Posts by detlef

    Wie sähe es denn aus, wenn ich am CBM einen Userport -> RS232 Adapter hätte und würde dann via Nullmodemkabel den PC damit verbinden ? Ist der Userport vom CBM eigentlich 100% kompatibel zum Userport am C64 ? Welche Programme würde ich auf beiden Seiten für den Transfer benötigen ? Oder funktioniert das so nicht, wie ich mir das vorstelle ?

    Als die ersten PCs aufkamen, haben wir zum Datenaustausch den Userport mit dem PC-Printerport verbunden. Der Datentransfer erfolgte serielle (weil der Printerport damals noch nicht bidirektional konnten). Das Protokoll war proprietär.

    Über ebay was beim Chinamann bestellt, ist nach Ablauf der angegebenen Lieferzeit nicht angekommen.

    Beim Händler nachgefragt, der hat mich gebeten, noch etwas zu warten, und bitte bei ebay keinen Fall zu öffnen.

    Blauäugig bin ich darauf eingegangen. Eine gute Woche später nochmal nachgefragt.

    So einen ähnlichen Fall hatte ich auch schon mal auf AliExpress. Der Händler wollte mich nach Ablauf der Lieferzeit ebenfalls hinhalten. Ich solle noch ein paar Tage warten. Ich habe dann trotzdem gleich eine Reklamation eröffnet und AliExpress hat entschieden, dass ich das Geld erstattet bekomme.

    Die gesetzliche Gewährleistung, die wir hier in Deutschland haben, greift nicht, wenn man sich was aus China kommen lässt.

    Ja, richtig. Aber die chinesischen Händler ersetzen das in der Regel durch Kulanz (Refund).


    Ich habe vor ein paar Tagen eine Lieferung von 20 x 2532A bekommen (Eproms). Ok, die waren ziemlich günstig und es war zu erwarten, dass das Schrott sein könnte. Tatsächlich haben von den 20 Eproms dann 5 Stück funktioniert. Der Rest war defekt.

    Ich habe das abends über ebay reklamiert und am nächsten morgen hatte ich das Geld für die defekten 15 Eproms auf meinem paypal-Konto.

    Ähnlich läuft das bei AliExpress.


    Viel Spaß mit Reklamationen bei einem deutschen oder europäischen Händler. Dieses Theater brauche ich nicht mehr. Deswegen kaufe ich immer mehr beim Chinamann.


    Das ist übrigens das Prinzip, nachdem Kreditkarten seiten vielen Jahrzehnten funktionieren. Geringe Sicherheit wird durch maximale Kulanz kompensiert.


    Und wenn das mit den Versicherungen im Haushalt so stimmen würde, dann dürfte man nichts mehr selber machen. Ich dürfte selber keine einzige Lampe anbringen (eine falsch geklemmte Lüsterklemme kann zum Brand führen), ich dürfte keinen selbst reparierten PET mehr betreiben. Auch der selbst zusammengebaute PC wird zum Versicherungsrisiko. Das müsste alles vom Fachmann abgenommen sein. Von kompletten Selbstbauprojekten möchte ich gar nicht erst sprechen.


    EDIT: http://www.it-recht-kanzlei.de…hrbringen-definition.html


    Für das „Inverkehrbringen“ wesentliche Merkmale sind demnach:

    • erstmalige entgeltliche oder unentgeltliche Bereitstellung
    • eines neuen Produkts
    • auf dem europäischen Binnenmarkt
    • im Rahmen einer Geschäftstätigkeit

    Also wäre es interessant, meinen CBM 3008 mit Basic 4 auf zu rüsten, wenn ich ihn mit einer Floppy betreiben will.

    Nicht notwendigerweise. Es geht natürlich auch mit Basic 2 (bzw. Basic 3), aber dann lädt man nach dem Einschalten immer erste ein Wedge-Programm (das sind z.B. die ">$0" Befehle um ein Disk-Verzeichnis abzurufen).


    Für die Umrüstung brauchst du 2532 oder 2532A. Oder einen anderen Typ mit passender Adapterplatine.

    Wenn du umschalten willst, würde ich gleich das RAM/ROM-Board empfehlen. Da kannst alle möglichen ROM-Varianten unterbringen und den 3008er gleich auf 32K RAM aufrüsten:

    http://vic-20.de/x1541/hardware/petram.html


    Die ROM-Files gibt es an diversen Stellen im Netz. z.B. hier:

    http://mhv.bplaced.net/cbmroms/cbmroms.php

    Allerdings braucht man für den Download Zugangsdaten (einfach mal bei Martin Hoffmann-Vetter anfragen).


    Ich kann dir die Files aber auch gerne schicken.

    Etwas anderes Thema: In den Manuals ist immer wieder mal von Basic 3 die Rede. Gab es das wirklich? Oder wurde das final dann 4.0 genannt?

    Mit Basic 3 wird überlicherweise die Basic-Version der 3000er Reihe bezeichnet. Basic 4 ist die Version mit den zusätzlichen Floppy-Befehlen, die ab der 4000er Reihe im Einsatz war. Nach dieser Zählweise ist dann Basic 1 die Version des PET 2001 und Basic 2 die fehlerbereinigte Version für den PET 2001.


    Nach einer anderen Zählweise ist Basic 1 die PET-Version, Basic 2 die 3000er Version und Basic 4 die Version ab 4000er.


    Das kommt davon, wenn man herstellerseitig nicht von Anfang an ordentliche Versionsnummern vergibt.


    Ich werde es demnächst mal ausprobieren. Dann kann ich den PET mit Basic 2 plus meinem geliebtem Exbasic Level II endlich ohne RAM/ROM-Board betreiben.

    Dave vertreibt die petSD, Preise siehe dort. Einzelne Platinen verkauft er aber meines Wissens nicht, nur Bausätze oder Fertiggeräte. Du müsstest also keine IEEE-488-Buchse selbst besorgen. Falls Du dennoch eine kaufen möchtest, gibt es sie bei Jim Brain.

    Ah, ok. Die Bestellseite war mir entgangen. 79 Euro für den Bausatz. Da kommen dann noch geschätzte 10 Euro Versand drauf. Ist sicherlich angemessen, aber mir gerade etwas zu teuer.


    Die IEEE488-Buchsen von Jim Brain kenne ich, aber bei $10-15 Versandkosten, die man dann auch noch mitversteuern und verzollen muss, ist es leider unrealistisch, die in den USA kaufen.


    jeden zweiten ic-sockel, mit 4k roms oder eproms bestücken und einen freien sockel mit cs bxxx verdrahten für cbm3xxx oder cbm4xxx.



    Das funktioniert? Einfach 2532er in jeden zweiten Sockel? Ohne Drähte?

    Welchen Sockel muss man bestücken - den auf Adresse $x000 oder $x800?


    Für Basic 2 kommt man mit den vorhandenen Sockeln aus (der PET von dem das Foto stammt hat Basic 2). Nur für Basic 4 braucht man ein zusätzliches Eprom.

    neues petSD+ rev. 2 board

    Kann man dieses Board irgendwo kaufen? Was kostet es?


    Und da im petSD+ IEEE-Stecker mit Schrauben zum Einsatz kommen: kann man die noch irgendwo kaufen? Ich habe dafür noch keine einzige Quelle gefunden.

    Bei mir würde eine Aufbau vermutlich an diesen Steckern scheitern.

    SimH muss ich mir noch anschauen.

    SimH habe ich inzwischen kurz angetestet - das schein auch nicht schlecht zu sein.


    Udo Munk hat da was schönes gebaut. Such mal nach munk und z80 bei Youtube. Ich weiß momentan nicht mehr genau, wie seine SW hieß. Z80pack oder so.

    Das habe ich leider nicht gefunden.

    Es gibt übrigens auch CP/M in VICE ... falls diese Info hilft ... :grübel:

    Du meinst die C128-Emulation im CP/M-Moduls? Das ist mir zuviel C128, ein reiner CP/M-Emulator ist mir lieber.

    ... dann gab es auch noch 22NICE von Sydex

    Ok, das hatte ich nicht dazugeschrieben: sollte ab Windows 7 noch lauffähig sein.


    Mir wurde im Forum64 noch der YAZE empfohlen. Der funktioniert sehr gut und entspricht dem, was ich gesucht hatte.

    SimH muss ich mir noch anschauen.

    DRAM: langsam, billig, komplzierter anzusteuern (insbesondere, wenn man an die neueren DRAMs, etwa SDRAMs denkt), benötigt periodisch einen Refresh

    Und die 4116er brauchen -5V. Ich hatte schon zwei Boards mit defekter Diode am -5V Spannungsregler. Es liegen dann -10V an und das tötet alle DRAMs. So war das z.B. bei dem 16K-Board mit den Löchern und den Huckepack-Chips.

    Man sieht oben auf dem Bild, dass ich den -5V Regler (VR6) getauscht habe, weil ich dachte, der wäre kaputt. Es war aber nur die Diode rechts daneben.

    Wenn die Folien nicht mehr auf den Tasten sind, ist die eloxierte Oberfläche den Schweiß und der mechanischen Abnutzung ausgesetzt. Die häufig genutzten Tasten sind dann nicht oft mehr lesbar.

    Deswegen hatte ich meine Tastatur damals mit Kunststoffspray versiegelt, nachdem die Folie runter war. Der Tipp stammte glaube ich aus einer Computerzeitschrift. Das hielt aber auch nicht lange.

    Sehr interessant ! Sag mal, was ist denn das für eine rote Erweiterungskarte auf dem oberen Bild ? Hat der Rechner ab Werk so viele Eproms ?

    Der PET hatte 2K ROMs. Deswegen sind das so viele.


    Das RAM/ROM-Board ist von tynemouth. Das hatte ich mir das gekauft, weil dieses RAM/ROM-Board gerade nirgends zu bekommen war. Ist relativ teuer, aber dafür schön kompakt. Das steckt auf dem Board, weil einer der RAM-Chips einen Fehler hatte.

    Der Vorteil, der mir jetzt zum DRAM einfällt, ist dass die 6550-RAMs wie die Fliegen sterben.

    Und für die 6550er bekommt man keinen direkten Ersatz mehr.


    Aber es gab ja noch die Version mit statischen 2114 (siehe oben). Die waren eigentlich sehr robust. Und man bekommt sie noch bei ebay.


    Meines Wissens wurden die 3000er (zumindest offiziell in Deutschland) alle mit dynamischen RAMs ausgeliefert (ASSY 320351).

    Aber eine ähnliche Diskussion hatten wir ja kürzlich schonmal und bestimmt kennst du wieder irgendwelche Sonderversionen. ;)

    Hier mal ein paar RAM-Bilder meiner PET-Boards.


    Ein PET2001 (ASSY 320137) mit 8K statischem RAM (16 x 2114)


    Ein CBM3032 (ASSY 320351) mit 32K dynamischem RAM (16 x 4116)


    Und ein CBM3016 (gleiches Board) mit den oben erwähnten Löchern in der Platine um die Erweiterung auf 32K zu unterbinden


    Der CBM3016 hatte aber eine 16K Erweiterung, als ich ihn bekommen habe. Die 4116 waren einfach huckpack auf die vorhanden RAMs aufgelötet.


    Die Folie ist von Hause aus auf den Tastenköpfen. Ich vermute mal, dass die den Aufdruck auf den Alufolien schützen sollte. Evtl. haben viele Anwender diese Folie entfernt, es gibt leider viele PET2001 Tastaturen bei denen der Aufdruck sehr abgenutzt ist.

    Bei intensiver Nutzung löste sich die Folie ganz schnell von selber ab oder sah dann unansehnlich aus. Als dauerhafter Schutz war die leider unbrauchbar.

    Ich bin auf der Suche nach einem CP/M Emulator der möglichsten einen konkreten CP/M80 Rechner völlständig emuliert (also die komplette Hardware inkl. Z80, Diskettenlaufwerken und Terminal). Also eine Art VICE für CP/M.

    Gibt's sowas?

    Mach ich, 3D Modell ist kein Thema... Habe mich aber nie getraut eine Taste zu demontieren von meinem Pet... Geht das gefahrlos?

    Einfach senkrecht nach oben abziehen (genau wie bei der großen CBM-Tastatur und beim C64) . Etwas fummlig sind nur die erste Tasten. Da braucht man geeignetes Werkzeug zum Raushebeln.

    Manche verwenden ein Abziehwerkzeug. Es geht aber auch mit einem großen Schraubenzieher.

    Die Metall-Inlays können relativ einfach und kostengünstig erstellt werden, in individueller Stückzahl und auch als Einzelposition. Dazu benötigt der Schildermacher nur eine digitale Vorlage. Die Aluschilder werden dann graviert, abgerechnet wird nach Millimeterpreis. Ich biete mich gerne an, die Vorlagen für die benötigten Inlays kostenfrei zu erstellen. Ich muss ja ohnehin für meine benötigten Tasten entspechende Designs erstellen.

    Ich vermute, dass die Nachfrage nach den Alu-Inlays noch viel höher sein wird, als nach kompletten Tasten. Denn bei vielen PETs ist die Beschiftung völlig angewetzt.

    Die Beschriftung müsste natürlich originalgetreu und farbig sein.


    Wobei ich auch komplette Tasten toll finden würde.


    Wie teuer wird denn sowas? Kann man damit auch komplette Tastaturen erneuern oder wird das bei einem kompletten Tastensatz unbezahlbar?

    Wenn es denn klappt und wirklich so groß aufgezogen wird, dann hoffe ich, dass man dort auch ohne Französchkenntnisse irgendwas verstehen wird - also Hinweistafeln und sonstiges Material auf Englisch. Ich habe da in Frankreich schon einiges erlebt - selbst in Paris.


    Was die Bausubstanz angeht, bin ich leider sehr skepisch. Die Sanierung wird mit Sicherheit teurer als eine Halle auf die grüne Wiese zu setzen - wenn man die Kosten für das Grundstück mal nicht berücksichtigt.


    Ich bin sehr gespannt.

    Die scheint recht verbreitet gewesen zu sein.

    Scheint so, denn die externe Variante dieser Tastatur war auch auf meinem PET verbaut. Inzwischen hat er wieder eine Originaltastatur, aber dafür jetzt 4 unschöne Löcher. ;(

    Das Gehäuse ist ein Billig-Tiefziehteil. Die Tastatur selbst war aber durchaus benutzbar. Ich habe damals viel damit gearbeitet.

    So, habe jetzt mal oben Bilder vom Rechner und dem Bereich, wo die Assy-No steht (braucht man ja ne Lupe für) eingefügt.


    BTW. Hat das J4 und das E (oder komisches W) bei der Assy-No noch eine Bedeutung?

    Dacht ich mir's doch, dass das ein 320351er Board ist. ;)


    Das "E" bezeichnet die IC-Zeile (durchnummeriert von A bis J) und J4 ist die Bezeichnung für den Speichererweiterungsstecker (J4 und J9).

    Ich muss den Upload meiner 2001 und 2001N Boards erstmal verschieben. Ich bekomme in eingebautem Zustand keine ordentliches Bild hin. Ich muss das mal in Ruhe ausbauen und bei Tageslicht ohne Blitz fotografieren.


    Ich fände es ganz gut, wenn zu den Fotos von Board und Typenschild auch ein Foto vom gesamten Rechner zugefügt würde - damit man einordnen kann, wo das Board verbaut ist.


    Und Bilder von Floppy- und Drucker-Board fände ich auch ganz hilfreich.