Posts by Georg

    Gestern ist ein Commodore-Drucker 3022 bei mir angekommen. Vielen Dank an Jan1980 für das schöne Gerät. Demnächst kann ich dann aus 2 defekten hoffentlich wieder einen funktionierenden machen (oder auch 2?)...

    Ich habe in der Bastelkiste noch Einzelteile eines 3022, der vor langer Zeit mal desintegriert wurde. Hauptsächlich Elektronik und Motoren, weniger Mechanik. Wenn Du was brauchen kannst melde Dich einfach.

    Neuzugang der Woche : ein Cromemco System 3, mit passenden 3101 Terminal. ( ein rebadged Beehive B100). Vom System her ziemlich standard : Z80, 64K dram und Floppycontroller

    Glückwunsch, schönes Gerät!

    So wie es aussieht hast Du noch die Original-Floppydrives drin, oder? Die fehlen bei meinem leider - angeblich waren die extrem unzuverlässig. Stattdessen wurde ein "normales" 8" Laufwerk angeschlossen - da kann man natürlich die Disketten nicht so schön durch den Schlitz in der Frontplatte einführen und vor allem nicht auf Knopfdruck auswerfen :-(

    Dafür habe ich aber noch ein 5,25" Laufwerk und eine 5,25" Festplatte drin.


    Allerdings wurde die Kiste lange nicht mehr angeworfen - k.A. wie der Zustand ist. Der Floppy Controller ist derzeit auch an funkenzupfer ausgeliehen.


    Viel Erfolg bei der Inbetriebnahme!

    Nach einigen Stunden Arbeit läuft das gute Stück wieder und nach intensiver Reinigung sieht es auch fast wieder aus wie neu...

    Sauber! :applaus:


    Kann tatsächlich sein, dass der Triple-Controller keine DIP - Switches für die Adressen hat und statt dessen die Standardadressen fest kodiert sind. Der war wenn überhaupt als einziger oder zumindest erster Controller im System - für einen zweiten Bildschirm, ein weiteres Tape oder sogar eine zweite Tastatur hat man dann die spezialisierten Controller mit Adresswahl nehmen müssen.

    Ist eine schöne Maschine, nur die 12k sind etwas mager. Aber so große Programme schreibst du ja sowieso nicht ;)


    Denk' dran, wenn du mehr Speicher einbaust, musst du das auf einer der CPU-Karten per Lötjumper konfigurieren. Ich weiß bloß gerade nicht auswendig, welche das war...

    Typischerweise sind nicht die kleinen keramischen kaputt, sondern die Tantal-elkos. Das sind die einzelnen tropfenförmigen, auf dem Bild teilweise grün, teilweise blau.

    Die würde ich als erstes kontrollieren.

    ich hab nen Panasonic KX-P 1081


    nicht besonders historisch.... aber ich hab prinzipiell noch kaum ein System gesehen, das darauf NICHT drucken könnte

    ..der frisst sogar serielle Daten

    Ha, das war mein erster Drucker. Ich meine, es war exakt dieses Modell - allerdings nur mit paralleler Schnittstelle.


    Ich hatte mir damals Sorgen gemacht, dass ich den nicht an meinem SVI328 anschließen konnte, aber der Verkäufer (kleines Computerfachgeschäft um die Ecke) war total zuversichtlich - obwohl er mit dem Rechner auch keine Erfahrung hatte - , hat mir kurzerhand ein Kabel gecrimpt (Pfostenbuchse auf Centronics), und das hat auf Anhieb funktioniert.

    Ich schätze, dass es dem Wang 2200 PCS (Portable Computer System) genau so ergehen würde.

    Evtl. mit dem Unterschied, dass ein Laie den aufgrund seines Aussehens eher für einen "richtigen" Computer halten würde. Aber gerade die Experten kennen eher den IBM als den Wang.

    Technisch vergleichbar, d.h. diskrete CPU, Bandlaufwerk, Bildschirm, Tastatur, kompakt. Und etwa genau so alt.


    Aufgrund der geringeren Bekanntheit vermutlich auch günstiger - wenn denn mal einer auf dem Markt ist.


    2200PCS_DataSheet.700-3825.3-76.pdf

    Hier die Bilder wie gewünscht... bin wie die Jungfrau zum Kinde gekommen bei dem Gerät. Sehe ich das richtig? Man kann damit nur etwas anfangen wenn mann eine CPU Box hat?

    Sieht so aus. :traurig:


    Wang Labs hat außer der Kleincomputerfamilie 2200, für die ich mich interessiere, noch eine Menge anderer Sachen gebaut. Anfangs Tischrechner wie den Loci oder die berühmte 720. In den 70er Jahren waren sie bekannt (und Marktführer afaik) für Textverarbeitungssysteme (WPS). Parallel wurde mit der Entwicklung der VS-Familie begonnen, mittlere bis große Rechner für Dutzende bis tausende Terminals. Außerdem gab es das OIS (Office Information System) - wieder ein anderes System.

    Ich kenne mich weder mit dem WPS noch mit VS oder mit dem OIS aus. Optisch sahen sich viele Geräte ähnlich, das macht es schwierig.


    Die 2246 Workstation gehört nach diesem Papier zu der VS-Familie. Die Modellnummer ist extrem verwirrend, weil der Präfix 22 eigentlich nur bei der 2200-Reihe verwendet wird.


    Die VS-Geräte wurden über das doppelte Koax-Kabel verbunden (afaik ebenso wie beim OIS und auch schon beim WPS), und am schlimmsten: die Terminals bekamen über das Kabel beim Start auch die Firmware geladen. Bei manchen Systemen war der Prozessor im Terminal zwar auch zuständig für die Abarbeitung der Programme, aber ohne Futter vom Zentralsystem waren die strohdumm.

    Wenn da ein EPROM drin war enthielt das nur irgendwelche Diagnoseroutinen.


    Soweit mein Wissensstand. Leider kenne ich auch keine aktive VS-Szene in D, sorry.


    :nixwiss:

    Mmpf, Zahlendreher...

    Die Terminals fangen bei 2236 an, gehen über 2336 und 2436 weiter bis zu was weiß ich...

    Hier reden wir über 2246, und das ist was anderes. Selten auf jeden Fall...


    Workstation kann vom Begriff her bei Wang beides sein, Terminal oder Rechner.


    Was sagt es denn beim Einschalten?

    Melde mich gehorsamst zur Stelle:)


    Auf Anhieb weiß man bei Wang selten, was man da hat, weil im gleichen Gehäuse Konsolen (d.h. Tastatur und Monitor), Terminals (seriell oder per Koax angeschlossen), aber auch komplette Rechner eingebaut wurden.


    Deins ist "leider" nur ein Terminal. Ich habe von der Sorte keins (ist zu jung), aber ich habe den Verdacht, dass das die Koax-Version ist. Mach bitte mal ein Bild von den Anschlüssen ...


    Afaik hat horniger auch solche Dinger, kann aber nach meinem Kenntnisstand auch nichts damit machen.


    Gab's da keine CPU zu?


    Edit: Alle nur denkbaren Informationen gibts bei Jim Battle, z.B. ein Maintenance Manual


    Ups: die nennen das Workstation. Sollte ich mich vertan haben? Die Innereien sind nur grob dargestellt, aber eine Backplane mit zwei Platinen ist etwas viel für ein Terminal.


    Wenn's geht mal aufschrauben und Bilder machen. Am Gehäuse sind üblicherweise zwei Schrauben, und zwei verstecken sich oberhalb der Tastatur unter dem Streifen.

    fritzeflink : ich hatte ja versprochen, dran zu denken, wenn mir die Sachen über den Weg laufen.


    Heute war es soweit. Ich habe was ganz anderes gesucht, und da tauchte in zweiter Reihe im Regal der Karton von Siemens auf.


    Inhalt:

    Diskettenkarton mit drei Disketten

    Drei Bänder, eins davon in Papphülle

    Diverse Handbücher, z.T. originalverschweißt


    Es handelt sich so wie ich das verstehe um ein Update auf Sinix 5.24 sowie ein CAD-Programm. Vermutlich aber für BSc CPU :(


    Trotzdem Interesse?


    Bilder:


    Ich glaube, wir hatten schon mal drüber gesprochen. Es ist afair ein 16FDC. Ich habe bisher nur softsektorierte Disketten damit bearbeitet - beim Überfliegen des Manuals habe ich zu dem Thema jetzt gar nichts gefunden. Ich denke also, er kann nur soft Sektorierung.

    Du kannst ihn Dir gerne mal ausleihen.


    Tja, wg CC ist's etwas schade, ich hätte euch auch gerne mal wieder gesehen. Aber vielleicht klappt es bei Dirk, oder wir machen mal wieder was privates...

    Zu diesem Thema kann ich nicht viel beisteuern, aber ich möchte mich in dem Zusammenhang als Besitzer eines Cromemco System Three outen.

    Das ist ein S100-Rechner im 19" Gehäuse, gebaut wie ein Panzer. Die Backplane hat deutlich mehr Steckplätze als ich je Karten haben werde. Die originalen, wegen ihrer Unzuverlässigkeit berüchtigten 8"- Persci-Laufwerke sind leider ausgebaut worden, jetzt ist ein einzelnes 8"-Floppylaufwerk, ein, 5, 25" Floppylaufwerk und eine 5,25"-Festplatte drin, von der er allerdings nicht booten kann. Das muss immer noch von einer Floppy passieren.

    Die Kiste läuft unter CDOS, einem CP/M Clone.


    Doku habe ich auch recht viel, aber vermutlich tief vergraben. Wenn aber jemand was zu den typischen Cromemco-Karten braucht (ZPU, FDC, 64KZ etc.) kann ich mal auf die Suche gehen.

    Das 6540 Masken-ROM ist nicht programmierbar.

    Die Daten werden bei der Herstellung 'fest eingebaut'.

    Na na da habe ich ja mal ein Thema geentert und bin gekonnt gescheitert, oje nun erst mal einen Gang nach Canossa:anbet:

    ^^ Na ja, ein interessanter Versuch ^^

    Auch ein sehr schönes Beispiel. Ich frage mich ernsthaft, wie man ein EPROM generalüberholt? :fp:

    Zerlegt, neu gebondet, Quarzfenster poliert und Beinchen auf der Richtbank neu justiert? Na, dann ist auch dieser Preis durchaus gerechtfertigt :P


    Aber im Ernst, ein 2732 ist keine echte Herausforderung für einen Brenner. Die 21V Programmierspannung können bei modernen Billigteilen zum Problem werden, aber ansonsten sollte den jeder können. Bis auf den 2708 (mehrere Betriebsspannung afaik) ist die gesamte 27er Reihe eigentlich ziemlich unkritisch.

    Köln ist prinzipiell mein Einzugsgebiet - wenn es nicht gerade am anderen Ende ist.

    Problem: selbst 10 Kilo sind momentan zuviel. Aber wenn der Verkäufer bereit ist, das Teil in mein Auto zu stellen wäre es vorstellbar.

    Nächstes Problem: ich komme nicht zur CC. Allerdings bin ich in der übernächsten Woche in der Gegend von Toast_r - wenn er daheim ist und willens, das Teil zu übernehmen und zur CC zu bringen. Dann müsste die Abholung in Köln aber noch in der kommenden Woche passieren.


    Sind arg viele Einschränkungen, aber wenn sich keine bessere Lösung findet....

    Das Wort "Drucker" läßt sich leider nicht aus dem Pressetext streichen. Hab es versucht, ging aber leider nicht.

    Ich habe mich ja bewusst aus dieser Diskussion rausgehalten, aber hier musste ich breit grinsen...

    Ich stelle mir gerade vor, wie Du vergeblich versuchst, dieses Wort zu löschen, und es taucht wie von Geisterhand immer wieder auf. Wie der Blutfleck im Schloss von Canterville. :mrgreen:

    Generell: Irgendwas zwischen kostenlos und 1000.

    That's what I call a range. ;)

    Ist aber doch nachvollziehbar. 14 Zoll Scheiben sind "Massenware", so etwas habe ich auch schon mal verschenkt. Dagegen sind exotische 39" Platter selten und wertvoll - wer von uns hat die überhaupt schon mal zu Gesicht bekommen?


    Bei mir ist 14" das Ende der Fahnenstange. Einzelne Scheiben, ein Stapel (5 oder 6 Scheiben) mit Deckel und Boden, eine (zumindest beim letzten Test) lauffähige Diablo series 40 samt ein paar dazugehörige Cartridges, und dann noch die Philips-Festplatte unter der Plexiglashaube, die ich hier schon mal vorgestellt hatte.


    Leider nichts dabei, von dem ich mich trennen wollen würde. Aber Du willst ja eh lieber was Größeres ;)

    Ich wurde von einem Forumsmitglied nach den Unterschieden zwischen den beiden CPU-Typen gefragt, insbesondere im Hinblick auf die RAM-Bestückung. Damit diese Informationen auch anderen Interessierten zugänglich ist, habe ich beschlossen, die Antwort hier öffentlich zu geben.


    Die ersten Modelle der Wang 2200 stammen aus 1973, während die Modelle S und T etwa 2 Jahre jünger sind. Dabei zeigen sie bei weitgehend gleicher Architektur deutliche Unterschiede in der Integrationsdichte, speziell bei RAM und ROM. Zum Vergleich die beiden CPU-Käfige:


    Model B



    Model T


    Die Slots sind folgendermaßen belegt:


    Model B:

    6311

    6310

    6309

    ROM

    ROM

    ROM

    6308

    RAM

    RAM

    RAM

    RAM

    ROM


    Model T:

    6311

    6710

    6709

    ROM

    ROM

    6708

    RAM

    RAM


    Die RAM-Boards sind bei der alten Maschine typischerweise vom Typ 6707, während es bei der jüngeren det Typ 6717 ist. Allerdings steckt in meinem Modell B neben einer 6707 eine 6717 - dafür musste vermutlich die Backplane gepatcht werden.


    6707 (leider nur im eingebauten Zustand) :



    6717:



    Die 6707 kann mit 4 oder 8 KB bestückt werden, die 6717 mit 8 oder 16 KB. Damit ergibt sich für alle Maschinen ein Vollausbau von 32KB RAM. Der Hintergrund hierzu: In bestimmten Situationen wird der Speicher Nibble-weise adressiert - und da schafft man mit 17 Bit eben nur 32KB.



    Beim ROM sieht es ähnlich aus - hier reicht den jüngeren Modellen sogar ein einzelnes Board für die maximal 42,5 KB im Vollausbau. Der zweite Slot ist vermutlich - wie bei den älteren Modellen - für ein Patchboard, mit dem einzelne ROM-Zellen korrigiert werden konnten.


    Übrigens findet der Rechner die Speichergröße nicht selber raus, sondern sie muss per Lötjumper auf einer CPU-Karte gesetzt werden. Dieser Wert kann dann von der CPU mit einem speziellen Befehl gelesen werden.


    Sollten sich aus den Ausführungen Fragen ergeben: Immer her damit, ich werde mich bemühen, sie zu beantworten.

    Hintergrund ist die Restauration einer Siemens MX300 Maschine. OS ist SINIX, ein Unixderivat.

    Steht die Maschine bei dir/ist das deine oder bist du nur beteiligt?


    Ich hatte mal ein paar Bänder/Disketten/Handbücher zu Sinix. Ich müsste mal prüfen, ob MX300 oder MX500 und wegen Intel/NS und ob überhaupt noch da - hast Du ggfs. Interesse?

    nein, das habe ich nicht im Keller aber gerade mit Interesse angeschaut.

    Das wäre auch zu schön um wahr zu sein...


    Ist das nicht der aus Stuttgart bei Klemens? Habe ich schon in Natura gesehen, und ist wirklich eindrucksvoll. Das beste ist aber das enorme Wissen von Klemens über seine Rechner.

    Bei ebay Kleinanzeigen gibt es gerade einen GNT 4604 Lochstreifen Leser/Stanzer.


    Ich habe schon so einen, aber vielleicht hat hier sonst jemand Interesse. Der aufgerufene Preis ist m. E. in Ordnung, aber das ist eine persönliche Entscheidung.

    Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden: klein, leise, schnell.


    Nicht verwandt, nicht verschwägert 8-)

    Muss echt schwierig gewesen sein, damit die Streifen effizient zu löchern.

    Ich gehe davon aus, dass die Teile nicht dazu gedacht waren, komplette Streifen zu lochen. Das zeigt alleine schon die Tatsache, dass man die Führungslöcher nicht selber lochen kann - die mussten schon vorhanden sein.


    Es ging da wohl eher um Korrekturen und Reparaturen oder um Spezialanwendungen wie Druckersteuerungen.


    Ich habe hier auch so ein Teil, das kam im Set mit ein paar vorgelochten Streifen aus besonders haltbaren Material: eine Art Metallfolie, ein Kunststoffstreifen und ein verstärktes Papier. Zusätzlich waren ein paar Flicken zum Kleben der Lochstreifen dabei - entweder wenn sie gerissen waren, aber auch um einen Ring, d.h. einen Endlosstreifen zu erzeugen.


    Ich habe vor Jahren mal einen Centronics - Drucker vorgestellt, der mit solchen Streifen seine vertikale Steuerung erledigt: Seitenlänge und vertical tab.




    Ich schätze, dass mein Set genau zu diesem Zweck eingesetzt wurde. Neben der Möglichkeit zu Lochen ist rechts auch noch eine Schere angebracht zum rechtwinkligen Ablängen der Streifen.


    Auf den Döschen steht übrigens Kienzle - vielleicht kennt ja jemand aus diesem Umfeld Drucker, die mit solchen 5-Bit Steuerstreifen gearbeitet haben?