Posts by Postfix

    Postfix : Ganz trivial: Hast Du mal nach Glassicherungen geschaut?

    Danke, die ist in Ordnung. :thumbup:


    Spannungen am Ausgang des Netzteils: Statt +35V im eingeschalteten Zustand nur 2,7V. Die zweite Stufe mit nom. +5V wird nicht versorgt. Das Service-Handbuch meint nur: "Replace the BOARD ASSY., POWER SUPPLY." Wohl eine Sackgasse...

    Danke Euch beiden! :thumbup:


    tofro

    Der Drucker reagiert auf nichts. Am Kabel liegt es nicht. Deshalb der Verdacht Richtung Netzteil. Bin halt nur am überlegen, ob sich der Aufwand lohnt. Durch den Transport kann ja noch einiges andere beschädigt sein, was man ohne elektrische Funktion nicht auf Anhieb erkennt.


    fanhistorie

    Klasse Info!

    Die Frontblende mit dem PNL Board, das in Deinem ersten Bild zu sehen ist, hatte ich gestern abend schon ausgebaut, da es das einzige Bauteil ist, an das man kommt, ohne den Drucker auseinanderzunehmen. Der 3polige EIN/AUS-Schalter auf der Leiterplatte gibt wechselnd Durchgang, sollte also in Ordnung sein. Heute abend schaue ich mal nach dem Netzteil. Vielleicht liegt es an den Kondensatoren.


    Diesen 24-Nadler Epson LQ 570 wollte ich früher mal haben, konnte nun auf Ebay einfach nicht widerstehen...

    Das Gerät kam per DHL, bestens verpackt und ohne erkennbare Schäden, doch ... es verweigert beharrlich den Dienst. :(

    Fehlersuche am Netzteil traue ich mir noch zu, mehr aber nicht. Ob sich das Öffnen überhaupt lohnt?

    Das Schöne am Frühjahrsputz: Man findet ganz tolle Sachen, die man längst vergessen hat (Alzheimer?) und die zur Neuanschaffung schon wieder auf dem Einkaufszettel stehen (Kaufsucht?). :fp:


    So wie diese Schmalspur-Netzwerklösung für die Parallelschnittstelle.



    Soll Datenübertragung zwischen max. 4 PCs bei gleichzeitigem Zugriff auf 1 gemeinsames Peripheriegerät ermöglichen. Oder den Zugriff von einem PC auf 4 Peripheriegeräte (an nur einem Parallelport). Läuft unter DOS und Windows. Ob das kleine Kästchen wohl auch mit CP/M und Linux kann?

    :tüdeldü:

    Wie man sieht, erfreuen sich die Taschenrechner von HP ungebrochener Beliebtheit! Dafür gibt es sicher mehrere Gründe, die wichtigsten dürften wahrscheinlich sein:


    1. Effizientes Eingabeschema RPN (Die Abkürzung verwendete HP für Reverse Polish Notation, sie wurde zuvor aber durch die Fa. Friden genutzt, wahrscheinlich für Register Postfix Notation, denn deren Tischrechner nutzten einen Rechenstapel aus mit Buchstaben bezeichneten und mittels Operationen direkt beeinflussbaren Registern)

    2. Tastatur mit HP-typischem Druckpunkt (blinde Eingabe möglich, ganz im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten)

    3. Langlebige Bauweise (zumindest bis zu den Modellen der Pioneer-Baureihe, wie dem HP32sII)

    4. Tastenprogrammierbar (einfaches und intuitives Programmierschema unter Nutzung des automatischen Rechenstapels)


    Bei meinem früheren Arbeitgeber benutzte mehr als die Hälfte der Ingenieure ausschließlich RPN-Rechner (meist HP32sII oder 42s). Techniker und Konstrukteure hingegen bevorzugten das Modell 11C, zuletzt ersatzweise den 35s. Bei Kunden, die sich eher wenig mit komplizierten Berechnungen aufhalten, sehe ich dafür fast nur irgendwelche Schulrechner von Casio oder TI - wenn überhaupt, denn viele starten da einfach eine App auf ihrem Smartphone. Ausnahme: Verbot von Smartphones in Industrieanlagen (wegen befürchteter Ausspähung mit eingebauter Kamera oder wegen Ex-Bereich). Da bleibt nur der Griff zum richtigen Taschenrechner.


    Im Ausseneinsatz verwendete ich zuletzt die Grafikrechner HP48G und 49G. Auf ihnen sind ein paar Funktionen und Programme gespeichert, mit denen eine netzunabhängige Planung im Anlagenbau möglich ist, wobei die weitere Ausarbeitung natürlich auf dem PC läuft. Im Büro dient ein HP32sII für überschlägige Rechnungen, manchmal zur Abwechslung auch ein 41CX, ein 11C oder 12C. Letzteren, ein purer Finanzrechner, nutze ich gelegentlich im Gedenken an meinen Vater. Mit selbstgeschriebenem Programm zur Koordinatenumwandlung wirft er auch trigonometrische Funktionswerte aus (sin, cos, tan sowie arctan, vorzeichenrichtig in allen vier Quadranten). Natürlich reine Spielerei, denn für die Berechnung von z.B. sin (23,4°) braucht der fast 40 Jahre alte HP12C genau 12s. Die neue Version mit schnellerem Prozessor benötigt ca. 1/4 s und der ebenfalls fast 40jährige HP11C ca. 1s. Das Beispiel zeigt aber: die Geräte halten ewig und lassen sich dank Programmierbarkeit gnadenlos zweckentfremden. :sunny:


    Übrigens: Der Eröffnungsbeitrag wurde vor sieben Jahren geschrieben, als es die Rubrik "Taschenrechner" noch nicht gab. Wäre eine Verschiebung dieses Diskussionsfadens sinnvoll?

    :?:

    Ich finde, so eine Fleißarbeit ist nur etwas für einen echten Enthusiasten, denn alle anderen werfen nach ein paar eingescannten Prospekten wahrscheinlich genervt das Handtuch. Es müsste auch ein dauerhafter Webspace verfügbar sein und der kostet i.d.R. Geld.


    Zur Frage von Altpapier, inwieweit das überhaupt Sinn macht: Sicher würde der eine oder andere gerne mal in solchen PDFs stöbern, aus purer Neugier oder aus Nostalgie. Fachhistorische Bedeutung darf man von so einem punktuellen Sammelsurium aber eher nicht erwarten. Wer belastbares Material zur Preisentwicklung von PCs, Monitoren, Druckern, Modems und anderen Peripheriegeräten sucht, ist wahrscheinlich besser bedient mit den statistischen Zusammenstellungen von Branchenverbänden. Die sind z.B. auch Basis für Grafiken wie man sie immer wieder mal in 'Chip' oder in der 'Elektronik Praxis' sieht.

    Endlich mal Zeit, mit den beiden zuletzt hereingekommenen "Rechnern" ein bißchen zu spielen: :)


    1. HP 17bII (formelprogrammierbarer Finanztaschenrechner mit Eingabelogik RPN und ALG)
    2. Casio fx-4200P (formelprogrammierbar, ungeheuer kompakt)

    Ausnahmsweise kein Kauf, sondern über Tauschticket. Finde dort ab und zu mal mittelalte Peripheriegeräte und Kabel, regelmäßig auch Tintenpatronen und Toner. Highlight war ein wenig genutzter Casio FX-850P mit Handbuch. Das Gros der Angebote umfasst aber einfach nur Bücher, mit kleiner Auswahl aus der Ecke Computer/Internet. Leider nur wenig zu älterer Hardware, die uns am Herzen liegt (am meisten noch für C64 und Apple/Mac). Ebay Kleinanzeigen hat da schon eine wesentlich größere Auswahl.


    Schönen Ostergruß

    Thorsten