profi-Gerät immer mehr Bedeutung verloren hat. Ich kann mich heute noch ärgern, dass die meine Mac Magazine alle verschenkt habe. Einige CD-Roms habe ich noch.

    Jedenfalls war ich wohl nicht der einzige User mit einem Jahreseinkommen unter 100.000 DM und trotzdem Mac-User, weshalb es heute wohl so wenig Nachfrage nach alten MacUp Heften gibt...

    Warum gibt es solche elektrischen Fahrzeuge nicht? Die realen sind alle vollgestopft mit Software, die nicht richtig funktioniert und zu Funktionseinschränkungen führt. Ich kann beispielsweise ein elektrisches Fahrzeug nicht spontan an einer Tankstelle in akzeptabler Zeit und mit anonymer Bezahlung per Bargeld betanken, um weiterfahren zu können.

    Doch, die gibt es natürlich. Komisch, bei E-Autos dachte man früher an diese lächerlichen Fahrräder mit Plastikverkleidung und Solarzelle auf dem Dach, wie Bastler sie in den 1980ern vorstellten, oder an Tesla. Dass es inzwischen eine breite Auswahl in allen Klassen gibt, wird übersehen. Das Computergedöns ist ja leider in allen Autos heute üblich, von daher ist es auch in Elektroautos zu finden. Kleinwagen wie der Citroen Ami haben nur einen Steckplatz für das Smartphone, fertig. Mir würde das reichen, die maximal 45 km/h sind da schon eher ein Problem. Von Hyundai oder Dacia gibt es aber inzwischen durchaus normale, erschwingliche E-Autos ohne übertriebenen Schnickschnack.

    Edit: Nachtrag: ich fahre mit dem Cabrio auch lieber hinter einem e-Auto als hinter einem 30 Jahre alten Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

    Ich habe mir deswegen auch gerade erst ein 32 Jahre altes Cabrio mit Verbrennungsmotor gekauft, bei dem ich in jedem Stau erster sein kann:

    Da habe ich allerdings noch was zu tun, bis ich damit auf der Straße bin.

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    Im "Regenwald Report" stand eine interessante Zahl: Bei dem in Deutschland üblichen Strommix werden auch mit einem kleinem VW Up E 92 g CO2 pro km verfahren. Besser sieht die Bilanz natürlich bei regenerativer Energie aus. Jedenfalls wenn man von diesen 92 g pro km ausgeht, steht der VW Up verdammt schlecht gegen meinen Renault 4 da: Leergwicht 650 kg zu 1,2 Tonnen. Davon im R4 nur 50 kg Plastik und Gummi, 20 kg Kupfer und der Rest Eisen und Glas. Der Wagen ist 32 Jahre alt, und kann vermutlich locker noch mal so lange fahren. Der VW Up wird schon aufgrund er ganzen Elektrik keine 20 Jahre halten, vom Akku ganz zu schweigen. Der R4 verbraucht 5 Liter Benzin pro 100 km, was ca. 11,7 kg CO2 entspricht, im Vergleich zu 9,2 kg CO2 mit dem Up E. Insgesamt ist das eine verdammt gute Bilanz für ein Auto, welches 1961 auf den Markt gekommen ist.