Posts by c900

    LaF0rge : Harald, was fällt denn auf der Netzseite aus einem Datex-L Modem raus? Irgendwas sinnvolles oder brauchte es dafür dann immer eine Datex-L Ortsvermittlung?

    Sprich: Macht es Sinn nach einem Datex-L Modem zu suchen oder steht man dann vor demselben Problem, nur eine Ebene höher…

    Soweit ich mich erinnere, hat HP anfangs ja die Apollo Maschinen nur umgelabelt. Ich würde denken, dass die in der ursprünglichen Konfiguration kamen- genau weiß ich das aber nicht. Spätere Maschinen wie die der 715er Reihe haben mit den Apollo Domain-Maschinen ja nur den Namen gemein und kommen mit SCSI Platten.


    Allerdings gibt es auch SCSI Controller und SCSI Platten für die echten Apollo Domain Workstations, es muss also nicht immer ESDI drin sein.


    Ab der 2500 verwenden die Apollos SCSI Platten. Und auf der Architektur der 2500 basieren dann die HP 9000/4xx, das sind die von DomainOS auf HP-UX umschaltbaren Kisten.


    Die 7xx Serie ist dann die PA-Risc basierende Workstation, die Server dazu die 8xx Serie.


    Gab es ESDI denn überhaupt in 3,5“?

    Der Strom ist ein VME Bus Connector, sprich ein ganz normaler DIN Anschluß mit drei Reihen a 32 Pins = 96 Anschlüsse.

    http://www.interfacebus.com/Design_VME_Connectors.html


    Die 3-50 hat Stecker und das Gehäuse eine Buchse.


    Nach der Belegung such ich mal im FE Handbuch.


    Der SCSI Anschluß ist ein normaler DSub50 (nicht Mini oder Micro), dreireihig, z.B. hier:

    https://hermanproav.com/produc…le-Solder-Cup--Zinc-Shell


    Keine Ahnung ob man die noch kaufen kann.

    Ja, die monochromen Monitore waren schön scharf. Leider war irgendwann Farbe angesagt und sie sind alle weggekommen.


    So eine 4/260 (Upgrade von 3/260) hatte ich auch eine Zeitlang. Neben dem 12 slot Gehäuse im damaligen Sun-Grau stand nochmal dasselbe mit zwei 8“ Platten. Obendrauf der RGB Monitor und die Sun3 Tastatur.

    Leider passte das Ding in unserer 2-Zimmer Wohnung nirgendwo richtig hin und wenn man es in der Küche angeschaltet hat, hörte es sich an wie ein Orkan, der durch die Wohnung blies.

    Ich hab mich dann kurzfristig davon getrennt, ehe sich meine Freundin das überlegen konnte…

    Naja, das Ding ist nett, aber die Software läuft auf der CBM Seite in Basic und greift auf eine Art Container auf 4040 oder 8050 zu.

    Daher nicht besonders schnell.


    Ich schau mal ob ich gute Fotos mache, wenn ich die Platine das nächste mal treffe.

    Die Platte der 3/50 ist extern, ja. Und der Stecker ist dieser schöne, dreireihige SubD50.


    Ich hab das Kabel damals selbst gebaut, afair mit Quetsch-Klemm Stecker auf beiden Seiten.


    Die 3/50 war halt als Diskless WS gedacht, wenn man eine Platte anschließen wollte, nahm man eine dieser 4xx Shoeboxen.


    In der 3/60 gibt es einen Platz für eine 3,5“ Platte, die Konnektoren sind aber nicht eingelötet. Aussage von Jörg dazu war: Es sollte funktionieren.

    Ich hab das bei einer 3/60 auch gemacht (Löcher freimachen, Buchsen einlöten), kann mich aber nicht erinnern, ob ich es getestet habe.

    Und der Karton mit dem Board ist seit meinem Umzug vor 14 Jahren verschollen…


    Die 3/50 hat kein IDPROM mit Uhr, sondern klassisch eine CR2325 Knopfzelle. Die MAC Adresse steckt irgendwo anders, ich glaube in einem Prom.

    Soweit ich mich erinnere, brauchten die Dinger an der seriellen Konsole immer einen Break, um den Boot zu unterbrechen.


    Break ist dabei definiert als ein Low der länger als eine Zeiteinheit dauert, weshalb manchmal abziehen und wieder anstecken ausgereicht hat.


    Dummerweise haben heutige serielle Ports mit sowas ein Problem, soweit ich mich erinnere, gab es in Terminalkonzentratoren extra eine Funktion dafür.


    Ich muß wirklich die Platte von meiner 3/50 suchen gehen. Das war ein Clone von einem Image von Jörg, komplett mit allen Patches bis _U1. Die Installation ist sonst etwas langwierig, der alte SunOS Installer ist nicht unbedingt benutzerfreundlich.

    Ich mach bei Gelegenheit mal ein Foto vom c900 Mainboard, damit du eine Vorstellung bekommst, wie „viele Patches“ aussehen…


    Ich erinnere mich auch an leere Pinouts auf Platinen anderer Commodore Geräte, ich glaube das war damals nicht unüblich.


    Ansonsten eine wirkliche Entdeckung, der Preis bei Yahoo war aber happig. Und Versand und Zoll kamen da ja noch dazu…

    Ich muß mal schauen, ob in der Kiste mit den Q-Bus Karten auch MVI Boards stecken. Zumindest eine II müsste da sein, weil ich meine mal auf III umgebaut hatte. Aber an der hast du ja kein Interesse.

    Die sieht ja echt ordentlich rostig aus.


    Der Spannungsregler wurde interessant verlegt, den Umbau hab ich noch nicht gesehen.


    Die ROMs sollte es alle bei Zimmers geben.


    Die Platte ist ein Tandon Laufwerk, das ziemlich genausoviel Platz bietet wie der Urvater des Standards, die Seagate ST506.


    Dummerweise hat Commodore die Platte verkehrt herum eingebaut (was die Lager nicht unbedingt gut finden), um darauf dann den Platinenstapel aufzubauen.


    Es gab eine auf ST225 umgebaute Version, da mussten sie das mit Zwischenblechen lösen, da die Schrauben nicht für Halbhohe Platten passen. Ich muß mal nach den angepassten ROMs davon suchen.


    Das Datenblatt dieses SASI Controllers hab ich noch nicht gefunden und leider unterschieden sich die verschiedenen SASI Controller recht stark. SASI war halt noch nicht genormt, das kam dann erst mit SCSI.

    Wenn man sich so eine Platte (im offenen Zustand) genau anschaut, dann erkennt man eine Art Windkanal, der die durch die drehende Platte in Bewegung gesetzte Luft kontrollieren soll. Meistens hat dieser Kanal dann eine Engstelle mit einem eingebauten Filter. Dort bleiben die eventuell neu eingetragenen Staubkörner dann hängen und können keinen weiteren Schaden mehr anrichten.

    Im Gegensatz zu einer Floppy ist eine Harddisk ja ein geschlossenes System, d.h. es kommt kein Staub neu dazu. Trotzdem gibt es natürlich durch interne Reibung eine gewisse Menge Partikel und die werden dann vom Filter aufgefangen.

    Vielen Dank an meinem Wichtelpartner, mein Bedarf an Disketten ist erstmal gedeckt.


    Ich bin ja das erste Mal dabei, aber ich finde es sensationell, was ich auspacken durfte.


    Die nächsten Tage hab ich Zeit, das NAS und den Brother auszuprobieren.


    Sobald wir wieder ins Büro dürfen, werde ich unser Werbematerial unter die Leute bringen.


    Ich wünsche euch allen ein paar erholsame Tage.

    Die letzten Boards hab ich im November bekommen, da der programmierte Quarz für das SA1000 Board hier schwierig zu bekommen ist, hatte ich den gleich mitbestellt.


    Ansonsten hat David Mitte Mai noch in der Mailingliste geantwortet.

    Ich hab einen Rev.B und einen Rev.E im Keller. Soweit ich mich erinnere, gab es den Mezzanine tatsächlich nur in A und B, bei C-D war der Sockel nicht mehr bestückt.


    Meine Schwester hatte eine TV Karte in ihrem (gebraucht) gekauften Rev.B, leider hab ich den Verkauf damals nicht verhindert.


    Ich würde die Karte nehmen, PM folgt.

    Steht seit zwei Jahren im Keller und wartet darauf, dass ich Zeit finde.


    Oscar ist auch oft bei Retro Veranstaltungen und verkauft dort auch die Bausätze. Ist so deutlich einfacher, wie Bestellung in der Schweiz.


    Leider musste er ja in der Schweiz ein Gewerbe anmelden, der PiDP8 war ein zu großer Erfolg…

    Die werden leider so initialisiert.


    Du musst die im OBP setzen, sonst kommt das Ethernet mit ff… hoch und das kann ja nicht funktionieren…


    Ich hatte auch schon einfache statische RAMs drin, das sieht dann exakt genauso aus.


    Wir hatten mal über ein Patchen des OBP diskutiert, theoretisch sollte das möglich sein.

    Das ist doch in der IT immer so, die Ideen kommen immer wieder und Geschichte wiederholt sich.


    Das ist bei so Sachen wie Virtualisierung, Containern und Unified Memory besonders witzig, die ja schon mehrfach wieder als der letzte Schrei verkauft worden sind.


    Danke für das nette O2 Datenblatt.