Posts by hubersn

    Speziell CPU´s habe ich auch das ein oder andere "Konvolut" aufgekauft ... Wenn man dann mal 20 PC´s vom Schrott bekommen hab, war das immer das spannendste - was für ne CPU ist drin .. Gerade die alten Keramik-CPU´s find ich klasse - und wenn man dann mal eine gefunden hat, die nicht von Intel oder AMD (wobei AMD auch schon selten vorkam) war, war das ein echter Glückfall. Irgendwann hatte man das Gefühl, das passiert nur noch alle 25 - 50 Rechner ...

    Für "Exoten" sind die Acorn Risc PC-x86-Karten eine recht gute Adresse. TI 486SX-40, IBM Blue Lightning DX2-66, TI 486DX4-100, IBM 5x86, Cyrix Cx486 DX2-80...


    Die alten PC-(Mini)Podules für Acorn Archimedes und Co. hatten auch merkwürdige Cyrix 486SLC irgendwas drauf. Nur die allererste war noch "Intel Inside" mit einem echten i386.


    Aber wehe Du schlachtest eine von denen nur wegen der CPU :-)


    Gruß

    hubersn

    Der Rechner hat (nur) 4 MB RAM, eine 200 MB IDE Festplatte, ein Cumana CDROM, und läuft unter Risc OS 3.5. Natürlich waren weder Maus noch Tastatur dabei, aber zum Glück hatte ich noch eine serielle Genius 3-Tasten-Maus (Aktivierung mit "Configure Mousetype 1") und eine geeignete QWERTY PS/2 Tastatur (Risc OS 3.5 bietet ja keine internationalen Einstellungen). Sogar die gefederte Laufwerksklappe funktioniert noch :).

    Du bewirbst Dich damit für den Titel "Glückspilz des Jahres" - funktionierende Klappe in einem Risc PC UND auch noch eine serielle Maus gefunden. die mit dem Standard-Serial-Mousedriver von RO 3.5 funktioniert, das kommt nicht oft vor!


    Gruß und viel Spaß mit der "Reservekiste"

    hubersn

    Ein OAK SCSI-Podule für den Archimedes und Nachfolger? Seltenes Stück, wenn es noch funktioniert.

    Ich hoffe, es funktioniert. Soll in einen A3000 oder A3010...

    A3000 geht extern (ist halt hässlich, weil hängt hinten dran, und die typischen Gehäuse zum Anflanschen sind eher selten und auch kein Schmuckstücke), aber der A3010 kann nur Mini-Podules, das passt das Dingens weder ran noch rein.

    Der große Punkt ist doch der, dass sich die Frage, für welches System man sich entscheiden soll, zu der Zeit sehr davon abhing, was der Freundeskreis verwendete. Denn dort bekam man sein Wissen und, wenn wir ehrlich sind, auch seine Software. Frag mal den armen Deppen, der damals auf dem Schulhof der einzige mit einem CPC inmitten von C64-Kids war. Der hat nach der Erfahrung zukünftig garantiert sehr darauf geachtet, dass ihm keiner einen Tandy, Dragon oder Thomson verkauft. ;)

    Ich war mal der arme Depp mit dem einzigen CPC inmitten von C64-Kids.


    Aber dann wurde der CPC plötzlich so semi-beliebt, ich lernte weitere CPC-Kids kennen und es gab Zeitschriften und CPC-Software in Kaufhäusern und all so'n Zeug. Furchtbar! Am Rande des Mainstreams!


    War mir viel zu viel Rummel, und so habe ich dann einen Acorn A3000 gekauft. Endlich allein! Auch Exotendasein will gelernt sein.


    Gruß

    hubersn

    Geht problemlos über praktisch jeden USB-Cardreader, der CF versteht.


    Allerdings gibt es nur wenige CF-Karten, die am Risc PC am eingebauten IDE mit ungepatchtem ADFS "einfach so" funktionieren. 3rd party IDE-Podules sind da normalerweise unkomplizierter.


    Gruß

    hubersn

    Ich habe auch wieder was bekommen (Ersatz für meinen defekten A5000): Ein wirklich schöner RiscPC mit ARM710.

    Für den Dateiaustausch mit dem PC habe ich einen CF/IDE Adapter eingebaut. Leider kann man am PC das Acorn ADFS nicht direkt lesen, zumindest waren meine Versuche mit Linux nicht erfolgreich. Mit dem Umweg über den Raspberry PI und Acorn-Emulator funktioniert es aber, d.h. man kann die CF Karte (mit ADFS Dateisystem) am Raspberry einlesen und den Inhalt auf einen FAT32 USB Stick kopieren.

    Meine alte Acorn-Maus funktioniert leider auch mehr schlecht als recht. Zum Glück habe ich noch eine serielle Genius GM6 Maus, die kann man problemlos am RiscPC verwenden (und sie passt historisch auch durchaus dazu).


    Welche Mainboard-Revision ist es denn? Ein "Original"-Risc PC 700 oder ein aufgerüsteter Risc PC 600? Wobei der ARM710 eher selten nachgerüstet wurde.


    Was den Datenaustausch angeht: ich habe hier Java-Code liegen, der viele (die meisten? in der Theorie D, E, E+, F und F+, aber es gibt Bugs) Filecore-Images (also alles, was ADFS liest) lesen kann und in einer Tree-Struktur anzeigt, komplett mit Filetype-Sprites der Wahl. Man kann Teile oder alles daraus extrahieren, auch mit ",xxx"-Filetype-Extension, damit man das extrahierte Ergebnis direkt von HostFS eines Emulators oder über Samba oder NFS von RISC OS aus sauber lesen kann. Außerdem können einige Dateitypen direkt angezeigt werden (z.B. Sprite-Dateien, und BASIC wird automatisch detokenisiert, der Rest wird als Text oder als Hexdump angezeigt, es steht noch die direkte Anzeige von Archivinhalten aus wie Spark, ArcFS, ZIP und PackDir, da habe ich Code der ist aber noch nicht integriert). Mit PlugIn/Service-Architektur, um für beliebige FileTypes eigene Viewer-Komponenten einzubinden.


    Da suche ich noch Tester -> PM falls Interesse. Liegt bei mir jetzt schon wieder ein Weilchen auf Halde, wenn es Interesse an sowas gibt steigt auch wieder die Motivation...


    Gruß

    hubersn

    Ich hätte hier ein 4-CD-ROM-Set "FreeBSD 2.2.6 (April 1998)", falls jemand Interesse hat...Plastikhülle ein wenig mitgenommen, sonst gut in Schuss. Mit GCC 2.7.2.1! Wer bräuchte den nicht, das war ja die letzte vernünftige Version.

    die Konsole sieht echt gut aus

    Stimmt. Und die Konsole ist auch echt gut ...

    Es gehörte damals schon einiges dazu als "großer Name", eine Konsole im Markt zu platzieren, die souverän die Verkaufszahlen von Flops wie Commodore CD32, Atari Jaguar und 3DO weit unterbieten konnte. Ich erinnere mich nicht mehr an die Details, aber war die Pippin nicht eine "CPU und sonst nix"-Architektur? Und das 1995? Oder 1996? Epic fail würde ich sagen. Fast sch0on acornesque.

    MarkL Definitiv. Mach mal eine Nahaufnahme. Ich würde definitv empfehlen, auch den mittleren Ram Sockel zu tauschen, alle Bauteile in 2-5cm Umkreis von der Batterie runter und dann mal weitersehen.


    Erst mal runter mit dem Krebsgeschwür, dann ausblasen, ein Bad (Warmes Wasser, Spülmittel, Zahnbürste), Dann ein Bad in Essigsäure, 10min, dann gut mit Wasser abspülen, Ausblasen. Trocknen und weiter sehen.


    Auf jeden Fall den Ist Zustand erfassen. Überall wo grüne Verfärbungen sind müssen die Bauelemente runter, sonst besteht die Gefahr, dass Du nie Ruhe hast und es drunter weiter arbeitet.

    Neulich im Stardot-Forum meinte einer, sich das Ausblasen lieber zu sparen, weil dadurch wegen Aufbau von statischer Elektrizität der dahingehend sensible Multi-I/O-Chip ggf. über den Jordan geht.

    Keine Ahnung, wie stichhaltig die Bedenken sind, aber die Engländer haben da deutlich mehr Erfahrung mit Risc PCs als wir hierzulande.


    Gruß

    hubersn

    Eigentlich bin ich auf der Suche nach einer System Info als Programm für den CPC 464 also eine Übersicht der internen Komponenten was auch gleichzeitig ein check ist ob alles funktioniert...

    Da ist mir leider nichts bekannt, aber ich bin auch schon gefühlt 100 Jahre aus der aktuellen CPC-Szene draußen.


    Die interne Varianz der CPCs war sowieso nicht groß - CPC464 ist quasi immer CPC464 zuzüglich das, was am Expansion Port hängt. Ggf. intern noch eine Vortex-Speichererweiterung. Lediglich die verschiedenen CRTC-Typen (6845P/SP/N) fallen mir spontan ein als eventuell prüfwert.


    Eigentlich ist in der Einschaltmeldung schon alles gesagt (BASIC-Version und wieviel RAM) :)


    Gruß

    hubersn