Beiträge von rfka01

    Ich hab mich noch nie mit Lochstreifen beschäftigt ... wenn Du per IN/OUT-Befehlen über die serielle Schnittstelle einliest, musst Du Dich dann z.B. um den Transport des Streifens kümmern oder passiert das automatisch?


    Ansonsten: Wie wäre es, wenn Du von CP/M aus den Leser als Eingabegerät setzt, dann einen Streifen mit dem Befehl MBASIC, dann einen Streifen mit dem Programmcode samt Zeilennummern und RUN, und nach Programmbeendigung einen mit SYSTEM und dem STAT-Befehl, um die Konsole wieder auf die Tastatur zu holen.


    Gruß

    Robert

    Wenn Du Deine Programme auf einer Diskette hast - zur Not halt wirklich wieder über das Terminal zurückspielen - dann machst Du mit Dave Dunfield's ImageDisk ein Disketten-Image mit der Endung .IMD.


    In der HxC-Software nimmst Du "Load" um das Image einzulesen und dann Export um es in das HFE oder MFM-Format zu konvertieren. Die konvertierten Dateien speicherst Du auf den Stick für den Gotek. Du solltest Dir auch ein paar "Leerdisketten" auf den Gotek legen, da Du dort direkt keine neuen Images anlegen kannst.


    Die HxC-Software kann wohl auch direkt Disketten einlesen (Floppy Disk Dump), aber das habe ich noch nicht probiert.


    Gruß

    Robert

    Ich habe mir mal vor einiger Zeit eine MFA-formatierte Diskette im Anadisk angeschaut - das ist kein CP/M-Dateisystem, von daher glaube ich nicht, dass CPM -Tools damit umgehen können. Für mich sah das ganze nach einem Verzeichniseintrag im ersten Sektor und dann den Daten einige Zeit später aus.


    Du hast mit dem Terminalprogramm gearbeitet - interessant! Das kannte ich bislang nur aus der Doku.


    Gruß

    Robert

    Hab ich Dich richtig verstanden - Du hast Programme aus dem MAT32K-Programmpaket bereits auf Diskette(n) gespeichert?


    Gruß


    Robert

    Ich finde leider nicht mehr, wo ich das her hatte ... ich habe nur den Teil ergänzt, der die ASCII-Zeichen nach "Dichte" sortiert in eine Matrix einliest.



    Gruß

    Robert

    Ich werd' mich jetzt jedenfalls mal mit dem Z180 beschäftigen - an so schnöde Dinge wie Interrupts hatte ich noch nicht gedacht :anbet:


    Ich tu' mich übrigens mit den Intel-Mnemnonics (noch) leichter ...

    Yay! jetzt funktioniert es! Die Belegung hatte tatsächlich nicht gestimmt.


    Auf welcher Adresse funkt jetzt die serielle Schnittstelle? Und auf welcher funkt die zweite an die vordere D-Sub-Buchse?


    Kurzer erster Test: COPY funktioniert bei mir nur bis zur Laufwerksauswahl, danach bleibt das Laufwerk selektiert, aber ich kann weder formatieren, verifizieren noch kopieren.


    Trotzdem: super happy, weil es ohne "Verlöter" funktioniert :)

    Jetzt laufen ein paar wirre Zeilen über den Schirm, dann



    Ich habe J9 gezogen und von einem PC-Mainboard-Slotblech die 9polige serielle an ST3 gesteckt. Das hängt per Nullmodemkabel am PC mit Teraterm, Einstellungen wie vorher CP/M.

    So ... Karte ist fertig gelötet ... als Test habe ich Kurzschluss zwischen 0V und 5V gemessen, und ohne Chips, ob 5V am Sockel ankommen.


    Dann ICs rein, Z180-Karte und Terminal-Karte auf A0 wie beim CP/M. Beim Einschalten kommt ein einzelnes Zeichen auf dem Terminal (9600 Baud). Jedes Mal ein anderes :) und dahinter blinkt der Cursor ...


    Das mit dem Wannenstecker und der seriellen hab' ich kapiert ... auf welcher Adresse liegt die 9polige vorne an der Karte?


    Gruß

    Robert

    Das PC2FLOP ist ja als Hexfile per LOADHEX 0 ratzfatz rübergezogen, das finde ich eigentlich nicht tragisch.

    Zum Thema BIOS und Loader einpatchen bzw. zusammenzulinken stehe ich auch gerade auf dem Schlauch ...


    Gruß

    Robert

    Die Defektliste kann man händisch eingeben, aber die ganze Platte klingt insgesamt laut und mit einem Pfeifgeräusch, das ist ziemlich unangenehm.


    Gruß

    Robert

    Wir können das gerne so machen!


    Schau am besten, dass Du eine RLL-zertifizierte Platte bis zu 40MB bekommst, das passt am besten zu Deinem Rechner. Vom Controller her dürften bis ca. 210MB gehen, aber das macht unter DOS auf einem XT wenig Sinn. Du hast eine 3.5"-Platte in einem 5.25"-Rahmen in halber Bauhöhe, so dass beides geht.


    Jetzt ist alles auf 615 Spuren, 4 Köpfe, 26 Sektoren a 512 Bytes pro Spur eingestellt.


    Bei Seagate-Platten ist das relativ einfach, die haben nach der Bezeichnung STxxx ein "R" für RLL nachgestellt, also z.B.:


    ST277R-0 (66MB), ST1106R (91MB), ST1150R (128MB), ST238R (33MB), ST157R (59MB)


    Gruß

    Robert


    Die Platte ist leider platt ... ich habe den Kopf geparkt und schicke Dir die ganzen Sachen wieder zurück. Die Platte parkt ihren Kopf leider nicht (mehr) automatisch. Fährt man ihn mit einem Park-Utility auf die Parkspur, läuft sie leidlich ruhig, während man auf den Datenspuren deutliche Geräusche hört. Da hat der Kopf mal unsanft aufgesetzt.


    Was tun ...

    • Ich habe leider keine 3.5"-Platte, die ich Dir abgeben könnte.
    • Du könntest hier im Forum eine Suchanzeige aufgeben oder warten, bis in der Bucht etwas auftaucht.
    • Je nachdem, was Du mit der Kiste vorhast (ich vermute, Du willst keine Doktorarbeit drauf schreiben), könntest Du auch mit einer MFM-Platte Glück haben, ich hatte aber auch schon mal eine an einem RLL-Controller, die dann völlig unmotiviert beim Öffnen des Rechners immer ihren Inhalt verloren hat ... blieb das Gehäuse zu, blieben auch die Daten. Kids, (don't) try this at home.
    • Mit einem Controller wie XT-IDE kannst Du die günstigen DOM (disk on module) oder CF-Karten als Festplatten nutzen.

    Gruß

    Robert

    Der Controller funktioniert definitiv, die Festplatte ist mindestens leer, hat aber wahrscheinlich einen Hau.

    Ich versuche noch, mit verschiedenen Bootdisketten darauf zuzugreifen, darf ich sie ansonsten low-level formatieren? Dann sehen wir, ob die Platte funktioniert, es ist allerdings natürlich auch alles weg, was möglicherweise mal drauf war.


    Gruß

    Robert

    Auf dem Controller wird die Laufwerksgeometrie entweder per Controller-BIOS eingegeben oder als Auswahl per Steckbrücken gesetzt. Daher braucht im AT-BIOS wohl kein Laufwerk angegeben werden (der Controller ist 8 bit, also eigentlich für einen XT gedacht, der kein integriertes BIOS-Setup hat.)


    Mittlerweile bin ich ein FDISK und Format weiter:



    Hier kann man schön sehen, dass der Controller tatsächlich nicht MFM sondern RLL codiert, d.h. nicht 17 sondern 26 Sektoren pro Spur mit je 512 Bytes ansteuert. Bei 615 Spuren auf 4 Köpfen macht das also nicht rund 20MB, sondern rund 30MB.

    Soweit ich weiß, waren die Festplatten in der Regel baugleich, diejenigen, die sich zuverlässig auf RLL formatieren ließen, wurden teurer verkauft.



    Der Rechner (ein zusammengestöpselter 386er) bootet einwandfrei von meiner Festplatte, also funktioniert der Controller.

    So, heute kam das Paket mit der Festplatte und dem Controller an. Hier mal ein erstes Zwischenergebnis:


    Als erstes habe ich mit Infoplus geschaut, ob und wo sich der Controller einblendet - gängige Adressen sind ja wie erwähnt C800 und C000 ... Infoplus findet ein Adaptec-ROM auf C800. Das ist schon mal gut.



    Ich habe die Festplatte mal ohne Controlletti anlaufen lassen. Das tut sie, sie parkt die Köpfe auch aus, aber das Laufgeräusch klingt nicht besonders schön, manchmal etwas unrund und sehr laut. Mal sehen, was da zu machen ist. Ich habe sie vorerst mal auf die Seite gelegt.


    Mit DEBUG kann man zum Controller-ROM springen, das habe ich vorsichtshalber ohne angeschlossene Festplatte gemacht, manche Low-Level-Format-Programme sind seeehr kurz angebunden, was die Sicherheitsabfragen betrifft. Die genaue Sprungadresse ist von Controller zu Controller unterschiedlich, bei Adaptecs ist es anscheinend C800:CCC. Also:



    Schon mal nicht schlecht. Jetzt formatiere ich eine Platte mit der gleichen Geometrie wie die originale, um zu sehen, ob ich den Controller zum Laufen bekomme und ein System installieren kann. Vorerst ist noch keine Festplatte im Setup eingetragen, da sich bei der vorliegenden Kombination sonst nach der Controller-Fehlermeldung das System aufhängt. Der Controller spricht direkt mit der Platte (wir umgehen ja durch Anspringen des Controller-BIOS das Mainboard-BIOS), und ich kann die Platte Low-Level formatieren.



    Momentan wird Spur 321 von 615 verifiziert, dann sehen wir weiter ...


    Gruß

    Robert

    Ich mag den Editor "editor" :tüdeldü: aus dem DR-DOS 3.41 ganz gern ... irgendwie reagieren die Finger immer noch auf die Wordstar-Kommandos.


    Gruß

    Robert