Posts by siralec

    Ich würde sagen, dass die Pins so angeordnet sind:


    Code
    E E E E E E E E E E
    0 0 0 0 1 1 1 1 1 2
    3 5 7 9 1 3 5 7 9 1
    o o o o o o o o o o
    o o o o o o o o o o
    E E E E E E E E E E
    0 0 0 0 1 1 1 1 1 2
    2 4 6 8 0 2 4 6 8 0


    Ich hoffe, das ist zu erkennen.

    Damit wären dann bei deinem Board folgende Pins gejumpert: E3 mit E5,E6 mit E8, E7 mit E9, E18 mit E20 und E19 mit E21

    Damit wäre dein Board für "static column"-Ram mit 8MB Gesamtgröße bestehend aus 1MB Modulen gejumpert


    Ach ja: Ich würde das Mainboard mal auf Default-Einstellungen zurückjumpern: FPM-Ram + 4MB. Ich denke das ist schlecht, wenn das Board von 8MB ausgeht, obwohl nur 4MB bestückt sind. :)

    Ich kenne das so, dass du den Stimmzettel in einen eigenen Umschlag steckst und diesen dann mit der "Eigenständigkeits-Erklärung" in den Versandumschlag stecken musst.

    Im Wahlamt werden Erklärung und Stimmzettelumschlag dann wieder voneinander getrennt. So sollte die Anonymität gewährleistet sein.

    Nochmal ein Update zu meinem 5155:


    Ich habe eine selbstgelötete XTIDE-Karte mit einem CF-Adapter eingebaut. Das dürften jetzt die neuesten Bauteile im Rechner sein:S.

    Als CF-Karte nehme ich aktuell noch eine 512MB-Karte mit MS-DOS 6.22. Die wird dann aber noch was kleineres mit einer nicht ganz so neuen Dos-Version ersetzt. Ich denke so an eine 32MB-CF-Karte mit PC-DOS 3.30:/.


    Ebenfalls habe ich die verbaute original IBM-Parallelport-Karte durch eine 8-Bit 2xSeriell+1xParallel-Karte (Karte hat eigentlich 2, aber einer ist deaktiviert) ersetzt. Diese stammt mit Baujahr 1989 wenigstens noch aus dem gleichen Jahrzehnt, wie der Rechner.


    Den Hauptspeicher auf dem Mainboard habe ich auch auf 640kB ('Niemand braucht mehr als 640kB Arbeitsspeicher':mrgreen:).

    Jetzt hat der Rechner auf dem ich diese Zeilen tippe, nicht mehr 65.536mal soviel Arbeitsspeicher wie der 5155, sondern "nur" noch 26.214,4mal soviel :P.


    Zur Speicheraufrüstung bin ich wie auf Minuszerodegrees beschrieben vorgegangen:

    Jumper auf Pin 1+2 von Pad E2 gesetzt (Stiftleiste hatte ich bereits beim recappen eingelötet)

    74LS158 in Sockel U84 eingesetzt

    Speicher in Bank 0 und 1 durch 18 256kbit x1-DRAMs ersetzt. Die Chips habe ich gebraucht auf Ebay erstanden.


    Der Rechner hat dann beim Boot auch brav seine 640kByte hochgezählt.

    Allerdings kam es dann im Betrieb sehr häufig zu Speicher-Parity-Fehlern mit dem Resultat, dass nichts mehr ging.=O

    Ich habe dann die Speicherchips nochmal ausgebaut und die Sockel mit Kontaktreiniger und Zahnbürste "massiert":mrgreen:

    Dann den Speicher wieder eingebaut und wie durch Zauberei waren die Parity-Fehler verschwunden. Auch der Speicher-Intensivtest von Checkit hat keine Fehler gefunden. :).

    Hier noch eine kleiner technischer Exkurs zu den unterschieden von 4x20 und 2x40-Displays:


    Der Standard-Controller HD44780 für LCD-Displays besitzt einen Displayspeicher von 80 Zeichen, der entweder einzeilig (1x80) oder zweizeilig (2x40) initialisiert werden kann. Einen 4-zeiligen Modus kennt der Controller gar nicht.

    Um dennoch 4-Zeilige Module bauen zu können wird der Displayspeicher wie folgt gemappt:

    Displayzeile 1 = Speicherzeile 1, Zeichen 1 -20

    Displayzeile 2 = Speicherzeile 2, Zeichen 1 -20

    Displayzeile 3 = Speicherzeile 1, Zeichen 21 -40

    Displayzeile 4 = Speicherzeile 2, Zeichen 21 -40


    Hier ist das nochmal gut erklärt:

    http://www.sprut.de/electronic/lcd/index.htm#adressen


    Dadurch funktioniert der Austausch eines 4x20-Displays mit einem 2x40-Displays problemlos, insofern das Displaytiming kompatibel ist.

    Ich kenne EGA eher mir 9-poligen Stecker, den 15poligen halt eher vom Mac. Ich denke, das ist für den Anschluß an einen RGB-(Workstation?)-Monitor mit Sync on Green.

    Ich fang mal an, von oben Links:

    1.: keine Ahnung

    2.: Midi-Kabel für PC-Soundkarten mit Gameport

    3.: Amiga-AV-Kabel auf Scart

    4.: keine Ahnung

    5.: SCSi DB25 auf Centronics

    6.: SCSI Apple Powerbook auf Centronics

    7.: DB15 Verlängerung

    8.: SCSI HD50 auf DB25

    9.: Monitor VGA MacinTosh DB-15 auf BNC

    unfd das letzte wieder keine Ahnung.

    Der nächste Level wäre dann ein C64 auf einer Steckkarte mit einer passiven Backplane dazu, wie das bei Industrie-Rechnern gemacht wird. Da hab ich schon 14-Slot Backplanes gesehen. :mrgreen:

    Neuer Tag, weiter gehts mit dem Kondensatortausch. Diesmal sind die Floppylaufwerke dran.

    Verbaut sind je Laufwerk 5x 4,7uF 16V und 1x 1uF 35V. Verbaut habe ich wieder nur 35V-Typen.

    Das ist der Übeltäter auf der einen Floppy:


    Interessant ist, dass unterschiedliche 4,7uF-Kondensatoren verbaut wurden, obwohl die Seriennnummern der Platinen sich nur um 4 unterscheiden.


    Die linken Kondensatoren sind die 4,7uF vom Laufwerk B: mit Kurzschluß, die rechten vom funkionierenden LW A:.

    Gemessen haben die linken Kondensatoren durchweg einen ESR von unter 1 Ohm, die rechten 3-4 Ohm.

    Die neuen Kondensatoren liegen im Bereich von 2-3 Ohm.

    Meine Hypothese ist, dass die linken Kondensatoren auch schon kurz vor dem Kurzschluß standen.


    Leider funktionierte das nun reparierte Laufwerk B: immernoch nicht richtig. Die Riemenscheibe kam nicht richtig in die Gänge. Die Riemenspannung sah eigentlich noch ganz gut aus. Nach einigem Rumprobieren habe ich dann mal den federgelagerten Gegenhalter, der die Diskette auf die Antriebsscheibe drückt mit etwas WD-40 behandelt und den Laufwerksmotor mal im Dauerlauf laufen lassen. Dazu Pin16 am Datenstecker auf Masse ziehen, das geht ganz einfach mit einer kleinen Kroko-Klemme.

    Nach dieser Rosskur scheint das Laufwerk wieder zu funktionieren. Zumindest war das Formatieren einer Diskette fehlerfrei möglich und das LW liest auch fremde Disketten. :)

    Um Das Laufwerk A: muss ich mich auch noch kümmern müssen. Das funktioniert zwar, der Diskettenantrieb klingt aber wie ein Sack Nüsse...


    Jetzt dann mal alles zusammengebaut...

    und...

    Und weiter gehts:


    Bis auf die Floppy-Laufwerke habe ich die Tantal-Kondensatoren auf allen Boards ausgetauscht.


    Verbaut waren:


    • Mainboard: 16x 10uF 16V
    • CGA-Karte: 7x 10uF 16V
    • Floppy-Controller: 2x 10uF 16V
    • Parallel-Karte: 3x10u 16V


    Ersetzt habe ich diese durch 35V-Typen, die passen auch noch vom Rastermaß.

    Ein erster Test vom Mainboard...


    Es lebt! :)

    Dank einer Leihgabe von tintin konnte ich das Board mit einer 8-bit-fähigen VGA-Karte testen. Das Gemecker mit den Fehlercodes 301 und 601 dürfte normal sein, da Floppycontroller und Tastatur durch Abwesenheit glänzen.


    Nächste Schritte:

    • Recapping der Floppy-Laufwerke (hab mir erst heute die passenden Kondensatoren besorgt).
    • Probeweiser Zusammenbau, ob alles funktioniert.
    • Aufrüsten auf 640kB Speicher, wie hier beschrieben. Eine Stiftleiste habe ich schon für den Jumper E2 eingelötet. Das TTL-IC ist ebenfalls schon vorhanden. Mir fehlen nur die Speicherbausteine (18x 256kx1 in DIP16)
    • XTIDE mit CF-Karte als Festplattenersatz einbauen.

    Ich hänge mich mit meinem 5155 und seinen Kurzschlusshandlungen auch mal hier an.

    CBM_Ba, ich hoffe du hast nichts dagegen.


    Verbaut sind 256kB-RAM, CGA, Parallel-Karte sowie 2 original IBM-gebrandete Qumetrak-142 360kB-Floppylaufwerke.

    Ich finde es lustig, dass diese von IBM als "Slimline-Laufwerke" bezeichnet werden. Warwen dies eigentlich die ersten 5.25"-Laufwerke mit halber Bauhöhe?


    Das Rechner kam, wie schon geschrieben, mausetot in meinem Besitz, Kurzschluss auf der +12V-Leitung. Übeltäter war Tantal-Kondensator C8 auf der CGA-Karte.

    Den Kondensator hatte ich vorgestern noch schnell getauscht um zu sehen, ob der Rechner jetzt läuft. Resultat: Netzteil läuft an... und geht kurz danach wieder aus.:cursing:

    Diesmal waren die -12V auf dem Mainboard kurzgeschlossen. Danach habe ich von weiteren Startversuchen abgesehen und bin jetzt erstmal dabei, die Tantals auf dem Mainboard komplett zu tauschen.


    Währenddessen wollte ich auch mal die Floppy-Laufwerke an einem anderen Rechner testen. Eines der LW scheint zu funktionieren und das andere...

    --- hat ebenfalls kurzgeschlossene Tantals...:censored:


    Am Laufwerk habe ich insgesamt 6 Tantal-Kondensatoren identifiziert, die ich ebenfalls tauschen werde:

    5x 4,7uF 16V und 1x 1uF 35V.

    Habe ich noch welche übersehen oder sollten noch weitere Bauteile getauscht werden?


    Ich werde euch auch weiter auf dem Laufenden halten.

    Die Seite kenn ich auch, wirklich super Informationen für die alten Trümmer. :)

    Ich habe auch vor den dort beschriebenen 640k RAM-Mod umzusetzen.


    Ich hab die Kiste auch mal aufgemacht und rumgemessen

    Siehe da: Kurzschluss an den +12V.

    Bei mir ist der Kurzschluß aber (noch) nicht auf dem Mainboard, sondern auf der CGA-Karte. Ist sie draussen, bootet der Rechner, piept dann aber beleidigt, weil ihm die Grafikkarte fehlt.

    C8 dürfte der Übeltäter sein:

    Hören und Riechen konnte ich ihn aber noch nicht. Dazu funktioniert der Kurzschluss-Schutz des Netzteils zu gut.


    hier der Beweis, das, der Rechner vor über 37 Jahren mal funktioniert hat :

    )

    Vorhin IBM-Nähmaschine abgeholt...



    Ach nee...




    ...Ein IBM 5155. 8)

    War auf Ebay als funktionsfähig zur Abholung ganz bei mir in der Nähe eingestellt. Hab ihn zum Startpreis ersteigert. Leider hat sich herausgestellt, dass er doch 'tot' ist. Mit ordentlichem Preisabschlag hab ich ihn dann aber doch mitgenommen.


    Beim Einschalten klackt es nur kurz aus dem Netzteil und das wars. Da wird wohl der eine oder andere Tantal einen Kurzen haben...

    Dank dieses Beitrags von CBM_Ba habe ich mit schon vor Abholung eine Klinikpackung passender Kondensatoren bestellt.


    Zu den inneren Werten kann ich noch nichts sagen. Werd ihn aber demnächst mal öffnen.