Posts by Ralph_Ffm

    nalkem :

    Die grünen Rechner haben keine aufgedruckte Bezeichnung, der in Ovp. zeigt auch keinen Hersteller, sondern nennt sich schlicht "Your Computer". Faktisch basieren alle auf dem Lizenzdesign der Hongkonger Firma Lambda Electronics, das von einer riesigen Anzahl an Nachbauern aufgegriffen wurde. Meist subsumiert man die Rechner unter "PC 8300". Relativ unspektakuläre Z80-Clones...


    Siehe auch:

    http://www.old-computers.com/museum/computer.asp?c=1168


    Hier nochmal Bilder meiner Geräte - die Unter, und Rückseiten spare ich mir, da steht nix drauf, rein weiß...


    Mit-Auslöser der Grabungen war eigentlich, dass ich während des Urlaubs mal die Netzfilterkondensatoren meiner Sharp-Rechner (MZ-7xx, ggf. MZ-8xx, MZ-80a, MZ-80k), einer "geflogenen" 1541, der TA Alphatronic PCs und des Victor Sirius austauschen wollte. Um dranzukommen, musste teilweise die erste Stapelreihe abgetragen werden, und da ich auch für juergenfg nach den Apple-Notebooks suchen musste, hat das Ganze etwas Eigendynamik bekommen.


    Auf die Weise hab ich auch mal ne bessere Chance, die verkauf- oder tauschbaren Dubletten zu sichten und zu testen. Dank besagter Netzfilter-Aktion weiß ich z.B. jetzt, dass ich demnächst je einen Sharp MZ-721 und MZ-731 zum Verkauf stellen kann, beide mit neuen Netzfiltern, funktionierndem Tapelaufwerk, durchgetestet und grundgereinigt. Hab nur leider beim Checken keine Fotos gemacht, aber es eilt ja auch nicht... soooo viel zu tun, soooo wenig Zeit dafür... ::heilig::::solder::::hacking::

    Ich hab endlich mal angefangen, einige lose rumstehende Geräte in Kartons zu packen, damit der Bestand besser zu kartografieren und katalogisieren ist. Netter Nebeneffekt ist, dass ich dabei mal wieder durch die Stapel bis zu den Regalen vorgedrungen bin. Hier mal ein paar Impressionen der aktuell "aktiv bearbeiteten" Ecke...


    Sind schon ein paar nette Kleinigkeiten dabei.




    Danke für die Aufklärung, BeniBluemchen ! Dann ist das wirklich schäbig - erst in einem Forum das System zum Laufen zu bringen versuchen, dann aber nach Misserfolg quasi zu verschweigen, das wirklich restlos *jedes* Teil im Package defekt ist... was für ein "ehrlicher" und "zuverlässiger" Anbieter - nicht!


    Mit dem Wissen im Hinterkopf scheinen die 2 Sätze "You know the story, it was a working computer when shelved, but its been resting in a file cabinet for 30+ years." und "...will take a genius to get it going again, sold as is." als schwacher Versuch, um danach zu behaupten, der Käufer hätte ja gewußt, worauf er sich einlässt. Solche Verkäufer wünscht man ja seinem ärgsten Feind nicht an den Hals... ::kotz2::

    Ich kann da auch nix Schäbiges dran finden... :grübel: Der Zustand ist nunmal gebraucht, aber definitiv nicht "verbraucht" oder gar "übel", und noch dazu ist das System mit Zubehör und Literatur fast überkomplett. Der Hinweis für den Käufer, dass "as is" verkauft wird und er dann selbst dafür sorgen muss, das System zum Laufen zu bringen, ist wohl eher Gewährleistungsgründen als einem bekannten Defekt oder Restaurierungsnotwendigkeiten geschuldet...

    Der blaue KIM-1 ist definitiv ein späteres Modell, mit ziemlicher Sicherheit eine Rev. E. Die sichtbaren Chips haben fast alle einen Datecode von Mitte / Ende 1977, das Teil ist also alles andere als "von 1975" - und der Verkäufer hat sich auch ein Bild der gesamten Platine "gespart", auf der man oben eindeutig sehen würde, dass "C= MOS" draufsteht. Nichtsdestotrotz - angeblich ist die blaue "Rev. E"-Platine auch relativ selten, sieht schick aus - und jeder KIM-1 ist was Tolles und Besonderes.


    Die erste Revision (Rev. A) hat grundsätzlich eine grüne Platine und oben nur "MOS" als Hersteller stehen. Meine beiden KIM-1 sind in der Hinsicht identisch (beide Rev. A, grüne Platine, Chip-Datecodes jeweils Ende 1975 bis 1. Hälfte 1976, aber nur die datecodeseitig "frühere" der beiden mit weißem Keramik-Prozessor). Da auch auf der besagten "früheren" Rev. A einige Chips mit Datecode von Anfang 1976 sind, wäre mal interessant zu wissen, ob überhaupt jemand eine Rev. A mit Chips ausschließlich von 1975 hat...

    Bei dieser neuen Anzeige in E-Kleinanzeigen musste ich direkt an DeSegi denken:


    https://www.ebay-kleinanzeigen…hilfe/1178276091-228-3381


    Der "Anbieter" sucht zwar anscheinend nur erstmal Hilfe bei der Identifikation des Gerätes, das ein kompletter Selbst-Umbau eines C64 samt Floppy zu sein scheint, aber wer weiß - vielleicht gibt er das Teil dann ja auch in die berüchtigten "besseren Hände" ab?


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Wieso denn *klein*? :ätsch:

    93 - weil man dank Schneider und Amstrad das gleiche Gerät wegen unterschiedlicher Labels gleich 2x kaufen und sammeln kann.


    94 - weil Gummi-Antriebsriemen in Diskettenlaufwerken nach 35 Jahren für viel zusätzlichen (Reparatur-) Spielwert vor dem eigentlichen Spielen sorgen.


    95 - weil man CPC-Neulinge mit dem Konzept einer im Monitor eingebauten Stromversorgung für den Computer so schön irritieren kann, weil das gewohnte externe Netzteil fehlt.


    96 - weil 3"-Disketten sich dank CPC zum Weltstandard entwickelt haben... nicht... aber dank ihm zumindest nicht ganz vergessen werden.

    Von dem Atari E.T. habe ich 2 Stück (ein PAL und eins NTSC)

    Das Atari-E.T.-Spiel ist Massenware, eigentlich nur ein paar Cent wert. Dass da einige Vollhonks versuchen, mit dem Hinweis auf die in der Wüste verscharrten und wieder ausgebuddelten Cartridges dem Spiel das Label "selten" oder "Rarität" mit dazu passendem Phantasiepreis anzupappen, ist halt der Ahnungslosigkeit vieler Möchtegern-"Sammler" geschuldet. Deshalb, zum Mitschreiben: preisgünstige Massenware!! Und das Wort "preisWERT" habe ich angesichts der grottigen Spielqualität absichtlich vermieden...


    Das hier gefeaturte (tolles DEnglisch-Wort) Modul ist dagegen ein Kuriosum eines völlig anderen Herstellers. Das Spiel wurde von einer Hinterhof-Spieleschmiede als Erstling in Kanada projektiert, kurz bevor der Videospiel-Crash den Markt zerstört hatte. Statt es entweder komplett in der Versenkung verschwinden zu lassen oder es doch noch breiter anzubieten, hat der Programmierer es den armen Opfern in der Nachbarschaft angeboten - wer weiß, wie wenige da von den nur 100 vorproduzierten Einheiten überhaupt Käufer fanden. Die "Verbreitung" war also eher zufällig und nur lokal, zumal Kanada außer diesem Spiel wohl keine 2600er Spiele ansonsten als Eigenproduktion vorzuweisen hatte.


    Ob man das nun haben muss, darf jeder selbst entscheiden. Für mich persönlich rangiert es eher im Bereich der "Homebrew-Software", und Module aus Nordamerika sind eher ein netter Beifang, bei dem *ich* keine Ambitionen hinsichtlich Vollständigkeit habe. Aber immerhin - man hat hier die einmalige Chance, das Sammelgebiet "originär kanadische VCS-Module" mit einem Schlag vollständig zu bekommen... ;-)


    Würd ich ein Exemplar hier finden, würd ich's nehmen. Für nen 5er maximal. Hinterherrennen und jemandem die Finger vergolden? Nicht *dafür*...

    Niedlich diese Staubschutzhäubchen für jedes einzelen Gerät.

    Du wirst lachen - die Staubschutzhaube ist für Zentraleinheit UND Monitor in EINEM Stück gefertigt. Sieht aus wie ein Kleid, mit nem breiteren Röckchen unten, das den eigentlichen Rechner bedeckt. Damit es ohne Zerren drüberpasst, sind auf der Rückseite zwei abgesteppte Schlitze am Unterrand eingearbeitet.


    Die Haube scheint auch keine Handarbeit zu sein, sondern durchaus "offiziell" gefertigt. Am unteren Innensaum findet sich u.a. ein kleines Label, das das Abschalten des Geräts vor dem Abdecken anmahnt. Leider hab ich aber weder ein Logo noch einen Hersteller etc. finden können, ich werde das Teil mal reinigen und dabei gründlicher innen unter die Lupe nehmen... :-D

    Unter der Infomappe kamen dann folgende Ordner und Heftchen (leider fast alles "nur" Kopien, aber immerhin...):

    - Programmer's Toolkit Vol. I & II

    - Sirius 1 - Hardware & Supplemantal Technical Reference Manuals

    - Sirius 1 - MS-Pascal user's Manual (MS-DOS implementation)

    - Sirius 1 - MS-DOS Handbuch (Original, auch wenn der Einband erst nach Kopie aussah; ist "gebunden")

    - Sirius 1 - Programmierung Bildschirm und Tastatur, mit Tastatur-Code-Tabelle


     


     


     



    Man hat gemerkt, dass der Kollege seinerzeit wirklich viel mit den Geräten gearbeitet und viel Herzblut investiert hat. Mich hat es jedenfalls sehr begeistert, und wir haben uns locker mal 2 Stunden im Keller unterhalten und gefachsimpelt, wo er die Sachen schon für mich raussortiert hatte. Wird aber sicherlich nicht das letzte Treffen gewesen sein.


    Zum Abschluss des Besuchs bekam ich dann noch ein paar PC ISA-Steckkarten (SCSI, 1542B u.ä.), ein paralleles ZIP-Laufwerk, ein 386DX-Mainboard mit starkem Batterieschaden, mehrere Tütchen mit RAM-Riegeln und Prozessoren (u.a. ein 387-Copro, zwei 486er, einige AMD- und Pentium-Prozessoren) und ein paar Bücher / Handbücher in die Hand gedrückt, zu denen die Hardware nicht mehr vorhanden ist:



    Zuguterletzt: die Software PeachFibu von Peachtree, für den NCR DecisionMate V - da hatte der Kollege mal 3 Rechner von der Sorte, hat sie aber alle ausgeschlachtet. :fp:::cry:: Ich konnte nur noch die Reste zweier Netzteilplatinen in Augenschein nehmen, denen sogar die Spulen geraubt waren - bei einer war der charakteristische Einschalter mit der roten Kappe noch dran.



    Naja, man kann nicht noch mehr Glück an einem Tag erwarten.


    Insgesamt aber ein toller Kontakt mit einem interessanten Menschen, der viel zu erzählen hat. Das hat die Fahrt alleine schon gelohnt.

    Dieses Wochenende dann durfte ich einen richtigen "Knaller" abholen. Witzige Story, wie es dazu kam...


    Ich hatte in den Kleinanzeigen auf einen mit recht sportlicher VB bepreisten "Victor Vicki" in explizit defektem Zustand, als Ersatzteilspender und ohne Tastatur geschrieben. Die Anzeige hat vielleicht der eine oder andere auch entdeckt. Nachdem nichts kam, hab ich nochmal nachgehakt, allerdings in beiden Nachrichten ohne Erwähnung des VB oder eines Preises überhaupt - ich hab nur nachgefragt, wo das Gerät herkommt und ob ggf. noch die Tastatur existiert, oder ob es ein Fund aus HH-Auflösung war, wo nix mehr nachkommen wird.


    Das Nachhaken führte letztlich dann doch zu einem (supernetten) Telefonat mit einem unglaublich interessanten und vielseitig interessierten älteren Elektronikbastler und IT'ler, den ich dann am Sonntag besuchen und folgenden "Kleinigkeiten" mitnehmen durfte:


    - den Victor Vicki in halb zerlegtem Zustand, aber ordentlich zusammengesteckt, so dass alle Teile vorhanden sind und das Gerät komplett aussieht

    - die Tastatur zum Vicki, die der Kollege mal vor Jahren umbauen wollte, es aber nie gemacht hat - sogar die Schrauben sind in einem Tütchen dabei



    Zusätzlich habe ich (mit Vorankündigung im Rahmen des vorigen Telefonats) noch einpacken dürfen:

    - einen kompletten Victor Sirius 1 / Victor 9000, inkl. Monitor, Tastatur und Staubschutzhauben


        


    - eine große Diskettenbox voller Software, allerdings nicht mehr unbedingt klar, was drauf ist und ob da noch was funktioniert



    - eine Infomappe, randvoll mit

    - der Originalrechnung des Vicki, einem Victor-Aufkleber und einem ausgeschnittenen Sirius-Schriftzug,

    - Hardware-Werbebroschüren zum Sirius 1 und zum Matrixdrucker,

    - einer Preis- und Händlerliste,

    - einem Exemplar der "Victor Nachrichten"-Minizeitung,

    - Software-Werbebroschüren von Victor selbst,

    - ein Prospekt mit Vorstellung des Unternehmens


     


     


    Und das lag nur zuoberst auf dem Karton... Also weiter...

    In den letzten 2 Wochen gab es endlich mal wieder etwas außergewöhnliche Dinge zu erhaschen. Auf dem lokalen Flohmarkt hier bin ich am 15.06. über einen Sanyo MBC-670 bei einem Bekannten (Haushaltsauflöser) gestolpert. Das Teil sieht noch passabel aus, Tastatur samt Kabel und der Deckel für das Netzkabel-Fach waren dabei, also habe ich es gegen einen moderaten Obulus aus seinen Fängen "erlöst".


           


    Der Rechner springt an, braucht aber wohl (wenigstens) bildschirmseitig eine Kondensator-Kur. Anfangs kam eine Einschaltmeldung erst nach kurzem Abwarten, und dann gleich 3x auf dem Screen: oben mit mehreren horizontalen Rasterzeilen Spacing zwischen den einzelnen Zeilen jedes Zeichens (also quasi doppelt bis 3x so hoch wie normal), darunter das Gleiche, nur mit weniger Leerraster, und zuguterletzt in der Mitte der Bildschirmhöhe die Meldung dann in korrekter Zeichengröße.


    Mittlerweile bringt der MBC-670 die Einschaltmeldung meist nur noch 2x (oben mit Leerrasterzeilen, in der Mitte ohne Leerraster), und mit Laufdauer verschwindet dann das obere "Echo" irgendwann. Typisch Kondensatoren also.


    Booten tut der Rechner allerdings auch nicht weiter. Anscheinend kriegt er von der (an der hellen Blende etwas siffig aussehenden) Festplatte kein System übergeben, denn nach einigen Versuchen gibt es dann einen Zugriff auf die Floppy, der mangels Medium nicht soooo erfolgreich verläuft. Mal schauen, wie das weitergeht...


    Säubern muss ich den Rechner auch noch, innen sieht er allerdings supersauber aus.

    Oft wird bis an den Cent genau an mein maximalgebot heran geboten...

    Stimmt, diese Variante hatte ich zu erwähnen vergessen:

    Ein früh eingegebenes Maximalgebot gibt Anbietern mit (häufig vorhandenen) Zweitaccounts alle Zeit und Möglichkeit der Welt, Dein Limit auszuloten und "zufällig" selbst dann genau dieses Maximalgebot (spätestens kurz vor Schluss) zu bieten... und damit Dich maximal zu "melken", wobei DU Dich am Ende vielleicht sogar noch freust, dass der "andere Mitbieter" Dich "zum Glück" nicht überboten hat... :fp:


    Es gibt zu viele Manipulationsmöglichkeiten bei EPay, die die Plattform nicht oder nicht konsequent unterbindet, weil die daran mitverdienen. Macht einfach keinen Spaß mehr. Schon lange nicht mehr.

    Also, das versteh ich nicht wirklich ...

    Eigentlich ist es ganz simpel... wenn man auf die von Dir beschriebene Art weit vor Ende bietet, signalisiert man frühzeitig Interesse. Es gibt reichlich andere Interessenten, die dann bis zu Deinem "Limit" Dein Gebot durch Minimalschritte ausloten, um dann mit dem nächsten Minimalschritt drüberzukommen - ohne DEIN Vorabgebot hätten die aber wahrscheinlich nur ein Minimum geboten, das DU bei einem Gebot kurz vor Auktionsende locker hättest selbst überbieten und trotzdem (evtl. deutlich) unter Deinem Limit bleiben können. Denn wahrscheinlich bietet so ein "Stepper" mit seinem Gebot nicht sein Limit, sondern eben nur einen Minimalpreis, zu dem er gerade noch oben steht.


    Und dann gibt es noch die Leute, die einen Mondpreis bieten, um Dein Limit zu sehen, und dann das Gebot wieder zurückziehen. Dann können sie bequem genau einen Euro mehr kurz vor Ende bieten. Und sich lange vorher überlegen, ob es ihnen das wert wäre.


    Die dritte Gruppe sind die "Sniper", die händisch (oder automatisch) kurz vor Schluss bieten. Im Eifer des Gefechts machen die dann noch in den letzten 2 Sekunden einen dicken Schritt über Dein Limit, weil ihr Gebot 5 Sekunden vor Schluss unter Deinem lag. Wenn Du aber selbst erst 2 Sekunden vor Schluss bietest, nimmst Du den Mitbewerbern die Chance, sich auf DICH einzustellen. Du hast nur das "Risiko", dass Dein spätes Limit-Gebot dann trotzdem unter einem Mitbewerber liegt - aber das ist bei einem frühen Gebot schon fast sicher, beim späten Gebot hast Du zumindest ne Chance.


    Wobei es bei manchen Sachen genug Spinner gibt, die Mondpreise bieten. Dann kann man sich jegliches Gebot sparen.


    Ich tu mir diesen Schwachsinn schon lange nicht mehr an. Kleinanzeigen sind okay, da lernt man (teilweise) sehr nette Leute kennen (gerade am Wochenende erst passiert, das poste ich nach Erstellen der Fotos dann mal im passenden Thread), Auktionen sind dagegen reine Gewinnmaximierung, das unterstütze ich halt nicht (*persönliche Meinung*). Leider ist Ebay aber für manche Dinge die einzige Plattform, auf der etwas "schnell und einfach" zu finden ist - dann heißt es entweder verzichten oder teuer zuschlagen... :-(

    Bleibt die Tatsache, dass die Lackierung nicht zu allem passt. Nach Angabe des Anbieters ist die Seriennummer unterhalb von 1.000.200 - und diese niedrigen Nummern sind sicher *nicht* mit der Spraydose, sondern mit der bekannten "richtigen" Lackierungsart umgefärbt worden.


    Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Abgesehen davon, dass *mir persönlich* ein umlackierter Standard-C64 mit ner netten Acrylplatte drunter auch als "Original" nix Vierstelliges wert wäre, reicht *mir* auch schon ein Zweifel an der Legitimität des Gerätes, um zur Sicherheit Abstand von so einem Angebot zu nehmen...


    Der Anbieter sollte dann mal lieber gleich seinen alten Arbeitsvertrag und mögliche Fotos von ihm mit "seinem" Goldie aus einer Zeit vorlegen, in der solche Teile noch nix wert waren - dann würde die Glaubwürdigkeit ein Stück steigen.


    Was ich mir vorstellen könnte: der Typ hat den 64er damals runtergeschraubt und benutzt, wahrscheinlich sogar modifiziert, dann kam der in den Keller, und nun ist er als "Sammlerobjekt" nachträglich mit nem unverbastelten und frisch lackierten Gehäuse und vom Original "rüberoperierten" Typenschildern retro-verschlimmbessert worden.


    Dann wären die meisten seiner Aussagen weitgehend korrekt...


    Nur mal gesponnen...

    ::pc::

    Jetzt sind neue Bilder vom vermeintlichen "Goldenen C64" bei der Kleinanzeige, zusammen mit diversen Beteuerungen, dass das Gerät (natürlich und selbstverständlich) vollkommen echt sei.


    Leider zeigen die Bilder aber in einigen Details, dass das Gerät wohl nicht echt sein kann. Die Lackierungsmethode der Originale passt nicht zu dem, was man in den Bildern sieht. Das würde nur passen, falls Commodore seine Mitarbeiter im dunklen Kämmerchen mit der Spraydose zur Einzelstückproduktion gezwungen hätte. Naja, vielleicht hat da jemand eine Acrylplatte nachträglich "komplettiert". Jedenfalls sieht die Lackierung des C64 in Teilen sehr stümperhaft aus, und für sowas würde *ich* nichtmal auf Verdacht Geld ausgeben.


    Wie immer auch sehr nett, dass der Anbieter angeblich "nicht unbedingt verkaufen will / muss", sondern quasi auf gute Hände (soll heißen: den maximal erzielbaren Phantasiepreis) warten will. Bei soviel Pathos frag ich mich, warum das Teil angesichts seiner "Echtheit" dann überhaupt angeboten wird... "Wiegt mir das Gerät in Gold auf, dann kriegt es der Erstbeste. Entlarvt es als Fälschung oder bietet nix, dann wollte ich es nur mal zeigen und natürlich nieeeee wirklich verkaufen." :versohl:::pc::

    Interessant zu sehen... wenn es (wie anzunehmen) aus @Belles Angeboten ist, sollte der Anbieter identifizierbar sein. Oberhausen als Ort und die Tatsache, dass die Defender-Module mit zu den weniger verfügbaren Modulen aus der Charge gehören, sollte das vereinfachen. Wäre aber doppelt schade, wenn es einer der wenigen Leute von *hier* wäre, der ein Defender-Modul offensichtlich dann nur zum Sammler-Abzocken gekauft hat...

    Wo gibts denn unter der Woche in Frankfurt solch einen coolen Flohmarkt?

    In Höchst... liegt auf dem Weg zur Arbeit, also mach ich manchmal nen Zwischenstopp dort, wenn es zeitlich passt. Man findet da selten was, aber ab und zu (wie gestern der Tag beweist) ist doch mal was dabei... Preise variieren stark, besonders bei Spielmodulen - die gestern hab ich für 2 Euro pro Stück bekommen, meist wird für Nintendo aber 5 bis 10 Euro lose verlangt, oft auch darüber...


    Und da ich einige der Anbieter / Haushaltsauflöser mittlerweile schon lange kenne, legen die (falls sie was haben) alte Homecomputer etc. auch mal für mich beiseite, so dass die kein anderer davor angeboten oder überhaupt zu sehen kriegt... ;-)

    Heute auf dem Flohmarkt auf dem Weg zur Arbeit gab es wenigstens mal wieder ein paar nette Kleinigkeiten (leider noch ohne Bilder, da ich im Büro sitze und die Sachen im Kofferraum der Heimfahrt harren):


    - ein Apple eMac in kompletter Ovp. inkl. Styropor-Einsätzen, mit Zubehör und Doku plus Install-CD, Front ganz leicht gilbig, Rest ansonsten rein-weiß.

    - ein Eickmann Atari-Syquest Laufwerk, wohl 44MB, im Gehäuse der Atari-Mega-ST-Serie (quadratisch); übler Gilb bis hin ins Braune. Für 2 Euro okay.

    - je ein Modul für SNES (lose), Gameboy (Spiderman, lose) und Sega Mastersystem (ovp.).

    - ein Retail Windows 7 Home ovp. mit 32- und 64-Bit-DVD und zugehöriger Lizenznummer - für ebenfalls 2 Euro eine billige Möglichkeit, ein freies, lizensiertes Windows 10 zu kriegen.


    Und das alles, bevor die ersten kleinen Tropfen gefallen sind und ich zu einem Geschäftstermin musste. Wiegt 2 verregnete Samstage zwar noch nicht auf, aber ich freu mich drüber, denn einen eMac hatte ich noch nicht in der Sammlung.

    :thumbup: Hab ich auch!


    Einmal mit Originalkarton und einmal ohne :)

    Ebenfalls... naja, mehrfach in Ovp. noch eine in der Styropor-Unterschale der Verpackung extra, und ein paar lose Exemplare. Und die Grundig-Version (geht nur mit einem bestimmten Grundig-Fernseher, wegen Anschlussmodul) hab ich da auch noch 1- oder 2x in Ovp. rumstehen. Die wollte Anfang der 2000er wirklich keiner mehr haben, daher hab ich die damals einfach nicht liegenlassen können, hab aber irgendwann dann nur noch die Module (am liebsten auch in Ovp.) mitgenommen. Von der Allround-Qualität ist die Interton VC4000 wirklich keine Offenbarung, aber zur Komplettheit einer Konsolensammlung gehört nunmal eine... ;-)


    Die Philips G7000 ist irgendwie auch so ein Fall - ne Weile lang wollte die keiner mehr haben, und alle Nase lang lagen welche auf dem Flohmarkt rum. Heutzutage findet man dagegen selbst ne ranzige Konsole aus der Serie fast garnicht mehr abseits der Elektronik-Bucht...

    https://www.ebay.de/itm/Commod…a563b1:g:4o0AAOSwOntcwxWS


    Wenn das mal nicht eins der von Belle verkauften Module ist ;-)

    Wie armselig und widerlich, wenn das wirklich so ist / wäre...


    Kann man nicht anhand des Verkäufernamens (könnte schon nah am Realnamen sein) und des Verkäuferstandorts das seitens Belle rausfinden und einen solchen Abzocker dann hier von künftigen Käufen ausschließen - falls der Typ wirklich hier "günstig" kauft und daraus dann nur Kohle abzocken will?

    hat jemand die ISA-Steck-Karte für den PC, die notwendig ist, um diesen Adapter zu betreiben

    Ja, ziemlich sicher, soweit ich mich richtig erinnere, habe ich Steckkarte und Adapter vor ner Weile erst in der Hand gehabt. Den Adapter selbst müsste ich auch 2x haben, ob da auch 2x die Steckkarte dabei ist, weiß ich aber nicht mehr aus dem Stegreif. Ich glaube aber auch, dass eines der Sets noch in Ovp. ist...

    von diesen Teilen hatte ich mal glaube 3 Stück nebst Zubehör...

    Ich hab noch nen ganzen Karton voll mit Atari Portfolios aller Revisionen bzw. Modellnummern, Erweiterungsmodulen und -karten, Handbüchern, usw. Läuft alles noch, das Teil ist alles andere als selten. Hab vor 3 Wochen ein loses Exemplar (aber vorgeführt bekommen, dass es läuft) für 20 Euro auf dem Flohmarkt liegenlassen. Hätte ich mal da schon gewusst, dass das vielleicht das originale Backup-Gerät aus dem Terminator-Film war, das mangels Defekt am Erstrequisit nicht zum Einsatz kam und daher noch "mint" ist!!!! Mist - schon wieder ne Rarität liegenlassen... ::money::

    Hier mal der "Original Terminator 2 Computer":

    Natürlich MUSS dieses Gerät das Geld wert sein, denn der Anbieter sagt ja explizit: "Im Spielfilm Terminator 2 – Tag der Abrechnung wird von John Connor wurde dieser Atari Portfolio zur Manipulation von Geldausgabeautomaten oder Sicherheitszugängen benutzt." (Anm.: Hervorhebungen durch mich!) - der Mensch scheint also auf geheimnisvollen Wegen an dieses einmalige Filmrequisit gekommen zu sein! Wahrscheinlich hat er einfach einen Terminator in der Zeit zurückgeschickt und den dann auf dem Filmset das originale Requisit mopsen lassen... ::vodoo:::capone:


    Warum sonst sollte jemand bei klarem Verstand für ein 20-Euro-Gerät einen Tausender verlangen?!? Es MUSS das Original sein - sinkt auf die Knie und huldigt dem Wohltäter, der "es als Sammlerstück gerne weiter geben" möchte!! :respekt::heul:

    Gebot bei Kleinanzeigen. Wohl bei eBay rausgeflogen?

    Das wird immer mehr zur Unsitte - "Angebote" ohne Preisangabe oder mit einem "symbolischen Preis", dafür ein sinnfreies "VB" dabei. Das Ganze als Möchtegern-Auktion angepriesen, geht dann angeblich "an das höchste Angebot".


    Wenn ich so einen geistigen Dünnsch... in einer Anzeige schon lese, ist der Verkäufer damit automatisch raus. Im Gegensatz zu Ebay selbst gibt es bei den Kleinanzeigen keinerlei Prüfmöglichkeit, *wo* das angeblich "beste Angebot" nun wirklich jeweils aktuell gelegen hat, was Lüge und Betrug Tür und Tor öffnet. Wer auf sowas "bietet", ist selbst schuld.


    Zum Glück gibt es mittlerweile ja zumindest die rudimentären Zufriedenheitsbewertungen auch bei Keinanzeigen. Und wer da bei "NA JA..." in der Gesamtwertung landet, der muss schon reichlich negative Werte kassiert haben - eine solche Bewertung entspricht 0% Zufriedenheit einer Einzelwertung, da muss der Anteil dieser Transaktionsbewertungen schon erheblich sein.


    Wenn ich es richtig gesehen habe, steht der defekte KIM-1 aus Aachen, den Tammy hier zum Tausch angeboten hatte, mittlerweile auch in den Kleinanzeigen. Leider bei einem Anbieteraccount mit ebenfalls nur einem "NA JA"... wahrscheinlich nur wenige Bewertungen bekommen, dafür dann aber schlechte...