Posts by RalfK

    Ein Auto, um in den tiefen dunklen gefährlichen Wäldern Europas und der Welt überhaupt überleben zu können, muß mindestens so aussehen


    https://teslamag.de/wp-content…la-Cybertruck-Camping.jpg

    Taugt nix! Das kommt mit dieser nicht vorhandenen Bodenfreiheit nicht mal jede innerstädtische Bordsteinkante hoch. Und wenn das elektrisch sein soll, dann braucht's am Abend am Übernachtungsplatz ein Dieselaggregat zum Aufladen. Dieses dürfte im nicht vorhandenen Gepäckabteil dabei sein.

    Muß man auch irgendwie mit umgehen können. Sollte auch ohne KI machbar sein.

    Ich betrachte das nicht als Problem :-) "Damals" in den 1980er Jahren rätselte ich, suchte Fehler bei mir usw.. Dann hatte ich verstanden, wie das funktioniert. Irgendwann gewöhnte ich mich dran. Nur mein eigener 6502-Code blieb vor so was (bisher) verschont.

    Idealerweise würde ich mir wünschen, dass das interaktiv funtioniert (ich lege in einer Art IDE weitere Details fest und sehe unmittelbar die geänderte Disassembly). Aber der Disassembler ist auf modernen Rechnern so schnell, dass auch der Zyklus "Disassembly ansehen, nachdenken, Steuerdatei anpassen, neu disassemblieren" OK ist. Das Nachdenken dauert eh am längsten...

    Ich habe mir meinen Disassembler weitgehend mit der Syntax vom DASMx selbst geschrieben und diese Syntax erweitert. Ich habe zwar vorgesehen, daß meiner genauso etliche unterschiedliche Prozessoren verarbeiten kann, aber bisher beschränkte sich mein aktives Interesse auf die 6502-Familie und den 6802. Auf der Aufgabenliste stehen ganz oben der Rest der 68xx-Familie, der RCA1802 und Intel MCS-48.


    Wg. interaktiv: mein Programm läuft unter OS-9/68k mit 25Jahre alter Technik (Hardware, Betriebssystem und Compiler). Ich spiele das mit drei (oder ein paar mehr) Telnet-Fenstern auf meinem Mac (oder Xfce/Mint). Der einzige Haken: ich muß den Editor für die Textdatei nach jedem Durchgang erneut starten. Ich kann damit leben. Und die Ausführungszeiten vom Disassembler sind akzeptabel. Z.B. das F8-ROM (2kB) vom Apple II braucht rund 500msec inkl. Schreiben auf (rotierende) Festplatte. Mehr als 1sec Ausführungszeit hatte ich noch nie. Der Haken für schwachbrüstige Wirtsrechner: ich brauche 1MB freies RAM. D.h. ein Atari STF mit OS-9 reicht nicht.


    Wg. Steuerdateien: dieses Konzept hatte ich um "Includes" erweitert. D.h. ich habe eine Datei, die mir den Apple II beschreibt. Eine zweite Datei beschreibt den Apple IIe und enthält ein Include auf die Apple-II-Datei. Usw. Dasselbe hatte ich mit den Prozessoren und ihren Befehlssätzen gemacht: die Basis ist beim 6502 der NMOS-Befehlssatz. Der CMOS-Befehlssatz enthält ein Include vom NMOS. usw. Im Gegensatz zum DASMx steckt so die Prozessor-/Befehlssatzbeschreibung nicht hart im Code, sondern in Steuerdateien.


    Eine mir wichtige Erweiterung der DASMx-Fähigkeiten ist die Generierung von Listen. Ich kann mir eine Liste aller benutzten Adressen ausgeben lassen. Wichtig nach dem allerersten Durchlauf. Diese enthält generierte Namen für Labels u.ä. Die Liste guttenberge/baerbocke ich in die zentrale Steuerdatei und passe je nach Erkenntnisstand die Namen an. Wenn sich Änderungen ergeben, generiert der Disassembler Listen mit noch fehlenden Labels oder deklarierten Labels, die nicht benutzt werden. So erhalte ich einen Überblick, worauf der Code zugreift.


    Es gibt eine Kleinigkeit, die der Disassembler nicht beherrscht: es gibt 6502-Hacker, die Einzelbefehle kannibalisieren und in(!) einen Befehl hineinspringen. Man sieht z.B. ein lda #$EA und es gibt ein Sprungziel auf der Adresse vom Operand #$EA, denn $EA ist ein ausführbarer Befehl (NOP). Kommt vor, auch und sogar im BIOS vom p-System. Aber ich fürchte, daß man für einen Disassembler die schon lange angekündigte und immer erst in 5Jahren verfügbare KI braucht, um solch Details verständlich darzustellen ;-)


    Soviel zu 8bit-Disassemblern unter einem völlig fremden Diskussionsthema :-)


    Gruß, Ralf

    Sie kann einen Störlichtbogen auslösen, welcher von selbst nicht mehr verlischt.

    Ok, wenn das nicht nur 'nen kurzen Lichtblitz gibt, der alleine verlischt, ist's klar, daß das Umspannwerk "heruntergefahren" ist. Die Physik dahinter ist mir so nicht bekannt. Es gibt also doch Gründe für Studiengänge wie "Elektrische Energietechnik" :-)


    Gruß, Ralf

    Tja, Du hast die Zeichen der Zeit eben nicht erkannt ... da kommt nämlich demnächst dann auf der einen Seite Wasserkraftstrom und auf der anderen Seite pure Windenergie raus. Und das verträgt sich bestens.

    Photovoltaik und Windstrom kommen übers gelb-grüne Kabel. Wer das haben möchte, muß seine Geräte daran anschließen ;-)


    Hier in der Gegend DD und Umgebung gabs vor paar Wochen mal einen echten lokalen BLACKOUT. Hat mir auch schön den Rechner mit runtergerissen, auch wenns nur kurz war. Das Problem war aber ein ganz klassisches: es war ein kleiner Ballon in einem Umspannwerk notgelandet - also ohne Leute - nur so ein kleiner, den Partypeople aufsteigen lassen. Und der hat sich wohl zwischen die dort offenen Leitungen gesetzt, also der Ballon. Zumindest ist das die offizielle Version.

    Ich hatte mir das auch angeschaut. Alleine mir fehlt der Glaube, daß eine kleine, metallisierte Folie ein Umspannwerk lahmlegt statt einfach kurz zu verdampfen.


    Gruß, Ralf

    Das Auslesen vom EPROM geht im Apple natürlich mit CALL-151 oder mit dem DOS-3.3-Kommandos BSAVE. Ich vermute, daß bei diesem Controller neben $CNxx auch $C800-$CFFF relevanten Code enthält. Ansonsten natürlich ein EPROMMER, der sehr wichtig ist, weil EPROM-Inhalte gerettet weden müssen. Ich habe schon zu viele EPROMs aus dieser und von AppleBus-Karten fehlerhaft vorgefunden.


    Wg. Disasembler: vor etlichen Jahren suchte ich was Geeignetes für mich. Ich fand DASMx. Der ist wohl über 15Jahre alt und läuft in einer Eingabeaufforderung unter MS-DOS/Windows. Allerdings fehlen dem ein paar Sachen, die ich haben möchte. Also schrieb ich mir meinen eigenen (irgendwann mal) universellen 8bit-Disassembler. Der läuft unter OS-9/68k 3.0.3, weil Windows und die modernen PCs dazu zu langsam sind und zu viele Ressourcen brauchen.


    Ich hatte dazu in de.alt.folklore.computer einen länglichen Artikel geschrieben:

    Message-ID: <1nwomlf.leyjd1xmjf9eN%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de>
    Date: Sun, 14 Oct 2018 23:08:58 +0200


    Gruß, Ralf

    Ehrlich? Das funktioniert doch nicht! Da gibt es sofort 'nen Kurzschluss und die Sicherung fliegt raus. :neinnein:

    Das Problem dabei ist, daß der, der das macht, die Stromleitung für Wasserkraftstrom mit der Stromleitung für Stein-/Braunkohlestrom verbindet. Da wird dann nicht nur Greta böse, sondern das ganz europäische Stromnetz fängt an zu wackeln. Und dann bekommen wir einen B L A C K O U T !!!!1einhundertundelf!


    SCNR, Ralf

    Zum Paket gehört noch ein mir völlig unbekannter Controller, leider ohne Doku und Software, teilweise mit abgeschliffenen ICs. Das wird ein Spaß, das Ding zum Laufen zu bekommen. Sachdienliche Hinweise sind sehr willkommen.

    Erstmal EPROM auslesen und sichern sowie anschließend disassemblieren.


    Gruß, Ralf

    Mir lief ein spezieller Chip zu: von Motorola ein 68882, aber mit vorangestelltem "MXC". Das müßte MIL-Spezifikation sein.



    Hübsch ist er :-)


    Gruß, Ralf

    Ich meine der Z8530 und der i8250 müssten absolut register und wahrscheinlich sogar pinkompatibel sein.

    Die sind völlig unterschiedlich sowohl die Anschlußbelegung betreffend wie auch die internen Funktionen. Der Z8530 kann Sachen, von denen ein 8250 nur träumen kann ;-) Z.B. bis 2Mb/sec und SDLC-/HDLC-Protokolle.


    Gruß, Ralf

    Im Apple II EuroPlus war auch u.a. diese original Apple Sync Printer Interfacecard eingebaut:

    Die Doku dazu hast Du jetzt. Nur nutzen läßt sich diese Karte gar nicht, wenn man nicht zufällig genau diesen Drucker hat.


    Gruß, Ralf

    Und ja, meine Lichtmaschine schafft 180A Ladestrom und meine Zweitbatterie hat immerhin 85Ah.

    Wenn sich bei kühlem Wetter im Schiebebetrieb die Glühkerzen oder die elektrische Kühlmittelheizung einschalten, sind die Bässe weg.


    Du solltest auf Oberleitungsbetrieb aufrüsten und nur zwischen Darmstadt und Frankfurt fahren ;-)


    Gruß, Ralf

    Die LOAD#8 wird das Thema nochmal ein bisschen vertiefen, aber das dauert noch bis Ostern 2022 :-)

    Das wird mich sicher interessieren :-)


    Noch was von meiner Festplatte: ein bereits älteres Foto vom Innenleben des Shiva NetSerial. Die Platine ist identisch zur NetBridge. Es kommt lediglich ein anderes EPROM rein, also andere Firmware. Anhand der Wahnsinnsrechenleistung des lokalen Prozessors ahnt man, daß man damals größere Kaffeemengen trank. Oder Tschunk, je nach Vorliebe.



    Guß, Ralf

    ... dazu möglicherweise noch ein gemeinsam genutztes weiteres Gerät wie ein Scanner oder ein Modem.

    Hmm, einen Scanner oder ein Modem mit LocalTalk Anschluss habe ich bisher noch nicht gesehen. Kennst Du da Beispiele oder hast Du sogar ein paar Links dazu? Das interessiert mich sehr!

    Ergänzung, weil ich was Informatives dazu auf meiner Festplatte gefunden habe:


    Apple Serial Printers: Shiva NetSerial Compatibility (5/97)

    Last Modified: September 30, 2011
    Article: TA46735

    Old Article: 8259

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    This article has been archived and is no longer updated by Apple.

    Do all Apple serial printers work the Shiva NetSerial?


    According to Shiva Technical Support, all Apple serial printers, with
    the exception of the Personal LaserWriter LS, work with the Shiva
    NetSerial. Printer drivers that address the serial port directly, like
    the Personal LaserWriter LS, do not work with a NetSerial.

    As of this date, the current NetSerial ROM is version 1.35, and the
    driver is version 3.6.4.

    This article provides information about a non-Apple product. Apple
    Computer, Inc. is not responsible for its content. Please contact the
    vendor for additional information.

    The Tech Info Library article titled "Locating Vendor Information" can
    help you search for a particular vendor's address and phone number.


    http://support.apple.com/kb/TA46735?viewlocale=en_US





    MacPlot: Plotting Over a Network

    The MacPlot driver shipped with Claris products requires that the
    plotter be directly connected to your Macintosh; it will not access
    printers located on a network.

    This information was provided by Claris Corporation on 16 March 1998,
    and incorporated into Apple Computer's Tech Info Library.
    One workaround to this limitation is to use Shiva's NetSerial device.
    With a NetSerial interface, you can share serial device like plotters
    and direct-connect ImageWriters among several users on an AppleTalk
    network.

    The lastest version of the Shiva Net Serial Device is 3.6.6 (as of
    10/22/91).

    The following is important:
    1. Under Configure - go to the pop up menu to Shiva Config.
    2. Select modem port under serial emulation.
    3. Be sure and turn off 'Narrate" and "never disconnect."

    (This must be done from every workstation.)

    4. Go to the Chooser, select Net Serial and then the MacPlot driver. Be
    sure to also select Modem port.

    The NetSerial is normally able to emulate the printer port via AppleTalk
    and should not need to tie up the modem port as in this workaround. This
    is a valid workaround, however, the problem here lies in MacPlot. It
    checks to see if AppleTalk is busy rather than if the port is busy. This
    means that MacPlot thinks because AppleTalk is on then the port must be
    busy. This is not the case when the NetSerial is emulating the printer
    port.

    Microspot says that their Professional version 4.0 fixes this. You can
    contact them at:

    Microspot
    Suite 6
    12380 Saratoga-Sunnyvale Road
    Saratoga, CA 95070

    http://support.apple.com/kb/TA41348?viewlocale=en_US



    Weil es sich hier um relativ exotische Geräte handelt, noch die Erwähnung eines weiteren exotischen Geräts aus den frühen 1990er Jahren: es gab ein Modem für den ADB! AFAIR war das ein 9600Baud-Modem. Allerdings schaffte das die volle Geschwindigkeit nicht, weil das der ADB nicht hergibt.


    Die späten 1980er und frühen 1990er waren voll von ungewöhnlichen Lösungen :-)


    Gruß, Ralf

    ... dazu möglicherweise noch ein gemeinsam genutztes weiteres Gerät wie ein Scanner oder ein Modem.

    Hmm, einen Scanner oder ein Modem mit LocalTalk Anschluss habe ich bisher noch nicht gesehen. Kennst Du da Beispiele oder hast Du sogar ein paar Links dazu? Das interessiert mich sehr!

    Ich habe hier LocalTalk-Geräte, die auf der "anderen Seite" ein oder zwei serielle Schnittstellen haben. An die wurden diese allgemein nutzbaren Geräte gehängt. Jeder Mac hatte einen geeigneten Treiber, der die entfernte serielle Schnittstelle zu einer logisch lokalen macht. Das Produkt hieß Shiva NetSerial.


    Die Software ist allerdings aus der Anfangszeit ("Phase1") im AppleTalk, was damals Name von Hardware und Netzprotokoll war. Ich habe derzeit kein solches laufen. Mir fehlt's an Hintergrundwissen zu Phase 1 und Phase 2.


    Noch in den frühen 1990er Jahren gab's unter System 7.0 eine ähnlich motivierte Software, die serielle Schnittstellen auf anderen Macs lokal zugänglich machte. Meine ersten Versuche mit dem FirstClass-Netz scheiterten damit grandios, obwohl (oder weil) ich zwei Mac II nahm, die immerhin mit Ethernet verbunden waren. Aber die zusätzliche Latenz ließ das Mailbox-Protokoll einschlafen.


    Gruß, Ralf

    Das wird aber mit einem Mac Plus auch kein günstiges Unterfangen, weil du da entweder auf LocalTalk (lahm) oder Ethernet via SCSI (teuer) festgelegt bist. Sneakernet mit einer Zipdiskette ist da auf jeden Fall billiger und vermutlich auch schneller.

    Es gibt keine größeren Datenmengen für einen Mac Plus :-) Die Anforderungen waren damals so gering. Bedenke, daß die ersten Mac-Server Plus waren, die mit den anderen über genau jenes LocalTalk verbunden waren. Und der LaserDrucker hing mit im Netz, dazu möglicherweise noch ein gemeinsam genutztes weiteres Gerät wie ein Scanner oder ein Modem. Nicht zu vergessen, daß es seinerzeit bereits die ersten Ballerspiel übers Netz gab.


    Gruß, Ralf

    Hallo,


    jetzt geb' ich noch meinen Senf dazu :-)


    Auf der Generation 68000-Mac installiere ich System 6.0.8 statt 6.0.7. Ob's das auf deutsch gibt, glaube ich nicht. Der Vorteil ist das AppleTalk.


    D.h. diese Macs laufen ggf. in meinem LocalTalk-Netz mit, so daß es einfach ist Software oder Daten hin- und herzuschieben, wenn das System auf einem ausreichend großen Massenspeicher installiert ist.


    Für die Installation unterschiedlicher Systeme auf unterschiedlichen Macs hatte ich früher eine externe Festplatte nur zum Installieren. Auf dieser waren mehrere(!) universelle Systemordner drauf (6.0.8, 7.0.1, 7.1, 7.1.2, 7.5.5). Die habe ich ganz einfach umgeschalten, indem ich z.B. den Finder rausgenommen habe und beim anderen Ordner den jeweiligen Finder mit dem richtigen Name an die richtige Stelle geschoben habe. Es gibt "Switcher"-Programme, die so ungefähr dasselbe machen. Meine Handmethode geht auch :-) Auf dieser Festplatte waren alle relevanten Images von den Installationsdisketten sowie mehrere Varianten von DiskCopy oder kompatiblen Progrämmchen.


    Noch was, was auch den alten Teil der Diskussion hier angeht: ein Mac bootet von jeder SCSI-ID. Es ist völlig egal, welches Laufwerk welche ID hat. Nur keine doppelten! Das betrifft auch CD-ROM-Laufwerke. Die hatte Apple zwar immer mit ID #3 ausgeliefert, aber das war natürlich kein Zwang. Der Mac merkt sich die zum Booten bevorzugte SCSI-ID im NVRAM. Steht dort nichts, oder findet sich unter dieser ID kein bootfähiges Laufwerk, dann beginnt der Mac bei SCSI-ID #6 zu suchen und tastet sich rückwärts bis #0. Durch Drücken der Taste 'C' nimmt er nur das erste CD-ROM-Laufwerk in der Reihenfolge.


    Und noch was zum Mac Plus und Mac 512ke (mit den gleichen ROMs): es gab drei Varianten der ROMs. Erst die dritte konnte auch mit Festplatten umgehen, die sich bei "Unit Attention" konform zum Rest der Welt verhielten und nicht die Apple-Eigenheit berücksichtigte. Wer sich mit FWB Hard Disk Toolkit und hier mit der Komponente "HDT World Control" beschäftigt hat, kennt möglicherweise, daß man manche Festplatten bzgl. "Unit Attention" auf den Mac-Modus umschalten kann. Diese SCSI-Festplatte merkt sich das in ihren eigenen Konfigurationsdaten, so daß es beim nächsten Mal (vielleicht) klappt. Aber prinzipiell empfehle ich Mac 512ke und Plus mit der dritten ROM-Variante auszustatten. Das sind 2* 27512 (EPROMs mit je 64kB). Diese "Unit Attention"-Marotte vermute ich ebenso wie die nicht SCSI-konforme Versorgung der TERM-Leitung vom SCSI-Bus im frühen Design des Mac Plus, der vor(!) Verabschiedung des SCSI-Standards bereits auf den Markt kam. D.h. nicht alle Mac Plus haben die Diode CR1 gleich neben den SubD-25-Anschluß bestückt. In diesem Fall muß irgendeine der externen Festplatten diese Aufgabe übernehmen, damit externe Terminatoren funktionieren. Alternativ eine 1N400x einlöten.


    Beim Mac Plus hat man beim Terminieren vom SCSI sowieso ein grundlegendes Problem: dieser Mac hat innen keinen Terminator. Da er ein Ende des SCSI-Busses darstellt, bräuchte er sowas. Technisch sinnvoll wäre ein eingeschleifter Terminator am SubD-25-Stecker vom Mac Plus, der logischerweise von der TERM-Leitung versorgt werden würde. Die gibt es nur fast nicht. Also hält man das erste SCSI-Kabel kurz und schließt am ersten SCSI-Gerät einen Durchschleifterminator an, der dann üblicherweise mit Centronics50-Steckern daherkommt. Bei nur einem externen SCSI-Gerät am Mac Plus reicht üblicherweise auch nur ein Terminator. Nicht regelkonform, aber Mac-Plus-SCSI ist "gemütlich"[tm] (300kB/sec, oder so). Alle anderen SCSI-Ketten am Mac Plus sollten möglichst nahe am Mac und am anderen Ende terminiert werden. Aktiv oder passiv ist egal.


    Interne Festplatte im Mac Plus einbauen: die Plus-Platine hat keinen internen SCSI-Anschluß. Es gab in den 1980ern Aufklipstecker von Killy für ICs. Die waren selten, teuer und häufig nicht funktionstüchtig. Es gab damit kommerzielle Lösungen, von denen die zuvor genannte praktische Erfahrung stammt. Zum Aufrüsten vom Mac 512 wurden die auch verwendet und das Kabel beim Spalt zwischen Mac-Gehäuse und Batteriefach durchgeschoben. Eine gruselige Lösung. Mein eigener 512ke sah innen dagegen so aus:

    http://www.ralf-kiefer.de/Mac/RAM_SCSI/W002.jpg


    Und weil er ein Zusatznetzteil sowie eine Quantum Pro40S intern eingebaut hatte, gab's einen Gehäuselüfter sowie zwei Centronics-Buchens in die Rückwand eingebaut. Technisch optimal, optisch naja.


    Gruß, Ralf

    Der deutsche Fahrzeugmarktkreislauf ist auf die Verwertung außerhalb ausgelegt, eben Westafrika, Balkan und Zentralasien.

    Welcher "Kreislauf"? Du sollst neue Autos kaufen. So lange der Kapitalismus installiert ist, bleibt das auch so.

    Liest Du, auf was Du antwortest? Nochmal: Die meisten Fahrzeuge, die in Deutschland ausgemustert werden, landen in oben genannten Ecken dieses Planeten und werden dort weitere 10-30Jahre genutzt. Danach kehren sie in Form von z.B. Rohstahl hierher zurück. Das wird es mit elektrischen Autos nicht mehr geben. In den fernen Ländern werden sie stattdessen die Gebrauchtwagen aus anderen Ländern kaufen. Oder vielleicht sogar zunehmend Neuwagen. Diese werden sicher nicht aus Deutschland kommen, weil es hier nur noch elektrisches gibt. Das kann man so machen, sorgt aber langfristig für Ströme an Wirtschaftsflüchtlingen aus Deutschland nach China oder Indien.


    Entweder Öko-Strom beziehen oder vom Solar-Dach laden.

    In welcher Welt lebst Du eigentlich? Ich erwähnte den Link zur Agora-Seite. Den solltest Du anschauen und interpretieren! Erst wenn dort erkennbar ist, daß langfristig regenerative Energieerzeugung den Verbrauch übersteigt, dann kann jedes zusätzliche, elektrische Auto Öko-Strom beziehen. Vorher nicht. Vorher wird jedes neu zugelassene elektrische Auto die Erzeugung von Kohlestrom vermehren, weil kurzfristig nur dessen Erzeugung an den Bedarf angepaßt wird.


    Zum Thema Solardach: nicht jeder ist Häusleseigentümer und kann sich sowas aufs Dach schrauben. Z.B. hier im Dorf gibt es seit ein paar Monaten genau eine Ladesäule in fast 2km Entfernung von mir. Immerhin! Den Preis für den Strom will ich gar nicht wissen. Das funktioniert so nicht.


    Und Aggessivität erlebte ich bisher zu 100% von Verbrenner-Fahrern.

    "Kennste einen, kennste alle!" Das Leben kann so einfach sein.


    Und was soll die (sorry) doofe Frage, warum ich kein elektrisches Mopped fahre? Ich brauche keins.

    Warum stellst Du mir und den 100% anderen Fahrern normaler Autos die Frage, warum sie Stinker fahren und kein sauberes elektrisches Fahrzeug?


    Ich schätze Dich mal als typischen Spaßbürger ein, wenn die nicht genug Motorleistung haben soll. Solche Spielzeuge sind überflüssig.

    Du solltest weniger "schätzen", stattdessen lesen und versuchen zu verstehen. Ich nannte oben Eckdaten zu meinem Auto.


    Gruß, Ralf

    Das gilt nur hier für Deutschland und die nahe Umgebung. Der Rest der Welt ist der erheblich größere und bedeutendere Teil.

    Nun, ich lebe und arbeite hier. Ich kann nicht bestimmen, was andere tun sollen. Jeder kehre vor der eigenen Tür.

    Der deutsche Fahrzeugmarktkreislauf ist auf die Verwertung außerhalb ausgelegt, eben Westafrika, Balkan und Zentralasien. Die hier ausrangierten elektrischen Fahrzeuge werden allerdings mehrheitlich hier bleiben. Das könnte eine Herausforderung werden.


    Also keine Elektronik im Auto. Deine Entscheidung, dann musst Du halt altes Zeug fahren, das umwelttechnisch nicht mehr zu verantworten ist.

    Hatte ich schon erwähnt, wie viel mein aktueller Turbodiesel braucht? Also jetzt: unter 5l/100km ermittelt mit Tankrechnung und km-Zähler und nicht mit kaputter Bescheißerles-Software aus der Motorsteuerung. Als Randbemerkung zum Fahrzeug: ich kann zwei Europaletten mit dem Stapler laden je 1,10m hoch, wenn ich möchte. Wieviel Kohle wird im Kraftwerk verheizt, damit man ein vergleichbares Fahrzeug elektrisch fahren kann?


    Du bist halt kein Fall für Elektro-Antrieb. Aber dann lass doch die anderen in Ruhe, die etwas damit anfangen können.

    *hüstel* Ich habe eine eigene Meinung zur Aggressivität diverser Bevölkerungsgruppen hierzulande. Mir ist es schnuppe, was andere machen, so lange sie mein Leben nicht beeinträchtigen. Ich sehe momentan eine radikale Minderheit, die mir ständig vorwirft einen "Stinker" u.ä. zu fahren. Teile des deutschen Straßennetzes bleiben mir auch schon verwehrt, obwohl ich volle Kfz-Steuer zahle. Aber wer will schon freiwillig nach Schtuegett? ;-)


    Wer soll sich denn für Deine Zahlungsweise interessieren? Welche Probleme sind denn da so schwerwiegend? Ich kenne nur ganz merkwürdige, theoretische Möglichkeiten. Ungefähr so realistisch, wie von einem aus dem Flugzeug fallenden Zirkuselefanten getroffen zu werden.

    Nutze kein Smartphone für Geld-Geschichten und speichere solche Passwörter im Kopf. Das reicht.

    Wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, welche Daten gesammelt werden und wie sie ausgewertet werden, dann akzeptiere, daß manche Leute hierzulande in Schäuble-Land etwas größere Bedenken bei Datensammlungen haben, deren Nutzer sie nicht kennen, oder deren Existenz sie nicht mal erahnen.


    Ich bestehe auf Bargeldzahlung. In Schweden würde ich verhungern, und manche Schweden beinahe auch, wenn ihre Software so blöd ist und ihre Daten verschlüsseln läßt.


    Heute bin ich ganz umweltfreundlich, [...]. Für Notfälle eine Yamaha XT600 (Bj. 1993)

    Noch unlogischer geht's nicht? Ein übergewichtiger Krapfen ohne Fahrwerk und Motorleistung, aber dafür mit einem viel zu hohen Verbrauch. Warum fährst Du kein elektrisches Mopped?


    [Kohlestrom]

    Das bleibt ja Regierung sei Dank nicht so (wenigstens einmal haben die etwas halb richtig gemacht). Würden die nicht die regenerative Energieerzeugung dermassen blockieren, könnte man schon viel weiter sein.

    Schau einfach ab und zu mal hier rein:

    https://www.agora-energiewende…on/27.07.2021/30.07.2021/

    Die Zeitangaben lassen sich ändern. Der Datenbestand reicht bis 2012 zurück.


    Dein Dank an diese Regierung ist unlogisch.


    Gruß, Ralf

    Auch dann repariert der "kasachische Hufschmied" kein heutiges Fahrzeug.

    1. Gibt es nur noch Werkstätten, die Teile tauschen. Reparieren ist nicht mehr.

    2. Ist die Elektronik hinüber, nützen Hammer, Amboß und Schweißgerät genau gar nichts. Das Erstatzeil muss irgendwo in der Welt bestellt oder abgeholt werden.

    Das gilt nur hier für Deutschland und die nahe Umgebung. Der Rest der Welt ist der erheblich größere und bedeutendere Teil.


    Wenn in ein paar Jahren die ersten elektrischen Autos aus dem deutschen Markt rausfallen, enden die sicher nicht in Westafrika, dem Balkan oder Zentralasien für ihre Weiterverwendung für weitere 10-30Jahre. Diese Zielmärkte können mit so was nichts anfangen. D.h. die elektrischen Autos aus unserem Markt werden nach rund 10Jahren Nutzungsdauer entsorgt. Und das hier.


    Die meisten benutzen Windows, aber bei einem Auto ist auf einmal funktionierende Software wichtig. :fp:

    Allerdings. Mein Anspruch ist das. Ein Beispiel? Ich fuhr vor etlichen Jahren einen gebrauchten Golf 3. Der hatte ABS und einen Software-Fehler. Vielleicht aufgrund des Alters und irgendwelcher Sensorprobleme meinte das ABS in den Regelbereich zu gehen, obwohl ich nicht mal das Bremspedal berührte. D.h. der bremste gar nicht mehr, auch nicht bei Betätigen des Bremspedals. Meine kurze Analyse nach mehreren Vorfällen: der machte das im Bereich unter 8km/h, wo ABS eigentlich(!) gar nicht regeln dürfte, also ein klarer Fall von Software-Versagen. Die Situation war mehrfach auf Supermarktparkplätzen, wo man es ganz gerne hätte, daß auch bei geringen Geschwindigkeiten die Betriebsbremse funktioniert. Ich habe mit dieser Situation wenigstens kein funktionelles Problem, weil ich gewohnt bin die "Handbremse" auch beim Auto zu benutzen, d.h. für andere bestand auf den Supermarktparkplätzen keine Gefahr. Wäre das allerdings ein modernes Fahrzeug mit einer rein software-betätigten Feststellbremse gewesen: oje.


    Weitere Software-Fehler aus wichtigen und unwichtigen Teilen von Fahrzeugen habe ich genügend gesammelt. Eines der bekannteren war/ist das I-ABS-3-Problem von BMW-Motorrädern, bei denen beide Bremsen komplett versagen.


    2. Ist die Elektronik hinüber, nützen Hammer, Amboß und Schweißgerät genau gar nichts.

    Genau deswegen verzichtet man auf unnütze Elektronik und Software im Fahrzeug.


    Man lädt ein E-Auto, wenn man Zeit dazu hat. Wer das nicht will, ist nicht dafür geeignet und soll weiter historische Fahrzeuge fahren.

    Ich betanke ein Fahrzeug, wenn es sein muß oder wenn die geplante Nutzung es erfordert. Alles andere ist eine Einschränkung. Elektrische Autos haben solche Einschränkungen, aber das wird üblicherweise vergessen zu erwähnen. Auch eine Art von Unehrlichkeit.


    Die kaputte Lade-Software für das 12V-Bordnetz von vielen elektrischen Autos setzt dem noch das Sahnehäubchen auf. Diese Technik wurde von Theoretikern entwickelt, die vergessen haben, daß auch ein elektrisches Auto mal für ein paar Wochen ungenutzt stehen bleibt. Blöd nur, daß man bei manchen dieser Autos gar nicht mehr ans 12V-Bordnetz herankommt, wenn die Türen verriegelt bleiben, weil die sich nur mit Hilfe von 12V öffnen lassen. Pannen ohne Ende bei dieser Technik :-(


    Für mich kommt beispielsweise eine elektrisches Fahrzeug nicht in Frage, weil ich ab und zu (mit Anhänger) 250km weit fahre, dort das Wochenende ohne Stromanschluß verbringe und anschließend wieder nach Hause fahren möchte. Du kannst mir gerne ein elektrisches Fahrzeug nennen, das so was kann und in dem ich zusätzlich noch übernachten kann. Wenn dabei der Anschaffungspreis bei 10k EUR liegt (wie bei meinem aktuellen Auto), dann könnte ich drüber nachdenken.


    Anonyme Bezahlung.... aha, aus der Ecke kommt das. Bist Du soooooo wichtig?

    Was möchtest Du damit andeuten?


    Ein Verpenner aus dem Jahr 2008 IST ALT.

    Nein, dieses Fahrzeug galt beim Kauf als modern und sehr umweltfreundlich, daher die grüne Umweltverarschungsplakette. Es ist (vorsicht, neudeutsch:) nachhaltig. Auch das Benutzen, bis es auseinanderfällt. Nicht zu vergessen: es braucht kein Mobilfunknetz, um zu funktionieren, Stichwort Update over the Air und insbesondere Ecall.


    Aber an Deinen Kommentaren sehe ich, dass Du am Klimaschutz wenig interesse hast.

    Ich glaube, daß Du vergißt, woher die Energie kommt, mit der heute und in den kommenden Jahren ein elektrisches Auto angetrieben wird: aus Kohlekraftwerken. Die Klimaschutzheuchelei bei elektrischen Autos nimmt mittlerweile religiöse Züge ein. Nicht meine Sache, ich versuche es mit dem natur- und ingenieurswissenschaftlichem Ansatz.


    Gruß, Ralf

    Der Smartphone-Anschluss ist nicht notwendig, sondern er dient zum Laden und dazu das Gerät mit Boxen zu verbinden. Zum Fahren ist es nicht erforderlich.

    Würde ich ein solches Fahrzeug kaufen, müßte ich all das (für mich) unnütze Zeug mitbezahlen und jahrelang spazierenfahren. Zudem macht es den Kundendenst teurer wg. Software-Aktualisierungen.


    Warum gibt's keine Fahrzeuge mehr, die das Notwendige zum Fahren, dem eigentlich Zweck eine Fahrzeugs, enthalten und nicht mehr?


    Gruß, Ralf

    Von Hyundai oder Dacia gibt es aber inzwischen durchaus normale, erschwingliche E-Autos ohne übertriebenen Schnickschnack.

    Möglicherweise unterscheiden sich unsere Vorstellungen von Software-Einsatz in Fahrzeugen erheblich. Wie bereits erwähnt: ich würde nie ein Mopped fahren, das Software für den Fahrbetrieb enthält. Eines meiner Moppeds hat einen sogenannten Tripmaster, also einen "besseren" Tacho vom Hersteller "Teuertech" in Niedereschach. 32kB Code für einen M50747, also einen aufgebohrten 6502. Ein Software-Fehler sorgt dafür, daß der Tripmaster ab und zu einen Neustart durch Abschalten (Zündung Aus - An) braucht. Das geht nur nicht beim zügigen Offroad-Fahren. Soviel zum Thema Software am Fahrzeug, wenn man sie trotzdem hat. Ich hatte bereits meinen Disassembler angeworfen, aber 32kB fremde Software sind nicht so einfach zu verstehen.


    Beim Auto toleriere ich es beim Airbag und beim ABS, denn bei Software-Ausfall oder -Fehler fährt das Auto auch ohne weiter. BTW einen Anschluß für ein Schlaufon toleriere ich in meinem Auto genausowenig wie der versuchte Zwang zu einem Autoradio.


    Gruß, Ralf

    Der Anteil älterer Autos, die dem tatsächlichen Ende ihrer Lebensdauer nahe kommen, ist extrem gering.

    Wenn die wirklich bis dahin betrieben würden, müssten sie doch auch in entsprechender Anzahl vorhanden sein.

    Diese Fahrzeuge gingen in der Vergangenheit üblicherweise nach Westafrika, auf den Balkan oder dahinter, nach Tschetschenien häufig auch ohne die Zustimmung ihrer ursprünglichen Besitzer.


    Die in den Zielländern können nur "leider" nicht viel mit übertechnisierten, abgelegten Fahrzeugen aus Mitteleuropa was anfangen. Z,B. ist die Turbotechnik in Westafrika noch lange nicht richtig angekommen. Die ist viel zu empfindlich für die dortige Umgebung. Das habe ich anhand meines Fahrzeugmodells jahrelang beobachtet. Das Baukastenprinzip des Herstellers ließ es zu, daß die Nachfolgekarrosserie der 2010er Jahre für Westafrika mit dem (Saug-)Dieselmotor angeboten wurde, der hierzulande bereits 1998 nicht mehr angeboten wurde.


    Gruß, Ralf