Konfiguration serielle Schnittstelle P3

  • Hallo!


    Ich würde gern mit meiner P3 drucken und einen seriellen Drucker anschließen. Hierzu habe ich das Handbuch konsultiert. Leider schweigt es sich dazu aus, es sagt nur, daß ich den Anschluß XV für den Drucker verwenden soll. Weiß jemand, wie ich Baudrate/Parity/Stoppbits etc konfiguriere?


    Danke
    Stephan

  • Wahrscheinlich gar nicht, da fix vorgegeben ?
    Terminal dran - was drucken - gucken was man am Terminal einstellen muß, damit was lesbares kommt - dann den Drucker entsprechend einstellen ?

  • Damit wird genau mit dem 25 Pol. Anschluss auf Seite 69 betrieben.
    Mit Standard 4800 Bd, 8N1 - siehe mein Disasemb.-Listing!
    alphatronic P30, Fragen zu Steckkarten und Probleme mit den Floppy Laufwerken


    P30MOS - EPROM Auszug und noch mehr wie gedruckt wird.
    Denn es wird über den 8085 Pin (SOD) per Software im P30MOS gemacht.
    Die BDRate - ist offenbar bei 4800 mit 012Bh (Standard nach Reset).


    Wenn das cp/m startet ist mit der Taste CTRL ( P oder war es L) alles auf den bereiten Printer zur Displayausgabe - noch mal im cp/m GUIDE nachsehen.


    Etwas probieren sollte schon klappen.



    Und dazu gibt es ein MOS Befehl .PP(cr) Preset Printer ohne Parameter. Sonst noch zwei Parameter ( HEX)<iniCODE>,BDRate
    Aber besser Sie schauen mal in eine P2 Beschreibung. Das Drucken sollte identisch in einer P2 ablaufen.


    Grüße und viel Erfolg.
    Helwie44

  • Vielen Dank, helwi44 für die Hinweise.


    Leider komme ich nicht weiter. Wenn ich in MBASIC "LPRINT " HALLO" schreibe,
    friert der Rechner ein. Es werden aber auch keine Daten zur RS232 gesendet (mit Schnittstellentester geprüft, auf 4800,8N1 gesetzt).
    Ich habe auch mal RX/TX vertauscht, ohne Erfolg. DCD ist am Schnittstellentester gesetzt.


    Hat jemand vielleicht noch einen Hinweis?


    Gruß
    Stephan

  • Na, endlich Glückwunsch Toshi - sogar mit den Standard Parametern.
    Bei einem richtigen V24 Printer und einem ordentlichen Rechner braucht man nur immer ein Drehkabel.
    Schauen Sie bitte doch mal in mein DISASSEMBLING zum P30MOS in einem Beitrag (-netmercer P30...)


    Dort findet man alles und leicht zu verstehen, wann ein Drucker mit einer TA P2 .. bis P30 arbeitet.
    http://forum.classic-computing.org/index.php?page=Attachment&attachmentID=22276&h=f991d219be4c557757421add26c61784c8f36e18
    In dem Listing -
    da ist die "ready-Bedingung" und die Methodik wie eine P30 und/oder eine P2 Alphatronic "DRUCKT".
    ( und auch zu sehen - warum alles nichts mehr geht, endlos "LOOP"!!!)


    Viele Grüße und weiter viel Erfolg.
    Helwie44

  • Viele Grüße und weiter viel Erfolg.
    Helwie44


    Hallo Herr Wiertalla!


    Herzlichen Dank für die Hilfe. Leider kann ich mit dem Assembler-Listing recht wenig anfangen. Ich würde gern wissen, wissen, wie ich die Baudrate von 4800 auf 1200 umstellen kann. Im Listing habe ich zwar ein paar Stellen mit "Baud" gefunden, aber verstehen, was da passiert, tue ich nicht.


    Vor dem Laden von CP/M im MOS kann man bei der P2 mit .PP..... den Drucker konfigurieren. Die P3 scheint das MOS Kommande "PP" aber nicht zu verstehen (Siehe Systemhandbuch P2, Kap 3.3.1)


    Ich denke, vielversprechender ist das von Ihnen bereits angesprochene DROPEN (auch aus dem Systemhandbuch, siehe Anlage).


    Nur weiss ich nicht damit umzugehen. Kann ich die für die Konfiguration nötigen Werte (mit DDT?) in die richtige Speicheradresse schreiben?
    Oder muß ich ein kleines Maschinenprogramm schreiben?
    (Werte in Register laden und dann die MOS Routine aufrufen?)
    Was sind die Register DE,BC,L? Ein "L" Register hat der 8085 ja (https://de.wikipedia.org/wiki/Intel_8085), DE und BC finde ich da nicht.


    Vielen Dank für die Hilfe!
    Gruß
    Stephan



    EDIT: Ich glaube, ich muß nur die ersten Zeilen bis zum "CALL DROPEN" in eine Textdatei bringen (mit dem Definitionen am Seitenende) und dann assemblieren und ausführen? Muss ich mal testen.

  • Hallo Toshi und P2..bis P30 USER / OWNER,
    Wer leicht etwas mit 8080/8085 Assembler/ Linker/ besser DDT oder SID klar kommt - sind
    die Beispielzeilen machbar. Hoffentlich geht es einfacher so.


    Eigentlich sollte der MOS Befehl .PP,xxxx(cr) arbeiten. Das bedeutet folgendes:
    Der roter Punkt kommt vom MOS.
    Ach ja, WICHTIG ein bereiter DRUCKER an der V24 Anschaltung muss sein!
    Sonst loop der PP- MOS Befehl ewig,


    P reset P rinter nach dem Komma eine max 4 Hexa BD-Rate und Return.
    In dem P2 Handbuch haben Sie ja schon die richtige Seiten gefunden.
    Hier noch der AUSZUG für die Übertragungsgeschwindigkeit mit
    der BD-Rate zu dem Hexa- Wert an der xxxxeinzusetzen.


    Also bei einer P2 im MOS:
    .PP,112(cr) -> den Printer einstellen auf 9600 Bd! Oder was man möchte ändern.
    (Beim P2 MOS ist die Memorystelle bei 1980h <low> <hig> , immer low valus by low address)


    Bei einer P3/P30 ist ein P cmd-Teil im EPROM, aber ich habe noch nicht jedes Bit im
    P30 MOS erforscht. ( Ev. mal etwas damit zu spielen ???)


    Aber bei der TA P3/P30 solte fogendes schnell arbeiten!


    Ist keine Disk im Bootlauf - meldet sich das MOS. ( Mit der Sternalterzeit..Scherz... keine Ahnung was da TA anzeigt).
    Aber der Punkt ist da. Prima, der Befehl S ->Substitute geht von -netmercer erfolgreich benutzt.
    Auf der Speicherstelle 01B80h : 28h 01h steht vom Init. Das sind 4800 Bd , immer 8N1 - Nur zum lesen in dieser FORM.


    Ich mache es kurz: _ soll der CURSOR sein!
    .S1B80(cr) _ > Anzeige:
    1B80 28-_
    (jetzt 2 hexa (Bsp: B2 für 1200 Bd. und BLANK Taste - wird der WERT überschrieben und nun die Folgespeicherstelle wird angezeigt) und übertasten oder mit BLANK ohne Änderung weiter, oder bis in diesem S Befehl mit CR beendet wird. Alles klar, oder meien P2 MOS - pdf ( kleine web-Sammlung) da steht zur Handhabung fast ein Roman.


    Um auf 1200 Bd zu kommen, sollte die Speicherstelle ( P3/P30 MOS) 1B80h : von 28 auf B2 geändert werden.
    Aus der kleinen Übersicht (unten Bild) steht für 1200 Bd der Hexa Wert 01B2. Es reicht nur den low Teil ändern.
    Dann Disk booten mit RESET ( WARMSTART - ich hoffe es) und ab geht die Post ab.
    (Klar nach POWER ON wird wieder auf 4800 Bd eingestellt - Natürlich kann man in jeder BOOTDISK in die Hintertür das MOS etwas anderes zu manipulieren...).
    Aber soweit erst mal nicht - wenn die MAME Emulation da sein sollt, sind Änderungen ruck - zuck.


    Grüße und nun etwas AUSDRUCKEN ( cp/m sollte Ctrl. P den Druckerstrom EIN / AUS schalten).
    Helwie44


  • Grüße und nun etwas AUSDRUCKEN ( cp/m sollte Ctrl. P den Druckerstrom EIN / AUS schalten).
    Helwie44


    Vielen Dank für den ausführlich Post! Bei mir überlebt die Änderung leider nicht den Softreset (Druck auf die Resettaste der Tastatur). Einen MOS Befehl zum Booten von Drive A gibt es nicht, oder?


    Von CP/M aus habe ich das Gleiche mit "DDT" versucht. In Adresse 01B80 steht nach Laden von CP/M aber "FF" und nicht "28". Das "FF" auf "2B" ändern beeinflußt die Baudrate nicht.


    Woher weißt man eigentlich, daß die Baudrate in 01B80 steht?


    Auf der Diskette "assembler.imd" gibts ein "MOS.COM", das springt von CP/M nach MOS, aber kommt man wieder ohne RESET zurück?


    Viele Grüße
    Stephan

  • Ich sehe mal morgen genau - was da nach RESET HARDKEY abgeht.
    Im DDT IN TPA100 ist der Speicher als Bank von 0 bis FFFFh im Zugriff ist. Das ist nicht der RAM Speicher vom MOS.
    DIE ADRESSE habe ich vom DISASSEMBLING des MOS P30.
    Machen Sie mal noch im mos die Änderung durch. Dann wieder Hardreset ohne Disk.
    Dann sehen Sie noch mal dem MOS Speichen an.
    Z.B. Mit. Nach Punkt. Mit D1B80,1B90(cr). Das ist Display Cmd!
    Was seht dann echt in der MOS Zelle?
    Grüße bis dann.
    Helwie44


  • Was seht dann echt in der MOS Zelle?
    Grüße bis dann.
    Helwie44


    Hallo!


    Nach der Änderung im MOS kann ich die veränderte Speicherzelle mit D verifizieren.
    Nach einem Reset sind die ursprünglichen Werte da, egal ob der AN/AUS Schalter oder der Reset-Taster betätigt wurde.


    Ich habe das ganze Mal in Assembler versucht, leider Fehlermeldung (siehe Bild). Unabhängig von der Fehlermeldung vermute ich,daß
    dies nicht gehen wird, weil die Speicherbereiche anders sind, wie ich Ihrer letzten Mail entnehmen konnte?


    Viele Grüße und herzlichen Dank
    Stephan

  • Ne - die Doppelpunkte (:) sind MARKEN in M80. Aber bei Sysmbol mit EQU darf da kein Doppelpunkt sein. Also so etwa:


    MEM24_______EQU_______01B80H________; P30 Zelle BD-Rate
    sowas soll hier bei meinem Beispiel ____ Blanks sein.


    Und das Beispiel mus anders aussehen. Ich mache nach dem Kaffee ein MusterProg für die P3/P30.
    Weil die P2 Routinen-Eingänge anders oder nicht bei einer P3/P30 vorhanden sind. Und noch auf die MOS- Bank muss beachtet werden.


    Wird schon - natürlich geht ein mini Assemblerprogramm - bei mir schon, was die Kiste ich möchte -kommt noch.


    Viele Grüße
    Helwie44

  • Hallo Toshi,


    Hier eine Version bei einer P3 / P30 Speed Bd- Rate ändern.
    A) Variante
    Den Printer ONLINE schalten an der richtigen 25 pol. Buchse anschliessen.
    Nun laden Sie das cp/m System. In Drive B: haben Sie offenbar cp/m Tools,
    wie M80, L80, ... ist da DDT oder SID ??
    Rufen Sie SID oder DDT auf. Geht identisch für unser ganz kleines Experiment!


    Nach dem DDT oder SID kommt ein PROMT Zeichen - oder # (egal was)
    Mit CTRL. C sollte den Debugger beenden und zum cp/m kommen.
    In diesem CODE6000 wird am Ende mit RET der Debugger beendt und zum cp/m,
    ich hoffe es so.


    Nun habe ich erst mal eine leichte Variante A) genau bei meiner P2 durchgeführt, nur von TA Standard Wert 4800 Bd auf bei mir zu 9600 Bd gemacht. Die zwei Werte bitte auf die P3/P30 und zur Wunschspeed anders einsetzen.



    Bekommen Sie das hin ?


    Ich habe jetzt geprüft - und ein RESET Hardkey starte bei 0000h und jedes MOS macht ein INIT Zyklus, damit auch die MOS Speicherzellen wie die eingestellte BD-Rate.
    Wenn Sie mal etwas mit der Mimik drucken können, sagen Sie mir, wie Sie es am besten haben möchten?
    Denn ich habe mehrere Wege um die Bd.Rate einfacher vom Handling zu ändern.


    Viele Grüße bis dann.
    Helwie44

  • Guten Abend helwie44 !
    Das funktioniert einwandfrei! Mal wieder ein herzliches Dankeschön für die Hilfe. Ohne Sie hätte ich das _NIE_ hinbekommen. Ich weiß auch nicht, ob es sonst noch jemanden auf dem Planeten gibt, der die P2/P3 so gut kennt wie Sie :-)
    Jetzt brauche ich nur noch einen Möglichkeit, den Speicherinhalt zu sichern.
    mit CP/M Save fängt das Sichern leider zwangsläufig bei 100H an.
    Gibt es einen Grund, warum Sie bei 6000 angefangen haben?
    Was ich gar nicht verstehe, sind die beiden Zeilen
    6000 MVI A,2F
    6002 OUT 78
    Können Sie mir erläutern, was diese tun?
    Danke und Gruß
    Stephan

  • ...mit dem M80 Assembler habe ich den Dreh noch nicht wirklich raus. Vielleicht kann mir jemand sagen, was hier nicht stimmt?
    Laut M-80 Manual ist "N" ein Number Error und "U" ein "undefined Symbol".


    http://www.retroarchive.org/cpm/lang/MACRO-80.PDF


    EDIT... ein Fehler schon gefunden, da gehören "H"s hinter die Zahlen, um sie als Hex zu kennzeichnen.

  • Schön Toshi, das die TA P30 mit 1200 Bd. drucken kann.
    Haben Sie den SID oder den DDT benutzt?


    Kurz zu Ihren Fragen von mir:
    Die zwei 8080 Symolische Befehle MVI A,2F (im DDT oder SID) ladet den HEXWert 2Fh in den Accu.
    Dann der Befehl OUT 78 ist ein Ausgabebefehl auf PORT 78h was vorher im Accu steht.
    Das ist bei einer TA P2 bis P30 (Hardware in IC gebaut:: 78 Port, und die 2F und 63 ) um vom 64 kB Speicher (BANKING) to MOS-BANK aktiv, und 16 kB unten (0000-3FFF) vom RAM abschalten. Danach umgekehrt (BANKING)!


    NUN aber BEACHTEN. Es wäre ja nur Kasperkram, wenn solcher Code in dem unteren RAM ausgeführt werden sollte.
    Die KISTE hängt ...! Daher nehme ich einen Speicher mit der z.B. CODE6000 Sequenz - weil nach dem BANKING zum MOS immer noch mein kleines ProgCODE weiter das macht, was ich machen auch will.
    Weil ich keine Stackoperationen (CALL, PUSH POP ..) ausführe, brauche ich auch nicht z.B. den Stackpointer sichern und neu im oberen Speicher anzulegen bevor das Banking erfolgt wäre.


    Also weiter die vom Handbuch oder vom MOS-Listing (Disassembling) die gewünschte BDRate in ein Doppelregister HL zu laden. Das geht mit LXI H,WERT die 16 Konstante Wert ( 1B2h _> 1200 Bd.) landet das obere Byte von WERT in H Register und gleichzeitig den unteren Wert in Register L. Nun die richtige Speicherstelle (RAM) im MOS abzulegen, das geht mit SHLD memadr (memadr -> 1B80h).
    Nun wieder BANKING in die 64 RAM und in der vollständigen cp/m Umgebung herstellen.
    Sonst nichts mehr zu erledigen - einfach ein RET (Retun) gibt dem cp/m die Steuerung zurück.


    Weil hier ein cp/m Programm ( SID, oder DTT - geladen ab TPA 100H ) gestartet wurde, verschiebt sich der Debugger in den SPEICHER
    nach oben. Dabei überschreibt der DEBUGGER den CCP ( das ist Teil vom cp/m Consolprocessor). Dann sorgt der RET dafür im cp/m und macht ein Reboot ( WARMSTART) um ein arbeitendes cp/m zu haben. Das war's. Viel Freude beim TESTEN und mehr.


    Nun aber die nächste
    Variante B) um einfach aber fix die BD-Rate im cp/m einzustellen.
    Dazu wäre ein mikriger PATCH im cp/m BOOTSECTOR einzufügen.


    Na wo war doch der Beitrag von mir hier?
    Hier: http://forum.classic-computing.org/index.php?page=Attachment&attachmentID=17582&h=0eed65499765baf94bc7997d8917262ed798ae23


    Mal an der Stelle ist ein JMP F500h - cp/m wird Kaltstart gemacht: Der Bootblock (4000h- 43FFH) ist ja der Sec= 1von Spur= 0.
    Variante C)
    Wenn Sie ein cp/m mal geladen haben und z.B. ein PROGRAMM unter ca. 16 kB Länge gestarte wurde, können Sie mit Programm Beenden mit dem MOS ohne DISK mit .D4000,4100(cr) ansehen. Also könnten auch die Substitut-Methode die - war aber nicht mit der HARDREST Key ohne ERFOLG: Aber Sie machen nur mit .S1B80(cr) und überschreiben den wert "28" durch die "B2" und fertig, dann gibt es noch wirklich das MOS Go CMD.
    .G4000(cr) macht ein Start folgend die Hexa-Adresse. Es muss nun aber eine cp/m Diskette im A: Drive sein.
    Weil ja der Bootblock noch im richtigen Speicher liegt.
    Dann wird das cp/m geholt - ich hoffe es mal zum Verstehen sollte die BDRate noch richtig zuvor behalten und das cp/m ist nicht in diesem Test per RESET HARDKEY gebootet, sondern über die Hintertür.
    Variantr D)
    Und noch was für EPROM Brenner - wer einen freien P3/P30 EPROM hat macht eine Kopie und ändert nur die Stelle mit dem LXI h,BD48 ... da könnte ich noch später mal nachsehen. Und den EPROM tauschen. Jetz immer vom RESET auf die z.B. 1200 Baud....


    last but not least ... ein kleines cp/m Progrämmchen....
    Aber das soll es erst mal sein.
    Viele Grüße und eifiges tüfteln.
    Helwie44

  • Sie sind ja schon bei der cp/m Variante.


    Sieht schon gut aus - nur Sie müssen vorher beim START diesen kleinen CODE
    von dem unteren Speicher verschieben ( daher z.B 6000h) nach über 4000h, und dort ausführen.
    Ich empfehle nicht 4000h weil der Bootblock vom cp/m zum Spielen per DDT noch erhaltet wird.
    Aber wenn Sie wollen ginge es ab 4000H.


    Sowas sollte gehen, oder?
    Ich habe schon gesehen das Sie mit DDT arbeit - ist ok.
    Helwie44


  • Ich habe schon gesehen das Sie mit DDT arbeit - ist ok.
    Helwie44


    Richtig, DDT. Aber SID würde auch gehen.
    Darf ich fragen, ob Ihre Variante Vorteile hat gegenüber dem Statement ORG 6000h? Ich hätte gedacht, daß man den PC auch auf 6000 setzten muß aber es geht auch ohne. Wissen Sie, wie der PC im M80-Assembler heißt? "PC" kennt er jedenfalls nicht.


    Gruß
    Stephan

  • Zum Ergebnis ORG 6000H - schauen Sie mal mit dem >stat *.* auf die Diskette wie die Files groß sind. Dabei das Programm als .COM von Ihnen erzeugt würd. Ich denke - das wird etwa 24 kB auf der Diskette belegt werden, oder?


    Dann versuchen Sie einfach mal das Programm von mir mit der Verschiebe-Mimik. Das wird 2kB ( CLUSTER P3/P30 ) mit 1 cp/m Record ( Record ist immer 128 Byte) Groß sein - hoffentlich angezeigt. Das sollte der Unterschied sein. Noch als Hintergründe / Zusatzinfo:
    Aber wenn in meinem Programm z.B. in dem 6000H Bereich noch etwa Sprünge, Loops sind, muß man noch was anders machen. Da gibt es noch die Assembler-Anweisungen im M80 ( das ist der Microsoft Macroassembler für 8080 auf cp/m!)
    .PHASE 6000H. und vor dem Ende mit .DEPHASE -


    Ich denke Sie meinen PC immer an eine 8086 Basis Kiste. Da ist ja kein direktes Programm für 8080 Codeübersetzer auf dem MS-DOS und was es noch so ähnliche Kisten gibt.


    Wenn Sie ja schon mit DDT oder SID gut umgehen können - sollten Sie sich mal mit meinem WYM2P.COM und dem Beitrag von netmercer beschäftigten. Dazu brauchen Sie nur ein richtiges RSC 232 Drehkabel vom P30 (nicht den Druckeranschluß - gleich daneben) und auf einem WIN PC ( z.b. ich habe einen WIN 7) mit dem TeraTerm sich mal vom WEB holen.
    Schon haben Sie Ruck-Zuck den Zugriff auf alle cp/m Standard ( cp/m SoftwareInterfac) Programme.
    Einfach mal probieren und


    viele Grüße
    Helwie44

  • .
    Einfach mal probieren und
    viele Grüße
    Helwie44


    Ja, Sie haben Recht. Das Programm ist tasächlich so groß und besteht haupsächlich aus folgendem Inhalt (siehe Anlage).


    Können Sie mir erklären, warum das so ist? Ich dachte mit ORG xxxxH sagt man dem Betriebssystem, daß ein folgendes Programm beim laden
    an diese Adresse geschoben und von dort gestartet werden soll?


    Mit PC meine ich eigentlich den Programmzähler / Program Counter (=PC) nicht die Architektur.


    Freundliche Grüße
    Stephan

  • Hallo Toshi,


    wir sind ja hier im Bereich von M80, L80 und vom ccp (console command prozessor = Teil vom cp/m - damit auch z.B. ein Programm geladen und gestartet wird.
    Noch beachten wir, das hier ein 100H TPA cp/m System benutzt wird.
    Mit dem M80 wurde ja das Testprogramm fehlerfrei übersetzt. Dabei wird hier ein kurzes .REL File erzeugt.


    Wenn Sie etwas mehr über den Inhalt des .REL -Files wissen möchten - besorgen/ aufrufen Sie das Programm


    >RELDUMP file.rel --- und dort diverse Steueratribute zu finden wie sowas aussieht, findet man ein User Guide dazu im WEB (ich hoffe es).
    Hier werden keine spezial SWITCH und sonstige Tricks betrachtet.
    Standard wird mit dem Linker auf den Ladepegel 0100h begonnen. Und auch wird auf diesen Pegel geladen (.COM File) - im normalen Fall hier.


    Ursache der ORG 6000H Anweisung liegt im L80 ( oder auch in ähnliche Linker..).
    Normal ist bei einer TPA 0100H wird zu Beginn 3 Byte frei gelassen. Dort kann / oder setzt hier einen Sprung auf die richtige Startmarke. Setzen Sie nichts bei einem MAIN-Programm beim END ----; Beispiel, dann würde das .COM File bei 100h mit 3 NOPs unbesetzt und einfach auf den Pegel 0103 weiter laufen.


    Im .rel FILE (Beispiel von Toshi!) wird der Ablegepegel auf "Absolut" weil mit ORG 6000H gesetzt wird. Der kleine CODE wird dann dort abgelegt. Aber nun wird / muss ja von 0100h bis auf den vom L80 den maximalen Speicher- Ablegepegel auf oben glatt 128 Byte (cp/m Record) als .COM File ausgelagert.


    Daraus sieht man - nicht das Betriebssystem lädt Ihr Beispiel nur so auf ORG 6000H ( es sind ja oft beliebige CODESEQUENZEN vom Programmierer mit diversen ORG Anweisung - warum auch immer - möglich und nützlich! sein sollten), sondern der L80 sorgt die richtige Start-Sprung Marke auf 0100h ein ! Bei Ihnen steht dort "C3 00 60" - schauen Sie mal mit dem ddt nach.


    Bei meinem Beispiel - mache ich das Verschieben und dort richtig zu starten mit einem Vorcode. Dafür belegt die Diskette nicht einen großen Bereich.


    Helwie44

  • Aus dem Beitrag 22 zum Druckerkabel:

    Weil ich auch eine Weile herumprobiert habe,

    Normaler Weise braucht man keinen großen Zeitaufwand um sowas zu verbinden.
    Einfach ist - sowas habe ich mir mal gebaut - ein Drehkabel für 25 pol. zu verwenden.
    Aus dem beigefügtem Bild - Mitte und Rechts - ist meist für PC zum Drucker (V24) brauchbar
    ohne ..Weile. Klar, dann braucht man ja die Übertragungsrate und Nebenbedingungen um
    alles in Gang kommt. Hat ja alles funktioniert.
    Helwie44