Beiträge von Georg

    Aller guten Dinge sind drei: Hier mein Sperry Remington 663, den ich letzten Sommer vorgestellt hatte:




    Faszinierend, dass genau die Forumskollegen, die damals Interesse dran bekundigt hatten, mittlerweile beide ihren eigenen haben. Freut mich für Euch, jetzt kann ich meinen mit gutem Gewissen behalten :)

    Ein interessantes Thema. Leider habe ich momentan noch zu viele andere Projekte auf den Tisch, aber das werde ich mir merken und bei Gelegenheit ausprobieren. Die Portabilität des HX-20 leidet zwar drunter, aber ich bin immer daran interessiert, Rechner mit ihrer Umgebung zu verbinden.

    Den Floppy-Emulator für den PX-8 habe ich auch schon probiert und bin schwer begeistert. Ein entsprechendes Tool für den HX-20 fände ich auch toll.

    Leider kann ich nichts beisteuern, weder Doku noch Software. Aber da vertraue ich ganz auf Matthias :)

    Das erinnert mich an meine eigenen Versuche mit meiner 14" Festplatte. Da wollte ich auch zwecks Analyse direkt am Kopf messen und bekam nichts anständiges auf den Schirm.

    Zu schwache Signale, falsche Impedanz - ich habe es auch nicht wirklich verstanden. Ich meine mir damit geholfen zu haben, dass ich hinter die Verstärkerstufe gegangen bin.


    Das ist natürlich bei dem diskreten Aufbau auf der alten Platte einfacher als bei einem "modernen" 3,5" Laufwerk. Aber vielleicht findest Du da irgendeine Möglichkeit.

    Die Koffer haben den Vorteil, dass sie etwas abstrahieren. Man arbeitet direkt mit den Gattern statt mit irgendwelchen Pins von ICs, muss sich um deren Stromversorgung nicht kümmern etc.

    Wobei oben ja auch die Möglichkeit besteht, eigene ICs zu nutzen.


    Zugegeben wirds bei komplexeren Schaltungen ungemütlich, weil man keinen Einfluss auf die Anordnung der Bauteile hat. Ich finde es dennoch für den Anfang einfacher und besser als Steckbretter oder ähnliches.

    Das ist echt der Knaller! Echt schoene Koffer.

    Vor allem toll, das die nicht jemand zwischendurch entsorgt hat.

    Ja, ich bin auch extrem überrascht, dass die Koffer all die Jahre überlebt haben. Der damalige Computer samt Teletype, das Terminal aus dem Sekretariat - alles wurde verschrottet.

    Vor kurzem ist die gesamte Schule leergeräumt worden wegen Renovierung. Vermutlich sind dabei die Koffer in irgendeinem Kellerraum aufgetaucht, und zum Glück war wohl jemand in der Nähe, der sich auskennt und die Dinger gerettet hat. Ich möchte nicht wissen, was bei der Gelegenheit alles entsorgt wurde: Mobiliar, Bücher, Lehrmittel, Landkarten, Fernseher, Projektoren...

    Kennt jemand diese Geräte?



    Mit diesen Teilen habe ich vor über 40 Jahren in der Schule Digitaltechnik und Boolsche Algebra gelernt.

    Jetzt besucht mein Sohn die gleiche Schule, und die Koffer gibt es immer noch. Jetzt lernt er damit den Bau von Halb- und Volladdierern, Zählern, Schieberegistern etc.


    Hier ein Bild aus meiner Zeit:



    Ich finde die Teile nach wie vor genial, und offenbar lernen die Kids von heute damit immer noch gerne, trotz all der Simulations-Apps auf dem Smartphone.

    Das SINIX-H auf der MX300-10 wurde 1990 eingerichtet, Doku gibt es hier und hier .

    Allerdings hilft mir die doku nur bedingt, nach 2 Disketten möchte die Installsoftware ein tape welches ich momentan nicht habe.

    Bevor ich da was dummes mache nehme ich lieber eine andere ESDI harddisk zum spielen.

    Ich habe hier immer noch das Paket mit 5.24 liegen. Das hatte ich nach Krefeld mitgenommen, aber Du hast es wohl nicht dahin geschafft.

    Wenn Du glaubst, es könnte Dir helfen, kann ich es Dir auch zuschicken.

    Ach, das ist ja interessant... Man lernt nie aus. Das erklärt tatsächlich die Cellulite an manchen größeren Leiterbahnen :D

    Diesen Effekt kenne ich auch, ist ja manchmal sehr extrem. Für mich erklärt sich da aber zunächst gar nichts. Ist jetzt das Zinn unter dem Lack so schrumpelig, oder verändert sich der Lack nach dem Auftragen?

    Ich habe mich tatsächlich schon öfters nach der Ursache dieses Effekts gefragt. Das erscheint dann aber nicht wichtig genug, um diese Frage wirklich mal zu formulieren....

    funkenzupfer Wir hatten ja schon mal in Krefeld über das Thema gesprochen. Ich bin immer noch baff wie locker Du mit diesen digitalen Zählern umgehst :anbet:


    Jedenfalls habe ich dieses neue Wissen dann mal ausgenutzt und meine 8.2 etwas gepimpt, d.h. den Abgriff an dem Zähler umgelegt und so immerhin 2400 Baud geschafft - allerdings hatte ich dann Zeichenverluste. Seltsamerweise bei der Ausgabe, also war nicht die CPU überfordert, sondern eher der Grafikchip oder der Charactergenerator :grübel:


    Ich hab's dann aber nicht weiter verfolgt. Die 8.2 ist vermutlich eh eine Sackgasse.

    OK, OK, jetzt kommen die Fakten ja schneller, als ich lesen kann :)


    CP/M habe ich vergessen, dafür braucht es doch auch ein Miminal ROM? Oder geht das mit dem MAT32K?


    Und MAT32K mit 9600 über die CPU? Muss ich mal irgendwie ausprobieren...


    Jedenfalls scheint es noch viel mehr Kombinationen zu geben als ich befürchtet hatte.

    So langsam verliere ich den Überblick :fp:


    Wir haben im Original MFA folgende Monitorversionen:

    MAT85 und MAT85+

    MAT32K für serielles Interface

    (Gibt es für die Videokarte(n) eine spezielle MAT32?)


    Und wir haben folgende Videokarten:

    Video 8.2

    Video 8.4


    Und zusätzlich dann noch die seriellen Karten.


    Frage: was kann man kombinieren?

    Beispiele:

    1. Geht Video 8.4 mit MAT85?

    2. Geht Video 8.2 mit einem MAT32?

    3. MAT85 und serielle Karte?


    Und wie schnell kann das laufen?

    Wenn die MAT32 19200 kann, geht das wohl kaum über den Bus und die 8085-serielle? Aber wie sonst?

    So, mit etwas Verspätung kommt jetzt auch der Quellcode für das Monitorprogramm.


    Mittlerweile habe ich ja meine Videokarte auf den "allgemeinen Standard" 7E2 umgestellt und auch den Monitor entsprechend angepasst. Weitere Änderungen:

    * Anpassung auf die 64 Zeichen Zeilenbreite

    * Ausblenden der nicht unterstützten Disk-Befehle

    * Umbau des Forth-Interpreters auf CR statt LF, damit die Tastatur richtig arbeitet

    * Verwendung von Port 80h statt 0 für den UART


    Die letzte Modifikation erlaubt es, die Z80-Karte so umzubauen, dass der UART nicht mehr den ganzen Adressraum belegt, sondern die erste Hälfte für andere Peripherie frei lässt.


    Von vaxman, dem Autor des Monitors, haben wir die Erlaubnis zur Nutzung, Modifizierung und Veröffentlichung des Codes. Herzlichen Dank dafür an Bernd!


    Im Bild ist meine Z80-Karte, geparkt auf einer Parallelkarte. Da meine CPU derzeit mit 6MHz läuft, lasse ich die 8085-Karte momentan mit im System für den 2MHz-Takt - dort habe ich nur die V.24-Treiber entfernt. Sobald ich aber an den Daten- und Adressbus drangehe muss das natürlich anders gelöst werden.




    Quellcode und Binardatei:

    Z80mini_MFA_016.zip


    Georg

    Ich schätze, dass es dem Wang 2200 PCS (Portable Computer System) genau so ergehen würde.

    Evtl. mit dem Unterschied, dass ein Laie den aufgrund seines Aussehens eher für einen "richtigen" Computer halten würde. Aber gerade die Experten kennen eher den IBM als den Wang.

    Technisch vergleichbar, d.h. diskrete CPU, Bandlaufwerk, Bildschirm, Tastatur, kompakt. Und etwa genau so alt.


    Aufgrund der geringeren Bekanntheit vermutlich auch günstiger - wenn denn mal einer auf dem Markt ist.


    2200PCS_DataSheet.700-3825.3-76.pdf

    OK. Da habe ich offenbar einen Exoten erwischt. Und außerdem schaue ich wohl ständig in die falsche Doku. Ich habe die Scans aus dem gebundenen Buch (von rfka01 ?) verwendet, da hört es auf Seite 13 auf und das Bild oben gibt es dort nicht:fpa:


    Herzlichen Dank in die Runde, dann mache ich meinen auch mal kompatibel::solder::


    PS. Nette neue Smilies hier...

    Wir haben heute festgestellt, dass die Einstellung meiner Videokarte (8.2) von denen bei PeterSieg abweicht.

    Da uns nicht klar ist, welches die richtige Einstellung ist, wollte ich mal rumfragen, wie es bei Euch eingestellt ist.


    Es geht um die Lötjumper an den Pins 35 bis 39 des UART, direkt vorne an der Frontplatte (siehe Bild).


    Meine Konfiguration (7N2):


    35 offen

    36 offen

    37 offen

    38 geschlossen

    39 offen


    Peters Konfiguration (7E2):


    35 - geschlossen

    36 - offen

    37 - offen

    38 - geschlossen

    39 - offen


    Ich würde mich genau so freuen, wenn jemand Informationen findet, welche Einstellung evtl. als Standard vorgesehen ist.

    Die Disketten habe ich definitiv getestet, bevor ich die verschickt habe. D.h. Zumindest gebootet und mal ein Kommando ausprobiert.

    Ich finde auch, dass das eigentlich schon ganz gut aussieht. Ich müsste mal schauen, wie das bei mir aussieht mit BIOS etc.


    Wegen der Stromversorgung hatte ich bisher ein anderes Bild. Da war doch ein Laufwerk völlig tot, bis Du die Anschlüsse vertauscht hast?


    Die Messung hatte ich auch am Anschlussstecker der Floppy gedacht; an den Motoren kannst Du eigentlich nur mit Oszilloskop sinnvoll messen.

    Die Werte werden tatsächlich binär eingegeben, weil jeder Schalter nur 1 oder 0 darstellt. Durch die Gruppierung in Viererblöcken wird eine hexadezimale Interpretation erleichtert, aber tatsächlich ist es binär. Und nein, da braucht es kein ROM, die Bits werden 1:1 (über Puffer/Latches) auf den Daten- bzw. Adressbus gesetzt und je nach Steuersignal (separate Tasten) in den Speicher geschrieben, oder der Wert aus dem Speicher gelesen.


    Bei den alten Maschinen (PDP, H316, Großrechner) wurden meistens Dreierblöcke gebildet, weil damals das Octalsystem weiter verbreitet war. Es erschien denen damals wohl einfacher, mit 0-7 zu denken als mit 0-F.

    Ein eindrucksvolles Beispiel ist auch der Honeywell 316 von Philipp Hachtmann.


    Bei den ganz großen Eisen gab es das für den Boot-Vorgang ebenfalls. Hier ein Beispiel eines CDC-Panels für den "Deadstart". Allerdings wurde dort eine komplette Befehlssequenz fest eingestellt, nicht wie bei Altair & Co einzelne Befehle nacheinander.

    Bilder !?

    Jaja, ich weiß, Bilder sagen mehr als tausend Worte, aber meine Karte sieht (bis auf den Austausch 28C256 gegen 27C256) tatsächlich genau so aus wie die oben abgebildete von Peter, und die eingebaute Karte verschwindet - wie beschrieben - hinter einem fremden Slotblech. Wenig Möglichkeiten für aussagekräftige oder neue Bilder. 8-)

    Die Platine ist heute angekommen. Mit Lineal und Cuttermesser habe ich den Millimeter vorgeritzt und dann mit einem scharfen Vornschneider weggeknabbert - ging recht schnell und sieht sehr gut aus. Schleifen hätte mehr Dreck gemacht und wäre vermutlich nicht so schön gerade geworden.


    Da ich nur EPROMs und keine EEPROMs

    habe musste ich zwei Anschlüsse austauschen, aber danach funktionierte es tadellos. Ein herzliches Dankeschön an PeterSieg für die Platine!


    Wie geplant habe ich diese kurze Karte in einen Slot gesteckt, der durch die Frontplatte einer anderen Karte verdeckt wird. Klappt prima, und ich spare mir zwei komplette Slots (RAM-Karte und ROM-Karte).