Beiträge von Ralph_Ffm

    Da wir bislang aus Deiner Nachricht nichtmal den Namen des Herstellers geschweige denn eine Typbezeichnung des betroffenen Synthesizers kennen, macht die Anfrage leider keinen Sinn - ich habe etwa 20 Synthesizer in meinem Heimstudio, und, oh Wunder, die sind alle unterschiedlich... Sorry für den leichten Sarkasmus, aber schreib doch einfach, um welches Gerät es sich handelt und wie das Fehlerbild ist. Manchmal sind nämlich die Aussagen der sog. "Fachhändler" absoluter Müll, weil die keinen Bock mehr auf Reparatur alter Geräte haben.


    Ist es vielleicht ein Gerät der Firma Quasimidi? Das wäre das Erste, was mir bei "Firma existiert nicht mehr" einfällt, und da gab es wohl auch einige Rechtsprobleme mit der "inoffiziellen" Supportseite, die zu deren Schließung geführt hatte...

    Wollte so nen Mini-Trümmer schon immer haben, aber mir ist noch nicht klar, ob und wie ich den sinnvoll in die Sammlung integrieren kann...

    Kleb einfach vorne nen angebissenen Apfel drauf, dann passt das thematisch doch wieder, nachdem Du ja nur noch Cupertino-Krams sammelst... :ätsch:::vodoo::

    Was ich aus der Suchliste mit einem Griff verfügbar hätte:


    Einen super erhaltenen Atari 600XL, natürlich mit Netzteil, und je nach Tauschwunsch evtl. auch noch die originale (ansteckbare) 64k Speichererweiterung von Atari dazu.

    Einen Olivetti M10 in optisch und technisch super Zustand, läuft prima, erst vor wenigen Tagen getestet.


    Was mich interessieren würde:

    - Atari 1200XL

    - Matra Alice


    Taschenrechner, Organizer und Taschencomputer habe ich auch noch eine ganze Menge (in der Liste ist ja in der Hinsicht auch ein HP 75C aufgeführt) - kann ich bei Bedarf / Wunsch auch nochmal schauen.

    Nochmal zurück kurz zum eigentlichen Thread-Ersteller Peter aka. Kripston : hat einer von Euch in letzter Zeit nochmal was von ihm gehört? Irgendwie scheint einerseits nach dem damals letzten Post von ihm hier im Thread alles versandet zu sein, andererseits wird als letzte Aktivität der Oktober 2018 angezeigt.


    Ich hoffe mal, ihm ist nichts passiert.

    Die Chinesen merken schon das lieber bei einheimischen Händler bestellt wird also geben Sie wohl als Standort einfach irgend eine Adresse in Deutschland an

    Ich hab vor einer Weile mal bei EPay nach einem Preheater für die Heißluftlötstation geschaut, dabei einen vom Typ T-8280 (Hersteller ist eigentlich "Puhui", das Teil wird aber in China wohl eher noname gebaut) ins Auge gefasst und festgestellt, dass auf der Auktionsplattform die Preise zwischen 100 Euro und dem Doppelten variieren - für das gleiche Gerät und die gleiche "Leistung". Anbieter auch der günstigeren Neugeräte waren dabei i.a. chinesische Phantasiefirmen, die angeblich den Sitz in Hamburg haben, und die Geräte sind laut Angebot auch meist "ab Lager Hamburg" lieferbar und verfügbar.


    Was dahintersteckt, hab ich dann durch ein wenig Recherche schnell rausgefunden - ist über Amazon übrigens fast die gleiche Methode. Die meisten Geräte befinden sich keineswegs in Hamburg, sondern kommen fast durchweg direkt aus China bzw. dem asiatischen Raum. Als Kunde vertraut man allerdings oft auf "Lagerung in und Versand aus Hamburg", was auch noch vom angebotenen "Gratisversand" bestätigt zu werden scheint. Mittlerweile scheint auch als Standort für zumindest diese Geräte Tschechien verwendet zu werden, ob die Sachen dann wirklich dorther kommen, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ist man dort laxer mit den Einfuhrabgaben auf chinesische Produkte als hier, und der Zoll kontrolliert nicht, dann würde sich die Zwischenstation ja lohnen. Denn:


    Im Normalfall lagerten die gekauften Geräte mitnichten in Hamburg, sondern wurden dann direkt aus China an die Käuferadresse geschickt. War teilweise auch zu erkennen, weil der Lieferzeitpunkt der Ebay-Artikel in der Auktion schon mit einem Datum 3 oder 4 Wochen später angegeben wurde. Gewürzt war der Artikeltext dann mit dem Hinweis "International Buyers – Please Note: Import duties, taxes and charges are not included in the item price or shipping charges. These charges are the buyer’s responsibility." Und genau DAS ist dann diversen Leuten auf die Füße gefallen - die günstigen Geräte landeten reihenweise beim Zoll und mussten dort durch Zahlung der Einfuhrabgaben mit einigem Aufwand "freigekauft" werden. Manche gingen dagegen auch ohne Prüfung durch - die haben Glück gehabt.


    Man muss da wohl heute mit fast allem rechnen... :nixwiss:

    Ich bin bald bei Ralph_FFM - der hat anscheinend große Mengen in "Haufen" von klassischen Computern. Wenn ich es sehe - sage ich es dir zumindest.

    Na, kommendes Wochenende scheint es ja zu klappen mit unserem Treffen - hätte Dein Büdingen-Termin funktioniert, hätten wir uns auch schon vergangenes Wochenende gesehen.


    Eine Olivetti M21 habe ich allerdings garnicht, weder in der Sammlung noch (irgendwie dann logisch) in den Dubletten. Olivetti ist nicht ganz so sehr "meines", zu denen habe ich keinerlei "historische Verbindung", deshalb sind hier nur einige M10 vorhanden, die mir im Lauf der Zeit zugeflogen sind.


    Den Ralf würde ich auch gerne mal besuchen.

    Kannste ja gerne mal machen, Dietzenbach ist nicht wirklich weit vom Frankfurter Nordosten entfernt. ;-)

    Ich habe mich mit Roland (so heißt der Sammler) näher bekannt gemacht und wir haben uns bereits häufiger getroffen. Roland ist gesundheitlich stark angeschlagen und möchte mit und mit sein ganzes Sammelsurium aus den letzten Jahrzehnten verkaufen. Das ist eine große Menge und das schafft er einfach nicht.

    Ah, dann wird das klarer! Witzigerweise hatte mich wohl der gleiche Roland vor einer Weile schon wegen eines von mir in den Kleinanzeigen angebotenen CBM 8296D angeschrieben und gefragt, ob ich Commodore-Sammler wäre. Daraus entspann sich dann eine ganz nette Konversation über mehrere Nachrichten, wonach er mir diverse Dinge aus der Sammlung benannt und quasi (wie wohl vielen anderen auch) mal pauschal als "zu verkaufen" angeboten hatte, mit dem Zusatz, sich demnächst mal zu melden. Ist ne Weile her, aber wenn es ihm gesundheitlich nicht wirklich gut geht, verstehe ich das noch ein Stück besser...


    Bzgl. 2 Stück der Centipede-Module hatte ich Dir am Sonntag eine PN geschrieben, aber nix mehr dazu gehört. Wenn aber eh so eine gewaltige Menge an Sachen davon da ist, eilt es ja auch nicht. Wie Roland mir in o.g. Konversation schrieb, hatte er wohl durch diverse glückliche Fügungen mehrfach kistenweise Bestände ehemaliger Mitarbeiter von Homecomputerherstellern und Fanclubs übernehmen können. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, kann man da nur neidlos sagen...

    wow super klasse!!! funktionieren die etwa alle? Foto wäre toll... :)

    Funktioniert haben sie alle, zumindest bei Erhalt / Einlagerung hier - ich hab die Geräte alle mindestens 15 Jahre. Die Stacys sind unterm Dach, genau wie das eine ST Book, das zweite ST Book ist im Karton im Keller. Ich versuch mal, sie im Chaos hier rauszukriegen und ein Gruppenfoto zu machen.


    Ein paar Kollegen aus dem Forum waren schon bei mir und wissen nach Ansicht meines Kellers und der anderen Stockwerke, warum es manchmal mit Fotos bzw. dem Raussuchen von Geräten ein wenig dauert... ;-)

    Aus aktueller (und früherer) Erfahrung:


    DPD:

    Von dem Laden kann ich nur abraten. Der DPD-Drecksverein macht nämlich grundsätzlich nur EINEN Zustellversuch irgendwann zur Tagesmitte, wenn jeder normal arbeitende Mensch garantiert NICHT zuhause ist. Und nach 1x erfolglosem Klingeln wird dann nicht etwa beim Nachbarn hinterlegt (der den GANZEN TAG DA ist), sondern (sogar hier in Frankfurt als Großstadt) in einer locker 5 km entfernten Kleingarten-Kiosk-Franchise-Filiale. Penner, allesamt. Nischenanbieter ohne Kundenservice. Wie üblich wird dem Kunden die halbe Arbeit des Transports selbst aufgebürdet, und zusätzlich ist selbst bei direktem Antreffen des Empfängers die Paketlaufzeit i.a. mindestens ein Tag länger als bei DHL. Aber man hat ja nach Ablage im "Pickup Paketshop Versteck" ganze 7 Tage Zeit, bevor es zurückgesandt würde... *grrrrrr* :censored:::vodoo:::wand: Kundendienst und Komfort: nicht existent. Indiskutabel.


    Hermes:

    Geht so, solange man nichts Zerbrechbares oder Wertvolles versendet. Top-Erfahrung war ein Paket mit 3 Posso-Diskettenboxen per Hermes. Als es ankam, flogen die Brocken drin rum, das Paket war geöffnet und wieder verschlossen, und statt der (bei Ebay gekauften) 3 Boxen waren eine komplette, eine stark zerbrochene Box und ein paar kleinere Plastikstücke im Karton. Rückfrage bei Hermes ergab, dass die Typen was mit Schwung auf das Paket draufgeknallt hatten, und als das Paket durch den dadurch entstandenen inneren Bruch etwas Stabilität eingebüßt hatte, haben sie es geöffnet, die total zerstörte 3. Diskettenbox ENTFERNT UND WEGGEWORFEN, das Paket wieder verklebt und OHNE HINWEIS o.ä. ausgeliefert. Da es mein Vater angenommen hatte, hab ich das Drama dann erst am Abend bei Holen festgestellt, als der Zusteller schon weg war - sonst hätte ich es ihm um die Ohren gehauen. Eigentlich war das Entfernen der von Hermes zerstörten Box und das Verschweigen rechtlich gesehen Diebstahl. Aber bei 15 Euro für 3 Boxen wäre es nur ums Prinzip gegangen, und mein Prinzip ist seitdem: Herpes ... äääh... Hermes, nein danke!


    DHL:

    Meine "Waffe der Wahl". Am Arbeitsort hab ich ein "richtiges" Postamt, die Mitarbeiter kenn ich dank häufiger Einlieferungen, und mindestens 95% der eingelieferten (und per Online-Frankierung vorfrankierten) Pakete sind am Folgetag schon beim Empfänger - egal wo in Deutschland. Bruch hab ich noch nie gehabt, weder als Versender noch als Empfänger. Bei den "Paketshops" (aka Kiosk, Wäscherei und Trinkhallen) ist das alles deutlich langsamer, da die Abholung natürlich 1-2 Tage extra kostet. Also - selektiv nutzen; ich nehme die Filialen nur, wenn es garnicht anders geht...

    Die Karte ist doch gar nicht bzw. fast nicht bestückt ... selbst wenn jemand 5000 Euro (= lächerlich) dafür bezahlen würde, woher bekommt er dann die "Bestückung" ?

    Und selbst wenn derjenige die Chips zur Bestückung bekommt, ist noch lange nicht gesagt, dass das Board irgendeinen Nutzen oder eine Funktionsfähigkeit hat. "Wurde in den 90er Jahren bei Ausräumen des Entwicklungslabor Braunschweig entsorgt [..]" ist dafür nicht gerade ne Garantie. Und der Schwachsinn seitens des Verkäufers, für sowas einen Vergleich mit einem C65 zu ziehen, zeugt nur von der mittlerweile üblichen Geld-Geilheit des Anbieters.


    "Eine tolle Wertanlage wenn man die Preise des c65 sieht... Ultrarar" - genauso wertbeständig und ultrarar wie das "ultraseltene und einzigartige Wurstbrot-Einpackpapier des Commodore-Niederlassungsleiters Braunschweig vom letzten Tag vor Schließung der Werkstore, mit originalen Nutzungsspuren und authentischem Vollkornbrotkrümel (links oben)", das von der fachkundigen Putzgehilfin vor dem unwiderbringlichen Verlust gerettet wurde und sich seither in Sammlerhand befindet... #kruschtel* Wo isses denn nur...?! Aaahja, hier! Oh, ist das nicht ein Butterfleck in Form von Jack Tramiels Gesicht, genau in der Mitte!?!? Platz da, ich muss Ebay öffnen - wen interessiert noch Joseph Beuys oder so ein komisches Tuch mit Jesus' Gesichtsabdruck, wenn er solch eine geschichtliche Ikone erwerben kann!?!?


    /ironisch-zynischer Sarkasmus mit Witzeinstreuungen OFF/ ;-)


    In Zeiten, in denen man jeden Dreck für Gold verkaufen kann, wird auch dieses Teil sein Opf... äääääh, seinen Abnehmer finden.


    Kopfschüttelnde Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Kein Problem, es bekommt sowieso niemand, weil keiner Musikequipment anbieten kann. So ala M1, D10, K4 usf.

    ...und selbst diese Synthesizer sind Tammy nicht alt genug, sie sucht eher Analoges. Denn Korg M1, Roland D10 / D110, Korg K4 usf. hab ich im Studio- und Sammlungsbestand durchaus doppelt, wie ich schonmal im Rahmen der "großen" Tauschaktion geschrieben hatte...


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Die Karte ist für einen Zenith Data 80286. Die Rechner haben das "Problem", dass sie nicht wirklich Standard sind, sondern man z.B. für diese Karten wie oben eine spezielle Backplane braucht. Anscheinend ist in diesen Zenith-Rechnern alle ziemlich proprietär, obwohl sie grundsätzlich ISA unterstützen.


    Erleuchtend könnte folgender Link auf ein (englischsprachiges) Forum sein:


    https://www.vogons.org/viewtopic.php?f=46&t=62463


    Da werden die Komponenten und Besonderheiten des Gerätes und der Erweiterungen inhaltlich recht gut auf den Punkt gebracht. Ich hoffe, das hilft bei der Zuordnung weiter...


    Grüße,

    Ralph.

    Hmmm, mal kurz die Excel-Liste von 2006 rauskopiert, ein wenig ergänzt um die Zugänge, die ich parat habe:


    Amstrad GX 4000

    Atari Jaguar

    Atari Lynx

    Atari Lynx II

    Atari VCS 2600 Urversion

    Atari VCS 2600 Holz 4-Schalter

    Atari VCS 2600 schwarz 4-Schalter

    Atari VCS 2600 jr. großer Regenbogen

    Atari VCS 2600 jr. kleiner Regenbogen

    Atari VCS 2600 jr. schwarz

    Atari VCS 7800

    Atari XEGS

    AudioSonic Programmable Video Sys.

    Colecovision (mit allen Erweiterungen und diversen Controller-Arten)

    Commodore C64 GS

    Commodore Amiga CD32

    Commodore Amiga CDTV

    Goldstar 3DO

    Goldstar CDi 750

    Grundig Super Play Computer 4000

    Hanimex TVG 070c

    Interton VC-4000

    ITT Telematch

    Mattel Intellivision

    Mattel Intellivision II

    MB Microvision

    MB Mini-Senso

    MB Senso

    MB Super Senso

    MB Vectrex

    Microsoft XBOX

    Microsoft XBOX 360

    Microsoft XBOX One

    Mr. Altus

    Mustang 9016

    NEC CoreGrafx (PC Engine)

    NEC CoreGrafx 2 (PC Engine)

    NEC TurboGrafx 16 (PC Engine)

    NEC SuperGrafx (PC Engine)

    Nintendo Gameboy Classic

    Nintendo Gameboy Color

    Nintendo Gameboy Pocket

    Nintendo Gameboy Advance SP

    Nintendo Gameboy DS / DSlite

    Nintendo Gameboy 3DS

    Nintendo Gamecube

    Nintendo Famicom (Family Computer)

    Nintendo Nes

    Nintendo Nes (US-Version)

    Nintendo Nes Demo-Unit M82

    Nintendo S-Nes

    Nintendo S-Nes (US-Version)

    Nintendo 64

    Nintendo Virtual Boy

    Nintendo Wide Boy

    Nintendo Wii

    Nintendo Wii U

    Nordmende Teleplay

    Palladium Tele-Cassetten-Game

    Panasonic FZ-1 3DO

    Panasonic FZ-10 3DO

    Philips G 7000

    Philips G 7400

    Philips CD-i 210

    Philips CD-i 220

    Philips CD-i 450

    Philips CD-i 470

    Philips CD-i 660/00

    Saba Videoplay Model Fairchild

    Saba Videoplay 2

    Sanyo Famicom Video Titler

    Schmidt TVG-2000

    Sega Dreamcast

    Sega Gamegear

    Sega Genesis

    Sega Master System

    Sega Master System 2

    Sega Megadrive

    Sega Megadrive 2

    Sega Mega CD

    Sega Mega CD 2

    Sega 32X

    Sega Saturn

    SHG Blackpoint

    SNK NeoGeo AES

    SNK NeoGeo CD

    SNK NeoGeo Pocket

    SNK NeoGeo Pocket Color

    Sony Playstation

    Sony Playstation 2

    Sony Playstation 3

    Sony Playstation 4

    Sony PSone

    Sony PSP

    Soundic Programmable Console

    Tchibo Tele-Fever


    Pongs

    Atari Hockey Pong

    Atari Stunt Cycle SC#450

    Bildschirmspiel #01 (DDR)

    Interton VC 3000 mit Lichtgewehr

    Körting Telematch

    Philips Odyssey 2001

    Philips ES 2201

    Spectrum

    Universum Multispiel 4106

    + noch einige weitere Pongs


    2 Stand-Videospielautomaten (28" Bildschirm, drehbar)

    ca. 325 Automaten-Platinen

    SNK NeoGeo MVS mit Modulen


    plus Handhelds, Game&Watch, usw.


    Grüße aus dem Sammlungswirrwarr,

    Ralph.

    Ich bin dabei, bitte 1x die besagte Deluxe-Variante...


    Übrigens - Du hast Shipping mit 30 Dollar wohl versehentlich auf EIN Exemplar draufgerechnet - ich gehe mal von 30 Dollar für die Sendung mit 5 Stück aus, dann kommt man auf (5x 104,25$) + 30$ = 551,25$ . Darauf dann 19% Einfuhrumsatzsteuer, das wären in toto 655,99$.


    Das wieder zurückgerechnet auf 1 Exemplar: 655,99$ /5 = 131,20$


    Dollarkurs anlegen, dann kommen tagesaktuell so ca. 115 Euro raus.

    Liege ich da richtig, stimmt das?


    Grüße & danke,

    Ralph.

    So, allerletzter Aufruf am Gate, die restlichen Teile, die noch nicht vergeben sind, beginnen sonst das Boarding im Kofferraum und fliegen - Kurzstrecke, zum Wertstoffhof meines Vertrauens (auch wenn ich keiner der Gestalten dort weiter als 5cm traue...)...


    Wäre zwar schade drum, aber offensichtlich braucht keiner was für Ersatzteile o.ä.


    Nochmal als Update:

    #3 und #7 sind bei ITnetX .

    #2, #9 und #11 sind bei Lemming .

    #1 und #12 gehen an kengelbr .



    Übrig noch:

    #4, #5, #6, #8, #10, #13 und #14.


    Alles zusammen für... hmmmm... 20 Euro plus Versand?

    Wie großzügig ist denn der Rabatt ungefähr? Müsste man ja schon abschätzen können, damit es ins Budget passt...


    Interesse hätte ich angesichts einer Unmenge an Macs, zu denen ich nicht immer die passenden Laufwerke rauskramen will (oder kann), eigentlich schon. Kommt aber auf den Endpreis an.


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Ist bei Elaay und 1ST1 die gleiche Auktion, die verlinkt ist... schon spannend, wie man damals "tragbare" Computer gebastelt hat... ;-)


    Als Kuriosität sicher spannend und auch nett, aber sammelwürdig finde ich das nur in engen Grenzen. Da hat jemand / ein Unternehmen die Teile und Zubehöre eines Apple II Systems geschlachtet und zusammen in einen Koffer gedübelt - Apple selbst wohl eher nicht... Die Chips, die da vollmundig mit "1978" angegeben werden, sind (zumindest auf den Fotos) bei den ROMs nur das *Copyright* - die Datecodes der Romchips sind dagegen von 1981, die restlichen erkennbaren Chips haben Datecodes von 1981 bis 1983. Insofern ist das Gerät definitiv keine "frühe" Maschine. Vielleicht eher ein Bastelteil für einen fliegenden Handelsvertreter o.ä.


    Trotzdem spannend, aus meiner persönlichen Sicht aber jetzt schon am Rande einer sinnvollen Bepreisung. DAS mag aber jeder für sich selbst evaluieren...


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Update:

    Weg sind bereits die Nummern #2, #3, #7, #9 und #11. Danke an ITnetX und Lemming für die prima Abwicklung!! Ich hoffe, Ihr habt Freude an den Geräten! ::hacking:::thumbup:


    Die Reservierung von Nummer #1 für nicetux hebe ich hiermit wieder auf. Nach Austausch von Versandadresse gegen Bankverbindung habe ich bis heute weder den vereinbarten Betrag erhalten, noch hat nicetux seither auf irgendeine meiner zahlreichen (!) Rückfragen überhaupt reagiert. Ich hoffe, ihm ist nichts passiert, denn dann hat er sicherlich andere Sorgen als alte Computer und Co., aber ansonsten finde ich Nichtmelden einfach unfein. Und 7 Wochen ohne Antwort sind wahrlich genug Wartezeit.


    Deshalb: Nummer #1 und Nummer #12 sind ab jetzt reserviert für kengelbr ...

    Der originale Thread von rfka01 hat ja gerade erst seinen 1. Geburtstag gefeiert, ob der noch aktuell ist, weiß ich nicht. Die Bilder von damals waren jedenfalls relativ "unauffällig", was die Kondensatoren angeht. Heißt aber, wie Peter sagt, eher nix, ich hatte bei nem Netzteil eines Dynacord ADS-Samplers fast den gleichen Zustand - rhythmisches Pulsen eines Britzel-Sounds, zusammenbrechende Spannung, Gerät lief nicht an. Das waren die (optisch alle noch gut aussehenden) Kondensatoren, seit Austausch des kompletten Satzes läuft der Musiksampler wieder wie ne Eins...


    NIXDAS Wenn der Rechner noch läuft, schließe ich mal den üblichen Netzfilter-Kondensator mit Sicherheit aus. Erstens hätte der übel "geduftet", und zweitens legt dieser Kondensator i.a. dann auch das Netzteil lahm, wenn er geflogen ist. Am besten nimmst Du den Rechner mal richtig auseinander - nicht, dass auf einer der anderen Komponenten was geflogen ist, was man auf den ersten Blick nicht mitbekommt... (Bildschirm, Laufwerke, Hauptplatine etc.). Nach nem Knall sollte jedenfalls doch eine sichtbare Bauteilveränderung irgendwo im Gerät wahrzunehmen sein. Und bevor ich die nicht gefunden hab, würde *ich* den Portable III erstmal lieber nicht mehr einschalten...

    Der erzielte Preis ist doch für diese 'Sammlung' völlig unrealistisch.

    Da stimme ich Toast_r komplett zu - in dieser ganzen Zusammenstellung sehe ich nicht ein einziges Teil, das nicht unter der Rubrik "Massenware" läuft. Dazu alles mehr oder weniger ungetestet, fehlende Tasten, fehlende Monitorklappen - da scheint jemand aus einem Entsorgungsbetrieb über Jahre immer mal wieder eines der Geräte "gerettet" zu haben, hat es in den Keller gestellt und.. schlicht "nix" damit gemacht. Wäre es das Wort "Sammlung" wert, dann hätte sich der Verkäufer mit den Sachen beschäftigt, sie gereinigt, getestet und ggf. komplettiert.


    Lauthals lachen musste ich dann beim Auktionstitel: "Riesige Commodore C64 C65 C128 VC16 Amiga Laufwerke Monitore Zubehör Sammlung". Leider ist mir das Detailfoto des in der Überschrift angepriesenen "C65" entgangen - wahrscheinlich liegt der unter dem "VC16", der anscheinend von einer stylischen Rauchglasabdeckung im Vordergrund verdeckt wird. Oder der Verkäufer hat die Vitrine samt Sicherheitsbeamten nicht ablichten dürfen, in der sein C65 steht, weil besagter Bewacher Angst hatte, mit dem Gerät zusammen als Bundle verkauft zu werden. Aber wahrscheinlich ist nur in der *Überschrift* die Wortstellung versehentlich falsch - es sollte "C65-Zubehör" heißen, und das ist der *tadaaaaa* (Fanfarentusch!) Competition Pro Joystick, den man halt auch an einem C65 anflanschen kann... Hurra, damit sind also die >7000 Euro Auktionspreis gerechtfertigt und endlich verständlich! Sowas Seltenes aber auch... ;-)


    Schaut man sich den mal den zweithöchsten Bieter an, der hier den Preis erheblich gepusht hat, wird das Grinsen noch breiter. 4 Bewertungen hat er, hat laut Details in den letzten 30 Tagen auf etwa 20 verschiedene Folienschweißgeräte-Auktionen eines immer identischen Anbieters geboten ;-) , und beim "Sammlungs-" Verkäufer hat er noch eine zweite Auktion beboten - in der Rubrik "Staubsauger"... Ich bin mir sicher, dieser Bieter wollte eine völlig neue Kombination von Geräten in einer Techniksammlung erstellen, nachdem ja letztens erst Zeitschaltuhren und Heizungsthermostate die Adelung als "sammelwürdige Computertechnik" erfahren hatten... :ätsch:


    So, ich muss mal schnell in den Keller jetzt und 20 meiner Amiga 500 zu einem fotografierbaren Berg zusammenschieben - ich brauch noch ein neues Auto...


    Lachend, mit ironischen Grüßen aus Frankfurt,

    Ralph.

    Sehr erfreulich zu sehen, wie der Assembler-Kurs hier im Forum zum Lernen und Umsetzen motiviert. Top!


    Als "Cracken" würde ich das Obige allerdings nicht bezeichnen - "Patchen" oder (ansatzweise) "Modden" trifft es viel eher. Cracken ist das Analysieren eines geschützten Programms und Entfernen des Programm- bzw. Kopierschutzes, dazu kam in den guten alten Zeiten von C64 und Amiga i.a. auch noch das Packen des vom Kopierschutz befreiten Programms und seiner Daten und das Einbinden eines netten Cracker-Intros. War das ursprüngliche Original eine Tape-Version, wurde es normalerweise auch gleich zur Diskettenversion "konvertiert" (Nachlader etc.).

    Kleine Zwischenfrage. Wie haben das eigentlich die Jungs in den 80ern gemacht, bevor es Freezer-Module gab ?

    Damals musste man die Programme noch schrittweise und mit den zur Verfügung stehenden Programmen auseinandernehmen oder sich selbst passende Tools schreiben. Unabdingbar war da ein *mehr* als fundamentales Wissen über den 6502/6510-Prozessor (anfangs reichte noch das "normale" Know-How, später waren dann Sachen wie die "illegalen" Opcodes auch gefragt), Tiefenwissen über die C64-Architektur und viel Logik.


    Hatten die den Speicherinhalt manuell durchsucht oder wurde ein geändertes Kernal mit Monitor benutzt und dann nach einem Warmstart-Reset durchstöbert ??

    Das war je nach Programm und Kopierschutz unterschiedlich... individuell halt. Ein geändertes ROM lässt sich aushebeln, indem man das ROM insgesamt abschaltet (dafür ist in der Zeropage Adresse $01 da) - Assemblercode braucht grundsätzlich erstmal kein ROM, solange er alle Routinen selbst mitbringt.


    Vereinfachter Exkurs:

    Der C64 bringt volle 64 Kilobyte RAM im Bereich von $0000-$FFFF mit. Damit ist der volle Adressraum des Prozessors mit RAM belegt. Um hier aber auch noch das ROM mit dem Betriebssystem und die Register des Chipsatzes (CIAs, VIA) unterzubringen, lassen sich über die Zeropage-Adresse $01 (Bits 0 bis 2) die entsprechenden Chips "über" das vorhandene RAM einblenden. Sind die ROMs aktiv (BASIC von $A000-BFFF, KERNAL von $E000-$FFFF, Zeichensatz-ROM von $D000-DFFF), bringt ein Auslesen einer Adresse im ROM-Bereich den Inhalt des ROMs, aber ein Schreibzugriff erfolgt immer auf das darunterliegende RAM. So kann man z.B. das BASIC-ROM ins darunterliegende RAM kopieren, es modifizieren oder austauschen und dann durch Schreiben eines entsprechenden Wertes "umschalten". Oder man nutzt den "versteckten" Speicher in Assembler wie normalen Speicher für Daten, indem man bei Lesezugriff immer oder kurzzeitig das ROM ausblendet.


    Besonders ist allerdings der Bereich $D000-$DFFF, weil er quasi 3fach belegt ist: hier wird auch der I/O-Bereich eingeblendet (CIAs, Videocontroller, SID), der normalerweise aktiv ist. Lesezugriffe liefern bei eingeschaltetem I/O-Bereich dann die Inhalte der I/O-Register (in $D020 z.B. die Rahmenfarbe), Schreibzugriffe gehen dann allerdings nicht ins RAM, sondern eben auch in die I/O-Register - sonst könnte man keinerlei Geräte etc. ansteuern...

    /Exkurs Ende


    Viele Spiele "überladen" also die ROMs durch eigene Routinen im RAM darunter und schalten dann das ROM schlicht ab. Ansonsten wäre ein geändertes ROM (als Eprom etc.) aber ein gutes Mittel zum Anfang. Vor allem läßt sich darüber auch ein simpler Reset-Schutz des originalen ROMs aushebeln: Module am Cartridge-Port des C64 starten automatisch, weil das Betriebssystem im ROM prüft, ob ab $8000 im RAM die Zeichenfolge "CBM80" vorhanden ist. Dort wird nämlich bei gestecktem Modul dessen Speicher eingeblendet. Hinter der Kennung folgt dann die Einsprungadresse des Moduls, und schon läuft das dort gespeicherte Programm. Ein Originalprogramm kann nun bei gestecktem Modul den eigenen Start verweigern, ansonsten kann es aber die Kennung selbst im RAM ablegen und dahinter auf seine eigene Reset-Routine etc. verweisen.


    Zurück zur Frage wieder...


    Erstmal sollte man das zu knackende Programm ein paarmal starten / spielen. Nur so bekommt man ein Gefühl dafür, welche Schritte beim Laden und direkt danach anstehen, was für die nachfolgend zwingend notwendige Codeanalyse erforderlich ist. Wie lange dauert das Laden? Gibt es Pausen (= mehrere Dateien nacheinander geladen)? Kommt eine Grafik und danach direkt das Spiel, oder wird bei stehendem Titelbild nachgeladen? Usw... ;-)


    Dann schaut man sich den Loader des Programms (meist ja ein Spiel) an und versucht, einen Autostart zu verhindern. Schon das ist hochgradig individuell, meist werden durch "absolutes" Laden (von Disk per ",8,1") bestimmte Adressen der Zeropage überladen und Vektoren ausgetauscht, so dass die Laderoutine direkt in das eben geladene Programm einspringt / zurückkehrt und der Loader sofort übernimmt. Hat man den Loader seziert, kann man ihn entweder im Speicher (vor allem bei Tapes) oder auf Disk so anpassen, dass er nach dem Ladevorgang wieder in den Monitor/Debugger des Crackers springt oder zumindest das nachgeladene Programmteil nicht ausführt.


    Schon hier hilft nur noch Hardcore-Wissen über den Prozessor UND die Eigenheiten des C64 weiter. Viele Kopierschutzmechanismen sind ziemlich kreativ - eigene Packalgorithmen, timerbasierte Ladezeitverifizierung, Prüfsummen über Dateien oder Teile des geladenen Codes, eigene Tape- oder Disketten-Formate, illegale 6510-Opcodes, selbstmodifizierender Code, das alles kann man finden. Hat aber wirklich Spaß gemacht und war irgendwie auch sportlicher Ansporn, diese Tricks herauszufinden und dem Programmierer bzw. der Firma zu zeigen, dass man auch sowas cracken konnte... ;-)


    Herausforderung war, die Programme ggf. auch zu verbessern. Trainer einzubauen. Mehrteilige Programme mit eigenen Laufzeit-Packern zu einteiligen Programmen machen. Einen (technisch meist ambitionierteren) Vorspann einbinden. Die Musik von "Commando" war übrigens echt klasse - die konnte man modular extrahieren und per Interrupt auch in eigenen Intros im Hintergrund einbinden... ;-)


    Bevor das nun hier noch ein eigener Kurs zum Thema wird, mach ich mal lieber im Büro meine "richtige" Arbeit weiter. :-D


    Good old times... ::solder::::hacking:::capone:


    Grüße,

    Ralph.