Posts by detlef

    Wenn's klappt, ist das eine sehr gute Idee.


    0,2 mm - das ist ja keine Platte mehr sondern Folie. ;)

    Wie dick die Plättchen tatsächlich sind, weiß ich leider nicht und ich will hier aus meiner intakten Tastatur auch keins rauspopeln. :huh:


    Ich habe auch keinen akuten Bedarf. Aber ich würde mir mit Sicherheit einen Satz hier hinlegen.

    Irrelevant, das c00lste habe ich gerade erstanden :-D

    Boa! Sowas hätte ich mir damals als Sysop gewünscht. Da hätte man in der Mailbox-Szene ganz schön den Dicken machen können. :mrgreen:

    Auch wenn man nur zwei Telefonleitungen für die Box hatte. :tüdeldü:

    Mir wurde letztens bei der Post gesagt, dass sie das Paket eigentlich nicht annehmen dürften, weil ich zu viel Klebeband verwendet habe... >:(

    Korrekt. Wenn das Klebeband mehr als 50% der Fläche bedeckt, ist es „Sperrgut“ da es sonst auf den Bändern verrutscht und somit händisch bearbeitet werden muss.

    Sowas hasse ich auch. Pakete die rundherum mit Paketband verklebt sind.

    Einfach mal schauen, wie die Profis das machen. Zwei bis drei Streifen an der richtigen Stelle und gut is. ;)


    Und mit Profis meine ich nicht Amazon. Da kamen hier schon leere Päckchen an, weil alles rausgefallen war.

    Bei den neueren elektronischen Fernschreibern kann man die Kennung frei programmieren. Das ist dann einfacher.

    Edit: Und wenn wir schon bei vollkommen unfassbaren Preisvorstellungen sind, da sind noch mehr davon:

    https://www.ebay.de/sch/Comput…pg=&_from=&_ssn=speedhelp

    Das ist ja wirklich lustig. Je ordinärer der PC desto teurer? Die NEC-"Workstation" ist schon cool, und deutlich günstiger als irgendwelche 08/15 Dells. Das verstehe wer will.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Ich suche auch gerade Standard-PC-Komponeten (z.B. XT und AT-Boards). Und die sind schwer zu bekommen.

    Den proprietären Kram will keiner haben. Außer die, die zufällig genau so ein Modell suchen.

    Außerdem gibt es viel mehr Leute die früher mal mit 08/15-PCs gearbeitet haben, als solche, die mit NEC-Workstattions saßen. ;)

    Was muß ich mir unter Resourcenmanagement vorstellen?

    Multitaskingfähigkeit war eher kein Merkmal zu der Zeit gängiger Betriebssysteme für Rechner dieses Marktsegments, denke ich.

    Das war doch eher Maschinen vorbehalten, die in anderen (Preis-)Klassen spielten.

    Simple Speicherverwaltung um damit mal anzufangen. Du kannst unter dem CBM Basic klassisch z.b. kein Nebenprogramm auf einen Interrupt warten lassen. Also Hauptprogramm und Nebenprogramme geht halt nicht da es kein Speichermanagement gibt.

    Und das konnten CP/M und MS-DOS? Oder sind das alles keine Betriebssysteme?

    Meine Frage war genauer: lief diese Version bei meinem PET parallel zu den hier als Version 2 und 3 genannten Versionen oder ist das sozusagen die letzte Ausbaustufe. Commodore hat oft einfach eingebaut, was da war. Mich verwirrt das immer etwas, welche Varianten zeitgleich auf dem Markt waren.

    Diese Version war die letzte der 3 Versionen, die es für den PET 2001 gab. Das wurde dann auch als externes Laufwerk für PET und CBM verkauft.

    Später gab es das dann im gleichen Gehäuse in Schmutzweiss für den C64er (und vorher schon für VC20?) mit zusätzlichem mechanischem Zählwerk.


    Zeitgleich gab es die eigentlich nicht. Höchstens mal in den Übergangszeiten.

    Interessant. Es gibt nur ganz wenige Foto von PETs mit diesem Rekorder im Netz. Ich habe gerade mal meine Bildersammlung der letzten Jahre durchgeschaut und nur ein einziges Bild mit diesem Rekorder gefunden. Außer dem Prototyp - der hatte den auch drin.



    Und selbst bei der 2. Generation wurde immer noch abgesägt:


    Die mit den schwarzen Tasten ist die dritte Version!

    Die Zweite ist die zersägte mit den weißen Tasten.

    Die erste Variante ist die Sanyo Datasette. die 2. + 3. sind nicht von Sanyo!


    Interessant. Diese Variante kannte ich noch gar nicht. Wurde die regulär verkauft?

    Selbst die Version mit den weissen Tasten hatte ja noch das abgesägte Batteriefach.

    Aber eines muß man sagen - die Commodore Datasette hat immer super funktioniert - da die vermutlich nicht wesentlich geändert worden ist, kann man da auch "später" noch mitreden. Lediglich wenn die Kassettenspur beim Aufnahmegerät verstellt war, konnte es Ärger geben.

    Das Theater gab es erst später beim C64. Beim PET hat keiner an den Köpfen rumgespielt und meine Kassetten waren auf jedem PET lesbar.

    Gut, dass Commodore ihre eigene Datasette auf den Markt brachte, die mit dem Rechner sehr gut harmonisierte. Wobei die ja eigentlich von Sanyo war, aber egal, sie hat funktioniert.

    Richtig, die Mechanik der Datassette wurde zugekauft.

    Entscheidend für das problemlose Funktionieren ohne Rumgehampel mit den Pegeln war aber der Teil der Datassette, der von Commodore kam:

    Das Platinchen darin, das den vom Rechner angelieferten binären Datenstrom (TTL-Pegel) in analoge Singnale für das Tonband wandelte, und wieder zurück.
    Operationsverstärker und Schmitt-Trigger machen den Unterschied zum normalen analogen Cassettenrecorder.

    Und das ziemlich reduntante Aufzeichungsverfahren. Alles wurde doppelt!

    nur noch nicht Multi-Client-fähig.

    Das geht schon mit mehreren Geräten. Nur nicht gleichzeitig.

    Ich hatte damals zwei CBM 3032 an einer CBM 4040. Man darf halt nur nicht gleichzeitig zugreifen und vor allem nicht auf die gleiche Diskette.

    Bei einem anderen System hätte ich 2 weitere Laufwerke gebraucht oder hätte ständig umstecken müssen.


    Da relativieren sich die Kosten für das ach so teure Floppy-Laufwerk.


    Genauso konnte ich den Drucker von beiden Geräten aus nutzen.

    Nicht direkt zu Commodore COMPUTER, obwohl eine 8050 im weitgehenden Sinn auch ein Computer ist.

    Im Prinzip sind die Commodore-Floppys nix anderes als Storage-Devices, ganz ähnlich wie heute im Serverbereich. Das Gesamtsystem ist das, was zählt.

    Heute heisst das NAS. :mrgreen:

    Genau das meinte ich mit dem, daß CBM keinen Basic-Loader mehr brauchten. Der Lader ist da quasi schon eingebaut in die Maschine - und wenn man so will ist schon das allein ja eigentlich eine Art "Betriebssystem", wenn auch sehr reduziert.


    Ist aber schon wirklich eine interessante Frage, was "minimal" ein OS ist.

    Ich glaube, daß es da gar keine gute Definition gibt. Vielleicht nur, daß es sich wohl irgendwie um Software handeln muß. Denn "bereits eingebaut" trifft es nicht.

    Bei CP/M und MS-DOS ist der Lader auch eingebaut. Der Lader ist beim CBM nicht in die "Maschine" eingebaut, sondern in das Betriebssystem, das im ROM läuft. Ist das jetzt ein Kriterium, ob das im ROM läuft oder vorher von einem Datenträger geladen wird?

    Wir haben in der Firma früher in Embedded Systemen ROMDOS eingesetzt. Ein MS-DOS, das komplett im ROM lief. War das dann kein Betriebssystem mehr?


    Von einem Betriebssystem würde ich erwarten, dass es sich um meine Programme kümmert, dass ich die laden, ausführen und ggf. auch bearbeiten und speichern kann. Also ein Filesystem oder eine einfache Dateiverwaltung. Eine gewisse Hardware-Abstraktion sollte auch vorhanden sein - zumindest was die Eingabe, Ausgabe und das Laden und Speichern betrifft.

    Ja, bei BASIC 2 ging das natürlich auch , aber das war schon sehr unhandlich.

    Die aus meiner Sicht schlimmste Einschränkung dabei war, daß man sich kein Verzeichnis anzeigen lassen konnte, ohne das aktuelle Programm aus dem Speicher zu werfen.


    Bei BASIC1 waren, soweit ich weiß, die IEEE Routinen kaputt, und Floppy-Betrieb praktisch unmöglich?

    Ja, stimmt. Das LOAD "$",8 war ein No-Go. Deswegen wurde das ja beim C64 wieder eingeführt und alle Floppy-Befehle eleminiert. :mrgreen:

    Für die kaputte IEEE-Routine von Basic 1 gab es ein Patch, soweit ich weiss. Ich wollte immer mal testen, ob das funktioniert. Mein PET hat ein RAM/ROM-Board und wenn ich die Floppy brauche, schalte ich auf Basic 2 um.

    Wieviel Verwaltung macht denn das, was da im CBM werkelt, wirklich mit I/O, Massenspeicher usw. ?

    Das ist schon 'ne ganze Menge. Bei BASIC 4.0 eigentlich alles, was man braucht, um das Dateihandling auf Diskette zu erledigen.

    Es gibt einen vollständigen Satz Disk-Befehle, auch für Dateien mit wahlfreiem Zugriff (REL-Dateien).

    Das war genauso von Basic 2 aus möglich. Nur weniger komfortabel.

    Das einzige, was von der Kommado-Zeile nicht funktioniert, ist die Abfrage des Fehlerkanals der Floppy.


    Zur angesprochenen API. Natürlich hatten die CBMs auch eine API. Und zwar diese Sprungleiste im ROM:



    Über die Channel-Nr kann man Tastatur, Bildschirm, Kassette und die Geräte am IEEE-Bus ansprechen.

    Wenn man sich auf diese Sprungleiste beschränkte, funktionierte das mit allen Basic-Versionen (bei Basic 1.0 bin ich mir gerade unsicher).

    Im Übrigen gab es auch beim CBM eine Trennung zwischen Basic und Betriebssystem. Die war noch 100%ig scharf, aber prinzipiell vorhanden.

    Die CBMs bis zum 3000er hatten 8 KB Basic und 6 KB Betriebssystem (System-ROMs).

    Und das DOS ("Disk Operating System") lief in der Floppy und hatte mit dem Basic nun mal gerade überhaupt nichts zu tun.


    Nur weil das jetzt konzeptionell nicht direkt mit CP/M oder DOS vergleichbar ist, würde ich dem CBM nicht sein Betriebssystem absprechen.

    Die hier genannten Kritierien finde ich eher willkührlich gewählt.