Posts by Ralph_Ffm

    Was ist überhaupt der Unterschied zwischen den beiden Geräten?

    Das HP 9121 kann als Laufwerk nur SS/DD-Disketten verarbeiten. Gespeichert werden ca. 270 KB. Außerdem verwendet das Laufwerk das AMIGO-Protokoll.

    Das HP 9122 kann dagegen bereits DS/DD-Disketten nutzen, damit sollte die Kapazität auf rund 710 KB Pro Diskette steigen. Genutzt wird vom Laufwerk zur Kommunikation der SS/80-Befehlssatz.

    Das HP-IB-Interface mit den charakteristischen Steckern nutzen beide Laufwerke.


    Was ist mit der Mechanik des 9122?

    Angeblich macht zumindest die Eject-Taste immer wieder Probleme bei Diskettenauswurf, was wohl an angesammeltem Schmutz usw. liegt. Da sollte eine Reinigung Wunder wirken.

    nachdem ich meinen 3Com-Stack ja an einen "nicht näher bezeichneten" Matthias::heilig:: abgetreten habe, hab ich inzwischen wieder Ersatz erhalten:


    ..[..]...:fp::ätsch:

    Das ist ein Kombigerät, gell?!? Das Teil heißt wegen der Drehschalter unten nämlich "Switch" und hat sich schon deshalb den Namen redlich verdient... Und unten, hinter der Klappe, sind die Steckplätze für die Netzwerk-Erweiterungen. Ich bin mir da ganz sicher! :ätsch:::vodoo:: Ein "3com Wamsler"...


    Oder ist das ein NAS? Ich sehe oben Netzwerkbuchsen, und darunter sind Drehschalter für 4 *Platten*. :grübel:


    :heul:

    Jetzt geht's erstmal ans Unterlagen lesen und dann zum Testen.....

    Erstmal Glückwunsch zu dem netten Gerät!


    Bevor Du es anschließt und testest: im internen Netzteil sitzen 3 der berühmt-berüchtigten RIFA-Netzfilter-Kondensatoren. Es sind 3 Y-Typen, leicht und preisgünstig ersetzbar, mit moderatem Lötaufwand. Ich empfehle, Du schraubst den Rechner als erstes mal auf und schaust nach dem üblichen Alterungs-Moirée auf diesen Kondensatoren. Wenn vorhanden (fast sicher!), dann spar Dir das Einschalten bis zum Austausch der Teile. Außer, Du stehst auf den (un-) leckeren und sehr beharrlichen Duft dieser geplatzten Foliendinger...


    Ich jedenfalls musste bei allen 3 Exemplaren dieses Rechners in der Sammlung die Kondensatoren tauschen.

    (Beim Aufschrauben siehst Du dann auch gleich, ob z.B. die Grafikerweiterung verbaut wurde - das war bei mir bei 1 von 3 Geräten der Fall)...) :-D

    Und gut zu wissen, wenn ich mal die Programmierung einer Nixdorf 820 ändern will, an wen ich mich da wenden kann!

    Ja, an meine Mutter ... die kann nämlich noch stricken ;)

    "Mama, programmierst Du mir eine Pudelmütze, bitte?" :heul:


    Sehr cool... als Programmieren noch wirkliche Handarbeit war - da hat sich der Handarbeitskurs in der Mittelstufe (getarnt unter der Bezeichnung "Hauswirtschaftslehre", wenn es sowas heute noch gibt) mal wirklich gelohnt... ;-)

    USB Anschluss für meinen Commodore PET?

    Oder für den C64?

    Es sieht sehr nach dem Stromadapter für ein SD2IEC aus. Zumindest habe ich das Teil auf einem Bild auf EPay gefunden, wo der Adapter plus USB-auf-Niedervolt-Kabel zur Stromversorgung eines SD2IEC dienen soll. Scheint das identische Adapterchen zu sein. Der geneigte Leser mag es auf der genannten Plattform über Suche nach "SD2IEC" finden, da das Teil dort mehrfach mit identischem Foto angeboten wird - da ich hier kein Angebotsfoto ohne Zustimmung des Erstellers posten mag, sollte der Hinweis reichen.

    Ist es moralisch verwerflich keine 10% Ebay-Gebühr zahlen zu wollen.

    Ist es nicht. Wo hat das jemand geschrieben? Es ging in den von Dir zitierten Posts ausschließlich darum, dass (1) Leute im *Kleinanzeigen*-Portal Pseudo-Auktionen zu starten versuchen, die dort *absolut nichts* verloren haben, und dass (2) die Unsitte immer weiter um sich greift, dass Anbieter die (zumindest ursprünglich) zwingende Preisangabe bei Kleinanzeigen ausgehebelt und nur noch ein nichtssagendes "VB" dort stehen haben. Dass die Leute aus besagtem Punkt (1) neben der fehlenden Transparenz offensichtlich auch die Umgehung der Ebay-Auktionsgebühren im Sinn haben, ist dabei nur ein Nebeneffekt. Die *Kombination* dieser Punkte werte ich persönlich (TM) als disqualifizierendes Ausschlusskriterium hinsichtlich Seriosität und Attraktivität eines "Angebots" im Bereich Kleinanzeigen.


    Ich habe seit langem nichts mehr auf Ebay verkauft, nur noch per Kleinanzeigen.

    Das ist löblich, kann jeder machen, wie er mag. ICH hab noch nie etwas auf Ebay verkauft, weil ich die Plattform nicht zum Verkaufen nutzen möchte. Bei Kleinanzeigen kann ich selbst entscheiden, ob und wem ich meine Sachen letztlich verkaufen MÖCHTE. Bei Ebay MUSS man dem (potentiellen) Spacken mit dem höchsten Gebot die Sache dann auch überlassen.


    Als Ich meine 980Ti verkaufte, bekam Ich glaube Ich 275 [..]
    Besser wäre aber, sie brächten spezielle für Mining optimierte Karten ohne Videoausgänge etc. raus,

    Entschuldige, aber ich habe in Deinem obig nachfolgenden Text keinen Bezug mehr zum Threadthema und zum von Dir genutzten Zitat entdeckt. Muss mir entgangen sein.

    Jemand stellt sein sein Zeug rein, schreibt einen Preis dran wie auf dem Trödelmark.

    Und genau DAS ist mittlerweile bei vielen das Problem! Denn da nehmen schon alleine die Anzeigen OHNE Preisangabe, nur mit "VB" (wobei das ja eigentlich "Verhandlungsbasis" heißt, und genau diese wird ja dort garnicht erst angegeben), langsam überhand. Für mich selbst ist ein "VB" ohne Preisangabe ein automatisches Ausschlusskriterium, solche Leute schreibe ich erst garnicht an. Und wenn dann noch im Anzeigentext so eine Dreistigkeit mit "Gebot", "Auktion" o.ä. steht, dann ist es direkt erledigt - das sind reine Abzocker und Gewinnmaximierer, die die Gebühren bei Ebay, die Transparenz der Gebote und vor allem den dortigen Käuferschutz umgehen wollen.


    Leider gibt es wohl immer noch reichlich Leute, die sich an solch unsozialem Gebaren nicht stören und denken, sie könnten trotzdem ein Schnäppchen machen. Und solange Anbieter dadurch ihr Zeug dann zum (für sie) guten Kurs loswerden, wird das immer weitergehen. Fürchterlich.

    Ich hatte zwar selbst schon überlegt, aber aus diversen Gründen lieber Abstand genommen:

    - Der Preis: die Teile werden, teilweise in sehr gutem Zustand, immer wieder deutlich günstiger angeboten. Die Spinnerpreise bleiben natürlich stehen, aber zwischen 150 und 300 Euro gibt es die immer wieder. da sind erst 1200, dann 800 für zwei Stück ungewissen Zustands schon sehr sportlich.

    - Ich habe weder ein passendes Transportgefährt noch den Lager-/Unterstellplatz dafür.

    - Bei Nutzungs-Interesse über ein reines museales Hinstellen hinaus: Zulassungsfragen, ggf. müsste das Teil erheblich umgebaut werden, dann wäre es aber nicht mehr original und hätte keinen großen Reiz mehr. Außerdem ist es für hügeliges Gelände laut diverser Berichte alles andere als geeignet, und Verkehrssicherheit geht auch anders...

    - Ersatzteile hier zu kriegen ist aufwendig und teuer. Und wenn man den Bleiakku (der wahrscheinlich ohnehin "durch" ist, durch was Neueres ersetzen will, muss auch die Controller-Elektronik wohl raus.


    Irgendwie in der Summe ein paar Punkte zuviel, die dagegen sprechen. Auch wenn Sinclair natürlich kultig ist...

    Aber der Herr will noch bis Freitag das

    wettbieten laufen lassen!

    Genau DAS macht solche Anbieter so widerlich, auch wenn sie "freundlich" sind (es hieß doch immer: "wer f... *ups* verkaufen will, muss freundlich sein..."). Auktionsgebührenumgeher, und ob jemand die (angeblichen) 120 Euro wirklich geboten hat, setzt ein Vertrauen in die Aussage dieses Anbieters voraus, das er bereits durch sein Vorgehen mit der verkappten "Auktion" nicht verdient. Aber solange es genug Vollid......... ääääh, "Interessenten" gibt, die sich dieses Spielchen bieten lassen, haben die es nicht besser verdient, wenn sie dann mit einem defekten Gerät zum Goldpreis dastehen. Wobei - das lustige "Wettbieten" kann er ja solange verlängern, wie er noch nen weiteren Euro rauszocken kann. Ist ja schließlich keine für Bieter transparente Auktion und folgt daher keinerlei nachvollziehbaren Regeln...


    Ist aber ein gutes Zeichen, wenn man seine unvollständigen und ungetesteten Sinclair QLs auch für solche Preise losschlagen kann. Da muss ich glatt mal meine überzähligen losen Geräte in den Kisten zusammensuchen... ;-) Und los geht die wilde Juchee... ääääh, Pseudo-Auktion... ::vodoo:::capone:

    Zitat Verkäufer:

    "In diesem besonderen Fall biete ich den Artikel GEGEN GEBOT an.

    Ich werde jedes Gebot beantworten, den Zuschlag behalte ich mir natürlich vor."

    Typischer "privater" Haushaltsauflöser, sieht man auch am restlichen Angebot. Was seltener als ein Sinclair QL ist? Ganz einfach - ein loses Netzteil für einen Sinclair QL zu finden... Der Typ ist offensichtlich einer der üblichen "Retro-Kriegsgewinnler", die sich an der Steuer vorbei nun mit ihrem inoffiziellen Nebengewerbe eine goldene Nase an so einem HHA-Fund verdienen möchten. "Funktionsfähig eingelagert" klingt gut, kann jeder behaupten, und mangels Netzteil ist das auch erstmal nicht zu widerlegen. Und wenn man dann ein Netzteil hat und auf die "üblichen Altersprobleme" (aka. Microdrive-Defekte, Tastaturfolie kaputt, etc.) stößt, dann sind die halt "durch das lange Liegen kaputtgegangen" - dazu gibt es dann ein kostenloses Schulterzucken des Verkäufers, der wahrscheinlich niemals Nutzer des Gerätes war.


    Kann der ja alles so machen, aber wenn ich immer aus solchen Beschreibungstexten die Erwartung / Hoffnung tropfen sehe, dass es für ein ungetestetes, unvollständiges, wahrscheinlich zumindest (!) teildefektes Gerät nun auch noch Premiumpreise geben soll, dann dreht sich mir der Magen um. Aber solange es genug Trottel gibt, die solchen Giergeiern dann auch noch die Geräte vergolden und die vor allem auf die Auktionsumgehung durch intransparente Gebotsabgabe eingehen, solange wird diese Praxis weiterlaufen.


    Manchmal mach ich mehr als 3 Kreuze, dass ich persönlich (tm) zu einer Zeit das Sammeln angefangen habe, als es solche Geräte noch von seriösen Anbietern und wirklichen Vorbesitzern zu damals erträglichen Preisen gab...

    Die 3polige Buchse / der 3polige Stecker ist ein XLR-Stecker, wie er im Audiobereich für (hauptsächlich) symmetrische Übertragung des Analogtons bei Mikrophonen gebräuchlich ist.


    Die beiden Teile sind simple Adapter, um auf unterschiedliche Kabelsysteme umzusetzen. Damit könnte man z.B. ein Schwanenhals-Mikro mit BNC-Anschluss auf den XLR-Eingang eines Mischpults umsetzen. Solche Adapter (identisch zu Deinem oben) gibt es im Musikfachhandel für ca. 10 Euro pro Stück. Z.B. hier: https://www.musicstore.de/de_D…LR-BNC/art-ACC0006474-000

    Hier gleich 2 Falcons zu "moderatem" Preis [..] Momentan beide noch etwa halb so teuer wie sonst in letzter Zeit üblich. Ist aber immer noch viel.

    "Momentan noch" trifft es wohl am besten - bei Restzeiten von einmal > 4 Tagen, beim anderen über 8 Tagen ist das bestenfalls eine kurze Momentaufnahme und angesichts der üblichen EBay-Bieterpraxis ohnehin Makulatur. Es würde mich sehr wundern, wenn sich der "Preis" nicht spätestens innerhalb der letzten Minuten der Auktion noch wenigstens deutlich steigert bzw. verdoppelt. Zum *derzeitigen* Preis gehen die jedenfalls definitiv nicht aus der Auktion. Die Definition von "viel" ist und bleibt eben individuell und damit sehr unterschiedlich - Schnäppchen im unteren 3-stelligen Bereich oder gar noch weniger kann man bei Falcons heute nur noch mit Glück, sehr guten Kontakten oder per Zufall machen. Das war vor 15 Jahren noch ganz anders. Good old times, gone by... :nixwiss:

    Das REX und das restliche Studioequipment ist schon vergeben, ein Bekannter der nen Hobby-Musikstudio & ne Band hat hat da Interesse bekundet.

    Kein Problem, das REX50 gibt es immer wieder für fast umsonst, momentan u.a. ein neuwertig aussehendes und funktionierendes Exemplar für 30 Euro auf Kleinanzeigen - da lohnt sich weder großer Aufwand noch hinterhertrauern. ;-) Das Preisniveau für das Gerät soll laut diverser Foren sogar eher bei "unter 20 Euro" liegen, und dafür würde ich es heute auf einem Flohmarkt wohl dann nicht liegenlassen, aus Neugier. Wenn es bloß endlich wieder mal Flohmärkte geben würde... :-(


    "Restliches Studioequipment" hatte ich auf den ersten Blick garnicht entdecken können - wahrscheinlich sind da eher ein paar Verstärker u.ä. in dem Berg gewesen?

    Rene1995 : Falls Du das Yamaha Rex50 rauswerfen magst, würde ich das gerne übernehmen und mir mal anschauen. Ist zwar ein richtiges Lofi-Gerät (31,25khz Samplingfrequenz für alle Effekte, und Multieffektgerät heißt hier, dass das REX50 diverse verschiedene Effekte erzeugen kann, aber nicht gleichzeitig, sondern nur je einen ausgewählten zur Zeit), aber gerade die damaligen Billigst-Linien der jeweiligen Hersteller kann man oft besonders günstig modden. Ich wäre mal gespannt, wie sich das Ding im Vergleich zu meinen Rev-100 und FX500 schlägt. Wenn es denn funktioniert. ::pc::

    und nicht nur der C64 war eine reine Spielkonsole, sondern auch der Amiga ... :) (duck und wech)

    Hmmmmm, sagen wir es mal so:

    Nicht das Gerät bzw. der Computer selbst bestimmt über seine Verwendung und damit Klassifizierung, sondern der "Anwender". Die Hardware bestimmt natürlich in gewissen Grenzen die Eignung für das eine oder andere, denn dass sich eine Atari VCS 2600 auch mit dem bekannten Basis-Modul und der daran angeflanschten Folientastatur nur seeeehr begrenzt zum Programmieren und "ernsthaften" Einsatz eignet, sei schon als bekannt vorausgesetzt. Aber:


    Wer sich damals (und, in Grenzen, auch heute) einen C64 oder Amiga ausschließlich zum Spielen gekauft hat, weil er nunmal nicht mehr als das Einlegen einer Diskette, das Abtippen weniger Standardbefehle vom Spickzettel zum Starten vorgefertigter Software und ggf. das unfallfreie Bedienen eines Joysticks auf die Reihe kriegt, für den IST der Computer halt nur eine Spielkonsole. Und zwar nicht nur die genannten Geräte, sondern JEDER Computer. (So erklärt sich auch der heutige Erfolg von Geräten mit Klickibunti-Oberfläche und führendem "i-" im Namen...)


    Wer sich allerdings etwas intensiver und geistig anspruchsvoller mit einem Computer allgemein oder mit einem bestimmten System beschäftigt (hat), für den ist die spielende Nutzung eines solchen System meist nur noch schmückendes Beiwerk. Früher hat man die geistige Tiefenschärfe von Computer- wie Konsolennutzern schnell durch die Frage nach "Prozessor, RAM, Taktfrequenz" erkennen können - und wenn bereits die Erwähnung von "Basic" oder "Computeranwendungsprogrammen" zu einer erkennbaren intellektuellen Schwarzblende hinter den Augäpfeln des Gegenübers führte, mutierte jedes Gerät zur "Spielkonsole".


    Bleibt uns "Besserwissenden" hier (nein - nicht "Besserwisser", das sind die anderen! ;-) ) also zumindest die Gewissheit, als meist intime Kenner der alten Systeme und Hüter des Know-Hows zumindest nach Abnehmen der systembezogenen Sonnenbrille den GANZEN Horizont der vielfältigen Talente und Einsatzmöglichkeiten der Computer sehen zu können. Sei es ein C64, ein Amiga oder ein Atari. Oder ein Acorn. Oder ein (#hier eine beliebige Computermarke einsetzen!#)...


    Und deshalb Vorsicht - wer das mal durchdenkt, könnte merken, dass jede solchermaßen individuell geäußerte Wertung eines Geräts vielleicht eher seinen Nutzer (oder Bewerter) definiert als das Equipment, auf das gezielt wurde... ;-) :ätsch:::heilig::::vodoo::


    Just my (humoristic) 2 cents...

    Wozu setzt man was rein zum versteigern wenns eh nen Mindestpreis hat? Dann kann mans auch direkt auf Kleinanzeigen verkaufen

    Weil das die "billigste " Variante der Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Risikoausschaltung ist. Wird der Mindest-(Phantasie-)Preis nicht erreicht, muss nicht verkauft werden, also keine Gefahr einer erzwungenen 1-Euro-Abgabe. Ist dann der Mindestpreis wider Erwarten mal geknackt, kann der Anbieter auf gleich zwei arme Trottel hoffen, die (wenn sie sich schon gegenseitig über den Mindestpreis geboten haben) dann natürlich auch nicht mehr zurückstecken, sondern durch Weiterbieten Mondpreisniveau ermöglichen. Verkauft wird also nur, wenn der Wunschpreis + X erreicht wird.


    Und natürlich trotz dieses Sicherungsmechanismus alles "ab 1 Euro", weil in der Nähe des Wunschpreises kein vernunftbegabter Interessent ein Gebot abgeben würde, und weil man da anscheinend Angebotsgebühren spart...


    Zumindest scheint der Typ keiner der vielen pseudo-privaten Gewerblichen zu sein, der Massen solcher Sachen verkloppt oder nebenbei Haushalte auflöst... Aber so einfach die Gerätedaten rotzfrech inkl. Layout bei old-computers.com zu kopieren und nichtmal einen Quellenverweis beizustellen, das disqualifiziert den Typen schon automatisch.

    aber schon interessant, dass der Modulator da einfach mitten auf der Platine hockt - ohne HF-Anschluss nach draussen?

    Das ist aber hier normal, denke ich (muss mal bei meinen beiden nachschauen, aber die sollten das gleiche Board drinhaben), und auch nicht soooo unüblich. Das sind dann die Geräte, bei denen das Antennenkabel intern gesteckt wird und dann eben für den "normalsterblichen" Anwender fix installiert zu sein scheint und einfach "aus dem Gerät rauswächst". ;-) Ist ja z.B. bei der Atari VCS 2600, der Colecovision-Konsole und einigen anderen Modellen nicht anders, aber irgendwie unpraktisch beim Verräumen der Geräte...


    Und 5 Minuten nachdem ich was geboten habe, bietet dann jemand anderes. Ist schon seltsam.

    Das macht man doch auch nicht, mehr als 5 Minuten vor Auktionsende bieten!! 2 Sekunden vor Ablauf ist bei stabiler Internetverbindung der einzige Weg, um heutzutage noch ne sinnvolle Chance auf etwas zu haben, außer man bietet vorher abstruse Beträge, die dann meist auch von anderen "Bietern" ausgelotet und - klar - dann in letzter Sekunde ggf. doch noch überboten werden. Einer von vielen Gründen, warum ich persönlich schon Ewigkeiten nicht mehr über Ebay mitbiete / kaufe.


    In obiger Auktion hat der Verkäufer aber zumindest einen (natürlich unbekannten und damit intransparenten) Mindestpreis gesetzt. Ein Schnäppchen ist also schonmal nicht drin, denn bei Nichterreichen der Preisgrenze KANN der Anbieter verkaufen, muss es aber wohl nicht...

    Oh je! Jetzt habe ich aber was angestellt. Leute beruhigt euch wieder.

    Alles gut, 1ST1 und ich kennen uns ja auch persönlich und Auge in Auge, da kann man sich schonmal kabbeln, das ist nix Böses. Hat sich auch erledigt - ich bin mit den Fingern schon in seiner Popcorn-Tüte ::pc:: und stell dafür ein :prost: Bierchen auf den Tisch.


    Meine Humordrüse hat eine Überfunktion.

    "Schwester - Skalpell, Tupfer und Gummihammer!!" :zuschlag:

    Das kriegen wir geregelt, die OP ist fast garnicht riskant...

    Muss man dir jede Anspielung auf alte Flamewars erklären?


    Anspielung? Muss man Dir mal erläutern, was ein in den Raum geworfenes Einzelwort von einer richtigen "Anspielung" unterscheidet? Weißt Du, wie das rüberkommt? Wie Trolling - man wirft nen Knochen in die Runde, lehnt sich zurück und wartet mit Popcorn im Arm drauf, wer drauf anspringt. Und DAS ist der Kern meiner Kritik - ich persönlich (TM) habe für die alten Flamewars null und nichts mehr übrig, denn mit Beginn des Sammelns habe ich die für mich erledigt und abgehakt. Ich hab nämlich alle Hersteller in der Sammlung, und ich mag all diese Rechner, wenngleich auch manche mehr und manche weniger.


    Sorry, aber der Stil macht die Musik. Und ja, jeder definiert seinen "Stil" ja für sich selbst.

    Ps, Ironie-Flags hab ich auch noch vergessen. :frieden:

    Genau DAS. Ich hab das auch nur kommentiert, weil genau SOWAS im "Lustige Bilder"-Thread zu mehr als unlustigen Diskussionen geführt hat. Das persönliche Empfinden dessen, was "lustig" ist, differiert ja auch individuell sehr stark.

    Man muss "Amiga" nur an der "richtigen" Stelle einfügen, schon setzt bei manchem die Schnappatmung ein. angst

    Ersetze "Amiga" durch "Schneider / Amstrad CPC", und ein Ein-Wort-Einwurf ohne Erläuterung erklärt sich durch: Schnappatmung.


    Aber das ist hier als weitere Diskussion ohnehin müßig. Mach halt, was Du denkst. Mir hätten bei Deinem ursprünglichen "Kommentar" ein paar lustige Worte mehr oder ein /Ironie-Smiley gereicht, um mir MEINEN Kommentar zu sparen.


    Radiodurchsage: "Auf der A66 kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen!"

    Autofahrer: "Was heißt hier einer?!? HUNDERTE!!"

    :ätsch:

    Amiga

    Dann wohl eher ein ehemaliger Atari-Händler, der auf Amiga gewechselt hat. Mit dem Wechsel machte dann auch seine auf dem Taschenrechner aufgebrachte Firmierung keinen Sinn mehr, weswegen er den Taschenrechner auch weggeworfen hat. So wird ein Schuh draus... ::vodoo:: /Ironie #off


    Mal im Ernst - was soll das werden? Toller Kommentar, ein ganzes Wort, und schon wieder eine Herabwürdigung eines anderen Systems ohne jeden Ansatz von Witzigkeit? Kann das nicht mal endlich unterbleiben? Der Kommentar von Eloy_Dorian war wenigstens witzig, weil irgendwie unerwartet, das danach ist irgendwie... ich hätte beinahe "schäbig nachgetreten" gesagt. Sorry, aber ausschließlich so kommt es bei mir persönlich (tm) rüber.


    Oder hast Du früher als Schneider/Amstrad-Händler firmiert und den Kommentar als persönlichen Angriff auf Dein Lebenswerk interpretiert? :fp:

    mal schaun, wer mir meine 20€ zurückerstattet.

    Hmmm, das ist dann aber nur der reine Warenwert der Bestellung, oder? Dann waren wahrscheinlich die Versandkosten PLUS Warenwert / Kaufpreis über 26,30 EUR, nehme ich an? Denn bis 26,30 EUR fallen weder Zoll noch Einfuhrumsatzsteuer an, und wenn die Zolldeklaration durch den Versender in Shenzhen nicht irgendwie seltsam aufgebaut war, dürfte dementsprechend beim Zoll überhaupt nichts angefallen sein. Aber so oder so - es ist hochgradig verwunderlich, dass DU als Empfänger nicht wenigstens ausreichend informiert oder selbst befragt wurdest. Unglaublich, wer da wieder geschlampt hat...


    Shenzhen, Schkeuditz... scheint kein großer Unterschied zu sein, sieht ja auch schon rein orthografisch recht verwandt aus... ::vodoo::

    Die Video 1000 Karte finde ich interessant. (Hab ich noch nicht)

    Wenn Du gegen eine andere Karte oder so tauschen möchtest, denk bitte an mich. :-)

    Wo finde ich denn dazu Infos? Sieht ja für völlig Standard aus.

    Frag doch mal bei db7is nach, ob das die gleiche Karte wie bei ihm ist. Er hatte am 30.12. hier im Forum geschrieben, dass er nach 30 Jahren seinen Selbstbau-Apple zurückgekauft hat, und in dem wäre eine Video-1000-Karte eingebaut: Switch, 80Z, Digitizer in einem anscheinend.


    Es klingt so, als hätte er die Karte sehr bewußt seinerzeit in den Apple eingebaut, also sollte er auch wissen, was die kann. Und hat evtl. noch Doku und / oder Software dazu.

    Aber auch bei unserem Wertstoffhof ist es so, dass eigentlich nichts mehr rausgehen sollte, aber man kann mit den Mitarbeitern immer reden

    Reden kann man auch bei uns im Großraum Frankfurt mit den Mitarbeitern der Wertstoffhöfe - bringt nur nullkommanix. Die haben (berechtigte) Angst um ihre Jobs, wenn sie was rausgehen lassen, denn hier gibt es eigentlich nur große Betreiber mit mehreren Höfen über die Stadt verteilt, und die haben mittlerweile (teils sukzessive, aber auch schon seit Jahren) diverse Abwehrmechanismen implementiert:


    - Kameras an hohen Masten, die insbesondere auf die Container mit dem E-Schrott zielen. Und auch wirklich in Betrieb sind. Sieht man daran, dass die zwar nicht immer und für jede Kleinigkeit ausgewertet werden, aber bereits mehrfach im Rahmen von "Schwerpunktaktionen" gegen mitnehmende Hofbesucher eingesetzt wurden (Ermittlung der aufgezeichneten Fahrzeughalter über das Kfz-Kennzeichen und Anzeige).

    - Mitarbeiter des WS-Hofs stehen an den Gitterboxen, nehmen die Sachen entgegen und packen sie selbst in die Boxen. Auf Fragen nach nem sichtbaren Stück des Begehrens wird leidvoll mit Blick und Hinweis auf die Kamera abgelehnt, Rückfrage beim Chef der Truppe bringt nur den Tipp, beim Betreiber der Höfe schriftlich anzufragen. Bis dahin ist alles schon lange gelaufen. Falls man überhaupt jemals etwas von denen hört.

    - Anfangs standen die Gitterboxen noch offen vor den Containern, in die sie nach Erreichen eines bestimmten Füllgrades dann gestapelt / verbracht wurden, bevor der Container dann gesammelt in die Verwertung ging. Da nicht immer ein Mitarbeiter des WSH an den Boxen stand, kam da doch einiges wieder in Kofferräumen unter. Um das zu vermeiden, wurden dann die Boxen direkt in die Container gestellt und mussten im Blickfeld der Mitarbeiter gefüllt werden. Tipp eines MA damals: man gehe mit einem gefüllten Karton voll Schrott in den (von den Kameras nicht einsehbaren) Container rein, und komme dann mit einem moderat gefüllten Karton wieder raus, dessen Inhalt man nicht mehr sehen kann. Eine Taschenlampe und schnelle Auffassungsgabe waren da sehr hilfreich. Mittlerweile Sachstand: Die Gitterboxen stehen wieder VOR dem Container, es stehen 2 MA in Habacht-Stellung links und rechts davon, und laut Gesichtsausdruck wird jeder tiefere Blick auf eine Box schon mit Generalverdacht belegt und bei Bewegung einer *leeren* Hand vom Körper Richtung Box die Pumpgun hörbar entsichert...


    Festplatten und andere Datenträger werden übrigens mit Verweis auf die Verpflichtung zur "ordnungsgemäßen Vernichtung" und DSGVO direkt ausgeschlossen.


    Ich hab noch andere (selige) Zeiten erlebt, als man mit den WSH-Mitarbeitern nett geplauscht hat, sich aus den Boxen alles mitnehmen durfte und ohnehin nicht 90% der alten Elektronik als "Retro", "rar" und "Vintage" auf den Elektronischen Internet-Goldgräber-Verwertungshof gewandert ist. Seufz...

    Unterdessen hab ich mal n bisschen Recherchiert... Ist gar nicht mal so billiges Zeug.

    Stimmt, aber auch nix wirklich Hochwertiges halt. Zumal das Teil in Deinem Bild bestenfalls noch in Fragmenten erhalten ist, also ein Ersatzteillager, dem anscheinend mehr als 50% seiner eigentlich eingebauten Komponenten abhanden gekommen sind. Trotzdem, für lau wäre es ein schöner Fund. Ist ein Disco-DJ-Pult, wie die Größe ja schon bestätigt. Nette Kleinigkeit, Glückwunsch.

    Hinter dem Großteil dieser Angebote steht Arroganz gepaart mit Dummheit.

    Korrekt! Und das ist meistens gepaart mit der fatal wirkenden Verbindung aus Gier und der gleichzeitigen Angst, einem anderen etwas potentiell Wertvolles zu billig / günstig verkauft haben zu können.

    Übrigens tummelt sich ein Teil dieser Klientel auch auf Flohmärkten.

    Dummerweise ist diese Klientel hier sogar häufig auf beiden Seiten des "Tresens" zu finden. Einerseits die Verkäufer, die "im Internet / bei Ebay schon recherchiert haben, was das kostet", und deshalb ihre Preisvorstellung an den dort gefundenen Karteileichen der zu genau diesem Preis unverkäuflichen Elektronik-Rembrandts festmachen. Jegliche Hinweise auf die Tatsache, dass im Internet vor allem unrealistisch bepreiste und daher unverkaufte Angebote gefunden werden können, weil alles "Realistische" innerhalb kürzester Frist verkauft und weg ist, werden als "Schlechtreden" und kurz vor Betrugsversuch bewertet und nicht selten durch mentale Blockade weiterer Konversation abgestraft.


    Andererseits die ahnungsfreien und "fachfremden" Aufkäufer, die uns als Sammler bevorzugt direkt vor der Nase schöne Geräte für den sprichwörtlichen "Appel plus Ei" wegkaufen, um sie dann entweder auf direkte Anfrage noch neben dem Flohmarktstand zum x-fachen Ankaufspreis anzubieten oder (noch besser, alles schon erlebt) auf das nachmittäglich folgende Einstellen der Sachen auf Ebay oder in den Ebay-KA hinzuweisen. Da hilft es enorm, wenn man als Sammler seine Hände in seeeeeehr engen Jackentaschen hat, damit da die reflexartig geballte Faust sich nicht einen Weg zum Abbau der gespeicherten Überschussenergie in straf- und zivilrechtlich relevanten Körperregionen des Gegenübers sucht und man so seine angestaute Freude ob solcher Äußerungen schlagartig entlädt. Das Schlimme bei solchen Aufkäufer-Spacken ist, dass die über ein "Bares für Rares & Co."-Halbwissen verfügen und manches auf Verdacht sowieso kaufen, statt es liegenzulassen - und wenn man da als Sammler am gleichen Flohmarktstand zuviel Interesse zeigt oder sich einmischt, wird die Chance, dass es der Abzocker wieder hinlegt, nochmals geringer, dafür dessen späterer Preisverdacht umso höher...


    Da wird dann gerne mal eine Dockingstation als Computer angeboten und man reagiert sauer wenn man den Ahnungslosen Käufer auf den Umstand hinweist.

    Hab ich auch schon erlebt, aber eher seltener. Die meisten Flohmärktler lassen sich da schon informieren und belehren, wenn man ruhig und sachlich bleibt. Eine kurze Beschreibung des Geräts aus dem Internet (bevorzugt Wikipedia oder Sammlerseiten, aber NICHTS, wo ein Preis dabeisteht, sofern der nicht sehr moderat ist!), am Handy gezeigt, oder eine technische Rückfrage an den Verkäufer, die die fachliche Leere hinter den Augäpfeln besonders offensichtlich werden lässt, wirkt meiner Erfahrung nach manchmal Wunder. Wobei es manchmal auch nicht wirklich was verändert:


    Verkäufer: "Toller Computer, kannste für 100 Euro haben!"

    Interessent: "Das ist kein Computer, hier, sehen Sie, das ist nur eine einfache Dockingstation."

    Verkäufer: "Ah, okay! Tolle Dockingstation, kannste für 100 Euro haben!"


    ... :fp::heul:


    ...Interessent dreht sich um und bewegt sich vom Stand weg.

    Verkäufer: (ruft nach 5m hinterher) "20!?"

    oder

    Verkäufer: (ruft nach 5m hinterher) "Wieviel gibst Du?"


    :zuschlag:

    Was soll man da machen?

    Ganz einfach - grundsätzlich solche Möchtegern-Auktionatoren links liegenlassen. Diesen ganzen Vollhorsten, die mit "1 Euro VB" oder (genauso schlimm) nur "VB" Sachen einstellen und dann am besten noch die Beschreibung mit solchem Schwachsinn wie "Kenner wissen, was es wert ist" und "Bitte nur realistische Angebote!" würzen, geht es ausschließlich um Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Vermeidung von Auktionskosten und des "ich muss notfalls für 1 Euro Startpreis auch verkaufen"-Risikos bei Ebay. Dann werden auf Ebay-KA solche verkappten Auktionen gepostet und ggf. beleidigt reagiert, wenn man dann eben keine "Spinnerpreise" angeboten kriegt. Deshalb - ich schreibe solche Abzocker schon garnicht erst an. Und die 1-2% der Anbieter, die *wirklich* wegen Ahnungslosigkeit nur "VB" schreiben und dann vernünftig kommunizieren und nicht beratungsresistent sind, kann ich auch zu übersehen verschmerzen - was gut ist, kommt irgendwann und irgendwo eh wieder...