Beiträge von 6502

    Falls die BR in den letzten Jahren in Betrieb war und darauf noch Spannung zu messen ist, lass sie sicherheitshalber wegen der Ladungsregenerierung ein paar Tage am Widerstand entladen, bevor Du das empfindliche Multimeter da dran machst.


    Wenig bekannt ist das Phänomen der Kondensator-Ladungsregenerierung, aber sorgt für praktische Probleme, wie z.B. bei S/H Schaltungen. Oder dafür, dass eine halbe Stunde nach dem Entladen der BR wieder (wenn auch geringere) Spannung vorhanden ist. Oder eben, dass Du mehrfach Funken schlagen kannst, wie Du vorhin beschriebst.


    Wäre auch supergespannt auf die Messergebnisse :)

    Könnte man nicht die Karten einfach anders anordnen, so dass die SB16 nach oben kann und Abstand zum RAM haben?

    Müsste irgendwo noch zwei Stück liegen haben...

    Wow, NetBSD geht auf 8MB? :thumbup:

    Das ist ja mal ultracool :)

    Geht das mit dem normalen stock i386-Kernel?

    Habe als Netzwerkkarte eine SMC/WD8013 vergessen in der Auflistung, hoffe mal die Treiber sind auch im stock Kernel...


    Werde nacher mal auf der NetBSD-Seite rumstöbern :)

    Warum bin ich bloss als alter FreeBSD und OpenBSD User nicht auf den Gedanken gekommen, mal die Systemanforderungen von NetBSD anzuschauen... :wand:


    Minix habe ich noch nie ausprobiert, könnte aber auch fein sein für schwachbrüstige alte Rechner.

    Habe da bloss ein bisschen Angst vor der Konfiguration... Linux bringt mich da immer wieder zum Weinen und bei BSD ist das alles schön übersichtlich in etc...

    Joe_IBM

    Hatte vor längerem mich mal gefragt, ob die Angabe von 1 Mikrofarad, die ich mal gehört habe, wirklich stimmt.

    In den wenigen Fundstellen zu dem Thema fand ich lediglich die Angabe von bis 3 nF, u.a. in wissenschaftlichen Texten zur CRT-Technologie.


    Irgendwo fand ich in einem deutschen Forum auch einen Post eines RF-Technikers, in dem er das rechnerisch hergeleitet hat (Grösse der Kondensatorplatten, Dielektrizitätskonstante von Glas usw am Beispiel einer A66 Bildröhre) und damit ist der auch auf die 3nF gekommen. Leider habe ich kein Lesezeichen gesetzt :(


    Im Technikerklatsch zirkulieren zwar gerüchteweise Angaben bis zu 1 Mikrofarad oder Energiegehalte bis 1 Wattsekunde, aber das halte ich für wenig nachvollziehbar.


    Bei dem gerüchteweise kursierenden Wert 1 Mikrofarad wäre das bei 30kV eine Ladung von 30 Milliwattsekunden.

    Das entspräche einer Ladung eines 100 Mikrofarad Kondensators, der über einen Brückengleichrichter am Netz aufgeladen wird auf etwas über 300V.


    Wenn Du diesen Kondensator in einem Versuchsaufbau nach der Aufladung kurzschliesst, resultiert das in einem grellen Blitz, einem lauten Knall und einem schönen Loch im Schraubendreher - kein Vergleich zu dem Bisschen, was man aus einer BR herausholen kann. (Nicht empfehlenswert ohne Sicherheits- und Schutzmassnahmen !)


    Für 1 Wattsekunde auf diese Weise müsstest Du schon 3300 Mikrofarad bei den ~320V entladen.


    (Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, aus den zu entsorgenden Netzteilen die Ladekondensatoren zu sammeln :evil: )

    Mich freut sehr, festzustellen, dass sich hier einige mit historischen Unixen auf Retro-PCs auskennen.


    Eigentlich ging es mit anfangs nur darum, irgendein Unixoid zu finden, mit dessen Hilfe ich die DOS-Partition über NFS sichern kann.

    Die aktuellen unixoiden Betriebssysteme benötigen so ab ca. 64 MB RAM aufwärts, leider hat mein 486 nur 32.

    Ein historisches Unix kommt mit viel weniger aus.


    Habe 1989 auf nem 386er

    Daher erstmal mein Pflichtenheft, was das Unix können sollte:

    Absolutes Minimum:

    • dd
    • vi
    • NFS
    • Pluspunkt wäre FAT32 mounten (mit alten Unixes geht aber wohl nur FAT16)


    Falls grafische Oberfläche:

    • Möglichkeit, die Monitortimings einzustellen, da 60Hz eine Qual ist


    Die Hardware ist:

    • Mobo: 486DX33, Baby-AT, Headland HTK340 Chipsatz, 32MB RAM
    • Pri Graka: Spea V7 Mercury 1MB (S3 86C928E mit Bt485 DAC)
    • Sec Graka HGC
    • Disk: 8GB an AHA-1542CF (latest BIOS)
    • CDROM an IDE-Controller (kann aber auch noch SCSI-CD-LW anschliessen falls nötig)
    • Floppy (leider nur 1.44MB)
    • Schnittstellen 2x16550, 1x16650 UART (Maus)


    Folgendes ist noch drin, muss aber nicht unterstützt werden:

    • parallele Schnittstelle
    • CMI8330 Soundkarte
    • Vadem Chip (PC Card Adapter)


    Dumm ist halt, dass das BIOS Booten von CD nicht unterstützt.

    Bsp. Interactive 4.1 benötigt so ca. 40 Disketten.

    Wäre also ein Riesen-Plus, wenn es einen Bootstrap-Installer gäbe, der den CD-Treiber für den Rest der Installation lädt.

    Oder ein Installer, der von DOS gestartet werden kann und für die Installation den DOS-CD-Treiber benutzt.


    Welches historische Unix wäre für diesen Bedarf/Konfiguration am besten zu empfehlen?

    Warum nimmst Du nicht einfach eine SB 16? Die kann man doch mit Jumpern einstellen, so dass man nicht beten muss?

    (Hab keine Ahnung von Soundkarten, frage daher mal ganz naiv)

    Das Teil hat leider kaum ein Elektronikladen :)


    Ist genau das Richtige... 5cm lang, und wenn man den überlackierten Teil des Drahts mitzählt, wohl eher 6 cm.

    Bei diesem Widerstand ist das Risiko eines Luftüberschlags recht niedrig. (Zumindest solange er blitzsauber ist)


    Früher (vor der Transistorisierung) hat man ja die Höhe der Hochspannung gerne gemessen, indem man die Länge des Überschlags-Lichtbogens abgeschätzt hat; Faustregel für die Durchschlagsfestigkeit von typischer Raumluft ist ja 5KV per cm.

    Also wenn bei Annäherung der geerdeten Messpitze an die Anode der Lichtbogen z.B. bei 2cm Abstand ausgelöst wird, dann waren es so ca. 10kV.

    Nun das kann man rechnerisch leicht nachvollziehen:


    Spannung Widerstand Strom Leistung

    30kV 1M 30mA 900W

    30kV 10M 3mA 90W

    30kV 100M 0,3mA 9W

    30kV 1G 30nA 0.9W


    bei 1MOhm ist der Strom noch im kritischen Bereich nahe 50mA für Herzflimmern - nicht umsonst die 30mA-Vorschrift für FI-Schalter

    und bei einer Durchleitung von 900W durch die hochohmige Beschichtung kann auch bei der geringen Ladung gerne was um die Anode herum absputtern, gerade im Vakuum.

    Persönlich habe ich ja als Kompromiss 10M genommen, weil das die grösste im Laden um die Ecke erhältliche Standardgrösse ist.

    Besser wäre eine Kaskadierung von derartigen Widerständen, um auf zumindest 100 Ohm zu kommen.

    Aber wer das mal gemacht hat weiss wie umständlich das zu handhaben ist.


    Ach ja und wegen der Leistungen, das muss man auch in Perspektive setzen.

    3nF Bildröhren-Kapazität, das sind 3nAs bei 30kV.

    Da ich mit meinem scheissmodernen Olympia-Taschenrechner nicht klarkomme, habe ich Google gefragt nach der Energieabgabe bei der Entladung (Suchbegriff "3e-9*3e5"), und nach Google ist die dabei freigesetzte Arbeitsleistung 0.9 Milliwattsekunden.


    Bei gleichbleibender Spannung bis zur völligen Entladung würde die Entladung bei 1GOhm gerade mal 1/10 Sekunde dauern. (Da die Spannung beim Entladen abfällt und der Entladestrom entsprechend geringer wird, dauert das natürlich ein wenig länger.)

    Es gibt also keinen Grund, nicht den höchsten Widerstand zu nehmen, den man kriegen kann.

    Die zulässige Verlustleistung des Widerstands ist scheissegal, die kleinste gängige Grösse (1/10W) steckt die Entladung locker weg.

    Diese All-in-one PCs sind sehr diebstahlsfreundlich.


    Hatten mal im (ebenerdigen) Vereinsraum so ein Teil stehen, direkt am Fenster.

    Eines Tages war die Scheibe eingedrückt. Der Einbrecher hat offenbar nichtmal den Laden betreten brauchen, um den PC mitzunehmen.

    Jup, ein winziger Kondensator von vielleicht 3 nF.


    Die Idee mit der Verbindung Chassis-Schutzleiter ist auch nicht schlecht :)

    Schützt vor der Kombination von versehentlich falsch herum eingesteckten Netzstecker und vergessenem Test mit dem Lügenstift :)

    Und bei Teilen (z.b. Sony-Fernseher), die Chassis auf Masse nach dem Graetzgleichrichter haben, knallt dann der Gleichrichter weg, die Sicherung wird verspiegelt und es kann nichts wehtun :)

    Also ich find das ja interessant, da mitzuschauen.

    Danke alexfloca fürs Berichten Deiner Erlebnisse mit dem Basis 108!


    Damals war Basis 108 und die Apple II nach dem europlus für mich und die anderen Enthusiasten No-go.

    Waren zwar technisch betrachtet interessant, aber halt inkompatibel.

    Deshalb haben nur wenige Vereinskollegen in der hiesigen AUGE-Gruppe solche Rechner gehabt. (Apple User Group Europe, gibt es wohl noch, ist aber kein Bastlerverein mehr wie damals)

    Damals hiess es Prodos-nein danke, denn sonst hätte man einen grossen Teil der liebgewonnenen Software nicht mehr benutzen können.


    Also wenn ich Dich richtig verstehe, dann bootet DOS 3.3 und landet anschliessend im Monitor.

    Wäre an sich nicht weiter verwunderlich, da ja kein ROM-BASIC vorhanden ist.


    Hast Du schon geprüft ob CATALOG funktioniert, also DOS eingehängt ist?

    Wenn nicht, dann versuch mal 9DBFG.

    Das ist der Einsprungspunkt, der DOS einhängt, wenn die Adresse an 3D0 nicht gesetzt oder zerschossen ist.


    Wenn CATALOG funktioniert, dann kannst Du RAM Applesoft laden mit BRUN APPLESOFT.

    SCO.... würg.

    Weniger wegen dem Unix als wegen dem Geschäftsmodell, andere vor die Gerichte zu zerren.


    Kann der 486 mit 64+ MB ausgestattet werden?

    Das ist fürs aktuelle OpenBSD die Mindestanforderung

    Das wäre ein richtiges OS, sicher und aufm aktuellen Stand.

    Keine Tinycore-Busybox-Spielerei.

    Ideal um die DOS-Platte übers Netzwerk zu sichern.


    Edit:

    Andererseits, könnte man das auch mit SCO oder Interactive machen?

    Und kann man SCO oder Interactive irgendwo downloaden oder ist das noch keine Abandonware?

    Heute die Lastwiderstände für meinen Netzteiltester abgeholt.

    100 Stück 2R2 17W - also bis 1700W




    hab da einige Netzteile rumliegen, bei denen ich stark das Gefühl habe, dass eine Belastung mit deren Nennleistung nach wenigen Minuten zum Ausfall führen wird.

    Doch erstmal müssen noch die Relaisbänke aus China eintreffen....


    Der Willem-Prommer aus der Biete-Suche-Rubrik ist auch angekommen.


    Hatte ausdrücklich um ESD-Verpackung gebeten, da das Teil einige CMOS-Chips enthält.

    Aus Taktgründen verschweige ich meine Meinung über das, was ich beim Auspacken sehen musste:





    Um beim Auspacken nicht zuviel Spannung zu erzeugen, das Teil geborgen mithilfe von zwei ESD-Tüten:




    Ohne Ableitung entstehen sonst in der krachtrockenen Heizungsluft beim Auspacken aus einer derartigen Verpackung ganz leicht mal eben Spannungen im fünfstelligen Voltbereich.



    Ich hoffe sehr, dass die Karte keinen Knacks abgekriegt hat.


    Musste letzten Winter eine Intel-Netzwerkkarte dreimal kaufen, weil die ersten beiden Herren Verkäufer die Karte nicht ESD-verpackt hatten.

    Insofern hat meine Freude über die schnelle Lieferung des Eprommers doch einen ziemlichen Dämpfer bekommen.

    Sowas hab ich noch nicht gesehen. Und irgendwas von Apple muss man eben haben.

    Die übliche Händlerpraxis war ja seinerzeit, die Rechner in Minimaspeicherlausstattung zu kaufen, um anschliessend mit "gewöhnlichen" RAMs den Rechner aufzufüllen. Natürlich hat man dem Kunden das nicht erzählt.

    Darin vermute ich den Grund für das Aufkommen der "Genuine Apple" OEM Chipaufdrucke und warum man sie so selten sieht.

    Die meisten duerften mit 4k RAM locker auskommen.

    Kindheitserinnerungen... der Laden, der mich suechtig machte zuerst mit dem Superboard II und dann mit dem PET, hatte diverse von diesen Spiele auf Kassette zum Vorführen und zum Verkauf. 20, 30 Mark für eine Kassette mit einem dieser Spiele... hab aber nie eins gekauft :D

    64 kByte DRAM "Original Apple"

    mit aufgedrucktem Apfel!


    DSCN9684.JPG


    Beim Ausmisten wiedergefunden.

    Aus einem gebrauchten Apple II mit irgendwelchen Buchstaben nach dem II.

    Kein Plus und auch kein europlus, sondern irgend was späteres.

    Habe also nur die RAMs gefleddert und den Rest direkt in die Tonne geworfen.

    Die RAMs liegen hier nun schon zwei, drei Jahrzehnte faul auf der Matte.


    Das sind "Original Apple"-Speicher, erkennbar eben an dem Apfel.

    Daher versuche ich die mal ganz teuer loszuschlagen :)


    Preisvorschlag 10 Euro + Porto (je nach Deiner bevorzugten Versandmethode)

    Wenn Du weniger bieten willst, sag einfach Deinen Preis - wenn sich sonst keiner meldet, hast Du gute Chancen.

    Solch eine Karte fliegt bei mir auch noch rum ... komplett mit Einschubkarte ... ich glaube, dass das PCMCIA ist. Muss ich mal raussuchen und ein Bild posten ...

    Mein Gedanke ist, ob man damit auf nem DOS 486 Flashkarten benutzen kann.

    So quasi ... als separates Laufwerk ... ja.

    Jup, ganz ohne USB :)


    Danke an Euch alle für die Links und die Infos!


    Habe eben die Karte gesucht und festgestellt, dass ich vergessen habe, in welchen Karton ich die beim Aussortieren neulich gesteckt habe. Hatte das, was ich behalten will, in sortierte Kartons gesteckt und diese Karte passt in keine der ueblichen Kategorien (Graka, Controller, ...)

    Werde Fotos machen sobald ich die wiedergefunden habe.

    Eure fachkundigen Augen werden dann sicherlich identifizieren können, was da reinpasst, PCMCIA, PCCARD oder was auch immer :)

    Habe diese Karte noch da liegen und frage mich, was das für eine ist.





    Mein Gedanke ist, ob man damit auf nem DOS 486 Flashkarten benutzen kann.

    Halt so zum Prollen :)

    Denn in meinem 486 PC ist noch ein Slot frei :xmas:


    Habe von dem ganzen PCMCIA/PC Card Zeugs null Ahnung.

    Frage mich nun, was für Adapter man dafür braucht, idealerweise fuer SD Karten (habe ich viele) oder notfalls auch fuer CF Karten (muesste ich kaufen).


    Kann man das Ding mit der Cardsoft Software und nem PC Card CF oder Multicard Kartenadapter verwenden?