Posts by gilead

    Danke für den Hinweis, das schaue ich mir mal näher an. Allerdings verwende ich die beiden Rechner und Monitore jeweils exklusiv, d.h. ich würde mit der Lösung nur knapp die Hälfte des Einsparpotentials nutzen. Bei anderen Anlagen, wo mehr Geräte zusammenhängen (z.B. Raspberry Pi, Soundanlage, Basslautsprecher und Fernseher) kann das deutlich mehr Sinn machen.

    Stromeinsparung: ich habe heute festgestellt, dass meine normale Computeranlage (1 x privater lüfterloser Desktop, 1 x Firmenlaptop, 2 x Monitor, alles sehr modern) im ausgeschalteten Zustand immer noch 32 Watt zieht (2 x externes Netzteil, aber auch die Monitor brauchen 6 Watt). Da werde ich auf jeden Fall noch Mehrfachsteckdosen mit manuellem Netzschalter installieren und insgesamt etwa 200kWh/Jahr vermeiden. Das sind etwa 8% unseres Stromverbrauchs. Ich bin echt enttäuscht, wie viel die Geräte immer noch im ausgeschalteten Zustand ziehen.


    Ich werde auch noch unseren Fernseher und die Computerinfrastruktur (Hubs, NAS, SAT etc) prüfen. Da ist sicher auch nochmal das gleiche Sparpotential drin.

    Das ist die tolle Energieersparnis dieser Mistdinger. Ich bin es leid alle paar Tage einen Kontrollgang durch alle Räume zu machen, um zu prüfen, ob eins von den Dingern rumspinnt. Und Batterien fressen sie auch noch.

    Obwohl ich ein begeisterter Bastler von Heimautomatik bin, habe ich genau aus diesem Grund kein bisschen Smart-Home bei mir laufen. Lichtschalter sind einfache Wechselschalter, Rollläden haben wir keine und Fenster und Türen werden ganz herkömmlich mit der Hand betätigt. Ein Info Tablet habe ich mir selbst programmiert, das zeigt so Dinge wie Wettervorhersage und Mülltermine an, aber wenn das mal kaputt geht ist nichts verloren.

    Hier sind die Heizkörper auch noch aus. Zum Glück haben wir das Haus vor einigen Jahren dämmen lassen. Gas wird (noch) nur für Warmwasser benötigt. Sobald die PV-Anlage ca. Mitte November ans Netz geht und dann hoffentlich noch genug Sonne scheint, heize ich lieber mit dem Backofen und bereite mein Warmwasser mit dem Wasserkocher. ;)

    Man hat ja in den Medien immer schon davon gehört, dass die Energiepreise sehr stark steigen werden. Es ist dann aber doch nochmal etwas anderes, das im Brief des Energieversorgers dann schwarz auf weiß zu lesen. Der Strompreis steigt bei mir jetzt auf 38,174ct/kWh. Somit steigt der Abschlag von € 69 auf €83 pro Monat - geht ja gerade noch. Dachte ich zumindest, denn DANN kam der Brief vom Gasversorger. Da steigt der Abschlag mal eben von € 118 auf € 393 pro Monat (0,18520 € / kWh). :schreck: Da sind zumindest die Umlagen schon mit drin. Heute kam ja im Radio, dass die Gasbeschaffungsumlage ja vielleicht doch nicht kommt. Wir werden sehen...

    Edit: Nach dem ersten Schock habe ich mal bei Check24 nach einem neuen Gasversorger geschaut. Da würde ich dann nochmal knapp € 200,- über dem jetzigen Abschlag landen... :stupid: Wer soll das denn bezahlen können?

    Das hats Du alles in allem noch Glück. Strom neu gibt es bei uns hier nicht mehr unter 0,74€/kWh (laut Check24) und Gas steigt um Faktor 8 (typischer Abschlag eines Einfamilienhauses ist damit bei 900€/Monat und mehr). Zum Glück habe ich noch günstigen Strom (0,26€/kWh, wie lange noch?) und kein Gas...

    So Kabel und Stecker sind unterwegs. Jetzt bleibt das Problem mit dem Datentransfer Diskette ist zum PC ja eh schwierig. Hätte jetzt ein Nullmodem Kabel zur hand aber wie bekomme ich das entsprechende Programm auf den Amiga? Einige der Spiele die ich habe booten ja in die Workbench gibt es von da einen Weg Daten über die Serielle zu empfangen?

    Schau Dir mal "amigaXfer" (auf Aminet) an. Das ist eine Windows Software, die eine serielle Verbindung und den eingebauten Amiga Debugger benutzt, um Dateien zu transferieren.


    Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, finde es aber eine klasse Idee. Dein Feedback wäre sehr willkommen!

    Du hast also Google Lens noch nicht ausprobiert.


    Wenn ich in Barcelona die Sagrada Familia von der Seite fotografiere und das ungtersuchen lasse, zeigt mir Lens Bilder der Kirche von allen Seiten.

    Darüber habe ich doch gar nicht geschrieben. @detlev hatte sich nur darüber lustig gemacht, dass es Neuronale Netze mit Hashwerten gäbe. Aber genau das gibt es und darüber habe ich geschrieben. Dass es auch andere Neuronale Netze mit anderen Eingabeparametern und Ausgabewerten gibt, habe ich nicht bezweifelt.


    Natürlich habe ich Google Lens schon ausprobiert. Ich arbeite beruflich mit Neuronalen Netzen (bin allerdings kein Spezialist für die Entwicklung, nur "Anwender" innerhalb der von mir mit entwickelten Software), daher kenne ich mich schon aus.

    Solange nicht bewiesen ist, dass Kernfusion funktioniert und wirtschaftlich ist, glaube ich deshalb, dass uns einzig eine Lösung mit Solaranlagen in den Wüsten helfen wird. Aber Desertec ist leider eine einzige Aneinanderreihung von Fehlschlägen, scheint also nicht so einfach zu sein.

    In einer friedlichen Welt könnte das vielleicht funktionieren. Von welchen Ländern würde man sich denn da wieder abhängig machen? Libyen, Algerien? Klingt nach dem Russland-Disaster nach einer guten Idee.

    Die Welt ist nie friedlich und dennoch klappt internationaler Handel schon seit Hunderten von Jahren. Öl bekommen wir auch aus Diktaturen und anderen schlimmen Ländern. Es kommt nur darauf an, dass man sich nicht von EINEM Land abhängig macht, sondern das Risiko möglichst streut. Auch Libyen und Algerien wollen gerne Geld verdienen und wenn sie je nur 5% des Stroms liefern, dann haben sie keinen Hebel um das anderweitig zu nutzen. Nur wegen dieser Streuung konnte bislang auch die OPEC im Zaum gehalten werden. Deswegen ist es z.B: auch gefährlich Russland aus dem Spiel zu werfen: damit bekommt die OPEC wieder mehr Macht. Das sollte man meiner Meinung nach nicht moralisch sehen, sondern strikt rational. Das ist sicher schwierig Angesichts des russisch/ukrainischen Krieges, aber offensichtlich notwendig - zumindest war das in den vergangenen 80 Jahren Konsens.

    Lens nutzen wir (also meine Freundin und ich) regelmäßig um Pflanzen zu bestimmen. Ja das ist enorm, aber keine KI. Das ist schnelles abgleichen von Hashwerten in der Datenbank und ausgeben von Möglichkeiten.

    Aha, Abgleich von Hashwerten. Ich glaube, da gibt es noch ein Wissensdefizit in Bezug auf Neuronale Netzwerke.

    Aber vielleicht gleicht unser Gehirn ja auch nur Hashwerte ab. ;)

    Tatsächlich funktionieren einige Neuronale Netze genau so: mit Hashwerten.


    Ich habe hier zu Hause eine Gesichtserkennung am laufen (nicht selbst entwickelt, einfach aus GitHub geladen), die übersetzt ein Porträtfoto in einen Hashwert. Nun füttert man das Netz mit verschiedenen Fotos und merkt sich den Namen der Person auf dem Foto und den Hashwert. Wenn nun eine der Personen wieder vor eine Kamera tritt, berechnet man aus dem Bild wieder den Hashwert und schaut in der Liste der bekannten Hashwerte nach und findet so den Namen der Person (oder eben auch nicht).


    Das faszinierende bzw erschreckende: Das funktioniert mit allen möglichen Fotos aus verschiedenen Kameras, ebenso mit sehr alten Fotos gegenüber neu aufgenommenen. Ich habe Kleinkinderbilder meiner Söhne gegen aktuelle Aufnahmen gestellt. Es kam immer der gleiche Hashwert raus.


    Hier reden wir also nicht über Wahrscheinlichkeiten der Erkennung, sondern darüber, dass das Netz entweder eine Person zu 100% erkennt oder gar nicht. Es kann nicht sagen: "das neue Foto gleicht dem alten Foto von Peter mit einer Wahrscheinlichkeit von 82%", sondern es sagt: "zu 100% zeigt das Foto Peter" oder es sagt "das Foto kenne ich nicht". Da der Hashwert über 1000 bit hat, ist eine zufällige Übereinstimmung der Hashwerte zwischen zwei Fotos unterschiedlicher Personen ausgeschlossen.


    Das Verhältnis zwischen "Person wird mit 100%iger SIcherheit erkannt" und "Person wird nicht erkannt" liegt laut Tests der Entwickler bei ca 97%. Das ist nicht hervorragend - bedenkt man aber die Genauigkeit, wenn die Person erkannt wird, dann ist das extrem gut.


    Allerdings müssen die Fotos halt auch gut sein, z.B. verhindert schon eine Sonnenbrille zuverlässig die Erkennung, da die Geometrie der Augen offensichtlich als Erkennungsmerkmal in den Hashwert einfließt. Ebenso könnte ein starker Bartwuchs oder extreme Beleuchtung die Erkennung unmöglich machen.

    Das kann ich so nicht stehen lassen. Sonnen- und Windenergie liefern Zufallsstrom.

    Man muss einfach so viele Panels und Propeller aufstellen, dass es kein Zufallsstrom mehr ist. Irgendwo bläst zu jeder Tageszeit immer Wind.

    Das ist leider falsch. Schau Dir mal die Stromerzeugung durch Wind und Sonne am 11.9.2022 und 12.9.2022 an. Der Wind schlief am 11.9. komplett ein und kam erst langsam wieder am Abend des 12.9. Hier waren nur etwa 4% der Windleistung verfügbar. Sonne war zwar gut, aber eben nur zwischen 9 Uhr und 17 Uhr. Aber gerade in den Stunden davor und danach verbrauchen die Haushalte besonders viel Strom (und natürlich auch die Eisenbahn, U-Bahnen und Straßenbahnen in den Rush-Hours und die E-Autos wollen auch am Abend wieder daheim geladen werden).


    Sorry, aber die Hoffnung, dass man nur mit genügend Windrädern und Solarpanels das Problem lösen kann ist einfach wider alle physikalische Messungen. Scheint bei Politikern weit verbreitet zu sein, aber Metereologen wissen das besser. Selbst Europa als Kontinent ist zu klein, als das man in einem gemeinsamen Netz immer genügend gute Bedingungen hätte (und Nachts ja sowieso keine Sonne). Sogar in den USA kommt es vor, dass sowohl an der West- wie an der Ostküste zur gleichen Zeit Flaute herrscht. Und alle paar Jahre auch für mehrere Wochen hintereinander.


    Die Lösung ist komplizierter und teurer (siehe mein obiger Post). Sehr viel teurer.

    Grundsätzlich hast Du Recht, aber neben einer grundlastfähigen Energiequelle könnte man auch mit Speichern arbeiten, z.B. Pumpspeicher, Druckspeicher oder Wasserstoffspeicher. Natürlich hat das einige Nachteile: neben physikalisch unvermeidbaren Verlusten bei der Umwandlung der Energie benötigt man natürlich auch mindestens 3 mal soviel Solaranlagen und Windräder um in guten Zeiten die Verbrauchsenergie zu erzeugen und gleichzeitig noch die Speicher für ein paar Tage zu füllen.


    Allerdings kann es Extremfälle geben, an denen Wind und Sonne mehrere Wochen ununterbrochen nicht ausreichend zur Verfügung stehen, so z.B. 2014 passiert. Da hätte kein Speicher der Welt geholfen.


    Solange nicht bewiesen ist, dass Kernfusion funktioniert und wirtschaftlich ist, glaube ich deshalb, dass uns einzig eine Lösung mit Solaranlagen in den Wüsten helfen wird. Aber Desertec ist leider eine einzige Aneinanderreihung von Fehlschlägen, scheint also nicht so einfach zu sein.

    Ist die Funk-Schließfunktion beeinträchtigt oder die Wegfahrsperre?

    Es ist nur der Taster auf dem Schlüssel: den muss man so fest eindrücken, um Kontakt herzustellen, dass man sich fast den Finger bricht. Leider hat der Ersatzschlüssel das gleiche Problem. Ich werde mal einen Schlüssel versuchen zu öffnen und schauen, ob es sich einfach nur um ein Kontaktproblem (Rost, Öl, Dreck) handelt. Ansonsten muss lauft meines unabhängigen KFZ Mechaniker bei der alten Linie gleich Schlüssel und Schloss getauscht werden und das kann wohl nur Daimler/Smart selbst machen. Dann sind es schnell >200€ (Material + Arbeitszeit).


    Vorbesitzer waren Schwaben, die den Wagen top gepflegt haben. Nun war nach 130.000 Kilometern hinten eine Fahrwerksfeder gerissen. Sonst steht der Wagen sehr gut mit neuem TÜV da. Am teuersten wird wohl der Austausch des Funkschlüssels, da muss ich wohl zu Smart hin... Noch bin ich ganz optimistisch. Und wir erwarten keine weiteren 10 Jahre, schon 3 Jahre wären ein guter Deal.

    Wir haben vor ein paar Monaten einen Smart Baujahr 1999 gekauft und versuchen den, am Leben zu halten. Er ist gerade das erste mal in der Werkstatt: es scheint ein Problem mit einem Stoßdämpfer zu geben und der Funkschlüssel zum authentifizieren lässt sich nur noch ganz schlecht drücken. Ich bin gespannt, ob und wie die Werkstatt das hin bekommt. Auf jeden Fall versuchen wir den Wagen möglichst lange zu fahren.


    Grundsätzlich ganz gute Erfahrung haben wir mit alten Dingen aus Kleinanzeigen gemacht. Was schon 10 Jahre alt ist, hält gerne auch noch weitere 10. Da trennt sich meistens schon vorher die Spreu vom Weizen.

    Nix mehr „Just in time!“ ;)

    Ganz richtig, "Just in time" ist gerade ziemlich out. Die mittelständische Firma eines Nachbarn stellt hochwertige Elektromotoren u.ä. her. Die haben nicht nur wieder eine komplette Lagerhaltung aufgebaut (samt notwendigen Hallenneubau), sondern bauen derzeit auch gerade ihre eigene Stromversorgung auf. Das Vertrauen in die globalen LIeferketten und deutsche Infrastruktur ist inzwischen bei so manchen auf 0 angekommen.

    Anders als bei anderen Waren, haben wir tatsächlich ein Lieferproblem.

    Das erzähl mal meiner Firma :) Obwohl Weltkonzern in Medizintechnik warten wir teilweise 6 bis 12 Monate auf Teile. Das Problem ist nicht die allgemeine Verfügbarkeit von Teilen oder Waren, sondern die Nichtverfügbarkeit bestimmter Teile und Waren. Da gibt es einzelne elektronische Bauteile oder mechanische Komponenten die einfach gar nicht verfügbar sind. Und andere Teile und Waren werden billig verramscht. Offensichtlich ist der globale Handel aus dem Ruder gelaufen, wie eine schlecht justierte Fußbodenheizung: die Pendelausschläge werden immer größer statt schwächer. Das ist alles längst keine Frage des Einflusses oder des Geldes mehr.


    Ich kann jede Firma und jede Einzelperson verstehen, die derzeit eine eigene Lagerhaltung aufbaut. Ansonsten verliert man sehr schnell nicht nur Geld, sondern auch langjährige Kunden, Marktanteile oder (als Privatperson) die ungetrübte Freude am Leben.

    Ich hatte bis vor kurzem einen Skoda Yeti mit Dieselmotor. Dort konnte ich den Quatsch mit "am sparsamsten sind Sie bei 100 bis 130" genau prüfen. Und das Ergebnis war eindeutig: Je langsamer, desto sparsamer.


    Mit Tempo 60 (der geringsten Geschwindigkeit, in dem ich noch den 5. Gang benutzen konnte) hat der Wagen auf längeren Strecken über Land mit ca 3.5 l/100km am wenigsten verbraucht. Bei Tempo 80 (meiner üblichen Geschwindigkeit über Land) knapp 4 l/100km. Bei Tempo 100 auf der Autobahn ca 4.5 l/100km. Bei Tempo 130 etwa 6 l/100km. Bei Tempo 150 ca 7 l/100km. Das habe ich alles mehrfach getestet.


    So macht das auch mit der Physik viel Sinn. Diese Aussage "optimal bei 100 bis 130" ist aus physikalischen Gründen schon Quatsch. Egal ob Luftwiderstand, Rollwiderstand oder Bremsvorgänge: Überall fließt die Geschwindigkeit im Quadrat ein. Das kann man niemals durch einen besseren Motor oder das passende Getriebe wett machen. Solange man gleichmäßig ruhig fährt und den passenden Gang des Getriebes verwendet, gilt die einfache Regel: je langsamer, desto Sprit sparender!

    Meiner persönlichen Meinung sollte es nicht darum gehen, Menschen mit hohem Einkommen zu entlasten, sondern Menschen mit keinem oder geringen Einkommen zu entlasten, die Industrie zu erhalten und "Übergewinn" beim Staat zu verhindern. Während es nämlich eine ganze Reihe von Politikern gibt, die Übergewinne der Industrie abschöpfen möchten, scheinen sie kein Problem damit zu haben, dass der Staat plötzlich das mehrfache an Energiesteuereinnahmen hat, selbst wenn das ärmere Menschen und ganze Industriebereiche in den Konkurs treibt. Wie wäre es da mal mit Verzicht? Statt dessen stellt der Staat noch mehr Menschen im öffentlichen Dienst und als Beamten an und verschärft damit noch stärker den Fachkräftemangel. Ob da die Fahrerin des SUV vorm Kindergarten später das doppelte an der Tankstelle bezahlt ist mir egal.

    Ich glaube, dass die Wahrscheinlichkeit für Brown-Outs (geplante regionale Stromabschaltungen) oder sogar Black-Outs (ungeplante Stromabschaltungen über mehrere Stunden und Tage hinweg) in diesem Winter so hoch ist, dass es Sinn ergibt, sich darauf vorzubereiten, z.B. mit einer Batterie, die immer geladen ist und im Fall des Falles mindestens für ein paar Stunden Strom liefert. Mir zum Beispiel würde das mit der Heizung helfen (Computersteuerung und Pumpe) oder auch um Nachmittag/Abends noch Licht zu haben. Darüberhinaus halte ich auch einen Vorrat an Lebensmitteln und vor allen Dingen Trinkwasser für 2 Wochen für sinnvoll. Das kostet nicht viel (weder Geld noch Platz) und hält den größten Ärger fern.


    Ich habe noch ein paar weitergehende Ratschläge im Internet gefunden, die ich nicht für ganz doof halte: Den Tank des Autos immer nur so leer fahren, dass man wieder heim kommt. Überhaupt, im Fall des Falles zügig heim fahren. Vernünftige Schuhe und Jacke tragen. Einen Energieriegel in der Tasche haben. Immerhin kommt ein Blackout, wenn er dann kommt, mit der gleichen Wahrscheinlichkeit auch zu der Zeit, wo man nicht zu hause ist. Und ein gewisses Chaos, Verkehrsstaus usw. kann sehr schnell einsetzen.


    Allerdings sollte man sich auch nicht unnötig in Panik versetzen. In manchen Ländern (z.B., USA) passiert das immer wieder und die Leute gehen ganz vernünftig damit um. In Deutschland wäre es das erste mal, daher erwarte ich ein gewisses Chaos, aber auch nicht gleich Bürgerkrieg.

    Was war denn am 9.11.2001 ???? Alle verstrahlt ?

    Ja, verstrahlt :fp:


    Wollte eigentlich 11.09. schreiben, bin dann auf 9/11 hängen geblieben :D

    Ich sehe gerade, dass ich schon den Fehler gemacht habe. "Nine Eleven" ist so der Standardname in US, dass ich bei der Übersetzung in das deutsche Datum das nicht gedreht habe. Witzig, wie viele Replies es benötigt hat, bis das jemand bemerkt hat :)


    BTW, 9.11. ist für die Deutschen lange schon ein zufälligerweise wichtiges Datum gewesen. Da könnte man sich auch an ein oder zwei Termine erinnern, die man selbst schon erlebt hat. Abgesehen von den Tagen in den schwarzen Jahren deutscher Geschichte, die heute wohl kaum noch jemand bewusst erinnert.

    Während ich noch exakt weiß, was ich am 9.11.2001 gemacht habe, kann ich mich an Dianas Tod überhaupt nicht mehr erinnern. Es hat mich einfach nicht mehr und nicht weniger interessiert, als der Tod der anderen 275.000 Menschen, die jeden Tag sterben und die ich nicht persönlich kenne. Woran ich mich allerdings erinnere: die Fernsehbilder ihrer Beerdigung und meine Überraschung, wie viele Menschen daran intensiv teilgenommen haben. Das war und ist mir völlig fremd. Offensichtlich bin ich halt doch ein Nerd mit einem völlig unterentwickelten Promi-Gen.

    Ich meine mich wage daran erinnern zu können, dass das bei einem Gerät von meinen Großeltern einmal durchgeführt wurde.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat das sogar lange gehalten. Nach 40 Jahren (oder so) kann ich aber auch nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, ob "lange" jetzt ein paar Wochen oder sogar Monate waren. Ein Gerät hatte auf jeden Fall noch den UHF/VHF Drehwähler und ein späteres dann eine moderne Ultraschall-Fernbedienung (war insofern praktisch, weil man, hatte man diese verlegt, auch durch klappern mit dem Hausschlüssel den Fernseher bedienen konnte) ;)

    Ich habe als Kind aus Fischertechnik einen Tongenerator gebaut, der Ultraschall erzeugt hat und damit meinen Eltern heimlich den Fernseher verstellt (welche Funktion ausgelöst wurde war immer Zufall, da ich nur einen Drehregler zur Änderung der Tonhöhe hatte). Witzige Erinnerung :)

    Ging eine Videowiedergabe nicht schon mit dem Spectrum? Zumindest hab ich sowas schon mal gesehen...

    Ja, wie gesagt, das gibt es inzwischen für ganz viele 8bit Computer: https://youtu.be/ooi9rpx6ECM. Auf dem original Spectrum hätte man wohl Probleme mit vernünftigem Sound.


    Grundsätzlich werden die 8bit Computer bei diesen Lösungen aber nur als eine Art exotische Graphikkarte eingesetzt: die Daten werden extern so vorbereitet, dass der Computer nur noch die Daten empfängt und in den Videospeicher schreibt. Manchmal sogar nicht mal das: benutzt man das REU beim C64, dann werden die Daten per DMA in den Speicher gepumpt und die CPU muss sich nur noch ums Umschalten zwischen verschiedenen Graphikspeicherbanken und FLI (mehr Farben) oder ähnliche Effekte kümmern. Nur beim Sound mit SID ist die CPU noch gefragt. Da arbeitet aber inzwischen auch jemand an einer ganz faszinierenden Lösung mit extremer Fourier Analyse.


    Vor Jahren hat mal ein Entwickler eine entsprechende Lösung für AGA Amigas geschrieben: Ein Videoplayer, der HAM8 Videos in PAL Auflösung direkt von der PCMCIA Karte spielt. Leider habe ich das gerade nicht mehr im Nedz gefunden. Sieht echt super aus! Beworben hatte er das mit "das hätte schon 1993 auf einem stock Amiga 1200 funktioniert". Was der Gute leider vergessen hat: er hatte es nur auf dem Emulator getestet und die originale Anbindung der PCMCIA Karte ist viel zu langsam. Darüberhinaus hätte 1993 eine dermaßen große PCMCIA Karte (wohl mind. 50 Gigabyte für einen Kinofilm) vermutlich so viel wie ein schönes Einfamilienhaus gekostet...