LS120-Medien formatieren

  • Muss mal mich - obwohl das schon eine Weile her ist - an den Thread klammern.... soweit ich das beurteilen kann, sind die LS-120 Disketten vorformatiert. Ich habe eine Mac-formatierte LS-120 Diskette hier, die ich am PC nicht ausgelesen bekomme.

    Windows (und auch DOS) kennt ja "von Haus aus" bei der Formatier-Funktion keine 120er Disketten.


    Ich habe aber von speziellen Formatier-Programmen für die 120er Disketten gelesen, die Windows-Version heisst "SuperWriter32", die DOS-Version "FMTLS120". Leider kriege ich die Windows-Version unter Windows 7 (64bit) nicht zum Laufen - gibt es dazu Alternativen (also andere Windows-Programme, die auch das 120er Format kennen) ?

    Unter DOS (von einer CD gebootet) geht gar nichts auf einem modernen Rechner, der Treiber für die CONFIG.SYS (LS120.SYS) sagt beim Bootvorgang immer, er würde kein Laufwerk finden ... da ich auch dafür einen SATA-IDE Konverter benutze, wahrscheinlich nicht ganz unerwartet.

    "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."


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  • Macs schreiben üblicherweise nur ihr typisches Dateisystem drauf ( meist HFS ).

    Es sollte reichen, wenn Du das Medium mit FAT über bügelst.

    Das kann zur Not auch der Mac machen, falls Du den noch im Zugriff hast

  • Ich habe nicht von Windows 98 gesprochen, sondern von Windows 7. Da bekomme ich keine Auswahl welches Format ich möchte, da kann ich nur das Formatieren einer 1.44 MB Diskette anwählen. Ausserdem sind LS-120 Disketten mit Servospuren die per Laser abgetastet werden versehen, daran wird eine Software-Formatierung erstmal nichts ändern. Ich habe daher nach der Software gesucht, die der Hersteller damals eigentlich dafür vorgesehen hat, und zwar genau für den Fall des Formatwechsels (und für das Formatieren des etwas ominösen 32MB "am-Stück-schreibe" Diskettenformats für normale HD Disketten und für LS-240 Laufwerke, das habe ich aber nicht).

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  • Darf ich diesbezüglich eventuell Linux in den Ring werfen?

    Amiga Apple Windows Sun. Damit ist es völlig egal wie die Medien formatiert sind.

    Einstecken und auslesen.

  • ... Linux kann HFS nativ auslesen ??? :tüdeldü:

    Wir reden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht über HFS+, welches mit OSX eingeführt wurde. Aufgrund des Alters dürften das HFS Formate sein, aber ich mag mich täuschen

  • Heute mal nachrecherchiert welche Linux Distributionen tatsächlich noch LS-120 Laufwerke inkl. dem 120MB-Format (und nicht nur 1.44MB) unterstützen. Fazit: Keine. PuppyLinux scheint in einer älteren Distributionsversion das Laufwerk zwar zu erkennen, aber man kann nur Lesen und nicht Schreiben.

    Kann also in dem Fall nur davon abraten, hier mit Linux herum zu experimentieren, es sei denn man hat *sehr* viel Freizeit.

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  • Nachtrag: Habe ein recht seltenes LS-120 (LS120) Ultrabay-Laufwerk für meinen Thinkpad A31 bekommen.

    Da der noch Windows XP drauf hat, funktionieren auch alle LS120 Tools, die es damals für Windows 2000 gab, also auch das Neuformatieren - endlich kann ich auch meine Macintosh-HFS formatierte SuperDisk "umformatieren" auf DOS-Format :-)


    Benutzt außer mir denn noch tatsächlich (also nicht nur hypothetisch) jemand die LS-120 Disketten ?

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  • Naja, zumindest habe ich ein LS-120 Laufwerk in meinem Alltags-PC.

    Sehr praktisch, da der so einen abgespeckten Floppycontroller für nur ein Laufwerk hat. An dem hängt ein 5 1/4" Laufwerk.

    Auf die Art kann ich sowohl auf 3 1/2'', als auch auf 5 1/4'' Disketten zugreifen.

    Angenehm ist auch die hohe Lesegeschwindigkeit des LS-120 Laufwerks.

    Schade, daß die Laufwerke so selten sind, sonst wären die bei mir in mehr Rechnern drin.

    Dann kämen die auch öfters mit den 'richtigen' Medien zum Einsatz.

  • Das ATAPI-Laufwerk ist ein echter Gewinn für meinen "modernen" PC, allerdings hatte das Mainboard bereits keine P-ATA sondern nur noch S-ATA Anschlüsse, musste mir extra einen passenden, noch mit Treibern unterstützten ATAPI PCI-Controller besorgen, und die sind fast genauso rar wie das Laufwerk selbst. Der S-ATA nach P-ATA Adapter hat da leider nicht besonders gut funktioniert, denn das Laufwerk wurde nicht immer nach jedem Bootvorgang erkannt (eigentlich nur dann sicher, wenn auch eine Diskette drin lag). Mit dem ATAPI PCI Controller hingegen wird das Laufwerk *immer* angezeigt, auch wenn kein Medium eingelegt ist.

    Für Windows 7 brauche ich zum Benutzen (lesen, schreiben) auch keinen extra Treiber. Leider eben nur für's Formatieren - aber jetzt geht's ja auch anders (eben mit dem anderen Rechner und Windows XP).

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  • Ich habe eins in meinem Pentium III-System, allerdings hauptsächlich als Floppy - weil mir zum Datenaustausch ein Zweitgerät fehlt. Vielleicht erwische ich irgendwann mal ein Externes. Das iOmega ZIP100 habe ich intern + extern öfters im Einsatz.