Posts by Ralph_Ffm

    [..]

    Schade, das wäre wirklich ein Schnäppchen gewesen. Vielleicht hat da einer

    meine Strategie gewählt und gleich 100€ geboten.


    LG Rappi

    Naja, 100 Euro wäre mir das Ding nicht wert gewesen, letztlich ist es ja nur eine von (gefühlt) 50 Farbvarianten des immergleichen Rechners. Und da die Flower-Variante (sind wir mal ehrlich) nicht gerade die hübscheste ist, findet der sich über kurz oder lang auch sicher mal für weniger Geld auf einem Flohmarkt hier oder über meine HH-Auflöser-Kontakte. Man muss nur warten können...


    In den letzten Tagen und Wochen waren die neuen Funde in meiner Sammlung eh viel zu Apple-lastig. Da merkt man erst, wie sich Apple leider über die Jahre / Gerätegenerationen von "interessante Geräte" zu "eintönige Standardware" entwickelt hat. Auch wenn ich mich gestern über einen *sehr* günstigen iMac "Mid-2019" in Ovp. vom befreundeten HH-Auflöser durchaus gefreut habe... da waren die tagsüber "gesparten" 70 Euro plus etwas Aufstockungsbetrag weit besser angelegt als beim G3... :xmas:

    Nein, hab ich nicht. Und ich verstehe jetzt, warum der Typ bzgl. Zuverlässigkeit nur ein schwaches "mittelmäßig" als Bewertung hat. Er schrieb spät nachts noch, dass ich das Gerät am Folgetag gerne holen könne, und wann es mir passen würde. Also hab ich am Morgen direkt nach der Adresse gefragt und Abholung gegen / ab Mittag in Aussicht gestellt. Ab da kam keinerlei Reaktion mehr, keine Antwort, garnix. Stattdessen wurde die Anzeige auf "reserviert", später dann auf "verkauft" gesetzt. Schäbig, irgendwie. Wenigstens das Maul aufkriegen könnte der ja schon, wenn er sich anders entschieden oder geirrt hätte... Einer für die Blocken-Liste.

    Ich wollte euch hier nicht verärgern oder eure Hilfe missbrauchen.

    Das Forum ist für mich auch der erste Anlaufpunkt um den Rechner zu verkaufen.

    Ich selbst habe halt einfach keine Ahnung von sowas und verkaufe dass alles auch nur im Auftrag.

    Kein Problem, grundsätzlich. Denn was Du hier im Forum auf jeden Fall bekommst, ist erstmal eine Grundinformation, und dazu meist auch eine erste Diagnose von Fehlern und Zuständen, sofern sie geschildert werden. Die Befindlichkeiten (die ich übrigens teile) hast Du ja auch gemerkt - einem Sammlerkollegen hilft hier jeder gerne und meistens auch ohne Gegenleistung, aber einem "Goldgräber" oder Gewinnmaximierer die Arbeit abzunehmen (durch Reparatur und/oder "Wert"-Einschätzung), dafür ist die Zeit zu schade.


    Damit Du den erwarteten Aufwand mal grob abschätzen kannst:

    Auf Mainboard und Steckkarten sitzen beim IBM diverse Tantal-Kondensatoren (Tropfenform), die aufgrund damals sehr knapper Auslegung heute häufig einen Kurzschluss entwickelt haben. Beim Einschalten / Laufenlassen des Computers brennen diese Tantale dann teils heftig und ggf. mit Flammentwicklung und Kollateralschäden ab, was Du wohl auch erlebt hast. Dadurch erhöht sich der Reparaturaufwand u.U. deutlich. Deshalb sollte man VOR dem ersten Einschalten die Kondensatoren auf Kurzschluss prüfen und ggf. alle tauschen. Das summiert sich bei dem Rechner auf mehrere Dutzend Kondensatoren - auslöten, Ersatztypen besorgen und einlöten, prüfen und fertig. Zeitbedarf: einige Stunden. Fachlich und handwerklich nicht ganz anspruchslos, wenn man beim Löten nicht noch die Boards zerstören möchte.


    Und wenn dann in den Netzteilen noch Netzfilter-Kondensatoren von RIFA & Co. sitzen, sollten auch die ausgetauscht werden. Die haben altersbedingt zu 99% Risse und verabschieden sich meist nach Sekunden bis Minuten nach dem Einschalten mit einem erbärmlich (sehr lange) stinkenden Wölkchen. Kollateralschäden gibt es dabei zum Glück selten, wenigstens brennen diese Dinger meist nicht mit Flamme... ;)


    Wenn Du jetzt mal überschlägst, was da an Arbeitsstunden, Ersatzteilen und Aufwand draufgeht, wird schnell klar, dass man das nur als Liebhaber alter Elektronik macht. Denn die kalkulatorischen Kosten übersteigen da schnell den gesamten "Wert" der Geräte.


    Hier im Forum hatte CBM_Ba vor ner Weile mal einem seiner IBMs eine solche Kondensator-Kur angedeihen lassen. Such mal danach, er hatte das (nach meiner Erinnerung) sehr gut dokumentiert. Da gehen Dir die Augen auf, was das für eine Arbeit war.


    Deshalb: nicht wundern, dass Deine Anfrage aufgrund früherer Erfahrungen in anderen Fällen erstmal als "Ich suche jemanden, der mir das Gerät schätzt, repariert und dafür vielleicht auch nix haben will, damit es danach dann möglichst teuer verkauft werden kann." liest. Das kannst Du am besten durch ganz viel Transparenz und Infos entkräften (oder bestätigen). Und je nach Zielrichtung wird Dir dann auch hier gerne geholfen werden - denn letztlich sollte der IBM erhalten werden und nicht "untergehen".


    Viel Erfolg also!

    Er bietet es für ab 19,99 € an und du machst einen Preisvorschlag von 25 €?

    Das steht auch nicht im Beitrag von PC-Rath_de ... er schreibt stattdessen, dass er 25 Euro ( also 19,99€ Sofortkauf + 4,99€ Porto) für ein mit 60% Wahrscheinlichkeit defektes Gerät eben *nicht* ausgeben möchte und *deshalb* einen Preisvorschlag gemacht hat. Die Höhe des Preisvorschlags hat er natürlich garnicht genannt.


    Da die rund 5 Euro Versand wohl gesetzt bleiben, tippe ich mal auf 10 Euro Preisvorschlag... aber wenn ich die sonstigen Preise für die Auktionen des Anbieters im Retro-Sektor (vor allem ein paar kümmerliche Bücher zu je 19,99€ :nixwiss: ) anschaue, wird der von seinen Goldpreisen kaum Abstand nehmen. Meine persönliche Einschätzung dazu... angst


    Nachtrag: während meines Tippens hat PC-Rath_de die Einschätzung bestätigt. Hab offensichtlich richtig den Preisvorschlag erraten. Her mit dem Lottoschein! ::heilig::

    Der Text hat schon hergegeben das ich davon weder Ahnung noch eine Preisvorstellung habe.

    Ich hab die Anzeige halt weder gesehen noch gelesen. Wenn es (wie ich mal annehme) freundlich geschrieben war und der Text den Rechnertyp (nur "Mac Pro" lässt ja vieles offen), den Zustand etc. passend spezifiziert und dokumentiert hat, ist es schon schade, dass da niemand auch nur gefragt hat. Okay, die Rechner sind nun nicht gerade selten und ebenfalls nicht wahnsinnig begehrt, aber (da stimme ich Dir zu) - wen so ein Rechner reizt, der fragt eben auch mal ins Blaue.


    Abschreckend sind dagegen folgende häufig zu findende Satzhülsen der üblichen Gewinnmaximierversuchler, die meist nichtmal fundierte Ahnung von ihrem angebotenen Gerät haben:

    - "Wer sich auskennt, weiss, was es wert ist."

    - "Bitte nur realistische Angebote." (...was oft auf einen fundamentalen Realitätsverlust des Anbieters hinweist, der bei unverkauften Goldpreis-Angeboten auf Ebay "recherchiert" und dies als Mindestpreis im Kopf hat...)


    Den Leuten ist aber auch nicht zu helfen wenn sie die Zähne nicht auseinander bekommen.

    Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass sicher jeder von uns schon diverse Male auf solche "nur VB"-Anzeigen angefragt hat. Und leider lehrt die Erfahrung, dass bei (aus eigener Erfahrung) geschätzt 90% dieser Anfragen durchaus eine Preisvorstellung auf Anbieterseite besteht, die dann häufig (siehe oben) auf Ebay-Angebotspreisen unverkaufter Dinge basiert und sich diametral von den individuellen Werteinschätzung des anfragenden Sammlers unterscheidet. Was dann entweder zu keiner Reaktion auf die Anfrage oder manchmal auch zu empörten / beleidigten / zynischen / sinnfreien / bis hin zu beleidigenden Antworten führt - aber eben nicht zu einer erfreulichen Transaktion. Und wer sowas schon das eine oder andere Mal hinter sich hat, der sortiert dann eben Angebote ohne VB-Betrag aus und verzichtet auf die wenigen freundlichen Ausnahmen, die sicher darunter enthalten sind.


    Wobei ich gestehe: ich hatte auch schon den einen oder anderen sehr netten Kontakt, wenn ich mal von meiner obigen Praxis der Nichtberücksichtigung abgewichen bin... ;)


    Eine Chance weniger auf einen neu verpackten Mac :ätsch:

    Was für ein Modell war/ist es denn überhaupt? Und an welch lauschigem Ort steht der?


    Wer weiß - am Ende biete ich Dir ja noch die 20 Euro plus Versand, die sich Rappi aus Anstand nicht zu bieten traut. :capone:::heilig:: Obwohl ich von den Macs eigentlich mehr habe, als die häusliche Kontrollinstanz tolerieren mag... angst

    Interesse gab es da niemals obwohl nicht mal ein Preis angeschrieben stand.

    Genau Letzteres könnte dabei ein Teil des Problems sein - denn Anzeigen mit diesem unsäglichen "nur VB ohne Betrag dabei" sind zwar manchmal auch dem Umstand geschuldet, dass jemand *wirklich* überhaupt keine Ahnung bzgl. eigenen Preisvorstellungen hat, meist ist das aber dann nur ein verkapptes "ich will unbedingt das Maximum des höchstmöglichen Angebots rauskitzeln". Und das stößt hier auf wenig Gegenliebe - bei mir z.B. sind solche Anzeigen i.a. automatisch "raus", da spare ich mir jegliche Anfrage. Denn (meistens) ist dem angeblich ahnungslosen Anbieter dann komischerweise völlig klar, dass jegliches eingehende Angebot "deutlich zu wenig" ist., und als Referenz dienen dann gerne und oft dubiose Ebay-Preise von Geräten, die sich genau wegen dieser Bepreisung seit Monaten / Jahren in einer Dauerumlaufbahn um den Auktionsplaneten befinden. Hättest Du also mal eine Preisvorstellung reingeschrieben, wäre das sicherlich erfolgversprechender gewesen... just my 2 cents (VB)... ;)


    will die überhaupt einer haben?

    Klar gibt es auch dafür Interessenten. Hier auf den Flohmärkten sieht man immer mal wieder G5- und Xeon-Käsereiben, G4-Minitower und iMacs der Core2- und kleinen i-Serien, aber dank schon seinerzeit guter Marktdurchseuchung stehen die dann auch gerne mal bis kurz vor Marktende. Die gehen dann (auch weil ohne Zubehör) gerne für nen 5er... :D Du wirst solche Geräte also durchaus noch los - aber eben eher für den "ideellen Euro" als für nen Liebhaberpreis.

    Jede Menge cooles Zeuchs - Software, Literatur, Hardware ...


    https://www.ebay-kleinanzeigen…liste.html?userId=2483470

    Na ja, teilweise schon überzogene Preisvorstellungen: https://www.ebay-kleinanzeigen…ntage/1983995789-227-6424 ... dass die 2600er Kisten jetzt schon in Euro pro Gramm bezahlt werden, wusste ich nicht

    Und mal wieder ein vorgeblicher "privater Anbieter", der Massen an gleichartigen Sachen zu gehobenen Preisen anbietet und dann auch noch so einen passenden Privatanbieternamen wie "Retro Kaufmann" verwendet... offensichtlich wieder so ein verkappter Gewerbeumgeher...

    Overath liegt direkt(!) an der A4 / E40 ca. 40km östlich von Köln. Also eigentlich bestens erreichbar auch für Fernreisende, die da zufällig vorbeifahren sollten und eigentlich nur den Dom anschauen woll(t)en.

    Du hast mich daran erinnert, dass ich in drei Wochen auf dieser Straße unterwegs bin, darum habe ich den Anbieter mal angeschrieben.

    Nils, falls Du die beiden "neuen" P260 vom Anbieter bekommst und vielleicht letztlich nur einen davon behalten magst, würde mich das zweite "neue" Exemplar interessieren. Wir wollten uns ja ohnehin mal wieder hier in Ffm sehen, würde mich (auch abseits des Monitors) sehr freuen. ;)

    Die Konsole ist wirklich in einem tollen Zustand, leider scheinbar kein Spiel dabei, oder hab ich was übersehen?

    Es ist das zugehörige Spiel "Cybermorph", was bei neuen Konsolen beilag, auch bei dem Angebot dabei. Man erkennt es nur nicht so gut - für die Jaguar-Controller gab es spielbezogen einlegbare Overlays, und die sind im Bild oben auf dem Spielmodul im Tütchen gepackt, dass man das Spiel selbst nur erahnen kann. In den Übersichtsbildern ist das Spieletütchen links neben den Anleitungen zu sehen, unterhalb des Netzteils, und auf dem Label des Moduls ist das einzige Stückchen grüner Farbe im gesamten Bild... ;)


    Aber ich glaub, ich würde einen Kopf kürzer gemacht werden, wenn ich das bringe...

    Dafür gibt es einen (lebensverlängernden) Trick: Man nehme einen Tag / Zeitraum, an dem man selbst frei (oder Freiraum) hat und ansonsten der Rest der Familie ausgeflogen ist. Dann time man den Ankauf / die Abholung so, dass die häusliche Rückkehr mit der Neuerwerbung ohne neugierige Augen (dank Abwesenheit) stattfindet - das erspart beiderseitig erhöhten Puls. Das neue Teil befördert man dann schnellstmöglich in die Sammlungsgefilde und kann ab dann im Brustton der Überzeugung behaupten, das Gerät sei "schon seit Eeeeewigkeiten in der Sammlung" und man habe es nun endlich "wiedergefunden" / "zum Testen herausgezogen" / "mal zyklisch nach vorne geholt"... Unterstützende Faktoren hierfür sind dann vor allem (a) eine fehlende Ahnung und Übersicht des Partners / der Familie über den genauen Bestand der Sammlung zum "Zeitpunkt X", und (b, optional) eine gewisse leicht chaotische (Un-) Ordnung in der Sammlungsaufbewahrung.


    Nebenwirkungen und Ausschlussanzeigen gemäß Packungsbeilage:


    Obiges Vorgehen funktioniert NICHT, wenn

    - der Partner beim Abholen der Neuerwerbungen im Auto wartet,

    - die Sammlung zuhause dank Sammlungsumfang n < 5 Geräte etwas zu "übersichtlich" ist,

    - man den Kaufbetrag vom gemeinsamen Konto und zusätzlich mit "sprechender" Kommentarzeile überweist,

    - man sich beim Tagestiming im Kalender vertut und hochbepackt bei der Rückkehr vom Kauf statt "leerer Wohnung" auf ein hocherfreutes Familienspalier im Hausflur trifft,

    und/oder

    - wenn die häusliche Version von Miss Marple oder Hercule Poirot das Dauergrinsen nach erfolgreichem Unterbringen des Neuerwerbs penetrant-investigativ hinterfragt und man dem Druck / dem Neubesitzerstolz nicht mehr gewachsen ist und das Geständnis aus einem herausbricht.


    Aus Erfahrung (und mit leichtem Grinsen) geschrieben von...

    mir. ;)


    P.S.: Hast Du noch keine Atari Jaguar in Ovp., oder reizt Dich da vor allem das "neu"? Ersteres wäre nämlich auch ohne Transfer aus Österreich und mit nem europäischen Originalnetzteil (das in der Anzeige ist ein UK-Modell mit deren Steckervariante) möglich, nur "neu" hab ich nicht hier... ;)

    So ein Problem hab ich momentan auch. Normale Kaltgerätekabel hab ich ohne Ende. Aber momentan suche ich zweidrei Stück mit diesem Stecker wie er bei den Thinkpad-Netzteilen dran ist, dreipolig aber so abgerundet, wenn ich wüsste, wie man das nennt und wo man die bekommt, wäre toll...

    Davon hab ich noch ne ganze Menge hier, die werden oft bei Notebook-Netzteilen verwendet. Falls es Dich mal wieder in meine Nähe verschlägt, kannst Dir hier ein oder zwei Stück abholen... :kafeee:

    1ST1 : Danke Dir für das Hilfe-Angebot - komme ich gerne drauf zurück, falls ich da beim Testen auf nen Stopp laufen sollte!


    Sind in Monitor und Rechnernetzteil keine RIFA-Netzfilter drin? Das würde den Test beschleunigen, denn ansonsten schraub ich immer erstmal die Netzteile auseinander - die RIFA-Detonatoren miefen mir zu lange und ausdauernd, wenn sie hochgehen... :tüdeldü:


    Den M24SP finde ich schon ganz schick, natürlich ist er schon dank der 10Mhz kein ganz so "schnöder" PC. Passt gut zu meinen IBM-PCs.


    Einzige Beschädigung bei meinem Exemplar ist der Tastatur-Clip rechts vorne an der Ecke - da ist was intern ausgebrochen, so dass diese Ecke ein wenig schlechter zusammenhält. Mal schauen, ob die ausgebrochenen Teile im Inneren liegen, evtl. ist das restaurierbar.

    Dann noch eine eigentlich nette Geschichte, die auf einem Link aus unserem Ebay-und-KA-Thread aus dem Forum basiert...


    Ich hatte den Frankfurter Anbieter des optisch verranzten APPLE IIe Systems auf Ebay-Kleinanzeigen, der von "100€ VB" auf eine verkappte Auktion umgeschwenkt war, noch vor dieser Aktion angeschrieben. Der Anbieter hatte mich am Folgetag dann wegen meiner Hinweise auf die Netzfilter im IIe- und Monitor-Netzteil angerufen, war auch supernett und hat mich gefragt, ob er mir den Apple mal "zum Draufschauen" vorbeibringen könne. Da ich schon gleich sagte, dass ich bei verkappten Auktionen automatisch raus bin und kein Interesse am Mitbieten habe, war meine Neugier trotz allem geweckt - Anschauen ohne eigenen Aufwand geht ja immer.. :kafeee:


    Kurzes Summary: der Verkäufer ist ein sehr junger Student, der Rechner ein Dachbodenfund aus der Familie, und als Student in einer WG braucht man Geld, daher die Aktion. Das komplette Apple-System ist von außen schon dreckig, der IIe sieht innen aber deutlich besser aus. Steckkarten: Epson-Druckerkarte, Floppy-Controller, 80-Zeichen-Karte und Z80-Karte. Software oder Doku gibt es keine. Entstauben tut innendrin Not, ansonsten hab ich keine mechanischen Beschädigungen gesehen. Mehr hab ich nicht gemacht, sonst hätte ich ja nem Käufer die Arbeit noch abgenommen - ach nöööö... Mittlerweile steht der Apple wieder beim Verkäufer.


    Warum die Story in dieser Rubrik steht? Weil der Anbieter eben supernett ist. Kurz vor seiner Fahrt zu mir kam eine Nachricht, dass auf dem Dachboden noch ein zweites Gerät war, und ob ich das haben mag...



    Wollte ich natürlich, auch wenn es "nur" ein schnöder PC und kein Vergleich mit dem Apple ist. Ein Olivetti M24SP mit originaler Tastatur und Monitor. Ebenfalls alles mit dicker Schmutzschicht, aber wer als Sammler alter Elektronik allergisch gegen Dreck ist, macht was falsch... ::vodoo::


    Die Teile sind mittlerweile provisorisch gereinigt, sehen weit besser aus, die Batterie im M24 ist entfernt und hat quasi keine Spuren hinterlassen, nun checke ich erstmal die Netzteile auf Netzfilter-Bomben und schaue nach schlüssigen Tantalen. Dann folgt mal ein Testlauf.


    So hat ein unverhoffter Kontakt also zu ner netten Aktion geführt. Auch wenn der Apple IIe kein Thema mehr war - die Anzeige ist lt. KA-Seite auf "verkauft", das Zeug soll wohl nach Österreich gehen...

    Nach langer Zeit gab es mal wieder ein bißchen was von Atari - ne komplette VCS jr. Konsole mit Controllern, Netzteil und Antennenkabel, dabei waren 28 Module:



    Nett an dem Paket sind vor allem der Kids-Controller, der recht seltene Controller vom Atari-VCS-kompatiblen Coleco Gemini und einige der Module (z.B. Miner 2049er, die ITT- und diverse Coleco-Module). Bis auf den Gemini-Controller dürfte ich zwar alles bereits gehabt haben, aber nachdem man hier fast nichts mehr in dieser Richtung (d.h. ältere Videospiele abseits der Nintendo-Massenware) findet, musste ich nicht lange nachdenken...


    Weiterhin ist noch ein Toshiba Satellite Pro 460CDX in prima Zustand (noch ungetestet) und ein NEC Versa 6230 Notebook (funktioniert), beide mit Pentium 1, hier aufgeschlagen. Unspektakulär, aber nett...

    Was für ein Sammelsurium in Borken!

    https://www.ebay-kleinanzeigen…mlung/2105918788-225-1324


    ... Quadra 840 av, quadra 610, 2x llci, llcx ..

    Und (zumindest bei dieser Anzeige des Anbieters) mal wieder nur "VB" und die Frage nach einem "fairen Angebot". Was "fair" hier ehißen soll, kann man an der getrennt eingestellten zusätzlichen Anzeige für den Quadra 840av erahnen - der wird nämlich (obwohl er ja auch im Konvolut stecken soll) schon alleine für "300 Euro VB" angeboten. Natürlich ohne Infos zur Funktionsfähigkeit, das wird (bei Konvolut und 840av gleichermaßen) schlicht weggelassen und nicht erwähnt.


    Nach meinen Erfahrungen mit den genannten Geräten erwarte ich (mindestens) auslaufende Kondensatoren beim 840av und den IIci und IIcx. Ob dort auch die Batterien gesaut haben, muss man noch zusätzlich in Betracht ziehen. Ist im Normalfall fast alles reparabel, sollte sich aber im Preis widerspiegeln - billig (aka. "Schnäppchen") dürften das aber alles nicht sein/werden.


    Für kleines Geld wäre es sicher einen Gedanken wert, wenn jemand viel Freude an Reparaturen hat... ;)

    Tatsächlich, hier ist die Auktion:

    https://www.ebay.de/itm/154995921633

    Und die wurde am gleichen Tag wie die Kleinanzeige eingestellt, nämlich am 15.05. - insofern hat der Verkäufer von Anfang an zweigleisig gespielt. Fehlt nur noch, dass der Herr die Anfrager auf seine Anzeige dann zum Mitbieten bei seiner Auktion animieren möchte. Perfides Vorgehen, finde ich. Wobei jeder Interessent mit minimaler Ahnung bei dem aktuellen Ebay-Preis (125 Euro) schon automatisch die Finger von dem Gerät lassen dürfte - sofern man kein Kernschrott-Sammler ist... ;)

    Ich hab den Anbieter gestern mal freundlich angeschrieben und auf die Thematiken Batterieschaden und Kondensatordefekt aufmerksam gemacht. Er hat sehr nett und freundlich zurückgeschrieben, wobei sich eine weitere um sich greifende, wirklich üble Unsitte gezeigt hat: er hat den Rechner gleichzeitig auch auf Ebay als Auktion eingestellt und dort bereits ein Gebot - für 125 Euro (es finden sich also auch immer wieder Ahnungslose, die zuviel Geld haben... *facepalm* ). Insofern *dürfte* der Rechner eigentlich garnicht mehr auf KA zu verkaufen sein, weil der jeweils aktuelle Höchstbietende mit Beenden der Auktion einen bindenden Kaufvertrag hat - sofern der Verkäufer nicht mit den üblichen fadenscheinigen "Begründungen" einen Auktionsabbruch forciert. Und wenn der Ebay-Bieter geschickt und vor allem konsequent vorgeht, dann kriegt der Anbieter u.U. ruck-zuck ein heftiges Problem.


    Egal wie, ich finde dieses parallele Einstellen in Ebay und EKA gleichzeitig sehr grenzwertig. Und wenig seriös. Schade, aber als Konsequenz daraus bleibt nur: Finger weg von solchen "Verkäufern"!! (Meiner Meinung nach, zumindest...)

    den unvermeidlichen Batterieschaden

    Und selbst wenn der es nicht ist, der das Gerät zum "erfolglosen Startversuch" gebracht hat - die SMD-Kondensatoren (falls ich mich recht an mein letztes Mainboard eines IIfx erinnere: weit über ein Dutzend 47uF oder 470uF 16V, die ALLE ihr Elektrolyt nicht mehr halten können) haben sicherlich alles in ihrem Umfeld gebadet und nagen dann seit Jahren an Chips und Leiterbahnen.


    Und die massive Ahnung, die der Anbieter hat, zeigt sich auch im Beschreiben des Apple-CD-Laufwerks als "DVD-Laufwerk"... *facepalm*


    Wieder ein Möchtegern-Schrottvergolder ohne Plan, der nur die Formel "Retro = Gold" aufgeschnappt hat...

    Wahrscheinlich Letzteres:

    - Das Bild des C65 sitzt etwas unprofessionell teilweise im Bindungsfalzbereich. Da scheint jemand nicht wirklich viel Erfahrung mit der Buchproduktion gehabt und das Bild einfach mittig auf der Fläche gesetzt zu haben. Platz für ne bessere Platzierung wäre mehr als genug gewesen. Okay, nicht, dass Commodore selbst immer "professionell" gearbeitet hätte, aber das passt m.M.n. nicht wirklich...


    - Bei einem solchen Buch hätte Commodore wohl kaum einen ungelabelten Rechner abgebildet - hier wäre wohl sicher ein Mockup mit passendem Label ( "C= Commodore 65") auf dem Rechner verwendet worden. Hier dagegen scheint ein Foto eines ungelabelten Protos genutzt worden zu sein.


    Solch ein Buch kann man heutzutage ja günstig und in hoher Qualität auch als Einzelexemplar herstellen lassen. Ist schon beeindruckend, was da alles geht. Ich hatte vor Jahren schonmal EPubli genutzt - Parameter einstellen, Dokument hochladen, einige Tage später ist das gebundene Unikat in super Qualität im Briefkasten. Erstaunlich...

    Bei SYS kann man keine Quelle angeben.

    Ahja...


    https://www.i8086.de/dos-befehle/sys.html


    Dann sollte diese und diverse andere Seiten schnell ihre Aussage zu der Syntax korrigieren. Wie gesagt - lange her und momentan mangels laufendem DOS-System nur aus der Theorie heraus und nicht nachgeprüft, daher fände ich ne Info interessant, welche der beiden Aussagen dann stimmt...


    Was soll das bringen?

    Man müsste mit einem SYS-Befehl ggf. auch von der nicht bootenden MS-DOS-5-Festplatte die dort anscheinend vorhandenen Systemdateien des dortigen DOS5 zusammen mit einem Bootsektor auf eine neue Diskette schreiben und damit auch nach Booten von einer DOS6.2-Bootdiskette eine Bootdisk für eine andere DOS-Version erzeugen können. Soweit die hergeleitete Theorie. Und hier krankte es dem TE doch anscheinend an einer nicht vorhandenen Bootdisk für DOS5... aber wie gesagt - das war nur ne Idee als Brainstorming zur Lösung - wer's besser weiß, macht's anders...

    Hmmm... lange nichts mehr mit MS-Dos gemacht, aber konnte man beim SYS-Befehl nicht auch neben dem Ziel noch die Quelle für die Systemfiles angeben? Dann könnte doch der Befehl


    SYS C:\ A:


    die Systemdateien von der Festplatte (DOS 5.0) holen und für's Bootfähigmachen der Diskette verwenden, wo sie sich im Hauptverzeichnis befinden (sollten). Falls sie dort nicht defekt sind.. Denn bei einem Booten von der DOS6.2-Diskette und einem simplen "SYS A:" sucht der Befehl doch bestenfalls im aktuellen Ordner (wo sich im Fall eines vorigen Wechsels nach C:\DOS zwar der DOS5-SYS-Befehl findet, aber nicht die Systemdateien dazu) und auf dem Bootlaufwerk (das wäre dann A: gewesen), was dann auch recht wenig bringt..


    Wie gesagt, meine DOS-Zeit liegt lange zurück, aber für irgendwas muss der "Quelle"-Parameter bei SYS.COM doch gut sein? ;) Falls der SYS-Befehl von der DOS6.2-Bootdisk wegen der Versionen meckert, könnte man alternativ ja auch den aus dem C:\DOS-Verzeichnis zu verwenden versuchen. Und falls es nicht funktioniert, hat das Probieren auch nur ne Minute gekostet...


    Ich bin selbst gespannt... ::pc::

    Gestern bekommen, zusammen mit ein paar anderen "Kleinigkeiten", letztlich nicht ganz billig: ein Apple Quadra 840av...



    Muss unbedingt gesäubert werden, wenigstens ist die Batterie nicht ausgelaufen und schon eben entfernt. Die SMD-Kondensatoren scheinen nur leicht gesaut zu haben, keine schlimmen Spuren zu sehen, die müssen halt standardmäßig gewechselt werden. Festplatte ist drin, Floppy und CD-Laufwerk (Caddy) ebenfalls, im Diskdrive steckt noch eine Diskette. Muss mich mal mit dem System beschäftigen, die 4 Ram-Sockel sind mit identischen "32x8"-Simms belegt (dürfte dann wohl 128MB heißen), in den VRam-Sockeln steckt nix, einzige Karte im Rechner ist eine "SuperMAC"-Grafikkarte. Testlauf noch nicht erfolgt, weil erstmal Batterie und Kondensatoren gewechselt werden.


    Die Substanz sieht relativ gut aus - keine erkennbaren Ab- oder Ausbrüche, nur die metallene Bodenabdeckung IM Gehäuse hat reichlich Rostbeschichtung. Schaun mer mal...


    Ansonsten gab es am WE noch ein Powerbook G4 17" (1,5Ghz, 2GB Ram) ohne Festplatte (läuft), ein PB G4 15" (1,5Ghz, 512MB Ram) ohne HDD (läuft nicht, Akku lädt, beim Einschalten/Rücksetzen aber nur ein tiefer "Gong"/Brummen und Blinken der Sleep-LED (1x, dann länger konstant weiß, dann wieder 1x Blinken usw.), einen IBM PS/2 55sx (386er) ohne Zubehör, ein Soundic Pong, einen RasPi mit transparentem Gehäuse, 2 BigBox-Spiele für PC und ein originales WinXP...

    1ST1 : Ja, Abholung am Abend sollte gehen, solange die Sachen nicht zu lange rumstehen. Platz ist immer ein knappes Gut. ;)


    SmallSmurf : Michelstadt im schönen Odenwald ist zwar schon eine Strecke bis hier, aber über Dieburg kommt man ja recht gut auf die A661 dann. Kannst mich auch gerne dann über PN anschreiben, zwecks Koordination...

    Peter wird bei mir am Frankfurter Berg (also im Nordosten, sehr nahe an der Ausfahrt Eckenheim/Preungesheim der A661) vorbeikommen, da er bei mir u.a. die ANS für kengelbr abstellen wird... Innenstadt braucht er dabei dann natürlich nicht, sondern streift Frankfurt quasi nur am Rand. ;)

    Wer fährt ?

    Da braucht wohl keiner mehr fahren, sofern sich nicht ohnehin jemand aus dem Forum hier die Sachen gesichert hat. Alles von NeXT ist nämlich schon nicht mehr online zu sehen, also sicher verkauft.


    Zum Abholen in 83365 Nußdorf (Südbayern bzw. Nordösterreich) gibt es etliche spannende Sachen, unter anderem eine NeXTstation mit Mono-Monitor für 180 Euro. Mir ist es zu weit weg, sonst würde ich die Hälfte der Sachen nehmen. :)




    https://www.ebay-kleinanzeigen…iste.html?userId=26398857

    Fairer Preis, würde mich jedenfalls auch interessieren...

    "Fairer Preis" ist eher heftig untertrieben, finde ich. Für 150 € plus 30 € ist diese Kombi regelrecht verschenkt. Aber klar, Preisvorstellungen sind ja immer individuell geprägt... ;)

    In der Größenordnung (500-600 Euro) könntest Du dann das Glück haben...

    In der Größenordnung bin ich lang schon raus ... :D

    Schon wieder verdrängt, diese Auktion, ich kauf eh nix bei EPray und hab auch ausreichend viele von den CBM II. Aber aus Neugier hab ich nachgeschaut - das Ding ist für 703,- Euro zugeschlagen worden. Bestätigt mal wieder (1) das aktuell genannte Preisniveau für diese Geräte und (2) dass es weiterhin Leute mit reichlich liquiden Mitteln und sabbernden Lefzen gibt, die die Preise dann in solche Höhen treiben und wohl auch zahlen.


    Muss jeder selbst wissen. In freier Wildbahn hab ich ewig keinen dieser Rechner mehr zu "vertretbaren" Preisen gesehen. Und dank Wissen über Internet und Retro-Welle sind selbst früher ahnungslose und desinteressierte Haushaltsauflöser soweit informiert, dass auch aus solchen Quellen kaum etwas unter 400 Euro kommen dürfte. Ausnahmen ausgenommen. ;)