Hilfe zur Triumph Adler TA10

  • Hallo Leute, hallo Trüffelnase


    vielen Dank für Deine Mühen mir zu helfen.
    Und Entschuldigung für meine temporäre Vernachlässigung von Euch und diesem Thread, aber leider zwingt mich die Arbeit noch zu zeitraubendem Reisen.


    Vielen Dank, dass Du für mich recherchiert hast und den Spuren bei old-computers.com nachgegangen bist.
    Ich packe deine Ergebnisse auf die Liste der (noch) zu kontaktierenden Personen!


    Guter Hinweis mit den Zeitschriften/ Artikeln!
    Wahrscheinlich lohnt es sich auch mal diverse Bibliotheken und Hochschulbüchereien durchzusehen. Dort gibt es ja Riesenarchive mit Zeitschriften und mehr, und in Berlin sollte das Angebot mächtig gewaltig sein!


    Und MEGA vielen Dank für die Bücher!!!!!!
    Auch wenn sie nicht direkt oder nur teilweise für das TA10 Prob hilfreich sein sollten, sind sie überaus interessant für meine Recherchen zu Triumph Adler, die TA 1000, die MDT im allgemeinen und überhaupt für meine persönliche Neugier!
    Echt klasse, ich habe schon rumgeschmökert...
    Ich bin gerne bereit Deine Kosten (Kauf, Versand,...) zu erstatten (kleine persönliche Nachricht an mich reicht ;-)) wenn ich schon nicht Deine Mühe belohnen kann...


    Leider habe ich nicht viel mehr in Erfahrung bringen können:


    Von Hyperstone habe ich nur erfahren, dass Otto und Illse Müller wohl geschieden sind.


    Auch befürchte ich, ob der Ähnlichkeit (Druckwerke, Tastaturen,...) der älteren TA100 und der TA10, dass diese doch beide aus den eigenen TA Reihen unter der Leitung von Martin Hebel stammen, und ich somit eher technologisch in diese Richtung weiter schnüffeln sollte.
    Obwohl Otto Müllers Maschinen - die CTM70 (16Bit), TA1000 (=8Bit CTM70) , aber auch CTM800 bzw. Diehl DS2000 - sehr interessant sind!


    Herr Lämmel hat mir netterweise ein Interview mit Herrn Hebel zukommen lassen, aus dem einiges über die Karriere Herrn Hebel zu erfahren ist, aber leider nichts Konkretes zu meinem Maschinle.
    Herr Lämmel hast sich auch bereit erklärt, wenn ich ihm einen Fragenkatalog schicke, diesen Herrn Hebel zu unterbreiten, also versuche ich gerade all meine Fragen zu formulieren ohne den Mann zu erschlagen.


    ich poste in den nächsten Tagen mal meinen Fragenkatlog und die Kontraktpersonenliste


    viele Grüße


    Rainer

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  • Kleiner Nachtrag:
    ich habe mal die Bilder der TA 100 und der TA 10 auf meiner Webseite aktualisiert.
    Jetzt kann man die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen TA Serien nochmal vergleichen..


    TA 100
    z.B. http://www.horniger.de/computer/ta/TA100_2_2.jpg
    (weitere unter http://www.horniger.de/computer/ta/ta100.html )


    TA 10
    z.B.
    http://www.horniger.de/computer/ta/TA10_3_1.jpg
    (weitere unter http://www.horniger.de/computer/ta/ta10.html )


    TA 1000
    z.B.
    http://www.horniger.de/computer/ta/TA10001_102.jpg
    (weitere unter http://www.horniger.de/computer/ta/ta1000.html )

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  • Von Hyperstone habe ich nur erfahren, dass Otto und Illse Müller wohl geschieden sind.


    Hallo Rainer,


    ich habe mittlerweile Otto und Ilse Müller angeschrieben, leider aber keine Reaktion erhalten - wenn die Info aus Richtung Hyperstone stimmt, hab' ich wohl letztlich nur Ilse Müller angeschrieben und man wird wg. dieser Entwicklung kaum noch mit einer Antwort rechnen können.


    Dann könnte aber der Hinweis bezüglich der O.M.-Telefonnummer in Konstanz wieder interessant sein (nachdem ich einen Registereintarg von I:M: mit Adresse gefunden hatte, war ich davon ausgegangen, dass es in Konstanz wohl einen zwieten O.M. gibt :-)

  • Hier gibt's 'n PDF mit einem Abschnitt zu TA:
    http://www.aconit.org/histoire/iga_boucher/pdf/


    VOLUME V INFORMATIQUE NON AMERICAINE Première partie:
    http://www.aconit.org/histoire…her/pdf/Vol_E_700-745.pdf


    Außer dass die TA 100 genau 100 "Erinnerungen" hat, also wohl genau 100 Speicherplätze,
    konnte ich der Google-Übersetzung aus dem französichen aber keine neuen Erkenntnissse abgewinnen.

  • Die Angaben aus dem französischen Artikel beziehen sich auf den DATENSpeicher.


    Abgesehen davon, daß es ja mehrere Modelle gab (sowohl von der TA 100 als auch von der TA 10) mit unterschiedlichen Speicherkonfigurationen, haben sich die Modelle wohl auch über den Produktionszeitraum selbst geändert.


    Ein guter Informationsliferant für Modelle und Daten ist immer noch das CC Computer Archiv !


    Über die TA 10 habe ich folgende technische Daten aus verschiedenen Quellen:


    ==================================================
    Büromaschinenlexikon
    -------------------------------------------------
    TA 10/1
    Alphanumerische Eingabe über die Schreibmaschinentastatur
    6 zusätzliche frei programmierbare Funktionstasten
    Elektronik-Koffer mit Steuereinheit, Rechner, Datenspeicher, Programmeinheit
    in integrierter Schaltkreistechnik (TTL)
    7 Datenspeicher (Kapazität 12 Stellen + Vorzeichen + Symbol)
    3 Arbeitsregister (Multiplikation 16 Stellen)
    MOS Schieberegister saldierend
    2 Programmplatten (1 Programmplatte ist Grundausstattung) mit je 128 Programmschritten
    Ausgabeeinheit 18 Zeichen/s, optronische agensteuerung, Wagengröße 33 cm
    ........................................................ DM 10.825,-
    -------------------------------------------------
    TA 10/2
    Alphanumerische Eingabe über die Schreibmaschinentastatur
    numerische Eingaben über separate Zehnertastatur
    9 frei programmierbare Alpha-Symbolisierungstasten
    6 zusätzliche frei programmierbare Funktionstasten
    Elektronik-Teil mit Steuereinheit, Rechner, Datenspeicher, Programmeinheit
    in integrierter Schaltkreistechnik (TTL) im Tisch eingebaut
    7 Datenspeicher (Kapazität 12 Stellen + Vorzeichen + Symbol)
    3 Arbeitsregister (Multiplikation 16 Stellen)
    MOS Schieberegister saldierend
    2 Programmplatten (1 Programmplatte ist Grundausstattung) mit je 128 Programmschritten
    Ausgabeeinheiten Wagengröße 33/47/63 cm
    ........................................................ DM 13.700,-
    -------------------------------------------------
    TA 10/3
    analog zur Ta 10/2 aber zusätzlich
    wechselbares Programm auf Magnetbandcassette
    einen Programmspeicher für 512 Befehle pro Programm
    Zentraleinheit:
    15 freie Datenspeicher à 12 Stellen + Vorzeichen
    3 Arbeitsspeicher à 16 Stellen + Vorzeichen
    MOS Laufzeitspeicher
    3-Speziesrechner bitparallel, zeichenseriell rechnend
    Rechenzeiten:
    Addition max. 0,6 ms
    Multiplikation 20 - 90 ms
    logische Entscheidungen (0, != 0)
    ein unbedingter und sieben bedingte Sprungbefehle
    konstante Werte können über das Programm eingegeben werden
    14-bit-Einandress-Befehlsstruktur
    Ausgabeeinheit:
    Schnellschreibwerk (18Z/s)
    2 Typenhebel für jedes numerische Zeichen
    45 Zeichen
    fotoelektrische Wagensteuerung
    Wagengröße 33/47/63 cm
    Eingabeeinheit:
    Alphanumerische Eingabe über die Schreibmaschinentastatur
    numerische Eingaben über separate Zehnertastatur
    9 frei programmierbare Alpha-Symbolisierungstasten
    6 zusätzliche frei programmierbare Funktionstasten
    Peripherie:
    Lochstreifen-/ Lochstreifenkartenstanzer
    ........................................................ DM 15.950,-
    ==================================================
    CC Seller 1075
    -------------------------------------------------
    TA 10/3
    Datenspeicher = MOS Speicher
    Programmspeicher = MOS Speicher/ MB Cassette
    1 Datenwort (inkl. Vorzeichen) = 16 St a/ 4 Bit
    1 Befehlswort = 16 Bit
    GRUNDAUSSTATTUNG:
    Zentraleinheit 15 Datenworte (inkl. Vorzeichen)
    Tastatur + Drucker (18 Zeichen/s, 126 Zeichen/Zeile)
    ........................................................ DM 16.400,-
    Aufpreis Drucker 170 Zeichen/Zeile ..................... DM 1.000,-
    Aufpreis Drucker 238 Zeichen/Zeile ..................... DM 2.000,-
    Aufpreis Endlosformulareinrichtung ..................... DM 2.200,-
    Aufpreis doppelte Kontenvorsteckeinrichtung ............ DM 1.300,-
    Lochstreifen/ Streifenkartenstanzer .................... DM 5.200,-
    -------------------------------------------------
    TA 10/4
    Datenspeicher = MOS Speicher
    Programmspeicher = PROM Cassette (1024 Befehle)
    1 Datenwort (inkl. Vorzeichen) = 16 St a/ 4 Bit
    1 Befehlswort = 16 Bit
    GRUNDAUSSTATTUNG:
    Zentraleinheit 15 Datenworte (inkl. Vorzeichen) + 1024 Befehle
    Tastatur + Drucker (16 Zeichen/s, 170 Zeichen/Zeile)
    Magnetkonto 64 numerische Stellen/ Magnetkontoseite
    ........................................................ DM 26.400,-
    Aufpreis Endlosformularführung ......................... DM 1.600,-
    Aufpreis für weitere 1024 Befehle ...................... DM 1.960,-
    Speichererweiterung auf 15 Sp .......................... DM 830,-
    Speichererweiterung auf 32 Sp .......................... DM 1.150,-
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  • Hier das Inhaltsverzeichnis des Buch Mittlere Datentechnik. Hardware, Software u. Anwendung tastaturorientierter Computer Bd. 1 von Lutz Heinrich und die Seite, die ich beim Überfliegen zu TA, speziell TA100 gefunden habe. Weitere Bände vom gleichen Autor:
    Mittlere Datentechnik II. Systemplanung und Anwendung benutzerorientierter Computer
    Mittlere Datentechnik III. Praxis der Systemplanung für benutzerorientierte Computer

  • Vielen Dank für die genialen Lesetips!


    Die TA1600 war in der Tat eine spätere Entwicklung, ich meine ebenfalls von CTM (vielleicht CTM 900)
    Diese gabs auch von Diehl, denen aber CTM zur Hälfte gehörte.

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  • Mittlerweile habe ich mit "Rudolf L. Schörger" schon einige Mails ausgetauscht - in Sachen TA1000 sicherlich ein Glücksfund,
    hatte er mit der TA10 "nichts zu tun".
    Auch er glaubt, dass Otto Müller nichts mit der TA10 zu tun hatte, kann es aber auch nicht sicher ausschließen -
    letztlich aber doch ein weiterer Hinweis, das die angeführte Zeit-Meldung wohl doch eine Ente ist.

  • Die TA1600 war in der Tat eine spätere Entwicklung, ich meine ebenfalls von CTM (vielleicht CTM 900)


    Meine Recherchefunde zur TA1600 brachten diese in die Nähe zur TI990, so dass ich vermute, das dort ein TMS9900 werkelt - von der CTM 900 konnte ich bislang in dieser Richtung nichts finden, auch ist mir nichts von einer späteren Zusammenarbeit zwischen TA und O.M. bekannt, so dass ich bei dieser verwandtschaftlichen Beziehung ein Fragezeichen setzen würde.

  • Von einer späteren Zusammenarbeit ist mir auch nichts bekannt, zumal sich die Müllers und TA nicht gerade so gut verstanden.
    Aber Diehl hielt nun mal 50% der CTM und die haben vielleicht mit TA zusammen gearbeitet.
    (btw. wurde der CTM 800 auch als Diehl DS 2000 verkauft)


    CTM bekan jedenfalls für seinen Intelligenten Bildschirm-Arbeitsplatz Computer den iF product design award 1979 .
    Und das Teil sieht doch dem TA 1600 verdammt ähnlich !


    Aber ob nur das Äußere oder auch das Innere beider Rechner ähnlich ist, und was beim CTM unter der Haube werkelte, weiß ich auch nicht so genau.


    Quote

    Wie überhaupt interessant ist, das damals der verbaute Prozessor offenbar eher eine Nebensache war!

    Wahrscheinlich war das damals dem Anwender schnuppe, da er sich auch überhaupt nicht auskannte. Wenn schon TA nicht so ganz klar war, was 8 und 16 Bit waren, wie solls denn dann der Anwender wissen.
    Außerdem wurde ja auch ein Großteil der Hardware auch in der MDT gemietet...!

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  • Und vielen Dank an Dich und Herrn Schörger für diese Aufklärung.


    Was kam denn noch Spannendes bei Eurem Mailverkehr heraus?

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  • Was kam denn noch Spannendes bei Eurem Mailverkehr Veraus?


    Nun, vorallem die eher betrübliche Erkenntnis, dass die TA1000 eine massiv microcodierte Maschine war - meine Vermutung, dass so ein ADD-PACKED-Befehl, der zwei Felder (mit im "Müller-Format" gepackten Zahlen), die unterschiedlich lang, zusammen aber über 30 Byte lang sein können, addiert, nicht allein von einer 112-TTL-Bausteine-Schaltung ausgeführt werden kann, hat sich damit bestätigt.
    Der Schaltplan ist wahrscheinlich noch nicht einmal die halbe Miete, den Microcode zu kennen, stellt vermutlich ein wenigstens gleich grosses Hinternis auf dem Weg zu einem Emulator dar.
    Und den wird man kaum als Ausdruck oder in einer Datei (auf ein aktuelles System transferiert) finden, den wird man sich aus einer realen Maschine holen müssen - es sei denn, dass er sich in EPROMs (mit "vergoldeten Beinchen, der Rest aus weißer Keramik"), die Rudi besitzt, finden und als solcher identifizieren läßt.


    Ich werde aber auf jeden Fall, sobald ich dafür genügend Zeit habe, das Verkehrsmuseum Nürnberg kontaktieren, bei denen eine TA1069 stehen müsste. Vielleicht unterstützen die unsere Bemühungen.
    Dann könnte man klären, ob die TA1069 bis auf den weit umfangreicheren Speicher tatsächlich mit der TA1000 identisch ist und den Microcode aus deren, hoffentlich vorhandenen PROMs holen.

  • CTM bekan jedenfalls für seinen Intelligenten Bildschirm-Arbeitsplatz Computer deniF product design award 1979 .
    Und das Teil sieht doch dem TA 1600 verdammt ähnlich !


    Ja, muss man sagen, dass sich die verblüffend ähnlich sehen - was natürlich noch nichts über das Innenleben aussagt.


    Es war hauptsächlich eine Meldung zu einem Datenbank-Packet für die 900er, die dieses DB-Packet als schon für eine kommende "32-Bit-Maschine" (damit müsste eigentlich die 9032 mit 68020 gemeint sein) gerüstet präsentiert, die mich vermuten ließen, dass in der 900 eher ein 68000 arbeitete: http://www.computerwoche.de/a/…estbare-datenbank,1185243


    Ich mochte nicht so recht daran glauben, das Datenbank und Betriebssystem schon zur damaligen Zeit sowohl auf einem 68020, wie auch auf einem TMS9900 laufen konnten.
    Andererseits müsste man fragen, welcher Verkäufer verkauft ein 68000 System als "16-Bit-Maschine", wo der doch intern mit 32bit arbeitet.

  • Habe mittlerweile einen weiteren Kommentator der OLD-COMPUTERS.COM Webseite ausfindig machen können. Leider waren TA10 und TA1000 vor seiner Zeit bei TA, so dass er meint, nicht viel zu unserm Projekt beisteuern zu können. Er hat mir allerdings einen weiteren Namen genannt -" der hat die Schreibwerke der TA10 zerlegt und generalüberholt – der kannte jedes Maß auswendig". Veilleicht kann uns der speziell bei der TA10 weiterhelfen. Werde nächstes WE mal versuche, die Spur aufzunehmen!
    Als Hilfe bei mechanischen Problemen enphielt er uns: http://www.zvab.com/buch-suchen/autor/wolfgang-koentopp

  • Auch mich nähren Zweifel, ob uns der reine Schaltplan schnell weiterhelfen wird.
    Die TA 10 dürfte eher aus der Linie der Buchungs- und Fakturiermaschinen gesehen werden müssen (Triumph Adler Euconta 70, Factura FA 400, dann TA 100)
    Das heißt das einfachere Berechnungen und Automationen zu einem "Computer" gebastelt wurden, der aber wahrscheinlich noch eher Anleihen an diese Buchungsautomaten hat.
    Also viel mehr ein Rechner mit ein paar Extras...?


    Rüdiger vom Rechenwerk (http://9hal.ath.cx/usr/digital-ag/RECHENWERK/index.html, http://www.robotrontechnik.de/) hat mir Specs zu zwei Abrechnungscomputern der DDR (daro 1711 und 1720) gegeben.
    Ich finde diese durchaus vergleichbar mit der TA 10 (von der Leistung entspricht die 1711 wahrscheinlich eher der TA 10, auch wenn diese schon einen Mikroprozessor besitzt, vom diskreten Aufbau mit Logik Gattern ist die 1720 wiederum ähnlicher zur TA 10...)
    Diese beiden Maschinen besitzen Mikro- und Makroprogramm Programmierung.


    Bei der TA 10 scheint ja aber beides zusammengefasst zu sein...?


    Auch wenn die TA1000 das interessantere Spielzeug zu sein scheint, hab ich es bis jetzt leider verpasst mir eine solche zuzulegen. - Wer will seine loswerden...? :P
    Ich fürchte aber architektonisch liegen Welten zwischen TA 10 und TA 1000.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die TA 1096 nicht sogar ähnlicher der TA 1100 ist (CPU on a Chip???)... das Teil wird ja im letzten (?) Kapitel Deines Buchs "MDT-Anlagen in der Praxis: Erfahrungsberichte über Anwendung u. Einsatzmöglichkeiten" beschrieben / erwähnt.


    Quote

    Von dlchnr
    Er hat mir allerdings einen weiteren Namen genannt -" der hat die
    Schreibwerke der TA10 zerlegt und generalüberholt – der kannte jedes Maß
    auswendig". Veilleicht kann uns der speziell bei der TA10
    weiterhelfen. Werde nächstes WE mal versuche, die Spur aufzunehmen!

    ich schieb gerade ein wenig Tiefenfrust bezüglich der TA, da ich nur noch die Chance sehe entweder an ROM Module oder E-PROMs (egal für welches TA 10 Modell) ranzukommen oder eben an technische Unterlagen.
    insofern ist die Nachricht Deines neuen Kontaktes natürlich großartig! Auch wenn das Schreibwerk nicht so viel mit der Programmierung zu tun hat, weiß der vielleicht mehr oder kennt andere Leute...


    Quote

    Von dlchnr
    Als Hilfe bei mechanischen Problemen enphielt er uns: http://www.zvab.com/buch-suchen/autor/wolfgang-koentopp

    überhaupt sind das interessante Bücher...!


    Quote

    Von dlchnr
    Ja, muss man sagen, dass sich die verblüffend ähnlich sehen - was natürlich noch nichts über das Innenleben aussagt.

    ich glaube auch schon CTM hat verschiedene Rechner in diese Gehäuse gekloppt (Schreibcomputer, Datenerfassung,.. - mehr dazu bald in der CTM Abteilung auf meiner Seite...)

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  • danke für den Tip.


    aber core Speicher gibts häufiger bei ebay, meistens nicht so teuer, und mit Ansteuerungselektronik... (ist dieser russisch?)


    sieht aber schön aus!

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    ANKER, AKKORD, CTM (CTM 70, CTM 9000, CTM 9032), DIEHL/ DDS, DIETZ, FEILER, ISE,
    HOHNER GDC, KIENZLE, KRANTZ, NIXDORF, OLYMPIA, PCS/CADMUS, RUF, SALOTA, S.E.I.,
    SIEMAG, SIEMENS, TAYLORIX, TRIUMPH ADLER - TA, WAGNER, WALTHER, WANDERER,...

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  • Werde nächstes WE mal versuche, die Spur aufzunehmen!


    Also 'ne Telefonnummer hab' ich schon mal gefunden, ein Anruf dort wurde heute aber nicht entgegengenommen - werd's die nächsten Tage mal wieder versuchen.


    Auch einen weiteren ehemaligen Mitarbeiter, der mir genannt wurde, konnte ich ausfindig machen und anrufen - der, offenbar der "letzte Mitarbeiter bei TA" (gemeint war sicherlich die entsprechende Abteilung für die MDT-Rechner), möchte leider mit diesem, für ihn abgeschlossenen Lebensabschnitt nichts mehr zu tun haben (hat auch seinen Keller "schon vor 20 Jahren ausgeräumt") - er meinte aber, unser Unterfangen sei aussichtslos, weil TA entscheidente Unterlagen, insbesondere auch Schaltplänen, nie nach aussen gegeben hat!

  • Hallo,
    darf ich etwas beitragen?


    Ihr habt mich ganz schön aufgeziegelt. Das Thema interessiert mich wieder sehr. TA 1000 war mein Lieblingskind.


    Ich hab ein paar tolle Fotos im Netz gefunden:
    http://www.museodelcomputer.or…7be0a5c65b504c1702567e870


    Woran ich mich nun auch erinnere, ist dass nach meiner aktiven TA-Zeit noch ein Festplattenlaufwerk-Treiber für die TA1000 entwickelt wurde. Die Platten sind dort zu sehen. Das Laufwerk muß der hohe Kasten in der Mitte sein.


    Ansonsten ist das Buch Einführung in die Mittlere Datentechchnik eher wohl eine "Einführung" und nicht vollständig.


    Gruß Rudi

  • Ich hab ein paar tolle Fotos im Netz gefunden:
    http://www.museodelcomputer.org/index.ph…504c1702567e870


    Das ist ja echt der Hammer, dass sich, nachdem ich doch schon duzente Male "TA1000" bei Google Bildersuche eingegeben habe, sich immer wieder was neues findet :thumbsup:


    Damit dürften sogar noch zwei dieser Maschinen exisitieren, die andere sollte in einem kleinen Museum in Rennes stehen:
    http://ois-rennes.blogspot.de/p/blog-page_05.html


    Ansonsten ist das Buch Einführung in die Mittlere Datentechchnik eher wohl eine "Einführung" und nicht vollständig.


    Ja, wie schon angedeutet habe, enthält das Buch wohl nur das Gros der Befehle und eben keinen OP-Code.

  • Vielleicht sollten wir uns doch lieber ne TA 1000 anlachen...?


    Quote

    von »RudiM«


    Ihr habt mich ganz schön aufgeziegelt. Das Thema interessiert mich wieder sehr. TA 1000 war mein Lieblingskind.

    Kann ich gut verstehen. Zumindest lässt sich die TA 1000 wenigstens auch quasi frei programmieren!


    Quote

    von »RudiM«


    Woran ich mich nun auch erinnere, ist dass nach meiner aktiven TA-Zeit noch ein Festplattenlaufwerk-Treiber für die TA1000 entwickelt wurde.
    Die Platten sind dort zu sehen. Das Laufwerk muß der hohe Kasten in der Mitte sein.

    Wobei das eigentliche Laufwerk wohl von einem Fremdhersteller ist. Genau so eins ist auch in meiner PDP-8 /e eingebaut. 1MB auf Glasplatte...



    Quote

    Das ist ja echt der Hammer, dass sich, nachdem ich doch schon duzente Male "TA1000" bei Google Bildersuche eingegeben habe, sich immer wieder was neues findet

    Dies italienische Computermuseum gibts zwar schon länger, hat aber schon immer diese krökelige Website. Vielleicht lässt sie sich nicht indizieren, oder die Betreiber wollen dies nicht...


    Ist echt schade, vor einigen Jahren wurde mal eine komplette TA 1000 verkauft - für wenig Geld. Aber dafür für Leute mit viel Platz, den hatte ich damals nicht... :(
    Ich hab versucht den damaligen Käufer zu kontaktieren - der hat sich aber leider nicht gemeldet... ?(

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    HOHNER GDC, KIENZLE, KRANTZ, NIXDORF, OLYMPIA, PCS/CADMUS, RUF, SALOTA, S.E.I.,
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    Dies italienische Computermuseum gibts zwar schon länger, hat aber schon immer diese krökelige Website. Vielleicht lässt sie sich nicht indizieren, oder die Betreiber wollen dies nicht...


    Momentan tauchen die Bilder in der Google Bildersuche nicht mehr auf - hab' wohl in letzter Zeit zu selten nach "TA1000" gegooglelt ?(
    Dafür gibt's aktuell bei diesem Suchwort 'ne Lady zu sehen, die sofort ins Auge sticht :thumbsup:
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fcdn.tvm.com.mt%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F03%2FMarie-Louise-Coleiro-Preca1.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.tvm.com.mt%2Fnews%2Fofferta-ta-1000-appartament-lill-gvern%2F&h=462&w=500&tbnid=layTZ2eJgszijM%3A&zoom=1&docid=N89kHaayLK3YzM&ei=ruKqU6b5Lqbd4QTavYDgAw&tbm=isch&client=firefox-a&iact=rc&uact=3&dur=1095&page=20&start=645&ndsp=13&ved=0CJYBEK0DMDA42AQ


    Quote


    Ich hab versucht den damaligen Käufer zu kontaktieren - der hat sich aber leider nicht gemeldet... ?(


    Was hast Du von dem - 'ne E-Mail-Adresse oder sogar die Wohnadresse (falls die in meiner Nähe wäre, wär' ich kurz angebunden und würd' bei dem mal klingeln)? :mrgreen:

  • Sorry für meine temporäre Abwesenheit, aber Job ging vor...


    Sobald ich den Streit mit meinem Mailprogramm (TheBat!) beigelegt habe, werde ich auch endlich die Mail an Herrn Hebel Herr Lämmel zukommen lassen - hoffentlich kommt etwas dabei raus...

    Quote

    Was hast Du von dem - 'ne E-Mail-Adresse oder sogar die Wohnadresse
    (falls die in meiner Nähe wäre, wär' ich kurz angebunden und würd' bei
    dem mal klingeln)?

    Nä, ich hatte damals nur die ebay Auktion abgespeichert
    Ich konnte nun nach einigem Hin- und Her nun die Überreste dieser TA 1000 bergen - bzw. die Bergung anleiern.
    Die TA 1000 hatte eine fette I/O Einheit (Drucker mit Tastatur in der Breitversion) und einen Bildschirm, beides lässt sich wohl nicht mehr auftreiben.
    Dafür konnte ich die CPU und eine Vierfach 8 Zoll Floppy Einheit mit Disks noch erwerben...

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    ANKER, AKKORD, CTM (CTM 70, CTM 9000, CTM 9032), DIEHL/ DDS, DIETZ, FEILER, ISE,
    HOHNER GDC, KIENZLE, KRANTZ, NIXDORF, OLYMPIA, PCS/CADMUS, RUF, SALOTA, S.E.I.,
    SIEMAG, SIEMENS, TAYLORIX, TRIUMPH ADLER - TA, WAGNER, WALTHER, WANDERER,...

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  • Nachdem sich das Thema TA 10 noch sehr hinzieht hab ich dann die zweite TA Baustelle aufgemacht - die TA 1000
    hier schonmal ein paar Eindrücke...


    Wer mir hierbei helfen kann bitte melden.
    Auch wenn ich hoffe, fehlende Komponenten noch zu bekommen, muß ich mir doch Gedanken zu Tastatur und Bildschirm machen...

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