Posts by Multisync

    Das habe ich mir unter der Lupe auch mal genauer angesehen. Ja, an zwei Stellen reicht minimaler Druck für eine Berührung. Das hat sich einer der Vorbesitzer so zusammengebastelt, weil die Platine sonst die Gehäuseverschraubung beinträchtigt hätte. Wenn allerdings beim Zusammenbauen des Gehäuses irgendwas minimal verrutscht, dann kann es einen Kurzschluß über die Gehäuseschraube geben. Zudem denke ich, dass durch das Rein- und Rausdrehen der Schraube die Isolierung beschädigt wurde. Der eigentliche Fehler liegt beim Hersteller der Platine, aber man hätte die Bastelei sicher auch besser lösen können.

    Habe ich gemacht, und tatsächlich, jetzt bootet er - ohne manuellen Reset, sofort nach Einschalten des TRS-80 - mit einem stinknormalem Floppykabel vom HxC. Vielen Dank an alle, besonders an kkaempf für den Tipp.



    Für was könnte die Zustzplatine gut sein?



    Das Netz gibt schon bezüglich der Double Density Erweiterung wenig her, und diese Platine finde ich gar nicht. Auf der Lötseite findet sich der Aufdruck "mcp-chip".

    Nach dem Öffnen des TRS-80 mußte ich zuerst mal das Verbindungskabel von der Tastatur zum PCB ersetzen. Das war an mehreren Stellen gebrochen.


    Hier die Platine des EI, da scheint tatsächlich eine Double-Density Erweiterung drauf zu sein, oder irre ich mich da?



    Ein Reset wird am TRS-80 tatsächlich nur ausgelöst, wenn das EI ausgeschaltet ist.

    Na ja die Reihenfolge ist ja leicht machbar und irgendwie auch logisch. Punkt 6 macht allerdings Schwierigkeiten, da er mit angeschlossenem Expansion Interface auf die Reset-Taste nicht reagiert. Ist das EI ausgeschaltet, funktioniert der Reset.

    Mal beim Einschalten "Break" halten. Dann sollte, auch bei angeschlossenem Expansion Interface, ins Basic gesprungen werden.

    Der TRS-80 funktioniert ja an sich. Wenn er auch bei angeschlossenem und eingeschaltetem Expansion Interface mit Break läuft, ist schon viel gewonnen.

    Wieviel Speicher wird angezeigt (Wird der Speicher vom Expansion Interface erkannt) ?


    Ist ein Doubler verbaut ? Hat der sich durch den Transport vielleicht gelockert ?

    Ja, auch bei angeschlossenem Expansion Interface springt er mit break ins Basic. "print mem" zeigt 48K.

    Ich habe das Verbindungskabel im Verdacht, aber leider nur ein Kabel mit diseen Kodierungen. Könnte mir jemand freundlicherweise zum Testen ein Kabel zur Verfügung stellen? Selbstverständlich bekommt er es danach sofort wieder zurück.

    So, hab jetzt mein HxC ausgepackt und mir eine SD Karte für den TRS-80 präpariert. Aber auch mit dem HxC (Jumper ID0A auf ON, alle anderen OFF) am kodierten Kabel auf dem ersten Anschluß macht er keine Anstalten zu booten. Er greift nicht mal auf das HxC zu. Das HxC funktioniert an einem IBM PC einwandfrei.



    (Edit1) Mal eine ganz böde Frage, wie eigentlich der Bootvorgang abläuft:


    - Disk einlegen

    - Expansion einschalten

    - Rechner einschalten


    dann müßte der Bootvorgang von alleine beginnen, ohne weiteren Tastendruck ?

    Um meinen TRS-80 Model I (Expansion Interface, zwei Mini-Disk) wieder in Betrieb zu nehmen habe ich mir vor ca. zwei Jahren ein paar Boot-Disketten von TRSDOS 2.3 und NewDos/80 (beide SSSD, 35 Track, 10 Sektoren) erzeugt. Das hat damals auch wunderbar funktioniert, der TRS bootete brav von beiden Disketten. Jetzt soll er in eine Ausstellung (DatArena an der Uni Neubiberg/München), aber dort ging leider nichts mehr.



    Angeschlossen sind die beiden Mini-Disk an dem originalen kodierten Kabel.



    Beim Einschalten wird auch ein paar Sekunden auf Laufwerk 0 zugegriffen, die LED leuchtet, der Motor dreht, aber sonst passiert nichts. Die verwendeten Disketten booten aber beide einwandfrei in David Keil's TRS-80-Emulator (V 6.1) in einem DD-Laufwerk.



    - es wurden zwei verschiedene Expansion Interface und zwei verschiedene TRS-80 Modell 1 verwendet

    - beide Laufwerke an DS0 booten nicht

    - auch mit einem Standard-IBM DD-Laufwerk identisches Verhalten

    - mit einem Standard-Floppy-Kabel (ohne die kodierten Stecker) ebenfalls gleiches Ergebnis.

    - das Reinigen der R/W Köpfe der beiden Laufwerke brachte auch nichts

    - alle Stecker wurden mit Kontaktspray gereinigt


    Ich bin einigermaßen ratlos. Es schaut ganz so aus, als bräuchte ich fachmännische Unterstüzung!


    Ergänzende Infos: ich habe derzeit keine funktionsfähige Boot-Diskette für den TRS-80 Modell 1. Zudem habe ich nicht viel Erfahrung TRS-80 Rechnern.

    Es ist ein guter Zeitpunkt, um den ganzen Vorgang abzuschließen: die GfhR gibt es nicht mehr, wir als Nachfolger (Vintage Computing Lab gUG, http://www.vclab.de, http://www.cray-cyber.org) sind auf einem guten Weg (http://www.unibw.de/inf2/forschung/forschungsthemen/datarena). Die Mainframes, die wieder funktionsfähig gemacht werden können (Control Data, Gray, IBM...) sind in unserer Hand, gleiches gilt für eine Vielzahl von Geräten der mittleren Datentechnik (PDP etc.). Die Kleingeräte in Form von Spielkonsolen, Homecomputern und PC's waren sowieso nie gefährdet.


    Finanzielle Unterstützung ist aktuell nicht unser größtes Problem, aber Menpower aus dem erweiterten Raum München wäre stark gefragt. Meldet euch, wenn Ihr Interesse habt, an alter Hardware zu schrauben. Wir brauchen jeden, der einen Schaltplan lesen, mit einem Lötkolben umgehen kann oder auch nur Regale aufbaut.

    Ihr solltet das Inboard 386 nicht so romantisieren. Der Effekt ist m.E. nicht, daß das Endergebnis des Einbaus in einen XT ein 100%iger 386er wäre. Man lebt mit vielen Einschränkungen, vor allem was Windows betrifft. Die speziell angepaßte Version 3.0 funktioniert, aber 3.1 bringt man nicht so ohne weiteres zum Laufen. Und wenn, dann sind 1 MB RAM auch nicht das Gelbe von Ei. Die Inboard-Erweiterungen um 2 MB sind schon selten, die um 4MB (und die wäre empfehlenswert) noch viel seltener als das Inboard selbst.


    Es ist schon so, wie ich es in meinem Bericht (http://www.vclab.de/projekte/tuning/ibm5160tuning) beschrieben habe: ein originaler IBM PC war in der Anschaffung vergleichsweise teuer und die Mentalität Ende der 80iger Jahre einfach so, das man einen IBM nicht einfach auf den Müll wirft. Also nahm der Eine oder Andere die hohen Kosten für ein Inboard in Kauf, um die Investition zu retten. Diese Nachfrage hat Intel erkannt und das Board entwickelt. Aber leider stehen ja weiterhin nur die 8-Bit ISA Slot's für Erweiterungen zur Verfügung (für Grafik, Sound, Festplatten etc.), schon alleine deswegen kann nie ein wirklich leistungsfähiger 386er aus dem XT werden.


    Ich habe es damals in einem IBM XT gefunden, den mein Nachbar mir geschenkt hat. Der praktische Nutzen rechtfertigt die hohen Preise für das Inboard 386 niemals, damals nicht und heute schon gar nicht. Es ist einfach nur ein Sammlerstück.

    Ich bin das HW-Passwort los. Nicht nur Batterie raus auch das Netzteil habe ich vom Board getrennt und solange gemesen und 'Kurzschlüsse' nicht nur am Batteriehalter sondern auch an der 'Monitorbuchse' und an der Netzbuchse auf dem Board gemacht, bis ich nirgends mehr ein Millivolt gemessen habe. Und dann nochmal eine halbe Stunde draufgewartet. In Summe 2 Stunden 'stromarm' bis 'stromlos'. Das war's.

    Eine halbe Stunde Batterie raus oder eine 'tote' Batterie mit 0,9 Volt über Monate reicht eben nicht zum Löschen.


    Jetzt kann ich passwortbefreit endlich das Diagnosetool 'dvt040' von der Floppydisk booten: 'Bad version'. Dabei ist das doch die normale NeXTstation-Version, dachte ich. Nichts Turbo oder dergleichen.

    Ich wärme das Thema nochmal auf, da ich das gleiche Problem mit einer NeXTstation und dem "Hardware Password" habe. Batterie raus, NT abgesteckt, am Batteriehalter einen Kurzschluß erzeugt, eine Stunde gewartet. Das Passwort ist immer noch da. Echt hartnäckig...

    Bei meinem 5155 ist auch eine V20 verbaut... ich meine aber, das dies zu keinerlei Unterschied im Snow Verhalten geführt hat. Es sind auch nur einige Programme wo das auffällt. Ich müsste mal schauen bei welchen Programmen das so ist.

    Bei allen Programmen, die nicht über das Bios gehen sondern - aus Geschwindigkeitsgründen - direkt in den Bildschirmspeicher schreiben.

    Ein ZIP-Drive habe ich bereits und die Palmzip.sys habe ich mir auch schon gekauft. Ist echt genial - fuktioniert super und braucht wenig Speicher.

    Schon lustig irgendwie. Der Peichl verdient echt noch ein paar € mit seinem Palmzip Treiber. Zu Recht natürlich, weil der Preis mehr als fair ist. Und weil daher alle eine registrierte Version haben wollen.

    Ich verwende entweder mTCP oder - wenns nicht viel so viel zu Kopieren ist - interlnk/intersvr über eine parallele Verbindung. PAR hat natürlich nicht mehr jeder neuere Rechner. Für Installationen baue ich auch mal ein XT-IDE ein kopiere die Software rüber. Bleiben noch Zip-Laufwerke (für XT‘s mit Palmzip.sys), das geht auch einwandfrei. Viele Möglichkeiten eigentlich…

    Was den Controller angeht: Hast Du nochmal beim Vorbesitzer nachgefragt? Hast Du die Treiber für den SASI-Controller noch bekommen können? Mit SCSI-Treibern wirst Du bei einem SASI-System keinen Erfolg haben.

    Ich habe das SQ-306 RD Laufwerk aus dem Santa Clara Gehäuse ausgebaut. Das hat einen ganz normalen MfM Anschluß, wie die ST-419 Festplatte auch. Die Festplatte funktioniert in einem PC/XT an einem MfM Controller einwandfrei. Leider weiß ich nicht, ob man ein Wechsellaufwerk wie das Syquest auch einfach an einen Standard-MfM Controller anschließen kann. Hab's zwar schon getan (Fehler 1701), aber ohne passendes User Manual wird das ein "try &error" Spielchen.