Posts by RoSchmi

    Meinen Sie, wie man die Register des SC/MP über die Monitor Funktionen auslesen kann? Haben Sie das Original Assembler Listing des Monitor Programms ELBUG mit den zugehörigen Flussdiagrammen, ich könnte das ggf. mal raussuchen ? Über den MK14 weiß ich leider nichts.

    Hallo audiokit_nl , ...ist alles schon über 40 Jahre her. Oh je... Ich denke, dass es so sein muss, dass die Leiterbahnen für NWDS und NRDS direkt am Prozessor aufgetrennt worden sind und die Unterbrechung jeweils durch zwei hintereinandergeschaltete Inverter des SN7404 ersetzt wurden, nur um ein höheres "Fan-Out" auf dem Bus zu erreichen (die Signalverzögerung spielt wohl keine Rolle) . N5 muss erhalten bleiben um die Logik der Schaltung nicht zu verändern.

    N1 vom 4049 Inverter wurde wohl elektrisch abgetrennt und durch einen der noch freien Inverter des SN7404 ersetzt (größerer Fan-Out). So interpretiere ich meine Aufzeichnungen von damals. Ich habe es nicht noch einmal direkt auf der Platine überprüft.

    RoSchmi


    P.S. Bin jetzt für eine Woche in Urlaub, kann evtl. nicht antworten.

    Hallo audiokit_nl , interessantes Projekt,

    in meinem System gab es einige Änderungen. Welche genau das waren, kann ich nach der langen Zeit ad hoc nicht mehr sagen. Es ist jetzt auch schon wieder zwei Jahre her, dass ich das Teil wieder zum Laufen gebracht habe. Mein System hat wohl einen SC/MP I als Prozessor. Schau dir vielleicht die hier von mir geposteten Bilder an. Falls dann konkrete Fragen bestehen, kann ich mir mein System mal vornehmen und versuchen, Antworten zu geben. Interessant wäre zu wissen, mit welchen Karten du zunächst versuchen willst, ein System zum Laufen zu bringen.

    Mit freundlichen Grüßen

    RoSchmi

    Schau mal da unter "Bootstrap"

    http://www.columbia.edu/kermit/archive.html


    Code
    001 ' KERMIT.BAS - Receive-only Kermit Protocol implementation for
    002 ' bootstrapping a real Kermit program onto the PC. Requires MS BASIC.
    003 ' Start Basic, type in this program (you can leave out the comments),
    ..............
    Das sieht sehr komfortabel aus und scheint bei oberflächlichem Ansehen auch eine Art Fehlererkennung zu haben. Ist nur sehr viel einzutippen, falls die Übertragung von Textdateien mit z.B. Copy COM1: datName.dat nicht funktioniert (@Diddl leider bei meinem c't86 der Fall). Mein tool für GWBASIC 'COM1ToFi.BAS' ist kürzer und falls die Übertragung einmal nicht klappt, probiert man es halt noch einmal.

    Hier in diesem Thread ging es ja in erster Linie darum, wie man ohne Diskette die erste Dateiübertragung auf den DOS Rechner hinkriegt. Ist das erstmal gelungen, sind die weiteren Möglichkeiten vielfältig.

    Danke für die wertvollen Empfehlungen in diesem Thread. Im Rahmen der Beschäftigung damit habe ich ein kleines GWBASIC Programm zum Empfang von Dateien über die serielle Schnittstelle auf DOS Rechnern (speziell für meinen c't 86) 'COM1TOFI.BAS'geschrieben und ein Programm für Windows PCs zur Dateienübertragung in dem hier empfohlenen speziellen Hex-Format.

    Vielleicht hat jemand Verwendung dafür.

    https://github.com/RoSchmi/Serial_FileTransfer_To_DOS

    Mit deiner Ur-Version war das Programmieren etwas mühsam. Es musste jedes Byte des Codes auf den DIL-Schaltern eingestellt und durch Drücken einer Taste in den Ram Speicher übernommen werden. In der rechten oberen Ecke deiner Platine (Stecker zum Keyboard) befanden sich in der Originalversion 8 LEDs, durch die man den Zustand der Ram Speicherplätze überprüfen konnte und die als Ausgabe dienten, um 'Zustände' im laufenden Programm anzuzeigen.

    'Benutzbar' wurde das System erst mit dem Umstieg auf Euro-Karten mit Systembus, der Hex-I/O Einheit mit Hex-Tastatur und 8 Siebensegment Anzeigen und mehr Ram sowie das residente Monitorprogramm 'Elbug'. Ein weiterer Durchbruch war das Kassetten-Interface, durch das man Code und Daten über das 'vom Strom nehmen' des Systems hinaus sichern konnte.

    Mein System hatte damals später noch als Ausgabemedium einen Fernschreiber Lo 15, später eine 'gehackte' Typenradschreibmaschine Olympia ES100 als alphanumerische Tastatur und Drucker. So konnte ich den SC/MP als Textverarbeitungs-System verwenden und habe noch 1984 eine über 100 seitige Studienarbeit darauf erstellt (alles ohne Monitor). Als Ablösung kam dann in 1984 das Selbstbauprojekt c't 86 der Zeitschrift c't mit Monitor, Tastatur, Floppies und 20 MByte Festplatte und Betriebssystem CP/M-86, später DOS.

    Hallo, ich bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen. Ich habe damals auch den SC/MP nachgebaut und probiere gerade ihn zum Laufen zu bringen. Wenn jemand spezielle Infomationen benötigen sollte, könnte ich vielleicht helfen.

    Grüße

    Roland

    PS: Das war noch Qualität!! Versorgungspannungen überprüft, angeschlossen, läuft!! Zum erstem Mal wieder nach ca. 35 Jahren.

    Hallo, ich bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen. Ich habe damals auch den SC/MP nachgebaut und probiere gerade ihn zum Laufen zu bringen. Wenn jemand spezielle Infomationen benötigen sollte, könnte ich vielleicht helfen.

    Grüße

    Roland