Posts by detlef

    Du kannst bei den besagten Anbietern davon ausgehen das sie mit Zweit- und Drittaccounts arbeiten. Du musst dir lediglich ansehen wer die Auktion gewinnt. In den Details zu dem User steht dann gerne mal das sie alle oder die meisten ihrer Gebote bei diesem Anbieter abgeben.

    Meines Wissens arbeitet ebay mit Algorithmen, die sowas erkennen bzw. verhindern sollen. Ich habe schon von Leute gehört, die verwarnt wurden.

    Jetzt ist es ja so, du setzt dir ein Limit von zB 50 Euro. Wenn der Artikel dann letzten Endes für 90 Euro weggeht ist es ok, dann haste halt Pech gehabt. Geht aber der Artikel für 51,50 Euro weg, ärgerst du dich. Und vor dieser Situation hat man "Angst". Das ist das System ebay und wenn man etwas gerne haben will, dann denkt man halt gerne mal "ach komm, 1 Euro mehr" usw usw. und ratzfatz hat man wesentlich mehr bezahlt, als man ursprünglich wollte.

    Wenn der Artikel für 51,50 weg geht, heisst das ja nicht, dass du ihn für 52,50 bekommen hättest. Vielleicht hatte der Gewinner ja schon im Hintergrund viel höher geboten. Deswegen mache ich mich nicht verrückt.


    Deswegen nutze ich für sowas einen Bietagenten und setze exakt den Betrag, den mir die Sache wert ist und lasse mich nicht im letzten Moment noch hochtreiben und hab dann am Ende mehr bezahlt, als ich ursprünglich vor hatte.

    Hoffentlich habe wir uns da nicht gegenseitig überboten. Irgendjemand hatte 55 Euro geboten. Ich war nur knapp drüber.

    Nein, keine Sorge, auf den SR-56 habe ich bisher kein Auge geworfen, auch wenn das ein sehr schönes Gerät ist. Der TI-57 hat mich nur 5,50 € + Porto gekostet, das fand ich recht günstig... 8-)

    Das ist super günstig.


    Ich hatte vorher auch schon einen SR-56 für 25 Euro ersteigert, aber der ist in deutlich schlechterem Zustand. Aber immerhin auch funktionsfähig, wie ich jetzt mit dem Netzteil des Neuzugangs testen konnte.

    Endlich ein funktionsfähiger SR-56 (von ebay). Mit nicht ausgelaufenen und prinzipiell intakten Akkus. :juchee:

    So einen schönen alten habe ich leider kürzlich nicht bei eBay bekommen, dafür aber auch programmierbar und nur 1 Jahr jünger: ein Texas Instruments Programmable 57 (auch mit nicht ausgelaufenen Akkus, die aber kaum noch Kapazität haben).

    Hoffentlich habe wir uns da nicht gegenseitig überboten. Irgendjemand hatte 55 Euro geboten. Ich war nur knapp drüber.

    "Gegenläufige Effekte im Energieverbrauch dürften dem Branchenverband zufolge sehr begrenzt sein. Sollte es zu einem starken Anstieg von Videokonferenzen oder Homeoffice-Tätigkeiten kommen, werde dadurch zwar zusätzlicher Stromverbrauch verursacht. Das seien aber nur geringe Mengen, für die meist Stromverbrauch an anderer Stelle, etwa im normalen Bürobetrieb, wegfalle. Steigen könnte der Verbrauch in Rechenzentren und Internet-Knotenpunkten."


    https://www.nordkurier.de/nach…ch-sinken-2238806703.html

    Endlich ein funktionsfähiger SR-56 (von ebay). Mit nicht ausgelaufenen und prinzipiell intakten Akkus. :juchee:



    Das war damals mein erster programmierbarer Taschenrechner. Den hatte ich mir ca. 1977 von einem amerikanischen Austauschschüler aus Florida mitbringen lassen, weil die Dinger in Deutschland für mich als Schüler unerschwinglich waren.

    Das Ding ist natürlich extrem unpraktisch, weil die mühsam eingetippten 100 Programmschritt beim Ausschalten weg sind. Gepuffertes RAM oder gar Flash gab's damals noch nicht. Aber mein erstes progammierbares Gerät. Man konnte Mondlandung spielen!

    Da staunten nicht nur die Mitschüler sondern auch der Mathelehrer. ;)

    Kleine Anekdote am Rande: In einem Rechenzentrum in Hannover hatte man in den 70er/80er Jahren auch die Abwärme der Klimaanlage zur Heizung des Gebäudes eingeplant. Im RZ standen damals noch Siemens BS2000 Maschinen in herkömmlicher Technik mit ordentlicher Stromaufnahme und Abwärme. Dann kam der Schwenk auf die CMOS Technik und die ersten UNIX Maschinen sickerten ein, Auf einmal war die Klimaanlage auch in der kleinsten Stufe zu üppig für das RZ. Die Lösung: Das RZ wurde beheizt, weil ein Tausch der Klimaanlage zu teuer gewesen wäre. Und im Winter hatten die Büros 14-15°C, es wurden Heizlüfter angeschafft.

    Ja, solche Geschichten habe ich auch schon öfter gehört. :fp:

    Also dafür braucht ich keinen Beweis, weil das für einfach logisch ist.

    Ach, das wäre schön, wenn das so wäre. Das hieße ja, die Systeme im Rechenzentrum würden vom Stromverbrauch deutlich heruntergehen, wenn sie nichts zu tun haben. Das hätten wir gern- meist ist das leider nicht so.

    Ich habe gefunden, dass alleine Google 5,7 Terawattstunden pro Jahr verbrät. Und dann habe die keine Technik, um den Stromverbrauch zu senken bzw. anzupassen? Das heisst, in Wirklichkeit bräuchten die vielleicht nur 70-80% davon und der Rest wird verbraten, um Lastspitzen abzufangen.


    Sorry, das glaube ich nicht. Das wäre betriebswirtschaftlicher Wahnsinn.


    Wir reden hier nicht von Rechenzentren, wo tausende Server (virtuell oder reell) tausend verschiedene Dinge tun. Sondern da wird im Prinzip eine Anwendung auf tausende von Servern verteilt.

    passt seinen Stromverbrauch der gerade benötigten Rechenleistung an.

    Ja, aber IDLE heißt nicht 0% Stromverbrauch. Sicher auch nicht 10% oder 20%.

    Die Frage ist nur, heißt IDLE 70% Stromverbrauch oder 95%.... Und die kann hier offenbar niemand beantworten.

    Bei einem Auto oder Flugzeug, was nicht bewegt wird, ist der Energieverbrauch exakt 0% des Volleistungs-Verbrauchs.

    Ich denke, dass die ganze Server komplett abschalten, je nach Last.


    Aber du hast vermutlich recht, dass der Mehrverbrauch der Rechenzentren nicht die verminderten Stromverbrauch der Industrie aufwiegt.

    "Das Internet" braucht (fast) exakt gleichviel Strom, egal ob die Router oder Switches jetzt viel oder wenig Päckchen schieben. Der Stromverbrauch unterscheidet sich nicht nennenswert.

    Du meinst also wirklich, den Betreibern von Rechenzentren und Knotenpunkten ist einer ihrere Hauptkostenfaktoren egal und die wären nicht in der Lage den Energiebedarf der tatsächlichen benötigen Rechenleitung anzupassen (Datenverkehr ist auch Rechenleistung) ? Also so ein Rechenzentrum läuft dann immer auf 100% egal was los ist ?


    Ich kenne mich nicht wirklich mit Rechenzentren aus, aber so dumm werden die nicht sein. Jeder Büro-PC passt seinen Stromverbrauch der gerade benötigten Rechenleistung an.


    Ausserdem rede ich nicht von Terminalservern sondern von Video-Streaming. Netflix und Amazon. Wie gesagt hat Netflix bereits die Streaming-Qualität verringert um das Netz zu schonen.


    https://t3n.de/news/wegen-corona-krise-netflix-1264139/

    Daß der Energieverbrauch der Rechenzentren steigt, wenn die Internetnutzung zunimmt, steht meiner Meinung nach außer Zweifel.

    Aber der Beleg, daß das mehr ist (in welchem Zeitraum?) als der Starßenverkehr in einem Monat, ist damit noch nicht gegeben.

    Nein, vermutlich nicht. Der von Stephan verlinkte Artikel belegt ja, dass der Energieverbrauch ingesamt runtergegangen ist.

    Ich sehe das auch an dem Windpark hier vor unserer Haustür. Seit Wochen stehen die Windräder still. Das gab es früher nicht über einen so langen Zeitraum.

    und du hast auch noch nie was davon gehört, dass gerade eben der Internetverkehr und damit der Stromverbrauch extrem angestiegen sind?

    zur Zeit verballern wir wesentlich mehr CO2 in Serverzentren etc. als der Strassenverkehr im ganzen Monat!

    Gibt es einen Beleg für diese These, daß seit den Ausgangsbeschränkungen nun mehr Energie verbraucht wird?

    Also dafür braucht ich keinen Beweis, weil das für einfach logisch ist.

    Dass der Internetverkehr deutlich angestiegen ist, ist auch naheliegend, weil jetzt die Kids alle zuhause sitzen und Netflix streamen.

    Und es hat ja vermutlich gute Gründe, dass man Netflix gebeten hat, während der Krise die Bandbreite (Streamingqualität) herunterzufahren.

    Und dass Rechenzentren und Bandbreite Energie verbraucht, ist auch naheliegend.


    Also welche Belege brauchst du?


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rechenzentren keine Stromsparmechanismen haben und unbenutze Kapazitäten dynamisch abschalten. Das ist doch bares Geld.

    Die Privatwirtschaft folgt immer dem Geld.

    Über finanzielle Anreize wie Steuern oder andere günstige Bedigungen hat der Staat schon immer das Verhalten der Wirtschaft beeinflusst.

    Der Staat sollte halt mal die Ziele dabei nachjustieren.

    Leider hat sich der Staat da mit Hinweis auf die Globalisierung weitgehend rausgezogen. Ist alles "liberalisiert".

    Wenn man das hier so liest, scheint so mancher zu denken, sämtliche Arbeit würde am PC erledigt. Dem ist aber mitnichten so. Wie die Verteilung tatsächlich ist weiß ich nicht, aber ich denke, daß das ein Anteil unter einem Drittel ist. Zum größten Teil wird bei der PC-Arbeit die 'tatsächliche' Arbeit unterstützt/verwaltet. Damit das alles funktioniert wird halt beides gebraucht.

    Nur bei den Jobs, wo fast sämliche Arbeiten am PC (vielleicht noch am Telefon) erledigt werden, kann man überhaupt über Homeoffice nachdenken.

    Anteilig werden das nicht so viele sein, da hast du recht.

    Dazu kommt noch, dass viele gar nicht die räumlichen Möglichkeiten für Homeoffice haben. Wir erinnern uns? Mietkostenexplosion? Gerade Familien mit Kindern können sich nicht überall eine Wohnung mit eigenem Arbeitszimmer leisten. Und mit steigenden Mieten werden die räumlichen Möglichkeiten weiter abnehmen. Und ich möchte nicht in der Küche arbeiten, während die Kinder um mich rumspringen.


    Also die Bedingungen für Homeoffice werden eher schwieriger.

    Glaube nicht das unser Arbeitgeber bzw. unsere Kunden zukünftig nur noch auf Homeoffice setzen werden.

    Das sehe auch so. Ich habe schon vor einiger Zeit Berichte gelesen, dass große Unternehmen die Homeofficeangebote sukzessive zurückfahren, weil sich das für die Unternehmen nicht bewährt hat. Oft ist der kurze Weg zum Kollegen oder eine andere Abteilung eben produktiver als die Skype-Konferenz. Es leidet die Teamarbeit. So sehen das jedenfalls die Unternehmen.

    Ich arbeite in einem kleinen Softwareunternehmen, wo Homeoffice technisch eigentlich gar kein Problem wäre und auch sporadisch möglich ist. Wir haben alle Laptops, Skype, VPN. Trotzdem ist das dauerhafte Arbeiten im Homeoffice überhaupt kein Thema.


    Das ist leider alles Wunschdenken. Wie gesagt, der Trend war vor Corona eher gegenläufig.

    Ich lese gerade diesen Artikel hier: https://www.spiegel.de/wissens…a1-4b3d-af23-ff43e5e8abd6


    Da bekomme ich immer mehr die Krise, wie es um die Meldungen der Landkreise an das RKI steht... Üer Fax, händische Übertragung der Daten? Und aufgrund dieser Daten werden dann politische Entscheidungen getroffen? #Neuland...

    Die haben ja auch gerade alle nichts anderes zu tun, als die Daten zu übermitteln.


    Das hier ist der Schlußsatz des Artikels: "Die Corona-Pandemie stellt nicht nur das Gesundheitssystem vor eine Herausforderung, sondern auch die Bürokratie". Und genau so ist das eben in einer Krisensituation.


    Du würdest das sicher alles ganz perfekt machen. :thumbup:

    Auch wenn man es Niemanden wünscht, aber die aktuelle Situation wird die Reiseindustrie ordentlich durchrütteln. D.h. trotz Rettungsschirmen, Krediten etc. werden einige, wenn nicht sogar viele Firmen unter die Räder kommen. Angefangen bei den ganzen Billiganbietern, welche die Preise für Reisen etc. auf ein Ramschniveau gedrückt haben.


    Daher denke ich, dass nach einer Corona Krise, die Preise für Flüge, Pauschalreisen und deutlich höher sein werden, als wir es vor der Krise gewohnt waren.

    Glaube ich nicht. Lass es von mir aus auch 2 Jahre dauern, aber dann ist alles wie vorher.

    Denn es wird ja nicht an der Nachfrage mangeln.

    Ich verstehe das so: Der ungehemmte Flugverkehr, den es bis zur Corona-Krise gab, tut dem Planeten nicht gut, und gehört daher ganz gewaltig reduziert.

    Das ist jetzt erstmal durch die Krise gegeben.

    Gleiches gilt für Kreuzfahrtschiffe und exzessiven Tourismus allgemein.

    Ich bin auch kein Freund von Fern-/Flugreisen. Zumal der Club in Thailand exakt gleich aussieht, wie der in Spanien. ;)

    Und für Kreuzfahrten auf Altölverbrennungsanlagen bin ich 20 Jahre zu jung. :mrgreen:


    Aber ich habe wenig Hoffnung, dass wir kurz nach der Krise nicht wieder auf dem gleichen Niveau sein werden, wie vorher. Das verschiebt die Klimaerwärmung um vielleicht max. 1 Jahr.

    Tja, genau kann das keiner sagen und ich glaube, so meint detlef das auch nicht. wir werden wohl bei dieser Welle mit Monaten rechnen müssen und in den nächsten Jahren immer wieder neue Wellen bekommen, bis wir die magische Grenze von 70% Immunisierung erreicht haben, bei der keine Epidemien mehr Fuß fassen.

    Danke. So hatte ich das gemeint.