Single Step / Double Step bei IMD

  • Hallo!


    Kann mir jemand raten, bei welchem Typ LW (DD oder HD) und welchem Disk Format man beim Schreiben mit Imagedisk Single oder Double Step verwenden muß? Nur beim DD schreiben in HD LW?


    Danke
    Stephan

  • Also bei DD nehm ich an sich immer DoubleStep - alles andere dauert auch ewig. Kann aber auch sein, dass es Formate/Disks gibt, die mit DoubleStep nicht klar kommen?
    Bei HD halte ichs auch so...


    Grüße,
    Marcus

  • Also bei DD nehm ich an sich immer DoubleStep - alles andere dauert auch ewig. Kann aber auch sein, dass es Formate/Disks gibt, die mit DoubleStep nicht klar kommen?
    Bei HD halte ichs auch so...


    Grüße,
    Marcus


    Ich versuche gerade Deine PSSRPA.IMD zu schreiben. Was mir nicht gelingt. Vielleicht sollte ich mal double step einschalten? Hast Du ein DD oder HD Laufwerk genommen zum Einlesen?

  • War mit Dabbeleschtepp und war kein HD...
    Kann aber morgen nochmals schauen.


    Grüße,
    Marcus

  • Muß ich sonst noch was einstellen im IMD, außer Doublestep?


    Nein nur Ziellaufwerk und dann passt das normalerweise.


    Grüße & gut's Nächtle :thumbup:
    Marcus

  • Double Step bei 40track format auf 80 track Laufwerk einschalten.


    Double Step bei 80track format auf 80 track Laufwerk ausschalten.


    IMD ist etwass weniger intelligent aber dafür komplett konfigurierbar. Ich nehme meist full analyse bei Formaten mit SD Systemspuren (Tandy und kompatible)


    Floppyformat mit ANADISK zwecks Trackanzahl, SD und andere Gemeinheiten vorher analysieren.

  • Auf Diskette schreiben geht sauber, nur mein QxxlCore wollte damit nicht booten . :)


    Bei Fragen unter IMD die F1-Taste betätigen um zur HILFE zu gelangen.


    Double Step immer wenn 40 track in 80 track drive bearbeitet wird.

  • ok. Jetzt gehts! Interessanter weise geht es nicht, wenn man mit einem DD Laufwerk schreibt.


    Da ist auch ein DIAG-Programm drauf. Bei mir hängts aber beim Memory Test.


    sollte aber auch gehen.


    80tr DD Laufwerk - mit Double Step
    40tr DD Laufwerk - ohne Double Step

  • Was ich nicht verstehe, Toast_r hat mir beigebracht, mit einem HD Laufwerk geschriebene DDs sind schwer/nicht dauerhaft lesbar auf einem DD Laufwerk. Heisst das, wenn ich mit einem HD Laufwerk eine DD Diskette erfolgreich schreibe, muß ich dieses dann im Zielsystem auf DD Diskette mit DD Laufwerk kopieren, damit die Diskette langfristig sicher lesbar ist?

  • Was ich nicht verstehe, Toast_r hat mir beigebracht, mit einem HD Laufwerk geschriebene DDs sind schwer/nicht dauerhaft lesbar auf einem DD Laufwerk. Heisst das, wenn ich mit einem HD Laufwerk eine DD Diskette erfolgreich schreibe, muß ich dieses dann im Zielsystem auf DD Diskette mit DD Laufwerk kopieren, damit die Diskette langfristig sicher lesbar ist?


    Das hat Toast_r richtig dargestellt. 40track Diskettenlaufwerke haben eine breitere Magnetspur die von HD Laufwerken problemlos gelesen wird, das Scheiben einer 40tr. Diskette mit HD Laufwerk hat aber Randbedingungen.


    Die zu beschreibende Diskette sollte jungfräulich bzw. mit einem Magneten gelöscht sein damit von einer vorherigen Magnetisierung nichts vorhanden ist.


    Wenn möglich die 40tr. Diskette mit einem 40tr. Laufwerk mit dem korrekten Format vorformatieren.



    !4444! Magnetspur 40tr.
    !_88_! Magnetspur 80tr. bei DoubleStep


    _ = freier Bereich durch schmaleren Schreib/Lesekopf - mit DD formatierte Fremdformatreste beeinflussen die Langzeitstabilität der Magnetisierung beim Beschreiben mit HD Laufwerk negativ.



    Übersetzt aus : http://www.retrotechnology.com/herbs_stuff/drive.html#12meg


    Dieses Problem entstand in comp.os.cpm im März 2006. Mein guter Freund Dave Dunfield hat geschrieben die am meisten geäuerte Erklärung in den Thread "Mit 360K Festplatten in einem 1.2Meg Laufwerk" ist wie folgt:


    Das Problem ist, dass das 96tpi-Laufwerk (80 Track - 1.2M) einen schmaleren Kopf hat als der 48-tpi-Antrieb (40 Track - 360k).


    Wenn du einen leeren / Bulk-gelöschten Datenträger mit 40 Tracks auf einem 96-tpi-Laufwerk schreibst, sind die Tracks nur ein bisschen schmaler, aber sie werden (normalerweise) gut mit dem fetteren Kopf eines 48tpi-Laufwerks gelesen, da es kein anderes magnetisches Muster gibt um es zu verwirren.
    Wenn du einen Datenträger schreibst, der zuvor auf einem 48tpi-Laufwerk mit 40 Spuren auf einem 96-tpi-Laufwerk formatiert oder geschrieben wurde, legt die schmale Spur "in der Mitte" der vorhandenen Spuren ... Ein Teil des ursprünglichen Datenmusters bleibt an den Kanten der breiteren Vorformatierung des 48tpi Laufwerkes. Sie können das immer wieder auf demselben Laufwerk lesen, denn der Kopf liest demselben Bereich wie geschrieben wurde und ignoriert das vorherige Datenmuster. Andere 96tpi Laufwerke können aber schon Probleme bereiten wenn die Justage dem Toleranzbereich verläßt.


    Kompletter Text in english bei http://www.retrotechnology.com/herbs_stuff/drive.html#12meg

  • Die zu beschreibende Diskette sollte jungfräulich bzw. mit einem Magneten gelöscht sein damit von einer vorherigen Magnetisierung nichts vorhanden ist.


    Hallo Fritz!
    herzlichen Dank für die gute Erläuterung! Weisst Du, welche Art Magnet ich verwenden muß?
    Ich ärgere mich gerade schwarz, daß ich nicht reproduzieren kann, warum ich die SAGE Images, die Du mir geschrieben hast, auf
    meinem Setup nicht vernünftig reproduzieren kann. Die Disketten werden zwar angelesen, haben aber irre viele Fehler. Und ich verwende
    ein 1.2MB Laufwerk, um die Sage "QD"s zu schreiben, unter Verwendung von DD Disketten (Sind doch QDs, oder?). Die Disketten, die ich gerade
    verwende, sind keine jungfräulichen (werde ich aber gleich mal probieren).

  • Weitere denkbare Fehlerursache:
    PC HD Laufwerke lassen sich normalerweise zwischen 300 und 360 U/min umschalten.
    Im PC laufen die trotzdem normalerweise immer mit 360 U/min.
    Außerdem haben die Dinger teilweise einen Jumper, mit dem die Umschaltung deaktivert werden kann.
    Damit das funktioniert wird die Datenrate für DD und QD auf 300 kbps eingestellt.
    Echte DD und QD Laufwerke laufen mit 300 U/min und 250 kbps.
    Im Ergebnis ist die Datenrate auf der Disk dann gleich.


    Wenn die Software beim Schreiben versucht, das HD Laufwerk auf 300 U/min umzuschalten und die Datenrate auf 250 kbps einstellt, das Laufwerk aber trotzdem mit 360 U/min weiterläuft, kommt da nix bei raus, weil das Ende der Spur den Anfang wieder überschreibt. Das kann aber normalerweise beim Schreiben nicht unerkannt bleiben, da muß es es direkt Fehlermeldungen geben.
    Der umgekehrte Fall wäre eher denkbar, das Laufwerk läuft mit 300 U/min und der Controller liefert 300 kbps, dann wäre das Zielsystem, das 250 kbps erwartet, nicht in der Lage, die Disk zu lesen.


    Bei 5,25'' HD ist 360 U/min mit 500 kbps normal, da sind 300 U/min nicht vorgesehen.
    Das aber nur der Vollständigkeit halber, für diesen Fall hier ist das unerheblich.


    Fazit: Ein echtes QD Laufwerk erleichtert das Leben ungemein.

  • Grade mal probiert. Jungfräuliche 2S/QD 96tpi Diskette, gleiches Fehlerbild - hat leider nicht geholfen


    Kurze Verständnisfrage ... warum schreibst du nicht einfach das Image in einem System mit einem alten 5.25"-Diskettenlaufwerk (360KB)? Hast du so ein System?


    Neue DD (jungfräulich) & Datenrate ... so wie oben gesagt ... alles richtig. Die Laufwerke sind halt technisch unterschiedlich. Es gab ja auch damals 720KB 3.5" DD Floppy Drives.


    Tipp: Das 360KB Image kann man übrigens mit .arj kurz komprimieren und per 5.25"-Diskette auf die Festplatte kopieren und dort wieder extrahieren ... und dann "originalgetreu" zurückschreiben.


    Wäre zumindest mal ein Lösungsweg.


    Gruß,


    Erik

  • Leider nein. Mit einem Newtronics und einem Matsushita DD LW auch kein Erfolg.

    Aha ... jetzt verstehe ich dich ... du brauchst also eine nigelnagelneue, noch nie benutzte 5.25"-DD Diskette auf einem alten System formatiert/geschrieben in einem 5.25"-Diskettenlaufwerk (360KB) mit diesem besagten Image ... das kann ich gerne für dich machen!

  • Inzwischen sehe ich, daß ich ja vorhin ganz auf dem Holzweg war.
    Es geht um eine DD Diskette, nicht um eine QD.
    Leute, Ihr dürft mir ruhig sagen, wenn ich was verpeilt habe .... :huh:


    Wenn auf einem DD Laufwerk nicht erfolgreich zurückgeschrieben wird, bleiben ja nicht wirklich viele Möglichkeiten.
    - Verwendetes Laufwerk defekt - sowas läßt sich ja einfach mit einem FORMAT /S nebst anschließendem Bootversuch ausprobieren.
    - Die Software oder ihre Einstellungen haben ein Problem mit deinem Floppy-Controller.
    - Die Einstellungen beim Erstellen des Images waren nicht geeignet.


    Die letzten beiden Punkte halte ich bei der Verwendung von Imagedisk für relativ naheliegend.
    Das Programm hat einfach unübersichtlich viele Optionen und ist alles andere als selbsterklärend.
    Da es sich ja, wenn ich das richtig sehe, um ein 360k standard DOS Format handelt,
    würde ich kurzerhand auf eine enfachere Software wie Teledisk oder DCF zurückgreifen.
    Da kann man solche Probleme weitgehend ausschließen.


  • Da es sich ja, wenn ich das richtig sehe, um ein 360k standard DOS Format handelt,
    würde ich kurzerhand auf eine enfachere Software wie Teledisk oder DCF zurückgreifen.
    Da kann man solche Probleme weitgehend ausschließen.


    Hallo Christian,


    es handelt sich im Images für meine Sage. Diese Images hat fritz für mich geschrieben, als wir uns bei Florian getroffen haben.
    Ich wollte zunächst mal das reproduzieren, bevor ich versuche, z.B. einen Memacs auf die Sage zu transferieren.


    1.) DD Laufwerk Newtronics und Matsushita. Beide funktionieren. Ich habe 360kb formatiert, geschrieben und gelesen. u


    2.) HD Laufwerke. Ebenfalls funktionstüchtig. Images 360kb für meinen Nixdorf inzwischen erfolgreich geschrieben.