Posts by Ralph_Ffm

    Der kam aus Deutschland via Ebay-KA ;-)

    Sehr schick, die Anzeige ist ja immer noch online (aber natürlich als "verkauft" angezeigt), der kam also aus Hamburg. Da hast Du garantiert ein stolzes Sümmchen hingelegt - Anbieter, die "realistische Angebote" erwarten, haben meist "unrealistische Vorstellungen" vom "Wert" eines solchen Gerätes.


    Meinem Memotech MTX500 fehlt leider bis heute noch ein passendes Netzteil. Falls jemand eines übrig hätte, wäre das genial, allerdings rechne ich kaum damit. Dann könnte ich diesen schicken Rechner auch mal testen und betreiben. Wahrscheinlich ist es aber realistischer, irgendwann über einen kompletten weiteren Rechner zu stolpern und dann dessen Netzteil für beide Exemplare zu teilen - falls es funktioniert... ;-)


    Nochmal: Glückwunsch an gpospi und herrwieger zu den jeweiligen Errungenschaften!! Sollen ja wirklich spannende Rechner sein.

    3 Stangen , a 15St MCXXXXXX

    Wohl eher 3 Stangen mit INSGESAMT 15 Stück MC68000P-10 Mikroprozessoren... Spicken war ja schon kaum zu vermeiden, es steht dick und fett in blau auf dem Röhrchen... Pro Stange passen da aber nur 5 Prozessoren rein, deshalb hat da wohl jemand den Gesamtbestand der 3 Röhrchen aufgeschrieben... ;-)

    Ach wie geil, das sind ja ein paar ??? MCs!


    Man mag mich für verrückt erklären, aber ich höre die heute noch, aber am liebsten in der Fassung mit Original Musik 8o

    Das ist pure Kindheit / Jugend - ich nehme die auch immer mit, wenn ich welche finde. Aber nur die "frühen" Folgen (bis maximal zur Mitte der 40er Nummern), die ich von früher (TM) kenne - die neuen und modernen Folgen der "???" finde ich überhaupt nicht mehr interessant. Und auch wenn man die alten Fälle der 3 Detektive heute auch alle als MP3 kriegt / hat - die originalen MCs sind ein Teil der Erinnerung und gehören ins Regal!


    Ein paar Folgen hab ich sogar noch auf Schallplatte. Aber ob ich dort nochmal alle für mich nostalgisch interessanten Folgen zusammenbekomme, bezweifle ich.


    Hach, herrliche Rückerinnerung an die Jugend...

    Hierbei handelt es sich um Neuauflagen eines Amiga 500+ und 1200 Boards.

    Und es scheint weitgehend das originale Platinenrouting der beiden Rechner nachvollzogen und kopiert / umgesetzt worden zu sein. Insbesondere die Amiga 1200 Platine wird aufgrund der reichlich verwendeten SMD-Bauteile eine ziemliche Herausforderung für den Gelegenheitslöter sein, aber mit passendem Werkzeug sollte auch das gehen. Ist jedenfalls eine gute Sache, damit Batteriefraß durch auslaufende Akkus beim Amiga 500+ und Elko-Lochfraß beim A1200 nicht zum Aussterben der Systeme führen. Neues Board, neue Bauteile, originaler Chipsatz - passt...


    Ist übrigens ein konservativerer Ansatz als die "neuen" C64-Boards von Matthias aus dem Forum64. Die dortigen Boards (Tuning, Micro/Laptop und Modular) verfolgen ja unterschiedliche Ansätze des Designs bei gleichzeitig voller Kompatibilität. Super-interessant, kann ich nur jedem C64-Freak empfehlen.


    joern : Viel Spaß und Erfolg beim Aufbauen!! Falls Dir noch irgendwelche Teile fehlen, sag bescheid, vielleicht / sicherlich können wir die hier auftreiben. Gerade beim A500 sollten noch einige Ersatzteilträger existieren. ::solder:::thumbup:

    „Big in Japan“

    Glückwunsch, die sehen gut aus - selbst in Japan "geschossen", oder hast Du die hier irgendwo erjagt?

    und auf den MiST war ich schon länger neugierig...

    Jetzt wo er da ist weiss ich aber noch nicht so richtig was mit anzufangen...

    Falls Du mit dem nach Testphase *nichts* anfangen kannst - ich würde den durchaus gerne haben. Zum Tauschen findet sich sicher was... Ist das ein Gebraucht- oder Neugerät?

    Hatte ich erwähnt, dass ich als Schüler mal einen Atari ST Emulator für den Amiga geschrieben hatte.

    Ja, als Du bei mir warst, hatten wir recht ausführlich auch darüber geklönt. Von mir war die Software zum Amiga A-Team IDE-Controller von Mainhattan Data, hab ich damals zu 100% in 68000er Assembler programmiert. War auch im Rahmen des Gesamtprodukttests vom Amiga-Magazin sehr gut getestet damals.


    Chamäleon sollte ich auch noch irgendwo hier rumliegen haben... sehr coole Sache, schon damals. :anbet::thumbup:

    Dabei ist gerade die Atari Oberfläche sehr schick und aufgeräumt und hat nicht so erschröckliche Farben wie etwa quietsch-Orange, schräg-Blau oder dull-Grau.

    Naja, auf der Oberfläche wurde man ja auch nur in schwarz-weiß-grau gelangweilt, wenn man den sehr putzig-winzigen SM124-Hasenstall hatte. Auf nem Farbbildschirm mit "erträglicher" Darstellung war die Standardfarbe doch dann so ein Neon-Ätzgrün, oder? Brrrrrr, das war damals irgenwie nix Halbes und nix Ganzes, zumal man im gesamten (damaligen) Umfeld und Freundeskreis mit einem ST aboluter Außenseiter gewesen wäre... aber unter Notator/Creator hat es wohl gereicht, und das wäre die Hauptanwendung für einen ST bei mir gewesen. Ernsthaft in Betracht gezogen hätte ich zum Allround-Einsatz erst den Falcon, der war ein nettes Maschinchen - damals aber leider außerhalb der Reichweite.


    Heute hab ich zum Glück alle Modelle mehrfach und kann insofern mit einem Lächeln (oder auch Grinsen) die damaligen Animositäten beiseitewischen. Für MIDI-Music auf Retro-Basis kommt der ST zur Anwendung, für alles andere der Amiga.


    Das darf natürlich jeder individuell genauso oder auch ganz anders machen. Just my 2 cents, as usual...

    ::heilig::

    Glückwunsch! Ein Atari 520ST+... wenn Du den aufschraubst, wirst Du auch darin die huckepack aufgelötete zweite Speicherbank finden.


    Die Menge an TOS- und KAOS-Roms ist ja klasse. Da würden sich ja fast schon ZIF-Sockel auf dem Mainboard lohnen... :thumbup: Auch wenn ich mit Atari und insbesondere der Oberfläche nie wirklich warmgeworden bin, aber das musste auch als eingefleischter Commodore-Anhänger so sein, glaub ich. ::vodoo::::heilig:::amiga2:

    Also, wir haben ja schon festgestellt, wie wertvoll die sind..

    Stimmt, fast so wertvoll wie ein Amiga 500 Komplettpaket... :ätsch: Wobei der Amiga bei den gewünschten 1650 Euro des Anbieters möglicherweise nach kurzer Zeit dann auf ein 1:1 Tauschverhältnis mit dem LC80 reduziert werden könnte - die erste Reduzierung von 1750 Euro runter gab es ja schon! ::vodoo::


    Dautphetal ist auch nicht sooo weit weg, ich hab in Gießen damals studiert, mein früherer Chef kam aus der Region, und men Bruder wohnt in Langgöns, alles die gleiche Richtung. Aber ohne etwas genauere Ahnung, was Dich interessiert, ist das Tauschen oder Anbieten ohnehin schwierig - ich hab nen *hüstel* etwas umfangreicheren Fundus...

    Btw, das Mathematica/Maple ist zu neu um eine Version für DEC VMS/Ultrix/Sun mit dabei zu haben?

    Anscheinend hast Du leider recht, Mathematica ist die "Version 4.1.1 Windows" mit Copyright des Jahres 2000, und Maple 9.5 hat ein Copyright von 2004 und unterstützt gemäß Seitenlasche leider nur Windows XP, ME, 98, 2000 und NT4.0, bestimmte Linux-Versionen und Mac OS X 10.2.3 oder höher... Sind beides Studentenversionen, daher wohl auf Mainstream-Rechner festgelegt...

    Ebenfalls vor kurzem hatte mich Toshi auf eine Kleinanzeige in meiner direkten Umgebung aufmerksam gemacht, bei der ein originales OS/2 2.0 auf Disketten inkl. Ovp. und Handbüchern verschenkt wurde. Ich habe mich beim Anbieter gemeldet, die Zusage erhalten und das Paket ein paar Tage später abgeholt. Dabei hatte mir der Kollege noch ein ebenso originalverpacktes MS-DOS 5.0 (auf 5,25"-Disketten) auf den Stapel gepackt, das ich ebenfalls mitnehmen durfte. Tolles Treffen, tolles Gespräch, ein supernetter Kollege, und ich habe gleich ein wenig "Werbung" hier für Verein und Forum gemacht - er würde sehr gut hierher passen, weil auch ihm was am Erhalten der klassischen Geräte liegt. Mal schauen, wann er sich hier umsieht... ;-)


    Jedenfalls bekam ich einige Tage nach besagtem Gespräch eine weitere Nachricht, dass er kurzfristig bei seiner Mutter vorbeigeschaut und dort und bei sich noch ein paar weitere avisierte Dinge herausgekramt und mitgebracht hätte, die ich ebenfalls abholen kann. Besonders geheimnisvoll war die Ankündigung eines Rechners ("Terminals") in einem Industriegehäuse, dessen Netzteil wegen Defekts ausgebaut und entsorgt worden war, und der seitdem im Keller gestanden hatte. Da fühlt man sich gleich wie ein Schatzsucher, hofft auf was Tolles - aber mehr dazu gleich...


    Im Einzelnen habe ich bei dem Treffen bekommen:


    Eine große Kiste mit (größtenteils noch verschweißten) 5,25"-Disketten in Originalhüllen, alles von 1S1D bis 2S2D vorhanden:


    Eine Kiste randvoll mit PC-Steckkarten, diverse 8-/16-Bit-ISA, PCI, 64Bit-PCI, eine EISA, AGP, alles mögliche, viel Netzwerk, einige Grafikkarten, usw.:


    Originalsoftware, teils ovp. und komplett, plus ein Diskettenkasten mit Originalen und einigen Treiber-Disketten:


    Ein Compaq Portable 386/20, leider ohne Tastatur (war mal defekt und wurde ausgebaut und leider entsorgt), dafür mit externer Erweiterungsbox:


    Und dann der besagte "Terminal-Rechner", mit einem kleinen Monacor-Monochrom-Bildschirm und der originalen Tastatur dabei:


    Ein Blick auf das Mainboard, und ich war begeistert: es ist ein super erhaltener, nur etwas eingestaubter NASCOM-2 Einplatinencomputer!!


    Das Netzteil fehlt, saß eigentlich links im Gehäuse und führte auf eine selbstgebaute Anschlussleiste am hinteren Ende des Gehäuses. Dokumentation zur Beschaltung und allgemein zum NASCOM-2 gibt es im Netz zum Glück, so dass ich derzeit schon nach einem geeigneten Netzteil schaue. Dank fehlender Stromversorgung konnte ich auch einen unschönen Fehler vermeiden, der wohl früher schon öfter vorgekommen sein muss. Er steht als großes "DON'T DO!" schon im technischen Manual und auch im Handbuch, und ohne prüfenden Blick fällt es einem sonst kaum auf: da Tastatur und serielle Schnittstelle mit identischen Steckern am Vorderrand der Platine direkt nebeneinander angeflanscht werden können, hatte auch bei diesem Exemplar jemand den Stecker des Tastaturkabels nicht nur auf den Port der seriellen Schnittstelle gesteckt, sondern das auch noch "gedreht". Laut Handbüchern der sicherste Weg, um die Tastatur hardwareseitig dauerhaft zu beschädigen. Daher hab ich prophylaktisch den Stecker umgesetzt und Pin 1 an die richtige Stelle UND an den richtigen Steckplatz gebracht.


    Nach Einbau eines passenden Netzteils und erstem Check werde ich dann gerne weiter hier in eigenem Thread berichten.


    Der Rechner stammt übrigens aus erster Hand vom Vater des besagten Kollegen, der bei AEG gearbeitet hat. Über den genauen Einsatz des Geräts hab ich noch nichts herausgefunden, auch nichts über Datenspeicher oder evtl. noch vorhandene Dokumente. Aber ich bin dran, es wird nicht der letzte Kontakt dort gewesen sein!


    Danke nochmals an Toshi - Dein Hinweis war suuuuper!!

    So, auch wenn es schon ein paar Tage her ist, hab ich mich endlich mal zum Fotografieren der letzten Neuzugänge aufgerafft.


    Nachdem capmilk (Nils) so unglaublich toll war, für mich den IBM PS/1 Pro nicht nur bei joern abzuholen, sondern ihn mir auch noch auf seinem Weg nach Berlin bis zur Haustür zu bringen, ist das Gerät nun natürlich ein besonders toller Neuzugang. Noch habe ich den Rechner erstmal nur einer Sichtprüfung unterzogen, ich will vorher noch da interne Netzteil checken.


    Der PS/1 kam in der Originalverpackung, samt Tastatur, wobei die Maus nicht dabei war. Die Festplatte hatte joern ja ausgebaut, um sie für den Vater seiner Freundin zu sichern und dann ggf. zu löschen - es wäre schon genial, das originale Teil noch irgendwann zu bekommen, sonst muss ich recherchieren, wie wählerisch der Rechner ist.


    Zusätzlich zum Rechner gab es noch die beschriebenen Disketten mit MS-DOS 5, einen VGA/EGA-Adapter, den Originalkarton des zugehörigen Monitors mit eine Styropor-Inlay dazu, den IBM-Drucker samt Styropor-Backen für die Enden, den (leider leeren) IBM-Karton für die automatische Einzelblattzuführung des Druckers, und - eben das supernette Kennenlernen von Nils beim Vorbeibringen.


    Nachdem der PS/1 aufgrund der Kartonage-Volumina nicht zu lange im Wohnzimmer stehen konnte / durfte, ist er erstmal im Sammlungskeller untergebracht und wird in Kürze mehr Aufmerksamkeit erfahren. Deshalb hier erstmal nur ein knappes Foto:



    Vielen Dank nochmals an Nils und Jörn, für's Überlassen und für's Bringen!!

    Keine Ahnung, ob der Typ bewußt Comodore falsch mit in die Anzeige geschrieben hat …


    https://www.ebay-kleinanzeigen…odore/1467502012-228-7707

    Mit Sicherheit, da möchte ein ansonsten fachlich Ahnungloser gerne mit so nem Schlagwort die (relative) Vergoldung seiner Resteverwertung aus Keller und Scheune befördern.


    Die Planlosigkeit erkennt man auch daran, dass der Mensch das Gerät als "Computer" bezeichnet - es ist definitiv ein "dummes" Terminal ohne Eigenintelligenz, hat also absolut gesehen nur peripher was mit "Computer" zu tun.


    Wobei der Preisansatz sicherlich nach Reinigung und angesichts des Alters etc. nicht ganz abseitig ist, oder?

    Ansonsten finde ich den Galep und den Batronix super.


    Klar, wenn hier die gesamte Familie auf den nächsten Urlaub verzichtet - dann geht das. :mrgreen:

    Naja, nen Galep hab ich mir letztlich auch nicht geleistet, aber einen Batronix Bagero II, mit dem ich bislang sehr zufrieden bin. Der kann fast alles, und letztlich sind die Leute bei Batronix auch sehr freundlich - ich hatte die damals angeschrieben, weil ich den gleichen Programmer seinerzeit bei reichelt online etwas günstiger gesehen hatte, und auf kurze Rückfrage sind sie mir dann ohne großes Hin und Her sogar knapp unter den Preis entgegengekommen und haben mir zudem die Versandkosten nicht berechnet. Gezahlt hab ich dadurch glatte 200,- Euro für das Gerät, und auch die Betreuung nach dem Kauf war super. Regelmäßig wurde nachgefragt, ob das Gerät noch läuft und ich damit zufrieden bin - fühlt sich einfach gut an, sowas. Da geb ich auch mal gerne nen Euro mehr aus, wenn Qualität dafür kommt.


    Und für 200 Euro kommt man heute mit der Familie bestenfalls 2x zum Essen in ein Mittelklasse-Restaurant - Urlaub würde ich das nicht nennen wollen. Aber da ich mein Hobby aus dem Hobby-Budget meines eigenen Gehalts finanziere, muss die Familie bei solcher Investition auch nicht darben... ;-)


    Wobei ich gestehen muss, dass ein gewisser Teil meines Löt-Equipments ebenfalls aus Kostengründen vom Chinamann kommt - ist nicht alles schlecht, und vieles lässt sich dank Internet und passender Bastler auch noch im Nachhinein verbessern, ausbauen oder sicherer machen. Bin gerade am Herrichten eines kleinen IR-Lötofens T-962, den ich mal für fast kein Geld auf dem Flohmarkt geschossen habe, weil er neuwertig aussah. Eine der beiden Schubladenschienen fehlt das Kugellager-Rollstück, die Schienen werd ich tauschen, und als erstes hab ich die Schutzerde der Netzbuchse richtig mit dem Metallgehäuse verbunden - dank Gehäuselackierung hatte die Verschraubung des Kabels nämlich keinerlei Kontakt mit dem Metall... :platsch::strom:

    der quasi eben erstmalig wirklich ausgepackte GRAF Lerncomputer (oder was es sonst sein mag)

    Graf war nur die Vertriebsfirma, eine weitere gab es in Detmold. Das Gerät ist der bekannte NDR-Klein-Computer, der Mitte der 80er als modularer Selbstbau-Computer im NDR-Schulfernsehen vorgestellt und aufgebaut wurde.

    Bei den ROMS handelt es sich um Chips die ich schon vorher hier hatte, mir gehr nur der Schaumstoff aus :D

    Achso... aber immerhin ist damit das "knappe Gut" klar definiert - tausche Schaumstoff gegen Chips! :ätsch:


    Nur'n Schbässle... ;-) Viel Spaß und noch tolle Funde beim Chips-Sortieren und Sichten wünsche ich, wer weiß, was da noch alles Tolles drunter lauert. :thumbup::xmas:

    Sehr nett im 3. Bild die Commodore-Chips (8520 CIAs) und vor allem auch die 4 Eproms / Roms für die Amiga-Serie da am Rand, ein 3.1-Kickrom wohl, die 2 Chips für ein DiagROM und ein Kickstart 1.3... da hätte ich auch keinesfalls Nein gesagt, vor allem die DiagROMs könnten für's Amiga-Reparieren klasse sein... falls sie noch den entsprechenden Inhalt haben und nicht zur Wiederverwendung durch den Vorbesitzer bereits gelöscht wurden.


    Falls Du / Ihr da keine direkte Verwendung dafür hättet - ich würde mich interessieren... ;-) Wobei Ihr mit 15 kg zu sichtenden Chips und Zubehör sicher eh erstmal voll ausgelastet seid. Und es wird bei der Menge wohl nur wenig an Chips bleiben, die Dir / Euch dann noch als potentielles Tauschmaterial fehlen?

    Hier mal was für Konsolenfreunde...


    wenn sich das ganze Forum zusammentut, und jeder 1/2 Spiel haben will, dann kriegen wir das vielleicht sogar hin?

    Mal ehrlich - wer will denn sowas? Mit "Sammeln" hat das ja nichts mehr zu tun, ist ja nur ein Aufkaufen einer bereits fertigen Sammlung, ohne Eigenleistung, ohne Jagdfieber, ohne wirklichen Spaß am Zusammentragen. Kaufen kann jeder Vollhorst mit genug Geld. Dank Ebay und Konsorten muss man dafür auch nichtmal mehr aus den eigenen vier Wänden raus. Würde mir keinen Spaß machen - irgendwie gilt aus meiner Sicht auch "der Weg ist das Ziel", und deshalb finde ich komplette Sammlungsübernahmen uninteressant und langweilig. Aber natürlich darf jeder seine eigene, individuelle Sammler-Philosophie verfolgen...


    Was mich ohnehin abhalten würde:

    - nur NTSC-Module, also USA-Releases - findet man nicht viel in Europa, daher sind hier die EU-Versionen einfach sinnvoller, auch was mal den Sammlerwert hier anbetrifft. Meine US-NES- und japanischen Famicom-Konsolen fristen eher ein Regaldasein, weil ich keine Lust aufs Aufbauen eines NTSC-Setups habe, wenn ein mindestens gleichwertig aussehendes PAL-Setup kaum ne Minute braucht...


    - alle Module sind *lose*, ohne Verpackung und wohl auch ohne Anleitungen. Also die "billigste" Sammelvariante.


    - 60.000 US-Dollar für (laut Beschreibung) 761 Module macht durchschnittlich 80 Dollar pro Modul. Die paar wirklich (in den USA) seltenen und teuren Module erkauft man sich also durch eine Menge von $1-$10 Modulen, die es an jeder Ecke dort gibt. Z.B. Sportspiele, die keiner will (in Europa schon garnicht, wenn es Ami-exklusive Sportarten sind). Usw. ...


    - fast 1.500 Euro Versandkosten - ob da noch Zoll / Einfuhrumsatzsteuer draufkommt, mag ich garnicht wissen wollen. Für die Menge kann das ja okay sein - aber mit den obigen Punkten ist das ein weiterer "Sargnagel des Desinteresses"... ;-)


    - und nochmal, *persönliche Meinung*: umgerechnet der Preis eines besseren Mittelklasse-Neuwagens für ein paar alte Videospiel-Module? Über 20 Jahre Sammeln kommt das sicherlich unbemerkt zusammen, aber dann hatte ich beim Zusammentragen auch 20 Jahre Spaß gehabt. Um es mal mit einem abgewandelten Al-Bundy-Spruch (aus "Eine schrecklich nette Familie") zu sagen: "Was würdest Du mit 60.000 Dollar auf dem Tisch vor Dir lieber machen: A.) Eine komplette Sammlung von NTSC-NES-Spielmodulen kaufen, oder: B.)..." - "B!!!"


    Ich staune aber immer wieder, was für solche Sachen heute an Preisen aufgerufen wird...

    Meine erste Assoziation wäre eine Feinwaage. Der "Drehteller", der wohl keiner ist, dürfte die Auflage des Wiegestücks sein, die fast dreieckige Halterungskonstruktion sieht mir nach einer Art Aufhängung aus.


    Ein Drehteller würde angesichts des Gehäuses wenig Sinn machen - sieht nicht so aus, als ob es eine Zuführung für ein Medium von außen gäbe, und gekapselt ist da auch nix, weshalb eine Festplatte grundsätzlich ausscheidet. Also sag ich mal: eine Waage, wahrscheinlich eine elektronische Feinwaage?

    Noch zwei Japaner aus der Generation PET...


    Sehr schick, aber hier: UNBEDINGT (falls das noch nicht gemacht wurde) im Netzteil die Rifas (Netzfilterkondensatoren) tauschen!! Bei meinen MZ-80Ks und 80As waren hier 100% Defektquote, alle mit Sprüngen, die wären beim nächsten Inbetriebnehmen in Rauch aufgegangen. Das betrifft interessanterweise ALLE Sharp MZ-Modelle, die ich bisher in der Hand hatte...


    Zum Tauschen musst Du die gesamte Oberschale abmontieren, sonst kommst Du kaum an das Netzteil hinten rechts dran. Da sitzen 3 oder 4 Rifas, die müssen alle raus...

    [...] auf dem ST eine große Verbreitung, mehr als auf der Daddelkiste.

    Muss das sein? Ich fände es angenehmer, wenn wir uns unterhalten könnten ohne das System von den anderen zu beleidigen.

    Danke für den klaren Punkt, capmilk ! Die Zeiten von system- oder herstellerbezogenen Flamewars sollten vorbei sein.


    Einen winzigen Seitenhieb mag man mir trotzdem verzeihen? Vielleicht sind solche Diffamierungen von anderen Systemen und Herstellern von Homecomputern ja einfach nur Ausdruck einer lang verschütteten, nostalgischen und manchmal ungewollt hervorbrechenden Erinnerung an das Erlebnis, dass man in den 80ern mit manch einem Gerät irgendwie recht einsam abseits der restlichen Clique auf Schulhof, Campus oder im Kollegenkreis stand und sich dann eben seine kleinen "Rechtfertigungsinseln" schaffen musste? Unterbewusster Beissreflex, oder so 'ne Art "Homecomputer-Tourette"... ::vodoo:: (ich liebe dieses Smiley einfach...)


    Jedenfalls können (und sollten) wir heute einfach den systembezogenen Tunnelblick und die aus der eigenen Computergeschichte "ererbten" Scheuklappen am besten vergessen. Ich persönlich (tm) mag mittlerweile eigentlich jedes System aus der damaligen Ära - manches ein wenig mehr, manches etwas weniger, aber jedes ist besonders und hatte irgendwo seine Berechtigung und seine Fans. Und ich freue mich über jeden noch so abstrusen Hersteller, dessen Gerät ich irgendwo finde und in die Sammlung integrieren kann.


    Ich hab auch ne Menge Daddelkisten übrigens - darunter eine ganze Menge von Atari.


    Just another 2 Cents from me...

    (muss ich da nun auch die Mehrwertsteuer drauf verringern?) :heul::tüdeldü:

    Sehr schön, noch ein Enterprise-Besitzer!

    Ihr seid nicht die Einzigen... Ich hab auch noch den einen oder anderen 64er und 128er. Der eine Enterprise 64 ist zwar lose und hat Gebrauchsspuren, dafür aber eine sehr niedrige Seriennummer ("000718"). Englische Tastatur, PAL, funktioniert. Der andere 64er und alle meine 128er sind ladenneu, in Ovp. - nur fehlt dem 64er in Ovp. die Papp-Umverpackung. Witzigerweise sind alle Geräte ohne Handbuch gewesen, hier sieht es so aus, als wären die landesspezifisch erst nachträglich bei Verkauf hinzugefügt worden.


    Das originale Netzteil ist übrigens durch ein Standard-Netzteil mit 9 Volt ersetzbar, allerdings sollte man die gedrehte Polarität beachten - Plus ist hier außen, Minus am Innenleiter!! Das Original hat übrigens 1,3 Ampere.



    Kleiner Tipp am Rande, aus Erfahrung:

    Falls bei einem Gerät einige Tasten nicht funktionieren, liegt das oft am Folienkabel, mit dem die Tastatur mit dem Mainboard verbunden ist. Das besteht aus 2 flachen Folien mit aufgebrachten Leiterbahnen, fast genauso wie beim guten alten ZX81 - und mit gleicher Fehleranfälligkeit! Da die beiden Folienverbinder senkrecht auf dem Mainboard stehen, muss das "Kabel" einen 90-Grad-Knick bis unter die Tastatur machen, und mit den Jahren wird die Folienbasis im Bereich des Mainboard-Steckverbinders und der Biegung teils spröde und entwickelt dann kleine Brüche. Das verhindert dann, dass jeweils einige Tastendrücke innerhalb der Matrix den Kontakt schließen und die Eingabe erkannt wird. Abhilfe schafft hier entweder das Kürzen (bei Bruch nahe dem Mainboardstecker) oder das Basteln eines Zwischensteckers, sofern die Folie nicht zu nahe an der eigentlichen Tastatur gebrochen ist.


    Das Design der Enterprises ist einfach klasse. Schade, dass die damals wegen der Namensquerelen etc. erst vieeeeel zu spät was davon in den Handel kam.

    Bei Ebay-Kleinanzeigen (leider eben erst) gefunden: ein IBM 5152 Drucker für lau...


    Vielleicht etwas für die Druckerfreunde unter Euch - sofern der Anbieter seine Ankündigung noch nicht wahrgemacht und das Gerät im Anschluss an den 21.06. der Entsorgung übergeben hat. Schnelle Reaktion wäre also angebracht, falls jemand noch eine Chance darauf haben will:


    https://www.ebay-kleinanzeigen…elten/1434089188-192-9065


    Windhunde - LOS!!

    :)

    usb am kc ....

    Aber Vorsicht, nalkem , das ist die Ostversion "USB" - der vom VEB Einheit entwickelte "Unidirektionale Sozialistische Bus" !! Unidirektional war oberste Direktive, da die Staatsführung auch die Datenrichtung über das allgemeingültige Dogma "Vorwärts immer, rückwärts nimmer!" festgelegt hat.


    Kurz nach Einführung dieser sozialistischen Errungenschaft der Datenverarbeitung hat man auch direkt konsequenterweise die Marktführerschaft beim "Write-only Memory" erreicht. Gemäß Staatsdogma hätte es ja auch keinen Sinn gemacht, Daten von gestern, ja sogar welche von vorhin erneut auslesen oder gar wiederverwenden zu wollen. "Vorwärts immer" erzielt dann auch durch den möglichen Verzicht auf "rückwärtsgewandte und damit konterrevolutionäre Backups" deutliche Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne.


    Alles in allem ist also USB am KC nicht nur geschichtlich hochrelevant und damit ein natives, ultimatives Sammelgebiet. Es harrt auch noch der Prototyp der bedingt-bidirektionalen USB-Version der Entdeckung in den Archiven - der BGSB (Brüderlich Geteilter Sozialistischer Bus) muss gefunden werden!! Die Daten-Rückrichtung wird hierbei gerüchteweise erst durch Applizieren eines sozialistischen Bruderkusses an der Gerätebuchse, die in Form von Erich Honeckers Lippenpaar gestaltet ist, freigeschaltet. Interessanter Ansatz, der durch den Niedergang der DDR nicht mehr Verbreitung gefunden hatte.......... ::vodoo:::alt:


    /Spässle off/

    Nun habe ich das Problem, dass in den USA ja ein anderer Netzstecker üblich ist.

    Und noch schlimmer ... die haben 110V und 60Hz.

    Wie löst ihr das Problem?

    Ja, mit genau solche Stepdown-Convertern. Ich habe da über die Jahre vom Flohmarkt diverse Versionen mitgenommen, durchgetestet und in den Bestand eingereiht, so dass quasi für jede Leistungsklasse ein passender Konverter mit nicht zuviel Verlustleistung und ausreichend Reserven verfügbar ist. Die Teile vom Flohmarkt haben meist so ein nettes mausgraues Metallgehäuse mit abgerundeten Ecken und wiegen entsprechend ihrem Backstein-Format auch ganz gut etwas... ;-)


    Von den teilweise für Föhne und Rasierapparate & Co. verwendeten Stepdownern im Steckernetzteil-Format bzw. als Zwischenstecker halte ich allerdings nichts, da fürchte ich immer, dass die bei Belastung mit einem richtigen Rechner schnell ein Feuerwehr-relevantes Eigenglühen entwickeln könnten...