Posts by Kuhrator

    Sieht irgendwie nach medizinischen Equipment aus:


    Code
    00001460  20 20 20 20 20 20 20 20  20 20 20 20 20 20 20 ad  |               .|
    00001470  00 00 00 02 21 4e 6f 20  72 65 64 20 62 6c 6f 6f  |....!No red bloo|
    00001480  64 20 63 65 6c 6c 20 67  61 74 65 20 77 61 73 20  |d cell gate was |
    00001490  66 6f 75 6e 64 2e 20 20  20 20 20 20 20 20 20 20  |found.          |
    000014a0  20 20 20 20 20 20 20 20  20 20 20 20 20 20 20 20  |                |

    Ich habe die Dateien jetzt mittels MAME (https://www.mamedev.org/), ein Emulator fuer alle moeglichen Spiele/Computer/etc extrahiert. Dazu muss man Pascal in MAME starten (auf richtiger Hardware sind die Schritte gleich, nur muss man kein MAME starten):


    Code
    ./mame hp9k360 -uimodekey F12 -nomax -window -sl5 98643 -flop1 pascal325 -hard1 9153C-Jan-BectonDickinson.hpi

    Dann bei starten Leertaste druecken, um in das Bootmenu wie in 0000.png zu gelangen. Dort '1P' gefolgt von Enter druecken. Damit wird Pascal von Floppy gebootet. Bei 'Insert Sysvol' einfach X druecken, die brauchen wir nicht.


    Bei 'New clock time' auch Enter druecken. Jetzt ist man im Hauptmenu von Pascal (0001.png). Da MAME nur eine SCSI Platte emulieren kann, muessen wir jetzt noch den SCSI Treiber laden.


    Dazu:


    Die Library Diskette einlegen (in MAME dazu F12 druecken -> Filemanager -> floppydisk1, mit ESC zurueck. Aber nicht zu oft ESC druecken, sonst wird MAME beendet...)


    X druecken, danach erscheint


    Code
    Execute what file?

    Dort

    Code
    LIB:SCSIDVR.

    gefolgt von der Enter Taste eingeben. Das gleiche nochmal fuer LIB:SCSIDISC. Da auf der Platte ein HFS Filesystem ist, muessen wir auch noch den HFS Treiber laden. Dazu die HFS Diskette einlegen, und 'HFS1:HFS_DAM.' laden. Die Punkte am Ende nicht weglassen, die sind wichtig. Sonst haengt Pascal automatisch .CODE an.


    In meinem Setup verwende ich einen SRM Server, um die Dateien auf Linux zu kopieren. Also muessen wir jetzt auch noch die SRM Module laden. Dazu obige Prozedur mit 'LIB:LAN.' ausfuehren. Dann die Config Diskette einlegen, und 'CONFIG:SRM.' laden. Wenn das alles geschaft ist, die Boot2 Diskette einlegen, und 'BOOT2:TABLE.' ausfuehren. Das scanned dann nach neuen Devices.


    Dann die ACCESS Disk einlegen. Jetzt haben wir dann erstmal genug Disketten gewechselt. :)


    Im Hauptmenu 'F' fuer Filer, danach 'V' fuer Volume List eingeben. Wenn alles geklappt hat, sollte das so wie in 0003.png aussehen.



    hfs11: ist das Plattenimage, das uns interessiert. Moechte man sehen, was da drauf ist, im Filer 'E' fuer Extended List eingeben. Bei


    Code
    List_ext what directory ? hfs11:

    eingeben.


    Moechte man ein Directory ansehen, kann man auch


    Code
    List_ext what directory ? hfs11:APP


    eingeben, hier fuer das 'APP' Verzeichnis.


    Moechte man den Inhalt eines Directories kopieren, drueckt man 'F' fuer Filocopy. Wildcards sehen in Pascal etwas anders aus. Bei


    Code
    Filecopy what file ? hfs11:APP/SIM/=

    eingeben, um alle Dateien zu matchen. Danach bei


    Code
    Filecopy to what? SRM:$

    eingeben. SRM: ist in dem Fall mein SRM Server, '$' sagt ihm, das er den Quelldateinamen uebernehmen soll. Danach kopiert Pascal fleissig die Dateien. (0015.png). Statt SRM kann man dort natuerlich auch eine Floppy oder eine Platte angeben.


    Die Dateien zusammen sind 28MB gross, muss mal sehen, wo ich die hinkopiere.

    Bin durch Zufall auf diesen Thread gestossen, da ich gerade versuche hpdrive zum laufen zu bekommen. Ich habe hier ein Pascal System das ueber SRM in Pascal bootet. Wenn du mir das image mal zukommen laesst, kann ich die Dateien mal kopieren (sobald ich hpdrive am fliegen habe, im Moment funktioniert das nur manchmal). Aber vielleicht hat sich da ja auch alles schon erledigt.

    Schau dir mal das "Shared Resource Management" fuer HP9000/300 an. Das war fuer Filesharing ala 'NFS' gedacht. Das gab es ueber SDLC, und ueber LAN(Ethernet). Ich habe letzte Woche angefangen, einen Server dafuer zu schreiben, der unter Linux laeuft. Ist alles noch sehr experimentell, reicht aber,um mit meinem Linux Rechner ein paar Volumes anzubieten, mit denen ich dann mit Basic + Pascal drauf zugreifen kann.


    GitHub - svenschnelle/lansrm: LAN SRM server for HP9000
    LAN SRM server for HP9000. Contribute to svenschnelle/lansrm development by creating an account on GitHub.
    github.com

    Bei PA-RISC Systemen wird die console mittels 'conspath <path>' oder 'path con <path>' umgeschaltet. Ich kenne den Bootloader der 715 leider nicht, und kann dir von daher nicht sagen, wie die Commandline da aussehen muesste. Sonst koennte man versuchen, das blind einzugeben.


    Der VGA Anscluss kann ganz normale Modi wenn ich mich recht entsinne - also am besten VGA Monitor + Tastatur anschliessen, und mit der <TAB> Taste kann man beim einschalten die Modis durchschalten.

    Hat jemand eine Ahnung mit welchem masm man das kompiliert? Ich habe 4.0 probiert, da gibt es aber kein nmake (oder gab es das damals extra?), in 6.0/6.11 meckert der ml an macros.inc...


    EDIT: nevermind, lag an falschem Pfad in setenv.bat - das bringt sein eigenes nmake + tools mit...

    Wenn das ein richtiger EVC Adapter ist (EVC ist nicht DVI, auch wenn es aehnlich aussieht), solltest du mit <TAB> beim einschalten druecken durch die verschiedenen Videomodis schalten konnen. Auch mal auf das Display schauen, dort steht sowas wie Console GRAPHICS(x) wenn er die Grafikkarte als console nimmt, ansonsten sowas in der Art 'Console SERIAL_x', welches dann die seriellen Ports waeren.

    Ich habe eine Keysight GPIB Karte, die genau nach dem Schema arbeitet - PCIe connector, dann eine PLX PCIe-PCI Bridge, und danach einen FPGA der das ganze GPIB macht. Die Jungs brauchten wohl schnell eine PCIe Karte, und hatten keine Zeit/Lust/Geld eine neue FPGA Loesung zu stricken. Zumal Performance bei GPIB eh egal ist. ;)


    Aber um was zum Topic beizutragen, ich bastel gerade an einen 80386DX Adapter fuer den Logic Analyzer. Ich hatte vor ca einem halben Jahr in KiCAD schonmal die Adapterplatine gemacht, und in China fertigen lassen. Bin aber jetzt erstmal zum zusammenloeten gekommen. Sieht erstmal ganz gut aus, das Mainboard bootet damit noch, und auf dem Logic Analyzer kann ich schonmal die Trace anschauen. Ich habe das urspruenglich gewollt, um reverse Engineering an Software zu machen, die sich mit einem Debugger nicht vertraegt (und Hardware braucht, die man mit VMs nicht simulieren kann).


    Im Anhang ein Bild der Karte und dem jetzigen Stand des LA Moduls. Ich habe auch noch ein paar der Platinen uebrig, da es die nur im 5er Pack gab. Die wuerde ich verschenken falls jemand Interesse hat. Man braucht dafuer allerdings einen Tektronix Logic Analyzer mit P6860 Probes. Den LA oder die Probes nur deswegen zu kaufen lohnt sicher nicht.


    Schoen in der Software waere noch die Opcodes zu dissassemblieren - das ist mir aber - glaube ich - zuviel Arbeit.

    Was mich aber stark interessieren würde:
    Gibt dafür Utility Software wie z.B. einen
    Z80 Disassembler / Analyser
    86000 Disassembler / Analyser

    Schau mal hier:


    https://bits.sigpipe.me/Software/HP/, ich denke invasm.zip und invasm_v3.zip koennte fuer dich interessant sein. Keine Ahnung wie man das benutzt, meinem HP 16700 sind leider die Karten kaputt...


    Ansonsten gab es da auch bei eevblog.com ein paar Threads im Forum...

    Musstest du denn den Kaufpreis zurueckerstatten? Ich meide ebay seitdem die neue Kaufabwicklung aktiv ist, da die Bezahlung dann immer ueber ebay geht, und ich keine Lust habe, meinem Geld hinterher zu rennen. Von daher wuerde mich das interessieren.

    Darf man noch nähreres über deinen Aufbau, die verwendeten weiteren ISA Karten, mit welcher DOS Version bootet du hoch,

    Ich habe die Karte in einen Advantech Industrie PC gesteckt. Da steckt eigentlich ein Pentium-3 SBC drin, aber das ist die einzige ISA Backplane die habe. Ich habe noch einen Adaptec-1542 + Trident TVGA8900 drinstecken gehabt. MSDOS Version auf der Platte ist 6.22.

    Ja, ist eine Fehlernummer, ohne Tastatur kommt [22:14], und die Zeit wird kaum so schnell einen Sprung machen :)


    Das Board laeuft jetzt mit folgenden DIP switch settings:


    EN0 - OFF

    EN1 - ON

    EN2 - OFF

    256 - OFF

    640 - OFF

    1MB - OFF

    MAP - ON

    COL - ON


    Damit erkennt und testet es 1MB RAM erfolgreich (mit 4x256KB Modulen). Mangels MFM Festplatte habe ich mal einen Adaptec 1542 reingesteckt, von dem wird das BIOS ordentlich durchlaufen. SCSI Platte habe ich keine mehr rausgekramt, vielleicht mache ich das morgen mal.


    Sieht auf jeden Fall schonmal sehr gut aus.

    Wow, hier wird einem ja mal wieder schnell geholfen 8-)


    Das hat mir schonmal sehr weitergeholfen - Das Powergood Signal ueber einen 470 Ohm Widerstand an 5V gelegt, und schon erscheint die Bios Meldung der Grafikkarte :)


    Danach kommt dann allerdings:


    [17:00] Speicherparitaetsfehler - System angehalten (oder so aehnlich, habe es mir nicht notiert.)


    Andere Module helfen auch nicht - entweder es kommt gar kein Bild, oder die Fehlermeldung.


    Ich denke da muss ich mal noch mit den Jumper/DIP Switches spielen.


    2^17 sind 128K - vielleicht ist das ein Hinweis, wo genau der Fehler auftritt. Ist aber komisch, das es immer 17:00 ist, auch mit anderen Modulen.


    Vielen Dank!

    Hi Forum,


    ich habe mir fuer ein paar Euro eine 80286 CPU Karte aus einem PCD2 bei ebay geschossen. Ich habe die Karte auf eine ISA backplane gesteckt, aber die macht genau gar nichts. Ich habe nirgends ein Handbuch gefunden, aber vielleicht suche ich auch nur falsch - hat da jemand was?


    Kann man die Karte auf einer normalen ISA backplane betreiben, oder war die von Siemens besonders?


    Ich habe am Prozessor mal gemessen, als Takt kommt da beim 286er 16MHz an (was komisch ist, das ist ein 12MHz 80286, ich wuerde 12 oder 24MHz erwarten). Das RESET pin ist staendig aktiv, was fuer Powergood o.ae spricht...


    Vielen Dank schonmal.

    Da sich die Zeichen so wiederholen, wuerde ich mal die Addressleitungen zum RAM ueberpruefen. Wobei 3x wiederholen eigenartig ist - ich haette jetzt 2 oder 4x ueberholen erwartet. Auch keinen Kurzschluss zwischen irgendwelchen Leitungen am Sockel draufgeloetet?