Posts by Metalhead

    fritzeflink

    Vielen Dank für die Links, vor allem wegen der Disketten-Images.

    Habe selbst noch eine Kiste mit Disketten dazu erhalten (Sind aber auch welche für andere Computer dabei). Muss mal schauen, ob es da auch spezifische für den Ferranti dabei hat. Eine ist sicher für die 384k Karte.

    Werde die bei Gelegenheit mal alle imagen.


    Dass der PC später unter Genie16 vermarktet wurde, wusste ich nicht, interessante Info!


    Ja, ich erinnere mich auch an den Genie 16. Meines Wissens nach wurde der untere Teil als Genie 16A verkauft - ein 8086 ohne Laufwerke und damit ohne DOS. Möglicherweise hatte der auch noch ein BASIC im ROM, wie der originale PC? Denn sonst kann man ja garnix damit anfangen.

    Genau, den gabs als BASIC-Variante:


    The Advance 86 was sold either as a home computer, diskless, with Basic in ROM and tape recorder interface called Advance 86a, or as an IBM PC clone with 2x 360 kb 5.25" FDD, 4x 8 bit IBM PC compatible extension slots and 2x 16 bit slots (not compatible with the later ISA slot) called Advance 86b.

    Die 8-Bit ISA-Karten müssten gemäss dieser Beschreibung IBM-Kompatibel sein, das Mainboard hat aber auch etwas längere Steckplätze, welche vermutlich die genannten, proprietären Steckplätze sind. Da sind aber bei meinem PC keine Karten drin.


    Die A-Variante konnte anscheinend aufgerüstet werden:

    Quote

    The 86a could be field upgraded to 86b by adding the expansion box on top of the 86a unit and replacing the ROM Basic with a BIOS ROM.

    Frage mich gerade, ob meiner aufgerüstet wurde. Da gibts Karten drin, welche mit 1987 beschriftet sind. Die Hard Disk allerdings ist mit 1983 beschriftet. Kann auch sein, dass eine der Controllerkarten mal getauscht wurde.


    Mit den runden Ecken und den drei Schalttasten im weißen Feld.

    Das weisse Feld ist leider nur ein Aufkleber. Mag aber die aufgedruckte Maus ^^

    Was macht man denn mit dem unteren Teil. Sieht aus wie ein Einschub für irgendwas. Oder ist das die Lüftungsöffnung. ?

    Da kann die Tastatur drin verstaut werden. Portabel ist der Computer dadurch allerdings nicht wirklich, es gibt keine Tragegriffe (und es muss ja auch einen externen Monitor verwendet werden).

    Hallo Zusammen


    Ich durfte einen alten PC eines Bekannten übernehmen, Im Austausch dafür, dass ich versuche, die darauf enthaltenen Daten zu sichern.

    Es handelt sich dabei um einen PC Klon von Ferranti, ein Advance 86b.

    Dabei handelt es sich gemäss Wikipedia um einen 8086er, mit wahlweise 128 oder 256k RAM. Eine Erweiterungskarte steckt auch drin, dem Namen nach mit 384k.

    Eine Festplatte ist ebenfalls drin, gemäss Google Recherche eine 15MB Platte (Memorex Model 323).

    Dann noch 2x 5.25" DD Diskettenlaufwerke.

    Dazu gab es noch einen CRT-Monitor von Sanyo.





    Der PC sah für mich im Innern recht ordentlich aus. Ich konnte keine ausgelaufenen Kondensatoren sehen, und auch sonst scheint die Hardware noch recht gut intakt zu sein.

    Daher wagte ich ein Einschalten zum Test.

    Der PC scheint nicht mal den POST-Test ausführen zu können; nach etwa 30 Sekunden roch es dann auch nicht mehr so gut. Daher habe ich natürlich gleich den Stecker gezogen.


    Auch danach konnte ich keine geplatzten Kondensatoren entdecken, kann aber vermutlich auch nicht alle sehen.


    Einzig bei der Erweiterungskarte könnte es sein, dass da ein Kondensator nicht mehr ganz OK ist:


    Weitere Bilder der "Innereien":


    Dies ist die Oberseite (oder das obere Modul (?) des PCs. Eine weitere Platine befindet sich unter dem unteren Deckel verborgen:


    Die Daten könnte ich natürlich auslesen, indem ich die Platte + Controller einfach in einen anderen PC einbaue. Werde ich wohl auch tun, um den Rettungsversuch einigermassen Zeitnah durchführen zu können. Auch könnte ich so einfach ein Image der kompletten Platte erstellen.


    Da ich allerdings bisher keinen 8086er besass, hätte ich aber natürlich Interesse daran, die Kiste wieder Betriebsfähig zu machen.

    Was sind so die gängigsten Versuche, die ich als (Eher Elektroniklaie) durchführen kann?


    Leider weiss ich nicht, ob der Monitor noch funktioniert und somit ein Fehler angezeigt wurde. Gemäss Manual müsste der PC aber nach dem POST-Test einen Piepton von sich geben, was nicht geschah.

    Durfte einen PC eines mir bisher unbekannten Herstellers übernehmen:


    Dazu einen CRT-Monitor, Handbuch und Tastatur:


    Es handelt sich dabei um einen Ferranti Advance 86b.

    Müsste gemäss Wikipedia ein 8086 drin sein.

    Eine Speichererweiterung steckt auch drin, dem Namen nach mit 384K.

    Die Festplatte ist eine Memorex Model 323, mit 15MB.


    "Unit C" habe ich noch nicht entdeckt. Weiss also nicht, ob die HDD falsch beschriftet ist oder ob da was externes angeschlossen war.


    Leider scheint der PC nicht mal den POST-Test auszuführen, da wird also noch einiges an Arbeit nötig sein. Dazu werde ich aber einen eigenen Thread eröffnen.


    Zum PC gabs noch diese recht interessante Maus:



    Die Dépraz SA (Ein Uhrenhersteller) hat anscheinend Anfangs der 80er Jahre für Logitech Mäuse hergestellt.


    Ob die noch funktioniert, kann ich leider nicht sagen.

    Ich gehe davon aus, dass es sich hier um eine Serielle Maus handelt, da sie am Ferranti an einem mit RS-232 beschrifteten Port angeschlossen wird.

    Was wenn du schaust, dass der Rechner eine andere IP per DHCP bekommt? Entweder indem du die alte durch ein anderes Gerät ziehen lässt, oder durch eine Reservierung auf dem Router (vielleicht eine der letzten 10 Adressen deines DHCP-Bereichs reservieren um sicherzugehen dass die wirklich nie verteilt wurde).

    Dies würde vielleicht zeigen, ob da noch irgendwo die IP bei Windows gecached ist (wobei ich ehrlich gesagt nicht wüsste wo, aber W2k war vor meiner Ausbildung) ^^


    Hast du die Möglichkeit, den Switch zu ersetzen? Vielleicht sogar durch einen Layer 2 Switch?

    (Im Idealfall eines anderen Herstellers).


    Dann fällt mir nur noch die Möglichkeit ein, die Netzwerkkarte auszutauschen (um eine andere MAC Adresse zu haben).

    Versuch mal diese hier. Ich würde hoffen, dass Iomega damals nur eine CD für alle Versionen erstellt hat:

    https://archive.org/details/iomega-iomegaware-usb-drivers

    Ok, das funktioniert unter XP und 98SE, 95 installiert zwar die Software aber findet das Laufwerk nicht. Könnte da aber Guest.exe benutzen, also kein Problem :)


    Denke aber, dass das Laufwerk nen Schaden hat. Naja, sollte nichts Unmögliches sein ein anderes aufzutreiben. Und die 100er Disks gehen ja, das ist für 80er PC schon mehr als genug ^^

    bitte mal testen, ob der das 250er Laufwerk erkennt.


    Ihr IOMEGA ZIP 250


    Also können wir wohl eine Hardwaremodifikation ausschliessen?

    250er Disks werden aber auch unter DOS ausgeworfen.


    Könnte es daran liegen: Die 100er Disk hat auf der Unterseite eine Art Reflektor, die 250er haben das nicht (die sind da weiss/matt)


    Den DOS Test habe ich mal mit meinem Multi-OS-PC gemacht, könnte es bei Gelegenheit auch noch auf meinem AT unter DOS 5 versuchen (allerdings nicht mehr heute).

    Hallo zusammen


    Ich habe von einer Kellerräumung profitiert und dadurch unter anderem ein Zip-250 Laufwerk (Parallel) bekommen.

    Die Originalschachtel gabs noch dazu, inkl. Kabel und Anleitungen, aber... Ohne Installations-CD :rolleyes:


    Plug and Play auf Windows XP erkennt das Laufwerk - Aber nur als ZIP-100 Laufwerk. Von der Beschriftung auf dem Gerät handelt es sich aber definitiv um ein ZIP-250 Laufwerk.

    Auch interessant: Unabhängig davon, ob der PC eingeschaltet ist: Das Laufwerk wirft alle 250 MB Disks sofort wieder aus. 100 MB Disks funktionieren.

    Andere Versionen von Windows scheinen nichts per Plug and Play zu erkennen, hab da aber auch nicht ewig und mit allen Versionen rumprobiert.


    Nun also die obligaten Fragen: Kann es sein, dass dieses Laufwerk defekt ist? Oder liess sich das damals irgendwie konfigurieren (Vielleicht so eine Art Kompatibilitätsmodus?)


    Nur falls legal möglich: Könnte mir jemand die CD hochladen (müsste gemäss Anleitung eine CD Namens "IomegaWare" sein, welche bis runter zu Win NT 3.51 kompatibel ist).


    Bonus / Anfängerfragen (für jemanden, der bisher nie mit ZIP-Disketten zu tun hatte):

    Gibt es die Möglichkeit, das ZIP-Laufwerk an einem Atari ST zu betreiben?

    Laufen ZIP-250 Laufwerke auch unter MS-DOS auf einem 286er, oder geht das nur mit ZIP-100 Laufwerken? (Oder nur mit ZIP-100 Disks).

    Gibt es da Treiber für aktuelle Windows-Versionen?


    Da ich nicht für alle älteren PCs eine Netzwerkkarte habe, wäre dieses Laufwerk ein netter Ersatz um Daten auf modernere PCs zu übertragen.


    Liebe Grüsse

    Metalhead

    Update:

    Muss mich korrigieren. Es geht nicht um den Gattungsbegriff, sondern um die Brausorte Pils. Allerdings schliesst das auch alle typischen Biersorten aus dem grossen Kanton vom Verkauf aus.

    Der Hintergrund dazu ist ein alter Vertrag mit der Tschechoslowakei (ja, nicht Tschechien!). Theoretisch vermutlich nichtig, da es den Staat nicht mehr gibt und entsprechend kaum noch kontrolliert. Gab mal einen Fall wo der Händler alles durchstreichen musste, aber ich glaube da hat sich die Polizei so lächerlich gemacht, dass das mittlerweile niemanden mehr interessiert.


    Biersorten gibts hier zum Glück zahlreiche, auch durch die wachsende Zahl an Kleinbrauereien.

    Und in den Läden findest du auch problemlos Bier aus dem grossen Kanton ;)

    XP hat wohl definitiv Unterstützung für die Nutzung von 5.25" Laufwerken, wenn auch nicht aus dem GUI heraus (sondern nur via Kommandozeile, zumindest was FORMAT angeht)

    Für HD Laufwerke ja, für DD Laufwerke nein. Auch nicht per CMD.

    Ich gehe davon aus, dass das ein Bug ist, welcher von MS nie gefixt wurde.

    (Bei Win11 haben sie dann wohl aus irgendeinem Grund einen neuen Floppy-Driver gebastelt).


    Habs nochmals mit XP per Format-Befehl versucht: "Fehler im IOCTL-aufruf".


    DOS (auf dem selben PC) kann problemlos lesen und schreiben.

    Hallo fanhistorie

    Ja, alles installiert. Das Mainboard benutze ich ja in meinem Multi-OS PC, da kann ich von DOS bis Win11 durch CF/IDE und S-ATA Wechselplatten alles booten (details hier).

    DOS, NT4, Linux und OS2 können das 360k Laufwerk problemlos verwenden. Alles zwischen Win2k und Win10 nicht. Win11 kann wieder damit umgehen, anscheinend hat MS da den Floppy Treiber neu geschrieben.


    Das Problem mit z.B. WinXP lässt sich im VMware Player reproduzieren: Im BIOS ein 360k Laufwerk einstellen, dann erscheint der selbe Fehler. Ein 1.2M Laufwerk geht.


    Und Win11 soll wieder 360K Diskettenlaufwerke unterstützen, da muss man erst mal ein Board finden was noch ein FDD Controller hat,

    Nach offiziellen Systemanforderungen existiert sowas gar nicht, aber Win11 läuft mit ein paar Registry Keys auch auf sehr alter Hardware ;)

    Mein oben genanntes Bord ist Win11 "Kompatibel".


    Darf ich fragen, was für Disketten du auslesen willst (Amiga, Apple, ...)?

    Hallo,

    ich stehe vor dem gleichen Problem, gleicher Fehler wie im Post 1, bei mir ist es ein Chinon F-502LII, ich bekomme es unter Windows2000 nicht ans laufen, unter WindowsME geht es. Ich benötige es um unter Windows 2000 einen CatweaselMK4 zu nutzen. Kombilaufwerke wie Mitsumi D509V2 funktionieren unter Windows2000.

    Gibt es dazu eine Möglichkeit den Treiber auszutauschen oder sonst irgendwas ?

    Hallo XP1313


    Leider habe ich das nie wirklich weiterverfolgt; ich benutze einfach ein DOS-basiertes System um 5¼" DD Disketten zu lesen.

    (WinME ist ja noch DOS basiert).


    Windows unterstützt von 2000 bis 10 keine 5.25" DD Laufwerke mehr (ein 3.5" DD hätte ich gerade nicht zum testen).

    Interessanterweise funktioniert es mit Win11 wieder.


    Gibt es denn keine Treiber für den Catweasel für 98 / ME?


    Ich nehme an, dass du Disketten auslesen willst, die nicht DOS-Formatiert sind, dass du nen Catweasel-Controller benutzt?

    Grundsätzlich sollte man von den Windows eigenen Tools die Finger lassen, und die adäquaten Programme der Hersteller verwenden. Win hat nur "begrenzten" Zugriff auf die Hardware, respektive die Sektoren.

    Windows-Tools kann ich da nicht verwenden. Passen nicht auf eine Diskette ;)


    Für LLF verwende ich in der Regel Speedstor (http://minuszerodegrees.net/software/speedstor.htm)



    Könntest du von den Patienten noch hochwertige Bilder erstellen,

    So das man den Spur Null Sensor erkennen, identifizieren kann,

    Ist das möglich, ohne die Platte zu öffnen? Bei den Seagate ST412 Platten gibt es an der Seite ja dieser "Arm" am Schrittmotor, der sich mit dem Lesekopf bewegt. Ist das der Spur Null Sensor?


    Sowohl bei der Q540 als auch der IBM-Platte habe ich leider kein solcher Arm draussen.


    Bevor ich die Platten öffne, möchte ich (nach Möglichkeit) zuerst noch andere Dinge prüfen. Zumindest bei der Q540, welche ja eigentlich bis auf den einen Sektor noch fehlerfrei ist.


    Quote

    While it is generally impossible to perform a complete LLF on most modern hard drives (since the mid-1990s) outside the factory, the term "low-level format" is still used for what could be called the reinitialization of a hard drive to its factory configuration (and even these terms may be misunderstood).

    Nun, hier reden wir ja von Platten der 80er ;)

    Ich weiss schon, dass der Begriff LLF oft falsch verwendet wird bei modernen Platten. Anscheinend verstehen einige heutzutage unter LLF einfach ein komplettes Beschreiben der Platten mit nullen. Das ist ja aber nicht das was ich will, sondern ich muss eben das hier machen, weil sonst der Controller gar nichts mit der Disk anfangen kann:

    Quote

    Hard disk drives prior to the 1990s typically had a separate disk controller that defined how data was encoded on the media. With the media, the drive and/or the controller possibly procured from separate vendors, users were often able to perform low-level formatting. Separate procurement also had the potential of incompatibility between the separate components such that the subsystem would not reliably store data.


    Bei der Q540 war das mehrmalige LLF ja nur aus der Hoffnung, die Platte wieder zu "magnetisieren".

    Bei der IBM-Platte komme ich gar nicht so weit, dass ich überhaupt ein LLF durchführen könnte.

    Flohmarktfund:



    Leider kein Netzteil für den VC20, aber das sollte kein allzugrosses Problem sein.

    Ein 1541 war auch dabei.


    Beide wurden vom Händler als Defekt angegeben. Der MSX (SCART-Ausgang) scheint korrekt zu starten, erzeugt aber Bildfehler. Mal schauen ob ich da was retten kann.


    Für den VC20 fehlt mir Monitor und Netzteil, aber da kann ich sicher mal Leihweise was organisieren ^^


    Momentan mangelt es bei mir an Zeit, aber wird dann sicher irgendwann noch Reparaturthreads zu den Geräten geben ;)

    Hallo Zusammen


    Nachdem ich endlich einen MFM-Controller erhalten habe, wollte ich mal die paar MFM-Platten testen, welche ich rumliegen habe. Von 6 Stück laufen 4 einwandfrei. Die letzten beiden würde ich gerne versuchen zu retten.


    Patient 1: Quantum Q540 (ca. 35 MB)

    Ein einziger fehlerhafter Sektor (auch nach mehrmaligem Low-Level Formatieren), und es ist natürlich der Bootsektor:

    (Wobei ich eigentlich der Meinung bin, dass der Bootsector H0 C0 sein müsste?)

    Jedenfalls meldet SpeedStor den Fehler sofort beim Suchen nach fehlerhaften Sektoren. FDISK meldet "write protect error writing fixed disk), FORMAT meldet "Invalid media or Track 0 bad - DIsk unusable."

    Wenn ich im BIOS nur 7 Heads eintrage, läuft die Platte (natürlich mit ca. 4.5 MB weniger Platz).


    Gibt es hier evtl. Tools, welche ich ausprobieren könnte? Habe gelesen, dass mehrmaliges LL-Formatieren oftmals fehlerhafte Sektoren beheben soll, dies blieb allerdings bisher ohne Erfolg.



    Patient 2: IBM Type 0665 (ca. 30 MB)

    Hier ist es etwas schwieriger zu beschreiben, aber ich versuche es mal. Die Platte dreht hoch, danach hört man ein einmaliges Klicken. Scheint normal zu sein:

    https://www.youtube.com/watch?v=Y-u-aA8YW2Q

    (Ist von einer grösseren Platte, welche meines Wissens ansonsten baugleich ist).


    Dieses "Knurren" welches im Video gleich vor dem Klicken zu hören ist (um ca. 0:14) passiert bei meiner Platte nicht.

    Denke, da haben wir es möglicherweise mit einem Hardware-Fehler zu tun. Was sind so die gängigsten Probleme? Evtl. ein Festsitzen des Lesekopfes?

    So, gute Neuigkeiten8-) :


    Der ST läuft einwandfrei :)

    Konnte ihn kurz testen, und für paar Tage das VGA-Kabel ausleihen. Jetzt heisst es erst mal, ein bisschen Atari ST kennenlernen :)


    Bin sehr Glücklich dass das Teil läuft, das war wirklich ein Glückstreffer!


    Nun bleibt natürlich die Frage, was ich mit dem SM124 machen soll. Meine Skills reichen für die Reparatur nicht aus (ausser es ist wirklich nur Leim und ein Sync-Problem).

    1ST1 : Was spricht denn am meisten dafür, dass es sich lediglich um Leim handelt? Diese Verschmutzungen befinden sich nur unter den Kondensatoren. Die betroffenen Kondensatoren sind unten auch braun (wie teilweise ja auch Kontakte angrenzender Dioden und Widerstände).


    Entsorgen wäre sicherlich zu schade, aber viel Platz für Defektes habe ich leider auch nicht. Tja, das muss ich mir nochmals durch den Kopf gehen lassen.


    Ich werde mir aber sicher mindestens ein VGA-Kabel kaufen, wenn nicht gleich ein SCART dazu (für die Farbe:mrgreen:).


    Danke auf jeden Fall an alle, die hier mit wertvollen Tipps mitgeholfen haben!



    Noch ein paar dumme Anfängerfragen:


    Gibt es auf dem ST selbst die Möglichkeit, Infos über Disketten zu bekommen? Sprich Dinge wie Gesamtkapazität, belegter / freier Speicherplatz, etc?


    Für den Datentransfer benutze ich einfach DD-Disketten, welche unter DOS formatiert wurden. Das funktioniert recht gut (wenn auch sehr langsam mit nur einem Laufwerk am ST :mrgreen:)


    Was ist die einfachste (oder kostengünstigste) Variante, ne "Festplatte" anzuschliessen? Ich denke da an SD oder CF-Adapter welche ja in der IBM-Kompatiblen-Welt recht gut funktionieren, was ja auch den Filetransfer deutlich erleichtern würde.


    Liebe Grüsse

    Metalhead

    ohne den zu reinigen würde ich diesen nicht

    Allzuviele Gründe den einzuschalten gibts momentan ja sowieso nicht ^^



    Vielleicht ist das garnicht versifft und das ist eine Art Kleber, habe ich jedenfalls auch schon in Monitoren gesehen.

    Sieht für mich aber doch auch so aus, als hätte es bei anderen Bauteilen zu Schäden gefüher (z.B. der Widerstand links des grossen Kondensators, ungefähr in der Bildmitte; der untere Pin ist braun. Evtl korrodiert?)

    Auffällig ist auch, dass diese 'Flüssigkeit' nur unter den Kondensatoren hervortrat.

    Klar, ist nicht auszuschliessen dass es ein geschmolzener Klebstoff ist.


    Ich schaue, dass ich den Computer selbst bald mal irgendwo an einem anderen Monitor testen kann.

    So, Gehäuse mal geöffnet, und Folgendes vorgefunden:




    Ich bin ja kein Eltech-Profi, aber ich glaube nicht, dass gesunde Kondensatoren so aussehen...


    Hab trotzdem kurz den H. Hold Regler etwas hin und her gedreht, und glaube eine ganz kleine Verbesserung zu erkennen, aber da flimmern immer noch Streifen über den Monitor.


    Trotzdem, zu retten ist da ohne grösseren Aufwand wohl nichts?


    Dann besteht aber ja zumindest eine Chance, dass der Computer selbst in Ordnung ist.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es im ST drin ähnlich aussieht?


    Bleibt momentan noch der Test mit einem funktionierenden Monitor.


    Liebe Grüsse

    Metalhead

    - Den Monitor schon einen Tag vorher ausschalten. Die Hochspannung in der Elektronik kann sich noch stundenlang halten und lebensgefährlich sein.

    Ok, dann hatte ich das noch richtig im Kopf dass hier mehr Vorsicht geboten werden muss als bei PCs ^^

    Wir hatten Eltech in der Berufsschule (Ich habe Informatiker Systemtechnik gelernt), allerdings war das 2013 bis 2017. Da hiess Eltech leider nur noch sehr oberflächlich die Grundlagen durchgehen und ein bisschen Strom / Spannung messen. Das höchste der Gefühle war das Löten eines Netzwerktesters (immerhin mit ICs). Wünschte, wir hätten da mehr gemacht, aber die heutigen Auszubildenden haben meines Wissens gar kein Eltech mehr... Tja, so ändern sich die Zeiten...


    Wenn Du den Monitor reparieren willst, überlasse das lieber einem Fachmann. Auch wenn es teurer ist: Nimm Dir die Zeit, damit die Kondensatoren sich nach jedem Versuch entladen können.

    Grössere Reparaturen würde ich auch bei PCs einem Fachmann überlassen. Bei mir beschränkt es sich in der Regel auf Kontakte Reinigen, prüfen ob optisch alles in Ordnung ist (Keine Kondensatoren geplatzt etc) und evtl Mechanik ölen. Will da in Zukunft schon mehr können, mal schauen ob es (bezahlbare) Kurse in meiner Nähe gibt.


    Aber um wieder auf den SM124 zurückzukommen: Nur das Gehäuse öffnen (nach mehreren Tagen vom Netz getrennt) und 1ST1 's Tipp mit dem Poti zu drehen (oder evtl. mit Kontaktspray zu reinigen) sollte gefahrlos möglich sein?


    Um den Computer selbst zu testen: Nicht allzuweit weg von mir gibt es ein Computermuseum, die dürften funktionierende Monitore haben. Werde da mal fragen, ob ich meinen da kurz anschliessen darf.

    Hallo Zusammen


    Vielen Dank für die vielen Antworten!


    Eine Demo-Diskette konnte ich starten, wie erwartet wurde Musik abgespielt. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen.

    (Das Programm startete sogar von einer DOS-Formatierten Diskette, welches ich per USB-Laufwerk kopiert habe. War auch nur ein "Schnelltest" gestern Abend, mit einem Farb-Programm. Heute dann mal mit Mono-Programm, damit ich auch ein "Bild" habe).

    Schlimmstenfalls braucht der ST einen neuen GLUE-Chip.

    Genau das hoffe ich natürlich nicht ^^


    Idealerweise hast du ein Oszi um die beiden Signale durchzuchecken.

    Leider nein. Für Reparaturen, welche solches Equipment benötigen, reichen leider meine technischen Kenntnisse nicht aus.


    Gibt es einen "H.Hold" Regler außen zugänglich? Dann wurde der evtl. verdreht. Oder der Monitor hat ein Problem mit gealterten Bauteilen.

    Leider nein, nur die drei Knöpfe für Helligkeit, Kontrast und Lautstärke/aus.


    Ich werde wohl mal den Monitor öffnen und schauen, ob ich auf den ersten Blick etwas auffälliges Entdecke. Da ich sowas noch nie an einem CRT-Monitor gemacht habe: Gibt es da was spezielles zu beachten? Kondensatoren mit Ladungen in höheren Voltbereichen? Oder sonst etwas, womit man besonders vorsichtig sein muss?
    (Natürlich werde ich vorher den Netzstecker ziehen ;) )

    Danke, werde das mit dem Testprogramm morgen gerne mal probieren.

    Einfach um sicherzugehen, dass ich alles richtig verstanden habe: DOS-Formatierte DD-Disketten können im Atari gelesen werden? Das heisst, ich kann ein Demofile herunterladen, dieses auf die Disk in einen Ordner namens 'Auto' speichern, Disk einlegen und den Atari einschalten?

    Hallo Zusammen


    Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf Ricardo auf einen Atari 1040STF gestossen, für 20 Fr. und praktisch in einer Nachbargemeinde. Komplett mit Maus und Monitor, da konnte ich natürlich nicht widerstehen ^^

    Der Monitor (SM124) wurde als defekt beschrieben.


    Es erscheinen, wie auf dem Bild zu sehen, mehrere weisse Streifen, sobald ich den Computer einschalte. Er scheint auf das Diskettenlaufwerk zugreifen zu wollen, jedenfalls macht dieses Geräusche. Wenn ich die beiliegende German Language Disk einlege, wird kurz etwas gelesen, danach bleibt das Laufwerk ruhig. Rein vom Hören her macht es auf mich den Eindruck, dass der ST etwas von der Disk lesen kann. Sobald die Disk aufhört zu lesen, wird das Bild etwas grauer, ausser ganz oben. Wenn ich mir so Screenshots von diesen Computern anschaue, dürfte dies dem Desktop mit der weissen Titelleiste entsprechen. Ich hab mal versucht das "anständig" zu Fotografieren:


    Ohne Disk:


    Nach dem (vermutlichen) Laden der Disk:


    Wenn ich Tasten drücke, gibt es jedes mal einen kurzen Beep ton vom Lautsprecher im Monitor.


    Das Problem ist nun, dass ich natürlich weder über einen zweiten Atari Monitor, noch über einen SCART oder VGA Adapter verfüge. Bevor ich mir also sowas bestelle um zu testen, ob das Problem am Monitor oder am Computer selbst liegt:

    Was kann ich alles testen, um z.B. den Computer selbst auszuschliessen?


    Atari ist für mich ziemliches Neuland (Mal abgesehen vom 2600er) ^^


    Edit: Anscheinend gab es davon zwei verschiedene Modelle; eines mit grossem und eines mit kleinem Knopf beim Floppylaufwerk. Meiner hat den grossen Knopf.


    Edit 2: Das Bild ändert sich auch ohne Disk nach ca 60 Sekunden.


    Liebe Grüsse

    Metalhead

    Solche Mainboards habe ich auch schon gesehen, und wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir damit sofort eine Kiste zusammenbasteln ^^

    Wäre interessant zu wissen, ob Win11 auch mit MFM-Platten umgehen kann :P


    Live gesehen habe ich solche Mainboards aber noch nicht.