Posts by RetroGuy

    Heavy Metal - knapp 30 kg frisch importiert. 8" Floppy Drive Subsystem, sieht nahezu neu aus, aber beide BASF 6104 Drives waren defekt. Nach erfolgreicher Reparatur und Ölwechsel laufen sie nun am Apple IIe Platinum, zunächst am SVA ZVX4 MegaByter DS/DD Controller, weil ich für den Doku und Software habe.

    Sehr geile Anlage :love::love:

    Ich stelle vor: Zwei tolle 9" Röhrenmonitore von Sony, Modell: Trinitron PVM-9042QM. Diese schnuckligen Kleinen sind ideal für Retro-Computing. Manch einer von euch hat die Monitore bereits auf der CC gesehen. Damals waren sie noch gemeinsam in einem größeren Case verbaut. Vermutlich wurden sie mal zur Videoüberwachung mobil genutzt. Das Bild ist gestochen scharf und sehr stabil. Das Model 9042QM hat eine Auflösung von 250 TV-Lines. Es gibt sie noch als 9045QM (HR Trinitron) mit 450 TV-Lines, die dann aber wesentlich teurer und seltener zu finden sind.

    Die Anschlussmöglichkeiten sind üppig: 2x BNC-Video, 2x S-Video, BNC RGB und Audio.


    Hier noch ein paar Bilder:



    Rückansicht mit Anschlüssen. Hab mir inzwischen auch Adapter von SCART auf BNC besorgt.



    Hier das Bild oben per S-Video vom C64 und unten per RGB (BNC/SCART-Adapter) vom Amiga 1200:



    Rick Dangerous vom Amiga 1200 per SCART/BNC Adapter am RGBs



    C64 Demo per S-Video



    Auch mit dem Sinclair ZX81, mit Composite Video Modification, ist das Bild Top



    Mir wollte jemand jetzt einen ST anbieten und auf die Frage, was er gerne hätte, wollte er 330€ VB weil der ja mal über 3000 Mark gekostet hätte. Auf den Hinweis, dass ich funktionerende Exemplare so um die 80-120€ nebst Zubehör bekomme, kam die Antwort, dass ich doch überhaupt keine Ahnung hätte...

    das sind die ganz besonderen Spezialisten, die den aktuellen Wert anhand des ehemaligen Neupreis von vor 30 Jahren ableiten 😅

    Was auch immer super ist: Voll funktionsfähig .... um dann weiter hinten zu schreiben: lief bis zur Einlagerung vor 20 Jahren ohne Probleme, kann jetzt mangels Monitor keinen Test durchführen...

    Da krieg ich nen Hals!!

    Hallo RetroGuy,

    ich denk mal die Tastatur vom EG2000 bekommst Du wieder hin,

    der Vorschlag mit dem Glassfaserpinsel ist der Richtige, hätte ich

    auch so gemacht wenn Du ihn nicht gleich mitgenommen hättest 8)

    Hey, mein Verkäufer 😉

    Hab ich also so gute Werbung für den Verein gemacht, dass du dich gleich angemeldet hast?


    Freut mich!

    Herzlich Willkommen!


    Wäre cool, wenn du uns bei Gelegenheit mal deinen Z80H mit 12 MHz Selbstbau vorstellst.

    Gibt hier genügend, mit denen du fachsimpeln kannst 😉


    Und wie du siehst, sind beide Kisten gut bei mir angekommen.

    .... und noch ein schönes Stück, den ich beim Verkäufer im Lager entdeckte und gleich mitnehmen musste: EG 2000 Colour Genie ... von dem ich absolut keine Ahnung habe ;)





    Die Tastatur reagiert nicht mehr so toll auf Anschläge und man muss häufiger mehrmals sehr fest anschlagen. Hat jemand einen Tipp, wie man die wieder besser in Gang bekommt?


    Auf dem Boden des Gehäuses klebt noch der Aufkleber "TCS geprüfte Qualität" der Firma Trommeschläger.

    Gestern Abend abgeholt ... Mein zweiter Tandy TRS-80 :love:

    Ein tragbares Model 4P mit Z80 CPU und 128 kB RAM inkl. Leserbrief von 1986 über zu viel Erotik in der Werbung :herz:








    Wenn ich mich richtig erinner steckt in dem Pagefox Modul neben dem ROM auch eine RAM-Erweiterung, damit das Programm überhaupt vernünftig arbeiten kann.

    Ja richtig. Neben dem ROM Modul auf dem die Software liegt, gibt es eben noch 32 kB RAM, die zusätzlich zum C64 RAM genutzt werden, damit überhaupt eine ganze DIN A4 Seite komplett in den Speicher passt.


    Hab jetzt ein paar Tage damit herumgespielt und ich muss sagen, es ist aus heutiger Sicht schon sehr speziell ... Allein die Interpretation der Menüsymbole lässt einen grübeln ... Aber trotzdem ziemlich cool das Teil. Wenn man mal raus hat, wie das Programm tickt, dann sind den gestalterischen Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt. Und das ist ja das eigentlich Besondere daran.

    Vor allem dann in Verbindung mit dem Handyscanner ... Ich glaub ich hab ne halbe Stunde gebraucht und das Bild zig mal gescannt, bis ich einigermaßen mit den Drehreglern an der Seite die richtigen Einstellungen gefunden habe ... Am Computer nacharbeiten? Fehlanzeige! Neu scannen! :)

    Andererseits: Was will man auch bei 1-bit-Farbtiefe schon groß nacharbeiten :)


    Ich erinnere mich aber, dass ich mir damals in den 80ern Pagefox selber fast gekauft hätte.

    Nun kann ich endlich meinen Star NG-10 Drucker am C64 mal richtig ausreizen ... Ein ganzes Sammelsurium von Pagefox und Handyscanner ist letzte Woche bei mir eingetroffen. Dazu noch ein Haufen Disketten mit Zeichensätzen und Grafiken für den Pagefox.


    Und die Sachen funktionieren tatsächlich noch prima, wie ihr hier sehen könnt: https://homecomputerguy.de/202…-auf-dem-c64-mit-pagefox/


    Mir fehlt jetzt nur noch das Original Pagefox Handbuch ... falls das jemand übrig hat, wäre ich über ein Angebot sehr dankbar.


    Solange es funktionierende originale C64 mit ratternder Floppy gibt, kommt mir so'n Ding nicht ins Haus 🤓

    Brauche sozusagen das ganzheitliche Retro Feeling 😅

    Ick freu mir...

    Sehr tolles Gerät! Kannte ich bisher noch gar nicht. Das Gehäuse sogar noch mit Schlitzschrauben verschraubt und die Form erinnert noch eher an eine Schreibmaschine. Wie alt ist der eigentlich?

    Und die LED Anzeige ist sicher auch was ganz besonderes ... Kann man die programmieren, oder sogar eine Laufschrift daraus machen?

    Wäre cool, wenn du uns den Computer bei Gelegenheit mal etwas genauer vorstellen würdest. Finde ihn jedenfalls sehr spannend.

    Dann will ich euch hier auch mal meine Website kurz vorstellen: https://homecomputerguy.de


    Hauptsächlich ist es ein Blog mit eigenen Erfahrungsberichten und Bildern zu den Geräten aus meiner Sammlung.

    Am Design der Website kann man auch ganz klar meine Herkunft erkennen, mit was ich damals meine ersten Computer-Schritte gemacht habe ;)

    Würde mich sehr über Kommentare und Anregungen auf meiner Website freuen ...


    Zum FX-80 hätte ich noch eine Frage: Bei mir war auch noch eine serielle Interface Karte (Original EPSON) verbaut. Jedoch funktioniert dann die Centronics-Schnittstelle nicht mehr. Ich musste also die serielle Karte entfernen, um den Drucker per Centronics verwenden zu können.
    Ich hab zwar die DIP-Schalter Doku für die serielle Schnittstelle gefunden, aber dort ist leider keine Einstellung dabei, die einen Wechselbetrieb erlauben würde (wie z.B. serial on/off).

    Seriell möchte ich nämlich den Drucker dann für den EPSON HX-20/PX-8 verwenden.

    Hat da jemand eine Idee, ob man die serielle Karte tatsächlich immer entfernen muss, wenn man die parallele Schnittstelle verwenden möchte?


    Die Karte ist ein Modell: EPSON 8145

    Heute habe ich endlich den letzten von mir noch gesuchten Drucker bekommen: einen Epson FX-80 von 1983 mit zusätzlichem Zugtraktor. Er druckt einwandfrei mit dem Farbband von Pelikan, das sich seit Jahrzehnten im Drucker befindet. 8)

    Der Verkäufer aus Karlsruhe kam heute zufällig in meine Gegend und brachte das gute Stück persönlich vorbei, statt es umständlich zu verpacken und zu versenden. Dafür "musste" er sich dann auch meine Sammlung anschauen... ;)


    So einen hab ich auch, jedoch ohne Aufsatztraktor... Meiner geht auch einwandfrei. Was bezahlt man heute dafür ?

    Mein neuestes Etwas: Eine Privileg 1200 elektronische Schreibmaschine mit Interface-Box für den Anschluss entweder per Centronics am PC oder per seriell IEC für Commodore C64/128.

    Die elektronische Schreibmaschine wurde ab ca. 1987 für das Versandhaus Quelle Fürth/Nürnberg in der ehemaligen DDR hergestellt. Dort wurde sie vom VEB Kombinat Robotron Optima Büromaschinenwerk Erfurt hergestellt und unter dem Namen Erika S3004 vertrieben.


    Im Vergleich zu 9- oder 24-Nadeldruckern, die damals in den 80ern/90ern üblich waren, hatte eine elektronische Typeradschreibmaschine natürlich den Vorteil eines gestochen scharfen Schriftbildes. Nachteile: kein Grafikdruck, relativ langsam und laut, nicht für große Druckmengen geeignet, jedes Blatt Papier muss einzeln eingelegt werden.


    Hier ein kleines Video mit der Schreibmaschine in Aktion: https://youtu.be/JchIcaCANxs

    Ich benutze die Privileg dort mit der Interface-Box als parallel Drucker am Tandy TRS-80 und verwende die Textverarbeitung "Lazy Writer", um einen Beispiel-Text auszudrucken.


    Und noch ein paar Impressionen in Bildern:

    Die Schreibmaschine lässt sich problemlos per Centronics-Interface am Expansion Interface des Tandy TRS-80 Model 1 als EPSON kompatbiler Drucker betreiben.



    Die Interface-Box hat eine Selbsttest-Taste, die, wenn man sie beim Einschalten gedrückt hält, eine "Selbstdarstellung" ausdruckt.


    Seitlich ist an der Schreibmaschine die Schnittstelle nach außen geführt.


    Überzeugendes Druckbild typisch für eine Schreibmaschine.


    Das Interface ist für mehrere Schreibmaschinenmodelle geeignet.

    Ich hab das Teil damals als Azubi aus dem Schrott gerettet als ich bei einer NIXDORF Werksvertretung gearbeitet hatte, ohne zu wissen, wofür das gut ist ... Fädelspeicher waren mitte der 90er schon lange out ;)

    Jetzt hab ich den Projektor wieder auf dem Dachboden meiner Mutter gefunden und endlich mal recherchiert. Ich finde das oben verlinkte Video als Erklärung echt gut.


    Und NIXDORF war damals zu der Zeit als die mittlere Datentechnik aufkam auch sehr innovativ.

    Tataaaa! And the winner is tofro:)


    Ja, genau dafür ist das gedacht und du hast es auch schon gut erklärt ... Es gibt zur Funktionsweise ein nettes Video. Ist zwar in Englisch, aber da wird das Funktionsprizip sehr gut erklärt und man sieht auch den Projektor in Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=kiGZrSB9uo8


    Weitere Infos gibt es auch unter https://technikum29.de/de/geraete/staebchenspeicher.php und auf der von dir bereits verlinkten Seite https://www.saintummers.at/nixdorf/nc-sp177.html. Leider gibt es dort nirgends auch den Projektor zu sehen. Deswegen habe ich bereits saintummers.at Bilder von meinem Gerät zur Verfügung gestellt.


    So sieht das jetzt also im Ganzen aus:


    IMG_20210528_122842_1.kleiner.jpg    IMG_20210528_123258.kleiner.jpg



    IMG_20210528_122853_1.kleiner.jpg    IMG_20210528_122905.kleiner.jpg



    Das gefädelte Speichermodul wurde dann noch in einen dazugehörigen Rahmen gesteckt, wo die Ferritkernstäbchen genau in die entsprechenden Löcher passten. Damit konnte man recht flexibel und schnell entweder eigene Programme fädeln oder Anpassungen an bestehenden Programmen vornehmen.

    Zum Einsatz kamen solche Programmmodule übrigens in der NIXDORF 820 (https://technikum29.de/de/rechnertechnik/kommerzielle.php)