Posts by deleted_07_21

    Bitte nicht sinnentstellend zitieren.

    Bitte nicht die "und"-Verknüpfungen einfach komplett ignorieren. Du tust so, als wäre Rechtfreiheit gegeben, wenn Urheberrecht oder Patentrecht oder Markenrecht nicht tangiert ist. Dem ist nicht so.

    Wo meinst Du denn diese angebliche Aussage herausgelesen zu haben? Ich habe geschrieben, die Spielidee könne durch das Urbeberrecht nicht geschützt werden, wohl aber der Name des Spiels durch ein Warenzeichen/Marke, oder die Gestaltung des Spiels oder der Text der Anleitung durch das Urheberrecht.


    Wo passt Dir da die logische Verknüpfung nicht? Das Spiel kann geschützt sein durch A oder B oder C. Ungeschützt ist das Spiel nur wenn "nicht A und nicht B und nicht C". Zufrieden?


    Und nur den ersten Teil einer Aussage zu zitieren, um dann den Autor zu belehren, dass ja auch der zweite Teil der Aussage relevant sein könne, ist für mich "sinnentstellend".

    Patente auf Software gibt's sowieso nicht. Zumindestens nicht in Europa.

    Von Softwarepatenten war aber nie die Rede. Es geht ja um den (möglicherweise bestehenden) Schutz eines Brettspiels.


    Quote
    Wenn ein Mensch-Ärgere-dich-nicht-Spiel so aussieht wie das Original, kommst du mit dem Gebrauchsmusterschutz in Konflikt.

    Du meinst vermutlich "Geschmacksmuster"? Auch das wäre aber bei einem Spiel von 1980 längst abgelaufen, soweit es die ursprüngliche gestalterische Ausführung betrifft. (Wenn es denn je eines gegeben hat.)


    Der Schutz der grafischen Gestaltung nach dem Urheberrecht ist aber weiterhin gültig. Man muss also eine eigenständige Gestaltung wählen. (Und einen eigenständigen Namen, um nicht ggf. mit dem Markenschutz in Konfkikt zu kommen.)

    Die reine Spielidee wird durch das Urheberrecht nicht geschützt

    Aber ggf. durch Patent- und Markenrechte.

    Bitte nicht sinnentstellend zitieren. Den möglichen Schutz durch das Markenrecht hatte ich direkt im nächsten Satz nach dem von Dir zitierten angesprochen. Aber das Markenrecht schützt natürlich nicht die Spielidee.


    Und Patentschutz ist bei einem Spiel von 1980 offensichtlich kein Thema mehr.

    "Kann nicht aufhören"? :)


    Durch das Urheberrecht geschützt ist nur die konkrete Umsetzung -- also das Design der Verpackung, des Spielplans, ggf. der Spielkarten und sonstigen Zubehörs, sowie die Gestaltung und der Text der Anleitung. Die reine Spielidee wird durch das Urheberrecht nicht geschützt; siehe z.B. hier. Dazu kommt ggf. noch der Schutz des Spielnamens durch ein Warenzeichen.


    Solange Du den Spielplan hinreichend abstrahierst (was bei der Textdarstellung allemal der Fall sein sollte) und die Anleitung, wie weiter oben schon vorgeschlagen, aus dem Gedächtnis selbst verfasst, sehe ich keine Schwierigkeiten.


    Edit: Hmm, je länger man liest, desto mehr Meinungen findet man... Hier eine Eröterung einzelner Gerichtsurteile zum Thema (von einem Autor, der gerne möchte, dass Spielideen geschützt sind -- also in seiner Bewertung vielleicht etwas voreingenommen ist...)

    (Beleidigende Äußerung entfernt)


    Dass in vielen PCs schon ein TPM steckt, heißt ja nicht, dass es auch schon genutzt wird. Das wird offenbar erst für Windows 11 flächendeckend der Fall sein.


    Ich habe tatsächlich keine Lust auf einen PC, der so vollständig unter Herstellerkontrolle steht, wie es bei Smartphones der Fall ist. Muss ich meinen Rechner dann auch irgendwann erst „rooten“, bevor ich ein Fremd-Betriebssystem installieren darf, oder Anwendungen, die nicht Microsofts Segen haben? Nein danke.


    Solche Beschränkungen müssen natürlich nicht zwangsläufig kommen, wenn TPM genutzt wird. Aber sie sind damit technisch bequem möglich, und Geld verdienen kann Microsoft auch noch damit. Also…


    Das ist doch keine Aussage von MS, dass "jetzt statt TPM 2.0 nur noch TPM 1.2 benötigt" wird [...]

    Doch, ich denke der von mir zitierte Artikel erörtert genau diese Aussage von Microsoft. Was liest Du denn da anderes heraus?

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    [...] und impliziert wird, dass sich MS das "mal eben anders überlegt hätte". Was ist das denn hier für ein Stammtischniveau?!

    Wer hat das denn impliziert ?

    Und warum meinst Du hier wen genau angreifen zu müssen? :nixwiss:

    Da baust Du ja doch einiges um. Die Lochrasterplatine ist auch komplett neu, oder?


    Ich find's schade und hätte den Rechner lieber als "Zeitzeugen" so nah wie (funktionssicher) möglich am Original belassen. Die Erinnerung daran, wie damals gebastelt und improvisiert wurde, stellt aus meiner Sicht einen wesentlichen Wert solcher Unikate dar. Aber das ist natürlich letztlich Deine Entscheidung; unter Denkmalschutz steht er ja nicht.

    ich knips mir ja immer von alten nicht mehr benötigten USB-Geräten die Stecker ab - kann man IMMER für irgendwas gebrauchen - wie auch hierfür

    Noch eleganter wird es, wenn Du das USB-Kabel am Stecker dranlässt und nicht so kurz abkneifst. Dann kann man am anderen Ende direkt einen lötbaren Stecker anbringen und spart man sich das "Spleißen" des Kabels und den Schrumpfschlauch. :)


    Allerdings bin ich manchmal entgeistert, was in billigen USB-Kabeln für Äderchen mit minimalem Kupferquerschnitt verbaut sind. Ich hatte schon Kabel mit 5 bis 10 Ohm Innenwiderstand. Da fallen dann 0,5 bis 1 Volt Spannung ab, wenn man schlappe 100 mA zieht. Da hab ich mich dann aber trotzdem gegen das Anlöten eines dickeren Kabels und fürs Wegschmeißen entschieden, weil die Drähtchen auch mechanisch nichts aushalten.

    Ach.. Sowas in einen Bilderrahmen zu bringen ist ja kaum Aufwand.

    Und falls es einem jemals juckt, so kann man es später ja immer noch befreien und aufbauen. 😀

    Ich hab schon Erlaubnis, meine eingerahmte (und spielbare) PONG-Platine im Flur als Wandbild auszustellen. Will mein Blatt nicht überreizen... :saint:

    HASL-Finish(with lead) bleibt ? Platinendicke 1,6 mm bleibt ?, Farbe 'Grün' bleibt, sonst keine Extras oder Änderungen?

    Außer: Option 'Remove Order Number' als Extra

    So ist es jedenfalls am nächsten am Original. Eigentlich gehören aber noch "Gold Fingers" für den Edge Connector dazu, oder?


    Ich bin kurz in Versuchung geraten, auch "hier" zu rufen, halte mich aber zurück. Zu viel Zeug in den Schränken, zu viele Projekte auf der Warteliste...

    Ich hatte nach dem Absenden auch noch kurz gezögert, ob ich nochmal editieren und "eilig" durch das ehrlichere "ungeduldig" ersetzen soll. :)


    Ich habe zuletzt auch immer via EuroPacket bestellt, auch wenn das manchmal etwas länger gedauert hat als nötig. Da werden ja auf der Langstrecke mehrere Bestellungen zu einer Sendung gebündelt (was keine zusätzliche Zeit kostet; offenbar gehen täglich mehr als genug Bestellungen nach Europa raus.) Aber der Vertragspartner in Deutschland, der die eintreffende Sendung dann verzollt, in einzelne Pakete aufteilt und an die Endkunden verschickt, hat sich manchmal ein paar Tage Zeit gelassen. Und in letzter Zeit funktioniert auch die Sendungsverfolgung nicht mehr durchgängig; früher konnte man die Sendung auf der Langstrecke und "Zielgeraden" verfolgen.

    Ich habe gerade eine JLCPCB-Bestellung laufen und habe gesehen, dass die den Zoll schon mit eingerechnet haben. Ich war mir nur nicht sicher, ob das auch so ohne DHL-Gebühren funktioniert.


    Bei JLCPCB hängt das von der Versandart ab, die man wählt. EuroPacket ist dauert mittelmäßig lange, ist preiswert und hat den Zoll schon mit eingepreist, so dass auch keine Gebühren bei der Zustellung erhoben werden.


    Wenn es eilig ist, gibt es noch die teurere Option "DHL Express Priority DDP", bei der auch der Zoll schon vorab kassiert wird. Der Zusatz DDP (Delivery and Duty Paid) ist wichtig.

    68010 in diesem Gehäuse habe ich einige. 68000 vermutlich keine. Nur falls 68010 geht und Du bedarf anmeldest...

    Das könnte aber softwareseitig zu Problemen führen. Die 68010 ist zwar pinkompatibel zur 68000, behebt aber ein paar Macken im Befehlssatz, um Multitasking und Virtualisierung "wasserdicht" zu machen. Das kann zu Problemen mit Firmware und Betriebssystemen führen, die nicht auf die 68010 vorbereitet sind.


    (Das ist das gleiche Problem, das sich auch beim Aufrüsten von 68000-Rechnern mit einer 68020-Einsteckkarte ergeben kann; siehe z.B. die Diskussion zur c't PAK-68 in einem anderen Thread.)


    https://en.wikipedia.org/wiki/Motorola_68010

    Der VC-20 ist offenbar bis Anfang 1985 noch verkauft worden; das passt doch. Irgendwie wird's schon hinkommen mit den Jahreszahlen zwischen 1982 und 1984: Vielleicht hat er den Computer 1982 bekommen, aber erst 1984 wurde das Spiel veröffentlicht. (Letzteres ist wohl genau zu datieren, weil das Programm in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde.)


    Ist ja auch eigentlich nicht so entscheidend. Dass Musk schon in jungen Jahren technik- und computeraffin war, ist ja keine so große Überraschung, und das genaue Timing finde ich nicht furchtbar wichtig.

    Historisch ist das auch nicht wirklich stimmig. Eigentlich hääte man ja vermutet, dass er noch früher auf einem anderen Computer programmieren gelernt hat...nun ja, es war in Südafrika, vielleicht ist das die Erklärung.

    Wieso? "Reicht" es Dir nicht, dass er mit 11 Jahren angefangen hat zu programmieren? Ich denke, das wäre auch in den USA oder in Europa eher jung gewesen.

    Das ist kein "Software-TPM" und hat auch nichts mit UEFI zu tun,

    fTPM steht für Firmware-TPM und ist genau das -- Software!

    Niemand betreitet, dass es "Firmware TPM" gibt und dass das in Firmware implementiert ist. ;) Aber Du hast in Deinem Post #3 angefangen, von fTPM zu reden, ohne dass das vorher hier Thema war. Daher die Verwirrung.

    Stimmt, der DW-Artikel war ursprünglich anscheinend recht missverständlich geraten. Habe eben die Fußnote dort gesehen:

    Quote

    Dieser Artikel wurde kurz nach seiner Veröffentlichung aktualisiert, um deutlich zu machen, dass es sich hierbei ausschließlich um die Besprechung einer fiktiven Serie handelt.

    Auch in der aktuellen Fassung ist eher im Nebensatz erwähnt, dass "eine fiktionale Geschichte" erzählt wird.


    Ich hatte den DW-Artikel vorher gar nicht gelesen, weil ich durch einen (besser gelungenen) Artikel in der FAZ auf die Verfilmung aufmerksam geworden und Teil 1 schon angeschaut hatte, als der Thread hier eröffnet wurde.

    Ich habe den Heise-Artikel gerade mal gelesen. Da liest sich das alles ganz anders.


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    Später machten Mythen über den Prozess die Runde. Aus den Mythen und dem Stoff der Gerichtsakten haben nun der Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg und Regisseur Robert Thalheim ein fiktionales Drama gebastelt.


    Dass das ein Dokumentarfilm sei, hat aber niemand behauptet -- weder in diesem Thread, noch haben Regisseur, Drehbuchautor und Netflix das für sich beansprucht. Wie ich weiter oben schon mal schrieb, ist die Handlung in der Verfilmung zugespitzt auf dramaturgische Höhepunkte, und personalisiert auf wenige Hauptfiguren: die beiden Helden, die tapfere Anwältin und den skrupellosen Silicon-Graphics-Chef.


    Die Verfilmung soll im Wesentlichen unterhalten, und das tut sie. Aber sie basiert trotzdem auf wahren Ereignissen. Ich finde sie empfehlenswert, aber wer eigentlich einen Dokumentarfilm zum Thema sehen möchte, wird sich drüber ärgern.

    Ein wesentlicher Knackpunkt war in diesem Fall wohl, dass Google prior art gegen das Patent von Art+Com ins Feld geführt hat. In einem militärisch finanzierten Projekt hatte das Stanford Research Institute schon ein paar Jahre vorher ähnliche Pan & Zoom-Verfahren verwendet, wenn auch nicht mit der kompletten Weltkarte sondern nur für einen kleinen Ausschnitt. Und leider hatte SRI auch kurz vor dem Prioritätsdatum der Anmeldung von Art+Com öffentlich darüber berichtet.


    Der Heise-Artikel fasst das ganz gut zusammen und verlinkt auch zum vollständigen Text des Gerichtsurteils, wenn man es aus erster Hand nachlesen will.

    Ja, das basiert auf einer wahren Geschichte. Joachim Sauter, Pavel Mayer und ihre ART + COM-Kollegen haben Google tatsächlich verklagt (aber das Verfahren verloren). Sauter heißt in der Verfilmung "Carsten Schlüter", Mayer ist "Juri Müller".


    Es ging nicht um direkt übernommenen Sourcecode (also eine Urheberrechtsverletzung), sondern um eine Patentverletzung. Mayer und Sauter hielten ein US-Patent auf grundsätzliche Aspekte des Datemanagements solcher großen Datensätze mit gestaffelter Bildauflösung. Es dürfte dieses hier sein, USRE44,550.


    (Das ist übrigens ein ganz reguläres Patent; die ungewöhnliche Nummer ergibt sich daraus, dass es durch einen Reissue-Prozess gegangen ist.)


    Edit: Heise hat vor ein paar Tagen einen kurzen Artikel dazu veröffentlicht, der die Verfilmung ganz gut einordnet: https://www.heise.de/hintergru…on-30-Metern-6208832.html

    Hmm, ich fürchte, Ihr habt mich (und vielleicht andere?) abgehängt. Von welcher Sammlung und welchem Museum ist die Rede? Wart Ihr in Berlin vor Ort, und war es auf der Präsenz-VCFB so leer, oder bezog sich er Kommentar auf eine andere Location?


    Ich hätte eigentlich gern mein jüngstes Bastelprojekt ausgestellt, die Tiny ACE (Pilot ACE Funktionsmodell mit Ultraschallspeicher). Aber dann galt ja wegen Corona die Maßgabe "nur wenige Live-Ausstellungstische, aber die bitte groß", so dass das nicht passte. Habe es dann auch gar nicht nach Berlin geschafft. Wie war's vor Ort? Gibt es mehr Fotos?


    Kennt jemand die Hintergründe, warum es mit den bisherigen Räumen beim Technikmuseum dieses Jahr nicht geklappt hat? Kann das nächstes Jahr wieder was werden?