Posts by detlef

    Übrigens, in der DDR wurde Westfernsehen geschaut. Bei uns zuhause (in Nordhessen) gab es Ostfernsehen.

    Mein älterer Bruder war Radio/Fernsehtechniker und mein Vater wollte gerne Ostfernsehen, weil es dort mehr Sportübertragungen gab - speziell Live-Übertragungen bei Olympia und Weltmeisterschaften. Wir hatten also einen großen Rechen auf dem Dach, der nach Osten zeigte. ;)


    Das Bild war immer leicht verrauscht und natürlich S/W (Secam). Ich habe mich für Sport nicht so sehr interessiert und fand es immer spannend, "Aktuelle Kamera" und "Der schwarze Kanal" zu schauen. Hat aber keine bleibenden Schäden hinterlassen. :mrgreen:

    Ja, ich weiß. Abholung war für kurz vor Weihnachten oder die Tage zwischen den Jahren geplant. Aber da ging gar nichts, weil ich alles mögliche auf diese Zeit verschoben hatte. :tüdeldü:

    Trotzdem muß man natürlich auch zugeben, daß etwa Pascal eher nur sowas wie ein Untermenge von C ist ... wobei ja gerade Mengen eine Stärke von Pascal sind (nur benutzt das irgendwie niemand, das C 'enum' dagegen sieht man immer mal wo).

    Also gerade die Mengen und die flexiblen Arrays sind schon ein großer Vorteil von Pasacal (C ist da schon sehr Nahe an Assembler mit seinen Arrays, die immer bei 0 beginnen). Und die lokalen Funktionen. Strings kennt C überhaupt nicht. Das ist sogar ein Rückschritt gegenüber Basic.


    Pascal bietet einiges, was zum Beispiel C und C# nicht können.

    Weniger Bild, vielmehr Text, aber immerhin gescannt:

    Also geahnt habe ich das schon immer. Vor allem in Bezug auf Unix / Linux. Bei C ist es mir nicht aufgefallen.

    Und das Schöne ist, je komplizierter es ist, um so stolzer sind die Leute darauf, dass sie es verstehen und verteidigen es dann bis auf's Blut. :ätsch:

    2, höchstwahrscheinlich.

    AUF GAR KEINEN FALL!!!

    Zumindest nicht ohne vorher mal genau zu schauen, wie das Netzteil realisiert ist. Nach dem Bild vermutetes Baujahr so um 1970. Und da gab es Fernseher mit Potential auf dem Chassis. Wenn Du da Erde dran friemelts, knallt es - aber heftig.

    Ich würde schön alles lassen wie es ist. Hat jetzt ca. 50 Jahre ohne schwere Unfälle gehalten und wird es vermutlich noch weiter tun. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst: Aufmachen, stromführende Kabel mechanisch sichern (Kabelbinder) und Kabel optisch auf Schäden untersuchen. Einfach verhindern, dass ein blankes Kabel das Gehäuse unter Strom setzen kann.

    Wie Potenial auf dem Chassis? Was für ein Potential?

    Wir haben einen Touran, privat und ohne Wartungsvertrag. Da ist nicht viel an Defekten und Kosten.

    Den Spiegel habe ich vor ein paar Monaten abgefahren (rückwärts aus der Garage). So'n Kleinkram halt.

    Musste ich auch schon austauschen. Die breite meiner Toreinfahrt war über Nacht geschrumpft, so dass der Spiegel beim Rückwärts rausfahren einfach hängen bleiben musste :fp:

    Ja, und das Drecksding klappt nicht etwa weg sondern zerlegt sich in seine Einzelteile. Alles aus Plastik. :cursing:

    Nicht jeder kann 20.000 Euro für ein Auto, egal ob Elektro oder nicht ausgeben. Nicht jeder verdient 60.000 Euro im Jahr...

    Du sollst ja auch nicht jedes Jahr ein neues Auto kaufen. Autos halten immer noch so ca. 10 Jahre, es gibt einen Restwert den man einplanen kann, man muss halt monatlich immer was beiseite legen, oder man finanziert eben, die Zinsen sind ja recht niedrig. Und dann einen jungen Gebrauchten, der schon mit wenig Kilometern 30% an Wert verloren hat und dann klappt das.

    Wenn du jetzt einen Diesel fährst dann versuch den mal gebraucht zu verkaufen. Und wenn dann womöglich noch der Diesel-Besteuerungsvorteil gestrichen ist, kannst du den Restwert komplett knicken.


    Woher weiß du "ob das schon klappt"? Du kennst im Einzelfall nicht die finanziellen Verhältnisse. Der Vater arbeitslos, nach einem Jahr auf Hartz 4. Dann klappt gar nichts mehr und da finanzierst du auch kein Auto mehr, weil du nicht mehr kreditwürdig bist.

    Hängt vom Auto ab. Wie gesagt ist mein Peugeot 206 jetzt 20 Jahre alt. Und außer Verschleißteilen ist nicht viel gewesen.

    Das teuerste in der ganzen Zeit war eine defekte Servolenkung für 700 Euro. Ich mache nichts selber, habe aber einen Schrauber, der bezahlbar ist.


    Deswegen hänge ich so an dem Auto, weil das so unglaublich zuverlässig ist. Obwohl die Kiste schon ganz schön durchgeritten ist. :mrgreen:

    mal im Ernst: ich glaube "Fahrspaß" kommt in erster Linie von wirklich guten Beschleunigungswerten (pos und neg) und nicht so sehr vom Topspeed. Und nein, ich habe primär nichts gegen Leute die 180 fahren müssen, aber evtl erst, wenn es zumindest 3 oder mehr Spuren gibt.

    Das kann ich bestätigen. Ein Porsche ist geil auf Landstraße. Auf der Autobahn einfach nur 220 auf der linken Spur ist eher öde, wenn man sich mal dran gewöhnt hat. Zumal man ja so gut gekapselt ist, dass man von der Geschwindigkeit nicht so viel merkt.


    Das war aber nie mein eigener Porsche und die Zeiten sind auch lange vorbei. Irgendwann war der Reiz plötzlich weg und seit dem will ich nur noch maximal entspannt von A nach B kommen. Und bei den Autos zählt jetzt eher das Ladevolumen als die Beschleunigung.

    ... Der Wagen muß ... den Weg zur Arbeit und zurück schaffen und dann daheim laden.

    Ideal wäre ja ein Solar-Carport an der Arbeitsstelle. Dann könnte das Fahrzeug tagsüber von der Sonne geladen werden und wäre gleichzeitig vor der Sonne geschützt.

    Manche sind schon froh, wenn sie überhaupt einen Firmenparkplatz haben - meine Frau muss sich jeden Tag einen Parkplatz suchen.


    So wird die ganze Elektromobilität zur Spielwiese einer priviligierten Minderheit.


    - Subventioniert wird, wer sich einen Neuwagen leisten kann.

    - Subventioniert wird, wer ein Eigenheim besitzt, und eine Wallbox installieren kann.

    - Wer eine gut bezahlte Stellle hat, der bekommt vielleicht auch noch den Stellplatz mit Ladeanschluss vom Arbeitgeber.

    - Benachteiligt werden Familien, die aus Kostengründen ihre Autos lange fahren und gebrauchte Autos kaufen. Die werden durch Ökosteuer und andere Abgaben überproportional belastet. Aber irgendjemand muss diese Autos doch fahren oder wollen wir die alle nach 3 Jahren auf den Schrott tun?


    Das mit den Subventionen war schon bei den Solaranlagen so. Alle anderen zahlen die Ökostromumlage.

    Diese Liste kann man sicher noch lange vorführen. Aber das sind so Punkte, die mir immer wieder aufstossen.


    Es kristallisiert sich schon heraus, wer das alles bezahlen soll und wer ausschließlich provitiert.

    Das ist in der Tat ein Problem, da gebe ich dir recht. Das muss besser werden. Aber wenn e-Auto, dann kommt daheim auch eine Ladestation hin.

    Ne, das ist kein Problem: Wenn du z.B. eine Ladekarte von EnBW hast, kannst du quasi überall laden.

    Ein ganz gute Übersicht bietet: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

    Natürlich ist das ein Problem, wenn ich keine freie Ladesäule in der Nähe habe.

    Ausserdem will ich doch auf dem Weg von der Arbeit nach Hause nicht noch einen 30 Minuten Ladestopp einlegen oder erst mal überhaupt einen freie Ladesäule suchen.

    Warum sollte das die Autoindustrie wollen?

    Wegen dem autonomen Fahren.

    Da bin ich aber nicht sicher, ob das alle Kunden wollen.

    Klar, für den täglichen Weg zur Arbeit hätte ich auch kein Problem damit, mit von Alexa kutschieren zu lassen und dabei was anderes zu machen. Dann wird aber das Autofahren nur noch zur Fortbewegung. Dann wird es mehr und mehr zweitrangig, was für einen Wagen man fährt.

    Die "Freude am Fahren" spielt sicher für einen signifikanten Teil der Bevölkerung auch noch eine Rolle.

    Ob das alle Kunden wollen, ist ja nicht entscheidend. Sondern ob es die Mehrheit der Kunden will. ;)

    Das Tempolimit kommt so oder so. Und wie gesagt, ich gehe das von aus, dass das von der Autoindustrie durchgedrückt wird.

    Warum sollte das die Autoindustrie wollen?

    Wegen dem autonomen Fahren. Das wird irgendwann zum Wettbewerbsnachteil, wenn das auf unseren Autobahnen wegen der Raserei nicht funktioniert, während uns die anderen Länder das vormachen. Und wenn ich sowieso nicht mehr selber fahre, dann hat sich die Raserei sowieso erledigt.

    Genau dafür braucht es dringend das Tempo-Limit.

    Zum Glück gibt es auch Leute, die das anders sehen, und ich bin echt froh, daß dieses Thema vom Tisch ist.

    Ich empfinde <130km/h als ziemliche Schleicherei. Das verursacht mir physische Schmerzen.

    Ich brauche diese Bevormundung auf der Autobahn nicht.

    Das Tempolimit kommt so oder so. Und wie gesagt, ich gehe das von aus, dass das von der Autoindustrie durchgedrückt wird.

    ohne Kunde bei allen in Deutschland vertretenen Ladesäulenanbieter zu sein

    Das ist in der Tat ein Problem, da gebe ich dir recht. Das muss besser werden. Aber wenn e-Auto, dann kommt daheim auch eine Ladestation hin.

    Die Wallbox wäre sowieso Voraussetzung. Hier im Ort gibt es 3 Ladesäulen. Und die sind immer belegt, wenn ich da vorbei komme. Bei der geringen Reichweite, muss ich mich darauf verlassen können, dass die Kiste morgens voll ist. Und da muss dann natürlich der Stromanbieter mitmachen und es darf nicht schon zu viele Wallboxen in der Strasse geben.

    Klick mal: https://www.dacia.de/modelle/spring.html


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    Siehst du das Preisschild? Das ist ein elektrischer Kleinwagen mit bis zu 130 km/h und über 200 km Reichweite für den Preis eines gebrauchten Verbrenner-Kleinwagens. Was willst du mehr als Zweitwagen?

    Das sieht erst mal sehr attraktiv aus. Ich habe dann mal auf dieser Seite mit den Reglern gespielt:

    https://www.dacia.de/modelle/spring/batterie-und-laden.html


    Im Winter bei 5 Grad und 110 km/h (das ist meine Standardgeschwindigkeit, mit der ich zur Arbeit fahre): 80 km Reichweite.

    Im Sommer bei 35 Grad (mit Klimaanlage) und 110 km/h: 88 km Reichweite.

    Über 30 Grad war in den letzten Jahren hier nichts außergewöhnliches (über Wochen). Ok, die Klimaanlage wird man morgens noch nicht brauchen.


    Die 200 km werden bei Tempo 50 und 20 Grad erreicht. Das ist ein reines Stadtauto. Also da, wo man eigentlich kein Auto braucht.


    Und das sind die Herstellerangaben. Ich fahre täglich 60 km zur Arbeit. Also jeden Tag hoffen und bibbern, dass das immer als passt. Das bedeutet, neben dem Verkehrstress morgens und abends auch noch Ladestress.

    Wir haben als „Großen“ einen elektrischen und ich will nie mehr zurück. Gerade auf der Langstrecke ist das so entspanntes Fahren.

    Entspannt bin ich, wenn der Tank voll ist und ich nicht dauernd auf die Benzinuhr oder den Ladestand schauen muss.

    Und dafür, dass ich nicht in den Urlaub fliege, will ich wenigstens entspannt in den Urlaub fahren. Und der Weg ist in diesem Fall nicht das Ziel. ;)


    Aber wenn das alles in den nächsten Jahren soviel besser wird und ich an der Raststätte garantiert einen freien Ladeplatz finde, ich dort auch laden darf ohne Kunde bei allen in Deutschland vertretenen Ladesäulenanbieter zu sein, die Kiste dann in 30 Minuten geladen ist und zwar mit 100% Ökostrom - dann könnte wird mal darüber reden.

    Also im Prinzip mein Touran mit 600-700 km Reichweite (aktuell als Diesel: 1000 km).

    Genau diese Ausgangslage habe ich auch. Aber wir brauchen 2 Autos. Und da macht so ein kleines Elektroauto als Zweitfahrzeug zum im Umkreis von 40 km pendeln Pendeln sicher Sinn, Kids zum Schule/Turnen/Musikschule/Schwimmen/... bringen und kleine Einkäufe bestimmt gut.

    Ja, ein Elektroauto als Zweitwagen wäre durchaus praktisch. Als Zweitwagen fahren wir einen 20 Jahre alten Peugeot 207. Der hat damals (2003) gebraucht knapp 10000 Euro gekostet. Das wäre auch das Budget, was heute zur Verfügung stehen würde. Aber da es im Moment keine bezahlbaren Gebrauchten gibt, muss der Peugeot noch ein paar Jahre aushalten. Ich hoffe nur, dass uns den keiner zu Klump fährt.


    Es hat schon seine Gründe, dass ich diesmal nicht die Partei gewählt habe, die ich seit 30 Jahren wähle. Aus der realen Angst, dass sie die Autos, die für uns als Familie bezahlbar sind (Gebrauchte) durch gesetzliche Auflagen so teuer machen, dass es ganz vorbei ist mit dem Zweitwagen.


    Subventioniert werden die Leute, die die Kohle für ein schickes neues Elektroauto haben. Da gehören wir leider nicht dazu.

    Zugegeben, der Hotzenblitz sieht etwas schnittiger aus, aber genau das Konzept ist es. Das Problem bei den Karren ist nur. auf der Landstraße und erst recht auf der Autobahn sind die Verkehrshindernisse, weil sie eben nicht schnell genug sind, um mit den anderen mitschwimmen zu können. Andererseits möchte ich nicht wissen, wie Sicher die Dinger bei einem Unfall sind, und das dann bei noch höherer Geschwindigkeit?

    Genau dafür braucht es dringend das Tempo-Limit. Für viele Autofahrer ist leider alles, was auf der Autobahn mit weniger als 150 unterwegs ist, ein Verkehrshindernis. Meiner Meinung nach ist 130 noch zu hoch. Weil dann real trotzdem noch 150 gefahren wird.


    Aber mit dem autonomen Fahren wird das dann spätestens kommen. Da sind dann nämlich die Raser das Hindernis, die das autonome Fahren unnötig verkompliziert. Würde mich nicht wundern, wenn das die Automobilindustrie irgendwann einfordert, damit sie beim autonomen Fahren nicht hinter den ausländischen Wettbewerbern zurückbleiben.

    Gegenargumente: "Aber wenn ich mal weiter fahren will", "aber Strom ist doch auch dreckig", "wo soll der ganze Strom herkommen", "da ist so viel Elektronik, das kann man doch nicht mehr reparieren".

    Die erste 3 Argumente sind der Grund dafür, dass ich mir derzeit kein Elektroauto kaufe - abgesehen davon, dass mir aktuell die Kohle fehlen würde. Wenn ich mir aktuell ein Auto kaufen müssten, dann müsste das universell einsetzbar sein. Also Lang- und Kurzstrecke, mit familientauglich und ausreichend Platz auf im Urlaub. Und kein SUV. Also im Prinzip mein Touran mit 600-700 km Reichweite (aktuell als Diesel: 1000 km).


    Das 4. Argument hat sich als einziges erledigt. Inzwischen ist klar, dass Elektroautos viel einfacher aufgebaut sind.

    Den hatte ich mal. Damals habe ich auch eAutos verkauft. Ziemlich erfolglos. Die hohlen Gegenargumente von damals gibt es aber heute noch.

    Und die waren?


    Ein Bekannter hatte sich damals einen unfertigen Hotzblitz aus einer 0-Serie besorgt und wollte den fertigbauen. Die Batterietechnik wollte er selber einbauen. Ist aber (natürlich) gescheitert.

    (Es gibt übrigens auch in DLand interssante Autos, die sowas evtl. könnten. Dann aber auch auch eher nicht für den Massenmarkt. Es gab mal in Altenburg Leute, die versucht haben einen neuen "Rennwagen für Privatleute" zu bauen. Da ist aber auch die einzige Größenordung von Firma, von der hier sowas kommen könnte - und dann muß es natürlich auch noch jemand abnehmen wollen.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz