Posts by deleted_07_21

    68010 in diesem Gehäuse habe ich einige. 68000 vermutlich keine. Nur falls 68010 geht und Du bedarf anmeldest...

    Das könnte aber softwareseitig zu Problemen führen. Die 68010 ist zwar pinkompatibel zur 68000, behebt aber ein paar Macken im Befehlssatz, um Multitasking und Virtualisierung "wasserdicht" zu machen. Das kann zu Problemen mit Firmware und Betriebssystemen führen, die nicht auf die 68010 vorbereitet sind.


    (Das ist das gleiche Problem, das sich auch beim Aufrüsten von 68000-Rechnern mit einer 68020-Einsteckkarte ergeben kann; siehe z.B. die Diskussion zur c't PAK-68 in einem anderen Thread.)


    https://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_68010

    Wg. Disasembler: vor etlichen Jahren suchte ich was Geeignetes für mich. Ich fand DASMx. Der ist wohl über 15Jahre alt und läuft in einer Eingabeaufforderung unter MS-DOS/Windows. Allerdings fehlen dem ein paar Sachen, die ich haben möchte.

    DASMX würde ich durchaus empfehlen. Er unterstützt diverse Prozessoren, und hat das höchst hilfreiche Feature des "Code Threading": Man deklariert in einer Steuerdatei einen Startpunkt des Programms (z.B. den Reset-Vektor), und DASMX verfolgt dann alle Programm-Ausführungspfade, um zu erkennen, wo Code steht und wo Daten. Funktioniert nicht immer perfekt -- z.B. bei indirekten Sprüngen via Sprungtabelle -- aber man kann dann schrittweise nachhelfen und weitere Details deklarieren. Auch Sprungtabellen, Labelnamen etc. kann man in der Steuerdatei deklarieren.


    Idealerweise würde ich mir wünschen, dass das interaktiv funtioniert (ich lege in einer Art IDE weitere Details fest und sehe unmittelbar die geänderte Disassembly). Aber der Disassembler ist auf modernen Rechnern so schnell, dass auch der Zyklus "Disassembly ansehen, nachdenken, Steuerdatei anpassen, neu disassemblieren" OK ist. Das Nachdenken dauert eh am längsten...


    Wie von Ralf erwähnt ist DASMX schon recht alt und wird schon lange nicht mehr aktiv gepflegt. Die offizielle Quelle scheint mir dieser Mirror einer alten Geocities-Seite des Autors zu sein: https://www.oocities.org/pclareuk/DASMx/

    Danke, eine fixierte Spule würde Sinn machen. Ich konnte nicht erkennen, was das für Bauteile sind im Heißkleber. Hast Du einen Link zu Schaltplan und/oder Beschreibung der Platine?

    Kam heute aus Ungarn:

    Die haben ja bestimmt einen Funktionstest gemacht. Aber die Lötstellen an U1 (untere und vor allem rechte Seite) sehen auf dem Foto etwas verdächtig aus. Sind das beabsichtigte Lötbrücken, oder liegt's nur an der Beleuchtung?


    Und was ist das unten rechts auf der Platine? War Beuys da und hat eine Fettecke hinterlassen? 8-)

    So, in Ermangelung von Microfiche habe ich mal kurz ein 35 Jahre altes 16mm Negativ genommen und ein einziges Bild grob mit dem Mark II bei 9600 dpi eingescannt. Ich denke, dass die schlechte Qualität nichts mit der Vergrößerung und dem Scan, sondern mit dem Original selbst zutun hat, dürfte erkennbar sein. ;-)

    Aber was sagt uns das jetzt? Für unscharfe grobkörnige Kleinbild-Negative ist ein 9600 DPI-Scan nicht nur gut genug, sondern sogar schon Overkill. Aber ob 9600 DPI für feinkörnige, detailreiche Mikrofilme schon brauchbare (wenn auch sicher nicht begeisternde) Scans liefern, wissen wir damit noch nicht, oder?

    Wankelmotoren sind nur hierzulande selten.

    In Amerika bietet Mazda viele Modelle auch mit Wankel an.


    Hmm -- welche Modelle meinst Du? Meines Wissens verkauft Mazda derzeit weltweit überhaupt kein aktuelles Wankel-Modell. Der RX-8 ist Geschichte; ein Wankel als Range Extender für den hybriden MX-30 ist in der Entwicklung, aber anscheinend fraglich.


    (Edit: Habe gerade nochmal nachgelesen -- der Wankel als Range Extender ist wohl nach wie vor für nächstes Jahr angekündigt. Ist dann aber, soweit ich das sehe, "der letzte Mohikaner" dieser Technologie im Mazda-Sortiment.)

    Gerade wollte ich schreiben "ist noch gar nicht so lange her", aber die Realität ist wohl eher, dass ich gar nicht mehr so jung bin...


    Irgendwo liegt hier noch ein Exemplar meiner Doktorarbeit auf ebensolchem Mikrofilm herum, und in den Archiven irgendwelcher Uni-Bibliotheken wahrscheinlich auch. War damals deutlich billiger, als die Pflichtexemplare drucken zu lassen, und es musste auch kein Baum dran glauben. :thumbup:

    Sorry, aber Deinen Post empfinde ich als ziemlich arrogant. Und Deine Definition, was Deiner Meinung nach sammlungswürdig ist, als sehr einseitig und unvollständig.


    Zunächst mal unterschlägst Du völlig, was für die meisten von uns hier das zentrale Kriterium fürs Sammeln sein dürfte: Gesammelt werden die Geräte, mit denen man in den prägenden jungen Jahren gearbeitet hat -- oder die man gerne gehabt hätte, aber die damals unerreichbar waren. Das ist ein sehr subjektives Kriterium, und das ist völlig in Ordnung. Du kannst nichts mit Geräten aus Ostdeutschland anfangen; ich kann nichts mit Intel-PCs ab den 90er Jahren anfangen. Das gibt uns aber nicht die Definitionshoheit, was "sammelwürdig" ist.


    Die Argumentation, dass geklonte Rechnerarchitekturen "bestenfalls ein Stück Zeitgeschichte" sind, finde ich auch abwegig. Was sollte denn sonst eine Sammelwürdigkeit begründen, wenn nicht zeitgeschichtliche Relevanz?


    Und dass man sich "nur an die Sieger" erinnert, widerspricht meiner Erfahrung mit privaten wie öffentlichen Sammlungen auch gründlichst. Sich an die "Irrwege" der Technikgeschichte zu erinnnern, und daran, dass es eben nicht zwangsläufig und geradlinig zu den Lösungen kam, die wir heute kennen, ist doch gerade reizvoll. Das Tefifon im Audiobereich, bit-serielle Architekturen oder direkte p-Code-Ausführung in Hardware bei Computern, Wankelmotoren im Auto... finde ich z.B. faszinierend und allemal interessanter als die Mainstream.Lösungen, die sich heute durchgesetzt haben.

    Mit Commodore-Branding (und ohne Löststopplack) hatte ich den KIM-1 gar nicht auf dem Zettel. Offenbar ein spätes Exemplar, nachdem Commodore MOS Technologies gekauft hatte. Sind die seltener als die grünen, die nur MOS als Markennamen tragen?

    deleted_07_21 - Und trotzdem sind gerade im Vergleich zu anderen Fabrikaten "Highscreen" Rechner im Desktop-Gehäuse teuerer als bspw. Desktop-Rechner anderer Fabrikate (bspw. Compaq DeskPro Linie).

    Klar — Highscreen war ein willkürlich rausgegriffenes Beispiel, das ich niemandem madig machen will! Für viele in Deutschland waren die Vobis-Rechner damals die ersten eigenen Computer. Also ist die aus persönlicher Nostalgie gespeiste Nachfrage derzeit auf jeden Fall da. Aber Computer-historisch signifikant sind die Geräte halt eher nicht; daher denke ich nicht, dass die nächsten Generationen sie besonders interessant finden werden.


    (Meine persönliche Vobis-, bzw. damals noch Vero-Nostalgie: Mein original Apple Floppylaufwerk Disk II, aber mit unten abgeschnittenem Typenschild. Damit man die Seriennummer und den Ursprung des Aachener Grauimports nicht erkennen konnte…)

    Wenn du jetzt noch kurz verrätst, wo der Thread ist? :)


    Edit: Ich finde das Thema aber auch im Zusammenhang dieses Threads durchaus relevant. Weil steigende Preise bei den meisten Objekten, die für uns von Interesse sind, halt eher ein vorübergehendes Phänomen sein dürften. Als Kapitalanlage würde ich einen Highscreen-PC etc. eher nicht empfehlen…

    [...] ich würde gar behaupten, dass meine Generation nicht die letzte ist, die alte Computer sammelt und erhält. Gerade als das Zeug Massenware wurde hatten ja immer mehr nen PC und nun wollen die Millenials auch so langsam den ersten PC wieder haben.

    Da bin ich skeptisch. Alte Computer, die "vor ihrer Zeit" benutzt wurden, werden nur für eine verschwindende Minderheit interessant sein. Wie viele nach 1970 Geborene sammeln Röhrenradios?


    Und andererseits dürften die Massenware-Computer, no-name aus Fernost, die im Lauf der 90er dann dominant wurden, für die meisten auch nicht mehr so sexy sein als Sammlerstücke -- selbst wenn es ihr erster Computer war. Wenn "mein erster Computer" Massenware war und Mittel zum Zweck, warum sollte ich den wiederhaben wollen? Wie viele nach 1970 Geborene sammeln Transistorradios? (Oder Fernseher, oder Toaster, ... ?)


    Ausnahmen gibt es natürlich, und ich will auch keinem jüngeren Sammler das Hobby ausreden! Aber dass viele der aktuellen Hobbysammlungen irgendwann "über" sind, so wie es jetzt z.B. bei den Röhrenradios der Fall ist, bleibt trotzdem die Perspektive.

    logisch und auch am sichersten wäre es, wenn es der zentrale Computer weiss...

    Ich bin bisher davon ausgegangen...

    Wenn das Sparbuch grundsätzlich vom Zentralrechner aus verwaltet und immer per Drucker ausgefüllt wird, ist das sicher die einfachste und beste Lösung.


    Ich meine mich allerdings zu erinnern, dass es eine Übergangsphase gab, in der manche Filialen schon mit Computer und Drucker ausgestattet waren und andere noch von Hand das Sparbuch ausgefüllt haben (und Kontobewegungen vermutlich offline an die Zentrale meldeten). Das kann aber auch falsch sein; ist schon länger her...

    Ich habe irgendwo noch den Vorgänger Modell 4905 zu stehen. Der stammt ursprünglich aus einer Postbank Filiale und war dort der universelle Drucker für alle Belege und auch Sparbücher, weil er einen eingebauten Magnetstreifenleser hat! Zsekosa oder so ähnlich heißt die Leseeinheit.

    Was mich schon zu meiner "aktiven Sparbuch-Zeit" interessiert hat: Haben die Drucker eigentlich einen optischen Sensor, der ihnen sagt, wo die nächste freie Zeile im Sparbuch ist? Oder musste der Post-/Bankmitarbeiter die Zeilennummer am Terminal eingeben, bevor er den Druck gestartet hat? Oder wusste der zentrale Bank-Computer gar (zusammen mit dem Kontostand) auch den "Füllstand" der Sparbuchseite?

    Immerhin wusste die Bundeswehr schon zwei Jahre vorher, wie breit sie den Koffer fertigen lassen sollte -- sehr umsichtig! :thumbup:


    Sieht gut aus! Kann man die Tastatur noch etwas aufbocken, entweder dauerhaft oder im Betrieb? Selbst wenn das nur ein Schaustück ist, möchte man sich doch wenigstens vorstellen können, wie man darauf schreibt. Und den Spannriemen im Deckel würde ich eher abnehmen, wenn das zerstörungsfrei geht; der stört die Aussicht. ;)

    149€ pro Stück für UNGETESTETE 486er Boards. Also dann sollte ich jetzt mal aussortieren :P

    https://www.ebay-kleinanzeigen…oards/1863345284-225-2140


    Ich hab erst nicht geglaubt, dass das enrstgemeint ist...

    Der Anbieter hat halt einen langen Atem. Sein 2014 eingestellter Akku-Rasierer ist ja auch noch zu haben, und viele andere Schätzchen. Einfach abwarten, ob sich nicht irgendwann doch noch ein Dummer findet... :rolleyes:

    sie war nur zum Anschluss eines externen Ohrhörers vorgesehen. (?! Ein Ohrhörer war ja nun im Telefonhörer eh schon vorhanden?!

    Zum Mithören für eine zweite Person?

    Das könnte natürlich sein, wenn man es etwas diskreter haben möchte, als gleich den Lautsprecher zuzuschalten.


    Oder war die Buchse eigentlich für Aufnahmen, aber man mochte das aus rechtlichen Gründen nicht schreiben?

    Einzig...in der Patent-Beschreibung wird auf eine 3,5 mm Klinkenbuchse (mit der Ziffer '20') hingewiesen, optional für den Anschluss einer Sanduhr.

    Bei meinem Verstärker mit elektrischem Ausschalter ist diese Buchse (20) nicht vorhanden.

    Ich habe natürlich nach Sanduhren geforscht die sich nach 8 min. automatisch drehen und so die nächste Telefon-Taktung einleiten.

    -Nichts gefunden (-:

    Dass in Patentschriften oder Gebrauchsmustern verschiedene Varianten des Produkts durchdekliniert werden, ist eher der Normalfall. Man möchte halt Versionen mit Quecksilber- oder Schiebeschaltern schützen, mit oder ohne externe Lautsprecherbuchse etc.


    DIe beschriebene Buchse hätte mit der Sanduhr nach meinem Verständnis nichts zu tun; sie war nur zum Anschluss eines externen Ohrhörers vorgesehen. (?! Ein Ohrhörer war ja nun im Telefonhörer eh schon vorhanden?! Ob das ein Übersetzungsfehler aus dem Japanischen ist?) Für die Sanduhr war nur eine mechanische Halterung vorgeschlagen. Ich stelle mir vor, dass da eine ganz nromale "mechanische" Sanduhr angeclipst werden sollte.


    Die Sanduhren, die in Deutschland 1980 zum Mitstoppen von Ortsgesprächen angeboten wurden, waren meines Wissens auch alle ganz simpel manuell zu bedienen. Der Nutzer hatte gefälligst aufzupassen und kurz vor Ablauf der Uhr den Hörer aufzulegen (oder halt die Sanduhr umzudrehen).


    Mir scheint die Verbindung zwischen dem Telefonverstärker und der Sanduhr auch nicht besonders zwingend. Wie gesagt -- als die Gebrauchsmusterschrift 1972 in Japan verfasst wurde, war von einem Ortsgesprächs-Takt in Deutschland noch nicht die Rede. Ich denke, das war eher eine Assoziation, die der Quecksilberschalter und die Form des Verstärkers beim Erfinder (oder bei den Patentanwälten) ausgelöst hat: Zylindrische Form, wird zum Start des Telefongesprächs (zum Einschalten) umgedreht -- genau wie eine Sanduhr; dann kann man doch gleich noch eine einbauen!

    Das mit der Sanduhr erinnert mich an die Umstellung der Gebühren für Ortsgespräche, das muß Ende der 70er, Anfang der 80er gewesen sein

    [...]

    Vielleicht kam der Telefonverstärker in dieser Zeit auf den Markt?

    Nein, das kommt zeitlich nicht hin. Der Takt für Ortsgespräche wurde zum 1.1.1980 eingeführt (und seit 1977 diskutiert). Die Gebrauchsmuster-Anmeldung, in der die Sanduhr erwähnt ist, datiert aber schon von 1972. Vielleicht gab es in Japan ja schon länger einen Zeittakt?

    Von seiner Machart istg das Ding aber weder 1950, 60, 70er sondern frühestens 80er. Also im besten Sinne "Retro".

    Das Gebrauchmuster belegt aber 1972 als Jahr der Anmeldung in Japan; das dürfte also auch etwa das Jahr der Entwicklung sein. Vielleicht ist Cortos Exemplar etwa später gefertigt worden. Das Innenleben passt aber m. E. auch zu dieser Zeit; einfache Transistorradios aus den 70ern sind ähnlich gebaut.

    Da die älteren Wählscheibenaperate in herkömmlicher Technik Übertrager hatten, reichte oftmals eine 'Fangspule' mit Verstärker, zum beispiel 3 direktgekoppelte Transistoren, um die Gespräche ohne Öffnen von Außen hörbar zu machen. Ich meinte, so eine Bastelanleitung gesehen zu haben.

    Ja, so ist das zylindrische Modell laut Gebrauchsmuster-Schrift wohl auch aufgebaut.

    Ja, da gehört eine 9V-Batterie rein. Hoffentlich geht er trotzdem irgendwie auf...


    Weiß nicht, ob Du meinen Nachtrag oben schon gesehen hattest; wir haben wohl beide gleichzeitig geschrieben.

    Bitte Vorsicht beim Öffnen: Da ist [edit] möglicherweise ein Quecksilber-Neigungsschalter drin.


    Edit: Sehe gerade, dass Deine Variante einen Schiebeschalter zum Ein-/Ausschalten hat. Dann hat man sich dort vermutlich den Neigungsschalter gespart. Ein Schritt näher an der RoHS-Konformität! ;)

    Telefon Verstärker. Ich liebe das Design der 50er Jahre. Oder sind die jünger.


    Die beiden Geräte gehören aber nicht zusammen, oder?


    Der Philips ist nach meinen Verständnis ein Zusatzlautsprecher für Audio-Anwendungen aller Art. Er hat meines Wissens nichts mit Telefonen zu tun. Radiomuseum.org hat einen Eintrag dazu, aber keine weiteren Details. Ich würde den auf 60er Jahre schätzen.


    Den runden Telefonverstärker hatte ich bisher noch nirgends gesehen; eine schnelle Web-Suche findet aber ein paar Treffer. Das scheint ein No-Name Produkt zu sein, vermutlich aus fernöstlicher Fertigung (oder vielleicht Ostblock?). Der könnte auch noch etwas jünger sein, 70er Jahre? Schau doch mal rein, ob Du datierte Bauteile oder einen Herstellernamen findest.



    Noch ein Nachtrag zum Telefonverstärker: Auch dazu gibt es eine Seite bei Radiomuseum.org, https://www.radiomuseum.org/r/…staerker_hello_phone.html.


    Der genannte "Hersteller" in Bremen inst offenbar nur ein Importeur. Das auf dem Radiomuseum-Gerät genannte Gebrauchsmuster bestätigt die 70er Jahre sowie Japan als Herkunftsland: https://depatisnet.dpma.de/Dep…DE000007317095U&xxxfull=1