Posts by Georg

    Am Ende IST der Tisch der Rechner - und das obendrauf nur das Bedienterminal.



    Guck mal genauer nach WANG WCS-20 bw. -30, das trifft es m.E. ganz gut

    Nein, der Tisch ist wirklich nur ein Möbelstück, aber er gehört dazu und ist passend aufgebaut.

    Inzwischen habe ich meinen ersten Eindruck korrigiert und tendiere auch zu einer WCS/20. In dem Fall ist auf dem Tisch wirklich nur eine Konsole (d.h. ein BAS -Bildschirm und eine Tastatur), unten links ist das Diskettenlaufwerk. Die CPU ist nicht zu sehen und steckt vermutlich hinten unterhalb der Tischplatte. Es handelt sich um eine 2200-T CPU, das ist ein mittelgroßer Koffer mit Handgriff. Da kein Bild davon vorhanden ist habe ich zuerst eine WCS/15 vermutet - bei dieser Konfiguration steckt die CPU tatsächlich im gleichen Gehäuse wie Tastatur und Bildschirm. Äußerlich nur an der Seite durch einen Lüfter zu unterscheiden (was die Bilder aber nicht hergeben) und an einem kleinen Ein-/Ausschalter rechts oben neben der Tastatur. Das stärkste Indiz ist aber das Koax-Kabel, das oben rum hängt - damit wird der Bildschirm an der CPU angeschlossen, und sowas braucht die WCS/15 nicht.


    Hier ein Bild der 2200-F, die als Basis für die WCS/15-Konfiguration dient:



    Der optische Unterschied zu der Konsole aus dem Angebot ist minimal, aber das ist ein vollständiger Rechner!

    Aus meiner Sicht wäre es schon sehr hilfreich, Disketten "nur" kopieren zu können. Denn z. Zt. geht das wirklich nur mit der relativ seltenen Original Hardware. Außerdem kann damit der physische Versand von Disketten eingespart werden.

    Ich habe eine Boot-Diskette für die Vicki fertiggemacht mit einem kompletten DOS 2.11 und einem Kermit, damit man bei Bedarf auch weitere Dateien übertragen kann.

    Da zumindest die theoretische Möglichkeit besteht, dass in der Vicki einseitige Laufwerke sind (war beim Victor 9000 wohl Standard), habe ich eine zweite einseitige Diskette erstellt. Dort passt nicht alles drauf; da muss ich noch was rauswerfen, damit Kermit drauf passt.


    Wenn alles klappt gehen die Disketten morgen raus.


    PAW : Ich habe die Disketten noch mal mit Fluxcopy bearbeitet. Die Kopien lassen sich an der Vicki definitiv nicht lesen. Ich habe dann mal folgenden Test gemacht:

    - Original Diskette eingelesen

    - Damit eine Kopie erstellt

    - Diese Kopie wieder mit Fluxcopy lesen


    Für mich sehen die entstandenen Dateien ziemlich unterschiedlich aus. Aber Du kennst Dein Format sicherlich besser. Kannst ja mal sehen, ob Du was damit anfangen kannst.

    Es handelt sich um eine MS-DOS Diskette, zweiseitig, 80 Track, afaik 512 Byte pro Sektor, GCR kodiert.


    VickiNeu.zip

    VickiReread.zip

    könnte eine Boot-Diskette aus einem 9000er eine Vicky booten?

    Afaik ja. Ich habe eben noch eine Werbung für die Vicki gesehen, in der die Kompatibilität mit den DOS-Anwendungen des Victor 9000 betont wurde.


    wulp: Ich habe jetzt zwei Disketten kopiert. Ein erster Test damit war erfolgreich, aber ich möchte das noch mal genauer checken. Du kannst mir aber schon mal Deine Adresse schicken (PM).


    PAW: Der erste Versuch mit Fluxcopy hat nicht funktioniert, die Kopien waren nicht lesbar. Aber auch das möchte ich noch mal gegenprüfen - dann bekommst Du auch das Image.

    Zwischenstand:

    Die Vicki-Disketten habe ich rausgesucht, und die Vicki mal aus dem Regal geholt. Die Fluxcopy-Konfiguration habe ich noch nicht aufgebaut, und Leerdisketten muss ich auch noch suchen. Vielleicht komme ich morgen dazu.


    Ich habe aber mal die Vicki ohne Bootdisk gestartet: zumindest in der Zeit, die ich gewartet habe, kam nur die Aufforderung, die Diskette einzulegen. Diese Meldung "X 04" habe ich nicht bekommen, so dass ich etwas Sorge habe, dass die Maschine von wulp doch noch ein Problem hat :(.

    Ich möchte mich nicht zu weit aus den Fenster lehnen, weil ich viele Details nicht kenne - weder die Drehzahlen, noch die tatsächliche Datenrate. Ich glaube aber nicht, dass es sich um 100tpi Laufwerke handelt.

    Tatsache ist, dass die Kapazität der Disketten wesentlich höher ist als bei "normaler" Formatierung, und die unterschiedlichen Drehzahlen sind beim Formatieren gut zu hören :).


    PAW: Ich werde an Dich denken, wenn ich das mit dem Image versuche.

    Ja, wenn es klappt werde ich Dir hier Bescheid geben. Du kannst mir dann über private Nachricht Deine Adresse mitteilen, damit ich Dir die Diskette zuschicken kann.

    Richtig, man benötigt original Disketten oder Kopien, die z.B. auf einer Vicki erstellt wurden.


    Die Anzeige auf dem Bildschirm ist zunächst OK, das X 04 ist evtl. die Fehlermeldung, weil er keine Disketten findet. Muss ich mal bei meiner gegenprüfen.


    Ich kann Dir eine Boot Diskette erstellen mit Betriebssystem und den wichtigsten Tools - vorausgesetzt, dass meine Vicki läuft. Habe ich jetzt lange nicht mehr gestartet. Ich werde mal nachsehen, aber das kann etwas dauern.

    Nachtrag: Da diese Disketten mit normalen Rechnern nicht geschrieben werden können, gibt es auch keine Images zum Download.

    Du brauchst also tatsächlich ein physisches Medium.

    Die Vicki verwendet (wie der Sirius Victor 9000) ein spezielles Diskettenformat, dass es so woanders nicht gibt. Abhängig von der Spur dreht das Laufwerk unterschiedlich schnell und kann dadurch auf den äußeren Spuren mehr Daten unterbringen als innen.

    Das führt zu einer absoluten Inkompatibilität mit anderen DOS-Rechnern. Normale DOS - Disketten sind also nicht zu gebrauchen.

    Außerdem ist die Architektur nicht PC-kompatibel (z. B. deutlich bessere Videoauflösung und ladbare Zeichensätze), so dass du auf jeden Fall eine spezielle Bootdiskette für diesen Rechner brauchst.


    Läuft sie denn grundsätzlich an? D.h. Erscheint eine Bildschirmanzeige, drehen die Laufwerke?

    Tja, für das 3D-Modell kann ich leider nichts. Und ein Vergleich mit einer echten Taste war aktuell nicht drin.


    Ich bin nicht so gut im Designen, aber ich könnte mir vorstellen, dass man das auch an der stl-Datei noch anpassen kann. Muss ich mal ausprobieren. Wo sind denn die Abweichungen, und wie groß sind die?

    Auf dem Bild sieht es so aus, als wenn die Taste nicht nur zu groß ist, sondern auch zu hoch steht. Oder steckt die nicht tief genug drin?


    Ich habe den Verdacht, dass ich dich mal eine Original-Taste ausbauen muss...

    Hello Shifu,


    the Wang Disk Emulator is a simple device to use Wang Virtual Disk Images with a real machine. It is based on an Arduino Mega 2560 and emulates both Floppy Disk and Hard Disk Drives up to 8MB using the old, simple protocol. Currently it is tested with the original 2200 (A/B/C/S/T), the 2200VP and the 2200MVP.


    The disk images are stored onto a micro SD card using a standard FAT format. The number of images is only limited by the size of the SD card, but I recommend small SD cards (4GB - 16GB) with only a few files, otherwise it might become confusing. The emulator emulates two drives (F and R), so you can access two images at the same time. It is operated via a touch display (see pictures).



    The emulator replaces the real floppy drive, so it is attached to the standard disk controller (6541 compatible). All you need is a power supply connected to the Arduino's USB B connector.


    I'll send you a PM with more information how to build or obtain one.

    Erinnert mich an den schnellen Brüter (z.b. Kalkar): erzeugt aus nicht spaltbarem Material neuen Brennstoff, Kühlung mit irgendwelchen aggressiven Substanzen (ok, beim LMFBR ist es sogar Natrium, aber das flüssige Salz wäre mir auch nicht geheuer).


    OT: Ich habe wahrend des Studiums in einem Forschungsinstitut gejobbt, wo unter anderem Materialproben für das Kraftwerk in Kalkar getestet wurden. Wenn da Versuche mit flüssigem Natrium gefahren wurden herrschte höchste Alarmstimmung.


    Schon damals war ein wesentliches Argument für die Kernenergie allgemein und den Brüter im Besonderen der drastisch geringere Bedarf an Brennstoffen gegenüber der Kohleverstromung (damals noch nicht im Sinne von C2-Vermeidung - eher allgemein wegen der Luftverschmutzung. Smog war ein ernstes und alltägliches Thema).


    Von daher weiß ich nicht, ob wir nicht auch hier den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

    Mit den Andruckrollen habe ich bisher keine Probleme gehabt, aber die Riemen lösen sich gelegentlich in eine teerartige Masse auf. Ist dann eine große Sauerei, aber in der Regel reparabel.

    Ja, die Konsole "an sich" ist ganz brauchbar, wenn man eine alte 2200 CPU hat. Da kann auch nicht allzuviel kaputt gehen - ist ja nicht viel drin.

    Aber denk an den "Wackelkontakt" :-)

    Ich glaube, die kenne ich. Die standen schon vor 16 Jahren in Remscheid in einem Schaufenster. Irgendwie hatte ich das mitbekommen und mir die mal angesehen. Damals war aber ein Verkauf kein Thema (oder falsche Preisvorstellung, weiß ich nicht mehr).

    Das rechte könnte tatsächlich ein Rechner sein (2200 Workstation) wegen des Lüftungsgitters. Das mittlere ist - so weit ich sehen kann - eine reine Konsole (Tastatur und Bildschirm), und links steht ein serielles 2236 Terminal. Beides sinnvoll nur am Original Rechner zu benutzen.

    Vor 16 Jahren schien zumindest die 2236 noch zu laufen. Allerdings dürfte die Tastatur wie üblich tot sein und neue Pads brauchen. Hier mein Bild von 2015:


    Edit: Und über 100% Funktion brauchen wir nicht ernsthaft zu reden...

    Mensch, Antikythera, ein super Fang!


    Wenn mein Keller nicht so voll wäre, würde ich glatt neidisch werden - so kann ich Dir ganz entspannt einfach nur gratulieren und mich für Dich freuen. 8-)

    Ich warte schon drauf, Dich im blauen WANG-Kittel zu sehen, mit einer WANG-Tasse in der einen Hand und dem WANG-Schraubendreher in der anderen ...

    hat man die Kommode dann zu der Wang-Konsole dazu bekommen, um darin die CPU unterbringen zu können?

    :grübel::saint:

    Die CPU steckt hier in der Konsole drin. Ist äußerlich schwer zu unterscheiden, aber ich meine, man kann links die seitlichen Luftgitter für die aktive Belüftung erkennen. Die ist im Gegensatz zu den reinen Konsolen bei den "Workstations" und "Portable Computer Systems" (2200 Model E und F) dringend nötig.


    Zu einem vollständigen System fehlt bei dieser WS nur der Massenspeicher (Floppy oder Festplatte) - beim PCS ist selbst das eingebaut.

    Die Laufwerke wurden einzeln angesprochen. Das war bei WANG etwas eigentümlich: ausgehend von den alten 14 Zoll Fest-/Wechselplatten (auf derselben Spindel eine fest eingebaute Magnetscheibe und eine Wechselplatte) wurden die zwei Laufwerke einer Einheit mit F und R bezeichnet. Es gab auch kein Dateisystem wie wir es kennen. Man hatte zwei Zugriffsarten: den direkten Sektorzugriff, d.h. man musste angeben, an welchem Sektor eine Datei anfängt. Dabei wurden die Sektoren von 0 bis 1023 einfach durchnummeriert.

    Etwas komfortabler war der Catalog Modus - in dem Fall verwaltete die Maschine ein Inhaltsverzeichnis, und man konnte die Dateien über Namen ansprechen. Aber auch das war weit von dem entfernt, was wir heute kennen. Z. B. konnte eine Datei nicht fragmentiert abgelegt werden. Wenn man eine Datei gelöscht hatte, konnte man dort i.A. nur eine maximal gleich große Datei wieder hinschreiben. Und auch dann musste man beim Schreiben explizit den Namen der alten, gelöschten Datei angeben.


    Zurück zum Zugriff. Es gab also zwei Laufwerksbezeichnungen F und R - aber es gab auch eine 2270-3, d.h. mit drei Laufwerken. Für das dritte brauchte man dann eine neue Adresse. Wenn z.B das Gerät an einem Controller hing, der auf die Standardadresse 310 eingestellt war, konnte das dritte Laufwerk als F unter der Adresse 350 (afair) angesprochen werden. (Das mit den Adressen musst Ihr Euch so ähnlich vorstellen wie bei den C64-Floppys.)


    Die drei Laufwerke waren dann

    F/310

    R/310

    F/350

    Dieses Laufwerk mit der unkonventionellen Führungsschiene habe ich in einem WANG-Diskettenlaufwerk 2270-2 gefunden,

    noch ein Zusatz als Klugscheisser , ::heilig::

    wenn das Shugart aus dem Wang 2270-2 stammt, könnte , müsste es auch 524,788 Bytes unterstützen

    2270-2 bedeutet, dass zwei Laufwerke eingebaut sind. Das einzelne Laufwerk hat nach wie vor 256K Kapazität.


    Ich nehme an, Du hast das irgendwo in einem Datenblatt von WANG gefunden. Das war so deren Rechnerei; die haben alles zusammen gezählt.

    Auch von mir einen Glückwunsch - da hast Du vermutlich einen Haufen Arbeit bekommen ::heilig::


    Von meinen Laufwerken tut es mittlerweile wohl keines mehr. Auf einem konnte ich zuletzt noch lesen, aber formatieren wollte keines mehr.


    Apropos formatieren: das macht das Laufwerk in Eigenregie, dafür gibt es den gesicherten Knopf oben in der Blende. Draufdrücken, und sofort wird die Diskette im ersten Laufwerk formatiert, gnadenlos.


    Die Platine, die oben über den Laufwerken angeordnet ist (knapp 40 cm x 40 cm) enthält einen kompletten Prozessor in TTL-Technik. Nicht ganz so umfangreich wie die CPU, aber lustigerweise mit zwei 74181 ALUs, wo die CPU nur eine hat.


    Und da wir aus leidvoller Erfahrung wissen, dass auch bei der CPU ständig was kaputt geht, ist das bei der Floppy genauso.


    Bin gespannt, ob Deines in dieser Hinsicht aus der Reihe tanzt. Wenn nicht: Du hast ja jetzt einen LA, und das Board ist ziemlich gut dokumentiert, afair sogar mit Mikrocode ("Firmware"). :)

    Ich weiß es zwar, aber ich laufe außer Konkurrenz.


    Die Holzleiste mit den Einschlagmuttern ist schon etwas irritierend. Ziemlich sicher ein Selbstbau - ist leider lange her, dass ich mein XY mal offen hatte. Deshalb weiß ich nicht, wie es dort aussieht. Es reizt mich aber, das mal nachzuprüfen.

    Lochstreifen? eher nicht...

    Ich sehe: Heizwiderstand, irgendwie Aufhängung, Vorwahl einer 6-stelligen Zahl, Roter Startknopf (oder sowas) Poti nach hinten, Motor oder zumindest Drehteller...


    Irgendeine Zählmaschine,...:D

    Der Drehteller irritiert wohl. Vielleicht sollte man sagen, dass sich da nichts dreht. Oder zumindest ist das keine primäre Funktion - kann nämlich sein, dass da doch etwas beweglich ist.



    Aber da sind wir schon sehr spitzfindig, kleinkariert, akkurat und penibel. Oder haarspalterig, übergenau, kleinlich.


    Und mir gehen jetzt die Synonyme aus .... bis auf das eine ... :ätsch:

    Hmm, der EPROM-Inhalt dürfte wahrscheinlich nicht viel zur Lösung beitragen, da das Gerät vermutlich keine Textausgaben macht... :nixwiss:


    Ok, dann eben noch ein Foto von oben. Ab jetzt darf allerdings mikemcbike nicht mehr mitraten... :tüdeldü:

    Ich schätze, da darf ich dann auch nicht ;)

    Ich habe schwer den Verdacht, dass ich sowas bei Dir schon mal gesehen habe - oder?


    Ansonsten ging es mir ähnlich wie Aquarius - das eigentlich Highlight auf der Platine habe ich erst nach längerer Zeit gefunden ...